Behindertenfeindliche Diskriminierung
Es wurde eine behindertenfeindliche Diskriminierung durch einen Arbeitgeber erfasst. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Es wurde eine behindertenfeindliche Diskriminierung durch einen Arbeitgeber erfasst. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Eine Person wurde gegen 18:00 Uhr von einer Frau im Fahrstuhl am S-Bhf. Ostkreuz zuerst mit dem Kopf gestikulierend, gezielt angeschaut. Die Frage, was Ihr Problem wäre, verstand sie offensichtlich nicht. Beim Aussteigen schrie die Frau die Person in einer Sprache, die sie nicht verstand, an. Der Vorfall wurde von der angeschriehenen Person als homofeindlich wahrgenommen.
In der Wollankstraße wurde gegen 21.15 Uhr ein lesbisches Paar von drei unbekannten männlichen, ca. um die 13 Jahre alten Jugendlichen angegriffen. Die Jugendlichen kamen von hinten angerannt, schlugen eine der Frauen auf den Hinterkopf, gaben der anderen ein Ohrfeige, beleidigten sie queerfeindlich und zeigten ihnen beim Wegrennen den Mittelfinger.
In der Hardenbergstraße wurde ein Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen sind demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren. Eine Vermischung von Kulturen ist nicht gewünscht.
An der Geschäftsstelle der Partei Die Linke Charlottenburg-Wilmersdorf in der Behaimstraße, das auch gleichzeitig das Wahlkreisbüro des Berliner Abgeordneten Niklas Schenker der Partei ist, wurde von unbekannten, vermutlich extrem rechten Täter*innen die Glasscheibe mit Eiern beworfen.
In der Umgebung des Otto-Wels-Rings in Neukölln-Buckow wurden mehrere Schmierereien an öffentlichen Mülleimern gesichtet und unkenntlich gemacht. Darunter waren antiasiatisch-rassistische Inhalte sowie Aufschriften wie "Scheiß Antifa" und "Zecken raus".
Es ereignete sich eine antimuslimisch-rassistische und behindertenfeindliche Beleidigung in Mitte. Auf Wunsch der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Es fand ein rassistischer Vorfall gegen eine Schwarze Person statt. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Eine Schwarze Person erlebte strukturelle Diskriminierung in einer Sammelunterkunft in Marzahn-Hellersdorf.
Es wurde eine anti-Schwarze rassistische Diskriminierung im Bezirk Mitte dokumentiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Eine aus der Ukraine geflüchtete Schwarze Person wurde im Bezirk Mitte rassistisch diskriminiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Im Bezirk wurde eine antisemitische Bedrohung dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Eine jüdische Organisation erhält eine antisemitische Email.
Erneut saß an der Tramhaltestelle am Marktplatz Friedrichshagen ein Mann und brüllte fortlaufend antisemitische Parolen.
Es wurde antisemitische Propaganda entdeckt.
Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Am Schäfersee in Reinickendorf-Ost wurden Aufkleber des Senders "AUF1 TV" mit der Aufschrift "Und die SCHWURBLER hatten doch recht..."entdeckt und entfernt. Der österreichische Sender verbreitet unter anderem extrem rechte und verschwörungideologische Inhalte.
In der Marienstraße in Mitte wurde ein Aufkleber, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet, entdeckt und entfernt.
In der Ribnitzerstr., an den Tramhaltestellen Zingsterstraße und Ahrenshooper Straße wurden über etwa 20 Sticker der extremen Rechten gemeldet und unkenntlich gemacht oder entfernt. Sie enthielten verschiedene rassistische Slogans wie beispielsweise "White Lives Matter", mehrfach antimuslimisch-rassistische Aussagen und Darstellungen. Dabei waren aber auch ein Sticker in schwarz-weiß-rot mit der Aufschrift NS-Zone oder einer, der sich gegen das Verbot des Zeigens der Reichskriegsfahne richtet.
Im Treptower Park in der Nähe des Karpfenteiches wurde ein Hakenkreuz an einem Mülleimer entdeckt.
In der Schottstraße wurde ein Aufkleber des BFC mit einem SS-Totenkopf gemeldet und entfernt.
In Neukölln ereignete sich ein queerfeindlicher Angriff. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Am Roederplatz wurde an einer Tramhaltestelle ein Sticker von "Der III. Weg" und zwei mit der Aufschrift "Nieder mit der roten Pest" gemeldet und entfernt.
Eine Gedenkplakette für einen verstorbenen obdachlosen Mann auf einer Parkbank in der Rudolf-Reusch-Straße wurde wieder mit Farbe beschmiert und so die Aufschrift darauf unkenntlich gemacht.
In der Umgebung des U-Bahnhofes Lipschitzallee in Neukölln-Gropiusstadt wurden wieder Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" gesichtet und entfernt.
In der Nähe des Zoologischen Garten wurde ein Aufkleber mit der Botschaft „Kill your local Antifa“ („Töte deine lokale Antifa“) entdeckt und entfernt.
Ein Schwarzer Kleinunternehmer wurde bei der Kundenakquise von Mitarbeitern eines Büros in Mitte rassistisch beleidigt.
Im Ortsteil kam es zu einer Bedrohung von politischen Gegner*innen.
In einer Jugendfreizeiteinrichtung (JFE) wurde ein extrem rechter Sticker auf den Briefkasten geklebt und ein transfeindlicher Flyer in den Briefkasten gesteckt. Zusätzlich befand sich ein Flugblatt der AfD im Briefkasten, der sich gegen die "Antifa" richtet. Dies wurde gemeldet und der Sticker entfernt.
In einer Kleingartenanlage im Neuköllner Bezirksteil Britz wurde an einem Stromkasten eine Hakenkreuzschmiererei gesichtet.
In der Nazarethkirchstraße in Wedding wurden drei LGBTIQ*feindliche Aufkleber entdeckt und entfernt.
Auf der Rolltreppe des Bahnhofs Südkreuz nahm ein Mann seinen Penis heraus und urinierte vor die Füße einer Frau, die mit ihrem fünfjährigen Sohn die Treppe hinaufging. Es wurde behauptet, dass der Mann versuchte, einen Blickkontakt herzustellen und seine Handlung rassistisch, misogyn-, schwangeren- und kinderfeindlich motiviert war.
In der Turmstraße in Moabit beleidigte ein Mann zwei Frauen und vier Kinder rassistisch. Er wurde festgenommen.
In den Briefkasten einer Einrichtung mit Veranstaltungsort wurde eine Postkarte geschickt, die rassistische Inhalte gegen das Asylrecht für Geflüchtete sowie einen extrem rechten Sticker mit der Aufschrift "Destroy Red Flag" enthielt. Eine Jugendfreizeiteinrichtung in Neu-Hohenschönhausen und die Fach- und Netzwerkstelle Licht-Blicke hatten Mitte Mai ebenfalls solche Postkarten bekommen.
Im Bezirk Mitte kam es zu einem rassistischen Angriff. Das genaue Datum ist nicht bekannt.
Im Rohrdommelweg Ecke Kleiberweg wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" gesichtet und entfernt. Der Aufkleber hatte die Aufschrift "Überfremdung stoppen! Deutschland uns Deutschen!".
In einem Wohnhaus in der Wilhelm-Guddorf-Str. wurden mehrere Sprühereien in und um den Wohnungsfahrstuhl gemeldet. Sie zeigten in roter Farbe ein Keltenkreuz mit den Zahlen 19 und 88 daran, was als Symbol für "White supremacy" steht. In den Fahrstuhl wurde AfD gesprüht. Dies wurde der Wohnungsverwaltung gemeldet, die die Schmierereien teilweise entfernen konnte.
Am Alexanderplatz wurden zwei Aufkleber des Senders "AUF1 TV" mit der Aufschrift "Und die SCHWURBLER hatten doch recht..."entdeckt und entfernt. Der Sender aus Österreich verbreitet unter anderem antisemitische Verschwörungsmythen.
Eine Demonstration sogenannter Querdenker*innen und Sympathisant*innen der Partei „Die Basis“ zog vom Rathaus Schöneberg zum Winterfeldtplatz. An der Demonstration nahmen maximal 20 Personen teil. Während mindestens einer der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen wurde die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ verteilt. Personen aus diesem Spektrum demonstrieren öfter mit Mitgliedern der extremen Rechten.
In der Umgebung der Tram-Haltestellen Ribnitzer/Zingster Straße, Ahrenshooper und Prerower Platz wurden zahlreiche Sticker gemeldet und wo möglich entfernt. Sie zeigten antimuslimisch-rassistische Motive oder titelten "White lives matter". Auf anderen stand "I [Herz] HTLR" oder "Gegen Gendern. Haltet unsere Sprache sauber".
In einem Imbiss-Lokal am Hansaplatz drängelte sich eine weiße Frau an den anderen auf ihr Essen Wartenden vorbei vor. Als ein Schwarzer Mann unter den Wartenden ihr sagte, sie solle sich hinten anstellen, antwortete sie ihm, dass er ein "Afrikanischer" sei und kein Recht habe, ihr zu sagen, was sie tun solle.
In Gesundbrunnen wurde ein israelbezogener antisemitischer Aufkleber entdeckt.
In der Saßnitzer Straße Ecke Misdroyer Straße wurden mehrere Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt, die sich auf NS-verherrlichende Weise gegen die Grünen richteten.
Zwischen dem Selgenauer Weg und der Neuhofer Straße im Bezirksteil Rudow wurden erneut 15 Hakenkreuzschmierereien gesichtet und unkenntlich gemacht. In der Köpenicker Straße wurde zudem eine Odal-Rune entfernt und das Kürzel "ANB" (steht für Autonome Nationalisten Berlin). An einem Verteilerkasten gegenüber der Kirche wurde die Parole "Kanacken raus" entdeckt und entfernt. Auch 34 Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" wurden in der Region entfernt und ein Aufkleber des extrem rechten Versands "Druck 18" mit der Aufschrift "Better dead than red".
Am S-Bahnhof Waidmannslust wurde ein Aufkleber von "thekenalarm" dokumentiert. Unter dem Schlagwort "Mutbürgerwehr" wurden von "thekenalarm" online u.A. rassistische Inhalte geteilt.
Es ereignete sich eine antimuslimisch-rassistische Beleidigung in Mitte. Auf Wunsch der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Ein Tourist aus Israel in Begleitung telefonierte gegen 22:15 Uhr in hebräischer Sprache in der Hedemannstraße. Plötzlich hielt ein PKW mit vier Männern neben dem Paar. Drei der Männer stiegen aus und einer sprach die telefonierende Person an, die das mangels Deutschkenntnissen nicht verstand. Unvermittelt wurde der Tourist von einem Angreifer geschlagen und fiel zu Boden. Die Angreifer traten und schlugen auf den Betroffenen ein, stiegen dann zurück ins Auto und fuhren davon. Im Krankenhaus wurden Verletzungen am Arm und im Gesicht beim Betroffenen behandelt. Die Begleiterin blieb unverletzt.
Ein Teilnehmer einer verschwörungsideologischen Demonstration bedrohte um 15.26 Uhr am Gendarmenmarkt eine Journalistin und griff mehrfach nach ihrer Fotokamera.
In der Nähe von dem U-Bahnhof Lipschitzallee in Neukölln-Rudow wurden mehrere extrem rechte Aufkleber u.a. von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" gesichtet. Ein weiterer Aufkleber hatte die Aufschrift "Nein Danke" und zeigte Abbildungen von durchgestrichenen Symbolen (Pride-Fahne, Antifa-Fahne und Hammer & Sichel). Alle Aufkleber wurden entfernt.