Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
14.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn der Kanalmauer des Landwehrkanals wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Propaganda in Mitte
14.11.2025 Bezirk: MitteAuf einem Mülleimer im Ortsteil Mitte wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Sticker in Schöneberg
14.11.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf der Kolonnenstraße wurde ein antisemitischer Sticker entdeckt. Darauf waren die Umrisse von Israel und Palästina in dem Muster einer Kufiya über dem "Palästina" auf arabisch steht. Damit wird Israel das Existenzrecht abgesprochen.
Quelle: Persönliche Meldung -
Antisemitische Schmiererei in Hellersdorf-Nord
14.11.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Wuhletal-Wanderweg wurde die antisemitische Schmiererei „Judenhass“ entdeckt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Mitte
14.11.2025 Bezirk: LichtenbergIn der S7 wurde am S-Bahnhof Lichtenberg ein von einem Neonaziversand stammender Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand die rassistische Parole "Asylbetrüger nicht willkommen - Heimreise statt Einreise".
In der Wönnichstraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv war der anti-antifaschistische Inhalt "Antifa, Asozial, Nutzlos, Terroristisch, Idiotisch, Feige, Arbeitsscheu" in Kombination mit einem durchgestrichenen Logo der "Antifaschistischen Aktion" zu sehen.
Auf einer Fensterscheibe eines Wahlkreisbüros der Partei Die Linke in der Alfred-Kowalke-Straße wurde erneut ein anti-antifaschistischer Aufkleber von einem extrem rechten Versand gemeldet und entfernt. Auf dem Motiv war "FCK Antifa" zu lesen. Auf dem Sticker war außerdem sehr klein das Zitat des italienischen Sozialisten Ignazio Silone abgebildet: "Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: 'Ich bin der Faschismus.' Nein, er wird sagen: 'Ich bin der Antifaschismus.'" Silone floh vor dem italienischen Faschismus ins Exil und hatte auch eben jenen Faschismus vor Augen als er diese Warnung aussprach.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Extrem rechte Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
14.11.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Tramhaltestelle Ribnitzer Straße/ Zingster Straße wurde ein Aufkleber des extrem rechten Vereins "Ein Prozent" entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber stand der Spruch "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt! Unsere Heimat ist nicht verhandelbar!".
Auf einem Dönerladen in der Ribnitzer Straße Ecke Zingster Straße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand gemeldet und entfernt. Auf dem Motiv stand die Parole "Antifa verbieten!" in Kombination mit einem durchgestrichenen Logo der "Antifaschistischen Aktion".
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Extrem rechter Aufkleber in Lichtenberg-Nord
14.11.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Paul-Junius-Straße wurde ein Aufkleber eines Neonaziversandes mit der Aufschrift "Heimat schützen - Familie, Volk, Identität" gefunden und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Extrem rechter Sticker in Lichterfelde
14.11.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAn einem Laternenpfahl in der Grabenstraße/Heinersdorfer Straße klebte ein Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel. Der Aufkleber richtete sich gegen eine vielfältige Gesellschaft, dabei insbesondere gegen Menschen mit Einwanderungsgeschichte und queere Lebensweisen. Der Sticker wurde entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal -
Extrem rechte Sticker in Zehlendorf
14.11.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn Zehlendorf wurden extrem rechte Sticker entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und gegen Geflüchtete richten. Ein Sticker wirbt für die extrem rechte Kampagne "Ein Prozent" und hat die Aufschrift "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt". Der andere Sticker stammt aus einem extrem rechten Versandhandel und fordert Geflüchtete zur "Remigration" auf. Beide Sticker wurden entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal -
Rassistischer Aufkleber in Friedrichshagen
14.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Werlseestr. wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Forderung nach einer sogenannten "Remigration" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Schwulenfeindlicher Sticker in Marienfelde
14.11.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAn der Ecke Marienfelder Allee / Hratzkystraße wurde ein schwulenfeindlicher Sticker entdeckt. Die Bezeichnung "Gay" und zwei Männlichkeitszeichen wurden darauf zur Diffamierung eines Fußball-Teams genutzt. Zudem wurde auch eine sexistische Beleidigung genutzt.
