Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
14.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfVor dem Biesdorf-Center in der Weißenhöher Straße fand sich an einem Pfeiler ein Hakenkreuz.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
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Neonazistische Propaganda in Britz
14.01.2025 Bezirk: NeuköllnRund um die Bürgerstraße, den Britzer Damm und die Mariendorfer Straße in Britz wurden zehn Sticker eines extrem rechten Versandhandels und drei Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Neukölln -
Neonazistische Propaganda in Hellersdorf
14.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bahnhof Cottbusser Platz fand sich der den Nationalsozialismus verherrlichende Sticker: „I <3 HTLR“ (für: „Ich liebe Hitler“). Am Spree-Center im Teterower Ring fand sich der Aufkleber „NS-Verbot aufheben“, außerdem Propaganda der neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Neonazistischer Zahlencode in der Köpenicker Dammvorstadt
14.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle Gelnitzstr. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
NPD-Aufkleber in Berlin-Buch
14.01.2025 Bezirk: PankowAm S-Bahnhof Buch wurden zwei Aufkleber der extrem rechten Partei "NPD" entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Deutsche Kinder braucht unser Land". Die NPD hat sich im Juni 2023 einen neuen Namen gegeben und heißt seit dem "DIE HEIMAT".
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Queerfeindliche Benachteiligung gegenüber Geflüchteten in Lichtenberg
14.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn Lichtenberg fand eine queerfeindliche Benachteiligung gegenüber Geflüchteten statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum verändert und es werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: QueerHome* -
Rassistische Beleidigung am Görlitzer Bahnhof
14.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 12:00 Uhr wurde eine Frau, die eine Kufiya trug, von einem Mann mittleren Alters am Görlitzer Bahnhof als "Drecksterroristenpack" rassistisch beleidigt. Mit dieser Aussage wurde pauschal eine ganze Bevölkerungsgruppe als kriminell stigmatisiert und abgewertet.
Quelle: Berliner Register -
Transfeindlicher Aufkleber am Nöldnerplatz
14.01.2025 Bezirk: LichtenbergAm Nöldnerplatz wurde ein Aufkleber entdeckt, der sich gegen Transfrauen richtet und versucht, deren Anliegen und Forderungen nach Gleichberechtigung verächtlich zu machen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Transfeindlicher Sticker in der Liebigstraße
14.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm Gabenzaun in der Liebigstraße wurde gegen 14:00 Uhr ein transfeindlicher Sticker der Jugendorganisation der extrem rechten Partei "Die Heimat" (ehem. NPD) entfernt.
Quelle: Berliner Register -
Anti-Schwarze Benachteiligung in Charlottenburg
13.01.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn Charlottenburg ereignete sich ein Vorfall von anti-Schwarzer rassistischer Diskriminierung im Wohnverhältnis. Weitere Angaben werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht.
Quelle: NARUD e.V. -
Antisemitische Propaganda in Mitte
13.01.2025 Bezirk: MitteIn der Joachimstraße im Ortsteil Mitte wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistische Beleidigung in Neukölln
13.01.2025 Bezirk: NeuköllnIn einer Neuköllner Grundschule wurde ein Kind von den Mitschüler*innen antiziganistisch beleidigt.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antiziganistische Beleidigung in Neukölln
13.01.2025 Bezirk: NeuköllnIn Neukölln ereignete sich ein antiziganistischer Vorfall.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antiziganistische strukturelle Benachteiligung in Neukölln
13.01.2025 Bezirk: NeuköllnIn Neukölln ereignete sich eine antiziganistische strukturelle Benachteiligung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Behindertenfeindliche Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt
13.01.2025 Bezirk: BerlinweitEs fand eine behindertenfeindliche strukturelle Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt statt. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Erneuter Einschüchterungsversuch gegenüber JFE in Hohenschönhausen
13.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn den Briefkasten einer Jugendfreizeiteinrichtung wurden zahlreiche abgerissene Aufkleber gesteckt. Die zerrissenen Aufkleber richteten sich gegen die extreme Rechte. Zudem wurde die Zeitschrift "Demokratischer Widerstand" eingeworfen, welche der "Querdenken"-Szene zugerechnet werden kann .
Hierbei handelte es sich um einen erneuten Einschüchterungsversuch der extremen Rechten gegen Jugendliche und Heranwachsende, die sich demokratisch positionieren.Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Propaganda in Mahlsdorf
13.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Hultschiner Damm in Höhe der Elsenstraße fand sich ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten des extrem rechten Versandhandels „Druck18“. In der Ridbacher Straße fanden sich mehrere Aufkleber, die gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtet waren.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Marzahn
13.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Bürgerpark Marzahn fand sich ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Marzahn
13.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Adersleber Weg fanden sich drei Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten, die der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ zuzuordnen waren.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in Friedrichsfelde
13.01.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Kreuzung Rhinstraße/Alt-Friedrichsfelde wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels mit der Aufschrift "Deutsche Zone" entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Schmierereien in Alt-Hohenschönhausen
13.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Konrad-Wolff-Straße Ecke Bahnhofstraße wurden an einem Stromkasten und an einem Verkehrsschild mit schwarzer Farbe die Worte "Nazi Kiez" geschmiert. An der Tramhaltestelle Oberseestraße wurde zudem ein Aufkleber mit der Aufschrift "FCK ANTIFA" entdeckt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Schmiererei in Neu-Hohenschönhausen
13.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Grünanlage am Mühlengrund in der Rüdickenstraße wurde auf einem Mülleimer eine "DJV"-Schmiererei entdeckt. "DJV" steht für die extrem rechte Gruppierung "Deutsche Jugend Voran".
Quelle: Lichtenberger Register -
Gedenkort in Alt-Lichtenberg erneut mit NS-relativierenden Plakat beklebt
13.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Schulze-Boysen-Straße wurde das Denkmal, das an die Widerstandsgruppe "Rote Kapelle" erinnert, mit zwei Plakaten beklebt, auf denen NS-relativierende, rassistische und verschwörungsideologische Inhalte propagiert werden. Durch das wiederholte Anbringen der Plakate wird das Denkmal großflächig beschädigt.
Auf einem der beiden Plakate wird die aktuelle politische Situation als "Ausgrenzung, Bevormundung, Gängelung" beschrieben und mit den Worten "Die Toten mahnen uns" und "Nie wieder Krieg" ein direkter NS-relativierender Zusammenhang zu der Verfolgung der "Roten Kapelle" hergestellt. Es wird zudem behauptet, es gäbe keine Meinungsfreiheit mehr, weil "die da oben" die Meinungen lenken würden. Diese verschwörungsideologische Erzählung einer Übermacht, die alles lenkt, weist strukturell antisemitische Züge auf.
Auf einem weiteren Plakat befand sich ein Gedicht, das sich gegen Migrant*innen richtet, diese abwertend als "Horden" bezeichnet und als Gefahr darstellt. Zudem wird ihnen unterstellt, "faul" zu sein und "auf Kosten anderer zu leben". Diese Aussagen sind als rassistisch zu werten und enthalten auch sozialchauvinistische Elemente, die den Wert von Menschen an deren "Nützlichkeit" messen. Des Weiteren wird in dem Gedicht von "unserem kleinen Land, dem Rest, der uns geblieben ist" geschrieben. Auch dies kann als geschichtsrevisionistische Aussage verstanden werden, welche die heutigen Grenzen der BRD als "Rest" eines größeren "Deutschen Reiches" bezeichnet.
Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuz in Prenzlauer Berg
13.01.2025 Bezirk: PankowVor der S-Bahn Prenzlauer Allee wurde ein Hakenkreuz entdeckt und übermalt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Neonazistische Parolen in Hellersdorf
13.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Oschatzer Ring riefen mehrere Männer mehrmals: „Sieg Heil“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Neonazistische Propaganda in Hellersdorf
13.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Riesaer Straße fand sich ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ auf einem Wahlplakat der im Abgeordnetenhaus vertretenen Partei Die Linke.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Neonazistische Propaganda in Hellersdorf
13.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm U-Bahnhof Kienberg sowie am U-Bahnhof Cottbusser Platz fand sich jeweils der den Nationalsozialismus verherrlichende Sticker: „I <3 HTLR“ (für: „Ich liebe Hitler“). Der gleiche Aufkleber fand sich auch an der nahe gelegenen Haltestelle Cecilienstr./Wuhle in Richtung Marzahn. Am Cottbusser Platz fand sich auch der rassistische Aufkleber „Refugees not welcome“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistische Beleidigung in Berlin
13.01.2025 Bezirk: BerlinweitIn einer Berliner U-Bahn belästigte und beleidigte ein Mann zwei Frauen. Der Vorfall wurde als antiasiatisch rassistisch motiviert bewertet.Quelle: Meldestelle AAR / GePGeMi -
Rassistische Beleidigung in Moabit
13.01.2025 Bezirk: MitteAn einer Bushaltestelle in der Turmstraße beleidigte ein Mann eine Schwarze Frau rassistisch.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistische Pöbeleien und Beleidigungen während Lebensmittelausgabe
13.01.2025 Bezirk: SpandauWährend der Lebensmittelausgabe im Paul-Schneider-Haus bot ein Mitarbeiter an einem Info-Tisch Getränke und Flyer für die Wartenden und Gäste im Haus an. Ein Mann sprach ihn an und machte im Verlauf des Gesprächs rassistische Äußerungen über ukrainische Geflüchtete. Als der Mitarbeiter von wartenden Frauen angesprochen und etwas gefragt wurde, äußerte sich der Mann rassistisch über sie und imitierte die Sprechweise der Frauen. Darauf angesprochen, ging er zunächst weg, kehrte später aber wieder und näherte sich erneut den Frauen. Daraufhin wurde ein Hausverbot ausgesprochen.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistische Pöbelei in der S-Bahn in Mitte
13.01.2025 Bezirk: MitteIn einer S-Bahn zwischen den Stationen S-Bahnhof Tiergarten und Alexanderplatz rief ein Mann rassistische und extrem rechte Parolen. Der Mann wirkte alkoholisiert.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistische Pöbelei in Gesundbrunnen
13.01.2025 Bezirk: MitteIn der Pankstraße beleidigte ein Mann eine Frau, die mit ihrem Kleinkind unterwegs war, rassistisch und bedrohte sie.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0131 vom 14.01.2025 -
Rassistischer und LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Friedrichshagen
13.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Mülleimer im Hirschgartendreieck wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" sowie ein rassistischer Aufkleber gegen Geflüchtete der extrem rechten Kampagne "1 %" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische und extrem rechte Aufkleber in Fennpfuhl
13.01.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Bushaltestelle Möllendorffstr./Storkower Str. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der aus einem extrem rechten Versandhandel stammt. Darauf ist ein Mittelfinger und der Slogan "LOVE EUROPE HATE THE EU" abgebildet. In der Alfred Jung Straße wurde ein weiterer extrem rechter Aufkleber gefunden, auf dem "Helft den Armen, nicht den Fremden!" geschrieben steht und somit rassistische Ressentiments gegen Geflüchtete geschürt werden.
Quelle: Lichtenberger Register -
Transfeindlichkeit in Weißensee
13.01.2025 Bezirk: PankowIn Weißensee erlebte eine Person Transfeindlichkeit. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: L-Support -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
12.01.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Veranstaltung in Friedrichshain
12.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einer Versammlung wurden antisemitische Parolen gerufen und Schilder mit antisemitischen Aufschriften gezeigt.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Lichtenberg-Nord
12.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Bornitzstraße Ecke Ruschestraße wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift "FCK Antifa" gesehen und entfernt, die sich gegen Gegner*innen der extremen Rechten richteten.
Quelle: Lichtenberger Register -
Behindertenfeindliche Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt
12.01.2025 Bezirk: BerlinweitEine Person erlebte aufgrund von Behindertenfeindlichkeit strukturelle Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt. Weitere Informationen werden zum Schutz des Betroffenen nicht veröffentlicht.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Extrem rechte Aufkleber in Berlin-Buch
12.01.2025 Bezirk: PankowAm S-Bahnhof Buch wurde ein Aufkleber von einem Neonazi-Versandhandel mit der Aufschrift "Love Animals Hate Antifa" entdeckt und entfernt.
An der Karower Chaussee wurde ein Aufkleber von "aktiv.berlin" entdeckt und überklebt. Die Aufschrift lautete "Remigration!" Hinter dem Begriff "Remigration" der extremen Rechten steht die Absicht der Abschiebung von Geflüchteten sowie Eingewanderten und ihrer Nachkommen in vermeintliche Herkunftsländer.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechte Propaganda in Mitte
12.01.2025 Bezirk: MitteIn der Nähe des Alexanderufers im Orteil Mitte wurde ein gegen Antifaschst*innen gerichteter Aufkleber entdeckt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Propaganda in Tiergarten
12.01.2025 Bezirk: MitteAn der Ecke Flottwellstraße / Am Karlsbad wurden zwei gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Schmierereien in Moabit
12.01.2025 Bezirk: MitteIn der Nähe des Golda-Meir-Stegs in Moabit wurden mehrere gegen Antifaschist*innen gerichtete Schmierereien entdeckt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Sticker in Charlottenburg-Nord
12.01.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der U7 wurden auf der Höhe des Bahnhofs Jakob-Kaiser-Platz zwei extrem rechte Sticker der "Jungen Nationalisten" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register CW via Signal -
Flyer schürt rassistische Stimmung gegen Geflüchtete
12.01.2025 Bezirk: LichtenbergDie AfD BVV-Fraktion Lichtenberg hat online dafür geworben, einen Flyer in ihrem Fraktionsbüro abzuholen, der als rassistisch interpretiert werden kann. Der Flyer schürt negative Stimmung gegen Geflüchtete und stellt deren Unterbringung als Bedrohung für den Bezirk dar. Durch die Behauptung, Lichtenberg sei einer der am stärksten „belasteten“ Bezirke, werden Geflüchtete implizit als Last dargestellt. Dabei wird ignoriert, dass Geflüchtete Menschen in Not sind, die ein Recht auf Schutz haben.
Darüber hinaus wird im Text suggeriert, dass verschiedene Akteure – darunter etablierte Parteien, Organisationen und Immobilienunternehmen – wirtschaftlich von der Unterbringung von Geflüchteten profitieren. Diese Aussage knüpft an extrem rechte Verschwörungserzählungen an, die behaupten, Migration werde bewusst gesteuert, um der einheimischen Bevölkerung zu schaden. Die Verwendung des Begriffs „Flüchtlingsindustrie“ impliziert, dass die Aufnahme von Geflüchteten nicht aus humanitären Gründen erfolgt, sondern Teil eines korrupten Geschäftsmodells ist. Damit werden Schutzsuchende auf ein ökonomisches Problem reduziert und ihre Notlage ignoriert.
Quelle: Lichtenberger Register -
Hitlergruß in Hellersdorf
12.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Hellersdorf in Richtung Hauptbahnhof sagte ein Mann zu einem anderen Mann: „Ich bin mehr als nur ein AfDler.“ Daraufhin zeigte ihm der andere Mann etwa um 13:30 Uhr befürwortend einen Hitlergruß.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
LGBTIQ*-feindliche Propaganda in Tiergarten
12.01.2025 Bezirk: MitteAn der Siegessäule wurden zwei LGBTIQ*-feindliche und verschwörungsideologische Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber des "III. Weg" in Niederschöneweide
12.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle S-Bahnhof Schöneweide wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Neonazistische Propaganda in Hellersdorf
12.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Cecilienstraße Höhe Kummerower Ring fand sich das Graffiti „Nazi Area“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Neonazistische Propaganda in Hellersdorf
12.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Cottbusser Platz fand sich das revisionistische Graffiti: „Dresden 1945. Wir trauern nicht. Wir kämpfen! Der III. Weg“. In der Hellersdorfer Straße fand sind ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in