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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistischer Sticker in der Rotherstraße

    13.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Rotherstraße wurde ein KI-generierter, rassistischer Sticker eines extrem rechten Onlinehandels mit der Aufschrift "WENNS AM SCHÖNSTEN IST, SOLLTE MAN GEHEN!" entfernt. Abgebildet war eine Schwarze Person vor einem Flugzeug, die sich lachend und winkend verabschiedete .

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" in Neu-Hohenschönhausen

    12.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wustrower Straße klebten erneut drei Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg". Auf einem Motiv stand "Wo wir sind kämpfen wir wie deutsche Löwen! Kampf der Rotfront! Partei & Bewegung" in Kombination mit Kontaktdaten der Partei. Auf dem zweiten Motiv wurde die "AG Körper & Geist" mit Bildern von kämpfenden Männern und ebenfalls Kontaktdaten zur Partei beworben. Auf dem dritten Aufkleber wurde die Neonazi-Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" mit Logo und der Internetadresse beworben.

    Alle Aufkleber wurden entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber des "III. Weg" in Oberschöneweide

    12.10.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Wilhelminenhofstr. wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit einem Gewaltaufruf gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechter Aufkleber in Niederschönhausen

    12.10.2026 Bezirk: Pankow

    Am Fahrradweg "Grünes Band Schönholz" wurde an der Ecke Klemkestraße/Schönholz ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und entfernt.

    Quelle: Pankower Register via Signal
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    12.10.2026 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa zehn Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • NS-verherrlichende Neonazi-Aufkleber und Wolfsangel in Lichtenberg-Mitte

    12.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Rupprechtstraße wurden fünf Aufkleber aus einem Neonazi-Versand entdeckt und entfernt. Es handelte sich dabei um folgende Motive:

    - "Schwarze Sonne" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge (2x)

    - "Gott mit uns" in Kombination mit einem Reichsadler, einem Eisernen Kreuz und mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge (2x)

    - "Auch ohne Sonne braun" in Kombination mit einer "Schwarzen Sonne"

    Auch am S-Bahnhof Friedrichsfelde Ost wurden zwei Neonazi-Aufkleber gefunden:

    - "Gott mit uns" in Kombination mit einem Reichsadler, einem Eisernen Kreuz und mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge (1x)

    - "Ihr werdet uns nicht austauschen" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge und Werbung für einen Neonazi-Versand

    In der Giselastraße wurde eine Wolfsangel auf einer Baumscheibenumrandung in weißer Farbe gemeldet.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Das Graffiti reiht sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende Wolfsangel in Lichtenberg-Nord

    12.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Magdalenenstraße Ecke Normannenstraße wurde eine Wolfsangel in weißer Farbe auf einem Stein aufgemalt gemeldet.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Das Graffiti reiht sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Queerfeindliche Beleidigung in Neukölln

    12.10.2026 Bezirk: Neukölln

    Am S-Bahnhof Sonnenallee wurde eine Person von einem Mann bedrängt und verbal bedroht. Eine weitere Person griff in die Situation ein, isolierte die betroffene Person und begleitete sie zur einfahrenden Bahn. Der Mann rief der betroffenen Person noch "Du Schwuchtel!" hinterher.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • "Schwarze Sonne" in Blankenburg

    12.10.2026 Bezirk: Pankow

    Im Jugendcontainer im Schäferstege Park wurde das extrem rechte Symbol der "Schwarzen Sonne" entdeckt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Antimuslimisch rassistische Pöbelei in Rudow

    11.10.2026 Bezirk: Neukölln

    Eine Frau wurde in Rudow, in der Nähe ihres Wohnortes, von einer Frau aus antimuslimisch rassistischer Motivation angepöbelt. Die Betroffene nahm eine Sprachnachricht auf Arabisch auf, als sich eine Frau abfällig äußerte und u.a. auf das Kopftuch bezog. Die Betroffene konfrontierte die Frau und wies sie auf ihr rassistisches Verhalten hin. Daraufhin entfernte sich die Frau mit dem Fahrrad.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Auch im nördlichen Friedrichshain Wolfsangeln unkenntlich gemacht

