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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Extrem rechte und rassistische Stickerserie am Ku'Damm

    14.12.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Entlang des Kurfürstendamms wurden ab dem Breitscheidplatz mehr als 30 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die meisten Aufkleber wirkten selbst hergestellt. Hauptsächlich warben sie für eine extrem rechte Gruppierung und enthielten rassistische Inhalte, die sich gegen Geflüchtete richteten. Außerdem gab es im kleineren Umfang Inhalte, die sich gegen politische Gegner*innen der extrem Rechten richteten oder auf ein antisemitisches Meme referierten. Zwei weitere Aufkleber waren von einer verschwörungsideoligischen Gruppen und verharmlosten den NS.

    Quelle: Register CW via Instagram
  • Rassistischer Angriff

    14.12.2024 Bezirk: Spandau

    Es ereignete sich ein rassistischer Angriff. Das Datum des Eintrags stimmt aufgrund mangelnder Informationen nicht mit dem Vorfallsdatum überein.

    Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache 19 / 21617
  • Rassistischer Aufkleber in Mahlsdorf

    14.12.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Bushaltestelle am S-Bahnhof Mahlsdorf wurde ein rassistischer Aufkleber eines neonazistischen Versandhandels entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Rechte Demo durch Friedrichshain

    14.12.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Unter dem Motto "Für Recht und Ordnung: gegen Linksextremismus und politisch motivierte Gewalt“ zog eine extrem rechte Demonstration mit ca. 60 Teilnehmenden durch Friedrichshain. Organisiert wurde die Demonstration vom neu gegründeten „Aktionsbündnis Berlin“. Unter den Teilnehmenden befanden sich auch Mitglieder der neonazistischen Kleinstpartei der "III. Weg" und der "JS" (gewaltbereites Bündnis Jung und Stark). Die Teilnehmenden skandierten rassistische Parolen, darunter „Freiheit, Heimat, Tradition – Multikulti ist Kastration“ oder "Remigration". Zudem wurden Personen als "Kanacken" beleidigt und vermehrt das "White Power"-Handzeichen gezeigt. Außerdem riefen Teilnehmende extrem rechte Sprüche wie „Freiheit für Deutschland“, „Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen“ und „Alle Zecken sind Schweine“. Anwohner*innen, die sich gegen die Demo positionierten, wurden mit geballten Fäusten und Sprechchören bedroht.

    Aufgrund massiver Gegenproteste mit über 3000 Teilnehmer*innen, die von einem breiten zivilgesellschaftlichem Bündnis organisiert wurden, konnte die Demonstration erst mit großer Verspätung am Ostkreuz starten und musste von der Polizei bereits vorzeitig am U-Bahnhof Frankfurter Allee beendet werden.

    Quelle: Register FK
  • Rechter Aufkleber in Köpenick-Nord

    14.12.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Mahlsdorfer Straße wurde ein Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren. Eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Reichsbürger*innenkundgebung in Tiergarten

    14.12.2024 Bezirk: Mitte

    Auf der Wiese vor dem Reichstagsgebäude hielten Reichsbürger*innen eine Kundgebung ab. Neben NS-relativierenden Aussagen wurden auch antisemitische Verschwörungsmythen, Verschwörungsmythen über eine angebliche Nichtstaatlichkeit der Bundesrepublik Deutschland und Verschwörungsmythen über "Freimaurerlogen" verbreitet.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Schmiererei gegen politische Gegner*innen in Tempelhof

    14.12.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In der Attilastraße an der Ecke Ringstraße wurde eine Schmiererei entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete. Ein Graffiti mit der Aufschrift "Antifa <3 Area" wurde mit der Parole "Zecken Boxen! 88 Area" übersprüht.

    Quelle: Einzelperson über Instagram
  • Strukturelle Diskriminierung am Arbeitsplatz

    14.12.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Im Bezirk kam es zu einem Vorfall von antimuslimischer und antiasiatischer rassistischer Diskriminierung am Arbeitsplatz. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Register Mitte
  • Zahlreiche extrem rechte Handgesten und Pöbeleien nach Demonstration

    14.12.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Nach einer neonazistischen Demonstration in Friedrichshain zeigten zahlreiche Teilnehmende der Demonstration bei der Abreise in Lichtenberg am U-Bahneingang Frankfurter Allee mehrfach das "White-Power"-Handzeichen. Eine Person zeigte einen Hitlergruß. Sie sangen zudem lautstark "Antifa Hurensöhne" und richteten sich damit auf beleidigende Weise gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Am S-Bahnhof Lichtenberg pöbelten sie beim Einsteigen in die S-Bahn Passant*innen, die sie nach ihrer Einschätzung als Antifaschist*innen identifizierten, an und gröhlten abermals "Antifa Hurensöhne!".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Aufkleber des "III. Weg" in Oberschöneweide

    13.12.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Kottmeierstr. wurden drei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber bewarben die Partei, richteten sich gegen Linke und waren rassistisch.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Extrem rechter Aufkleber in Hellersdorf-Nord

    13.12.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Louis-Lewin-Straße/Oschatzer Ring wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt. Dieser richtet sich gegen Antifaschist*innen als politische Gegner*innen der extrem Rechten. Zudem propagiert der Aufkleber einen "Nazi Kiez".

    Quelle: Augenzeug*in
  • Hakenkreuze und Neonazi-Schmierereien in der S-Bahn

    13.12.2024 Bezirk: Mitte

    Kurz hinter dem S-Bahnhof Friedrichstraße wurden in einem Wagon der S25 Hakenkreuzschmierereien auf zwei Sitzen und an einem Fenster entdeckt. Außerdem wurde an einer Wagonwand der Schriftzug gefunden: "Deutsche wehrt euch! Es ist Zeit!!!"

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • "III. Weg"-Infostand in Einkaufspassage in Buch

    13.12.2024 Bezirk: Pankow

    In einer Einkaufspassage in der Walter-Friedrich-Straße hielt die neonazistische Kleinstpartei "Der III. Weg" einen Infostand ab und verteilte dabei Spielzeug für Kinder.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt
  • LGBTIQ*-feindliche Aufkleber in Niederschöneweide

    13.12.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Schnellerstr. zwischen Fennstr. und Hasselwerderstr. wurden vier LGBTIQ*-feindliche Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber nahmen Bezug auf die LGBTIQ*-feindliche, antifeministische und nationalistische Kampagne "Stolzmonat": Diese wurde während des Pride Months durchgeführt, um diesen, sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ*, lächerlich zu machen und zu delegitimieren.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • LGBTIQ*-feindliche Propaganda in Mitte

    13.12.2024 Bezirk: Mitte

    In der Friedrichstraße im Ortsteil Mitte wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und anti-muslimischen Rassismus.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-verharmlosende Schmierereien in Charlottenburg

    13.12.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf dem Fußweg zwischen der Fraunhoferstraße und der Otto-Suhr-Allee wurden zwei Aufkleber von "Aufstehen gegen Rassismus" mit einer NS-verharmlosenden Schmiererei übermalt, die sich zudem gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete. Außerdem wurde ein Sticker von "Auf1 TV" entdeckt. Der österreichische TV-Sender "Auf1" verbreitet unter anderem extrem rechte und verschwörungsideologische Inhalte. Alle Aufkleber wurden entfernt.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Rechte Graffitis in Schöneberg-Süd

    13.12.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In der Nacht tauchte in der Röblingstraße ein Graffiti mit den Worten "Zecken boxen 88-Area" auf. Dabei steht der Zahlencode 88 für "Heil Hitler". Mit dem rechten Graffiti wurde ein bestehendes "Antifa-(Herz)-Area" übersprüht. Daneben wurde, mutmaßlich von derselben Person, ein "Nazis raus" mit dem Wort "Hurensohn" übersprüht.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Schmierereien gegen Antifaschist*innen in Karow

    13.12.2024 Bezirk: Pankow

    In der Münchehagenstraße wurden die Schmierereien "1161" (Anti-Antifa) und „Scheiß Antifa“ entdeckt. Sie richten sich gegen Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Antisemitische strukturelle Benachteiligung in Mitte

    12.12.2024 Bezirk: Mitte

    Eine Person, die über ihren Namen als jüdisch-israelisch identifiziert werden kann, bekam seit einem Monat keine Post an ihre Wohnadresse im Bezirk Mitte mehr zugestellt. Nachweislich an sie versandte Sendungen kamen nicht an. Die Post und andere angemahnte Zustellfirmen versichern, dass kein systemischer Zustellfehler vorliege. Andere im selben Haus erhielten normal ihre Post. Die betroffene Person nahm dies als bedrohlich und mutmaßlich antisemitisch wahr.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber der DJV in Adlershof

    12.12.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Merlitzstr. wurde ein Aufkleber der extrem rechten Jugendorganisation DJV (Deutsche Jugend Voran) entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Extrem rechte Aufkleber in der Altstadt Köpenick

    12.12.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Vor dem Rathaus Köpenick wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrief, entdeckt und entfernt. Ebenfalls wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt.

    An der Bushaltestelle Müggelheimer Str./ Wendenschloßstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistische Beleidigung in Charlottenburg

    12.12.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einem Lebensmittelgeschäft in der Leibnizstraße in Charlottenburg beleidigte eine 70-jährige Frau drei andere Frauen rassistisch, nachdem sie ihnen zuvor im Geschäft bereits hinterhergelaufen war und unverständliche Äußerungen von sich gegeben hatte.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2559 vom 13.12.2024
  • Rassistischer Aufkleber in Pankow

    12.12.2024 Bezirk: Pankow

    An der Bushaltestelle Rathaus Pankow wurde ein rassistischer Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels gefunden und entfernt. Er trug die Aufschrift "Abschieben schafft Sicherheit. Kriminelle Ausländer raus".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistischer Aufkleber in Plänterwald

    12.12.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ecke Köpenicker Landstr./ Eichbuschallee wurde ein rassistischer Aufkleber, der die "Remigration" fordert, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rechter Aufkleber in Mahlsdorf

    12.12.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Tramhaltestelle Rahnsdorfer Straße wurde ein Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt den Begriff "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Strukturelle Benachteiligung bei der Wohnungsvergabe

    12.12.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine gesundheitlich eingeschränkte Schwarze Person erlebte rassistische Diskriminierung bei der Vergabe einer Wohnung in einer Pflegeeinrichtung. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.

    Quelle: EOTO
  • Zahlreiche Vorfälle extrem rechter Propaganda in Marzahn-Mitte und Marzahn-Nord

    12.12.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Zwischen den S-Bahnhöfen Mehrower Allee und Ahrensfelde wurden sechs Aufkleber und drei Schmierereien entdeckt. Drei der Aufkleber waren von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", ein weiterer von ihrer Jugendorganisation "NRJ" (National-Revolutionäre Jugend). Ein Aufkleber richtete sich gegen Kommunist*innen als politische Gegner*innen der extremen Rechten. Der sechste Aufkleber war der LGBTIQ*-feindlichen, antifeministischen und nationalistischen Kampagne "Stolzmonat" zuzuordnen. Alle drei Schmierereien richten sich gegen Antifaschist*innen. Dabei zeigen zwei von ihnen den Zahlencode "1161".

    Quelle: Augenzeug*in
  • Zehnjähriges Kind im Supermarkt rassistisch beschimpft und beleidigt

    12.12.2024 Bezirk: Spandau

    Eine Zehnjährige aus der nahe gelegenen Gemeinschaftsunterkunft wollte an der Kasse eines Supermarktes bezahlen. Da sie offenkundig nicht verstand, wie viel sie zahlen sollte, kippte sie einfach alle ihre Münzen in die Schale.

    Daraufhin brüllte ein hinter ihr stehender Kunde das Mädchen an und beschimpfte sie rassistisch. Andere Kund*innen zeigten Zivilcourage und wiesen den Mann zurecht, woraufhin sie ebenfalls beschimpft wurden.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antikurdische rassistische Anfeindung in Neukölln

    11.12.2024 Bezirk: Neukölln

    Im Hausflür riss eine Person ein Schild mit dem Namen eines kurdischen Vereins ab und sagte dabei laut "Scheiß Kurden!". Das Schild diente als Wegweiser zu dem Büro der dort ansässigen Beratungsstelle des Vereins.

    Quelle: Register Neukölln
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