Neonazi-Zahlencodes in Gesundbrunnen
An Uferwegen entlang der Panke im Ortsteil Gesundbrunnen wurde dreimal der gegen die Antifa gerichtete neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und übermalt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
An Uferwegen entlang der Panke im Ortsteil Gesundbrunnen wurde dreimal der gegen die Antifa gerichtete neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und übermalt.
In der Hentigstraße wurde auf einem Verkehrsschild ein Neonazi-Aufkleber gemeldet und entfernt. Auf diesem war eine schwarz-weiß-rote Reichsflagge zu sehen.
Zudem wurde in der Hentigstraße Ecke Marksburgstraße ein rassistischer "Remigrations"-Aufkleber gefunden und unkenntlich gemacht.
In der Unterführung des S-Bahnhofs Rummelsburg wurde ein extrem rechtes Symbol entdeckt. Es handelte sich hierbei um eine Wolfsangel-Schmiererei in schwarzer Farbe mit möglichem Bezug zum Symbol „Idee der Nation“ aus dem extrem rechten Asow-Umfeld.
Die Wolfsangel wurde zudem in der Zeit des Nationalsozialismus von nationalsozialistischen Organisationen und SS-Einheiten verwendet. Später wurde das Symbol von extrem rechten Organisationen benutzt, die in der Bundesrepublik Deutschland als verfassungsfeindlich eingestuft wurden. Die Wolfsangel ist somit wegen ihrer Geschichte ein Kennzeichen im Sinne der Strafnorm § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) und deshalb in Verbindung mit einer verbotenen Organisation strafbar.
Das Graffiti reiht sich in eine erkennbare, systematische Serie im Kiez ein. Das Tag weist dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Lichtenberg und Umgebung. Die Darstellungen nutzen Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.
Am Morgen wurden ein Mann und eine Frau in der Tram Höhe Landfliegerstr. von einem Mann rassistisch beleidigt. Dann kam der Mann auf den anderen Mann zu, hob die Faust und versuchte, ihn ins Gesicht zu schlagen. Der Betroffene konnte ausweichen.
In der Karower Str. kam es zu einer behindertenfeindlichen, strukturellen Benachteiligung im bestehenden Wohnverhältnis. Die betroffene Person ist auf einen Rollstuhl und daher auf den Fahrstuhl ihres Wohnhauses angewiesen. Der Fahrstuhl ist seit dem 10. August 2026 defekt, weshalb die betroffene Person seit fast zwei Monaten ihre Wohnung nicht verlassen kann. Die Hausverwaltung bietet auch auf Nachfragen keine Form der Unterstützung oder Entschädigung an und gibt keine Auskunft darüber, wann der Fahrstuhl wieder in Betrieb genommen werden kann. Von diesen Einschränkungen sind laut der Betroffenen weitere geh- und mobilitätseingeschränkte Personen im Haus betroffenen.
Im Bereich Gotlindestraße Ecke Siegfriedstraße wurden direkt an einer Jugendfreizeiteinrichtung und im näheren Umfeld insgesamt sechs Wolfsangel-Schmierereien in jeweils unterschiedlichen Farben (weiß, silber mit roter Umrandung, 2 x hellblau, gelb und schwarz) mit möglichem Bezug zum Symbol „Idee der Nation“ aus dem extrem rechten Asow-Umfeld gefunden. Die Symbole befanden sich am Zaun der JFE, auf Stromkästen, auf einem Glascontainer und auf einem Strommast.
Die Wolfsangel wurde in der Zeit des Nationalsozialismus von nationalsozialistischen Organisationen und SS-Einheiten verwendet. Später wurde das Symbol von extrem rechten Organisationen benutzt, die in der Bundesrepublik Deutschland als verfassungsfeindlich eingestuft wurden. Die Wolfsangel ist somit wegen ihrer Geschichte ein Kennzeichen im Sinne der Strafnorm § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) und deshalb in Verbindung mit einer verbotenen Organisation strafbar.
Die Graffitis reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie im Kiez ein. Das Tag weist dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Lichtenberg und Umgebung. Die Darstellungen nutzen Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.
Am Paul-und Paula Ufer wurde ein Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand "Unser Land - Unsere Werte - Identitäre Bewegung".
Unweit der Bushaltestelle am Victoriacenter wurde auf einer Wand eine Wolfsangel-Schmiererei in brauner Farbe mit möglichem Bezug zum Symbol „Idee der Nation“ aus dem extrem rechten Asow-Umfeld entdeckt. Die Wolfsangel wurde über einen Schriftzug gesprüht, der zu einem Schüler*innenstreik am 25.9.2026 aufrief.
Die Wolfsangel wurde in der Zeit des Nationalsozialismus von nationalsozialistischen Organisationen und SS-Einheiten verwendet. Später wurde das Symbol von extrem rechten Organisationen benutzt, die in der Bundesrepublik Deutschland als verfassungsfeindlich eingestuft wurden. Die Wolfsangel ist somit wegen ihrer Geschichte ein Kennzeichen im Sinne der Strafnorm § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) und deshalb in Verbindung mit einer verbotenen Organisation strafbar.
Das Graffiti reiht sich in eine erkennbare, systematische Serie im Kiez ein. Das Tag weist dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Lichtenberg und Umgebung. Die Darstellungen nutzen Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.
In der Franz-Schmidt-Straße in Berlin-Buch wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt. Einer trug den Slogan „Remigration Airlines – Für die Gäste nur das Beste“ und stammte aus einem extrem rechten Versandhandel. Der zweite Aufkleber zeigte die Aufschrift „We hate Antifa“ und richtet sich gegen Antifaschismus.
Am Stuttgarter Platz und in der Windscheidstraße wurden mehrere A4-große, selbstgeschriebene Flyer entdeckt und entfernt, die an Laternen gekleistert waren oder in Fahrradkörben verteilt wurden. Die Flyer warben für verschiedene verschwörungsideologische und extrem rechte Websites, Medien und Youtube-Kanäle.
Am Landschaftspark Wartenberger Feldmark wurde am Skate Trapez je ein "We hate Antifa"- und ein "FCK Antifa"-Aufkleber gemeldet und entfernt.
Ebenfalls am Skate Trapez wurde ein in schwarzer Farbe aufgemaltes Hakenkreuz entdeckt und unkenntlich gemacht.
Auch in der Woldegker Straße wurde ein "FCK Antifa"-Aufkleber gefunden und entfernt.
In der Egon-Erwin-Kisch-Straße wurde zudem ein Neonazi-Aufkleber mit der Aufschrift "Antifa = Antideutsch, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, asozial" entdeckt und entfernt.
Ebenfalls in der Egon-Erwin-Kisch-Straße wurde ein kleines Hakenkreuz in weißer Farbe gemeldet und unkenntlich gemacht.
In der Pichelsdorfer Straße wurde ein Aufkleber aus einem neonazistischen Onlineshop mit der Aufschrift „Antifa heißt Opfer sein ...“ entdeckt. Darunter ist eine tote Person mit mehreren Schusswunden zu sehen, die neben einem Mülleimer liegt und blutet.
Im Großen Tiergarten wurde die Regenbogenbank am Gedenkort für die Opfer des Anschlags auf den Berliner CSD erneut beschädigt. Das Bezirksamt Mitte hatte die Bank als Zeichen der Solidarität mit der queeren Community und als Ort des Gedenkens aufgestellt. Im September war die Bank bereits zweimal von Unbekannten mutwillig zerstört worden.
Im Bereich des Storkower Bogens kam es zu einem rassistischen Vorfall. Eine bisher unbekannte männliche Person pöbelte Passant*innen lautstark an und verwendete dabei rassistische Beleidigungen (u. a. „scheiß Kanacken!“).
In Lichtenberg-Nord wurden erneut zahlreiche Wolfsangel-Schmierereien mit möglichem Bezug zum Symbol „Idee der Nation“ aus dem extrem rechten Asow-Umfeld gemeldet. Sie fanden sich in der Normannenstraße Ecke Rudolf-Reusch-Straße in hellblauer Farbe auf einem Stromkasten, an vielen Pfeilern, Laternen, Stomkästen, Hauswänden und Einfahrten in verschiedene Größen und Farben (beidseitig der Straßen und mindestens alle hundert Meter) von der Bornitzstraße über die Scheffelstraße und der Siegfriedstraße bis zum BVG-Gelände in der Gotlindestraße, am Jugendklub Holzhaus bis hoch zum alten Schlachthof in Friedrichshain. Auch entlang der der Eldenaer Brücke - sowohl auf Lichtenberger - als auch auf Friedrichshainer Seite - wurden erneut Wolfsangeln in schwarzer, brauner, blauer, weißer und gelber Farbe gemeldet. Auch an einem Zaun in der Harnackstraße wurde eine weiße Wolfsangel festgestellt.
Die Wolfsangel wurde in der Zeit des Nationalsozialismus von nationalsozialistischen Organisationen und SS-Einheiten verwendet. Später wurde das Symbol von extrem rechten Organisationen benutzt, die in der Bundesrepublik Deutschland als verfassungsfeindlich eingestuft wurden. Die Wolfsangel ist somit wegen ihrer Geschichte ein Kennzeichen im Sinne der Strafnorm § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) und deshalb in Verbindung mit einer verbotenen Organisation strafbar.
Die Graffitis reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie im Kiez ein. Die Tags weisen dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Lichtenberg und Umgebung. Die Darstellungen nutzen Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.
In der Müllerstraße in Wedding wurden zwei israelbezogen antisemitische Aufkleber entdeckt und entfernt.
In der Wustrower Straße wurde ein Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand die rassistische Forderung "Asylflut stoppen!" und zudem war Werbung für die Partei zu sehen.
Hinter dem Lindencenter in der Wustrower Straße wurden an einem Laternenmasten drei weitere Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Auf den Motiven standen die Slogans "Asylflut stoppen!", "Gegen Drogen" ("AG Körper und Geist") und "Familie, Heimat, Tradition".
Ebenfalls in der Wustrower Straße wurde auf einem Mülleimer ein "FCK Antifa"-Aufkleber gemeldet und entfernt.
Am S-Bahnhof Wartenberg wurde zudem ein Neonazi-Aufkleber mit der Aufschrift "Antifa = Antideutsch, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, asozial" entdeckt und entfernt. Neben dem S-Bahneingangsbereich Wartenberg klebte auch noch ein "FCK Antifa"-Aufkleber.
An einem Baustellenzaun in der Walter-Friedrich-Straße wurden Schmierereien mit einem Hakenkreuz und der Aufschrift "Linke sind dumm!" entdeckt.
An der Ersatzhaltestelle Arnimstraße (Fahrtrichtung S Hohenschönhausen) zeigte eine Person öffentlich den Hitlergruß, während sie auf den Ersatzbus wartete.
Ein Aufkleber war manipuliert worden, sodass das Wort „No“ weggekratzt worden war und nur noch die Worte "Place for Homophobia, Fascism, Racism, Sexism, Islamism, Antisemitism" zu lesen waren.
Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa fünfzehn Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.
Im Türrschmidtpark wurde eine Wolfsangel-Schmiererei in hellblauer Farbe mit möglichem Bezug zum Symbol „Idee der Nation“ aus dem extrem rechten Asow-Umfeld entdeckt.
Die Wolfsangel wurde in der Zeit des Nationalsozialismus von nationalsozialistischen Organisationen und SS-Einheiten verwendet. Später wurde das Symbol von extrem rechten Organisationen benutzt, die in der Bundesrepublik Deutschland als verfassungsfeindlich eingestuft wurden. Die Wolfsangel ist somit wegen ihrer Geschichte ein Kennzeichen im Sinne der Strafnorm § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) und deshalb in Verbindung mit einer verbotenen Organisation strafbar.
Das Graffiti reiht sich in eine erkennbare, systematische Serie im Kiez ein. Das Tag weist dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Lichtenberg und Umgebung. Die Darstellungen nutzen Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.
Beim Basketballplatz am Ernst-Thälmann-Park wurden antiziganistische Schmierereien entdeckt. Dabei handelt es sich um die Abkürzung "Zigo", die für das Wort "Zigeuner" steht und eine abwertende Bezeichnung für Sint*izze und Rom*nja darstellt.
In der Sebastianstraße im Ortsteil Mitte wurde ein israelbezogen antisemitischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
In einer Parkanlage in der Türrschmidtstraße Ecke Stadthausstraße wurde ein gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichteter Aufkleber mit der Aufschrift "FCK Antifa" entdeckt und entfernt.
In der Pistoriusstraße in Weißensee wurden zwei extrem rechte Aufkleber der "Patriotischen Bewegung" an zwei Mülleimern entdeckt und entfernt. Auf den Aufkleber waren die Aufschrift "Antifa ist keine Meinung sondern Gewalt! Antifa verbieten!" sowie ein durchgestrichenes Logo der "Antifaschistischen Aktion" zu sehen.
In Berlin-Schöneberg kam es in der Nacht zum Sonntag zu einem brutalen schwulenfeindlichen Angriff. Wie die Polizei am Sonntagmittag mitteilte, waren ein 31-Jähriger und sein 24-jähriger Freund gegen 2:25 Uhr über den Viktoria-Luise-Platz gelaufen, als ihnen zwei Unbekannte entgegenkamen. Einer von ihnen habe das Paar den Angaben zufolge mutmaßlich mit einem Handy gefilmt, der andere habe dem 31-Jährigen dann unvermittelt mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Anschließend flüchtete das Duo in Richtung Welserstraße. Der Viktoria-Luise-Platz befindet sich in unmittelbarer Nähe des Regenbogenkiezes.
Der Angegriffene erlitt laut Polizei Schmerzen am Unterkiefer, zudem sollen sich durch den Schlag seine Zähne gelockert haben. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und dort ambulant behandelt.
Im Cheruskerpark wurden vier Hakenkreuze an einem Mülleimer entdeckt.
In der Dietlindestraße Ecke Ortliebstraße wurden zwei Aufkleber aus einem Neonazi-Versand entdeckt und entfernt. Auf den beiden Motiven waren die Slogans "Good night left side" in Kombination mit zwei Reichsflaggen in schwarz-weiß-rot und "Linker Lump zur praktischen Arbeit!" zu sehen. Der zweite Aufkleber vermittelt die Botschaft, dass bestimmte Gruppen – hier politische Gegner*innen – weniger wert seien und „zur Arbeit gezwungen“ werden müssten. Dies entspricht sozialchauvinistischen oder hierarchischen Denkweisen, wie sie innerhalb der extremen Rechten verbreitet sind.
Beim Basketballplatz am Ernst-Thälmann-Park wurden antiziganistische Schmierereien entdeckt. Dabei handelt es sich um die Abkürzung "Zigo", die für das Wort "Zigeuner" steht und eine abwertende Bezeichnung für Sint*izze und Rom*nja darstellt.
Auf einem Brückengeländer in der Nähe des Jugendcontainers in der Parkanlage im Ilsenburggraben wurde der extrem rechte Zahlencode "1161" entdeckt. Der Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus.
Gegen 21:00 Uhr kam es in dem sonntags geöffneten Supermarkt im Bahnhof Lichtenberg zu einem transfeindlichen Vorfall. Eine Mitarbeiterin äußerte sich in Anwesenheit einer trans Kundin gegenüber ihrer Kollegin abwertend und grenzüberschreitend mit den Worten: „Ist das ein Mann oder eine Frau? Man könnte mal unter den Rock gucken, um das herauszufinden.“
In einer S-Bahn der Linie S3 in Richtung Spandau brüllte ein Mann auf Höhe des S-Bahnhofs Rummelsburg mehrfach antisemitische Parolen durch den Wagon, darunter „verpiss dich du scheiß Jude“ sowie die Äußerung „und weißt du was das schlimmste ist? Adolf Hitler war ein Jude“. Es ist unklar, ob sich die beleidigenden Zurufe gegen eine konkrete Person im Zug richteten. Im weiteren Verlauf brüllte die Person am S-Bahnhof Ostkreuz ungezielt einzelne Passant*innen an, schlug gegen Fensterscheiben und rief wirre, unpolitische Parolen.
Gegen 20:00 Uhr wurde ein Rollstuhlfahrer im Fahrstuhl am Kottbusser Tor von einem Radfahrer am Aussteigen gehindert. Der Radfahrer verstellte ihm den Ausgang und sagte sinngemäß: Nein, wir fahren jetzt erst runter – ich lasse dich nicht raus, wir fahren erst nach unten. Eine weitere Frau im Fahrstuhl stieg, um diesen zu verlassen, über das Fahrrad. Der Rollstuhlfahrer beharrte gegenüber dem Radfahrer darauf, aus dem Fahrstuhl gelassen zu werden und drückte wiederholt die Öffnungstaste, so dass der Fahrstuhl nicht weiterfuhr. Eine Frau draußen forderte den Mann ebenfalls auf, den Rollstuhlfahrer aus dem Fahrstuhl zu lassen. Schließlich tat der Radfahrer dies, sinngemäß mit den Worten: Ja, Hauptsache, du kommst weiter.
Zwischen den U-Bahnhöfen Görlitzer Bahnhof und Schlesisches Tor kam es gegen 23:00 Uhr zu einer behindertenfeindlichen Beleidigung. Ein Rollstuhlfahrer, seine Begleitung und ein Freund gingen die Skalitzer Straße entlang. Zwischen den Bahnhöfen Görlitzer Bahnhof und Schlesisches Tor kamen ihnen zwei junge Männer auf einem E-Scooter entgegen. Im Vorbeifahren rief einer der jungen Männer in Richtung des Mannes im Rollstuhl eine diskriminierende Beleidigung
In der Franz-Jacob-Straße wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Motiv stammte von der extrem rechten "Ein Prozent"-Kampagne (Aufschrift: "Deutschland steh auf!"). Auf dem anderen Motiv war die rassistische Forderung nach "Remigration" zu lesen.
Im Ukeleipfad wurde an einer Wand der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
In der Dorfstr. wurde auf einem Plakat der Linken ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
Im Püttbergeweg wurde ein antifeministischer Aufkleber gegen gendersensible Sprache an einem Verkehrsschild entdeckt.
Am S-Bahnhof Schöneweide wurde ein Aufkleber der extrem rechten Gruppierung "Patriotische Bewegung Berlin" entdeckt und entfernt.
Am S-Bahnhof Friedrichshagen wurden vier Hakenkreuze auf linken Aufklebern angebracht.
In der Kiefholzstr. wurde an einem Schild der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Auf einem Fahrradhäuschen auf der Frankfurter Allee, neben einem Supermarkt am Bahnhof Lichtenberg, wurde ein Neonazi-Aufkleber mit der Parole "Freiheit für Deutschland" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge entdeckt und entfernt.
Am S-Bahnhof Hohenschönhausen, in der Wartenberger Straße und in der Wustrower Straße wurden erneut Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" gefunden und entfernt. Es handelte sich um die Motive mit den Aufschriften "Der III. Weg Berlin - Familie, Heimat, Tradition" (2x), "Führt Euren Körper! Hart. Sauber. Gesund." (mit Verweis auf die Partei interne Kampfsport-AG "Körper und Geist"), "Gegen Drogen" (ebenfalls mit Verweis auf die Partei interne Kampfsport-AG "Körper und Geist") und "Asylflut stoppen!" (2x). Auf den Motiven wurde auch auf die Internetseite der Neonazi-Partei verwiesen.
Im Wustrower Park wurde zudem auf einem Mülleimer eine "FCK 161"-Sprüherei in schwarzer Farbe auf einem Mülleimer gemeldet.
In der Egon-Erwin-Kisch-Straße wurde auf einem Glascontainer ein "FCK Antifa"-Aufkleber und ein "Deutschland meine Heimat"-Aufkleber in Kombination mit einem Reichsadler und einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge entdeckt und entfernt.
Ebenfalls in der Egon-Erwin-Kisch-Straße wurde ein "We hate Antifa"-Aufkleber gefunden und entfernt.
In der Vincent-Van-Gogh-Straße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versand mit der Aufschrift "Hier wurde linker Müll entfernt" in Kombination mit Werbung für den Versand entdeckt und entfernt.
In der Warnitzer Straße bei der Sportanlage, auf der Falkenberger Chaussee Ecke Warnitzer Bogen und auf der Falkenberger Chaussee wurden insgesamt fünf Reichsflaggen-Aufkleber in schwarz-weiß-rot - zwei davon mit der Aufschrift "Make germany great again" - gefunden und entfernt.
Vor dem Cinemotion-Kino in der Wartenberger Straße klebte ein Aufkleber der Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" (NRJ) der Neonazi-Partrei "Der III. Weg" mit der Aufschrift "Zukunft, no Homo, Tatendrang, rebellisch, Vorbild..." und wurde entfernt.
Am Wartenberger Vorplatz wurde ein "FCK Antifa"-Aufkleber gemeldet und entfernt.
Am S-Bahnhof Wuhlheide wurden zwei Aufkleber mit der Aufschrift "Support your local Anti-Antifa" entdeckt und entfernt.
In der Alexanderstraße in Mitte wurde ein gegen die Antifa gerichteter Aufkleber entdeckt und entfernt.
An der Kreuzung Alt-Friedrichsfelde Ecke Am Tierpark wurde eine gegen politische Gegner*innen gerichtete Schmiererei entdeckt. Ein Stromkasten, der mit dem Bild einer Fußball spielenden PoC (Person of Color) und dem Schriftzug "Lichtenberg" gestaltet ist, wurde mit weißer Farbe und dem Schriftzug „FCK Woke“ übersprüht.
In eine Bank im Volkspark Jungfernheide wurden mehrere Hakenkreuze geritzt.
Zusätzlich wurde die verschwörungsideologische Aufschrift "The Earth is flat - you are a slave" geschmiert.
In einem Kreuzberger Familien- und Nachbarschaftszentrum wurde die Türklinke des KLO FÜR ALLE mit dem queerfeindlichen Spruch "Fck LGBTQ" beschmiert.
An einem Laternenpfahl im Heidemühler Weg wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Eine ältere Frau stand vor einem Geschäft und zeigte einem Mann in ihrer Begleitung eine fremdsprachige Aufschrift am Geschäft. Sie sagte zu ihm: „Schon wieder steht hier was Türkisches.“ Bei der Aufschrift handelte es sich um die Übersetzung bzw. fremdsprachige Darstellung des Geschäftsnamens. Weitere Beschriftungen des Geschäfts waren unter anderem auf Deutsch und Russisch sowie in weiteren Sprachen angebracht. Der Mann forderte die Frau zunächst auf, weiterzugehen. Anschließend äußerte auch er sich diskriminierend über Migrant*innen.
Im U-Bahnhof Grenzallee in Britz wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration!" gesichtet und entfernt.
An einer Bushaltestelle am Hagenower Ring in Wartenberg wurde ein extrem rechter Aufkleber gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war die rassistische Parole "Sommer, Sonne, Remigration" und Werbung für einen extrem rechten Versand zu sehen.
Auf einem Schild vor einem Supermarkt in der Ernst-Barlach-Straße Ecke Rostocker Straße, wurde ein queerfeindlicher und gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichteter Aufkleber entdeckt. Hierauf war die Aufschrift "Überklebt Du Zecke!" zu lesen. Zudem waren darauf eine durchgestrichene Regenbogenflagge, ein durchgestrichenes Hammer und Sichel-Symbol und eine durchgestrichene Zecke zu sehen.
In der Ernst-Barlach-Straße Ecke Woldegker Straße wurde zudem ein "FCK Antifa"-Aufkleber auf einem Mülleimer gefunden.