Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
21.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Neuen Grottkauer Straße hinter einem Supermarkt fand sich an einem Holzpfeiler eine Schmiererei des Zahlencodes 444. Der Code 444 steht für die rassistische Parole: „Deutschland den Deutschen“. Hinter einem Supermarkt in der Etkar-André-Straße fanden sich die beiden Aufkleber „NS-Zone“ auf schwarz-weiß-rotem Grund und ein Aufkleber mit einer Gewaltdrohung gegen politische Gegner*innen von Neonazis.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
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Rassistischer Angriff am Kottbusser Tor
21.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einem Supermarkt in der Nähe des Kottbusser Tors werden zwei Personen, die Kufiyas tragen, von einem Mann rassistisch und sexistisch beleidigt. Als eine Betroffene anfängt zu filmen, stößt und würgt er die Person am Hals. Niemand schreitet ein.
Quelle: ReachOut Berlin -
Rassistische und extrem rechte Bemerkungen in einer Bundesbehörde
21.01.2025 Bezirk: MitteEin Mitarbeiter einer Bundesbehörde berichtete, ein Kollege habe nach dem Besuch einer Besuchergruppe aus einer Berliner Europaschule in seiner Institution geschimpft: "Nur noch Schwarzköpfe, keine blonden deutschen Kinder mehr.“ Er habe mehrfach unter Kolleg*innen auch das N-Wort gebraucht und der damaligen Bundesinnenministerin Nancy Faeser aufgrund des Demokratieförderungsgesetz, das damals in der öffentlichen Debatte war, den Tod gewünscht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistische und rechtspopulistische Äußerungen von Schüler*innen
21.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einer Schule wurden während des Unterrichts rassistische und rechtspopulistische Parolen von Schüler*innen bei politischen Themen in den Raum geworfen. Dies nahm bereits in den letzen Wochen zu. Weitere Informationen werden nicht veröffentlicht.
Quelle: Berliner Register -
Rechte Propaganda auf Wahlplakat in der Warschauer Straße
21.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin Wahlplakat der Partei Die Grünen an der Warschauer Brücke wurde mit dem extrem rechten Code "1161" ("Anti-Antifa") in roter Farbe beschmiert. Die Schmiererei wurde bereits unkenntlich gemacht. Zusätzlich wurde auch das rückseitige Wahlplakat mit "Das G steht für Genozid" in weißer Farbe beschmiert.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Schriftzug des "III. Weg" in Friedrichshagen
21.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Kleidercontainer in der Aßmannstr. wurde der Schriftzug "D3.W" (Der III. Weg) entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Sticker gegen politische Gegner*innen in Zehlendorf
21.01.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf dem Teltower Damm wurde ein Sticker entdeckt, der sich gegen antifaschistisch Engagierte richtet. Der Aufkleber wurde entfernt.
Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/ -
Werbung für transfeindliche und rassistische Organisation in Adlershof
21.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Ernst-Augustin-Str. wurden drei Aufkleber entdeckt und entfernt, die für eine fundamentalistisch katholische Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und Rassismus verbreitet, warben.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung im Arbeitsverhältnis in Mitte
20.01.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall von anti-Schwarzer rassistischer Diskriminierung im Arbeitsverhältnis. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: NARUD e.V. -
Antisemitische Propaganda in Neukölln
20.01.2025 Bezirk: NeuköllnAn einem Treppenaufgang des Körnerparks wurden mehrere antisemitische Schmierereien entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitisch motivierter Vorfall in Lichtenberg
20.01.2025 Bezirk: LichtenbergEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall in Lichtenberg. Zum Schutz der betroffenen bzw. meldenden Person entspricht das Datum des Eintrags nicht dem Datum des Vorfalls und es werden keine weiteren Einzelheiten benannt.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Oberschöneweide
20.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Kaisersteg wurde ein Aufkleber, der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrief, entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen
20.01.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Haltestelle Hansastr./Malchower Weg wurden mehrere Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels mit der Auschrift "Lesen, Lieben, Kämpfen" gesehen und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Pöbeleien in Marzahn
20.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf der Brücke zwischen S-Bahnhof und Einkaufszentrum über der Märkischen Allee beschimpften drei junge Männer eine Person, die ihre neonazistischen Parolen an der Brücke entfernte, mit abwertenden Worten. Die Männer zeigten Drohgebärden.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Kaulsdorf
20.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord fanden sich am Haltestellenschild zwei Aufkleber, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten und aus einem extrem rechten Onlineversandhandel stammten.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber im Weitlingkiez
20.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Eduardstraße wurde ein Aufkleber in Reichsfarben entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechter Aufkleber in Weißensee
20.01.2025 Bezirk: PankowAn der Tram-Haltestelle Buschallee / Hansastraße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Dieser trug den Slogan "Lesen Lieben Kämpfen".
