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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistischer Aufkleber in Altstadt

    23.09.2026 Bezirk: Spandau

    In der Moritzstraße wurde ein Aufkleber einer rassistischen österreichischen Organisation mit der Aufschrift „SEND THEM BACK“ entdeckt. Darauf war ein Flugzeug zu sehen.

    Quelle: Register Spandau
  • Rassistischer Aufkleber und NS-verherrlichende Wolfsangel in Lichtenberg-Mitte

    23.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Nöldnerplatz wurden zwei Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gemeldet und entfernt. Auf dem einem Motiv stand die rassistische Parole "White lives matter!" und auf dem anderen "Nicht mein Kanzler! Nie wieder CDU!".

    An der Bushaltestelle Marktstraße wurde ein extrem rechtes Symbol auf einer Wand entdeckt. Es handelte sich um eine Wolfsangel-Schmiererei in roter Farbe mit möglichem Bezug zum Symbol „Idee der Nation“ aus dem extrem rechten Asow-Umfeld. Die Wolfsangel wurde über einen Schriftzug gesprüht, der zu einem Schüler*innenstreik am 25.9.2026 aufrief.

    Die Wolfsangel wurde in der Zeit des Nationalsozialismus zudem von nationalsozialistischen Organisationen und SS-Einheiten verwendet. Später wurde das Symbol von extrem rechten Organisationen benutzt, die in der Bundesrepublik Deutschland als verfassungsfeindlich eingestuft wurden. Die Wolfsangel ist somit wegen ihrer Geschichte ein Kennzeichen im Sinne der Strafnorm § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) und deshalb in Verbindung mit einer verbotenen Organisation strafbar.

    Das Graffiti reiht sich in eine erkennbare, systematische Serie im Kiez ein. Das Tag weist dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Lichtenberg und Umgebung.

    Die Darstellungen nutzen Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code.

    Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und extrem rechten Raumeinnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Sticker in der Wühlischstraße entfernt

    23.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Wühlischstraße, nahe Ecke Gryphiusstraße, wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel mit der Aufschrift "Talahon freie Zone" entfernt.
    "Talahon“ ist ein Schlagwort zur Bezeichnung von Personen mit stereotypen Merkmalen junger Männer mit u.a. arabischem Migrationshintergrund. Die extreme Rechte verwendet den Begriff als Projektionsfläche für das Feindbild junger muslimischer Männer, die als frauenfeindlich, patriarchal und gewaltverherrlichend dargestellt werden. Der Begriff wird gezielt eingesetzt, um diese Gruppe rassistisch abzuwerten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Sprühereien gegen Antifaschismus und politische Gegner*innen der extremen Rechten in Lichtenberg-Nord

    23.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Bereich des Landschaftsparks Herzberge, entlang der Rhinstraße, wurden Sprühereien gegen Antifaschismus und politische Gegner*innen der extremen Rechten festgestellt. Es wurden in pinker Farbe aufgesprühte Slogans wie "FCK ZCKN" und der neonazistische Buchstabencode "AAFA" (= "Anti-antifaschistische Aktion") dokumentiert.

    In der Normannenstraße, in der Glaschkestraße und in der Rüdigerstraße wurde zudem je ein extrem rechtes Symbol entdeckt. Es handelte sich hierbei in allen drei Fällen um eine Wolfsangel-Schmiererei in weißer Farbe mit möglichem Bezug zum Symbol „Idee der Nation“ aus dem extrem rechten Asow-Umfeld.

    Die Wolfsangel wurde in der Zeit des Nationalsozialismus zudem von nationalsozialistischen Organisationen und SS-Einheiten verwendet. Später wurde das Symbol von extrem rechten Organisationen benutzt, die in der Bundesrepublik Deutschland als verfassungsfeindlich eingestuft wurden. Die Wolfsangel ist somit wegen ihrer Geschichte ein Kennzeichen im Sinne der Strafnorm § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) und deshalb in Verbindung mit einer verbotenen Organisation strafbar.

    Die Graffitis reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie im Kiez ein. Das Tag weist dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Lichtenberg und Umgebung.

    Die Darstellungen nutzen Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code.

    Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und extrem rechten Raumeinnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Sticker einer extrem rechten Kampagne entdeckt

    23.09.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Im Ursula-Mamlok-Park wurde ein Sticker einer extrem rechten Kampagne gesichtet und entfernt.
    Die "Save Europe Act", die vom ehemaligen Sprecher der Identitären Bewegung Österreich Martin Sellner und der niederländischen rechten Aktivistin Eva Vlaardingerbroek gestartete Initiative fordert, dass "die politische Elite die Ersetzungsmigration stoppt, unsere Grenzen sichert und die ethno-kulturelle Kontinuität der europäischen Nationen schützt".

    Die Kampagne verbreitet rassistische Ideologien und Verschwörungstheorien wie den „Großen Austausch“ und fordert die rassistische Forderung nach Remigration.

    Quelle: Register Mitte
  • Antisemitische Schmierereien in Charlottenburg

    22.09.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Zillestraße in Charlottenburg wurde an einem Stromkasten erneut die israelbezogene antisemitische Schmiererei "Death to Zios" entdeckt. Die Bezeichnungen "Zionism", "Zionisten" oder "Zios" werden häufig als Code für das Juden*Jüdinnen und das Judentum verwendet. Es handelt sich um eine Umwegkommunikation, die Jüdinnen*Juden sowie Israel pauschal delegitimieren und dämonisieren soll.

    Quelle: Register CW
  • Extrem rechte Aufkleber in Karlshorst

    22.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Treskowallee wurde an der Tramhaltestelle Volkspark Wuhlheide ein rassistisches Aufklebermotiv mit der Aufschrift "Abschieben schafft Wohnraum" entdeckt und entfernt.

    In der Treskowallee Ecke Gregoroviusweg (HTW) wurde ein antisemitischer Aufkleber gefunden und entfernt. Auf diesem stand "Freedom by any means" in Kombination mit einem roten Hamasdreieck. Das rote Dreieck wird von der Terrororganisation Hamas als Markierung für Angriffsziele verwendet und ist hier gegen den Staat Israel gerichtet.

    In der Hentigstraße wurde erneut ein rassistischer "Remigrations"-Aufkleber gemeldet und entfernt. Dieser klebte auf einem Wahlkampf-Plakat der CDU.

    Auf einem mehrsprachigen Willkommensschild einer Jugendfreizeiteinrichtung in der Hönower Straße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Es handelte sich u.a. um rassistische Motive mit dem Slogan "Abschieben schafft Wohnraum!" und der rassistischen Forderung nach "Remigration".

    Am S-Bahnhof Karlshorst wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gefunden. Darauf war die Parole "Good night left side" in Kombination mit einem durchgestrichenen Hammer und Sichel-Symbol, einem durchgestrichenen Anarchie-Zeichen, einer durchgestrichenen Black-Power-Faust und einem durchgestrichenen LGBTIQ*-Symbol zu sehen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Register Treptow-Köpenick, Bürger*in
  • Extrem rechtes Graffiti am Innsbrucker Platz gefunden

    22.09.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Unter der S-Bahn-Brücke am Innsbrucker Platz wurde ein extrem rechtes Graffiti gefunden.

    Dabei handelte es sich um einen NS-verherrlichenden Schriftzug, der sich gegen politische Gegner richtet: „Linke ins KZ“.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Hakenkreuz im Wedding

    22.09.2026 Bezirk: Mitte

    In der Schönwalder Straße wurde ein auf den Bürgersteig gesprühtes Hakenkreuz entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • NS-verharmlosender Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    22.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Zachertstraße Ecke Robert-Uhrig-Straße wurde ein NS-verharmlosender Aufkleber gemeldet und entfernt. Auf dem Motiv sind zwei mit Zäunen abgegrenzte Internierungslager abgebildet. Innerhalb des ersten Lagers steht Auschwitz und es ist eine Hakenkreuzfahne am Zaun gehisst. Innerhalb des zweiten Lagers steht Gaza und am Zaun weht die israelische Flagge.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende Wolfsangeln in Lichtenberg-Nord

    22.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Eingangsbereich des Nibelungenparks und in der Rüdigerstraße wurden insgesamt zwei Wolfsangel-Schmierereien in jeweils unterschiedlichen Farben (weiß und gelb) mit möglichem Bezug zum Symbol „Idee der Nation“ aus dem extrem rechten Asow-Umfeld gefunden.

    Die Wolfsangel wurde in der Zeit des Nationalsozialismus von nationalsozialistischen Organisationen und SS-Einheiten verwendet. Später wurde das Symbol von extrem rechten Organisationen benutzt, die in der Bundesrepublik Deutschland als verfassungsfeindlich eingestuft wurden. Die Wolfsangel ist somit wegen ihrer Geschichte ein Kennzeichen im Sinne der Strafnorm § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) und deshalb in Verbindung mit einer verbotenen Organisation strafbar.

    Die Graffitis reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie im Kiez ein. Das Tag weist dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Lichtenberg und Umgebung. Die Darstellungen nutzen Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Pöbelei in Köpenick-Nord

    22.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle Kleinschewskystraße äußerte sich ein Mann rassistisch, u. a. mit den Worten „Ihr kotzt mich alle an, ihr Wichser, alle abschieben!“.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistischer Aufkleber im Allendeviertel

    22.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle Krankenhaus Köpenick Besuchereingang wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der den Ku Klax Klan bewarb.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistische Schmiererei in der Sorauer Straße

    22.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 18:30 Uhr wurde auf einem Parkscheinautomat in der Sorauer Straße folgende mit Edding angebrachte Schmiererei entdeckt: "Remigration für eure geliebten Görli-Dealer!"

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Schmiererei in Tempelhof entdeckt

    22.09.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Auf einem Werbeplakat für den Britzer Garten wurde der Slogan „Enrico vermisst die Blumenwiese aus dem Britzer Garten“ teilweise mit Edding durchgestrichen und durch „Enrico vermisst die Blumenwiese seiner Heimat. Ab die Post wie auch alle anderen“ ersetzt. Auf einem der Schuhe der Werbefigur wurde „Ende!“ geschrieben. Ebenfalls durchgestrichen wurde der Schrift „In Berlin.“ und durch „Nach Hause Terrorpenner m/w“ ersetzt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistische und LGBTIQ*-feindliche Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    22.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Eingangsbereich einer Kleingartenanlage wurde in der Wartenberger Straße ein rassistischer und zur Gewalt aufrufender Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv war eine Person mit hochgekrempelten Ärmeln und einem Baseballschläger in der Hand zu sehen, in Kombination mit der Parole "Dein Land braucht Dich, werde Abschiebehelfer!". Zudem wurde ein extrem rechter Versand beworben.

    In der Egon-Erwin-Kisch-Straße wurden zwei LGBTIQ*-feindliche Aufkleber gemeldet und entfernt. In einem Fall handelte es sich um einen "Stolzmonat"-Aufkleber, im anderen Fall um ein Motiv mit einer heteronormativen Kleinfamilie, die mit einem Regenschirm vor den heruntertropfenden Farben eines Regenbogens geschützt wurde. Beide Aufklebermotive bewarben zudem einen rechten Versand.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antisemitische Propaganda in Wedding

    21.09.2026 Bezirk: Mitte

    In der Müllerstraße und der Seestraße wurden drei Aufkleber mit dem Slogan "From the river to the sea palestine will be free" entdeckt und entfernt. Mit dem Slogan wird Israel das Existenzrecht abgesprochen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber der Neonazi-Partei "Die Heimat" in Alt-Hohenschönhausen

    21.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Werneuchener Straße Ecke Goeckestraße wurden zwei Aufkleber der Neonazi-Partei "Die Heimat" gefunden und entfernt bzw. unkenntlich gemacht. Auf den beiden Motiven standen die Slogans "Grenzen sichern!" und "Dann wähl doch die Heimat!".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    21.09.2026 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa fünf Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-verherrlichende Wolfsangel in Lichtenberg-Nord

    21.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Mülleimer in der Harnackstraße am kleinen Park, auf Höhe der Frankfurter Allee, wurde ein extrem rechtes Symbol entdeckt. Es handelte sich hierbei um eine Wolfsangel-Schmiererei in weißer Farbe mit möglichem Bezug zum Symbol „Idee der Nation“ aus dem extrem rechten Asow-Umfeld.

    Die Wolfsangel wurde in der Zeit des Nationalsozialismus von nationalsozialistischen Organisationen und SS-Einheiten verwendet. Später wurde das Symbol von extrem rechten Organisationen benutzt, die in der Bundesrepublik Deutschland als verfassungsfeindlich eingestuft wurden. Die Wolfsangel ist somit wegen ihrer Geschichte ein Kennzeichen im Sinne der Strafnorm § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) und deshalb in Verbindung mit einer verbotenen Organisation strafbar.

    Das Graffiti reiht sich in eine erkennbare, systematische Serie im Kiez ein. Das Tag weist dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Lichtenberg und Umgebung. Die Darstellungen nutzen Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Hetze in Facebook-Gruppe „Unser Lichtenberg“

    21.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Facebook-Gruppe „Unser Lichtenberg“ kam es im Rahmen von Diskussionen über Wahlergebnisse zu mehreren rassistischen, abwertenden sowie volksverhetzenden Aussagen:

    Eine Nutzerin hetzte gegen Migrant*innen und bezweifelte deren Recht auf demokratische Teilhabe mit der Aussage, es sei „nicht demokratisch wenn unintegrierbare Kulturen über das deutsche Volk entscheiden sollen“. Eine weitere Nutzerin äußerte sich rassistisch gegenüber Kandidat*innen mit Migrationsgeschichte und unterstellte Wähler*innen pauschal eine rein ethnisch motivierte Stimmabgabe sowie Mangel an Intelligenz.

    In einem weiteren Beitrag wurden politische Gegner*innen der extremen Rechten entmenschlicht und herabgewürdigt („hoffe, es trifft die Zecken selbst“).

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in, Facebook
  • Rassistischer Aufkleber in Niederschönhausen

    21.09.2026 Bezirk: Pankow

    An der Ecke Kreuzgraben / Beuthstraße wurde an einem Straßenschild ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand mit der rassistischen Aufschrift „Abschieben schafft Wohnraum“ entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Rassistischer Schriftzug in Bohnsdorf

    21.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Gehweg im Grünzug am Falkenberg zwischen Wilhelmine-Duncker-Straße und Ringelblumenweg wurde über die gesamte Wegbreite das N***-Wort geschrieben. Polizei und Ordnungsamt wurden informiert.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistischer Sticker in der Revaler Straße

    21.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Von einem Laternenpfahl in der Revaler Straße wurde ein rassistischer Sticker entfernt. Abgebildet war der Slogan "Remigration? Na klar!" mit einem Flugzeug und der Schriftzug "AfD" Brandenburg mit Landeslogo.

    Der verwendete Begriff „Remigration“ wird auf dem Sticker als neutral dargestellt. Seit mindestens 2016 nutzen allerdings extrem rechte Akteure den Ausdruck als Kampfbegriff in politischen Kampagnen. Darin beschreibt Remigration euphemistisch die Vertreibung eines großen Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien. Versuche, den Begriff positiv umzudeuten, führen zu einer Normalisierung extrem rechter Konzepte.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem recher Sticker am Rudolfplatz entfernt

    20.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein Sticker mit der Aufschrift "Ohne AfD sind Katzis traurig" und einer weinenden Katze wurde von einem Laternenmast am Rudolfplatz entfernt. Der Sticker wird über einen exrem rechten Onlinehandel vertrieben.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Aufkleber in Johannisthal

    20.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Springbornstr. und im Sterndamm wurden jeweils ein Aufkleber aus einem extrem rechten Onlinehandel entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuz-Schmiererei auf Toilette in Schmargendorf

    20.09.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf einer Schultoilette in Schmargendorf wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei an einer Trennwand entdeckt. Die Räumlichkeiten wurden an diesem Tag auch als Wahllokal genutzt.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Homofeindlicher Angriff am Uber Platz

    20.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 0:50 Uhr beobachteten Einsatzkräfte in der Nähe des Uber Platzes, wie mehrere Männer auf einen anderen Mann einschlugen und ihn dabei homofeindlich beleidigten. Der angegriffene Mann gab an, aufgrund seiner sexuellen Orientierung beleidigt worden zu sein. Ein 20-jähriger Tatverdächtiger konnte unmittelbar nach der Tat angehalten und identifiziert werden.

    Quelle: Polizei Berlin Nr. 1220 vom 20.09.26
  • „III. Weg“-Propaganda in Blankenburg

    20.09.2026 Bezirk: Pankow

    An der Bushaltestelle Krugstege wurde eine Schmiererei mit dem Schriftzug „III. Weg“ entdeckt. Der Schriftzug verweist auf die extrem rechte Kleinstpartei „Der III. Weg“.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Neonazi-Aufkleber am U-Bahnhof Magdalenenstraße in Lichtenberg-Nord

    20.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am U-Bahnhof Magdalenenstraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv war die gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Parole "Better dead, than red" in Kombination mit einem durchgestrichenen Hammer- und Sichelsymbol sowie Werbung für den Neonazi-Versand zu sehen.

    Im Umfeld der Rüdigerstraße wurden zudem mehrere Neonazi-Aufkleber in Form von schwarz-weiß-roten Reichsflaggen gemeldet und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Pöbeleien am Bahnhof Lichtenberg

    20.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Eine ältere, weiblich gelesene Person schrie im Bereich gegenüber dem Bahnhof Lichtenberg migrantisch gelesene Menschen an und beschimpfte sie unter anderem als „Gesocks“.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    20.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Heckelberger Ring wurde ein extrem rechter Aufkleber gemeldet und entfernt. Auf dem Motiv war die rassistische Forderung nach "Remigration" zu lesen. Auf dem Aufkleber stand der Slogan "Remigration Airlines - Deutschland endlich wieder sicherer machen!".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber der Neonazi-Partei "Die Heimat" in Alt-Hohenschönhausen

    19.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Küstriner Straße wurde ein Aufkleber der Neonazi-Partei "Die Heimat" gefunden und entfernt. Auf dem selbstdarstellerischen Motiv stand der Slogan "Dann wähl doch die Heimat!" in Kombination mit Werbung für die Internetseite der Partei.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Köpenick-Nord

    19.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Mahlsdorfer Str./ Stellingdamm wurden insgesamt acht extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Vier davon enthielten rassistische Inhalte, darunter die Verherrlichung des Ku-Klux-Klans, zwei richteten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und zwei enthielten Werbung für den neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechter Sticker am Warschauer Platz entfernt

    19.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Von einem Pfahl am Warschauer Platz wurde ein Sticker entfernt. Abgebildet war der Slogan "Echte Frauen sind rechts" und dargestellt war eine blonde Frau mit einer Deutschlandfahne in der Hand.
    Die Bildsprache und der Text versuchen, traditionelle Frauenbilder mit extrem rechter Ideologie zu verknüpfen und moderne feministische oder gleichberechtigungsorientierte Konzepte abzulehnen.
    Der Sticker eines extrem rechten Aktivisten wird über mehrere extrem rechte Onlinehandel verbreitet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
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