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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Antimuslimisch-rassistische Sticker in Johannisthal

    01.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Johannes-Werner-Straße und am Sternendamm an der Bushaltestelle Lindhorstweg in Johannisthal wurden je ein Aufkleber mit der antimuslimischen Parole "Islamisierung? Nein Danke" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Antisemitische Parole an der Blücherstraße

    01.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Ecke Blücherstraße / Urbanstraße wurde an der Rückseite einer Geschäftszeile die antisemitische Parole "ISRAHELL DIE" geschmiert.

    Zudem wurden nur wenige Meter entfernt der Synagoge am Fraenkelufer der Spruch "Free Gaza" und an der Friedhofsmauer Zossener Straße der Spruch "Stop IDF Rapists" und mehrere Palästina-Flaggen angebracht. Auf dem Friedhof haben viele jüdische Menschen ihre letzte Ruhestätte.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber gegen Antifaschismus am Monimbo-Platz

    01.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Monimbo-Platz Ecke Frankfurter Allee wurde oben an der Säule einer Werbetafel ein extrem rechter Aufkleber mit der gegen politische Gegner*innen gerichteten Aufschrift "Antifa Verbot jetzt" gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Niederschöneweide

    01.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Hasselwerderstraße wurde ein Aufkleber mit der Parole "FCK ANTIFA" entdeckt und entfernt.

    Am Bahnhof Schöneweide wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen politische Gegner*innen der extrem Rechten und zusätzlich gegen queere Menschen richtete.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    01.06.2026 Bezirk: Mitte

    Am Martha-Ndumbe-Platz und in der Groninger Straße wurden drei Aufkleber einer christlich-fundamentalistischen rechtskatholischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Neonazi-Aufkleber und NS-verherrlichende Schmierereien in Alt-Hohenschönhausen

    01.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Große-Leege-Straße Ecke Simon-Bolivar-Straße wurde ein neonazistischer Aufkleber des Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und entfernt.

    An der Tramhaltestelle Alt-Hohenschönhausen (Storchenhof-Center) wurden mehrere Nazisprühereien in roter Farbe festgestellt. Auf einer BVG-Säule wurden die neonazistischen Zahlencodes "1161" und "88" sowie ein Hakenkreuz aufgesprüht.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Aufkleber in Hakenfelde

    01.06.2026 Bezirk: Spandau

    An der Streitstraße, gleich vor der Ecke zur Rauchstraße, wurden zwei übereinander geklebte rassistische Aufkleber mit den Sprüchen „Raus mit die Viecher“ und „Remigration jetzt“ entdeckt.

    Quelle: Register Spandau
  • Rassistische Beleidigungen in Pankow

    01.06.2026 Bezirk: Pankow

    Im Wartezimmer einer Arztpraxis in der Breiten Straße beleidigte eine ältere Person zwei Kinder mit dem N-Wort.

    Eine anwesende Person meldete den Vorfall dem Arzt der Praxis. Dieser reagierte jedoch nicht auf die rassistischen Beschimpfungen, sondern relativierte den Vorfall mit der Aussage, dass Ähnliches auch in afrikanischen Ländern gegenüber weißen Menschen vorkomme. Die beleidigende Person blieb weiterhin im Wartezimmer und setzte die Beschimpfungen möglicherweise fort.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Sozialchauninistischer Angriff im Markgrafendamm

    01.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen Mitternacht beobachtete ein Zeuge zwei Männer am Markgrafendamm nahe Laskerstraße. Einer schlug mit einem Baseballschläger auf zwei mutmaßliche Obdachlose ein, der andere sicherte in kurzer Entfernung den Angriff ab.
    Als diese Person den Zeugen erblickte, machte er mit der Hand eine eindeutige Geste in seine Richtung: Er drohte, indem er andeutete, ihm die Kehle durchzuschneiden.
    Der Zeuge wählte den Notruf. Als Krankenwagen und Polizei eintrafen, waren die Täter bereits geflüchtet.

    Quelle: Berliner Register
  • Hakenkreuze am Müggelsee

    31.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Baum bei einer Badestelle am westlichen Müggelsee wurden zwei Hakenkreuze entdeckt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonazi-Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    31.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Konrad-Wolf-Straße Ecke Werneuchener Straße, in der Konrad-Wolf-Straße Ecke Oberseestraße sowie an der Haltestelle Oberseestraße (stadteinwärts) wurden insgesamt drei Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich für die Freiheit sogenannter "politischer Gefangener" einsetzten. Bei den Gefangenen handelt es sich zum großen Teil um Menschen, die wegen der Leugnung des Holocaust im Gefängnis sind.

    An der Haltestelle Sandinostraße wurde ein neonazistischer Aufkleber des Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und überklebt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Beleidigung im Wedding

    31.05.2026 Bezirk: Mitte

    In der Nazarethkirchstraße wurden am Nachmittag zwei Frauen von einem ihnen unbekanntem Mann rassistisch beleidigt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0643 vom 01.06.2026
  • Rassistische Propaganda in Wedding

    31.05.2026 Bezirk: Mitte

    In der Gerichtstraße Ecke Adolfstraße wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Forderung "Remigration" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Neukölln

    30.05.2026 Bezirk: Neukölln

    Auf einem Parkplatz einer Tankstelle an der Grenzallee in Neukölln wurde ein Aufkleber entdeckt und unkenntlich gemacht, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete. Dieser stammt aus einem extrem rechten Versandhandel.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Hakenkreuz auf Spielplatz in Tegel

    30.05.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Auf dem Spielplatz am Buddeplatz in Tegel wurde ein Hakenkreuz auf dem Kletterturm bemerkt. Die NS-verherrlichende Schmiererei wurde bei der Polizei zur Anzeige gebracht.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Neonazi-Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    30.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Oberseestraße wurde ein neonazistischer Aufkleber des Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und überklebt.

    An der Haltestelle Simon-Bolivar-Straße wurde zudem ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandes mit der Aufschrift "Lieber ein Ort im Grünen, als einen Grünen im Ort" gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    30.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Randowstraße Ecke Vincent-van-Gogh-Straße wurden mehrere Neonaziaufkleber mit NS-verherrlichenden Motiven - u.a. "Deutsches Reich", Reichsflagge in schwarz-weiß-rot - entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Aufkleber in Nord-Neukölln

    30.05.2026 Bezirk: Neukölln

    Im Mariendorfer Weg in Nord-Neukölln wurden mehrere rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese stammen aus einem extrem rechten Versandhandel und propagierten beispielsweise "Remigration rettet Leben".

    Quelle: Register Neukölln via Instagram
  • Rassistische Beleidigung in Charlottenburg

    30.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Ein Mann belästigte erst eine Kellnerin in einem Restaurant am Savignyplatz in Charlottenburg. Als der Freund der Kellnerin sie unterstützen wollte, beleidigte der Mann diesen rassistisch.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register, Mobile Nachtlichter Charlottenburg
  • Rassistische Pöbelei in der U-Bahn in Mitte

    30.05.2026 Bezirk: Mitte

    In der U-Bahnlinie 6 spielte ein Mann ab der Station Naturkundemuseum über seinen Handylautsprecher laut rassistische und extrem rechte Musik ab. Als er von einem Mitfahrenden gebeten wure, diese auszumachen, weil sie störend und rassistisch sei, reproduzierte er entgegnend rechtsextreme und rassistische Ideologie zu Migration. Nachdem er die Musik kurz ausgeschltet hatte, machte er sie wieder an und fragte, warum er so etwas nicht abspielen dürfe und warf dem Mitreisenden, der sich beschwert hatte, vor, sein Land zu hassen. Er behauptete, Deutschland würde wegen Menschen wie ihm zu Grunde gehen und die AfD würde noch dieses Jahr an die Macht kommen. Niemand sonst griff ein.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Schriftzüge gegen Antifaschist*innen am Müggelsee

    30.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Radweg beim Müggelsee wurden an zwei Schildern Schriftzüge gegen Antifaschist*innen geschmiert, u. a. die entmenschlichende Parole "Zecke verrecke" und "Fuck Antifa Zecken".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Antisemitischer Sticker in Nord-Neukölln

    29.05.2026 Bezirk: Neukölln

    In der Fuldastraße und in der Donaustraße wurde ein Sticker mit antisemitischem Inhalt gesichtet und unkenntlich gemacht. Darauf wurden israelische Menschen pauschal als „Murderer“ und „Nazis“ bezeichnet. Darunter stand die Aussage: „You are not safe“.

    Quelle: Register Neukölln
  • Extrem rechter Aufkleber in Prenzlauer Berg

    29.05.2026 Bezirk: Pankow

    In der Metzerstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber angebracht. Dieser trägt den Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und zeigt vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene. Bei einigen der abgebildeten Personen handelt es sich um verurteilte Holocaustleugner*innen. Der Aufkleber wird über einen extrem rechten Versandhandel vertrieben.

    Quelle: Berliner Register
  • Rassistische Neonazi-Propaganda in Mitte

    29.05.2026 Bezirk: Mitte

    In der Schillingstraße im Ortsteil Mitte wurden zwei rassistische Aufkleber der Neonazi-Partei "Die Heimat" (vormals NPD) entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Propaganda in Wedding

    29.05.2026 Bezirk: Mitte

    An der Kreuzung Schererstraße Maxstraße wurden zwei rassistische Aufkleber mit der Forderung "Remigration" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistisch motivierte Bedrohung in Karlshorst

    29.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Junker-Jörg-Straße wurden insgesamt drei extrem rechte Aufkleber auf einer Wohnungstür von Menschen mit Migrationsgeschichte entdeckt und entfernt. Auf allen Aufklebern waren rassistische Parolen wie "Bitte flüchten Sie weiter, hier gibt es nichts zu wohnen", die migrationsfeindliche Forderung nach "Remigration" und der Slogan "Abschieben schafft Wohnraum!" zu lesen. Alle Aufkleber dienen wohl der Bedrohung und Einschüchterung der dort lebenden Menschen und wurden entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antiasiatisch-rassistische Beleidigung in der U-Bahn in Mitte

    28.05.2026 Bezirk: Mitte

    In der U-Bahnlinie 6 in Richtung Kurt-Schumacher-Platz wurde eine asiatisch gelesene Frau nach der Station Unter den Linden von einer weißen deutschen Frau rassistisch beleidigt und beschimpft. Dieselbe Frau beschimpfte auch eine weitere Person of Color im Zug rassistisch.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Beleidigung mit rassistischem Hintergrund am Schlesischen Tor

    28.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine weiß gelesene migrantische Barangestellte wurde von zwei Gästen beim Schließen des Lokals gefragt, ob es hier noch ein anderes Lokal mit „deutscher Bewirtschaftung“ gebe, da sie sich in nicht deutsch geführten Lokalen nicht wohlfühlen würden. Als die Barangestellte sagte, dass sie ebenfalls nicht deutsch sei, erwiderten die beiden Gäste, dass sie aber „deutsch genug“ aussehe. Die Aussage der Gäste, dass sie sich nur bei „weißer“ Bewirtschaftung wohlfühlen würden, wertet alle Menschen ab, die aus ihrer Sicht nicht als „weiß genug“ oder „deutsch genug“ gelten. Die Angestellte empfand die Aussage als rassistisch, fühlte sich beleidigt und bat die Gäste zu gehen. Das „Deutschsein“ wurde hier mit „Weißsein“ gleichgesetzt. Dies verweist auf eine Zugehörigkeit zur deutschen Bevölkerung, die über rassistische Zuschreibungen äußerer Merkmale definiert wird, und deutet auf ein rassistisch-völkisches Verständnis von Deutschsein hin.

    Quelle: Berliner Register
  • Extrem rechte Propaganda im Bezirksteil Rudow

    28.05.2026 Bezirk: Neukölln

    Im Bezirksteil Rudow, in den Straßen Salbeiweg, Buchsbaumweg, Kleestraße, Kanalstraße, Mimosenweg und an der Bushaltestelle August-Fröhlich-Straße wurden mehrere extrem rechte Schmierereien und Symbole entdeckt. Darunter sind Keltenkreuze, Odalrunen, das Kürzel "WJ" und der dazugehörige Schriftzug "Wotans Jugend".

    Die "Odalrune" wurde während des Nationalsozialismus als Symbol für „Blut und Boden“ gedeutet. Verschiedene nationalsozialistische Organisationen wie die "Hitler-Jugend" verwandten sie. Später griffen Neonazigruppierungen wie die "Wiking-Jugend" auf sie zurück.

    Bei der "Wotan Jugend" handelt es sich um eine neonazistische Gruppierung aus Russland.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Extrem rechte Propaganda in Lichtenberg-Mitte

    28.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Münsterlandstraße Ecke Eitelstraße wurde auf einer blauen Papiertonne ein Aufkleber der Neonazipartei "NPD" (heute "Die Heimat") gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand die rassistische Parole "Gute Heimreise!".

    Am Zachert-Sportplatz wurde zudem eine gegen Antifaschist*innen gerichtete "Fuck Antifa"-Schmiererei in schwarzer Farbe festgestellt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    28.05.2026 Bezirk: Mitte

    In der Brüsseler Straße im Ortsteil Wedding wurden sechs Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Schmiererei in der Wassertorstraße

    28.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einer Hausunterführung in der Wassertorstraße nahe Wassertorplatz wurde die Schmiererei “CCC” angebracht. Die Buchstaben stellen drei Halbmonde dar und sind das Zeichen der türkischen faschistischen Gruppierung “Graue Wölfe".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
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