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Hakenkreuze auf Wahlplakat
20.01.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAn der Bushaltestelle Mercatorweg wurden auf einem Wahlplakat von Bündnis 90/Die Grünen mehrere NS-verharmlosende Schmierereien entdeckt, u.a. wurde der abgebildeten Politikerin ein Hitlerbart gemalt. Außerdem waren auf dem Wahlplakat mehrere Hakenkreuze geschmiert.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
LGBTIQ*-feindlicher Flyer in Briefkasten in Alt-Hohenschönhausen
20.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn Alt-Hohenschönhausen entdeckte eine Person in ihrem Briefkasten einen LGBTIQ*-feindlichen Flyer, der sich gegen Mehrelternschaft richtet. Er stammt vom LGBTIQ*feindlichen und rechtspopulistischen Aktionsbündnis "Demo für Alle" und stellt jegliche Abweichung von heterosexueller Elternschaft als Gefahr für das Kindeswohl dar.
Quelle: Lichtenberger Register -
LGBTIQ*-feindliche strukturelle Benachteiligung in Steglitz-Zehlendorf
20.01.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn einem Fitnessstudio in Steglitz-Zehlendorf wurde eine nicht-binäre Person von einer Mitarbeiterin aufgefordert, die Männerumkleidekabine zu nutzen, obwohl sich die Person dort nicht sicher fühlte. Dabei beleidigte die Mitarbeiterin die Person, in dem sie aufzählte, was sie an der Person als "männlich" wahrnahm. Auf Aussagen und Argumente der nicht-binären Person wurde nicht eingegangen. Die Zuordnung nicht-binärer, trans* oder inter* Personen zur Zweigeschlechtlichkeit und damit verbunden zu zweigeschlechtlichen Räumen führt zu einem Ausschluss von Aktivitäten in Sport und Freizeit.
Quelle: Bürger*innenmeldung per Signal -
Neonazi-Aufkleber in der Sanderstraße
20.01.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Sanderstraße, zwischen Kottbusser Damm und Hobrechtstraße, wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Partei "Die Heimat" (früher: NPD) bzw. ihres Mediums "Deutsche Stimme" gesichtet und entfernt. Die Aufkleber propagierten "Volksfeinde anklagen. Politikerhaftung umsetzen".
Der Begriff "Volksfeind" wurde im Nationalsozialismus als ideologischer Kampfbegriff gegen politische Gegner*innen genutzt.
Quelle: Register Neukölln -
NS-verherrlichende Symbole in Neu-Hohenschönhausen
20.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Vincent-van-Gogh-Straße Ecke Randowstraße wurden an einem Altkleider-Container mehrere NS-verherrlichende Symbole entdeckt. So wurden in schwarzer Farbe eine "88" und eine "1161" gesprüht. Diese neonazistischen Zahlencodes stehen für "Heil Hitler" und "Anti-Antifaschistische Aktion". Zudem wurde eine Odalrune gesprüht. Die Odalrune wurde von der "Hitler-Jugend" und der verbotenen "Wiking-Jugend" als Symbol benutzt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Propaganda gegen politische Gegner*innen
20.01.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Rankestraße in Charlottenburg wurden mehrere Sticker und Schmierereien entdeckt und entfernt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten. U. a. war der neonazistische Zahlencode "1161" geschmiert, der für "Anti-Antifaschistische Aktion" steht, sowie Sticker mit der Aufschrift "FCK ANTIFA" geklebt.
Quelle: Register CW via Signal -
Queerfeindliche Propaganda in Marzahn
20.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf der Marzahner Promenade fand sich ein queerfeindlicher Aufkleber. Auf der Brücke zwischen S-Bahnhof und Einkaufszentrum über der Märkischen Allee fand sich der Aufkleber „Fuck Gendern“ sowie das Graffiti „1161“. Der Zahlencode steht für "Anti-Antifa". Das Graffiti und der Aufkleber wurden entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Queerfeindlicher Angriff in Nord-Neukölln
20.01.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Selchower Straße in Nord-Neukölln wurde eine Person aus queerfeindlicher Motivation von einem Balkon mit einer brennenden Zigarette beworfen. Die Zigarette verfängt sich dabei in den Haaren der Person.
Quelle: Register Neukölln -
Queerfeindlicher Vorfall in Charlottenburg-Wilmersdorf
20.01.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn Charlottenburg-Wilmersdorf ereignete sich ein queerfeindlicher Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: L-Support -
Rassistische Beleidigungen im öffentlichen Nahverkehr
20.01.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn einem Bus der Linie M85 wurde eine Person von einer anderen Person rassistisch beleidigt. Um die betroffene Person zu schützen, wurde dieser Vorfall anonymisiert.
Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail -
Rassistische Propaganda in Kaulsdorf
20.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle Achardstraße wurden 14 extrem rechte Aufkleber entdeckt, teils mit der rassistischen Parole „Refugees not welcome“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Wieder extrem rechte Propaganda in Britz
20.01.2025 Bezirk: NeuköllnRund um die Bürgerstraße und den Mariendorfer Weg wurden erneut fünf Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt, die u.a. "Deutsche Zone" titelten.
Quelle: Register Neukölln -
Antisemitische Kundgebung am Südstern
19.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAb 17:00 Uhr fand eine Kundgebung im Kontext des Nahostkonflikts unter dem Titel „Israels Rückzug von Gaza“ am Südstern statt, an der ca. 350 Personen teilnahmen. Teilnehmer*innen skandierten wiederholt verbotene antisemitische Parolen. Polizeikräfte mussten eine Gegendemonstrantin schützen, der sich ca. 40 Personen bedrohlich näherten. Nach einem Wechsel der Versammlungsleitung wurde die Kundgebung vorzeitig um 19:45 Uhr beendet. Insgesamt wurden 14 Strafermittlungsverfahren eingeleitet, u. a. wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen.
Quelle: Polizei Nr. 0176 -
Antisemitische Propaganda in Friedrichshain
19.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einen Mülleimer in der Petersburger Straße wurde ein Davidstern gesprüht.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber der "NRJ" in Johannisthal
19.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Bushaltestelle Sterndamm/ Königsheideweg wurde ein Aufkleber der Jugendorganisation des "III. Weg" entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber befand sich das Logo der NRJ.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Hermsdorf
19.01.2025 Bezirk: ReinickendorfIn der Frohnauer Straße in Hermsdorf wurden extrem rechte Aufkleber entdeckt und unkenntlich gemacht. Sie waren in der Nähe der Carl-Bosch-Schule an einer Laterne und einem Mülleimer angebracht worden und richteten sich gegen Antifaschismus.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extrem rechter Aufkleber in Karlshorst
19.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Köpenicker Allee Ecke Neuwieder Straße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Online-Versandhandel an einem Stromkasten entdeckt. Darauf ist eine blonde Frau mit einer Deutschlandfahne abgebildet und der Slogan "Echte Frauen sind rechts".
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Schmiererei in Alt-Lichtenberg
19.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Allee der Kosmonauten Ecke Rhinstraße wurde eine Plakatwand mit dem Slogan "Good night left side" beschmiert. Ein auf der Plakatwand abgebildetes "O" wurde zu einem Keltenkreuz gemacht.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Sticker in Hellersdorf-Süd
19.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord wurden zwei Aufkleber aus einem extrem rechten Onlineshop entdeckt. Einer richtete sich auf rassistische Weise gegen geflüchtete Menschen.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Hakenkreuze an Schule in Lichtenberg
19.01.2025 Bezirk: LichtenbergAn einer Schule in Lichtenberg wurden mehrfach Hakenkreuze auf der Schultoilette entdeckt. Der Name der Schule und das genaue Datum wurden anonymisiert.
Quelle: Lichtenberger Register -
NS-Verharmlosung in Marzahn
19.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tramhaltestelle Bürgerpark Marzahn nahe der Lea-Grundig-Straße war ein Wahlplakat beschmiert worden: Einem Politiker einer demokratischen Partei wurde mit Filzstift Hitlerbart und -frisur aufgemalt. Dadurch wurden die Verbrechen des Nationalsozialismus verharmlost.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
NS-verherrlichende Parole am U-Bahnhof Eberswalder Straße
19.01.2025 Bezirk: PankowGegen 10:30 Uhr hat ein Mann auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Eberswalder Straße lautstark eine nationalsozialistische sowie eine israelfeindliche Parole gerufen. Anschließend pöbelte der Mann erneut in der eingefahrenen U-Bahn und verließ den Waggon am Alexanderplatz. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.
Quelle: Polizeimeldung vom 19.01.2025, Nr. 0173 -
NS-verherrlichender Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
19.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Tunnel unter den Bahngleisen zum Forum Köpenick wurde ein selbstgemachter Aufkleber mit der Aufschrift "HH88" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Sticker in Tempelhof
19.01.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIn der Boelckestraße wurde ein Sticker des rechtsoffenen Versands "politaufkleber.de" mit einem antimuslimischen Motiv auf einem Wahlplakat der Grünen entdeckt. Der Sticker wurde entfernt.
Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg -
Rassistische Schmierereien in der Parkaue
19.01.2025 Bezirk: LichtenbergAuf dem Spielplatz in der Parkaue wurde auf mehreren Mülleimern der rassistische Spruch "Kanacken raus" entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische Schmierereien in Grundschule
19.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm vergangenen Wochenende wurden mehrere blaue Farbschmierereien an diversen Wänden, u. a. am Schulhof, in einer Grundschule angebracht. Es handelte sich um zwei rassistische Parolen und den Schriftzug "FCK GRÜNE". Die Schmierereien wurden zur Anzeige gebracht.
Quelle: Tagesspiegel vom 20.01.25, Anlauf- und Fachstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen und Kitas/AuF-FK -
Rechter Aufkleber in Köpenick-Nord
19.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle Mittelheide wurde ein Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Wahlkampfstände mit rassistischen Inhalten im Bezirk Reinickendorf
19.01.2025 Bezirk: ReinickendorfAm Wochenende vor dem 20. Januar veranstaltete die AfD Reinickendorf nach eigenen Angaben an verschiedenen Stellen im Bezirk Reinickendorf Wahlkampfstände und steckte die Parteizeitung der AfD „Blauer Bote“ in Briefkästen. Mindestens in der Gorkistraße in Alt-Tegel und in am Wilhelmsruher Damm in Wittenau wurde die Wahlausgabe des Blauen Boten verteilt. Die Inhalte der Ausgabe des „Blauen Boten“ wurden wie folgt bewertet: Darin werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. Dabei werden Migrant*innen als Belastung für die Gesellschaft dargestellt, ihnen Integrationsverweigerung unterstellt und eine Verbindung zu Kriminalität suggeriert. Durch Begriffe wie „schleichende Islamisierung“ sowie die Gegenüberstellung von „hart arbeitenden Berlinern“ und Migrant*innen wird ein Bedrohungsszenario gezeichnet.
Quelle: Register Reinickendorf -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
18.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Oranienstraße wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Mitte
18.01.2025 Bezirk: MitteAn der Ecke Auguststraße/Kleine Auguststraße wurde der Schriftzug „Stop Genocide Israhell“ entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Neukölln
18.01.2025 Bezirk: NeuköllnIn einem Hausflur wurden Aufkleber mit Bildern der von der Hamas am 7. Oktober 2023 entführten Geiseln übermalt oder in verhöhnender Weise beschmiert. Darunter wurde außerdem „LOL DIE“ geschrieben.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sachbeschädigung in Kreuzberg
18.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Kreuzbergstraße wurde ein Plakat so beschädigt, dass der darauf abgebildete Davidstern herausgerissen wurde.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Veranstaltung in Kreuzberg
18.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einer Versammlung wurden antisemitische Parolen gerufen.
Quelle: RIAS Berlin, JFDA