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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Extrem rechter Sticker an Mitarbeiterspint in Pizzeria

    15.09.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem Mitarbeiterspint in einer Pizzeria nahe Frankfurter Tor wurde ein Sticker eines polnischen Fußballklubs entdeckt, der sich gegen LGBTIQ* und politische Gegner*innen richtete. Zusätzlich war darauf ein Keltenkreuz abgedruckt. Es wurde augenscheinlich bereits versucht, den Sticker zu entfernen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Neonazistischer Aufkleber auf Elektroroller

    15.09.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Nahe des U-Bahnhofs Cottbusser Platz wurde ein Aufkleber auf einen Elektroroller eines kommerziellen Anbieters angebracht, auf dem die Aufschrift "We hate Antifa" zu lesen ist und eine Reichsfahne abgebildet ist.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistische Beleidigung bei der Arbeit

    15.09.2022 Bezirk: Berlinweit

    Der Vorfall wird aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht. Das Datum des Eintrags entspricht deswegen nicht exakt dem tatsächlichen Vorfallsdatum. Datum und Vorfall liegen den Berliner Registern und Amaro Foro vor.

    Quelle: DOSTA / Amaro Foro
  • Stickerserie entlang der S-Bahn-Trasse

    15.09.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Von der Helmerdingstraße bis zur Modersohnbrücke wurden in den letzten drei Tagen insgesamt ca. 25 rechte Sticker mit drei verschiedenen Motiven entfernt. Es handelte sich um Werbung für die extrem rechte Gruppierung "Studenten stehen auf", mit antisemitischem Inhalt ("New World Order" mit ähnlichem Layout wie Sticker des weltweiten verschwörungsideologischen Netzwerkes "The White Rose" und "Fuck the World Economic Forum").

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Verletzungen und Sachschäden nach Wohnungsdurchsuchung der Polizei

    15.09.2022 Bezirk: Spandau

    In der Nacht vom 14. auf den 15. September betraten Polizist*innen ohne Vorwarnung die Wohnung einer Rom*nja-Familie mit zwei Kindern (5 und 19 Jahre alt) in Spandau-Wilhelmstadt und forderte die Herausgabe der Pässe. Die aus dem Schlaf geweckte Familie verstand gar nicht richtig, worum es ging. Die Polizist*innen richteten beim Durchsuchen der Wohnung an der Einrichtung der Familie erheblichen Sachschaden an. Außerdem beleidigten sie die Mitglieder der Familie rassistisch. Der Vater und der jugendliche Sohn der Familie mussten nach dem Polizeieinsatz zur Behandlung in ein Krankenhaus. Die Mutter und das ebenfalls anwesende kleinere Kind blieben unverletzt. Am Ende des Einsatzes stellte die Polizist*innen fest, dass sie in der falschen Wohnung gewesen waren.

    Quelle: BASTA-Erwerbsloseninitiative/ Register Mitte
  • Zugeschriebene Herkunft als Konfliktursache am Arbeitsplatz unterstellt

    15.09.2022 Bezirk: Spandau

    Bei einem Unternehmen gab es in einem Zweierteam von Koordinator*innen Probleme in der Zusammenarbeit. Bei einem Treffen mit zwei Bereichsleitungen sollten diese besprochen und gelöst werden. Der Bereichsleiter leitete die Besprechung mit der Bemerkung ein, er vermute, dass die unterschiedlichen Kulturen der Beteiligten Ursache der bestehenden Probleme sei. Eine der Personen ist weiß, die andere POC, beide sind in Deutschland sozialisiert. Die POC-Person reagierte sofort mit körperlichen Reaktionen und analysierte die Bemerkung später als rassistisch, da ihr erstens aufgrund ihres Aussehens ein anderer kultureller Hintergrund unterstellt wurde als der weißen Kollegin und zweitens die Bereichsleitung, ohne weitere Kenntnis des Konflikts, diesen unterstellten kulturellen Hintergrund als Konfliktursache identifizierte.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitischer Tweet

    14.09.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf Twitter, in dem behauptet wird, dass Antisemitismus nur ausgedacht sei, um darüber Gelder zu erhalten.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Extrem rechter Aufkleber im U-Bahnhof Turmstraße

    14.09.2022 Bezirk: Mitte

    Im U-Bahnhof Turmstraße in Moabit wurde ein Aufkleber der extrem rechten "überparteilichen" Liste und Kreistagsfraktion "Heimat und Identität" aus Ludwigslust-Parchim entdeckt und entfernt.

    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (mbr) Berlin
  • III. Weg-Flyer in Neu-Hohenschönhausen

    14.09.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In den Briefkästen in der Ribnitzer Straße wurde extrem rechte Propaganda entdeckt und gemeldet. Dabei handelt es sich um Flyer des III. Weg.

    Quelle: JFE Fullhouse
  • LGBTIQ*-feindliche Veranstaltung in Charlottenburg

    14.09.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Bibliothek des Konservatismus fand eine neurechte Buchvorstellung statt. Der Redner propagierte durch die Verneinung jeglicher Abweichung von Zweigeschlechtlichkeit LGBTIQ*-feindliche Inhalte.

    Quelle: Register CW
  • NRJ-Flyer vor Schule in Weißensee verteilt

    14.09.2022 Bezirk: Pankow

    Vor einer Schule in Weißensee verteilten zwei Jugendliche gegen 16 Uhr Flyer der "Nationalrevolutionären Jugend". Dies ist die Jugendorganisation der extrem rechten Partei "III. Weg".

    Quelle: Meldeformular "Berliner Register"
  • Polizist trägt Symbole der amerikanischen extremen Rechten

    14.09.2022 Bezirk: Mitte

    In einer S-Bahn der Linie 1 stieg auf Höhe des Bahnhofs Friedrichstraße ein einzelner Polizeibeamter ein. Er trug eine schusssichere Weste und hatte auf seiner Brust ein Patch mit dem Symbol der "Thin Blue Line". Das Zeichen wird von der US-Rechten und der Polizei in den USA als Gegenbewegung zu Black Lives Matter verwendet. Die Thin-Blue-Line-Fahnen sind in amerikanischen Alt-Right-Kreisen beliebt und wurden etwa auch von Trump-Anhängern beim Sturm auf das Kapitol getragen.

    Quelle: Berliner Register
  • Psychisch kranker Schwarzer Mann fiel nach Polizeieinsatz ins Koma und starb

    14.09.2022 Bezirk: Spandau

    Ein psychisch kranker Schwarzer 64-Jähriger, der in einem betreuten Wohnheim lebte, sollte am 14.09.22 aufgrund eines richterlich erlassenen Unterbringungsbeschlusses in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht werden, da sich seine Erkrankung verschlimmert hatte und das Personal vermutete, dass er seine Medikamente nicht regelmäßig einnahm. Bei der Überstellung in ein Krankenhaus waren zunächst der gesetzliche Betreuer und drei Polizeibeamt*innen anwesend, außerdem ein Arzt und ein Krankenwagen. Der Betroffene war über die Überstellung ins Krankenhaus vorher nicht informiert. Auch sein Bruder, der in Berlin lebt, wusste davon nichts. Beim Einsatz erhielt der Betreuer die Anweisung, draußen zu bleiben und die drei Polizist*innen klopften an die Tür. Als der Mann die uniformierten Beamten sah, schloss er die Tür sofort wieder. Daraufhin verschafften sie sich Zutritt und überwältigten den Mann, der sich heftig wehrte. Es wurde Verstärkung gerufen, so dass am Ende 16 Polizeibeamt*innen beim Einsatz dabei gewesen sein sollen. Laut einem Zeugen kniete ein Beamter über dem Mann. Dann hörte er rufen, dass der Mann nicht mehr atme. Schließlich wurde der Betroffene nach draußen gebracht und dort reanimiert. Anschließend wurde er ins Waldkrankenhaus eingeliefert. Laut taz steht in der Diagnose des Krankenhauses "Herzstillstand nach körperlicher Auseinandersetzung. Wiederbelebung nach 25 Minuten“. Nachdem sich sein Zustand weiter verschlechterte, wurde der Mann auf die Intensivstation der Charité verlegt, wo er am 6. Oktober starb. Der Bruder des Betroffenen wurde erst am 21. September über den Einsatz und die Folgen informiert. Laut taz wurde nach der Obduktion als Todesursache "durch Sauerstoffmangel bedingter Hirnschaden" angegeben. Sein Bruder wandte sich an ReachOut und zeigte den Vorfall an. In der Pressekonferenz bei ReachOut machte er deutlich, der Polizei nicht vorab Rassismus zu unterstellen,er wolle aber die Schuldfrage staatsanwaltschaftlich klären lassen. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft dauern an.

    Quelle: KOP- Kampagne für Opfer rassistisch motivierter Polizeigewalt / Taz vom 15.12.2022 / Pressekonferenz am 10.10.2022 bei ReachOut
  • Rassistische Beleidigung im Wedding

    14.09.2022 Bezirk: Mitte

    In der Genter Straße im Wedding schimpften gegen 12.30 Uhr zwei Männer im Gespräch demonstrativ extra laut über „Kanaken“, während mehrere PoC-Personen in der Nähe standen.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Beleidigung in der VHS Lichtenberg

    14.09.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In der VHS Lichtenberg wurde eine Frau rassistisch beleidigt. Sie war die einzige POC (Person of Color) in einem Seminar und wurde mehrfach durch die Gruppenleitung belästigt.

    Quelle: Register Lichtenberg
  • Rassistische Beleidigung von Kindern und Hitlergruß im Wedding

    14.09.2022 Bezirk: Mitte

    Gegen 16:20 Uhr wurden zwei unbekannt gebliebene Kinder an der Müllerstraße, Ecke Seestraße von zwei Frauen im Alter von 33 und 42 Jahren rassistisch beleidigt. Nach dem die Kinder geflüchtet waren, beschimpften und bedrängten die beiden alkoholisierten Frauen andere Passant*innen. Nach dem Eintreffen der Polizei zeigte eine der Frauen den Hitlergruß.

    Quelle: Polizeimeldung vom 15.09.2022
  • Rassistische Sprache an Wittenauer Oberschule

    14.09.2022 Bezirk: Reinickendorf

    Mehrere Schülerinnen einer Oberschule in Wittenau, darunter auch eine Schwarze Schülerin, berichteten, dass unterschiedliche Lehrer das N-Wort benutzen und sich bei Kritik daran auf Meinungsfreiheit und eine vermeintlich antirassistische eigene Haltung beriefen. Ein Lehrer behauptete, er wüsste als schwuler Mann besser, wie von Rassismus betroffene Menschen auf diskriminierende Sprache reagieren sollten. Ein Lehrer rechtfertigte außerdem im Unterricht sexuelle Übergriffe. Die genauen Daten der Vorfälle sind nicht bekannt.

    Quelle: Meldung mehrerer Einzelpersonen
  • Rechte Sticker im Friedrichshainer Südkiez entfernt

    14.09.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Heute wurden weiträumig im Gebiet um den Wühlischplatz zehn Sticker mit neu-rechten und verschwörungsideologischen Bezügen entfernt, u. a. von der rechten Gruppe "Studenten stehen auf", die in Layout und Design (scheinbar selbst gedruckt) große Ähnlichkeit zu Stickern des weltweiten, antisemitischen Netzwerkes "The White Rose" aufweisen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitischer Angriff, Beleidigung und Bedrohung

    13.09.2022 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Auf dem Gehweg nahe der U-Bahnstation Westphalweg in Mariendorf, wurde der Landesrabbiner der jüdischen Gemeinde Potsdam von einer unbekannten Person angegriffen und antisemitisch beleidigt. Die betroffene Person meldete den Angriff bei der Polizei.

    Quelle: RBB24, Die Welt, Jüdische Allgemeine, RIAS
  • Antisemitischer Angriff in der S-Bahn

    13.09.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der S-Bahn Linie S41 in der Nähe der Station Jungfernheide in Charlottenburg-Nord wurde ein 33-jähriger Mann von einem anderen Fahrgast antisemitisch beleidigt und angegriffen. Als der Betroffene sich die Beleidigungen verbat, wurde er zunächst von dem Täter am Arm gepackt. Als er diesen wegschob, kam ein zweiter Mann hinzu, beide schlugen den Betroffenen mit Fäusten gegen den Kopf und Oberkörper. Ein Fahrgast ging dazwischen und der Betroffene stieg am S-Bahnhof Wedding aus.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1836, Spiegel.de vom 15.09.2022
  • Diskriminierung beim Arzt

    13.09.2022 Bezirk: Berlinweit

    Ein Mann mit Behinderung wird von einer Arztpraxis diskriminiert.

    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung
  • Rassistisch-antimuslimischer Sticker gemeldet

    13.09.2022 Bezirk: Lichtenberg

    Nahe einer Jugendfreizeiteinrichtung in Neu-Hohenschönhausen wurde ein rassistisch-antimuslimischer Sticker gemeldet, der sich gegen Moscheen wendet. Dieser kam von der ehemaligen extrem rechten Kleinstpartei "Pro Deutschland".

    Quelle: JFE Fullhouse
  • Rassistische Beleidigung in der S-Bahn am Bahnhof Gesundbrunnen

    13.09.2022 Bezirk: Mitte

    Eine Frau beleidigte beim Aussteigen aus der S-Bahn am Bahnhof Gesundbrunnen gegen 16.30 Uhr einen anderen Fahrgast rassistisch. Das Opfer telefonierte auf Russisch. Die Beleidigung beinhaltete die Aufforderungen „zu Putin zurückzugehen“ und „Hier ist Berlin, nicht Moskau“. Ein Fahrgast in der vollen Bahn widersprach der Beleidigerin.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Aufkleber in Reinickendorf-West

    13.09.2022 Bezirk: Reinickendorf

    An einer Laterne an der Kreuzung von Auguste-Victoria-Allee und Ollenhauerstraße wurde ein rassistischer Aufkleber bemerkt, der auf den Farben der deutschen Nationalflagge den Slogan "Deutschland zuerst" zeigt.

    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • Rechter Aufkleber in Charlottenburg

    13.09.2022 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Zillestraße Ecke Schloßstraße in Charlottenburg wurde ein Aufkleber der extrem rechten, verschwörungsideologischen Gruppierung "Studenten stehen auf - Berlin" entdeckt.

    Quelle: Register CW
  • Rechtsextreme Sticker vom III. Weg

    13.09.2022 Bezirk: Neukölln

    Mehrere Sticker der extrem rechten Kleinstpartei Der III. Weg wurden in der Werrastraße/Roseggerstraße in der Nähe des Truseparks entdeckt und gemeldet.

    Quelle: Register Neukölln
  • Schwarze Verkäuferin im Wedding rassistisch beleidigt

    13.09.2022 Bezirk: Mitte

    In einem Geschäft im Wedding wurde gegen 18.30 Uhr eine Schwarze Verkäuferin von einer Kundin rassistisch beleidigt. Die Kundin wurde von einem Kollegen der Verkäuferin des Ladens verwiesen.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Sticker der extremen Rechten in Neu-Hohenschönhausen

    13.09.2022 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Ribnitzer Straße/Zingster Straße wurde ein Sticker mit dem Schriftszug "Deutsche Einigkeit, meine Stärke, meine Stärke, Deutschlands Macht" gemeldet. Dieser kommt aus einem extrem rechten Versandhandel.

    Quelle: JFE Fullhouse
  • Sticker gegen Linke

    13.09.2022 Bezirk: Lichtenberg

    In der Genslerstraße wurde ein Sticker gemeldet, der sich gegen politische Gegner*innen (die Linken) richtet.

    Quelle: Register Lichtenberg
  • Sticker gegen politische Gegner*innen im Kiez Revaler Straße

    13.09.2022 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Ecke Sonntag- / Böcklinstr. wurden heute von zwei Verkehrsschildern sechs Sticker entfernt, die sich gegen die Partei "Die Grünen " richteten. In seiner Machart ist der Sticker Teil einer Stickerserie aus einem rechten Onlinehandel.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Massenzuschrift

    12.09.2022 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation sowie mehrere Parteien und eine weitere Institution erhielten eine antisemitische Massenzuschrift.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Schmiererei am Alexanderplatz

    12.09.2022 Bezirk: Mitte

    Es wurde entdeckt, dass auf einem Bauzaun am Alexanderplatz auf eine Schmiererei zu der Fragen "Wem gehört die Stadt? Wem gehört die Bank? Wem gehört die Parkbank?" scheinbar von einer anderen Person "Rothschild!" dazu geschrieben wurde. Dies ruft das antisemitische Stereotyp auf, dass Jüd*innen über besondere ökonomische und politische Macht verfügten.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Behindertendiskriminierende Behandlung durch Polizei in Moabit

    12.09.2022 Bezirk: Mitte

    In der Straße Alt-Moabit stürzte ein Mann und blieb auf der Straße liegen. Zu Hilfe herbeigeeilte Passant*innen teilte er mit nicht-deutschem Akzent mit, dass er Epileptiker sei und bat sie, einen Rettungswagen zu rufen. Eine der Passant*innen tätigte auch einen Anruf, es kamen dann jedoch zwei Polizeiwagen statt eines Rettungswagens. Die Polizist*innen tasteten den Mann wie einen Verdächtigen ausführlich ab, maßen dann seinen Blutdruck, aber ignorierten seine zunehmende Angst. Ebenso ignorierten sie eine couragierte Zeugin, die ihnen mitteilte, dass er Epileptiker sei und sie lieber einen Krankenwagen rufen sollten.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Behindertenfeindliche Beleidigung

    12.09.2022 Bezirk: Berlinweit

    Es wurde eine behindertenfeindliche Beleidigung dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung
  • Erblindeter Schwarzer Geflüchteter diskriminiert

    12.09.2022 Bezirk: Mitte

    Ein aufgrund eines ärztlichen Kunstfehlers in Deutschland weitgehend erblindeter afrikanischer Geflüchteter berichtete in einer Beratungsstelle von mehrfachen rassistischen strukturellen Benachteiligungen durch Behörden und Gesundheitseinrichtungen.

    Quelle: NARUD e.V.
  • Hakenkreuz geschmiert

    12.09.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An einem Pfosten entlang der Tramgleise an der Marzahner Promenade wurde ein Hakenkreuz geschmiert.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • NPD-Aufkleber am Hultschiner Damm

    12.09.2022 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Hultschiner Damm wurde ein Aufkleber der Jugendorganisation der NPD (JN) entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistische Aufkleber in Niederschöneweide

    12.09.2022 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Schnellerstr. wurden mehrere Aufkleber entdeckt und entfernt, die antiasiatischen Rassismus beinhalteten und sich gegen Wähler*innen und Mitglieder der Grünen richtete.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
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