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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • NS-verherrlichende Wolfsangeln in Lichtenberg-Nord und Zahlencode gegen Antifaschismus

    06.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An einem Oberstufenzentrum am Landschaftspark Herzberge wurden zwei Wolfsangeln in weißer und in schwarzer Farbe gemeldet.

    Auch gegenüber vom Sportplatz des SV Lichtenberg 47 auf der Bornitzstraße, wurde eine großflächige Wolfsangel in grüner und gelber Farbe auf einer Hauswand gemeldet.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Das Graffiti reiht sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    In der Gotlindestraße Ecke Wotanstraße wurde auf einem Stromkasten ein in schwarzer Farbe aufgesprühter "1161"-Neonazi-Zahlencode entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Propaganda am Nordbahnhof

    06.10.2026 Bezirk: Mitte

    Am Nordbahnhof wurden zwei rassistische "Remigrations"-Aufkleber einer extrem rechten Kampagnenorganisation und ein gegen die Antifa gerichteter Sticker entdeckt und entfernt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Rassistische Propaganda in Mitte

    06.10.2026 Bezirk: Mitte

    In der Veteranenstraße und der Brunnenstraße in Mitte wurden zwei antimuslimisch-rassistische und zwei rassistische "Remigrations"-Aufkleber einer extrem rechten Kampagnenorganisation entdeckt und entfernt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Pankow

    05.10.2026 Bezirk: Pankow

    In der Brennerstraße wurde ein Sticker entdeckt, der sich in Darstellung und Text gegen „linke Ideologien“ richtet. Der Aufkleber zeigt eine Figur, die eine Progress-Pride-Flagge, das Wort „*Gendern“ und das "Hammer und Sichel"-Symbol in einen Mülleimer wirft. Der Aufkleber wurde überklebt.

    Quelle: Pankower Register via Signal
  • Neonazi-Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    05.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Arnimstraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand die gegen politische Gegner*innen gerichtete Parole "Antifa-freie Zone" in Kombination mit einer Reichsflagge in schwarz-weiß-rot, einem durchgestrichenen Punk, einem durchgestrichenen Antifa-Logo und einer durchgestrichenen trans Person.

    In der Rüdickenstraße wurde ebenfalls ein Neonazi-Aufkleber gefunden und entfernt. Auf diesem stand der Slogan "In uns brennt die schwarze Sonne" in Kombination mit der Abbildung eines solchen NS-verherrlichenden Symbols.

    Quelle: Berliner Register, Bürger*in
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    05.10.2026 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa zehn Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Propaganda in Mitte

    05.10.2026 Bezirk: Mitte

    In der Leipziger Straße, der Littenstraße und der Voltairestraße in Mitte wurden in den letzten Tagen mehrfach rassistische "Remigrations"-Aufkleber einer extrem rechten Kampagnenorganisation entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Schmiererei gegen politische Gegnerschaft am Annemirl-Bauer-Platz

    05.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An zwei Mülleimern am Annemirl-Bauer-Platz wurde gegen 13:35 Uhr entdeckt, dass angebrachte Antifa-Logos mit "Scheiß Zecken" und "Bastarde" übermalt wurden. Die rechte Propaganda wurde unkenntlich gemacht.
    Zudem wurde eine halbe Stunde zuvor festgestellt, dass in der Simplonstraße mehrere Sticker entfernt wurden, die sich für Feminismus und gegen Wehrpflicht richteten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Wolfsangel am S-Bahnhof Rummelsburg

    05.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Rummelsburg wurde an der Bushaltestelle des 194er Busses eine Wolfsangel in schwarzer Farbe gemeldet - diese befand sich auf einem Mülleimer der BSR. Die Wolfsangel wurde überklebt.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Das Graffiti reiht sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Wolfsangel und Neonazi-Schmiereien mit Bezug zur "NRJ" im Landschaftspark Herzberge

    05.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Landschaftspark Herzberge wurde eine auf einen Baum in roter Farbe aufgemalte Wolfsangel entdeckt.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Das Graffiti reiht sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Rund um den Landschaftspark Herzberge wurden zudem mehrere neonazistische Schmiereien teils mit Bezug zur "Nationalrevolutionären Jugend" (NRJ) der Jugendorganisation der Neonazi-Partei "Der III. Weg" festgestellt. Die Schmiereien wurden bereits zum Teil unkenntlich gemacht. Folgende Slogans und Symboliken wurden dokumentiert:

    - "Deutsche wehrt Euch! NRJ B-B III. Weg" - das S wurde in der Form einer verbotenen Sigrune geschrieben

    - "Deutschland alle Wege" in Kombination mit dem Neonazi-Zahlencode "1161" - auch hier wurde das S in Form einer Sigrune geschrieben

    - "Germania voran" in Kombination mit dem Neonazi-Zahlencode "1161"

    - "D3W" (Für "Der III. Weg") und "NRJ" in Kombination mit einem "White Power"-Keltenkreuz (ebenfalls verboten)

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber gegen Antifaschismus und anti-palästinensische Schmiererei in Lichtenberg-Mitte

    04.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Lichtenberg wurde auf dem Bahnsteig ein gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichteter Aufkleber gefunden und entfernt. Darauf stand der Slogan "FCK Antifa".

    In der Hauffstraße wurde eine anti-palästinensische Schmiererei in lila Farbe auf einer Wand in Form der Parole „FCK Palinazis“ gemeldet (darunter war noch die ursprüngliche Parole "Fighting zionist killers" zu sehen). Der Ausdruck setzt Palästinenser*innen beziehungsweise als palästinasolidarisch wahrgenommene Menschen pauschal mit Nationalsozialist*innen gleich.

    Auf dem Sportplatz Friedrichsfelde wurde Aufkleber mit dem Slogan "Chemtrails kill" entdeckt und entfernt. Bei der "Chemtrail"-Verschwörungserzählung handelt es sich um die nicht bewiesene Vermutung, dass Europa von einer fremden Macht mit Giften bestreut würde. Die Verschwörungsideologie weist Bezüge zum Antisemitismus auf.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • "Der III. Weg" - Aufkleber in Pankow

    04.10.2026 Bezirk: Pankow

    Auf dem Parkplatz unter der Autobahnbrücke beim S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf wurden zwei Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und überklebt. Der eine Aufkleber trug die Aufschrift "Deutsch bleiben statt Mainstream", der andere trug die Aufschrift "Grenzen dicht. Asylflut stoppen. Grenzschutz ist Heimatschutz!".

    Quelle: Pankower Register via Signal
  • Extrem rechter Aufkleber in Französisch-Buchholz

    04.10.2026 Bezirk: Pankow

    Am Ausgang der Karower Teiche zur Pankgrafenstraße wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und überklebt.

    Quelle: Pankower Register via Signal
  • Neonazi-Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    04.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Falkenberger Chaussee Ecke Welsestraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand die rassistische Parole "White lives matter".

    In der Wartenberger Straße wurden zwei Neonazi-Aufkleber mit den Slogans "NS-Area" und "Antifaschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen" gemeldet und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Aufkleber in Rahnsdorf

    04.10.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Tramhaltestelle Strandbad Müggelsee wurden zwei rassistische Aufkleber gegen geflüchtete Menschen entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistischer Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    04.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Große-Leege-Straße Ecke Wriezener Straße wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war die rassistische Forderung nach "Remigration" zu lesen und es wurde der Versand beworben.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Wolfsangel im Landschaftspark Herzberge

    04.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Landschaftspark Herzberge wurde eine auf eine Steinwand unterhalb einer Sitzbank in blauer Farbe aufgemalte Wolfsangel gemeldet.

    Auch auf einer Außenwand einer Turnhalle in der Hagenstraße wurde eine weiße Wolfsangel mit schwarzer Umrandung gefunden.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Das Graffiti reiht sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazi-Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    03.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wartenberger Straße wurden drei Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gefunden und entfernt. Auf den Motiven standen die Slogans "Antifa verbieten", "Talahons abschieben" und "Auch ohne Sonne braun" in Kombination mit einer "Schwarzen Sonne".

    Quelle: Berliner Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende Wolfsangeln in Lichtenberg-Nord

    03.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Hagenstraße wurden drei Wolfsangeln in weißer Farbe gemeldet - diese waren auf eine Dixi-Toilette, auf eine Hauswand und auf ein Fensterbrett gemalt worden. Auch auf der Atzpodienstraße kurz vor Ecke Rüdigerstraße, in der Parkaue und auf der Frankfurter Allee wurden neue Wolfsangeln in weißer und gelber Farbe entdeckt.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Das Graffiti reiht sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antimuslimisch-rassistische und extrem rechte Propaganda im Tiergarten

    02.10.2026 Bezirk: Mitte

    Im Tiergarten in der Nähe der Gedenkorts für die Opfer des Anschlags auf den Berliner CSD wurden vier Aufkleber aus extrem rechten Versandhandlungen entdeckt und entfernt worden. Zwei Aufkleber waren antimuslimisch-rassistisch, ein Aufkleber warb für eine extrem rechte "Remigrations"-Kampagne und ein Sticker richtete sich gegen die Antifa.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber von extrem rechtem Musiklabel und Wolfsangel in Lichtenberg-Nord

    02.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Eingang zum Fennpfuhlpark, wurden zwei Aufkleber eines extrem rechten Musik-Labels aus dem Umfeld der "Identitären Bewegung" mit der Aufschrift "Keiner hat den Kampfgeist von Opa" gefunden und entfernt. Neben der Schrift ist ein Soldat auf einem Pferd zu sehen.

    Zudem wurde dort auch ein rassistischer Aufkleber gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand der Slogan "Abschieben schafft Sicherheit, kriminelle Ausländer raus!".

    Im U-Bahnhof Magdalenenstraße, Ausgang Richtung Ruschestraße, wurde eine Wolfsangel in brauner Farbe entdeckt.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Das Graffiti reiht sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazi-Aufkleber und Schmiererei gegen Antifaschismus in Neu-Hohenschönhausen

    02.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ribnitzer Straße wurden zwei NS-verherrlichende Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gefunden und entfernt. Auf beiden Motiven war eine schwarz-weiß-rote Reichsflagge zu sehen. In einem Fall kombiniert mit einer "Schwarzen Sonne", im anderen Fall zusammen mit der Parole "Kein Verbot für schwarz-weiß-rot".

