Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
30.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Propaganda in Berlin
30.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Berlin
30.11.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Weihnachtsmarkt am Alexanderplatz
30.11.2025 Bezirk: MitteAn einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt am Alexanderplatz zeigten zahlreiche Produkte wie Halsketten einen Umriss Palästinas, manchmal in den Farben der palästinensischen Flagge. Doch in diesem Umriss wurde das gesamte israelische Staatsgebiet als Teil eines imaginären Palästinenser-Staates dargestellt. Auch auf die Nachfragen einer Reporterin leugneten die Standbetreiber*innen das Existenzrecht Israels, wurden ungehalten und drohten mit der Polizei.
Der Stand wurde inzwischen von den Veranstaltern des Weihnachtsmarkts geschlossen.
Quelle: Registerstelle Mitte, Bild vom 30.11.2025, Die Welt vom 01.12.2025, T-Online vom 02.12.2025 -
Extrem rechte Propaganda in Mitte
30.11.2025 Bezirk: MitteIn und um die Straße Unter den Linden in Mitte wurden elf Aufkleber der Neonazi-Partei "Die Heimat" und ihrer Jugenorganisation "JN" entdeckt und entfernt, die sich gegen die Antifa richteten und Rassismus und LGBTIQ*-Feindlichkeit verbreiteten.
Quelle: Bürger*innenmeldungen -
Extrem rechter Aufkleber in Friedrichshagen
30.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Bölschestr. wurde ein Aufkleber eines NS-Black-Metal-Labels (NSBM) entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechter Aufkleber in Mitte
30.11.2025 Bezirk: MitteAm Alexanderplatz wurde ein Aufkleber der Gruppierung "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das rassistische Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürften nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Aufkleber in Niederschöneweide
30.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf der Anzeige auf dem Gleis des S-Bahnhof Schöneweide wurde ein Aufkleber der extrem rechten Jugendgruppe "Jägertruppe Berlin-Brandenburg" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Facebook-Beiträge von "Die Heimat" Reinickendorf im November
30.11.2025 Bezirk: Reinickendorf"Die Heimat" Reinickendorf postete im November zum 1. Advent einen anti-muslimischen Beitrag auf Facebook, in dem sie schrieben: "Lassen wir uns von importierten Moslem-Terroristen nicht die Adventsstimmung verderben oder die Weihnachtsmärkte verbieten". Außerdem teilten sie einen Beitrag von "Die Heimat"-Franken, in dem es hieß, man müsse seine Kinder in einer Weise erziehen, dass sie sich später nicht antifaschistisch engagieren.
Quelle: Register Reinickendorf -
Neonazi-Aufkleber am Nordbahnhof
30.11.2025 Bezirk: MitteAm Nordbahnhof in Mitte wurden zwei Aufkleber der "JN", der Jugendorganisation der Neonazi-Partei "Die Heimat", vormals NPD, entdeckt und entfernt. Mit einem der beiden Sticker wurde Trans-Feindlichkeit verbreitet.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Neonazi-Aufkleber am U-Bahnhof Tierpark
30.11.2025 Bezirk: LichtenbergAm U-Bahnhof Tierpark wurde ein neonazistischer Aufkleber aus einem einschlägig bekannten Versand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand die gegen Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Parole "Mir stinken die Linken".
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Anti-Antifa-Aufkleber im Weitlingkiez
29.11.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Wönnichstraße Ecke Friedastraße wurde ein Aufkleber aus einem bekannten Neonaziversand gefunden und entfernt. Auf dem Motiv mit dem Inhalt "Antifa, Asozial, Nutzlos, Terroristisch, Idiotisch, Feige, Arbeitsscheu" in Kombination mit einem durchgestrichenen Logo der "Antifaschistischen Aktion" werden Antifaschist*innen auf ableistische und sozialchauvinistische Weise abgewertet.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
29.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bedrohung in Kreuzberg
29.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einer Versammlung wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Benachteiligung in Kreuzberger Club
29.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin Paar von zwei Männern, einem jüdischen Israeli und einem muslimischen Kurden aus der Türkei, hatte Vorverkaufstickets für eine queere Partyveranstaltung in einem Club in der Lobeckstraße und stellte sich gegen 0:20 Uhr beim Türsteher vor. Ihre zwei Begleiter kamen trotz eines herablassenden Kommentars zu ihrer Garderobe problemlos hinein. Der Türsteher fragte nun die beiden Männer nach ihren Namen. Als er den Nachnamen des jüdisch-israelischen Berliners hörte, sagte er: „Thank you guys, you will be refunded on Monday." (deutsch: „Danke, Jungs, Sie erhalten Ihre Erstattung am Montag.") Der Mann bewertete dies als antisemitische Ausgrenzung, weil er allein anhand seines Nachnamens abgewiesen wurde und dieser vom Klang her als jüdisch identifiziert und abgewertet worden sei. Das Paar erstattete daher Anzeige bei der Polizei. Sie beschrieben, dass sie sich in queeren Räumen seit dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 zunehmend unsicherer fühlten und ihnen dieser Schutzraum zunehmend entfalle.
Quelle: Koordinierung Berliner Register -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
29.11.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen entspricht das Datum des Eintrags nicht dem Datum des Vorfalls.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmierereien in Zehlendorf
29.11.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAm S-Bahnhof Zehlendorf wurden mehrere antisemitische Schmierereien entdeckt. Es stand dort z.B. "Fck Zios". Zios steht für Zionisten. Die Bezeichnung wird häufig als Code für Juden*Jüdinnen verwendet.
Quelle: Antisemitismusbeauftragte Person des Bezirks -
Antiziganistische Neonazi-Demo in Mitte
29.11.2025 Bezirk: MitteVor dem Berliner Dom in Mitte fand eine Demo der Neonazi-Partei "Die Heimat", ihrer Jugendorganisation (JN) sowie der „Deutschen Jugend Voran“ (DJV) mit rund 150 Teilnehmenden statt. Die meisten, auch von außerhalb angereisten Teilnehmenden kamen von "Die Heimat". Neben einigen Teilnehmenden der "DJV" nahmen auch drei weitere, extrem rechte Jugendgruppen teil, die "Berliner Jugend", die "Deutschen Patrioten Voran" und eine neue, die sich "Jägertruppe Berlin Brandenburg" nennt und zuerst im Oktober 2025 bei einem extrem rechten Aufmarsch gegen den CSD in Cottbus in Erscheinung getreten war. Die "Jägertruppe" entstand aufgrund von persönlichen Zerwürfnissen aus einer Abspaltung der "DJV" und rekrutiert, wie diese, zum Teil sehr junge Mitglieder. Auch ein Reichsbürger nahm teil.
Die Demo, die aufgrund von Gegendemonstrationen schon vor der Schloßbrücke zum Stehen kam, richtete sich vor allem gegen Sint*izze und Rom*nja und forderte ein härteres Vorgehen gegen "Hütchenspieler", sonst fließe weiter "Geld zu Z...palästen nach Rumänien", wie es auf der Demo hieß. Schon im Demo-Aufruf und digitalen Flyer der "DJV" war gefordert worden: "Betrüger & kriminelle Ausländer raus!". Auf der Demo wurden Sint*izze und Rom*nja als "Abschaum" und "Betrüger" bezeichnet. Auch auf Bannern und Plakaten war zu lesen: "Betrüger & kriminelle Ausländer raus!" und "Achtung Betrüger!". Einige Teilnehmende hielten ein Transparent mit dem Spruch „Grenzen Dicht!“ in den Händen. Darauf war ein weißes Schaf aufgemalt, das ein schwarzes Schaf mit den Hinterbeinen wegtritt. Einige Teilnehmende zeigten das "White Power"-Handzeichen, andere riefen: "Remigration!" und "Antifa-Hurensöhne!“ Ein Neonazi wurde von der Polizei festgenommen, weil er über ein Megafon ein antisemitisches Lied über Judenvergasung abgespielt hatte.
Quelle: Registerstelle Mitte, Tagesspiegel vom 29.11.2025, taz vom 29.11. und 08.12.2025, JFDA -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten im Allendeviertel
29.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Müggelschlößchenweg wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Frohnau
29.11.2025 Bezirk: ReinickendorfAm S-Bahnhof Frohnau wurden mehrere Aufkleber entdeckt, die aus einem extrem rechten Versandhandel stammen. Die Aufkleber trugen die Aufschrift "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt". Unter dem Text waren eine Regenbogenfahne, ein Antifa-Symbol und ein Hammer-und-Sichel-Symbol jeweils durchgestrichen dargestellt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extrem rechte Jugendgruppe posiert in Niederschöneweide
29.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Abend posierte eine Gruppe von ca. 10 jungen Menschen an der Ecke Schnellerstr./ Brückenstr. mit einer Deutschland- und Reichsfahne. Einige der Anwesenden zeigten dabei das "White Power"-Zeichen mit den Händen.
Dieselbe Gruppe hatte zuvor auch in der Schnellerstr. mit einem Banner der "Jägertruppe", sowie einer Deutschland- und Reichsfahne posiert.
Die Gruppe war zuvor durch Hitlergrüße und das Verkleben von Aufklebern der extrem rechten Jugendgruppe "Jägertruppe Berlin-Brandenburg" auf einem nahegelegenen Weihnachtsmarkt aufgefallen.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechter Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
29.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Bahnhofstr. wurde ein extrem rechter Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte und rassistische Sticker auf Rudower Schulgelände
29.11.2025 Bezirk: NeuköllnAuf dem Gelände einer Schule in Rudow sind mehrere extrem rechte und rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt worden.
Quelle: Register Neukölln -
Gruppe Neonazis skandiert rechte Parolen am S-Bhf. Frankfurter Allee
29.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Gruppe aus ca. 7-8 junger Neonazis (ca. 4 männlich und 3 weiblich wahrgenommene Personen), die zuvor vermutlich an einer Neonazidemo in Mitte teilgenommen hatten, pöbelte abends am S-Bahnhof Frankfurter Allee herum. Sie waren offensichtlich angetrunken, bedrohlich, wirkten gewaltbereit und skandierten rechte Parolen wie z.B. "Bambule Randale Rechtsradikale". Sie beleidigten und bedrohten eine weiblich und links wahrgenommene Person sexistisch und mit Sprüchen gegen politische Gegnerschaft. Weiter schlugen sie gegen die Scheiben der wegfahrenden S-Bahn, in der sich die Person befand. Die meldende Person fühlte sich bedroht und befürchtete weitere Übergriffe.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Hitlergrüße in Niederschöneweide
29.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Weihnachtsmarkt in der Schnellerstr. hielten sich am Abend mehrere junge Menschen auf, die Hitlergrüße zeigten und Aufkleber der "Jägertruppe Berlin-Brandenburg" verklebten.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Neonazi-Bedrohungen in der U-Bahn in Mitte
29.11.2025 Bezirk: MitteIm U-Bahn-Bereich des Hauptbahnhofes bedrohten größere Gruppe von Neonazis, die von der "Die Heimat"-Demo am Berliner Dom kamen, gegen 16:00 Uhr in in mehreren U-Bahnen Mitfahrende. Während die Polizei die Demonstrant*innenen vom U-Bahnhof zu den Zügen begleitete, riefen sie in den Zügen: „Bambule, Randale, Rechtsradikale“ und erneut „Wir kriegen euch alle“.
Quelle: Registerstelle Mitte, Tagesspiegel vom 29.11.2025, Bürger*innenmeldungen -
Neonazistischer Zahlencode in Altglienicke
29.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn einem Hausaufgang in der Uranusstr. wurde der Schriftzug "HH 88" (Heil Hitler) entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
NS-relativierende Hass-Schmiererei im Wedding
29.11.2025 Bezirk: MitteAn einer Wand im U-Bahnhof Rehberge stand die Schmiererei: "Kill Revo Pali Nazis". Damit wurden palästinasolidarische Linke mit dem Tod bedroht und der Nationalsozialismus relativiert.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistische Äußerungen in Prenzlauer Berg
29.11.2025 Bezirk: PankowIn der S-Bahn-Linie S42 in Richtung Greifswalder Straße wurden rassistische Äußerungen gehört. Ein Union-Fan richtete sich verbal gegen eine asiatisch wahrgenommene Gruppe beziehungsweise Familie. Dabei fielen unter anderem Bemerkungen wie, sie sollten „den Direktflug nach Hanoi nehmen“.
Als eine andere Person einschritt, kam es zudem zu einer Gewaltandrohung in deren Richtung.Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistischer Angriff in Tempelhof
29.11.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIn der U6 kam es in Tempelhof zu rassistischen Beleidigungen und einem Angriff. Zwei betrunkene Männer stiegen in die U-Bahn und fingen an andere Fahrgäste rassistisch zu beleidigen, insbesondere eine Schwarze Frau, die mit ihrem Kind unterwegs war. Als ein Passagier versuchte einzugreifen und die beiden zur Rede zu stellen, wurde er bedroht und einer der beiden Betrunkenen versuchte ihn mit einer Getränkedose zu bewerfen. Er verfehlte jedoch und traf eine unbeteiligte ältere Frau.
Quelle: Polizeimeldung vom 30.11.2025 -
Rassistischer Schriftzug im Bus in Steglitz-Zehlendorf
29.11.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn einer Buslinie in Steglitz-Zehlendorf wurde der Schriftzug "NSU 2.0" entdeckt. Mit der Unterschrift „NSU 2.0“ versandten Neonazis seit August 2018 Morddrohungen an bestimmte Empfänger*innen. Das Kürzel spielt auf die rechtsterroristische Gruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) und deren rassistischen Morde an.
Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail -
Reichsbürger*innenkundgebung am Brandenburger Tor
29.11.2025 Bezirk: MitteVor der us-amerikanischen Botschaft am Pariser Platz hielten vier Reichsbürger*innen eine "Mahnwache" ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Transfeindliche Beleidigung in Steglitz
29.11.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAm S-Bahnhof Feuerbachstraße wurde eine trans gelesene Person aus transfeindlicher Motivation beleidigt.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal -
"White Power"-Zeichen in Adlershof
29.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der S-Bahn kurz vor dem S-Bahnhof Adlershof zeigte ein junger Mann das "White Power"-Zeichen.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Wieder Neonazi-Aufkleber in Heiligensee
29.11.2025 Bezirk: ReinickendorfAn einem Briefkasten im Bekassinenweg in Heiligensee, wurde ein Aufkleber eines Neonaziversandhandels bemerkt und entfernt. Der Aufkleber warb in völkischer Ästhetik und mit schwarz-weiß-roter Flagge für "Heimatliebe" gestaltet.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Antisemitische Propaganda in Berlin
28.11.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
28.11.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen entspricht das Datum des Eintrags nicht dem Datum des Vorfalls.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Veranstaltung in Friedrichshain
28.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einer Versammlung wurde in einem Redebeitrag die Situation in Gaza mit der Schoa gleichgesetzt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung an der HU
28.11.2025 Bezirk: MitteAn der Humboldt-Universität fand eine propalästinensiche Kundgebung mit ca. 150 Teilnehmenden statt, wobei die Parolen »From the river to the sea, palestine will be free" und "There is only one statt, Palestine 48" gerufen wurden. Diese Parolen können als Aufruf zur Zerstörung Israels, Vertreibung und Auslöschung der jüdischen Bevölkerung verstanden werden.
Quelle: Bürger*innenmeldungen, Jüdische Allgemeine vom 05.05.2025 -
Antisemitismus bei Aktion gegen Bank im Wedding
28.11.2025 Bezirk: MittePropalästinensische Aktivist*innen griffen am Mittag eine Bankfilliale in der Müllerstraße in Wedding an riefen "from the river to the sea, palestine will be free" und hinterließen Markierungen mit großen Hamas-Dreiecken.
Quelle: Bürger*innenmeldungen -
Aufkleber der extremen Rechten in Pankow
28.11.2025 Bezirk: PankowAn der Tramhaltestelle Pankower Straße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und entfernt.
Quelle: Berliner Register via Signal -
Aufkleber eines extrem rechten Onlineradios in Neukölln-Gropiusstadt
28.11.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Nähe der U-Bahnstation Wutzkyallee wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineradios gefunden und entfernt.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Extrem rechte Propaganda in Mitte
28.11.2025 Bezirk: MitteIn der Nähe des Berliner Doms wurden ein Aufkleber und ein Plakat einer nationalbolschewistischen Kleinstgruppe entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Flyerverteilung der Neonazipartei "Die Heimat" im Fennpfuhl
28.11.2025 Bezirk: LichtenbergRund um die Bernhard-Bästlein-Straße und die Hohenschönhauser Straße wurden Flyer der Neonazipartei "Die Heimat" in Briefkästen verteilt, welche für einen antiziganistischen Aufmarsch der "Heimat" gemeinsam mit deren Jugendorganisation "Junge Nationalisten" (JN) und der jungen Neonazigruppierung "Deutsche Jugend Voran" am Sonnabend, den 29.11.2025 in Berlin-Mitte, aufriefen. Unter dem rassistischen Motto "Betrüger und kriminelle Ausländer raus!" wird in dem Flyer mit offenem Antiziganismus gegen Sinti*zze und Rom*nja gehetzt.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*innen -
Hakenkreuz-Schmierereien in Staakener Hochhaus fortgesetzt
28.11.2025 Bezirk: SpandauNachdem am Vortag die extrem rechten Symbole durch Polizeibeamt*innen übermalt worden waren, wurden darüber erneut Hakenkreuze und der extrem rechte Zahlencode "88" in ein Staakener Hochhaus geschmiert. Wieder wurde Anzeige erstattet und die Hausverwaltung informiert. Die Schmierereien wurden entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Hakenkreuz-Schmiererei in Schöneberg
28.11.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAm U-Bahnhof Kleistpark wurde ein Hakenkreuz auf einen Ticketautomaten geschmiert.
Quelle: Persönliche Meldung -
LGBTIQ*-feindliche Bedrohung in Schöneweide
28.11.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Abend versperrten drei junge Männer einer Person den Weg zur Toilette im Schöneweidecenter, wobei sie die Person bedrängten und dies mit lauten Ekelgeräuschen kommentierten. Die betroffene Person war so eingeschüchtert, dass sie die Toilette nicht benutzen konnte.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
NS-verherrlichender Aufkleber in Hellersdorf-Süd
28.11.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Eingangsschild des U-Bahnhofs Cottbusser Platz klebte erneut ein Aufkleber mit der Aufschrift „I (Herz) NS“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistischer Sticker am Rudolfplatz entfernt
28.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einem Mülleimer am Spielplatz am Rudolfplatz wurde ein rassistischer Sticker mit der Aufschrift "Remigration schützt Frauen" entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Schmiererei gegen politische Gegner*innen in Lichterfelde
28.11.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf einem Stromkasten an der Ecke von Giesensdorfer Straße und Königsberger Straße in Lichterfelde Ost wurde eine Schmiererei entdeckt, die sich gegen antifaschistisch Engagierte richtete.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal