Antimuslimisch-rassistische Beleidigung und Bedrohung in Tiergarten
In Tiergarten wurde eine Person antimuslimisch-rassistisch beleidigt und bedroht. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
In Tiergarten wurde eine Person antimuslimisch-rassistisch beleidigt und bedroht. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Zu Beginn einer Demonstration in Mitte wurde ein antisemitisches Lied abgespielt. Im weiteren Verlauf der Demonstration riefen Teilnehmende die Parole "from the sea to the river".
Auf einem Mülleimer im Mittelweg wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
In der Richardstraße wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt.
Eine rollstuhlnutzende Person erlebte strukturelle Benachteiligung im Gesundheitswesen.
Ein 31-jähriger Mann beleidigte in einem Café in der Falckensteinstraße einen anderen Gast homophob. Ein Zeugin forderte den Pöbler auf, die Beleidigungen zu unterlassen und wurde ebenfalls beleidigt und als sie sich dagegen wehrte mehrfach gegen den Kopf geschlagen. Eine ärztliche Behandlung lehnte sie ab.
Auf den Informationstafeln vor dem Thälmann-Denkmal wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt und überklebt. Der Slogan war "Die wahre Krise ist das System!".
Auf Höhe der Haltestelle "Buschallee" wurden mehrere Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. den Slogan "Scheiß System" (sowie die Abbildung eines QR-Codes, der zu der Homepage der Partei führt) und "Nationalrevolutionäre Jugend" (als Abbildung des Organisationssymbol sowie die URL der Homepage). An der Haltestelle Falkenberger Straße / Berliner Allee wurde der Aufkleber mit dem Slogan "No Homo" entdeckt und entfernt. Auf der Höhe der Haltestelle "Weißer See" wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Antifa-Banden zerschlagen" (sowie der URL der extrem rechten Partei) entdeckt und entfernt.
Auch wurde an einem Bauzaun die Sprüherei "NRJ" entdeckt und etwas überklebt.
In der Weitling- und in der Ruschestraße wurden ca. 30 Aufkleber von der NPD gefunden. Diese enthalten rassistische Botschaften wie: "Asylflut stoppen".
An der U-Bahnstation Magdalenenstr. wurde ein selbstgebastelter Aufkleber mit der Aufschrift: "SS+SA= Antifa Nancy Faeser Schlägertrupp". Dieser Aufkleber bezieht sich dabei verharmlosend auf den Nationalsozialismus.
Im U-Bhf. Samariterstraße, Ausgang Silvio-Meier-Straße, wurde ein Sticker mit der Aufschrift "SS + SA Gleich Antifa" angebracht. Die meldende Person teilte mit, dass der Schriftzug selbstgeschrieben erschien.
An der Bushaltestelle Florastraße / Gailardstraße wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Schriftzug "White Lives Matter" gefunden und überklebt. "White Lives Matter" ist eine Parole der extremen Rechten. Sie wird als Slogan gegen die Anti-Rassismus-Bewegung "Black Lives Matter" genutzt.
Am Eingang des U-Bahnhof Cottbusser Platz wurde an einem Schild ein rassistischer Aufkleber gegen Geflüchtete entdeckt und entfernt.
In der Planitzstr. wurde an einem Stromkasten der Schriftzug "D.3.W." entdeckt. Das Kürzel steht für die neonazistische Kleinstpartei "Der III. Weg".
Eine gesundheitlich eingeschränkte Schwarze Person erlebte rassistische Diskriminierung in einer Sammelunterkunft und erfuhr rassistisch motivierte Gewalt durch Mitbewohner*innen.
In einem Einkaufszentrum in der Grunerstraße malte eine Frau einen Davidstern an ein Geschäft. Die von Zeug*innen alarmierte Polizei nahm die Frau fest. Dabei bedrohte die Frau eine Polizistin und deren Familie mit dem Tode. Anschließen beleidigte die Frau Vollzugsdienstmitarbeitenden antisemitisch.
Eine Frau, die sich auf dem Heimweg von einer Demonstration gegen Antisemitismus befand, wurde in der Invalidenstraße von einer Frau antisemitisch beleidigt.
In der Donaustraße wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt.
Auf einem Plakat, das einen Mann mit Kippa abbildete wurde auf die Kippa ein Aufkleber mit roten Dreiecken darauf geklebt.
Ein Restaurant in Neukölln-Gropiusstadt führt ein Gericht mit der rassistischen Fremdbezeichnung in ihrer Karte und behauptet, dies würde sogar den Umsatz steigern.
An einem Pfeiler am Cecilienplatz wurden ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" sowie ein Aufkleber der Partei "Die Heimat" entdeckt und entfernt.
An der Bushaltestelle Wolfmarsteig wurde ein Aufkleber mit einem Gewaltaufruf gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
An der Tramstation Traberweg wurde ein Aufkleber von der extrem rechten Kleinstpartei "Der III.Weg" entdeckt und entfernt.