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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • NS-verherrlichender und extrem rechter Schriftzug in Alt-Lichtenberg

    19.11.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Stromkasten an der Ecke Rüdigerstraße / Schottstraße wurde eine SS-Rune gesehen und überdeckt.

    An der Ecke Fanningerstraße / Atzpodienstraße wurde ein Schriftzug mit dem extrem rechten Zahlencode "1161" entdeckt und unkenntlich gemacht. Die Zahlenfolge steht für "Anti-Antifaschistische Aktion" und richtet sich gegen Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Sticker in Lichterfelde

    19.11.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Vor dem Bahnhof Lichterfelde Ost und auf dem Jungfernstieg wurden zwei rassistische Sticker entdeckt, die "Remigration" forderten. Hinter dem Begriff "Remigration" steht ein rassistisches Konzept der extremen Rechten, das die Abschiebung von Geflüchteten, sowie Eingewanderten und ihrer Nachkommen fordert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • Antisemitische Propaganda in Nord-Neukölln

    18.11.2024 Bezirk: Neukölln

    Eine bereits einige Wochen zuvor in der Friedelstraße entfernte Schmiererei „Fuck Juden“, wurde wieder nachgemalt und durch ein Ausrufezeichen ergänzt. Die Schmiererei war außerdem durch Gaffa-Tape eingerahmt und es gab Brandlöcher darunter.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen am Nöldnerplatz

    18.11.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Erneut wurde im Archibaldweg, an einem Mülleimer an der Treppe zum S-Bahnhof Nöldnerplatz ein Aufkleber mit der Aufschrift "Corruptiv. Propaganda für die Regierung" gesehen und entfernt. Hierbei handelt es sich um eine Anspielung auf die Recherchen des Medienhauses "Correctiv" zu extrem rechten Akteuren. Das Wortspiel, welches sich mit dem Begriff der "Korruption" zusammensetzt, diffamiert die Journalist*innen und Recherchen und kann als Teil eines extrem rechten Kulturkampfs verstanden werden.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Autofahrer in Wilhelmstadt rassistisch beleidigt

    18.11.2024 Bezirk: Spandau

    Zwischen einem Autofahrer und einem Radfahrer kam es an der Heerstraße im Ortsteil Wilhelmstadt zu einem Streit. In dessen Verlauf beleidigte der Radfahrer den Autofahrer rassistisch. Die Polizei wurde gerufen und der Vorfall angezeigt.

    Quelle: Pressemitteilung der Polizei Nr. 2363 vom 19.11.2024
  • Extrem rechter Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    18.11.2024 Bezirk: Lichtenberg

    An einer Ampel an der Ecke Konrad-Wolf-Straße / Werneuchener Straße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels gesehen und entfernt. Darauf sind jeweils durchgestrichen die Symbole einer Regenbogenflagge, das Logo der Antifaschistischen Aktion und ein Hammer-und-Sichel-Symbol zu sehen. Der Aufkleber trägt den Schriftzug "Nein Danke".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechter Aufkleber in Bohnsdorf

    18.11.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Buntzelstr. wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Reichsflagge und dem Slogan: "Hand in Hand für das Vaterland" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Berliner Register
  • Hakenkreuze in der S-Bahn

    18.11.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 18:10 Uhr wurden in der S5 Richtung Mahlsdorf an der Warschauer Straße zwei mit Edding geschmierte Hakenkreuze entdeckt.

    Quelle: Berliner Register
  • Hakenkreuz in der Oranienstraße

    18.11.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein an einem Schaufenster in der Oranienstraße angebrachtes Hakenkreuz wurde unkenntlich gemacht.

    Quelle: Berliner Register
  • Hakenkreuz in Marzahn-Nord

    18.11.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Niemegker Str. in der Nähe des Einkaufszentrums wurde ein Hakenkreuz entdeckt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Neonazipropaganda in Mitte

    18.11.2024 Bezirk: Mitte

    An der Ecke Schillingstraße / Jacobystraße im Ortsteil Mitte wurden fünf Aufkleber der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Zwei der Aufkleber hatten die Aufschrift "Deutschland den Deutschen".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Neonazistische Aufkleber am U-Bahnhof Kienberg

    18.11.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am späten Mittag wurden diverse neonazistische Aufkleber am U-Bahnhof Kienberg entdeckt. Ein Teil von ihnen propagiert einen "Nazi Kiez", andere tragen den Schriftzug "Antifa Girls Need Discipline". Unter ihnen waren auch Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der Dritte Weg" zu finden.

    Quelle: Augenzeug:in
  • Rassistische Aufkleber in U6-Ersatzverkehr

    18.11.2024 Bezirk: Reinickendorf

    Im Bus, der anstelle der U6 fuhr, wurden am Kurt-Schumacher-Platz in Reinickendorf-West mehrere rassistische Aufkleber bemerkt und unkenntlich gemacht. Auf einem der Aufkleber stand "Bitte flüchten sie weiter! Es gibt hier nichts zu wohnen! Refugees not welcome". Daneben klebten Aufkleber eines Neonazi-Versandhandels, die unter anderem dazu aufforderten, sich das Land zurückzuholen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistisches Graffito im U-Bahnhof Haselhorst

    18.11.2024 Bezirk: Spandau

    Im U-Bahnhof Haselhorst (U7) wurde auf dem Bahnsteig Richtung Rathaus Spandau eine Parole in polnischer Sprache entdeckt, mit der polnische Menschen rassistisch beleidigt wurden. Der Vorfall wurde der BVG gemeldet.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register/ Register Spandau
  • Schriftzüge gegen Antifaschist*innen in Biesdorf

    18.11.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Ecke Blumenberger Damm/ Elisabethstr. wurde auf einem Stromkasten neben der Bushaltestelle der neonazistische Zahlencode "1161", sowie Gewaltaufruf "Zecken jagen" entdeckt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Sexistisch, antisemitische und rassistische Kommentare in Pankow

    18.11.2024 Bezirk: Pankow

    In einer S-Bahn zwischen Bornholmer Straße und Ostkreuz im Gebiet von Pankow äußerte sich ein Jugendlicher lautstark sexistisch, antisemitisch und rassistisch. Er verhöhnte u.a. die Opfer der Schoa und fantasierte über Gewalt gegen Frauen. Der zweite Jugendliche mit dem er redete, sagte nichts, sondern lachte.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Sozialchauvinistischer Angriff in Mitte

    18.11.2024 Bezirk: Mitte

    Vor einem Gebäude, in dem sich Hilfsangebote für Obdachlose befinden, wurde ein Mann von einem Fahrradfahrer angegriffen. Dieser schlug den Mann so kräftig von hinten, dass er zu Boden fiel. Der Betroffene wurde am Kopf und an der Schulter verletzt.

    Quelle: Basta! Erwerbsloseninitiative
  • Aufkleber des "III. Weg" in Kaulsdorf

    17.11.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Ecke Heinrich-Grüber-Str./ Bausdorfer Str. wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen im Allende Viertel

    17.11.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf einem Parkplatz an der Müggelheimer Straße wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Beide stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18", einer rief zu Gewalt auf.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • "Die Heimat"-Gedenken in Reinickendorf

    17.11.2024 Bezirk: Reinickendorf

    An der Kriegsgräberstätte am Freiheitsweg in Reinickendorf-Ost, auf dem Verstorbene des Zweiten Weltkriegs liegen, fand zum Volkstrauertag eine Aktion der Neonazi-Partei "Die Heimat" statt. Es wurden Grabkerzen mit dem Parteilogo und der Aufschrift "Sie starben fürs Vaterland; Unvergessen!" aufgestellt, wie Fotos von der Aktion auf Facebook zeigen.

    Quelle: Register Reinickendorf
  • Extrem rechte Aufkleber im Weitlingkiez

    17.11.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Im Bahnhof Lichtenberg am Ausgang Siegfriedstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "FCK Antifa", der sich gegen Gegner*innen der Extremen Rechten richtet, gesehen und entfernt.

    In der Bietzkestraße Ecke Archenholdstraße wurden zwei Aufkleber mit der gleichen Aufschrift gesehen und entfernt.

    Im Archibaldweg wurde erneut ein Aufkleber von "Corruptiv" auf einem Mülleimer am Eingang zum S-Bahnhof Nöldnerplatz entdeckt und entfernt. Hierbei handelt es sich um eine Anspielung auf die Recherchen des Medienhauses "Correctiv" zu extrem rechten Akteuren. Das Wortspiel, welches sich mit dem Begriff der "Korruption" zusammensetzt, diffamiert die Journalist*innen und Recherchen und kann als Teil eines extrem rechten Kulturkampfs verstanden werden.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Propaganda in Alt-Hohenschönhausen

    17.11.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Zwischen Oberseestraße und Freienwalder Straße wurden ca. 5 Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels gesehen und entfernt. Einer davon trägt den Namen der extrem rechten Jugendgruppe "Deutsche Jugend Voran!" und zeigt eine Person mit Schwarz-Rot-Goldener Sturmhaube.

    An der Ecke Am faulen See / Niehofer Straße wurde ein Aufkleber desselben Online-Versandhandels gesehen und entfernt, der die Aufschrift "Anti Antifa" trägt und sich gegen Gegner*innen der Extremen Rechten richtet.

    An der Haltestelle Landsberger Allee/Rhinstraße wurde zweimal ein rassistischer Schriftzug auf einem Fahrplan entdeckt, der sich gegen Menschen aus der Ukraine richtet ("Ukroschweine").

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechter Aufkleber in Mahlsdorf

    17.11.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An den Fahrradständern eines Supermarktes in der Nähe des S-Bahnhofs Mahlsdorf wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Onlinehandel entdeckt und entfernt, der die Aufschrift "Familie wachse, Deutschland lebe" trug und eine Odalrune zeigte.

    Quelle: Augenzeug*in
  • LGBTIQ*-feindlicher Sticker in Charlottenburg

    17.11.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Schloßstraße in Charlottenburg wurde ein Aufkleber einer verschwörungsideolgischen Gruppe gefunden, der LGBTIQ*-feindliche Inhalte enthielt.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Neonazi-Aufkleber in Heiligensee

    17.11.2024 Bezirk: Reinickendorf

    In der S-Bahn 25 wurde in Heiligensee ein Aufkleber eines Neonazi-Versands bemerkt und unkenntlich gemacht. Er richtete sich gegen die Europäische Union und zeigte einen Mittelfinger im Sternenkreis.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Neonazistische Zahlencodes in Friedrichshagen

    17.11.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Fassade des S-Bahnhof Friedrichshagen wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.

    An der Schallschutzwand in der Straße Hinter dem Kurpark wurden zwei große Graffitis gegen Antifaschist*innen entdeckt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • NS-verherrlichende und extrem rechte Propaganda in Karlshorst

    17.11.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Mülleimer an der Haltestelle Treskowallee/HTW wurde ein Hakenkreuz entdeckt und entfernt. Weiterhin war dort der Schriftzug "Deutschland den Deutschen" zu lesen. Verschiedene Schriftzüge an der Haltestelle richteten sich außerdem gegen Gegner*innen der extremen Rechten: "Antifa freie Zone" und der Zahlencode "1161", der für "Anti-antifaschistische Aktion" steht.

    Nicht weit entfernt auf der Treskowallee wurden außerdem zwei Aufkleber gesehen und entfernt, die sich gegen Gegner*innen der extremen Rechten richten. Der Aufkleber verwies auf eine extrem rechte Internetseite.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antisemitische Beleidigungen in Charlottenburg

    16.11.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Joachimsthaler Straße gingen mehrere Teilnehmende einer vorher stattgefundenden pro-palästinensischen Demonstration in eine Filiale einer Kaffeehauskette und riefen laut "You are supporting genocide!" und weitere antisemitische Parolen wie "Kinderblut! [...] Fuck Juden! Free Palestine! Fuck you Israel! Boykott Israel!" Mitarbeitende der Kaffeehauskette verwiesen die Personen der Filiale.

    Quelle: Register CW via Twitter
  • Antisemitische Demonstration in Charlottenburg

    16.11.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Bei einer Demonstration unter dem Motto „Solidarität mit Palästina, Stoppt den Gaza Genozid, Keine Waffen für Israel, Stoppt den Krieg“, die an der Ecke Wilmersdorfer Straße/Kantstraße startete, kam es zu zahlreichen antisemitischen Vorfällen. An der Demonstration nahmen in der Spitze 500 Personen teil. Mehrfach wurden israelbezogene, antisemitische Sprechchöre gerufen, wie "From the river to the sea, palestine will be free", "Yallah, yallah Intifada" oder "Kindermörder Israel". Zudem riefen Demonstrant*innen mehrfach den Namen des Hamasterroristen Sinwar. Teilnehmende einer Gegendemonstration am Savignyplatz wurden beleidigt und angefeindet. Mehrere Demonstrant*innen der pro-palästinensischen Demonstration zeigten 7 Finger in in Richtung der Gegendemonstrant*innen. Möglicherweise handelt es sich dabei um eine Anspielung auf den terroristischen Angriff der Hamas auf Israel am 07. Oktober 2023.

    Quelle: Register CW via Twitter
  • Antisemitische Parolen in der Glogauer Straße

    16.11.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 17:00 Uhr wurden mehrere auf die Fassade einer evangelischen Kirche an der Glogauer Straße geschmierte judenfeindliche und pro-palästinensische Parolen festgestellt. Die insgesamt zehn geschmierten Parolen waren überwiegend in einer Größe von rund 1 m × 1 m und alle in blauer Farbe. Unter anderem wurde „Free Palestine“ und „FCK Juden“ geschmiert. Alarmierte Einsatzkräfte der Polizei machten die Schmierereien unkenntlich.

    Quelle: Polizei Nr. 2346, Tagesspiegel vom 17.11.24
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