Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
07.11.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Park am Bahnhof Wuhletal wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
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Rassistischer Schriftzug in Plänterwald
07.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Unterführung der S-Bahn am Falkenweg wurde über mehrere Meter der Schriftzug "KILL ALL MUSLIMS" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Sticker in der Rotherstraße überklebt
07.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einem Bauzaun in der Rotherstraße wurde ein rassistischer Sticker mit der Forderung nach "Remigration" entdeckt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistische und anti-antifaschistische Beleidigungen in Lichtenberg-Mitte
07.11.2025 Bezirk: LichtenbergIn der U5 Richtung Hönow kam es durch eine fünf- bis sechsköpfige Gruppe von Anhängern des Hohenschönhausener Fußballvereins BFC Dynamo Berlin zu anti-antifaschistischen und rassistischen Beleidigungen und Bedrohungen. Die Gruppe fiel zwischen den Haltestellen Lichtenberg und Friedrichsfelde durch rassistische Bemerkungen und wildes Gestikulieren auf. Sie feindeten einen Fahrgast, der eine Kufiya trug, mit allerhand anti-antifaschistischen und rassistischen Beleidigungen an ("Antifaschwein", "Bombenleger" etc.) und fertigten Videoaufnahmen von der betroffenen Person an. Zudem drohten die Täter mit Gewalt, indem sie sich darüber unterhielten, ob sie die Person verprügeln sollten oder nicht. Die betroffene Person lief daraufhin auf Höhe der Haltestelle Friedrichsfelde bis ans andere Ende der U-Bahn, um weitere Eskalationen zu vermeiden.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf, Bürger*in -
Sticker gegen politische Gegenerschaft in der Koppenstraße
07.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs wurde ein Sticker "FCK ANTIFA" aus einem extrem rechten Onlinehandel gemeldet, der sich an einem Fahrradbügel in der Koppenstraße befand.
Der Melder teilte darüber hinaus mit, dass an gleicher Stelle in der Vergangenheit immer wieder Sticker entfernt wurden, die sich einerseits gegen die Antifa richteten "FCK ANTIFA", "We hate Antifa" und andererseits Werbung für die "AfD" machten "Wir sind Deine Stimme" im Stil vom Northface-Logo.Quelle: Bürger*innenmeldung -
Vermittlung rassistischer Narrative durch Kursleiterin eines Tanzkurses in Friedrichshain
07.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einem Tanzkurs in Friedrichshain erklärte die Kursleiterin die Ursprünge des Tanzes und wies auf die Bedeutung und Ursprünge in der afroamerikanischen Community hin. Gleichzeitig forderte sie die Kursteilnehmer*innen auf, sich wie Affen zu bewegen. Im Anschluss von einer irritierten Teilnehmerin darauf angesprochen, sah die Kursleiterin kein Problem und führte stattdessen den "animalischen" Zusammenhang weiter aus.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antifeministische Pöbelei in der U1 am Halleschen Tor
06.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin Mann begann anlasslos in der U-Bahn zu pöbeln und trat kurz darauf einer jungen, weiblich wahrgenommenen Person mit Absicht auf den Fuß. Als eine solidarische Zeugin mit der Betroffenen die Bahn verließ, rief der Mann ihnen hinterher: „They wanted equal rights!“ ("Sie wollten gleiche Rechte"). Insbesondere dieser letzte Kommentar („they wanted equal rights“) verdeutlicht die antifeministische Dimension des Vorfalls, da der Täter sich anscheinend von der physischen Präsenz einer Frau zu den Beleidigungen und gewalttätigem Handeln aufgefordert gefühlt hat und die Gleichberechtigung von Frauen ablehnt.
Quelle: Berliner Register -
Antimuslimischer und NS-verherrlichender Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
06.11.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Zingsterstraße wurde ein antimuslimischer und NS-verherrlichender Aufkleber von einem Neonaziversand gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war die Parole "Habibi-freie Zone - Hier wird Deutsch gesprochen!" in Kombination mit einem daneben abgebildeten Reichsadler zu lesen bzw. zu sehen.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Antimuslimisch-rassistische Diskriminierung in Mitte
06.11.2025 Bezirk: MitteIn einer Geflüchtetenunterkunft im Bezirk Mitte ereignete sich eine antimuslimisch-rassistische Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Propaganda in Berlin
06.11.2025 Bezirk: BerlinweitMehrere jüdische und zivilgesellschaftliche Organisationen sowie Adressaten aus Medien und Politik erhielten eine antisemitische und verschwörungsideologische Massenzuschrift.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
06.11.2025 Bezirk: BerlinweitZivilgesellschaftliche Organisationen sowie Adressaten aus Medien und Politik erhielten eine antisemitische und verschwörungsideologische Massenzuschrift.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Angriff in der Yorckstraße
06.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 22:50 Uhr haben zwei vermummte Männer einen 26-Jährigen am Kragen gepackt und ihn als Juden beschimpft. Anschließend sprühten sie ihm Reizgas ins Gesicht, bevor sie flüchteten. Der Mann erlitt Schmerzen an den Augen und wurde von den Einsatzkräften erstversorgt.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 2397 vom 07.11.25 -
Antisemitische Schmiererei in Dahlem
06.11.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf der Toilette einer Berliner Hochschule in Dahlem wurde ein „Bring them Home“-Aufkleber beschädigt und daneben „Fuck You“ geschrieben und ein Davidstern gemalt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitisch motivierte Sachbeschädigung in der Köpenicker Dammvorstadt
06.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn einem Jugendclub in der Seelenbinder Str. wurde ein Aushang gegen Antisemitismus mit verschiedenen Schriftzügen, wie "Free Hitler", "Juden töten euch alle", "Anti Kurden" und dreimal "Fuck Antifa" beschmiert, zudem wurden verschiedene Dinge aus dem Haus entwendet.
Quelle: HdJK - Haus der Jugend Köpenick -
Behindertenfeindliche Diskriminierung durch Arbeitgeber in Mitte
06.11.2025 Bezirk: MitteEinem Mitarbeiter eines Berliner Sozialunternehmens im Bezirk Mitte wurde mündlich eine Änderungskündigung angekündigt, nachdem er einen Antrag auf Anerkennung einer Schwerbehinderung gestellt hatte.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Behindertenfeindliche Diskriminierung im Gesundheitswesen
06.11.2025 Bezirk: BerlinweitEs fand eine behindertenfeindliche Diskriminierung im Gesundheitssystem statt. Zum Schutz der Betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Mitte
06.11.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Archibaldstraße Ecke Rupprechtstraße wurde insgesamt ein Dutzend Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem anti-antifaschistischen Motiv stand: "Antifaschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!" in Kombination mit zwei durchgestrichenen Logos der "Antifaschistischen Aktion". Auf dem rassistischen bzw. antimuslimischen Motiv war zu lesen: "Talahons abschieben!". Weitere Motive waren mit den Parolen "Dumm, dümmer, Antifa" und "Remigration jetzt" beschriftet.
Am S-Bahnhof Nöldnerplatz wurde in der Kaskelstraße ein rassistischer Aufkleber mit dem neuen Motiv "Stadtbild" gefunden und entfernt. Darauf war zu lesen: "Stadtbild": "Leerstand, Döner, Barbershop, Brautmode, Wettbüro, Barbershop, Shishabar, Gold An- und Verkauf, Sperrmüll, Leerstand, Leerstand, Barbershop, Döner usw.". Der Aufkleber bezieht sich auf eine Diskussion über das "Stadtbild" in Deutschland, wobei die aufgelisteten Begriffe eine häufig geäußerte, kritische Wahrnehmung der Entwicklung deutscher Innenstädte darstellen. Da diese polemische Darstellung sich auch stark auf migrantische Läden beziehen, sollen auf rassistische Art und Weise diese Phänomene als eine Art Negativ-Liste des "modernen Stadtbilds" präsentiert werden. Döner, Barbershop und Shishabar stehen in der rechspopulistischen bis extrem rechten Argumentation oft als Platzhalter für Betriebe, die angeblich "austauschbar" sind und das lokale, traditionelle Gewerbe verdrängten. In der rechtspopulistischen bis extrem rechten Rhetorik werden diese Betriebe oft auch als Chiffren für "Überfremdung" verwendet.
