Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
15.12.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Propaganda in Mitte
15.12.2025 Bezirk: MitteAn der Tramhaltestelle Georgenstraße/am Kupfergraben im Ortsteil Mitte wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber einer extrem rechten Jugendgruppe in Niederschöneweide
15.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Eingang eines Supermarktes in der Schnellerstr. wurde ein Aufkleber der extrem rechten Jugendgruppe "Jägertruppe Berlin-Brandenburg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Oberschöneweide
15.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Wattstr. und der Helmholzstr. wurden mindestens 12 Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Johannisthal
15.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Landschaftspark Johannisthal und am Ausgang Arthur-Müller-Str. wurden insgesamt vier extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Zwei richteten sich gegen Antifaschist*innen, einer enthielt die rassistische Forderung nach einer sog. "Remigration".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Nationalsozialistische Schmiererei an Schulgebäude in Karlshorst
15.12.2025 Bezirk: LichtenbergNach bisherigen Erkenntnissen des Polizeilichen Staatsschutzes betraten am vergangenen Wochenende ein oder mehrere Unbekannte ein Schulgelände in Karlshorst und brachen dort einen Geräteschuppen auf. Ein Anrufer hatte dies am Montagmorgen gemeldet.
Aus dem aufgebrochenen Schuppen wurden Geräte genommen und auf dem Schulgelände verteilt. Mit Farbsprühdosen, die ebenfalls im Schuppen gewesen sein sollen, wurden mehrere Fenster und Fensterbretter der Schule beschmiert. Zu den Schmierereien zählte nach Angaben der Polizei auch ein nationalsozialistisches Symbol. Zudem wurden mit einer aus dem Schuppen stammenden Kettensäge mehrere Bäume auf dem Schulgelände gefällt.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 2598 vom 16.12.2025, Tagesspiegel vom 16.12.2025 -
NS-verharmlosender Sticker in der Fuldastraße
15.12.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Fuldastraße in Nord-Neukölln wurde ein Aufkleber mit NS-verharmlosendem Motiv entdeckt und überklebt. Der Aufkleber zeigte im oberen Teil einen Zaun, der das Wort "Auschwitz" umgab und an dem eine Hakenkreuzfahne wehte. Darunter war ein Zaun abgebildet, der das Wort "Gaza" umgab und an dem eine israelische Fahne wehte.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Rassistische Beleidigung gegen Kinder in Westend
15.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm Bus X34 auf Höhe des S-Bahnhofes Herrstraße hat eine Frau mehrere Kinder of Color massiv und im aggressiven Ton rassistisch beleidigt. Sie nannte sie u. a. "Drecksratten" und "Massenmörder". Als eine Person eingriff und die anhaltenden Beleidigung stoppen wollte, beleidigte sie die Frau ebenfalls u. a. antisemitisch.
Quelle: Die Linke Spandau -
Rassistischer Angriff in der S5 am Ostbahnhof
15.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der S5 Richtung Mahlsdorf belästigten zwei Frauen zwei andere Frauen. Sie beleidigten diese rassistisch und verfolgten sie durch die Bahn, als diese versuchten der Situation zu entkommen.
Als zwei Augenzeug*innen versuchten einzuschreiten, wurden sie auch angegangen und eine der Aggresssorinen warf eine Glasflasche ins Gesicht der einen Zeugin, verletzte sie und beschädigte ihre Brille. Anschließend habe die Unbekannte das Ehepaar geschlagen und getreten. Daraufhin seien zwei junge Männer eingeschritten. Die ebenfalls unbekannte Begleiterin der Aggresssorin habe sodann die jungen Männer mit einem Messer bedroht.
Als am Ostbahnhof alle Beteiligten den Zug verließen, soll die erste Täterin den Hitlergruß gezeigt und diesen mit einem verbotenen Ausruf begleitet haben. Das unbekannt gebliebene Duo sei danach in eine andere S-Bahn gestiegen. Der Vorfall ereignete sich gegen 19:30 Uhr.Quelle: Polizeimeldung Nr. 2594 vom 16.12.2025 -
Rassistischer Aufkleber in Friedrichshagen
15.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf einer Bank im Park in der Wendeschleife der Tram am Müggelseedamm wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Forderung nach einer sog. "Remigration" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Schmiererei in Charlottenburg
15.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Zillestraße wurde eine rassistische Schmiererei entdeckt. Unter einem gemalten Penis wurde das N-Wort, eine rassistische Fremdbezeichung für Schwarze Menschen, geschmiert.
Quelle: Register CW -
Schmierereien gegen politische Gegner*innen in Biesdorf
15.12.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Biesdorf waren auf einer Litfaßsäule und einer BVG-Infosäule mit roter Farbe großflächig „1161"-Schmierereien angebracht (Anti-Antifa).Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Sticker gegen die politische Gegnerschaft am S-Bhf. Warschauer Straße
15.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf Gleis 2 am S-Bhf. Warschauer Straße wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Fuck Antifa" unkenntlich gemacht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Anti-antifaschistische Schmierereien und Neonaziaufkleber in Lichtenberg-Mitte
14.12.2025 Bezirk: LichtenbergAuf einer Skateboardrampe auf der Freizeitanlage in der Karlshorster Straße Ecke Hauptstraße wurde ein Schriftzug der "EHL" (="Einheit Lichtenberg") in Kombination mit dem neonazistischen und gegen Antifaschist*innen gerichteten Zahlencode "1161" gemeldet. Zudem war eine Deutschlandflagge und "Come back" aufgesprüht.
Auch auf einer weiteren Rampe wurde ein Schriftzug der "EHL" (="Einheit Lichtenberg") in Kombination mit dem neonazistischen und gegen Antifaschist*innen gerichteten Zahlencode "1161" gemeldet.
Ebenfalls in der Karlshorster Straße Ecke Hauptstraße wurde ein NS-verharmlosender und antisemitischer Aufkleber gemeldet. Auf dem Motiv sind zwei mit Zäunen abgegrenzte Internierungslager abgebildet. Innerhalb des ersten Lagers steht Auschwitz und es ist eine Hakenkreuzfahne am Zaun gehisst. Innerhalb des zweiten Lagers steht Gaza und am Zaun weht die israelische Flagge.
In der Lincolnstraße wurden mehrere Aufkleber aus einem neonazistischen Versand entdeckt und entfernt. Auf den Motiven stand "Deutsche Zone", "Heimat schützen - Familie, Volk, Identität" und "Anti-Antifa" (in Kombination mit einem durchgestrichenen Logo der "Antifaschistischen Aktion").
In der Zachertstraße Ecke Archenholdstraße klebte zudem ein rassistischer Aufkleber, der ebenfalls aus einem Neonazi-Versand stammte. Auf dem Motiv stand die Parole "Asylbetrüger nicht willkommen - Heimreise statt Einreise!". Sie wurde entfernt.
Auch in der Wönnichstraße klebte ein Neonaziaufkleber. Motiv: "Linker Lump zur praktischen Arbeit!". Der Aufkleber vermittelt die Botschaft, dass bestimmte Gruppen – hier politische Gegner*innen – weniger wert seien und „zur Arbeit gezwungen“ werden müssten. Dies entspricht sozialchauvinistischen oder hierarchischen Denkweisen, wie sie innerhalb der extremen Rechten verbreitet sind. Entfernt.
In der Weitlingstraße Ecke Margaretenstraße wurde ebenfalls ein Aufkleber aus einem einschlägigen Neonaziversand mit der rassistischen Parole "Abschieben schafft Sicherheit. Kriminelle Ausländer raus". Er wurde entfernt.
In der Hildegard-Marcusson-Straße Ecke An der Bucht wurde über drei Altglascontainer verteilt großflächig ein "EHL"-Schriftzug in schwarz, rot und gold gesprüht.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Antimuslimisch-rassistische Beleidigung im Hansaviertel
14.12.2025 Bezirk: MitteAm S-Bahnhof Bellevue wurde eine Frau von einem Mann antimuslimisch-rassistisch beleidigt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
14.12.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
14.12.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
14.12.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
14.12.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
14.12.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
14.12.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Angriff in Friedrichshain
14.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz betroffener Personen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in der Köpenicker Dammvorstadt
14.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Borgmannstr. wurden an Verkehrsschildern zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen, die in beleidigender Weise als "Zecke" bezeichnet wurden, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Bedrohung und Angriff gegen politische Gegner*innen in der S-Bahn
14.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Ringbahn zwischen den Stationen Frankfurter Allee und Westkreuz wurden gegen drei Uhr Morgens drei Personen, die als politische Gegner*innen der extremen Rechten wahrgenommen wurden, von einer Gruppe aus etwa 15 extrem rechten Jugendlichen bedroht. Diese platzierten sich rings um die betroffenen Personen herum im Waggon, riefen extrem rechte Parolen, machten bedrohliche Gesten und deuteten an, ihre Flaschen auf die Betroffenen Personen zu werfen. Als die drei Personen am Bahnhof Westkreuz ausstiegen, folgten die Angreifer ihnen auf den Bahnhsteig, riefen "Wir werden die Zecken jagen. Wir werden sie alle kriegen", liefen ihnen hinterher und warfen Flaschen nach ihnen. Die Betroffenen versteckten sich unter einer Treppe und konnten in eine einfahrende Bahn einsteigen und sich dadurch von den Angreifern entfernen.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Diverse „Der III. Weg“-Aufkleber in Hellerdorf-Ost
14.12.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Kastanienboulevard wurden eine Vielzahl Aufkleber von der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt. Sie richteten sich zum Teil gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten oder bewarben die Jugendorganisation „NRJ“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Moabit
14.12.2025 Bezirk: MitteIn der Krefelder Straße in Moabit wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel mit der Aufschrift "Ganz Deutschland hasst die Antifa" entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Aufkleber in Spindlersfeld
14.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Spindlersfelder Str./Glienicker Str. wurde ein Aufkleber des neonazistischen Onlinehandels "Druck18" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Hakenkreuz in Mieter*innenkeller in Alt-Lichtenberg
14.12.2025 Bezirk: LichtenbergIn einem Mieter*innenkeller in der Rathausstraße, direkt am Rathauspark Lichtenberg, wurde ein in der Wand eingeritztes Hakenkreuz entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Mehrere extrem rechte Schmierereien gegen politische Gegnerschaft auf der Stralauer Halbinsel
14.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm Sportplatz in Alt-Stralau und bei einem Wohnheim für Menschen mit Beeinträchtigungen auf der Stralauer Halbinsel wurden mehrere extrem rechte Schmierereien entdeckt. Zu sehen waren 1161 (Anti-Antifa) und das Kürzel der Gruppe "EHL- Einheit Lichtenberg", der Schriftzug "ZCKN BXN" (Zecken Boxen) und auch Deutschlandfahnen.
Anmerkung: Wie aus dem Halbjahresbericht des Lichtenberger Registers für das erste Halbjahr 2025 hervorgeht, ist die Anzahl an Propagandavorfällen um fast ein Drittel gestiegen. Besonders hervorzuheben sind hierbei die Sprüher*innen, die unter dem Tag „EHL“ (Einheit Lichtenberg) gesprüht haben und es teilweise immer noch tun. Von Mai bis September waren diese sehr umtriebig in Lichtenberg und haben ihre Tags immer wieder an verschiedenen Orten (rund um den Herzberge Park, an der Rummelsburger Bucht, im Kaskelkiez, etc.) hinterlassen.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Neonazigruppe verfolgt und bedroht politische Gegner*innen am Ostkreuz
14.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Gruppe von ca. 15 Leuten, auf zwei Wagons verteilt, verfolgte ein paar Menschen, die sie als politische Gegner*innen ausmachten, in der S-Bahn vom Ostkreuz über mehrere Stationen hinweg und stieg aus, als diese ausstiegen. Die Betroffenen konnten Sprüche wie "Wir kriegen die" und andere Drohungen noch hören und brachten sich dann in Sicherheit. Laut den Betroffenen wirkte das nach einer geplanten Aktion. Der Vorfall ereignete sich gegen 3:00 Uhr am frühen Morgen.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
13.12.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Demonstration in Friedrichshain
13.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergUm 18:00 Uhr startete am Helsingforser Platz die Demonstration "„ACAB = Krieg dem System“ in deren Vordergrund der Nahostkonflikt stand und an der bis zu 1000 Menschen teilnahmen. ACAB stand für: "All Colonizers are targets. Land back. Glory to the resistance" (Alle Kolonisatoren sind Ziele. Land zurück. Ruhm dem Widerstand). In den Aufruf-Veröffentlichungen wurde dem Motto der Zusatz "From the river to the sea – Intifada bis zum Sieg!" beigefügt und Israel wurde durchweg in Anführungszeichen geschrieben. Diese Schreibweise suggeriert, Israel sei kein echtes Land und habe kein Existenzrecht. Bezogen auf die Parole „All Colonizers are Targets“ bedeutet dies, dass alle jüdischen Israelis grundsätzlich legitime Ziele für den „Widerstand“ seien. Dies impliziert möglicher Weise auch Anschläge gegen israelische Jüd*innen, bis das Land Palästina „from the River to the Sea“ judenfrei ist. Die Aussage „Glory to the Fighters“ oder "Intifada bis zum Sieg" meint die Terrororganisation Hamas und ihre Anhänger*innen, dieses Ziel umzusetzen. Die Parolen wurden auch von Teilnehmer*innen der Demo skandiert.
Die Demo startete kurz vor 20.00 Uhr am Helsingforser Platz und zog u. a. durch die Marchlewskistraße, Grünberger Straße und Rigaer Straße. Zur hören waren u. a. Sprechchöre: "Israhell", was eine Dämonisierung Israels darstellt. Enden sollte der Aufzug in der Warschauer Straße. Ein Großteil der Aggressionen richteten sich gegen die Polizei, die die Demonstration gegen 22:30 Uhr auflöste.
Quelle: Tagesspielgel, RBB24, JFDA auf Facebook vom 14.12.25 -
Antisemitische Parolen auf einer Kundgebung
13.12.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf einer Kundgebung am Kleistpark wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
13.12.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
13.12.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
„Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf-Ost
13.12.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Klingenthaler Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Mitte
13.12.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Münsterlandstraße Ecke Weitlingstrasse wurde ein queerfeindlicher Aufkleber in Form einer durchgestrichenen Regenbogen-Pride-Flagge gemeldet und entfernt.
In der Eitelstraße wurde zudem ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Schweigen heißt zustimmen. Sei nicht mehr schweigsam, denn es ist Dein Land! Hol es Dir zurück!" entdeckt und entfernt.
In der Margaretenstraße wurden zwei aus Neonaziversänden stammende Aufkleber gefunden und entfernt. Ein gegen den politischen Gegner gerichtetes Motiv mit der Parole "Good night left side" und ein transfeindliches Motiv mit der Aufschrift "Transformers not welcome".
Am Bahnhof Lichtenberg wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel mit der Aufschrift "Vater und Mutter statt Elternteil. Gendern? Nein Danke!" entdeckt und entfernt.
Am U-Bahnhof Tierpark wurde auf einem BSR-Mülleimer ein neonazistischer Aufkleber aus einem einschlägig bekannten Versand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand die rassistische Parole "White lives matter". Die Hintergrundfarben sind in schwarz-weiß-rot - wie die Reichsflagge - gehalten.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Extrem rechte Aufkleber in Marzahn-Süd
13.12.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn einem Fahrstuhl zu einem Fitnesscenter am Pyramidenring wurden mehrere Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und zum Teil entfernt. Auf den Motiven stand "Heil Deutschland", "Nazizone" und "Gegen Antifa" mit einer Faust, die ein Logo der "Antifaschistischen Aktion" zerschlägt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuz auf Briefkasten in der Colbestraße geschmiert
13.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Nacht wurde in der Colbestraße, bei einem Träger der sich gegen Rassismus engagiert, ein Hakenkreuz auf den Briefkasten geschmiert.
Quelle: ITAP e. V. -
Homofeindlicher Angriff auf zwei junge Frauen an der Tramhaltestelle Arendsweg
13.12.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Tramhaltestelle Arendsweg wurden nach bisherigen Erkenntnissen zwei junge Frauen im Alter von 19 und 23 Jahren von drei unbekannt gebliebenen Tatverdächtigen homofeindlich beleidigt. Im weiteren Verlauf griffen zwei der Männer die beiden Frauen körperlich an. Die 23-Jährige wurden getreten, mit Fäusten geschlagen, an den Haaren gezogen und bespuckt. Die 19-Jährige wurde ebenfalls von einem Faustschlag getroffen. Anschließend flüchtete das Angreifer-Trio in Richtung Große-Leege-Straße. Die 23-Jährige erlitt Verletzungen im Gesicht sowie am linken Oberschenkel. Die 19-Jährige erlitt Schmerzen im Kieferbereich. Beide Frauen wurden vor Ort durch Rettungskräfte versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und der Beleidigung mit homofeindlichen Hintergrund, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin übernommen.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 2580 vom 14.12.2025, Tagesspiegel vom 14.12.2025, Tag 24 vom 14.12.2025, Mannschaft Magazin vom 15.12.2025 -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber an Jugendclub in der Köpenick Dammvorstadt
13.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Nachmittag fanden Mitarbeitende einen Aufkleber der LGBTIQ*-feindlichen "Stolzmonat"-Kampagne auf dem "Noteingang"-Schild am Tor eines Jugendclubs in der Seelenbinderstraße.