    11.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auch im Friedrichshainer Nordkiez wurden wieder Wolfsangeln unkenntlich gemacht, u. a. am Frankfurter Tor, in der Samariterstraße und an einem Lebensmittelgeschäft. Diese waren in den Farben Weiß und Rot angebracht. Auch einer Wolfsangel oder einem Hakenkreuz sehr ähnlich sehende angebrachte Symbole wurden unkenntlich gemacht.
    Teilweise wurden die entdeckten Wolfsangeln auch in Form des Logos der in Teilen extrem rechten „Asow-Bewegung“ dargestellt. Die ukrainische „Asow-Bewegung“ verwendet nationalsozialistische Symbolik. Ihr Logo enthält beispielsweise eine Wolfsangel. Zudem pflegt die Bewegung Verbindungen zu extrem rechten Gruppen in Deutschland.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung.
    Die Schmierereien reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Die Tags weisen dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Friedrichshain und Umgebung. Die Darstellungen nutzen auch Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Bürger*innenmeldungen
  • Erneut Wolfsangeln im südlichen Friedrichshain

    11.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Überwiegend in der Wühlischstraße wurden erneut angebrachte Wolfsangeln, mehrheitlich in weißer Farbe, unkenntlich gemacht. Drei Symbole befanden sich am Tor einer Grundschule. Darüber hinaus wurden auch wieder einer Wolfsangel sehr ähnlich sehende Symbole ebenfalls unkenntlich gemacht.
    Teilweise wurden die entdeckten Wolfsangeln auch in Form des Logos der in Teilen extrem rechten „Asow-Bewegung“ dargestellt. Die ukrainische „Asow-Bewegung“ verwendet nationalsozialistische Symbolik. Ihr Logo enthält beispielsweise eine Wolfsangel. Zudem pflegt die Bewegung Verbindungen zu extrem rechten Gruppen in Deutschland.
    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung.
    Die Schmierereien reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Die Tags weisen dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Friedrichshain und Umgebung. Die Darstellungen nutzen auch Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Bürger*innenmeldungen
  • Extrem rechte Propaganda in Tiergarten

    11.10.2026 Bezirk: Mitte

    An der Bellevueallee und der Straße des 17. Juni wurdem mehrere gegen die Antifa gerichtete Aufkleber aus extrem rechten Verandhandlungen sowie ein antimuslimisch-rassistischer Aufkleber einer extrem rechten Kampagnenorganisation entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    11.10.2026 Bezirk: Mitte

    In der Barfusstraße und der Edinburger Straße wurden zwei Aufkleber einer rechtskatholischen christlich-fundamentalistischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechter Aufkleber in Adlershof

    11.10.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am S-Bahnhof Adlershof wurde ein Aufkleber der extrem rechten Jugendgruppe "Jägertruppe Berlin-Brandenburg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Schmierereien in Blankenburg

    11.10.2026 Bezirk: Pankow

    Im und am Jugendcontainer im Park am Schäferstege, wurden mehrere extrem rechte Schmierereien entdeckt. Dazu gehörten ein Keltenkreuz, die Abkürzung "DPV - Deutsche Patrioten voran“ und der Zahlencode "88" (für "Heil Hitler"). Darüber hinaus wurde ein Sticker des Onlineshops "Eiserner Löwe" entdeckt, auf dem u.a. das Eiserne Kreuz zu sehen ist.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Hitlergruß in Lichtenberg-Nord

    11.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Gegenüber zwei weiteren Personen verabschiedeten sich zwei Männer beim Aussteigen aus dem Bus der Linie 240 an der Haltestelle Gotlindestraße mit der Parole „Gruß dem Führer“. Anschließend zeigte einer der beiden Männer außerhalb des Busses den verbotenen Hitlergruß.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • LGBTIQ*-feindlicher Sticker in der Boxhagener Straße

    11.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Ecke Boxhagener Straße / Neue Bahnhofstraße wurde ein Sticker eines extrem rechten Medienportals aus der Oberpfalz entfernt. Darauf stand neben der Webadresse der Schriftzug "Wir sind normal. Wir sind immun." und u. a. war eine durchgestrichene Regenbogenfahne abgebildet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Neonazi-Aufkleber und Schmiererei gegen Antifaschismus in Lichtenberg-Mitte

    11.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Eitelstraße Ecke Rupprechtstraße wurde ein Neonazi-Aufkleber mit der Aufschrift "Deutsches Reichsgebiet" in Kombination mit einem Reichsadler und einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge gefunden und entfernt.

    In der Margaretenstraße Ecke Metastraße wurde zudem ein "Anti-Antifa"-Schriftzug in schwarzer Farbe auf einer Hauswand gemeldet.

    In der Münsterlandstraße und am Eingang zum Rummelsburger Park wurden zwei rassistische "Remigrations"-Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber in Gropiusstadt

    11.10.2026 Bezirk: Neukölln

    An der Ecke Fritz-Erler-Allee/Wutzkyallee in Gropiusstadt wurde erneut ein rassistischer Aufkleber mit der Parole "Nafri go home!" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Wolfsangeln im Blankensteinpark

    11.10.2026 Bezirk: Pankow

    Mehrere Wolfsangeln wurden im Blankensteinpark unkenntlich gemacht. Teils waren sie groß in den Farben Weiß und Blau an Wänden angebracht, teils klein, überwiegend in weiß, aber auch in gelb und blau, an Zäunen, auf dem Gehweg und an Mülleimern. Ebenfalls, in überwiegend weißer Farbe, wurden im gleichen Gebiet auch wolfsangelähnliche Symbole mit kleinen Abänderungen angebracht. Alle aufgefundenen Symbole wurden unkenntlich gemacht.
    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung.
    Die Schmierereien reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Die Tags weisen dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Friedrichshain und Umgebung. Die Darstellungen nutzen auch Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Bürger*innenmeldungen
  • Antisemitismus auf Demonstration in Mitte

    10.10.2026 Bezirk: Mitte

    Eine Demonstration unter dem Motto „United4Palestine – No Peace on Stolen Land“ zog mit ca. 5000 Teilnehmenden durch Mitte vom Berliner Regierungsviertel zum Alexanderplatz. Mit Sprechchöre wie „There is only one state, palestine 48!“, „Palästina darf sich wehren, mit Steinen und Gewehren!“, „Israel is not a state!“, „Israel will never be“ und auf Arabisch "Vom Wasser zum Wasser, Palästina bleibt arabisch" wurde Israel in seinem Existenzrecht angegriffen. Auch der Moderator der Kundgebung leugnete das Existenzrecht Israels, denn Staaten hätten kein Existenzrecht, Völker schon und danach stimmte er die Parole an; „From the river to the sea, Palestine will be free.“ Auch in anderen Reden wurde die Vorstellung eines "ganzen", "historischen" Palästinas anstelle Israels offen artikuliert und der "Widerstand" verteidigt. Teilnehmende glorifizierten auf Plakaten, Bannern, in Sprechchören und in Bemerkungen gegenüber Journalist*innen die Hamas, die Hisbollah, die Huthi und den getöteten Hamas-Militärführer Yahya Sinwar.

