Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
01.12.2025 Bezirk: BerlinweitMehrere jüdische und zivilgesellschaftliche Organisationen sowie Adressaten aus Medien und Politik erhielten eine antisemitische und verschwörungsideologische Massenzuschrift.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Propaganda in Berlin
01.12.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
01.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einer Litfaßsäule in der Bergmannstraße steht neben einem Plakat mit einer Abbildung der am 7. Oktober ermordeten Shani Louk der Schriftzug „Free Palestine from the river to the sea“.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
01.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm Carl-Herz-Ufer wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistische Diskriminierung in Charlottenburg-Wilmersdorf
01.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEine Frau wurde mehrmals wegen ihrer traditionellen Kleidung in einem Geschäft in Charlottenburg-Wilmersdorf des Diebstahls verdächtigt. Das Datum entspricht nicht den Vorfallstagen.
Der Vorfall wird als antiziganistisch gewertet, weil eine Romni aufgrund ihrer Gruppengehörigkeit stereotypisierend bezichtigt wurde, durch Diebstahl auf Kosten anderer zu leben.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antiziganistische Diskriminierung in Reinickendorf
01.12.2025 Bezirk: ReinickendorfEine Person wurde von einer Person aus dem Bezirksamt aus antiziganistischer Motivation mit dem Rausschmiss aus einer Unterkunft bedroht. Zuvor hatte sich die betroffene Person erkundigt, warum sich die Versorgung nach einem Wechsel der Unterkunft verschlechtert hatte. Das Datum des Vorfalls wurde zum Schutz der Betroffenen verändert.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antiziganistischer Vorfall in Berlin
01.12.2025 Bezirk: BerlinweitAn einer Berliner Arbeitsstelle ereigneten antiziganistische Vorfälle. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht. Das Datum wurde verändert.Quelle: DOSTA / Amaro Foro -
Antiziganistische strukturelle Benachteiligung in Neukölln
01.12.2025 Bezirk: NeuköllnIn Neukölln ereignete sich eine antiziganistische strukturelle Benachteiligung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antiziganistische strukturelle Benachteiligung in Treptow-Köpenick
01.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Bezirk kam es im Zusammenhang mit einer Behörde zu einer antiziganistischen strukturellen Benachteiligung. Der betroffenen Person wurde aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit stereotypisierend unterstellt sich nicht an Regeln halten zu können und nicht alphabetisiert zu sein.
Quelle: Amaro Foro Projekt DOSTA -
„Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf-Ost
01.12.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Kastanienboulevard wurde an einem Bauzaun ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Friedrichshagen
01.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Kalkseestr./ Rahnsdorfer Str. und in der Werlseestr. wurden drei extrem rechte Aufkleber des neonazistischen Onlinehandels "Druck18" und ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
01.12.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Wartiner Straße wurden insgesamt sechs extrem rechte Aufkleber mit gegen Antifaschist*innen bzw. Linke gerichteten Inhalten gefunden und entfernt. Auf den Aufklebern waren die Slogans "Keine Liebe für die Antifa" und "Kräuterschnäpse statt linker Hetze" zu lesen.
Auch auf der Falkenberger Chaussee klebte ein Aufkleber mit dem Motiv "Kräuterschnäpse statt linker Hetze". Zudem klebten dort auch zwei neonazistische Aufkleber aus einem bekannten Versand mit den Parolen "Make germany great again" in Kombination mit einer den NS-verherrlichenden schwarz-weiß-roten Reichsfahne und das rassistische Motiv "Euer bunt ist in Wahrheit blutrot".
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Extrem rechter Angriff auf politischen Gegner in Mitte
01.12.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein körperlicher Angriff mit Körperverletzung auf einen politischen Gegner der extremen Rechten. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 25011 -
Extrem rechter Aufkleber in Oberschöneweide
01.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Straße An der Wuhlheide/ Weiskopffstr. wurde ein Aufkleber in Reichsfarben, der den Verschwörungsmythos vom "Großen Austausch" enthielt, entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck88".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Gefährliche Körperverletzung gegen politische Gegner in Lichtenberg
01.12.2025 Bezirk: LichtenbergIm Bezirk Lichtenberg ereignete sich eine Körperverletzung gegen eine*n politische*n Gegner*in der Extremen Rechten. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 25011 -
Geschichtsrevisionistischer Neonaziaufkleber in Lichtenberg-Nord
01.12.2025 Bezirk: LichtenbergAuf der Frankfurter Allee Ecke Atzpodienstraße wurde ein Aufkleber aus einem bekannten Neonaziversand mit der Aufschrift "Das ganze Deutschland soll es sein" geschrieben in Frakturschrift, gefunden. Die Parole beinhaltet die bei Neonazis weit verbreitete geschichtsrevisionistische Forderung der Wiederherstellung des Deutschen Reiches in den Grenzen von 1918 (somit auch u.a. heutiger polnischer Gebiete).