Quelle: HdJK - Haus der Jugend Köpenick -
NS-verherrlichende Schmierereien in Steglitz
13.12.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Südende in Steglitz wurde eine NS-verherrlichende Schmiererei entdeckt. Es handelte sich um die verbotene SA-Parole: "Alles für Deutschland", welche auf einen Kasten für Streugut geschmiert worden war. Außerdem wurde im Fahrstuhl am S-Bahnhof eine Schmiererei entdeckt, die sich gegen antifaschistisch Engagierte richtete.
Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail -
NS-verherrlichende Schmiererei im Nibelungenkiez
13.12.2025 Bezirk: LichtenbergAuf einer Mülltonne bei einem Supermarkt in der Rüdigerstraße, in dem Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten, wurde ein ca. 20 x 20 cm großes, mit schwarzer Farbe aufgemaltes Hitler-Smiley entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Rassistische Parolen in Niederschöneweide
13.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm späten Abend wurde in einem Festzelt auf einem Weihnachtsmarkt in der Schnellerstr. das sog. "Sylt-Lied" gespielt, woraufhin eine große Gruppe Menschen anfing rassistische Parolen zu grölen. Mehrere Personen versuchten zu intervenieren und wurden daraufhin angeschrien, beleidigt und aufgefordert sich zu "verpissen", dabei zeigte mindestens eine Person aus der Gruppe den Hitlergruß. Auch der angesprochene DJ interessierte sich nicht für die Situation und ließ das Lied als Abschluss des Abends bis zum Ende laufen ohne auf die rassistischen Parolen zu reagieren.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistischer Aufkleber in Friedrichshagen
13.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Bruno-Wille-Str./Klutstr. wurde ein antimuslimischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Aufkleber in Köpenick-Nord
13.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Stellingdamm/ Mahlsdorfer Str. wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "White Lives matter" entdeckt und entfernt. 'White Lives Matter' (dt.: Weiße Leben zählen) ist eine Gegenkampagne der extremen Rechten zur antirassistischen Bewegung 'Black Lives Matter' (Schwarze Leben zählen), die nach dem rassistischen Mord an George Floyd auch in Deutschland zu vielen Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt führte. Mit dem Slogan 'White Lives Matter' sollen die rassistischen Morde an PoC (People of Color) relativiert und verhöhnt werden. Der Aufkleber stammte von der Partei "Die Heimat".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Reichsbürger beleidigt Ukrainerinnen am Rande von Kundgebung in Tiergarten
13.12.2025 Bezirk: MitteAm Rande einer Reichsbürger*innenkundgebung vor dem Reichstagsgebäude wurden drei ukrainische Frauen von einem Kundgebungsredner verbal angegriffen und beleidigt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Reichsbürger*innenkundgebung am Brandenburger Tor
13.12.2025 Bezirk: MitteVor der amerikanischen Botschaft am Pariser Platz hielten vier Reichsbürger*innen eine "Mahnwache" ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Reichsbürger*innenkundgebung in Tiergarten
13.12.2025 Bezirk: MitteVor dem Reichstagsgebäude fand eine Reichsbürger*innenkundgebung mit fünf Teilnehmenden statt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Transfeindliche Behandlung in Reinickendorfer Klinik
13.12.2025 Bezirk: ReinickendorfEine trans Frau erlebte in einer Klinik in Reinickendorf mehrfach herabwürdigendes transfeindliches Verhalten sowie antimuslimischen Rassismus durch Patient*innen und Mitarbeitende.
Quelle: Meldung einer Einzelperson