    Quelle: Registerstelle Mitte, taz vom 11.10.2026, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)
  • Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" in Lichtenberg-Mitte

    10.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Tierpark Ecke Alfred-Kowalke-Straße wurde ein Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" gefunden und entfernt. Auf dem Aufkleber stand der Slogan "Führt Euren Körper - Hart.Sauber.Gesund." und bewarb die "AG Körper und Geist".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Bedrohung durch Neonazis an Jugendclub in der Köpenicker Dammvorstadt

    10.10.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am späten Abend stieg eine Person auf eine Wand, um an die Scheibe eines Jugendclubs in der Seelenbinder Str. einen Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" zu kleben. Am Abend fand eine Veranstaltung zu jüdischen Identitäten statt und hinter dem Fenster spielten Nutzer*innen zu diesem Zeitpunkt Kicker. Im Anschluß liefen mehrere Personen in den angrenzenden Bellevuepark.

    Am Jugendclub fanden in den letzten Monaten mehrfach Bedrohungen und ein Brandanschlag statt.

    Quelle: HdJK - Haus der Jugend Köpenick
  • Erneut Serie von Wolfsangeln im südlichen Friedrichshain

    10.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Wolfsangeln wurden erneut unkenntlich gemacht in der Simplonstraße, am Boxhagener Platz, in der Boxhagener Straße und in der Colbestraße. Zusätzlich gab es auch wieder leicht abgewandelte Symbole in der Boxhagener Straße und der Colbestraße. Überwiegend kamen wieder die Farben weiß und blau zum Einsatz.
    Teilweise wurden die entdeckten Wolfsangeln auch in Form des Logos der in Teilen extrem rechten „Asow-Bewegung“ dargestellt. Die ukrainische „Asow-Bewegung“ verwendet nationalsozialistische Symbolik. Ihr Logo enthält beispielsweise eine Wolfsangel. Zudem pflegt die Bewegung Verbindungen zu extrem rechten Gruppen in Deutschland.
    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung.
    Die Schmierereien reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Die Tags weisen dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Friedrichshain und Umgebung. Die Darstellungen nutzen auch Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Bürger*innenmeldungen
  • Extrem rechte Beteiligung an Demonstration am Brandenburger Tor

    10.10.2026 Bezirk: Mitte

    Am Brandenburger Tor versammelten sich am frühen Nachmittag etwa 2.600 Menschen zu einer Demonstration des rechtspopulistischen „Projekts M1llion“ gegen die Bundesregierung. Anschließend zog die Demonstration durch die Innenstadt. An der Demonstration beteiligten sich mehrere Dutzend Mitglieder der neonazistischen Kleinpartei „Die Heimat“ (ehemals NPD) und ihrer Jugendorganisation „Heimatjugend“. Im Vorfeld hatten auch die neonazistischen Gruppen „Jägertruppe Berlin-Brandenburg“ und „Jägertruppe Sachsen“ über Instagram zur Teilnahme aufgerufen.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Extrem rechter Aufkleber in Gropiusstadt

    10.10.2026 Bezirk: Neukölln

    Am U-Bahnhof Lipschitzallee in Gropiusstadt wurde ein antifaschistischer Aufkleber so abgeändert, dass nun "Faschistische Aktion" darauf zu lesen war.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Extrem rechter Propaganda-Missbrauch

    10.10.2026 Bezirk: Mitte

    Ein extrem rechter Aktivist fotografierte sich am Vortag der „Projekt 1 Million“-Demo in Mitte vor Traktoren, die für die Demonstration "Erneuerbare Energien: Ausbauen statt Ausbremsen" am 9.10. angereist und dort neben der Auftaktkundgebung geparkt waren. Er postete die Bilder auf Facebook und behauptete fälschlicherweise, die Fahrzeuge seien für die Demo des "Projekt M1llion" angereist. Andere Accounts griffen das auf und verbreiteten die Bilder. Sie versuchten damit gezielt, ihre eigenen Proteste, deren Mobilisierung unter ihren Erwartungen geblieben war, als Massenbewegung zu inszenieren.

    Auf den Fotos sind an den Fahrzeugen angebrachte Schilder mit Logos und Slogans von Erneuerbare-Energien-Branchenverbänden zu erkennen. Diese und die Teilnehmer*innen der Erneuerbaren-Demonstration wurden so für extrem rechte Propaganda vereinnahmt und missbraucht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechter Sticker in Lichterfelde West

    10.10.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In der Baseler Straße in Lichterfelde wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Der Sticker richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und war in seiner Darstellung antifeministisch.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Extrem rechter Sticker in Steglitz

    10.10.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In der Holsteinischen Straße wurde ein Aufkleber einer rechtskatholischen, christlich-fundamentalistischen Organisation entdeckt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Extrem und neurechte Sticker in Steglitz

    10.10.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In der Vionvillestraße Ecke Birkbuschstraße klebte ein Sticker einer extrem rechten Gruppierung. Er propagierte das rassistische Konzept der sogenannten Remigration. Der Sticker wurde entfernt.

    Ein weiterer Aufkleber machte Werbung für eine neurechte App. Der Sticker verwies mit QR-Code auf die Webseite der App und bot Möglichkeit zum Download. Die beworbene App gibt Kurzfassungen neu und extrem rechter Literatur und Sachbücher wieder. Entwickler der App ist ein ehemaliger Aktivist der Neuen Rechten. Die App hat als Kooperationspartner*innen verschiedene extrem und neurechte Verlage und TV-Sender.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über das Vorfallsformular
  • Hakenkreuz in der Proskauer Straße und Serie von Wolfsangeln im nördlichen Friedrichshain

    10.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Hauseingangstür in der Proskauer Straße war in weißer und blauer Farbe ein Hakenkreuz angebracht. Wolfsangeln wurden entfernt in der Bänschstraße zwischen Samariter und Proskauer Straße und in der Proskauer zwischen Bänschstraße und Frankfurter Allee. Darüber hinaus wurden im Gebiet neue leicht abgewandelte Formen der Wolfsangel unkenntlich gemacht.
    Teilweise wurden die entdeckten Wolfsangeln auch in Form des Logos der in Teilen extrem rechten „Asow-Bewegung“ dargestellt. Die ukrainische „Asow-Bewegung“ verwendet nationalsozialistische Symbolik. Ihr Logo enthält beispielsweise eine Wolfsangel. Zudem pflegt die Bewegung Verbindungen zu extrem rechten Gruppen in Deutschland.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung.
    Die Schmierereien reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Die Darstellungen nutzen auch Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Bürger*innenmeldungen
  • Hitlergruß in Johannisthal

    10.10.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Bus 160 von Schöneweide in Richtung Altglienicke wurde am Abend aus einer Gruppe heraus der Hitlergruß gezeigt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Massive Bedrohung durch Neonazis in Alt-Treptow

    10.10.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Außenbereich eines Restaurants in der Elsenstr. zeigten am Abend drei Männer den Hitlergruß und riefen "Sieg Heil". Als sie von Anwesenden aufgefordert wurden, dies zu unterlassen, reagierten sie mit Gewaltdrohungen. Einer der Männer zog ein Messer und bedrohte einen Schwarzen Mann, der in die Situation intervenierte. Die Männer verließen den Ort, bevor die gerufene Polizei eintraf.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Queerfeindlicher Angriff am U-Bahnhof Nollendorfplatz

    10.10.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Eine queere Person wurde am U-Bahnhof Nollendorfplatz queerfeindlich beleidigt und körperlich angegriffen. Zunächst wurde die Person als „Schwuchtel“ beschimpft, anschließend von hinten angegriffen, ins Gesicht geschlagen und getreten. Der Angriff wird als queerfeindliche Gewalt eingeordnet.

    Quelle: Instagram
  • Rassistische Bezeichnung von Heißgetränk am Tempelhofer Hafen

    10.10.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Vor dem Tempelhofer Hafen wurde erneut ein Getränk unter der Bezeichnung „Lumumba“ angeboten, anstatt der neutraleren Bezeichnungen wie etwa "Kakao mit Schuss" oder "Kakao mit Rum“.

    Die Bezeichnung wird kritisch gesehen, da sie mit Patrice Lumumba (1925–1961), dem ersten demokratisch gewählten Premierminister des unabhängigen Kongo und einer zentralen Figur der afrikanischen Unabhängigkeitsbewegung, in Verbindung gebracht wird. Lumumba wurde 1960 gestürzt und Anfang 1961 erschossen.

    Die Bezeichnung des Getränks wird als rassistisch kritisiert, da sie Lumumbas Person auf seine Hautfarbe und den Fakt, dass er erschossen wurde, reduziert.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Antifeministische Pöbelei in der Köpenicker Dammvorstadt

    09.10.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend beleidigt ein Jugendlicher Teilnehmende einer Demonstration für Vielfalt und Solidarität in der Bahnhofstr. Während eines feministischen Beitrags brüllte er mehrfach in Richtung der Teilnehmer*innen "Ihr scheiß Fotzen!".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Erneut extrem rechte Schmierereien in Berlin-Buch

    09.10.2026 Bezirk: Pankow

    In der Wiltbergstraße in Berlin-Buch wurden erneut mehrere NS-verherrlichende und extrem rechte Schmierereien an den Fensterscheiben eines Begegnungsortes der HOWOGE angebracht. Die Schmierereien umfassten die Schriftzüge „SS“, „Sieg Heil“, „HH“, „14“, „88“, „13 A.H.“, „Juden töten“, „Zecken raus“ und „Zecken boxen“ sowie ein Hakenkreuz und ein keltisches Kreuz.

    Die verwendeten Symbole, Parolen und Zahlencodes verweisen auf die nationalsozialistische Ideologie, Antisemitismus und die Ablehnung politischer Gegner*innen. „SS“ steht für die nationalsozialistische Schutzstaffel, während „Sieg Heil“ eine nationalsozialistische Propagandaparole ist. „HH“ steht in diesem Kontext für „Heil Hitler“. Der Zahlencode „88“ steht für „Heil Hitler“, da H der achte Buchstabe des Alphabets ist. „14“ verweist auf die sogenannten „14 Words“, einen rassistischen und weiß-suprematistischen Slogan. Die Kombination „13 A.H.“ könnte sich auf Adolf Hitler beziehen; ihre genaue Bedeutung ist jedoch nicht eindeutig.

    Das Hakenkreuz ist ein zentrales Symbol des Nationalsozialismus. Das keltische Kreuz wird in der extremen Rechten häufig als Symbol für weißen Nationalismus verwendet. Die Parolen „Zecken raus“ und „Zecken boxen“ richten sich insbesondere gegen linke und antifaschistische Menschen und beinhalten im zweiten Fall eine explizite Gewaltandrohung.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    09.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Meeraner Straße wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gefunden und unkenntlich gemacht. Auf dem Motiv war die rassistische Parole "White lives matter!" zu lesen.

    An der Grünfläche am Monimboplatz wurde zudem ein extrem rechter "Überklebt du Zecke"-Aufkleber mit durchgestrichener Regenbogenfahne, Hammer & Sichel und Zecke über einem "FCK NZS"-Aufkleber gemeldet und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Hakenkreuz in Prenzlauer Berg

    09.10.2026 Bezirk: Pankow

    In der Eberswalder Straße wurde etwa auf Höhe der Haltestelle Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark auf einer Mauer der Schriftzug "Antifa" durchgestrichen und ein Hakenkreuz darüber gemalt.

    Quelle: Pankower Register via Signal
  • Neonazi filmt Jugenddemo für Vielfalt in Treptow-Köpenick

    09.10.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein bekannter Neonazi filmte eine Jugenddemonstration für Vielfalt und Solidarität, die am Michael-Brücker-Platz startete. Bereits in der Vergangenheit stellte der Neonazi Listen über politische Gegner*innen ins Netz. Neben ihm begleiteten noch weitere Streamer*innen die Kundgebung.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
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