Quelle: Persönliche Meldung -
Antisemitische Propaganda in Berlin
13.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmierereien in Charlottenburg
13.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm AStA-Gebäude der Technischen Universität Berlin (TU) wurde die israelbezogene antisemitische Schmiererei "Death to IsraHell" entdeckt. Mit der Wortneuschöpfung "IsraHell" wird Israel als Staat nicht einfach kritisiert, sondern dämonisiert und als grundsätzlich böse dargestellt.
Zusätzlich wurde die terrorverherrlichende Parole "Glory to Hamas" entdeckt.
Quelle: Instagram, Jungle World vom 20.11.2025 -
Antisemitische Veranstaltung in Charlottenburg
13.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf einer Kundgebung in der Marburger Straße/Tauentzienstraße wurden antisemitische Parolen gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Niederschöneweide
13.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Brückenstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt, der dazu aufrief, die lokalen "Anti-Antifa-Strukturen" zu unterstützen.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in der Köpenicker Dammvorstadt
13.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Generalshof wurde auf einem Straßenschild ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Behindertenfeindliche Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt
13.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine taube Person erlebte strukturelle Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt. Weitere Informationen werden zum Schutz des Betroffenen nicht veröffentlicht.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Behindertenfeindliche Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt
13.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine behinderte Person erlebte strukturelle Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Behindertenfeindliche Benachteiligung im Bezirk Pankow
13.11.2025 Bezirk: PankowIm Bezirk Pankow fand eine behindertenfeindliche Diskriminierung bei der Zulassungsbehörde zur Fahrerlaubnis statt.
Quelle: ADB -
Erneut Anti-antifaschistischer Aufkleber auf Wahlkreisbüro in Lichtenberg-Mitte
13.11.2025 Bezirk: LichtenbergAuf einer Fensterscheibe eines Wahlkreisbüros der Partei Die Linke in der Alfred-Kowalke-Straße wurde erneut ein anti-antifaschistischer Aufkleber von einem extrem rechten Versand gemeldet und entfernt. Auf dem Motiv war "FCK Antifa" zu lesen. Auf dem Sticker war außerdem sehr klein das Zitat des italienischen Sozialisten Ignazio Silone abgebildet: "Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: 'Ich bin der Faschismus.' Nein, er wird sagen: 'Ich bin der Antifaschismus.'" Silone floh vor dem italienischen Faschismus ins Exil und hatte auch eben jenen Faschismus vor Augen als er diese Warnung aussprach.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Extrem rechte Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
13.11.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Vincent-van-Gogh-Straße wurden zwei extrem rechte Aufkleber gefunden und entfernt. Einmal mit der anti-antifaschistischen Parole "FCK Antifa" und einmal mit dem Spruch "Hier wurde linker Müll überklebt" in Kombination mit einem darauf abgebildeten Wehrmachtssoldaten.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Extrem rechter Aufkleber in Steglitz
13.11.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf einer Litfaßsäule in der Birkbuschstraße wurde ein Sticker der extrem rechten Gruppe „aktiv.berlin“ mit dem Slogan „Heimat, Freiheit, Tradition“ entdeckt.
Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail -
Hakenkreuz im Bus in Biesdorf
13.11.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn einem Bus der Linie 154 wurden auf Höhe des Elsterwerdaer Platzes mehrere Hakenkreuz-Schmierereien entdeckt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Schmiererei gegen politische Gegner in Marzahn-Mitte
13.11.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Ahrensfelder Berg wurde die extrem rechte Schmiererei „FCK 161“ (Fuck Antifaschistische Aktion) in weißer Farbe auf einer Holzbrücke angebracht.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Strukturelle Benachteiligung gegen Person mit Behinderung in Pankow
13.11.2025 Bezirk: PankowEine taube Person erlebte Ungleichbehandlung bei der Anmeldung zur Führerscheinprüfung. Die Behörde verlangte ein aufwendiges Gutachten und zusätzliche Dolmetscherkosten, was in vergleichbaren Fällen anderer tauber Personen nicht üblich ist.
Quelle: Antidiskiminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung -
Verschwörungsideologische Aufkleber in Mitte
13.11.2025 Bezirk: MitteAm Platz vor dem Neuen Tor wurden zwei verschwörungsideologische Aufkleber mit dem Slogan "Nie mehr Lügenpresse" entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antiasiatisch- und antimuslimisch-rassistische Beleidigung in Pankow
12.11.2025 Bezirk: PankowEin Mann wurde am Arbeitsplatz von einem Kunden antiasiatisch- und antimuslimisch-rassistisch beleidigt.
Quelle: NARUD e.V. -
Antifeministischer Vorfall in Berlin
12.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine Person in Berlin erhält bei ihrer Arbeit einen antifeministischen Drohanruf. Der Anrufer wertete feministische Gleichstellungsarbeit ab und beleidigte die Mitarbeiterin persönlich.Quelle: Meldestelle Antifeminismus -
Antimuslimisch-rassistische Beleidigung in Moabit
12.11.2025 Bezirk: MitteIn einem Geschäft in der Turmstraße wurde eine ein Kopftuch tragende Kundin von einer anderen Kundin rassistisch beleidigt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung bei Behörde in Mitte
12.11.2025 Bezirk: MitteBei einer Behörde im Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall von anti-Schwarzer rassistischer Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: NARUD e.V. -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung in einer Schule in Mitte
12.11.2025 Bezirk: MitteIn einer Schule im Bezirk Mitte ereignete sich eine anti-Schwarze rassistische Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: EOTO / Each One Monitoring -
Antisemitische Beleidigung und Bedrohung an der HU
12.11.2025 Bezirk: MitteAn der Humboldt-Universität in Mitte wurde eine jüdische Studentin von zwei Studienkolleginnen, von der eine eine Kufiya trug, als "Kindermörderin" beschimpft, nachdem diese mitbekommen hatten, dass die Studentin zu einer Freundin gesagt hatte, dass sie neben der deutschen auch die israelische Staatsbürgerschaft habe und sich zunehmend unwohl in Deutschland fühle. Dass sei auch gut so, mit "Anhängerinnen des Kindermörderstaates" wollten sie nicht zusammen studieren. Am besten haue sie ab, "bevor ihr noch was passsiert:"
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Propaganda in Berlin
12.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
12.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz betroffener Personen nicht veröffentlicht.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Neukölln
12.11.2025 Bezirk: NeuköllnAuf einer Versammlung kam es zu antisemitischen Vorkommnissen.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sachbeschädigung in Berlin
12.11.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber einer extrem rechten Jugendgruppe in der Köpenicker Altstadt
12.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Bushaltestelle Schloßplatz wurde ein Aufkleber der extrem rechten Jugendgruppe "Jägertruppe Berlin-Brandenburg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Niederschöneweide
12.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Schnellerstr. vor dem Schöneweide Center wurde an einem Verkehrsschild ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Am S-Bahnhof Johannisthal wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", zwei rassistische Aufkleber, die die sog. "Remigration" forderten und ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Behindertenfeindliche Benachteiligung bei der Arbeit
12.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine chronisch kranke Person erlebte Benachteiligung am Arbeitsplatz. Zum Schutz der Betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Behindertenfeindliche Diskriminierung im Gesundheitswesen
12.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine sehbehinderte Person erlebt Diskriminierung im Gesundheitswesen. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Davidstern in Charlottenburg zerkratzt
12.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Schloßstraße wurde gezielt und ausschließlich der Davidstern eines Stickers zerkratzt. Der Davidstern ist ein Symbol jüdischen Lebens, dadurch ist diese Beschädigung als antisemitisch einzuordnen.
Quelle: Register CW -
Diskriminierung durch Hausverwaltung in Reinickendorf
12.11.2025 Bezirk: ReinickendorfEiner Schwarzen Person wurde im Bezirk Reinickendorf von der Hausverwaltung ungerechtfertigterweise eine Abmahnung angedroht.
Quelle: EOTO/ Each One Monitoring -
Diskriminierung in einer Behörde
12.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Schwarze Person mit gesundheitlicher Einschränkung wird in einer Behörde rassistisch und behindertenfeindlich diskriminiert. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.
Quelle: EOTO / Each One Monitoring -
Diskriminierung in Sammelunterkunft
12.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Schwarze Person mit gesundheitlicher Einschränkung erlebt antischwarzen Rassismus in einer Sammelunterkunft. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.
Quelle: EOTO / Each One Monitoring -
Erneut Antisemitische Sachbeschädigung in Charlottenburg
12.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn dem Gebäude des AStA der Technischen Universität Berlin (TU) wurde ein Banner, das sich gegen die Hamas richtete und einen Davidstern abbildete, abgerissen. Dadurch wurde ein jüdisches Symbol aus dem öffentlichen Raum entfernt, was antisemitisch einzuordnen ist. Beide Täter äußerten sich in einem Interview zu der Tat zusätzlich antisemitisch, in dem sie den Davidstern als jüdisches Symbol mit Israels Politik und Vorgehen im Krieg gleichsetzten.
Quelle: Die Zeit online vom 13.11.2025, Instagram, Jungle World vom 20.11.2025 -
Erneut diskriminierender Aushang in Charlottenburg
12.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Schloßstraße wurde erneut ein selbst gedruckter Aushang an einem Straßenschild entdeckt und entfernt. Auf dem Aushang befanden sich Ausschnitte aus verschiedenen Zeitungsartikeln. Zwei Ausschnitte richteten sich mit christlich-theologischen Begründungen gegen homosexuelle Partnerschaften und die "Ehe für Alle" und können als LGBTIQ*-feindlich eingeordnet werden. Ein weiterer Ausschnitt brachte den Islam und alle Muslim*innen in einen Zusammenhang mit Terror und Gewalt und bediente damit antimuslimisch-rassistische Bilder.
Quelle: Register CW -
Extrem rechte Aufkleber in Adlershof
12.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf der Hilde-Archenhold-Brücke wurden sechs Aufkleber gegen Antifaschist*innen und ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechter Aufkleber in Reinickendorf
12.11.2025 Bezirk: ReinickendorfIn der Baseler Straße im Ortsteil Reinickendorf wurde ein Aufkleber entdeckt, der den Instragram-Account eines extrem rechten Aktivisten bewirbt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extrem rechter Schriftzug in Johannisthal
12.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Briefkasten im Sterndamm wurde der Schriftzug "NAZIKIEZ" entdeckt. Bereits in den 2010er Jahren nutzten Neonazis diesen Schriftzug, um Orte als ihren Kiez zu kennzeichnen.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Flugblatt in Reinickendorf kündigt Abschiebung an
12.11.2025 Bezirk: ReinickendorfVor der Bertha-von-Suttner-Schule, einem Gymnasium in der Reginhardstraße im Ortsteil Reinickendorf, verteilten Unbekannte ein rassistisches Flugblatt. Das Flugblatt sollte den Anschein erwecken, im Namen von Bundesinnenministerium und Bundesamt für Migration und Flüchtlinge verfasst worden zu sein. Darin wurden vermeintlich ausländische Personen adressiert und ihre Abschiebung nach Uganda angekündigt. Die im Text genannten Gründe für die Abschiebung erweckten den Anschein, Migrant*innen stellten eine Gefahr für die deutsche Gesellschaft dar.
Quelle: Meldung einer Einzelperson