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
LGBTIQ*feindliche Pöbelei im Prenzlauer Berg
01.12.2025 Bezirk: PankowIm Prenzlauer Berg ereignete sich eine LGBTIQ*feindliche Pöbelei. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: L-Support -
Rassistischer Angriff am U-Bahnhof Osloer Straße
01.12.2025 Bezirk: MitteAls zwei Sicherheitsmitarbeiter*innen im U-Bahnhof Osloer Straße den Fahrschein einer Frau kontrollieren wollten, wurden sie von dieser rassistisch beleidigt und mit einem Stein attackiert. Der Sicherheitsmitarbeiter erlitt eine Platzwunde am Kopf, seine Kollegin zog sich ein Hämatom zu.
Quelle: Polizeimeldung Nr. vom 02.12.2025 -
Rassistischer Angriff in einer Oberschule in Treptow-Köpenick
01.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einer Oberschule im Bezirk kommt es bereits seit Monaten zu rassistisch motivierten Beleidigungen, welche in einem Angriff auf den betroffenen Schüler eskalierten. Die Familie des betroffenen Schülers beklagt das Fehlen wirksamer Schutzmaßnahmen.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Angriff in Pankow
01.12.2025 Bezirk: PankowIm Bezirk Pankow ereignete sich ein rassistischer körperlicher Angriff. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 25 011 -
Rassistischer Angriff in Schmargendorf
01.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfVor einem Krankenhaus in Schmargendorf in der Caspar-Theyß-Straße beleidigte ein Mann drei Familienmitglieder erst rassistisch. Als eine der Personen den Mann anschließend zur Rede stellte, griff er sie an.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 2519 vom 02.12.2025 -
Rassistischer Aufkleber in Wittenau
01.12.2025 Bezirk: ReinickendorfAuf der Rolltreppe zum S-Bahnhof Wittenau wurde ein rassistischer Aufkleber der Neonazipartei "Die Heimat" mit dem Slogan "White Lives Matter" bemerkt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Rassistische Sachbeschädigung in der Urbanstraße
01.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einem Wohnhaus in der Urbanstr. wurden wiederholt antirassistische Sticker von einem privaten Briefkasten abgekratzt, überkritzelt und entfernt. Zusätzlich wurde Müll in den entsprechenden Briefkasten geworfen.
In den vergangenen Wochen kam es bereits mehrmals zu rassistisch motivierten Beschädigungen an der Haustür und am Briefkasten. Die betroffene Person fühlt sich bedroht.Quelle: Berliner Register -
Rassistische Sticker in Lichterfelde
01.12.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAm Büro einer sozialen Einrichtung klebten erneut zwei Sticker aus extrem rechten Versandshops. Die Sticker hatten rassistische Sprüche, sie richteten sich u.a. gegen muslimische Menschen. Die Einrichtung ist regelmäßig von Stickern und Briefeinwürfen betroffen.
Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail -
Rechter Sticker gegen politische Gegnerschaft in Koppenstraße entdeckt
01.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einem Fahrradständer in der Koppenstraße Ecke Lange Straße wurde ein rechter Sticker gegen politische Gegnerschaft mit der Aufschrift "We Hate Antifa" entdeckt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rechter Sticker in der Fichtestraße entfernt
01.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Fichtestraße wurde ein Sticker der extrem rechten Gruppierung "Patriotische Aktion" im Stil eines abgeänderten Antifa-Symbols mit Deutschlandfahne an einem Laternenpfahl entdeckt und entfernt. Auf dem Sticker wurde der Instragram-Account eines extrem rechten Aktivisten beworben.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Schwerer extrem rechter Angriff auf politischen Gegner in Mitte
01.12.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein körperlicher Angriff mit schwerer Körperverletzung auf einen politischen Gegner der extremen Rechten. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 25011 -
"Sieg Heil"-Rufe am U-Bhf. Frankfurter Allee
01.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Gruppe aus ca. 6 Personen verhielt sich in der Bahn laut und alkoholisiert und rief beim Aussteigen laut und deutlich "Sieg Heil". Laut der meldenden Person wurde wohl auch ein Hitlergruß gezeigt. Die weiteren Aktivitäten der Gruppe sind bislang unklar.