Zudem wurden zwei anti-antifaschistische Aufkleber von einem extrem rechten Versand auf einer Fensterscheibe und einer Büroeingangstür eines Wahlkreisbüros der Partei Die Linke in der Alfred-Kowalke-Straße gemeldet und entfernt. Auf den beiden Motiven war "FCK Antifa" und "Keine Liebe für die Antifa" zu lesen.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Hakenkreuzschmiererei im Fennpfuhl
06.11.2025 Bezirk: LichtenbergAuf einem Glascontainer auf der Landsberger Allee Ecke Karl-Lade-Straße wurde ein in schwarzer Farbe gesprühtes Hakenkreuz entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
"NRJ"-Sprüherei in Pankow-Zentrum
06.11.2025 Bezirk: PankowIn der Arnold-Zweig-Straße wurde an zwei Glascontainer die Sprüherei "NRJ voran" entdeckt und übermalt. Das Kürzel "NRJ" steht für "Nationalrevolutionäre Jugend" und ist die Jugendorganisation der extrem rechten Partei "Der III. Weg".
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Rassistische Beleidigung in Lichtenberg-Nord
06.11.2025 Bezirk: LichtenbergIn Lichtenberg-Nord ereignete sich eine rassistische Beleidigung.
Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: Berliner Register -
Rassistische Schmiererei in der Andreasstraße
06.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn der Werbesäule vor einem Supermarkt in der Andreasstraße Ecke Singerstraße wurde mit Kreide "NAZI Selenskij + Ukrainer; Kopftücher go Home! go Home!" entdeckt.
In der vergangenen Woche wurde schon etwas Ähnliches an der selben Werbesäule angebracht, was bereits übermalt wurde.Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antifeministische Bedrohung im Prenzlauer Berg
05.11.2025 Bezirk: PankowEin Mann (zwischen 30 und 40 Jahre alt), vermutlich wohnungslos, läuft gegen 02:45 Uhr in der Tram M10 auf und ab. Dabei ruft und brüllt er frauenfeindliche und antifeministische Beleidigungen und Bedrohungen. Teilweise spuckt er in die Tram und führt seine Bedrohungen fort. Niemand in der Tram reagiert, da eine Eskalation befürchtet wird. Als eine Frau in der Tram lacht, läuft er auf sie zu und brüllt sie an.
Quelle: ReachOut -
Antisemitische Propaganda in Dahlem
05.11.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf der Toilette einer Berliner Hochschule in Dahlem wurde der Schriftzug „From the river to the sea, Palestine will be free“ entdeckt. Durch die Beschreibung eines Palästinas "vom Fluss zum Meer" wird Israel das Existenzrecht abgesprochen.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmierereien auf zwei Mülleimern am Mehringdamm
05.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf zwei Mülleimern am Mehringdamm wurden mit schwarzem Edding die Schmierereien "FCK ZIO NZS" (Scheiß-Zionisten-Nazis). Zudem wurde das Wort "Zionismus" unter den Müllöffnungen angebracht und mit Pfeilen zu den Öffnungen versehen.
Quelle: Berliner Register via Instagram -
Antisemitismus auf Versammlung in Mitte
05.11.2025 Bezirk: MitteWährend einer Versammlung im Ortsteil Mitte wurden in einem Redebeitrag antisemitische Äußerungen getätigt.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Alt-Treptow
05.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Schild am Weltspielplatz im Treptower Park wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Der stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Köpenick-Nord
05.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Bushaltestelle Kleinschewskystr. wurden zwei Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Oberschöneweide
05.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Edsisonstr. / Helmholtzstr. wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Beleidigung gegen politische Gegner*innen an der TU
05.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfDie Präsidentin der Technischen Universität beschrieb in einem
Zeitungsartikel: Ein "AfD"-Abgeordneter habe einen selbstverwalteten Raum in der "Technischen Universität" in Charlottenburg ohne Vorankündigung betreten. Der Abgeordnete habe die Anwesenden auf ein antifaschistisches Transparent an dem Universitätsgebäude angesprochen und das Gespräch zugleich filmen lassen. Der mehrmaligen Bitte der Anwesenden, das Filmen einzustellen und das Videomaterial zu löschen, sei nicht nachgekommen worden.
Ein Student berichtete: Der Abgeordnete habe ihn als "Faschist" bezeichnet, und zwar gegenüber dem hinzugerufenen Universitätspersonal.
Quelle: Register CW, Frankfurter Rundschau vom 10.02.26 -
Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Mitte
05.11.2025 Bezirk: LichtenbergAm Paul-und-Paula-Ufer wurde erneut ein NS-verharmlosender Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv sind zwei mit Zäunen abgegrenzte Internierungslager abgebildet. Innerhalb des ersten Lagers steht Auschwitz und es ist eine Hakenkreuzfahne am Zaun gehisst. Innerhalb des zweiten Lagers steht Gaza und am Zaun weht die israelische Flagge.
Am Nöldnerplatz wurde ein aus einem Neonaziversand stammender Aufkleber mit der rassistischen Parole "White lives matter" vor einer Reichsflagge im Hintergrund des Motivs gemeldet und entfernt.
Am Archibaldweg Ecke Leopoldstraße wurden zwei weitere neonazistische Aufkleber mit den Motiven "Good night left side" und "Raus die Viecher" gefunden und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Extrem rechter Aufkleber in Britz
05.11.2025 Bezirk: NeuköllnAuf einem Mülleimer in der Nähe des U-Bahnhofes Britz-Süd wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Auf diesem ist der Slogan "Heimatliebe ist kein Verbrechen" zu lesen.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Hakenkreuzschmiererei in Gropiusstadt
05.11.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Nähe des Bahnhofes Johannisthaler Chaussee in Gropiusstadt wurde an einem Laternenmast eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt und entfernt. Im U-Bahnhof Wutzkyallee in Gropiusstadt wurde eine weitere Hakenkreuzschmiererei entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Neonazistischer Aufkleber in Hellersdorf-Ost
05.11.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Nossener Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt und überklebt. In der Glauchauer Straße wurde eine „1161"-Schmiererei (Anti-Antifaschistische Aktion) entdeckt und unkenntlich gemacht.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Neonazistischer Zahlencode in Müggelheim
05.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Gosener Damm / Winterweg wurde an einem Schild der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Aufkleber im Bus in Tegel
05.11.2025 Bezirk: ReinickendorfIm Bus 222 in der Freien Scholle in Tegel wurde ein anti-muslimischer Aufkleber entdeckt, der aus einem neonazistischen Onlinehandel stammte.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Rassistischer Aufkleber in Frohnau
05.11.2025 Bezirk: ReinickendorfAn einem Briefkasten am Zeltinger Platz in Frohnau wurde ein Aufkleber der extrem rechten "Ein Prozent"-Kampagne gefunden. Er trug die Aufschrift "Remigration rettet Leben!".
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Schriftzug des "III. Weg" in Johannisthal
05.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Winkelmannstr. wurde an einer Hauswand der Schriftzug "D3W" entdeckt. Die Abkürzung steht für die neonazistische Kleinstpartei "Der III. Weg".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Schwulenfeindliche Aufkleber in Charlottenburg
05.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Sophie-Charlotten-Straße in Charlottenburg wurden mehrere schwulenfeindlicher Aufkleber entdeckt. Die Bezeichnung "Gay" und zwei Männlichkeitszeichen wurden darauf zur Diffamierung eines Fußball-Teams genutzt. Zudem wurde auch eine sexistische Beleidigung genutzt.
Quelle: Register CW -
Anti-kurdisch motivierte Beleidigung und Angriff in Kreuzberg
04.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergWährend sie mit ihrer Freundin auf der Straße unterwegs waren, wurden eine kurdische Frau und ihr Freund wegen ihrer Äußerungen über Kurden von einer türkischsprachigen Person rassistisch und sexistisch beleidigt und angegriffen.
Quelle: Yekmal e. V. -
Antikurdisch rassistische Diskriminierung in Neukölln
04.11.2025 Bezirk: NeuköllnIn Neukölln wurde eine Person bei der Arbeit antikurdisch rassistisch diskriminiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: Yekmal e.V. -
Antisemitische Propaganda in Berlin
04.11.2025 Bezirk: BerlinweitMehrere jüdische und zivilgesellschaftliche Organisationen sowie Adressaten aus Medien und Politik erhielten eine antisemitische und verschwörungsideologische Massenzuschrift.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Hellersdorf
04.11.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Hellersdorfer Norden fand sich auf einer Metallstange der Schriftzug: „Zionismus is a crime“ (deutsch: „Zionismus ist ein Verbrechen“). Der Vorfall wird als antisemitisch bewertet, weil die Gleichsetzung der jüdischen Nationalbewegung, des Zionismus, mit Verbrechen als eine Ausprägung des Antisemitismus nach 1945 verstanden wird. Dabei werden antisemitische Vorwürfe und Stereotype statt auf Jüdinnen*Juden auf den israelischen Staat und dessen Handeln übertragen. Zudem findet eine Dämonisierung der zionistischen Bewegung statt, sodass diese als verbrecherisch abgewertet werden kann. Die zionistische Bewegung kann aber nicht pauschalisiert werden, sie erstreckt sich über viele politische Lager hinweg und hat viele Spielarten.
Quelle: Koordinierung Berliner Register -
Antisemitischer Sticker am Bhf. Ostkreuz
04.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm Bhf. Ostkreuz, an der Rolltreppe zur Hauptstraße, wurde ein Sticker überklebt, der einen direkten Vergleich von Auschwitz und Gaza zog.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitischer Sticker in der Oranienstraße
04.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Oranienstraße wurde ein Sticker entfernt, der einen direkten Vergleich von Auschwitz und Gaza zog.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Sticker in Schöneberg
04.11.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf der Kolonnenstraße wurden drei antisemitische Sticker entdeckt. Darauf waren die Umrisse von Israel und Palästina in dem Muster einer Kufiya über dem "Palästina" auf arabisch steht. Damit wird Israel das Existenzrecht abgesprochen.
Quelle: Persönliche Meldung -
Extrem rechte Aufkleber in Charlottenburg
04.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Niebuhrstraße, am Hindemithplatz und in der Wilmersdorfer Straße wurden eine Reihe antimuslimisch-rassistische und extrem rechte Sticker entdeckt und entfernt. Mehrheitlich stammen die Aufkleber aus einem extrem rechten Onlineversandhandel. Mehrere Aufkleber trugen die Aufschrift „Wir müssen draußen bleiben“ und zeigten eine stereotype Abbildung eines bewaffneten Mannes und einer verschleierten, bewaffneten Frau in religiöser Kleidung. Auf einigen Aufkleber befand sich der Text: "Bitte flüchten Sie weiter. Es gibt hier nichts zu wohnen. Refugees not welcome". Ein weiterer Sticker war vom extrem rechten Compact-Magazin.
Außerdem klebte an einer Rolltreppe im Bahnhof Charlottenburg ein extrem rechter Aufkleber, der sich gegen die Grünen richtet. Darauf war das Piktogramm von zwei Personen vor einem blauen Hintergrund zu sehen, die sich mit einen Regenschirm in schwarz-weiß-rot mit der Aufschrift "Deutschland" vor grüner Farbe schützen. Dazu war in Frakturschrift die Parole "Heimatschutz. Werft die Grünen aus dem Land!" abgebildet. Der Aufkleber stammt aus einem extrem rechten Versandhandel.Quelle: Register CW, Meldeformular Berliner Register -
Extrem rechte Aufkleber in Niederschöneweide
04.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Michael-Brückner-Platz wurden drei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Drei Aufkleber hatten rassistische Inhalte, einer davon bildete zusätzlich die Reichsfarben ab, ein anderer enthielt ebenfalls die Reichsfarben sowie die Aufschrift "Deutsches Reich". Der größte Teil der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber und antiantifaschistische Schmiererei in Lichtenberg-Mitte
04.11.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Stadthausstraße wurden auf der Rückseite des dortigen Museums vier Aufkleber aus einem extrem rechten Versand gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war "Heimat, Freiheit, Tradition" zu lesen.
Am Paul-und-Paula-Ufer wurden zwei NS-verharmlosender Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv sind zwei mit Zäunen abgegrenzte Internierungslager abgebildet. Innerhalb des ersten Lagers steht Auschwitz und es ist eine Hakenkreuzfahne am Zaun gehisst. Innerhalb des zweiten Lagers steht Gaza und am Zaun weht die israelische Flagge.
In der Hauptstraße wurde zudem der neonazistische Zahlencode „1161“ auf einem Postkasten gemeldet und unkenntlich gemacht.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Extrem rechte Schmiererei in Frohnau
04.11.2025 Bezirk: ReinickendorfAn der S-Bahnstation Frohnau wurde eine mit weißem Stift angebrachte Schmiererei mit dem Code "1161" bemerkt. Der extrem rechte Zahlencode steht für "Anti-Antifaschistische Aktion".
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extrem rechte Sticker in Lichterfelde
04.11.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAn der Bushaltestelle "S Lichterfelde West" wurden zwei Aufkleber aus extrem rechten Versandshops entdeckt. Ein Aufkleber richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Der andere Aufkleber richtete sich gegen Muslim*innen. Die Sticker wurden unkenntlich gemacht.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal