Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Vorfälle Filtern
Zurück zu Vorfalls-Filter springenWeitere Links
Glossar-
12.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine sehbehinderte Person erlebt Diskriminierung im Gesundheitswesen. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung
-
Davidstern in Charlottenburg zerkratzt
12.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Schloßstraße wurde gezielt und ausschließlich der Davidstern eines Stickers zerkratzt. Der Davidstern ist ein Symbol jüdischen Lebens, dadurch ist diese Beschädigung als antisemitisch einzuordnen.
Quelle: Register CW -
Diskriminierung durch Hausverwaltung in Reinickendorf
12.11.2025 Bezirk: ReinickendorfEiner Schwarzen Person wurde im Bezirk Reinickendorf von der Hausverwaltung ungerechtfertigterweise eine Abmahnung angedroht.
Quelle: EOTO/ Each One Monitoring -
Diskriminierung in einer Behörde
12.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Schwarze Person mit gesundheitlicher Einschränkung wird in einer Behörde rassistisch und behindertenfeindlich diskriminiert. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlich.
Quelle: EOTO / Each One Monitoring -
Diskriminierung in Sammelunterkunft
12.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Schwarze Person mit gesundheitlicher Einschränkung erlebt antischwarzen Rassismus in einer Sammelunterkunft. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlich.
Quelle: EOTO / Each One Monitoring -
Erneut Antisemitische Sachbeschädigung in Charlottenburg
12.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn dem Gebäude des AStA der Technischen Universität Berlin (TU) wurde ein Banner, das sich gegen die Hamas richtete und einen Davidstern abbildete, abgerissen. Dadurch wurde ein jüdisches Symbol aus dem öffentlichen Raum entfernt, was antisemitisch einzuordnen ist. Beide Täter äußerten sich in einem Interview zu der Tat zusätzlich antisemitisch, in dem sie den Davidstern als jüdisches Symbol mit Israels Politik und Vorgehen im Krieg gleichsetzten.
Quelle: Die Zeit online vom 13.11.2025, Instagram, Jungle World vom 20.11.2025 -
Erneut diskriminierender Aushang in Charlottenburg
12.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Schloßstraße wurde erneut ein selbst gedruckter Aushang an einem Straßenschild entdeckt und entfernt. Auf dem Aushang befanden sich Ausschnitte aus verschiedenen Zeitungsartikeln. Zwei Ausschnitte richteten sich mit christlich-theologischen Begründungen gegen homosexuelle Partnerschaften und die "Ehe für Alle" und können als LGBTIQ*-feindlich eingeordnet werden. Ein weiterer Ausschnitt brachte den Islam und alle Muslim*innen in einen Zusammenhang mit Terror und Gewalt und bediente damit antimuslimisch-rassistische Bilder.
Quelle: Register CW -
Extrem rechte Aufkleber in Adlershof
12.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf der Hilde-Archenhold-Brücke wurden sechs Aufkleber gegen Antifaschist*innen und ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechter Aufkleber in Reinickendorf
12.11.2025 Bezirk: ReinickendorfIn der Baseler Straße im Ortsteil Reinickendorf wurde ein Aufkleber entdeckt, der den Instragram-Account eines extrem rechten Aktivisten bewirbt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extrem rechter Schriftzug in Johannisthal
12.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Briefkasten im Sterndamm wurde der Schriftzug "NAZIKIEZ" entdeckt. Bereits in den 2010er Jahren nutzten Neonazis diesen Schriftzug, um Orte als ihren Kiez zu kennzeichnen.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Flugblatt in Reinickendorf kündigt Abschiebung an
12.11.2025 Bezirk: ReinickendorfVor der Bertha-von-Suttner-Schule, einem Gymnasium in der Reginhardstraße im Ortsteil Reinickendorf, verteilten Unbekannte ein rassistisches Flugblatt. Das Flugblatt sollte den Anschein erwecken, im Namen von Bundesinnenministerium und Bundesamt für Migration und Flüchtlinge verfasst worden zu sein. Darin wurden vermeintlich ausländische Personen adressiert und ihre Abschiebung nach Uganda angekündigt. Die im Text genannten Gründe für die Abschiebung erweckten den Anschein, Migrant*innen stellten eine Gefahr für die deutsche Gesellschaft dar.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Massive Bedrohung durch Nachbarn
12.11.2025 Bezirk: NeuköllnEine queere Frau wird nachts durch einen Nachbarn massiv bedroht. Zum Schutz der betroffenen Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: ReachOut -
NS-verherrlichender Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen
12.11.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Bushaltestelle Gärtnerstraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand gefunden und entfernt. Auf dem anti-antifaschistischen Motiv stand "Antifa-freie Zone" vor einer schwarz-weiß-roten-Reichsflagge sowie je einem durchgestrichenen Antifa-Logo, einem durchgestrichenen Punk und einer durchgestrichene trans Person
Quelle: Lichtenberger Register, Gangway -
NS-verherrlichende Schmiererei im Kaskelkiez
12.11.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Kaskelstraße Ecke Hauffstraße wurde auf einer Hauswand die Parole "Free palestine" mit der Ergänzung "From Hamas" entdeckt. Darunter stand der Spruch: "Nazi-Antifa nur in Deutschland erhältlich. Haha". Hier werden Antifaschist*innen mit der NS-Diktatur gleichgesetzt und somit der NS verharmlost.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
NS-verherrlichende Schmiererei in Nord-Neukölln
12.11.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Saalestraße in Nord-Neukölln wurde der Schriftzug "Sieg Heil" und eine Hakenkreuzschmiererei gesichtet und unkenntlich gemacht.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
NS-verherrlichende und rassistische Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
12.11.2025 Bezirk: LichtenbergAm Berl Ecke Zingster Straße wurden auf einem Mülleimer drei Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv war "Deutschland, Deutschland über alles" mit einer Reichsflagge im Hintergrund zu lesen bzw. zu sehen. Am Prerower Platz und am Malchower Weg wurden zudem die beiden rassistischen bzw. transfeindlichen Motive "White Lives Matter" und "Christentum vs Trans" gefunden und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Rassistische Angriff in Pankow
12.11.2025 Bezirk: PankowEine Schwarze Person erlebte Polizeigewalt in Pankow.
Quelle: EOTO / Each One Monitoring -
Rassistische Diskriminierung in Reinickendorfer Unterkunft
12.11.2025 Bezirk: ReinickendorfIn einer Reinickendorfer Unterkunft wurde eine Schwarze Frau seitens der Sozialarbeiter*innen diskriminiert.
Quelle: EOTO/ Each One Monitoring -
Rassistische Nachbarin in Reinickendorf
12.11.2025 Bezirk: ReinickendorfEine Schwarze Person wurde im Bezirk Reinickendorf durch eine weiße Nachbarin diskriminiert.
Quelle: EOTO/ Each One Monitoring -
Schmiererei gegen Antifaschismus in Pankow-Zentrum
12.11.2025 Bezirk: PankowIn der Schulstraße Ecke Berliner Straße wurde die Schmiererei "FCK Antifa" (= Scheiß Antifaschismus) entdeckt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Sticker mit Gewaltandrohung gegen die politische Gegnerschaft am U-Bhf. Prinzenstraße
12.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn der Rolltreppe zum Aufgang U-Bhf. Prinzenstraße Richtung Warschauer Straße wurden zwei Sticker eines extrem rechten Onlinehandels entfernt, die Gewaltandrohungen gegen den politischen Gegner implizierten. Abgebildet war der Slogan "LOVE FOOTBALL HATE ANTIFA". Der Buchstabe A im Wort HATE war als Schlagring dargestellt.
Die meldende Person teilte zudem mit, dass solche Sticker an dieser Stelle öfter auftauchen und entfernt werden.Quelle: Bürger*ìnnenmeldung -
Anti-antifaschistische und antisemitische Schmierereien in Lichtenberg-Nord
11.11.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Hagenstraße wurde auf einem Innenhof auf der Hauswand eines Mietshauses der neonazistische Zahlencode "1161" in gesprühter Form entdeckt.
In der Siegfriedstraße am Landschaftspark Herzberge wurde auf einer Mauer die antisemitische Parole "Israel tötet Kinder" gemeldet. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt.
In der Paul-Junius-Straße wurde zudem ein Aufkleber eines Neonaziversandes mit der Aufschrift "Heimat schützen - Familie, Volk, Identität" gefunden und entfernt.
Am Eingang zum Fennpfuhl Park wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Heimat verteidigen" und einem darauf abgebildeten Aktivisten mit einer Sturmhaube in den Farben der Reichsflagge entdeckt und entfernt. Und im Fennpfuhl Park selbst klebten mehrere extrem rechte Aufkleber mit der Aufschrift "Frei wie ein Adler - Neue Deutsche Härte - NDS Records" (ein Versand für extrem rechten Rap) zusammen mit einem darauf abgebildeten Adler.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Antimuslimische und antiasiatische rassistische Diskriminierung bei Beörde in Mitte
11.11.2025 Bezirk: MitteBei einer Behörde im Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall von antimuslimischer und antiasiatisch-rassistischer Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
11.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
11.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
11.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
11.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
11.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
11.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
11.11.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
11.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
11.11.2025 Bezirk: BerlinweitMehrere jüdische und zivilgesellschaftliche Organisationen sowie Adressaten aus Medien und Politik erhielten eine antisemitische und verschwörungsideologische Massenzuschrift.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
11.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Ritterstraße wurde die Schmiererei „Kindermörder = Israel“ entdeckt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Neukölln
11.11.2025 Bezirk: NeuköllnAuf der Sonnenallee wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sachbeschädigung in Charlottenburg
11.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn dem Gebäude des AStA der Technischen Universität Berlin (TU) wurde ein Banner, das sich gegen Antisemitismus richtete und einen Davidstern abbildete, mit schwarzer Farbe beworfen. Der Farbanschlag galt einem jüdischen Symbol und dem Engagement gegen Antisemitismus, weswegen er als antisemitisch einzuordnen ist.
Quelle: Register CW via Instagram, Jungle World vom 20.11.25 -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in der Köpenicker Altstadt
11.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Müggelheimer Str./ Wendenschloßstr. wurden sieben Aufkleber gegen Antifaschist*innen, wovon ein Aufkleber zu Gewalt aufrief, entdeckt und entfernt.
Quelle: BENN Allende-Viertel -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Niederschöneweide
11.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Schnellerstr. und in der Michael-Brückner-Str. wurde jeweils ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen politsche Gegner*innen in Charlottenburg
11.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Pestalozzistraße in Charlottenburg wurde ein Aufkleber mit dem Aufdruck "Love Football Hate Antifa" sowie der Hashtag "#aktivismusgegenlinks" entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Behindertenfeindliche Diskriminierung bei der Arbeit
11.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine Person wird auf der Arbeit aufgrund von Behindertenfeindlichkeit beschimpft und bedroht.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Extrem rechte Aufkleber in Adlershof
11.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Arndtplatz wurden an einem Verkehrsschild ein rassistischer und ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Beide Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber und Schmierereien in Neu-Hohenschönhausen
11.11.2025 Bezirk: LichtenbergRund um die Vincent-van-Gogh-Straße wurden eine handvoll extrem rechte Aufkleber gegen politische Gegner*innen sowie mit queerfeindlichen Inhalt gemeldet und entfernt. Auf den Motiven waren die Parolen "FCK Antifa", "FCK Grüne" und "Stolz statt pride".
An der Tramhaltestelle Ribnitzer Straße Ecke Zingster Straße wurde auf einem Laternenmasten der neonazistische und gegen Antifaschist*innen gerichtete Zahlencode "1161", sowie ein "FCK AFA" (="Antifaschistische Aktion")-Schriftzug entdeckt.
In der Zingster Straße Ecke Ribnitzer Straße wurde zudem ein Aufkleber der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" gefunden.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
LGBTIQ*feindliche Sachbeschädigung im Prenzlauer Berg
11.11.2025 Bezirk: PankowEs fand eine LGBTIQ*feindliche Sachbeschädigung statt. Aus Schutz vor den Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: L-Support -
Neonazistische Aufkleber in Hellersdorf-Ost
11.11.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Riesaer Straße wurden neun extrem rechte Aufkleber entdeckt und zum Teil überklebt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Neonazistischer Zahlencode in Westend
11.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf einem Stromkasten vor dem Bürgeramt in der Herrstraße wurde der neonazistische Zahlencode "18". Der Zahlencode bezieht sich auf den ersten und den achten Buchstaben des Alphabets und bedeutet "Adolf Hitler".
Quelle: Studis gegen Rechts Berlin -
NS-verharmlosende Schmiererei in Schöneberg
11.11.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAn der Säule eines Supermarktes in der Bayreuther Straße ist eine antisemitische Schmiererei aufgetaucht, die den Zionismus mit dem deutschen Nationalsozialismus gleichsetzt.
Quelle: Persönliche Meldung -
Rassistische Beleidigung und Angriff
11.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Unbekannte beleidigte drei Frauen im Alter von 17, 32 und 53 Jahren gegen 15:00 Uhr im Eingangsbereich einer Bankfiliale in der Skalitzer Straße rassistisch. In der Folge soll sie am Kopftuch der 53-Jährigen gezogen haben, so dass sie dieses teilweise herunterzog. Anschließend flüchtete sie. Alarmierte Polizeieinsatzkräfte suchten in der Nähe nach der Frau, fanden sie jedoch nicht.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 2428 vom 12.11.2025 -
Rassistischer Post auf Instagram
11.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einem Instagram-Post bezeichnete ein Berliner Politiker die Minderheit mit der rassistischen Fremdbezeichnung und pauschalisierte alle der Minderheit Angehörigen als illegale Einwanderer.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Rassistischer Vorfall am Wohnungsmarkt in Lichtenberg
11.11.2025 Bezirk: LichtenbergIm Bezirk Lichtenberg ereignete sich ein rassistischer Vorfall im bestehenden Wohnverhältnis. Zum Schutz der betroffenen Personen wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum des Eintrags entspricht deswegen nicht exakt dem tatsächlichen Vorfallsdatum.
Quelle: Fair Mieten Fair Wohnen -
Ableistische Anzeige in der U7
10.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm U-Bahnhof Bismarckstraße wurde angezeigt, dass „Rollstuhlfahrten“ die Ursache für Verspätungen seien. Diese Formulierung ist sachlich falsch und diskriminierend gegenüber Menschen mit Behinderung (ableistisch).
Rollstuhlnutzer*innen verursachen keine Verspätungen. Verzögerungen, die beim Einstieg von Menschen im Rollstuhl entstehen können, sind auf strukturelle Faktoren wie marode Infrastruktur, Personalmangel, veraltete Technik oder unzureichende Barrierefreiheit zurückzuführen.
Die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist im Grundgesetz und in der UN-Behindertenrechtskonvention verankert. Ihre Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs als „Problem“ zu markieren, blendet die tatsächlichen strukturellen Ursachen aus und reproduziert ableistische Zuschreibungen.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Anti-antifaschistische Aufkleber in Lichtenberg-Mitte
10.11.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Lincolnstraße und in der Delbrückstraße wurden zwei aus einem Neonaziversand stammende Aufkleber gemeldet. Auf den beiden anti-antifaschistischen Motiven stand "Antifa-freie Zone" vor einer schwarz-weiß-roten-Reichsflagge sowie je einem durchgestrichenen Antifa-Logo, einem durchgestrichenen Punk und einer durchgestrichene trans Person bzw. "Anti-Antifa" mit einem durchgestrichenen "Antifaschistische Aktions"-Logo.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in