Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen
Logo: Leichte Sprache, von: Inclusion Europe Logo: DGS Deutsche Gebärdensprache

Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

Zu Vorfalls-Liste springen

Vorfälle Filtern

von:
bis:
Volltext-Suche
Filter zurücksetzen
Zurück zu Vorfalls-Filter springen

Weitere Links

Glossar
  • Neonazi-Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    12.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ruschestraße Ecke Normannenstraße wurden vier Neonazi-Aufkleber jeweils in Form einer Reichsflagge in schwarz-weiß-rot gefunden und entfernt bzw. unkenntlich gemacht. Auf einem Motiv stand zusätzlich noch die Parole "Deutschland, Deutschland über alles".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    12.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Türrschmidtstraße wurden zwei Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gemeldet und entfernt. Auf diesen waren jeweils schwarz-weiß-rote Reichsflaggen in der Kombination mit den Parolen "Deutschland, Deutschland über alles" und "Freiheit für Deutschland" zu lesen.

    Direkt daneben klebte auch noch ein AfD-Aufkleber mit der Aufschrift "Linksextremismus stoppen!".

    In der Heinrichstraße wurde zudem ein extrem rechter "Tilda"-Aufkleber mit der Aufschrift "Alles Liebe für Deutschland" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber ist Teil einer Serie von Tilda-Memes, die eine blonde junge Frau zeigen. Die Figur ist Teil einer wachsenden Bildwelt, in der blonde, junge, muskulöse Personen als Stellvertreter*innen Deutschlands auftreten. Diese bildliche Darstellung transportiert die in extrem rechten Kreisen verbreitete rassistische Vorstellung, dass nur weiße Personen zum deutschen Volk gehören.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Aufkleber in Alt-Treptow

    12.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Entlang der Puschkinalle zwischen S-Bahnhof Treptower Park und Übergang zur Straße Alt Treptow wurden mindestens zehn rassistische Aufkleber, auf denen die Forderung nach einer sog. "Remigration" zu sehen war, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistische Sticker am Ostbahnhof

    12.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Drei Sticker einer rassistischen Organisation aus Österreich, mit der Aufschrift "To Save Europe Remigration" und einem Flugzeug, wurden nahe Ostbahnhof entfernt. Zwei Sticker befanden sich am Ende der Straße Am Ostbahnhof und in der Lange Straße.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechter Aufkleber in Oberschöneweide

    11.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Schild der KGA Grüne Aue an der Kreuzung Wattstr./ Heckenweg wurde ein extrem rechter Aufkleber, der einen entsprechenden Onlineshop bewarb, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Sticker in Friedenau

    11.09.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In der Odenwaldstraße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber gefunden, die von einem extrem rechten Influencer angebracht worden waren und sich gegen politische Gegner richteten; darunter befanden sich ein Aufkleber mit der deutschen Fahne und der Aufschrift „Hier wurde linker Müll überklebt“ mit einem Wehrmachtssoldaten, der eine „Pssst“-Geste macht, und ein FCK-ANTIFA-Aufkleber („Fuck Antifa“, „Fickt die Antifa“).

    Zudem wurde in der unmittelbaren Nähe ein Aufkleber der "AfD" mit der Aufschrift „Deutschland. Aber normal“ gefunden.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Hakenkreuze und Neonazi-Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    11.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einer Hauswand in der Rhinstraße wurden mindestens sechs Hakenkreuze gemeldet.

    In der Rhinstraße wurde zudem neben einem Autohändler ein Neonazi-Aufkleber mit der Aufschrift "Gott mit uns" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge gefunden und unkenntlich gemacht.

    In der Gotlindestraße wurde zudem ein Neonazi-Aufkleber in Form einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge entdeckt und entfernt.

    Am Eingangsbereich des Zentralfriedhofes wurde zudem ein "Fck Antifa"-Schriftzug gemeldet und unkenntlich gemacht. Daneben wurden außerdem drei orangene "AfD" Schriftzüge gesehen. Auch diese wurden unkenntlich gemacht.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Infostand mit rassistischen Inhalten in Charlottenburg

    11.09.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" verteilte am Klausnerplatz Flyer und Zeitungen. Es wurde unter anderem die Ausgabe des Blauen Boten "Berlin. Stark. Machen" verteilt.

    In dieser Ausgabe werden neben anderen Themen deutsche „Messertatverdächtige“ in Berlin thematisiert. Es wird suggeriert, dass häufige Vornamen von Tatverdächtigen im Zusammenhang mit Messertaten „Mohammed“ und „Ali“ seien. Diese werden zudem als „neue Deutsche“ bezeichnet, welche in Zeiten von angeblichen „Rekordeinbürgerungen“ deutsche Staatsbürger*innen geworden seien.

