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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Antiisraelische Plakate entdeckt

    25.05.2022 Bezirk: Mitte

    In Berlin-Gesundbrunnen wurde ein Plakat mit antisemitischen Inhalten entdeckt. Auf dem Plakat war die Parole „Free Free Palestine From the River to the Sea“ zu lesen, mit der die Existenz des israelischen Staates bestritten wird.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Berlin
  • Aufkleber vom III. Weg mit Bezug zum Krieg in der Ukraine

    25.05.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An einer Telefonzelle am U-Bahnhof Kienberg wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit Bezug zum Krieg in der Ukraine entdeckt und entfernt. Weitere Aufkleber vom "III. Weg" wurden nahe des U-Bahnhofs Cottbusser Platz entdeckt. Die Neonazipartei wirbt auf den Aufklebern für ihre Social Media-Kanäle.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Auto angezündet und mit Hakenkreuz beschmiert

    25.05.2022 Bezirk: Neukölln

    In der Mahlower Straße in Neukölln wurde offenbar ein Auto vorsätzlich in Brand gesetzt und mit einem Hakenkreuz und dem Schriftzug „Neonazis“ beschmiert. Mit ähnlicher roter Farbe hatten in der Vergangenheit mutmaßlich Rechtsextreme immer wieder Drohungen gegen Menschen, die sich gegen Rechts engagieren, an Hauswände geschmiert.

    Quelle: Tagesspiegel, Polizeimeldungen aus Berlin und Brandenburg
  • Extrem rechter Aufkleber in Köpenick-Nord

    25.05.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle S-Bahnhof Köpenick in der Mahlsdorfer Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Hakenkreuz-Schmiererei in Charlottenburg

    25.05.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An einem Zaun am Spreeufer nahe der Helmholtzstraße in Charlottenburg wurde ein mit schwarzer Sprühfarbe angebrachtes Hakenkreuz, sowie der Schriftzug "AFD", entdeckt.

    Quelle: Register CW
  • Homophober Angriff im Park am Gleisdreieck

    25.05.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein Betroffener hat folgenden Vorfall sinngemäß übermittelt: Am Abend machten mein Freund und ich einen Spaziergang durch den Park am Gleisdreieck. Als wir gegen 21:10 Uhr auf einer Bank bei der Halfpipe saßen, belästigte und beschimpfte uns ein junger Mann homophob. Als wir versuchten, uns der Situation zu entziehen, versuchte er uns einzuschüchtern. Auf die Aufforderung, uns in Ruhe zu lassen, bespuckte und trat er mich. Mein Freund verteidigte uns, so dass ich mich entfernen konnte und setzte dann einen Notruf ab. Der Angreifer wurde von einem augenscheinlichen Kumpel zurückgezogen und flüchtete. Der Polizist am Telefon hatte Schwierigkeiten unseren Standort zu lokalisieren und das Gespräch endete, als der Angreifer geflüchtet war.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-verharmlosende Graffities nahe Ostkreuz

    25.05.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein Hakenkreuz und "Neonazi" wurde in roter Farbe mit einem extra breiten Dosenaufsatz (Astro Fatcap) an eine Hauswand in der Lehnbachstraße gesprüht. Am selben Tag wurde das gleiche Graffiti am Übergang im S-Bahnhof Ostkreuz gesprüht.

    Seit April tauchen die Graffities in Friedrichshain auf. Auch in Lichtenberg und Neukölln wurden sie gesprüht. Die "Handschrift" sieht gleich aus. Melder*innen haben eine Karte eingerichtet.

    Quelle: Antifa Fh
  • Rechte Flyer in Reinickendorf-Ost

    25.05.2022 Bezirk: Reinickendorf

    In Reinickendorf-Ost wurden zwischen Schäfersee und Residenzstraße sowie an der Ecke Ritterlandstraße und Residenzstraße etwa ein Dutzend Flyer der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entfernt, die an Laternen und Bushaltestellen geklebt worden waren. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rechter Aufkleber in Zehlendorf

    25.05.2022 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Es wurde ein Aufkleber der Gruppierung "Studenten stehen auf" mit Corona-Bezug entdeckt und entfernt. In der Gruppe agieren extrem rechte Personen und in vielen Texten werden NS-Zeit und Shoa relativiert.

    Quelle: http://hass-vernichtet.de
  • Weißer Mann beschimpft migrantische Jugendliche in der U7 Rathaus Neukölln

    25.05.2022 Bezirk: Neukölln

    Ein Augenzeuge beobachtet und berichtet: Weißer, mittelalter Mann beschimpft junge migrantische Jugendliche in der U-Bahn Linie 7, weil sie an ihm vorbeilaufen möchte leise und subtil mit: "Soll ich Dir eine in die Fresse hauen? Du siehst doch, dass ich hier stehe". Dann geht er zur Seite, damit sie vorbei kann. Beim Aussteigen, sagt er leise hörbar: "Sind wir hier in Bagdad"? Und steigt schimpfend am U Bahnhof Rathaus Neukölln aus.

    Quelle: Register Neukölln
  • Anti-Schwarzer rassistischer Vorfall

    24.05.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine queere Schwarze Person hatte ein Darlehen für die Übernahme von Studiengebühren zugesichert bekommen, das ihr nach Beginn des Studiums verweigert wurde.

    Quelle: Each One Monitoring
  • Hakenkreuz-Sprüherei im Prenzlauer Berg

    24.05.2022 Bezirk: Pankow

    In der Storkower Straße bei der Kirche von unten wurden vier gesprühte Hakenkreuze entdeckt und entfernt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • LGBTIQ*-feindliche Schmiererei in der S-Bahn

    24.05.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der S-Bahn wurde zwischen zwei Sitzbänken der homophobe Spruch "Geschenk der Schwulen: HIV Affenpocken" (Schreibweise übernommen) geschmiert .

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Mann zeigte Hitlergruß

    24.05.2022 Bezirk: Spandau

    Ein Mann zeigte in Höhe der Bushaltestelle "Hügelschanze" beim Überqueren der Schönwalder Straße den Hitlergruß.

    Quelle: Berliner Register
  • NS-verharmlosender Aufkleber in Wannsee

    24.05.2022 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In Wannsee wurde ein Sticker gegen die Impfpflicht entdeckt, der Parallelen zum Nationalsozialismus und zum Begriff Nazi zieht. Damit verharmlost der Inhalt die NS-Zeit. Der Aufkleber wurde entfernt.

    Quelle: http://hass-vernichtet.de
  • Propaganda in Youtube-Video

    24.05.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einem heute auf ihrem Youtube-Kanal veröffentlichten Video stellt eine rechte Friedrichshainer Social-Media-Aktivistin die Aktivitäten des extrem rechten "Instituts für Staatspolitik" als positiv dar.

    Bereits im Januar berichtete Belltower News in einem Artikel über die Neuausrichtung der extrem rechten "Identitären Bewegung" auch über diese Aktivistin.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Parolen in Charlottenburg

    23.05.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In Charlottenburg brüllte ein Mann von seinem Balkon aus antisemitische Parolen und verbreitete Verschwörungsmythen. Dabei war er in der gesamten Nachbar*innenschaft zu hören. Unter anderem bezeichnete er jüdische Personen als "Parasiten" und behauptete, der Impfstoff gegen COVID-19 sei ein "Giftmittel [...] von den Juden". Ein Nachbar fordete den Täter auf, ruhig zu sein und wurde dafür von ihm angebrüllt. In der Vergangenheit hatte der Täter wiederholt Parolen mit verschwörungsideologischem Gehalt vom Balkon geschrien.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • III. Weg-Plakate in Berlin-Buch

    23.05.2022 Bezirk: Pankow

    In der Walter-Friedrich-Straße wurden Plakate der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Non-binäre Person angegriffen

    23.05.2022 Bezirk: Spandau

    Gegen 23:30 Uhr wurde eine non-binäre, 22-jährige Person im Falkenhagener Feld von einem Unbekannten beleidigt und angegriffen. Die betroffene Person fuhr mit dem Bus der Linie M37 Richtung Waldkrankenhaus bis zur Haltestelle "Am Kiesteich". Der Unbekannte soll ihr aus dem Bus gefolgt sein und sie beleidigt haben. In der Straße Am Bogen soll er sie geschubst, dann in den Rücken getreten und mit Kieselsteinen beworfen haben. Dabei soll das Display ihres Smartphones beschädigt worden sein. Zeug*innen wurden aufmerksam und kamen zu Hilfe. Die betroffene Person erlitt durch den Angriff Schürfwunden. Es wurde Anzeige erstattet.

    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 24.05.2022
  • NS-Vergleiche an Info-Stand der Partei "Die Basis"

    23.05.2022 Bezirk: Spandau

    Zeitgleich mit der Auftaktkundgebung der "Montagsspaziergänge" gegen Pandemie-Maßnahmen gab es auf dem Marktplatz einen Infostand der Partei "Die Basis". Auf Plakaten gegen die Pandemie-Maßnahmen wurden NS-Vergleiche verwendet.

    Quelle: Register Spandau
  • Rechte Aufkleber in Kaulsdorf

    23.05.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Im Umfeld der Chemnitzer Straße wurden fünf Aufkleber, u.a. gegen "Political Correctness", einer extrem rechten Zeitung gefunden und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Anti-Schwarze Sprüherei in Weißensee

    22.05.2022 Bezirk: Pankow

    Auf dem Spielplatz am Solonplatz wurden Anti-Schwarze Sprühereien entdeckt. Diese betitelten Schwarze Menschen mit dem N*-Wort.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Antisemitischer Tweet

    22.05.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt auf einen Twitter-Post einen antisemitischen Tweet als Antwort.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Aufkleber gegen Antifaschismus im Prenzlauer Berg

    22.05.2022 Bezirk: Pankow

    In der Kollwitzstraße und der Greifswalder Straße wurden Aufkleber mit dem Slogan "FCK AFA" (= Fuck Antifaschismus), "FCK 161" (=Fuck Antifaschismus) sowie "Antifa jagen und vernichten" entdeckt und entfernt.

    Quelle: NEA (Antifa Nordost)
  • Hakenkreuz und Z-Symbol in Reinickendorf-Ost

    22.05.2022 Bezirk: Reinickendorf

    In der Amendestraße in Reinickendorf-Ost ritzten Unbekannte neben der Tür zu einem Wohnhaus Hakenkreuze und den Buchstaben Z in ein frisch verputztes Fundament. In Russland drückt das Z-Symbol die Zustimmung zum russischen Angriffskrieg auf die Ukraine aus. In Deutschland taucht das Symbol seitdem regelmäßig in Kombination mit Hakenkreuzen auf. In der Amendestraße wurden bereits zuvor Hakenkreuze in Wände gekratzt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • LGBTIQ*-feindlicher Angriff an der Warschauer Straße

    22.05.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Zwei weiblich gelesene Personen küssen sich. Drei Männer stellten sich um die beiden herum, klatschten und zogen Grimassen. Sie wurden aufgefordert zu gehen, worauf sie aggressiv wurden und unter sexuellen Anspielungen den beiden betroffenen Personen Schläge androhten. Dabei kamen sie sehr nah heran. Die Betroffen entzogen sich der Situation, setzten ihren Weg fort. Es folgten weitere Bedrohungen und Beleidigungen. Dies wurde mit dem Zeigen des Mittelfingers durch eine Person honoriert. Darauf hin kam einer der Männer den beiden Betroffenen hinterher gerannt und spuckte beide an.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-verharmlosender Aufkleber in Wilhelmshagen

    22.05.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle Fürstenwalder Allee/ Schule wurden vier Aufkleber des internationalen verschwörungsideologischen und NS-relativierenden Netzwerkes "The White Rose" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Schwulenfeindliche Schmiererei in S-Bahn

    22.05.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In der S-Bahn, die an der Haltestelle Frankfurter Allee hielt, wurde eine schwulenfeindliche Schmiererei mit schwarzem Edding hinterlassen: "Geschenk der Schwulen: HIV und Affenpocken" .

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Shoa-relativierende Sprüherei in Pankow

    22.05.2022 Bezirk: Pankow

    Auf einer Parkbank im Bürgerpark Pankow wurde die Sprüherei "Mit digitaler Identität geht Auschwitz besser als mit Adolf Hitler" entdeckt und zur Anzeige gebracht.

    Quelle: Twitter 22.05.2022
  • Antisemitischer Tweet

    21.05.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt auf einen Twitter-Beitrag einen antisemitischen Tweet als Antwort.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Beleidigung von politischen Gegner*innen in der Altstadt Köpenick

    21.05.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In einem Nachtbus zwischen Schloßplatz Köpenick und Salvador-Allende-Str./ Wendenschloßstr. wurden zwei junge Menschen von einem Mann beschimpft. Als die beiden jungen Leute in den Nachtbus stiegen, sagte der Mann zu seinem Begleiter: "Ihr Zecken" und setzte sich so im Bus um, dass er die beiden permanent im Blick behielt. In der folgenden Zeit erklärte er seinem Begleiter mehrfach, dass er Linke scheiße findet und starrte die beiden jungen Leute dabei provozierend an. Diese reagierten jedoch nicht. An der Haltestelle Salvador-Allende-Str./ Wendenschloßstr. stieg der Mann mit seinem Begleiter aus.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Erneute Sachbeschädigung aus antisemitischer Motivation

    21.05.2022 Bezirk: Spandau

    Die Gedenktafel für den Spandauer Rabbiner Arthur Löwenstamm vor seinem letzten frei gewählten Wohnsitz in der Feldstr. 11 wurde mit weißer Farbe übermalt, die sich nicht vollständig entfernen ließ. Diese antisemitische Sachbeschädigung erinnert an den Vorfall am 4. April, bei dem die Straßenschilder der Jüdenstraße mit weißer Farbe übermalt wurden. Am Gebäude wurde eine Sprüherei entdeckt, die einen extrem rechten Code darstellen könnte.

    Quelle: Beauftragte für Erinnerungskultur im Ev. Kirchenkreis Berlin-Spandau/ RIAS Berlin - Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • Holocaust-Relativierung am Rande von HU-Veranstaltung

    21.05.2022 Bezirk: Mitte

    Am Rande einer Veranstaltung in der Huboldt-Universität relativierte ein Mann den Holocaust. Der Täter ist bereits wegen Holocaustleugnung vorbestraft. Auf der Veranstaltung wurden antisemitische Verschwörungsideologien verbreitet.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA), Twitter
  • III. Weg-Aufkleber am Hauptbahnhof

    21.05.2022 Bezirk: Mitte

    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof und im Hauptbahnhof wurden zwei Aufkleber der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • NS-Verharmlosung am Kottbusser Tor

    21.05.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 13:25 Uhr wurde von einer Person, die gerade mit der U1 ankam, eine Prügelei beobachtet. Die Person drückte daraufhin an der Notrufsäule den SOS-Knopf. Zwei Beteiligte stiegen in die nächste ankommende U-Bahn ein. Die dritte Person stellt sich vor den Zugeingang und zeigte in Richtung der sich schließenden Tür den Hitlergruß. Wie weitere Zeug*innen dann berichteten, rief der Mann zuvor Nazi-Parolen, gröhlte rassistische Beleidigungen und bedrohte andere Reisende. Da nicht bekannt ist, ob die Prügelei von der aggressiven Person oder den Bedrohten ausging, wird dieser Vorfall nicht als Angriff, sondern als Bedrohung gewertet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Pöbelei in Charlottenburg

    21.05.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am S-Bahnhof Charlottenburg wurden eine Frau und ihr 6-jähriges Kind beim Verlassen eines russischen Geschäfts von zwei Männern aus antislawischer Motivation angepöbelt. Die Männer beschimpften die Betroffenen als "Scheiß Russen", schrien sie an und machten sie für den Krieg in der Ukraine verantwortlich. Das Kind hatte starke Angst und fragte die Mutter, ob sie böse seien, nur weil sie Russich sprächen.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Reichsbürger*innen-Kundgebung am Pariser Platz

    21.05.2022 Bezirk: Mitte

    Ab 15.00 Uhr fand eine Kundgebung von Reichsbürger*innen mit ca. 20 Teilnehmenden am Pariser Platz statt, auf der NS-Verharmlosungen im Zusammenhang mit Anti-Corona-Maßnahmen und Verschwörungsmythen aus regierungsorientierten russischen Quellen zum Ukraine-Krieg verbreitet wurden.

    Quelle: Registerstelle Mitte
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