Quelle: Berliner Register -
Sticker an der Rolltreppe U-Bhf. Prinzenstraße
01.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn der Rolltreppe U-Bahnhof Prinzenstraße Richtung Warschauer Straße wurde ein Sticker aus der extrem rechten "Tilda"-Stickerserie entfernt. Der Aufkleber ist Teil einer Serie von Tilda-Memes, die eine blonde, junge Frau zeigen. Die Figur ist Teil einer wachsenden Bildwelt, in der blonde, junge, muskulöse Personen als Stellvertreter*innen Deutschlands auftreten. Diese bildliche Darstellung transportiert die in extrem rechten Kreisen verbreitete rassistische Vorstellung, dass nur weiße Personen zum deutschen Volk gehören.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Verschwörungsideologische Kundgebung in Charlottenburg
01.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg hielten etwa 20 Verschwörungsideolog*innen eine Kundgebung ab.
In den Redebeiträgen und auf Schildern wurden verschwörungsideologische Inhalte zur Corona-Pandemie geteilt. Zudem wurde zum Schluss über das Mikrofon von mehreren Teilnehmer*innen für unterschiedliche Influencer*innen, Streamer*innen und Medienportale geworben. Darunter waren auch verschiedene rechtspopulistische bis extrem rechte Medien.
Quelle: Register CW, Youtube -
Antifeministische und LGBTIQ*-feindliche Propaganda in Gesundbrunnen
30.11.2025 Bezirk: MitteIn der Wiesenstraße im Ortsteil Gesundbrunnen wurde ein antifeministischer und LGBTIQ*feindlicher Aufkleber gegen Gendern aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Propaganda in Berlin
30.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
30.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Berlin
30.11.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Weihnachtsmarkt am Alexanderplatz
30.11.2025 Bezirk: MitteAn einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt am Alexanderplatz zeigten zahlreiche Produkte wie Halsketten einen Umriss Palästinas, manchmal in den Farben der palästinensischen Flagge. Doch in diesem Umriss wurde das gesamte israelische Staatsgebiet als Teil eines imaginären Palästinenser-Staates dargestellt. Auch auf die Nachfragen einer Reporterin leugneten die Standbetreiber*innen das Existenzrecht Israels, wurden ungehalten und drohten mit der Polizei.
Der Stand wurde inzwischen von den Veranstaltern des Weihnachtsmarkts geschlossen.
Quelle: Registerstelle Mitte, Bild vom 30.11.2025, Die Welt vom 01.12.2025, T-Online vom 02.12.2025 -
Extrem rechte Propaganda in Mitte
30.11.2025 Bezirk: MitteIn und um die Straße Unter den Linden in Mitte wurden elf Aufkleber der Neonazi-Partei "Die Heimat" und ihrer Jugenorganisation "JN" entdeckt und entfernt, die sich gegen die Antifa richteten und Rassismus und LGBTIQ*-Feindlichkeit verbreiteten.
Quelle: Bürger*innenmeldungen -
Extrem rechter Aufkleber in Friedrichshagen
30.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Bölschestr. wurde ein Aufkleber eines NS-Black-Metal-Labels (NSBM) entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechter Aufkleber in Mitte
30.11.2025 Bezirk: MitteAm Alexanderplatz wurde ein Aufkleber der Gruppierung "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das rassistische Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürften nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Aufkleber in Niederschöneweide
30.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf der Anzeige auf dem Gleis des S-Bahnhof Schöneweide wurde ein Aufkleber der extrem rechten Jugendgruppe "Jägertruppe Berlin-Brandenburg" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Facebook-Beiträge von "Die Heimat" Reinickendorf im November
30.11.2025 Bezirk: Reinickendorf"Die Heimat" Reinickendorf postete im November zum 1. Advent einen anti-muslimischen Beitrag auf Facebook, in dem sie schrieben: "Lassen wir uns von importierten Moslem-Terroristen nicht die Adventsstimmung verderben oder die Weihnachtsmärkte verbieten". Außerdem teilten sie einen Beitrag von "Die Heimat"-Franken, in dem es hieß, man müsse seine Kinder in einer Weise erziehen, dass sie sich später nicht antifaschistisch engagieren.
Quelle: Register Reinickendorf -
Neonazi-Aufkleber am Nordbahnhof
30.11.2025 Bezirk: MitteAm Nordbahnhof in Mitte wurden zwei Aufkleber der "JN", der Jugendorganisation der Neonazi-Partei "Die Heimat", vormals NPD, entdeckt und entfernt. Mit einem der beiden Sticker wurde Trans-Feindlichkeit verbreitet.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Neonazi-Aufkleber am U-Bahnhof Tierpark
30.11.2025 Bezirk: LichtenbergAm U-Bahnhof Tierpark wurde ein neonazistischer Aufkleber aus einem einschlägig bekannten Versand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand die gegen Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Parole "Mir stinken die Linken".