    Die Behauptung, Tatverdächtige im Zusammenhang mit Messerdelikten trügen hauptsächlich muslimisch/arabisch konnotierte Namen, kann als rassistisch gewertet werden, da sie ein pauschales Vorurteil gegenüber dieser Personengruppe aufgreift und (re-)produziert. Die Verbindung der Vornamen „Mohammed“ und „Ali“ mit „neuen Deutschen“ kann ebenfalls als rassistisch interpretiert werden, weil die Namen hier als Marker für eine vermeintlich migrantische bzw. muslimische Herkunft verwendet werden und dadurch zwischen „eigentlichen“ Deutschen und „neuen Deutschen“ unterschieden wird. Dadurch entsteht ein Othering, bei dem Menschen aufgrund eines als nicht-deutsch gelesenen Namens als anders bzw. weniger selbstverständlich zugehörig zu Deutschland dargestellt werden.

    Einzelne Passant*innen äußerten sich kritisch gegenüber der Aktion.

    Quelle: Register CW
  • Neonazistische Zahlencodes in Köpenick-Nord

    11.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An den Kreuzungen Mahlsdorfer Str./ Hoernlestr. und Mahlsdorfer Str./ Kaulsdorfer Str. wurde jeweils an einem Stromkasten der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistische Beleidigung in der S-Bahn in Mitte

    11.09.2026 Bezirk: Mitte

    In einer S-Bahn in Nähe des Alexanderplatzes beleidigte ein Mann mit einem Hakenkreuz am Oberarm eine Frau mit einem Kind im Kinderwagen rassistisch. Eine Mitfahrende schritt couragiert zugunsten der Betroffenen ein und rief telefonisch die Polizei.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische, extrem rechte Propaganda an einer Bushaltestelle in Mariendorf

    11.09.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Bushaltestelle „Nahmitzer Damm/Marienfelde Allee“ wurde ein rassistischer Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels mit der Aufschrift "Schweigen heißt zustimmen, Dein Land! Hol es dir zurück!" auf dem Fahrplan gefunden. Daneben, auf dem Mülleimer, befand sich ein Hakenkreuz und auf dem Fahrplan neben dem Aufkleber war zudem ein "AfD"-Graffiti zu sehen.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Rassistischer Sticker in der Rotherstraße entfernt

    11.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Rotherstraße wurde von einem Fallrohr ein rassistischer Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel entfernt. Abgebildet war ein Schaf und der Slogan "Sommer Sonne Remigration" und "Millionenfache Remigration".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Sachbeschädigung an Wahlplakaten in Schmöckwitz

    11.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Nacht wurden sieben Plakate der Linken in Alt-Schmöckwitz entfernt. Dabei wurden alle dort befindlichen Plakate der Partei entfernt. Bereits am Vortag kam es zu einer Sachbeschädigung am Auto einer Wahlhelferin.

    Quelle: Die Linke Treptow-Köpenick
  • Aufkleber gegen Antifaschismus in Karlshorst

    10.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wallensteinstraße Ecke Ilsenstraße wurde ein gegen Antifaschismus gerichteter Aufkleber mit der Aufschrift "We hate Antifa" gefunden.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Friedrichshagen

    10.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Wupatzseestr. und in der Bruno-Wille-Str. wurden insgesamt drei extrem rechte Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechter Aufkleber in Oberschöneweide

    10.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Ostendstr. wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt, der die sog. "Active Clubs" bewarb. Diese Clubs gehören in das Spektrum des militanten Neonazismus.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechter Aufkleber in Pankow

    10.09.2026 Bezirk: Pankow

    Am S-Bahnhof Pankow wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und entfernt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • LGBTIQ*-feindliche Aufkleber in Johannisthal

    10.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Entlang des Sterndamms zwischen Waldstr. und Winckelmannstr. wurden mindestens vier LGBTIQ*-feindliche Aufkleber der Kampagne "Stolzmonat" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonazi-Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    10.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf dem Anton-Saefkow-Platz wurde ein Aufkleber aus einem bekannten Neonazi-Versand gemeldet und entfernt. Auf dem gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichteten Motiv stand "Fuck communism" und "Fuck Antifa". Zudem war darauf eine "Schwarze Sonne" und Werbung für den Versand zu sehen.

    In der Rhinstraße wurde zudem ein Neonazi-Aufkleber mit der Parole "Deutschland, Deutschland über alles" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge gemeldet und entfernt.

    Auch in der Ruschestraße Ecke Bornitzstraße wurden auf einem Stromkasten bzw. auf einer Ampel zwei Neonazi-Aufkleber mit NS-verherrlichenden Motiven gefunden. Auf dem einen war eine Reichsflagge und ein Reichsadler in Kombination mit der Parole "Deutschland meine Heimat" zu sehen, auf dem anderen eine Reichsflagge in Kombination mit dem Slogan "Souveränität gibt es nur in diesen Farben" (also in schwarz-weiß-rot). Zudem wurde eine Internetseite beworben.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Sachbeschädigung an einem Auto in Schmöckwitz

    10.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Eine Wahlhelferin der Linken parkte ihr Auto mit sichtbaren Plakaten der Linken in Schmöckwitz. Als sie nach einiger Zeit wieder kam, war an allen vier Reifen die Luft abgelassen.

    Quelle: Die Linke Treptow-Köpenick
  • Wolfsangel in der Kreutzigerstraße

    10.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Im Durchgang von der Frankfurter Allee zur Kreutzigerstraße wurde eine Wolfsangel geschmiert.
    Zudem befand sich an einem Hauseingang in der Proskauer Straße eine mit kleinen Häkchen an den Enden angebrachte Wolfsangel. Die kleinen Häkchen sollen scheinbar verhindern, dass das Symbol eindeutig erkannt und zugeordnet werden kann. Diese Art Schmierereien treten seit Monaten im Gebiet vermehrt auf.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • "Der III. Weg" - Aufkleber in Weißensee

    09.09.2026 Bezirk: Pankow

    Auf der Prenzlauer Promenade wurden mehrere Aufkleber der extrem rechten Partei"Der III. Weg" bzw. ihrer Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" ("NRJ") entdeckt. Auf den Motiven stand die Parole "Sport frei".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Johannisthal

    09.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle Lindhorstweg wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber zeigte ein Piktogramm einer heteronormativen Kleinfamilie, die sich mit einem Regenschirm vor einer Pride Flag "schützt". Im Regenschirm war ein christliches Kreuz abgebildet.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistische Schmiererei auf einem Wahlplakat in Friedenau

    09.09.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Auf einem Wahlplakat vom Kandidat Orkan Özdemir am Breslauer Platz wurde ein rassistisches Graffiti entdeckt und entfernt.

    Zudem wurden an der Hauptstraße 70 Graffiti in derselben Schriftart entdeckt, die den gegen politische Gegner gerichteten Slogan „Kill Antifa“ trugen, und diese wurden ebenfalls entfernt.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Rassistische Schmierereien in Weißensee

    09.09.2026 Bezirk: Pankow

    An einer Hauswand in der Streustraße wurden mehrfach großflächige Schmierereien mit der Aufschrift „124“ entdeckt. Die Zahl wird in der extrem rechten Szene als Bezug auf die Parole „Ausländerbefreites Deutschland“ verwendet. Die Schmierereien wurden mehrfach nebeneinander an die Hauswand gesprüht.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Verteilaktion von Propaganda mit rassistischen Inhalten in Charlottenburg

    09.09.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" verteilte erneut am U-Bahnhof Adenauerstraße Flyer und Zeitungen. Es wurde unter anderem die Ausgabe des Blauen Boten "Berlin. Stark. Machen" verteilt.

    In dieser Ausgabe werden neben anderen Themen deutsche „Messertatverdächtige“ in Berlin thematisiert. Es wird suggeriert, dass häufige Vornamen von Tatverdächtigen im Zusammenhang mit Messertaten „Mohammed“ und „Ali“ seien. Diese werden zudem als „neue Deutsche“ bezeichnet, welche in Zeiten von „Rekordeinbürgerungen“ deutsche Staatsbürger*innen geworden seien.

    Die Behauptung, Tatverdächtige im Zusammenhang mit Messerdelikten trügen hauptsächlich muslimisch/arabisch konnotierte Namen kann als rassistisch gewertet werden, da sie ein pauschales Vorurteil gegenüber dieser Personengruppe aufgreift und (re-)produziert. Die Verbindung der Vornamen „Mohammed“ und „Ali“ mit „neuen Deutschen“ kann ebenfalls als rassistisch interpretiert werden, weil die Namen hier als Marker für eine vermeintlich migrantische bzw. muslimische Herkunft verwendet werden und dadurch zwischen „eigentlichen“ Deutschen und „neuen Deutschen“ unterschieden wird. Dadurch entsteht ein Othering, bei dem Menschen aufgrund eines als nicht-deutsch gelesenen Namens als anders bzw. weniger selbstverständlich zugehörig zu Deutschland dargestellt werden.

    Einzelne Passant*innen äußerten sich kritisch gegenüber der Aktion.

    Quelle: Register CW via x und Instagram
  • Antisemitische Beleidigungen im Fußballverein

    08.09.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Bei einem in Charlottenburg-Wilmersdorf ansässigen Fußballverein kam es zu antisemitischen Nachrichten im Zuge eines Konflikts zwischen Jugendabteilung und des jüdischen Vorstandvorsitzenden. In einem offenen Brief berichtet der Vorsitzende von Äußerungen, wie „Israel-Schweine“ oder „für Juden spielen wir nicht“.

    Das Vorfallsdatum entspricht dem Veröffentlichungsdatum des offenen Briefs.

    Quelle: Register CW
  • Antisemitische, verschörungsideologische Äußerungen an der Falckensteinstraße

    08.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein Mann saß gegen 10:50 Uhr an einer Straßenkreuzung in der Falckensteinstraße und äußerte in englicher Sprache laut antisemitische Verschwörungsideologien, u. a. "Die Juden kontrollieren alles" und dass "das Geld zu den Juden fließe". Eine Passantin rief ihm auf deutsch zu, dass das nicht geht und er so nicht über Juden reden könne, woraufhin der Mann nur freundlich lachte. Mit den Äußerungen bediente der Mann extrem rechte, antisemitische Verschwörungserzählungen.

    Quelle: Berliner Register
  • Mehrere Wolfsangeln südlich der Frankfurter Allee geschmiert

    08.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Geschmierte Wolfsangeln wurden gleich an mehreren Stellen entdeckt. In weißer Farbe auf dem Boden Wühlisch-/ Ecke Gärtnerstraße, auf einer Fensterbank in der Krossener Straße und in roter Farbe auf einer Bank an der Grünfläche Frankfurter Allee/ Gürtelstraße.

    Weitere, der Wolfsangel sehr ähnlich sehende, Zeichen in weißer Farbe, mit einem kleinen Häckchen an einem Ende des Zeichens, wurden am Ostkreuz Ausgang Sonntagstraße und an einer Ladestation für E-Autos in der Seumestraße angebracht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Aufkleber in Friedrichshagen

    08.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Müggelseedamm/ Fürstenwalder Damm wurde ein Aufkleber der extrem rechten Jugendgruppe "Jägertruppe Berlin-Brandenburg" entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber war die Forderung nach einer sog. "Remigration" sowie die NS-Losung "Blut und Boden - Treu bis in den Tod" enthalten.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Anti-Schwarze rassistische Beleidigung in Altstadt

    07.09.2026 Bezirk: Spandau

    In der Altstadt Spandau kam es zu einer anti-schwarz rassistischen Beleidigung. In der Mönchstraße wurde eine junge, Schwarze Frau von einem jungen, weißen Mann mit dem N-Wort beschimpft.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Schmierereien in Wilmersdorf

    07.09.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Berliner Straße in Wilmersdorf wurden an verschiedenen Laternenphälen israelbezogene antisemitische Schmierereien entdeckt. Unter anderem stand dort "Stop Gaza Holocaust" und "Fuck ZIOs". Die Bezeichnungen "Zionism", "Zionisten" oder "Zios" werden häufig als Code für das Juden*Jüdinnen und das Judentum verwendet. Es handelt sich um eine Umwegkommunikation, die Jüdinnen*Juden sowie Israel pauschal delegitimieren und dämonisieren soll. Zudem ist die Gleichsetzung der Gewalt im Gaza-Streifen mit dem Holocaust als Verharmlosung der Verbrechen des Nationalsozialismus zu bewerten.

    Quelle: Berliner Register via Instagram
  • Aufkleber gegen Antifaschismus in Neu-Hohenschönhausen

    07.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Prerower Platz wurden zwei gegen Antifaschismus gerichtete Aufkleber mit der Aufschrift "Fck Antifa" gefunden und entfernt.

    Auf der Falkenberger Chaussee, in der Nähe der Tramhaltestelle Welsestraße, wurde zudem ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gemeldet und entfernt. Auf dem Motiv stand "Good night left side" in Kombination mit zwei Reichsflaggen in schwarz-weiß-rot.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber und Schmiererei gegen Antifaschismus in Alt-Hohenschönhausen

    07.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Hohenschönhausen wurde ein gegen Antifaschismus gerichteter Aufkleber mit dem Slogan "Fck Antifa" gefunden und entfernt.

    Zudem befand sich auf einem Mülleimer an der Haltestelle Hohenschönhausen ein geschmierter Neonazi-Zahlencode in Form einer "1161".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Pankow

    07.09.2026 Bezirk: Pankow

    Ein 17-Jähriger wurde in der Kavalierstraße in Pankow von einer Person von hinten angegriffen und zu Boden geschlagen. Dabei wurde er homophob beleidigt und erlitt Kopfverletzungen. Er wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

    Quelle: Berliner Zeitung, 09.09.2026
Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen