"III. Weg"-Infostand in Berlin-Buch
In der Einkaufspassage führt die extrem rechte Partei "Der III. Weg" einen Infostand durch.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
In der Einkaufspassage führt die extrem rechte Partei "Der III. Weg" einen Infostand durch.
In Lichtenberg ereignete sich ein queerfeindlicher Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
An der Kreuzung Mahlsdorfer Str. / Kaulsdorfer Str. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" an einem Stromkasten entdeckt und entfernt.
An der Kreuzung Gehsener Str. / Filehner Str. wurde an einem Verkehrsschild ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
In Steglitz-Zehlendorf kam es zu einer NS-verherrlichenden Äußerung. Zum Schutz der meldenden Person wurde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.
Der Journalist und Chefredakteur eines rechten Onlineportals veröffentlichte im Social-Media-Dienst X einen Beitrag. Sein Vorschaubild zeigte den Queerbeauftragten des Landes Berlin und dazu einen Text zu einem wegen Kinderpornografie verurteilten Mann. Erst beim Klick auf "mehr anzeigen" erfuhr man, dass der verurteilte Mann und der Queerbeauftragte zwei verschiedene Menschen sind. Dies konnte so wirken, dass es sich bei dem straftätigen Mann um den Queerbeauftragten gehandelt hätte, was falsch ist. Der Queerbeauftragte des Landes Berlin erwirkte drei Tage später vor dem Landgericht Frankfurt am Main eine einstweilige Verfügung, die dem Journalisten die Verbreitung des Postings untersagte. Das Landgericht nannte den Vorgang eine "schwere Persönlichkeitsrechtsverletzung" des Queerbeauftragten. Der Journalist veränderte daraufhin den Einleitungstext leicht und beließ das Foto.
Auf dem Gleis des S-Bahnhofs Köpenick wurden drei rassistische Aufkleber, die die Forderung nach einer sog. "Remigration" enthielten, entdeckt und entfernt. Daraufhin klebte ein junger Mann sofort einen weiteren rassistischen Aufkleber aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18", der dann ebenfalls entfernt wurde.
Im Bezirk Lichtenberg ereignete sich ein rassistischer körperlicher Angriff. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Im Bezirk Mitte ereignete sich ein rassistischer Angriff mit Körperverletzung. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Im Bezirk Mitte ereignete sich ein rassistischer Angriff mit gefählicher Körperverletzung. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Im Bezirk Mitte ereignete sich ein rassistischer Angriff mit gefährlicher Körperverletzung. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
In Neukölln ereignete sich ein rassistischer Angriff.
In Neukölln ereignete sich ein rassistischer Angriff.
Vor der amerikanischen Botschaft am Pariser Platz hielten Reichsbürger*innen eine "Mahnwache" ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen
Bei einer Veranstaltung an der Freien Universität Berlin (FU Berlin) kam es zu einer strukturellen Benachteiligung einer Person mit Behinderung. Mitmach-Aktionen waren so gestaltet, dass die Person nicht teilnehmen konnte. Auch nach mehrfachem Aufmerksam-machen auf die Situation und Unterstützung durch weitere anwesende Personen wurde keine Alternative angeboten und die Person mit Behinderung blieb von den Angeboten ausgeschlossen.
Am Nachmittag trafen sich ca. 15 größtenteils Jugendliche der "Deutschen Jugend Voran" (DJV) und Vertreter der Partei "Die Heimat" in der Bundeszentrale in der Seelenbinderstraße.
Am Rummelsburger Ufer, Höhe Charlotte-Salomon-Hain, wurde auf einem Gittertor der neonazistische "1161"-Zahlencode entdeckt.
Auch am Rummelsburger Ufer, Höhe Hildegard-Marcusson-Straße befand sich der neonazistische Zahlencode „1161“ in gesprühter Form auf Privateigentum (Garagenkomplex).
Zudem befand sich ein geschmierter "1161"-Zahlencode auf einem Absperrpoller in der Georg-Löwenstein-Straße.
An der Tür eines Lichtenberger Clubs ereignete sich antiasiatischer Rassismus. Die Details werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht.
Die Organisator*innen einer Veranstaltung im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus in Charlottenburg erhielten eine E-Mail, die zwei PDF-Dateien mit zahlreichen antisemitischen Aussagen enthielt. Der Verfasser behauptete unter anderem, Antisemitismus sei keine reale Form von Hass oder Diskriminierung, sondern ein „zionistisches Geschäftsmodell“, das von „jüdischen Funktionseliten“ zur politischen und wirtschaftlichen Einflussnahme genutzt werde, hierfür würde auch die Schoah genutzt. Dadurch wird jede Form von Kritik an Antisemitismus und seiner Prävention delegitimiert.
In den beigefügten Texten wurden Jüdinnen*Juden u. a. als Teil einer globalen Verschwörung dargestellt, die Politik, Medien und Wissenschaft steuere. Israel wurde mehrfach mit dem Nationalsozialismus gleichgesetzt und als „völkerrechtswidriger Siedlerkolonialstaat“ bezeichnet und damit dämonisiert und delegitimiert. Die Shoah wurde relativiert und Antisemitismusbeauftragte als „zionistische Propagandisten“ diffamiert. Zudem wurden klassische antisemitische Stereotype über „den Juden“ als angeblichen Lügner und Manipulator reproduziert und Gewalt gegen Jüdinnen*Juden legitimiert.
Eine Person beleidigte eine andere antiziganistisch.
Auf einem Stromkasten auf der Albrechtstraße/Ecke Filandastraße wurden zwei Sticker der extrem rechten Gruppe „aktiv.berlin“ mit dem Slogan „Heimat, Freiheit, Tradition“ entdeckt. Ein Aufkleber war bereits unkenntlich gemacht worden, der andere wurde entfernt.
An der Bushaltestelle U Wittenau wurde ein Aufkleber von "Auf1" mit der Aufschrift "Zeit zum aufwachen" gemeldet. Der österreichische TV-Sender "Auf1" verbreitet unter anderem extrem rechte und verschwörungsideologische Inhalte.
Der Reinickendorfer Kreisverband der Neonazi-Partei "Die Heimat" postete im Oktober einzelne Beiträge auf Facebook. Es wurden Beiträge mit antimuslimisch-rassistischen Inhalten geteilt. Außerdem wurde für ein Grillfest am 3. Oktober 2025 geworben.
In der Plönzeile wurde ein gesprühtes Hakenkreuz entdeckt.
In der Grellstraße wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.
An der Scheibe der Bushaltestelle Anemonenstr. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Auf einer Parkuhr im Ortsteil Mitte wurde ein Aufkleber entdeckt, der Netanjahu mit Hitler gleichsetzt.
In einem Bürohaus am Alexanderplatz wurde am Nachmittag ein Sicherheitsmitarbeiter von einem Mann rassistisch beleidigt.
In der Ringbahn wurde eine Person von einer Frau und deren Sohn rassistisch beleidigt. Als die Person die Beleidigungen filmte, wurde ihr das Handy aus der Hand gerissen. Dabei wurde sie verletzt. Zum Schutz der betroffenen Person entspricht das Datum des Eintrags nicht dem Datum des Vorfalls.
An der Bushaltestelle Gutspark Marienfelde wurden die Worte "Islam raus" sowe mehrere Tags gleicher Art mit den Buchstaben "AfD" entdeckt.
An der Ecke Mittenwalder Straße / Blücherstraße wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Goldene Regel Deutschland zuerst" eines extrem rechten Onlinehandels entfernt.
In der Wönnichstraße im Weitlingkiez wurde ein anti-antifaschistischer Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber stand "Antifa verbieten!" in Kombination mit einem durchgestrichenen Logo der "Antifaschistischen Aktion".
In der Heinrichstraße wurden zudem zwei ebenfalls aus einem Naziversand stammende Aufkleber gemeldet und entfernt. Auf dem einen Motiv stand der gegen politische Gegner*innen gerichtete Slogan "Good night left side" und auf dem anderen die rassistische Parole "Abschiebung schafft Sicherheit - Kriminelle Ausländer raus".
Am Anton-Saefkow-Platz wurden antifaschistische Parolen übermalt. Stattdessen wurden in neu angebrachten Schmierereien Antifaschist*innen in NS-verharmlosender Weise mit Nazis gleichgesetzt und ein Verbot der Antifa ("Antifaverbot jetzt") gefordert.
In einem Imbiss in Neukölln ereignete sich eine antikurdisch rassistische Beleidigung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
In Neukölln ereignete sich eine antikurdisch rassistische Beleidigung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Im Bezirk Steglitz-Zehlendorf wurde ein Sticker mit antimuslimischem, rassistischen Inhalt entdeckt.
Eine Schwarze Person wurde In Wedding auf der Straße angerempelt und rassistisch unter anderem mit dem [N-Wort] beleidigt.
In der Schwedter Straße im Ortsteil Mitte wurde die Schmiererei „ZIOS = NZS“ entdeckt.
Auf dem Breitscheidplatz in Charlottenburg fand eine Spontankundgebung mit etwas 15 - 20 Teilnehmer*innen statt, auf der israelbezogene Antisemitische Sprechchöre gerufen wurde. Israel wurde dabei u. a. beschuldigt Kinder zu töten („Zionisten sind Faschisten – töten Kinder und Zivilisten“), was auf die antisemitische Ritaulmordlegende anspielt und durch die Parole "Yallah, yallah Intifada" wurde Gewalt gegen Juden*Jüdinnen verherrlicht.
An der Kreuzung Wilhelminenhofstr. / Edisonstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
An der Kreuzung Mahlsdorfer Str. / Gehsener Str. wurden an einem Werbeschild drei Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Im Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall von behindertenfeindlicher Diskriminierung im Arbeitsverhältnis. Zum Schutz der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
Gegen 22:45 Uhr hielt sich eine Gruppe junger betrunken wirkender Neonazis an der Ecke Simon-Dach-Straße / Grünberger Straße auf. Fünf von den Neonazis bewegten sich in Richtung Revaler Straße und fünf in Richtung Warschauer Straße. Zwei blieben noch vor einer Gastronomie stehen, wovon einer den Hitlergruß zeigte.
Mit schwarzem Edding wurde ein ca. 5 x 5 cm großes Keltenkreuz an eine Fassade in der Holteistraße geschmiert.