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Anti-Antifa-Aufkleber im Weitlingkiez
29.11.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Wönnichstraße Ecke Friedastraße wurde ein Aufkleber aus einem bekannten Neonaziversand gefunden und entfernt. Auf dem Motiv mit dem Inhalt "Antifa, Asozial, Nutzlos, Terroristisch, Idiotisch, Feige, Arbeitsscheu" in Kombination mit einem durchgestrichenen Logo der "Antifaschistischen Aktion" werden Antifaschist*innen auf ableistische und sozialchauvinistische Weise abgewertet.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
29.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bedrohung in Kreuzberg
29.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einer Versammlung wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Benachteiligung in Kreuzberger Club
29.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin Paar von zwei Männern, einem jüdischen Israeli und einem muslimischen Kurden aus der Türkei, hatte Vorverkaufstickets für eine queere Partyveranstaltung in einem Club in der Lobeckstraße und stellte sich gegen 0:20 Uhr beim Türsteher vor. Ihre zwei Begleiter kamen trotz eines herablassenden Kommentars zu ihrer Garderobe problemlos hinein. Der Türsteher fragte nun die beiden Männer nach ihren Namen. Als er den Nachnamen des jüdisch-israelischen Berliners hörte, sagte er: „Thank you guys, you will be refunded on Monday." (deutsch: „Danke, Jungs, Sie erhalten Ihre Erstattung am Montag.") Der Mann bewertete dies als antisemitische Ausgrenzung, weil er allein anhand seines Nachnamens abgewiesen wurde und dieser vom Klang her als jüdisch identifiziert und abgewertet worden sei. Das Paar erstattete daher Anzeige bei der Polizei. Sie beschrieben, dass sie sich in queeren Räumen seit dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 zunehmend unsicherer fühlten und ihnen dieser Schutzraum zunehmend entfalle.
Quelle: Koordinierung Berliner Register -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
29.11.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen entspricht das Datum des Eintrags nicht dem Datum des Vorfalls.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmierereien in Zehlendorf
29.11.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAm S-Bahnhof Zehlendorf wurden mehrere antisemitische Schmierereien entdeckt. Es stand dort z.B. "Fck Zios". Zios steht für Zionisten. Die Bezeichnung wird häufig als Code für Juden*Jüdinnen verwendet.
Quelle: Antisemitismusbeauftragte Person des Bezirks -
Antiziganistische Neonazi-Demo in Mitte
29.11.2025 Bezirk: MitteVor dem Berliner Dom in Mitte fand eine Demo der Neonazi-Partei "Die Heimat", ihrer Jugendorganisation (JN) sowie der „Deutschen Jugend Voran“ (DJV) mit rund 150 Teilnehmenden statt. Die meisten, auch von außerhalb angereisten Teilnehmenden kamen von "Die Heimat". Neben einigen Teilnehmenden der "DJV" nahmen auch drei weitere, extrem rechte Jugendgruppen teil, die "Berliner Jugend", die "Deutschen Patrioten Voran" und eine neue, die sich "Jägertruppe Berlin Brandenburg" nennt und zuerst im Oktober 2025 bei einem extrem rechten Aufmarsch gegen den CSD in Cottbus in Erscheinung getreten war. Die "Jägertruppe" entstand aufgrund von persönlichen Zerwürfnissen aus einer Abspaltung der "DJV" und rekrutiert, wie diese, zum Teil sehr junge Mitglieder. Auch ein Reichsbürger nahm teil.
Die Demo, die aufgrund von Gegendemonstrationen schon vor der Schloßbrücke zum Stehen kam, richtete sich vor allem gegen Sint*izze und Rom*nja und forderte ein härteres Vorgehen gegen "Hütchenspieler", sonst fließe weiter "Geld zu Z...palästen nach Rumänien", wie es auf der Demo hieß. Schon im Demo-Aufruf und digitalen Flyer der "DJV" war gefordert worden: "Betrüger & kriminelle Ausländer raus!". Auf der Demo wurden Sint*izze und Rom*nja als "Abschaum" und "Betrüger" bezeichnet. Auch auf Bannern und Plakaten war zu lesen: "Betrüger & kriminelle Ausländer raus!" und "Achtung Betrüger!". Einige Teilnehmende hielten ein Transparent mit dem Spruch „Grenzen Dicht!“ in den Händen. Darauf war ein weißes Schaf aufgemalt, das ein schwarzes Schaf mit den Hinterbeinen wegtritt. Einige Teilnehmende zeigten das "White Power"-Handzeichen, andere riefen: "Remigration!" und "Antifa-Hurensöhne!“ Ein Neonazi wurde von der Polizei festgenommen, weil er über ein Megafon ein antisemitisches Lied über Judenvergasung abgespielt hatte.
Quelle: Registerstelle Mitte, Tagesspiegel vom 29.11.2025, taz vom 29.11. und 08.12.2025, JFDA -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten im Allendeviertel
29.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Müggelschlößchenweg wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick