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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistische und sexistische Bedrohung in Nord-Neukölln

    06.05.2023 Bezirk: Neukölln

    Eine Person (weiblich wahrgenommen, PoC - Person of Color) wurde in der Nähe des S-Bahnhofes Sonnenallee von einem Mann rassistisch beleidigt und bedroht. Bereits seit mehreren Monaten hat der Mann die Person wiederholt im Vorbeigehen sexuell belästigt/gecatcalled. Im Zuge der Auseinandersetzung ist der Täter gegenüber dem Partner der betroffenen Person gewalttätig geworden. Die betroffene Person hat Anzeige bei der Polizei erstattet.

    Quelle: Register Neukölln
  • Reichsbürger*innen-Kundgebung am Pariser Platz

    06.05.2023 Bezirk: Mitte

    Reichsbürger*innen hielten eine Kundgebung mit ca. 10 Teilnehmenden vor der amerikanischen Botschaft am Pariser Platz ab, auf der NS-Verharmlosungen und Verschwörungsmythen aus regierungsorientierten russischen Quellen zum Ukraine-Krieg verbreitet wurden. Die Teilnehmenden trugen Kleidung in Reichsfarben und schwenkten Reichsfahnen.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Angriff in Steglitz

    05.05.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In einem Bus der Linie 282 in Richtung Mariendorf wurde eine Frau von einem Mann, der an der Bushaltestelle "Filandastraße" einstieg, rassistisch beleidigt. Mehrere Mitfahrende schritten ein, um die Frau zu schützen. Der pöbelnde Mann schlug daraufhin einer der einschreitenden Personen ins Gesicht. Diese erlitt keine Verletzungen. Die Polizei wurde gerufen und ermittelt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0702 vom 06.05.2023; RBB24 vom 06.05.2023
  • Antiasiatischer Rassismus in der Proskauer Straße

    05.05.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine asiatisch wahrgenommene Frau in männlicher Begleitung wurde gegen 16:00 Uhr von einem Mann, der vor einem Restaurant saß, rassistisch durch eine antiasiatische Geste beleidigt. Der Mann zog mit den Fingern seine Augenlider zur Seite und machte eine abwertende Bemerkung.

    Quelle: Berliner Register
  • Behindertenfeindliches Mobbing

    05.05.2023 Bezirk: Berlinweit

    In einer Berliner Organisation kam es zu behindertenfeindlichem Mobbing. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung
  • Neonazi-Aufkleber in der Louis-Lewin-Straße

    05.05.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Entlang der Jenaer Straße und der Louis-Lewin-Straße wurden mehrere Aufkleber, die aus einem neonazistischen Versandhandel stammen, entdeckt und entfernt. Darüber hinaus wurde ein Plakat der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" von einem Stromkasten entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Neonazi-Stickerreihe in Alt-Hohenschönhausen

    05.05.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ecke Gärtnerstraße und Große-Leege-Straße bis hin zum Bezirksamt wurde eine extrem rechte Stickerreihe gemeldet. Die Aufschriften richteten sich gegen "linksextreme Propaganda", die "rote Pest" und die Antifa. Darunter war auch ein Sticker vom "III. Weg", der "LGBTQ?" titelt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Pöbeleien in Zehlendorf

    05.05.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Beim Fest, zum Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung vor dem Rathaus Zehlendorf, wurde am Stand der Registerstelle Steglitz-Zehlendorf gegen das Sichtbarmachen von Diskriminierung gepöbelt. Dabei wurde u.a. das N-Wort genannt und Stereotype gegenüber Menschen aus Einwanderungsländern benutzt ("Die Ausländer sollen arbeiten gehen"). Die Person verließ den Stand, nachdem das Register den Rassismus offenlegte und benannte.

    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • Rassistischer Angriff an einer Berliner Schule

    05.05.2023 Bezirk: Berlinweit

    Mitschüler*innen schlugen eine Schülerin aus antiziganistischer rassistischer Motivation, sodass sie eine ärztliche Behandlung benötigte. Zuvor hatten sie die Schülerin gemobbt und mit antiziganistischen Diskriminierungen überzogen. Die Schule problematisierte stattdessen das Verhalten der Betroffenen. Dies kann als Täter-Opfer-Umkehr verstanden werden. Als die Familie Anzeige beim Polizeiabschnitt erstattete, bekam sie keine Bestätigung der Anzeigenerstellung ausgehändigt. Das Datum entspricht aus Datenschutzgründen nicht dem tatsächlichen Vorfallsdatum.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Rassistischer Angriff in Lankwitz

    05.05.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In der Buslinie 283 wurde eine Frau von einem unbekannten Mann erst rassistisch beleidigt und dann mehrmals mit der Faust gegen den Kopf geschlagen. Als der Busfahrer anhielt, konnte der Mann fliehen. Die Frau erlitt Kopfschmerzen und wollte sich in Behandlung begeben. Die Polizei ermittelt.

    Quelle: Polizeimeldung vom 05.05.2023, Nr. 0698
  • Rechte Aufkleber in Pankow-Zentrum

    05.05.2023 Bezirk: Pankow

    In der Neumannstraße und Arnold-Zweig-Straße wurden rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. als Slogan "Anti Antifa", "Deutsche Zone" oder "Nein danke" mit Abbildungen von durchgestrichenen Pride-Fahne, Antifa-Fahne und Hammer & Sichel.

    Quelle: Twitter vom 5.5.2023
  • Rechter Aufkleber in Charlottenburg

    05.05.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Danckelmannstraße wurde ein Aufkleber der verschwörungsideologischen und extrem rechten Gruppe "Studenten stehen auf" entdeckt. In der Gruppe agieren extrem rechte Personen und in vielen Texten werden NS-Zeit und Shoah relativiert.

    Quelle: Register CW
  • Stand von BÜSO am Bahnhof Lichtenberg

    05.05.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Lichtenberg haben am Nachmittag gegen 15:00 Uhr drei Personen für die Partei "Bürgerrechtsbewegung Solidarität" (BüSo) Unterschriften gegen die NATO gesammelt und Flyer verteilt. Die BüSo ist eine Politsekte, die teilweise antisemitische und extrem rechte Einstellungen vertritt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Wiederholt rechter Sticker im Kiez Rathaus Yorckstraße

    05.05.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Schaukasten des Modellprojekts Rathausblock, am Hauptzugang auf dem Parkplatz von Finanzamt und LPG (Mehringdamm Ecke Obentrautstraße), wurde erneut ein Sticker der Jungen Alternative "Berlin ist mehr als Genderstudies und Sojamilch" entfernt.

    Quelle: Kieznetz Rathausblock
  • Antisemitischer Kommentar

    04.05.2023 Bezirk: Berlinweit

    Ein Beitrag einer Institution wurde in den Sozialen Medien in antisemitischer Weise kommentiert.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Kommentar

    04.05.2023 Bezirk: Berlinweit

    Der Beitrag einer Institution wurde in den Sozialen Medien in antisemitischer Weise kommentiert.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Kommentar

    04.05.2023 Bezirk: Berlinweit

    Ein Beitrag einer Institution wurde in den Sozialen Medien in antisemitischer Weise kommentiert.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Kommentar

    04.05.2023 Bezirk: Berlinweit

    Eine Institution erhielt einen antisemitischen Kommentar unter einem Beitrag in den Sozialen Medien.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Kommentar

    04.05.2023 Bezirk: Berlinweit

    Der Beitrag einer Institution wurde in den Sozialen Medien in antisemitischer Weise kommentiert.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Kommentar

    04.05.2023 Bezirk: Berlinweit

    Eine Institution entdeckte, dass sie in den Sozialen Medien einen antisemitischen Kommentar erhalten hatte.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Kommentar

    04.05.2023 Bezirk: Berlinweit

    Eine Institution erhielt einen antisemitischen Kommentar unter einem Beitrag in den Sozialen Medien.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Extrem rechte Aufkleber an Supermarkt-Schild

    04.05.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An einem Supermarkt-Schild in der Neuen Grottkauer Straße wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt, die in Reichsfarben (siehe Begriffserklärung) gestaltet waren. Die Aufkleber stammen aus einem neonazistischen Versandhandel.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Extrem rechter Aufkleber am U-Bhf. Wuhletal

    04.05.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am U-Bahnhof Wuhletal wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "WHITE LIVES MATTER" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammt aus einem extrem rechten Versandhandel und ist in den Farben der Reichsfahne gestaltet.

    Quelle: Augenzeug*in
  • III. Weg-Aufkleber in Berlin-Buch

    04.05.2023 Bezirk: Pankow

    An einem Glascontainer in der Bruno-Apitz-Straße wurde ein III. Weg-Aufkleber gefunden. Der Aufkleber wurde entfernt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • NS-verherrlichender Aufkleber in Charlottenburg

    04.05.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Schloßstraße Ecke Spandauer Damm wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt. Auf diesem sind das Wort "Deutsch" in Frakturschrift sowie Bilder, die die Ästhetik des Nationalsozialismus aufgreifen, abgebildet.

    Quelle: Register CW
  • Rassistische Beleidigung in Adlershof

    04.05.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend rannte ein Mann im Groß-Berliner Damm schreiend auf eine Frau zu und beleidigte sie rassistisch. Als sie nicht reagierte, schrie der Mann noch lauter seine Beleidigungen.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistische Beleidigung in Einkaufszentrum in Neu-Hohenschönhausen

    04.05.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Bei einem Infostand der Linkspartei am Prerower Platz meldete sich eine junge Frau gegen 15:00 Uhr. Sie berichtete, zuvor im Linden-Center mit den Worten „Geh zurück in dein Land“ beschimpft worden zu sein. Auf ihre Nachfrage, ob der beleidigende Mann ein Rassist sei, hatte dieser geantwortet: „Ja, ich bin Rassist und ein stolzer Nazi.“

    Quelle: Die Linke Lichtenberg
  • Rassistischer Angriff in Charlottenburg

    04.05.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Gegen 15.00 Uhr wird eine Frau von einer Unbekannten in einer U-Bahn bedrängt und rassistisch beleidigt. Die Angreiferin schlägt ihr ins Gesicht und gegen den Körper.

    Quelle: ReachOut
  • Rechte Aufkleber in Charlottenburg

    04.05.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Hauptgebäude der TU Berlin wurde ein Aufkleber der extrem rechten Gruppe "Studenten stehen auf" entdeckt. In der Gruppe agieren extrem rechte Personen und in vielen Texten werden NS-Zeit und Shoa relativiert.

    Quelle: Register CW
  • Rechter Aufkleber in Charlottenburg

    04.05.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im U-Bahnhof Sophie-Charlotte-Platz wurden mehrere Aufkleber der extrem rechten Gruppe "Studenten stehen auf" entdeckt. In der Gruppe agieren extrem rechte Personen und in vielen Texten werden NS-Zeit und Shoa relativiert.

    Quelle: Register CW
  • Verweigerung einer Beratung in Pankow

    04.05.2023 Bezirk: Pankow

    Eine Neuköllner Sozialberatungsstelle wollte eine Familie, die nach Pankow gezogen ist, an eine andere Beratungsstelle im Bezirk weitervermitteln. Aufgrund des Leistungsausschlusses im SGB II kam es immer wieder zu Problemen mit dem Sozialleistungsbezug. Von der Pankower Beratungsstelle erhielten die Neuköllner Kolleg*innen bereits nach dem ersten Termin die Rückmeldung sie sollen von einer erneuten Vermittlung der Familie an sie absehen, sie würden die Familie nicht beraten. Sie würden einen Missbrauch von Sozialleistungen vermuten. Die Familie habe sich mehrfach über das Sozialgericht eingeklagt.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Anti-Schwarze rassistische Pöbelei am Hauptbahnhof

    03.05.2023 Bezirk: Mitte

    Ein Mann sprach im Hauptbahnhof eine Gruppe auf Englisch an. Als Personen aus der Gruppe ihn darauf hinwiesen, dass auch Schwarze Menschen Deutsch sprechen, reagierte er ungehalten. Im Laufe des darauf folgenden Streitgespräches benutzte der Mann das N-Wort und bezeichnete sich selbst als Rassisten.

    Quelle: Berliner Register
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