Antimuslimisch-rassistische Aufkleber in Gesundbrunnen
In der Reinickendorfer Straße, der Badstraße und erneut in der Prinzenallee in Gesundbrunnen wurden fünf antimuslimisch-rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
In der Reinickendorfer Straße, der Badstraße und erneut in der Prinzenallee in Gesundbrunnen wurden fünf antimuslimisch-rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
Eine jüdische Organisation erhält eine antisemitische Email.
Eine jüdische Organisation erhält eine antisemitische Email.
Es wurde eine behindertenfeindliche Diskriminierung erfasst. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Eine Person mit Behinderung wird an ihrem Arbeitsplatz diskriminiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Im Fahrstuhl des S-Bhf. Plänterwald wurden ein Aufkleber in Reichsfarben, sowie ein Aufkleber mit der Aufschrift "FCK ANTIFA" entdeckt und entfernt.
Im S-Bahnhof Charlottenburg wurden mehrere LGBTIQ*-feindliche Aufkleber der extrem rechten "Jungen Alternative" entdeckt. Die Aufkleber nehmen Bezug auf die LGBTIQ*-feindliche, antifeministische und nationalistische Kampagne "Stolzmonat". Diese wurde während des Pride Months durchgeführt, um diesen, sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ*, lächerlich zu machen und zu delegitimieren.
In der Nähe der Weinmeisterstraße wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der das russische Regime mit dem NS-Regime verglich und das NS-Regime verharmloste.
Am Ausgang des S-Bahnhof Tegel und in der Illerzeile wurden weitere Aufkleber mit der Aufschrift "#Stolzmonat" in den Farben der deutschen Nationalflagge bemerkt und entfernt. Unter dem Hashtag wendete sich die extreme Rechte gegen den Pride-Monat der queeren Bewegung. In der Nähe wurde außerdem ein Neonazi-Aufkleber mit dem Slogan „Deutsche Jugend voran“ entfernt. Der Slogan wird vom „III. Weg“ benutzt.
In der Nacht wurden in der Wassermannstr. mehrere Klingelschilder mit arabischen Namen zerstört, sowie mehrfach gegen die Scheibe des Frisörs geschlagen, sodass diese schwer beschädigt wurde.
In der Hochstätter Straße wurde im Hausflur eines Wohnhauses die rassistische Schmiererei "Ausländer raus" entdeckt.
In der Seelenbinderstr. wurden mehrere Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen sind demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren. Eine Vermischung von Kulturen ist nicht gewünscht.
Am Schaukasten des Modellprojekts Rathausblock, am Hauptzugang auf dem Parkplatz von Finanzamt und LPG, wurde ein Sticker der Jungen Alternative "Konsensstörung im Save Space" entfernt.
An einem Parkmülleimer in der Grünanlage zwischen dem Bahnhof Britz-Süd und der Johannisthaler Chaussee wurde eine Schmiererei mit der Aufschrift "Scheiß Antifa" gesichtet.
An dem Schild eines Supermarktes in der Kaulsdorfer Str. wurde der Schriftzug "NRJ" entdeckt. Die NRJ (Nationalrevolutionäre Jugend) ist die Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "III. Weg".
Erneut wurden Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten am Roderplatz gemeldet. Diese titelten "Nieder mit der roten Pest" und "Zecken jagen". Der Begriff "Zecke" wird abwertend gegenüber Linken von der extremen Rechten genutzt.
In der Bouchéstr. wurde ein transfeindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Er richtete sich gegen trans Personen im Sport.
In der Prinzenallee in Gesundbrunnen wurden zwei antimuslimisch-rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
Eine jüdische Organisation erhält eine antisemitische Email.
Eine jüdische Organisation erhält eine antisemitische Email.
Es wurde eine behindertenfeindliche Diskriminierung erfasst. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Im Neuköllner Bezirksteil Gropiusstadt im Bereich des Wildmeisterdamms wurden mehrere Sticker der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" gesichtet und entfernt.
Auf dem Hardenbergplatz wurde ein Aufkleber der Gruppe "Patriotische Jugend" mit der Aufschrift "Umweltschutz ist Heimatschutz" entdeckt. Das Thema Umweltschutz wird durch die extreme Rechte immer wieder vereinnahmt und mit völkischen Ideologien in Verbindung gebracht.
In der U7 auf Höhe des U-Bahnhofs Berliner Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen den politischen Gegner richtete.
In der Konrad-Wolf-Str. wurde ein Graffiti von "Der III. Weg" entdeckt, dass mit einem Stencil (Schablone) an einen Altkleidercontainer gesprüht wurde.
In der Bismarkstraße wurden zwischen Schloßstraße und Weimarer Straße mehrere NS-verharmlosende Aufkleber mit Bezug zum Ukraine-Konflikt entdeckt.
An einer Rolltreppe in der U-Bahnstation Turmstraße wurden schwarz-weiss-rote Sticker mit der Aufschrift "NS-Zone" entdeckt und entfernt.
In Nord-Neukölln in der Umgebung der Okerstraße wurden NS-verherrlichende Schmierereien entdeckt. Neben Hakenkreuzen wurde der Zahlencode "88", der für "Heil Hitler" steht, gesichtet.
In der Carmerstraße wurde an einem Stromkasten der Schriftzug "Waffen SS" entdeckt und entfernt. Das Wort "SS" war zudem als doppelte Siegrune dargestellt, deren Verwendung gesetzlich verboten ist.
Außerdem wurde in der Carmerstraße ein Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen sind demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren. Eine Vermischung von Kulturen ist nicht gewünscht.
Gegen 18:35 Uhr wurde eine Frau im 309er Bus Richtung Schlosspark-Klinik auf Höhe der Haltestelle Kaiser-Friedrich-Straße/Kantstraße von einem Mann rassistisch beleidigt. Schon als die Betroffene in den Bus einstieg war der Mann sehr unhöflich zu ihr. Als sie während der Fahrt ein Telefonat führte, befahl er ihr dieses zu beenden und beschimpfte sie rassistisch. Daraufhin pflichtete ein anderer Fahrgast dem Täter bei. Lediglich eine Person solidarisierte sich mit der Betroffenen, während die restlichen Fahrgäste nicht eingriffen.
In einem Café in der Meininger Straße wurde eine Person, die häufig vor dem Lokal vorbeikam, wiederholt rassistisch beleidigt, während die Gäste am Tisch Affengeräusche und -gesten machten. Auch die Kinder und Freundinnen der Betroffenen wurden beleidigt.
Im Eingangsbereich des unabhängigen Jugendzentrums JUP in der Florastraße wurden die Slogan "Dumm dümmer Antifa (Bettnässer)" sowie "Deutschland bleibt Deutsch" gesprüht. Als diese entdeckt wurden, wurden diese entfernt.
Am Roederplatz wurde ein Aufkleber der extremen Rechten gemeldet und entfernt. Darauf stand: "Nieder mit der roten Pest".
Es wurde eine Diskriminierung an einer Schule dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Es ereignete sich eine antimuslimisch-rassistische Beleidigung in Mitte. Auf Wunsch der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Eine jüdische Organisation erhält eine antisemitische Email.
Eine Institution erhält eine antisemitische Mail.
In einer Kita kam es zu einer antiziganistischen Diskriminierung. Zum Schutz der Betroffenen wurde der Vorfall, sowie das Vorfalldatum anonymisiert.
Es wurde eine behindertenfeindliche Diskriminierung im Einzelhandel erfasst. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
In der Küstriner Str. wurde ein Graffiti der extrem rechten Kleinstpartei von "Der III. Weg" gemeldet.
In U-Bahnhof Tempelhof wurde ein Plakat, zur Teilnahme Israels an der Fußball-Europameisterschaft, mit einer schwarzer Edding das Wort "Money" in Verbindung mit einem Fragezeichen geschmiert.
Am Späti in der Wattstr. wurde einer Person nachgerufen: "Scheiß Schwuppen und Lesben, die sollen sich verpissen."
In der Dorotheenstraße im Ortsteil Mitte wurde ein Aufkleber der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Am Alexanderplatz und in der Alexanderstraße wurden zahlreiche rassistische und gegen die Grünen gerichtete Zettel entdeckt und entfernt. Mit den selbstgedruckten Zetteln wurde "Re-Migration jetzt" gefordert und sie waren unterschrieben mit den Textzeilen: "Die Deutsche Feldpost" und "Grüne Ideologen entmachten."
Am Stadion Borsigpark in Tegel wurde eine rassistische Schmiererei an einem Häuschen bemerkt. Sie enthielt ein Schimpfwort, das sich gegen Schwarze richtet.