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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • LGBTIQ*-feindlicher extrem rechter Aufkleber vom "Dritten Weg" in Pankow

    27.11.2024 Bezirk: Pankow

    Am Eschengraben wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der Dritte Weg“ entdeckt. Er trägt den Wortlaut: „Deutsch bleiben statt Mainstream“ und im Hintergrund ist eine Regenbogenfahne zu sehen, die geschwärzt wird.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt
  • Neonazistische Propaganda in Gropiusstadt

    27.11.2024 Bezirk: Neukölln

    In der Umgebung des Löwensteinrings in Gropiusstadt wurden mehrere Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels entdeckt und entfernt. Einer der Sticker zeigte eine durchgestrichene Regenbogenflagge und titelte "Pädophilie bekämpfen".

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • NRJ-Aufkleber in Hohenschönhausen

    27.11.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Wartenberg wurden zwei Aufkleber von der "NRJ", der Jugendorganisation von der extrem rechten Kleinstpartei "Der III.Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Gangway Hohenschönhausen
  • Rassistische Aufkleber in Wilmersdorf

    27.11.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Umgebung des U-Bahnhofs Spichernstraße wurden mehrere extrem rechte, rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt, die die sogenannte "Remigration" oder die Abschiebung von "Talahons" forderten. Der Begriff "Talahon" kommt aus der Jugendsprache und war zu Beginn eine positive Selbstbezeichnung von migrantischen und migrantisierten Jugendlichen. Mittlerweile wird er häufig genutzt, um rassistische Vorurteile zu bündeln. Alle Sticker stammen aus einem extrem rechten Versandhandel.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Rassistische Propaganda vor dem DGB-Haus

    27.11.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Vor dem DGB-Haus wurden zwei Sticker mit rassistischer Propaganda entdeckt und entfernt. Die Sticker stammen von dem rechten Onlineshop Druck88 und richteten sich insbesondere gegen als arabisch wahrgenommene Jugendliche.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Rassistischer Angriff in Oberschöneweide

    27.11.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend rempelte ein Mann eine junge Frau mit asiatischem Aussehen an der Ecke Wilhelminenhofstr./ Edisonstr. gezielt so heftig von vorne an, dass sie fast zu Boden gegangen wäre. Anschließend beschimpfte er die Frau als "Fotze" und dass sie sich verpissen soll. Zwei Passant*innen, die der Frau zur Hilfe kamen, näherte sich der Mann ebenfalls auf bedrohliche Weise.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistischer Angriff in Schöneberg-Nord

    27.11.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Am Nollendorfplatz wurde ein Mann aus rassistischen Motiven angegriffen. Beim Aussteigen aus einem Bus wurde er von einem anderen Fahrgast erst rassistisch beleidigt, dann bespuckt und geschlagen.

    Quelle: Polizeimeldung vom 28.11.2024
  • Rechter Sticker am Paul-Lincke-Ufer an Gebäudezaun

    27.11.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Gebäudezaun eines offen solidarischen Raumes in Kreuzberg wurde ein Sticker, mit der Aufschrift "Wird der Bürger unbequem, ist er plötzlich rechtsextrem" von "Auf1", entfernt.

    Quelle: Berliner Register
  • Sozialchauvinistische und antimuslimische Beleidigungen in Mariendorf

    27.11.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Am U-Bahnhof Ullsteinstraße wurde eine von Obdachlosigkeit betroffene Frau von einer als muslimisch wahrgenommenen Frau und ihren Kindern sozialchauvinistisch beleidigt. Die obdachlose Frau beschimpfte daraufhin die Familie mit rassistischen Äußerungen, woraufhin die andere Frau weitere Beleidigungen zurückschrie. Schließlich mischte sich ein Mann ein und forderte die Frau mit den Kindern auf, zu gehen.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen auf der Lichtenberger Brücke

    26.11.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Lichtenberger Brücke am S+U-Bahnhof Lichtenberg wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Corruptiv. Propaganda für die Regierung" gesehen und entfernt. Hierbei handelte es sich um eine Anspielung auf die Recherchen des Medienhauses "Correctiv" zu extrem rechten Akteuren. Das Wortspiel, welches sich mit dem Begriff der "Korruption" zusammensetzte, diffamierte die Journalist*innen und Recherchen und kann als Teil eines extrem rechten Kulturkampfs verstanden werden.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Aufkleber in Biesdorf

    26.11.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Im Blumberger Damm wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    Quelle: Augenzeug*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Nord

    26.11.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Bushaltestelle Spremberger Str. wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber richtete sich gegen Antifaschist*innen und stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck88".

    Zwischen Hellersdorfer Graben und Nelly-Sachs-Str. wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Rudow

    26.11.2024 Bezirk: Neukölln

    Rund um den Selgenauer Weg in Rudow wurden erneut mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und teilweise entfernt.

    Die Aufkleber zeigten u.a. NS-verherrlichende und rassistische Inhalte/Aufschriften wie "Deutschland Deutschland über alles" und "White Lives Matter" (=Gegenpart der "Black Lives Matter"-Bewegung) auf einem schwarz-weiß-roten Hintergrund (Reichsfarben).

    In Alt-Rudow wurde zudem ein Sticker eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt. Dieser titelte "I (Herz) NS".

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • LGBTIQ*-feindliche und rassistische Schmierereien in einer Kinderfreizeiteinrichtung

    26.11.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einer Kinderfreizeiteinrichtung in Friedrichshain wurden LGBTIQ*-feindliche Schmierereien entdeckt. "Fuck LGBTQ" wurde an mehreren Orten auf dem Gelände angebracht. Am Schaukasten wurde ein "Offen-Für-Alle"-Aufkleber von dem Projekt Queerspace übermalt. An der Eingangstür der Einrichtung wurde zudem das rassistische N-Wort hinterlassen. Die Sachbeschädigungen wurden zur Anzeige gebracht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-verharmlosender Sticker gegen politische Gegnerschaft in der Kopernikusstraße

    26.11.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem Parkautomaten in der Kopernikusstraße wurde ein Sticker, der sich gegen politische Gegnerschaft richtete, entfernt. Zugleich stellte er eine NS-Verharmlosung dar.
    Auf der linken Seite war das Werwolfabzeichen (Totenkopf mit dem Buchstaben W) abgebildet. Hierbei handelt es sich um den antidemokratischen und völkischen "Wehrverband Wehrwolf", der in der Weimarer Republik gegründet und nur wenige Monate nach der Machtergreifung der Nazis als nationalistische Freischärler- bzw. Untergrundbewegung in die SA eingegliedert wurde. Auf der rechten Seite war eine Grafik, die als rechte Propaganda bekannt ist (Symbol von Hammer und Sicherl wird im Müll entsorgt). Zudem wurde mit dem Sticker ein israel-solidarischer Antifa-Sticker überklebt.

    Quelle: Bürger*Innenmeldung
  • Rassismus bei Anwohner*innenversammlung in Westend

    26.11.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Bei einer Anwohner*innenversammlung in Westend zur für 2026 geplanten Geflüchtetenunterkunft in der Soorstraße/Westend kam es zu einer Äußerung, die als rassistisch eingeordnet werden kann. So wurde aus dem Publikum gefragt, ob sichergestellt werden könne, dass "nicht nur arabische Männer" in die Soorstraße ziehen, sondern "vor allem Ukrainerinnen". Durch diese Frage wird deutlich, dass Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Religion unterschiedlich bewertet werden.

    Quelle: Tagesspiegel vom 29.11.24, Berliner Morgenpost vom 27.11.24, Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Pöbelei in Hellersdorf-Nord

    26.11.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Vor dem Rathaus Hellersdorf hörten Bauarbeiter arabische Musik. Vorbeilaufende Passant*innen sowie die Pförtnerin kommentierten dies abfällig, verspotteten die Musik und einige machten abwertende Gesten.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Rassistischer Angriff in Tempelhof

    26.11.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Eine Frau wurde beim Besuch eines Supermarktes gegen 15:10 Uhr angegriffen, als ein Mann versuchte, ihr das Kopftuch zu entreißen. Als es ihm nicht gelang, beleidigte er die Frau weiter rassistisch. Erst als Mitarbeiter*innen der Frau zu Hilfe kamen und den Mann des Geschäftes verwiesen, ließ er von ihr ab und verschwand.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2432 vom 27.11.2024
  • Antimuslimische Beleidigung

    25.11.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Eine Familie in Tempelhof wurde antimuslimisch-rassistisch beleidigt und bedroht. Zum Schutz der betroffenen Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Register Mitte
  • Antisemitische Propaganda in Wedding

    25.11.2024 Bezirk: Mitte

    In der Brüsseler Straße in Wedding wurden vier israelbezogene, antisemitische Aufkleber mit der Aufschrift "No Pride in Israeli Apartheid" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Kaulsdorf

    25.11.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Heinrich-Grüber-Str. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrief und aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck88" stammte.

    In der Unterführung am S-Bahnhof Kaulsdorf wurde ebenfalls ein Aufkleber, der zu Gewalt an Antifaschist*innen aufrief, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Behindertenfeindliche Diskriminierung in Mitte

    25.11.2024 Bezirk: Mitte

    Im Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall von anti-Schwarzer rassistischer und behindertenfeinlicher struktureller Diskriminierung. Auf Wunsch der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Beleidigung gegen Linke in Prenzlauer Berg

    25.11.2024 Bezirk: Pankow

    In einem Einkaufszentrum in der Schönhauser Allee beleidigte ein Mann einen weiteren Mann als „Scheiß Zecke“, einem abwertenden Ausdruck für politische Linke.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    25.11.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In der Weitlingstraße/Margaretenstraße und in der Dolgenseestraße wurden in schwarz-weiß-rot gehaltene Aufkleber von zwei extrem rechten Online-Versandhandeln gesehen und entfernt. Einer davon trug die rassistische Aufschrift: "Wer A sagt muss auch B sagen. Abschiebungen statt Böllerverbot".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Aufkleber in Marzahn-Süd

    25.11.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am S-Bahnhof Springpuhl und dem Helene-Weigel-Platz wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.

    An der Ecke Allee der Kosmonauten/ Poelchaustr. wurde ein Aufkleber der NPD (jetzt Die Heimat) entdeckt und entfernt.

    An einem Straßenschild am Betriebsbahnhof Marzahn wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt. Auf diesem ist der Slogan "Heimatliebe ist kein Verbrechen" zu lesen.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Extrem rechter Aufkleber in Weißensee

    25.11.2024 Bezirk: Pankow

    In der Streustraße Ecke Goethestraße wurde ein extremer rechter Aufkleber entdeckt, der folgenden Wortlaut enthält: "Damals wie heute - nationaler Freiheitskampf." Die Parole knüpft an geschichtsrevisionistische Narrative an, die nationalistische oder völkische Bewegungen glorifizieren und eine ideologische Kontinuität zu extrem rechten Strömungen herstellen, insbesondere zur Verharmlosung oder Rechtfertigung nationalistischer und faschistischer Bestrebungen in der Geschichte.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechte Sticker in der Rigaer Straße

    25.11.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Rigaer Straße wurde eine Serie an extrem rechten Stickern gegen die politische Gegnerschaft verklebt. Auf einem Stickermotiv wurde die antifaschistische Aktion mit der SA des Nationalsozialismus verglichen, ein weiterer Sticker enthielt den Slogan "Sag nein zum Linksfaschismus - FCK ANTIFA".

    Quelle: Bürger*Innenmeldung
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