    In der Ernst-Barlach-Straße Ecke Egon-Erwin-Kisch-Straße wurde ein gegen den politischen Gegner der extremen Rechten gerichteter Aufkleber mit der Aufschrift "We hate Antifa" entdeckt und überklebt.

    Am Feld an der Darßer Straße wurde der Neonazi-Zahlencode "1161" auf einem Mülleimer gefunden und entfernt.

    Am RIZ-Center in der Ribnitzer Straße klebte ein extrem rechter Aufkleber mit dem Motiv "FCK Antifa". Daneben waren auch noch Aufkleber mit den Parolen "Du darfst lieben was Du willst, auch Deine Heimat" und "Geschlecht? Hohen*zollern - Deutschlands reaktionärster Geschlechterratgeber" und Werbung für das Magazin zu sehen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Queerer Gedenkort im Tiergarten erneut beschädigt

    02.10.2026 Bezirk: Mitte

    Im Großen Tiergarten wurde die Regenbogenbank am Gedenkort für die Opfer des Anschlags auf den Berliner CSD erneut beschädigt. In der nach wurde sie von Unbekannten breitflächig mit Schwarzer Farbe beschmiert. Das Bezirksamt Mitte hatte die Bank als Zeichen der Solidarität mit der queeren Community und als Ort des Gedenkens aufgestellt. Im September war die Bank bereits dreimal von Unbekannten mutwillig zerstört worden.

    Quelle: Polizeimelung Nr. 1295 vom 02.10.2026
  • Rassistische Beleidigung und körperlicher Angriff an Tram-Haltestelle in Alt-Hohenschönhausen

    02.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Gegen 19:00 Uhr wurde ein 29-jähriger Mann beim Aussteigen an der Tram-Haltestelle Freienwalder Straße von einem Unbekannten aufgrund seiner Hautfarbe rassistisch beleidigt. Daraufhin näherten sich vier weitere Personen, die gemeinschaftlich versuchten, auf den Mann einzuschlagen. Einer der Angreifer schlug dem 29-Jährigen schließlich mit der Faust ins Gesicht, wodurch dieser ein Hämatom am Kopf erlitt.

    ​Ein unbeteiligter Zeuge griff ein und brachte den Betroffenen zum Schutz vor weiteren Angriffen in eine einfahrende Straßenbahn. Eine anschließende Polizeisuche nach den Tätern blieb erfolglos. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts hat die Ermittlungen übernommen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0967 vom 12.08.2026, Tagesspiegel vom 03.10.2026
  • Rassistischer Angriff im Allendeviertel

    02.10.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend wurde eine Frau an der Kreuzung Salvador-Allende-Str./ Wendenschloßstr. aus antimuslimischer Motivation von einer Frau rassistisch beleidigt. Danach ist die Frau mit erhobenen Fäusten auf die Betroffene zugerannt und schlug ihr gegen die Schulter. Eine Zeugin schritt ein und stoppte damit den Angriff. Die Frau entfernte sich daraufhin und rief weiter rassistische und NS-verherrlichende Parolen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1300 vom 03.10.2026
  • Stolpersteine in Prenzlauer Berg beschmiert

    02.10.2026 Bezirk: Pankow

    In der Greifswalder Straße wurden Stolpersteine mit Farbe besprüht.

    Die Polizei wurde alarmiert und hat den Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Die aufgebrachte Farbe konnte aufgrund ihrer Beschaffenheit bisher nicht entfernt werden. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1297
  • Antisemitische Schmiererei in Mitte

    01.10.2026 Bezirk: Mitte

    Auf einem Spielplatz in der Bergstraße im Ortsteil Mitte wurde eine israelbezogen antisemitische Schmiererei gefunden, die den Zionismus pauschal als mörderisch verunglimpft.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber des "III. Weg" im Allendeviertel

    01.10.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Schild am Büro des Linken Bezirksverbands im Allendeweg wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechter Aufkleber in Prenzlauer Berg

    01.10.2026 Bezirk: Pankow

    Bei der Tramhaltestelle Mollstraße/Prenzlauer Allee wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und entfernt.

    Quelle: Pankower Register via Signal
  • Hakenkreuze, Schwarze Sonne und weitere Schmierereien in Berlin-Buch

    01.10.2026 Bezirk: Pankow

    In der Wiltbergstraße wurden an den Fensterscheiben eines Begegnungsort der HoWoGe mehrere NS-verherrlichende Schmierereien angebracht. Darunter befanden sich Hakenkreuze, das Symbol der "Schwarzen Sonne", die Parole "Sieg Heil" und die Abkürzung "SS" sowie das Symbol der SS-Rune, die auf die nationalsozialistische Schutzstaffel (SS) verweisen. Weiterhin wurden der Schriftzug „Zecken boxen“ und die gleichbedeutende Abkürzung "ZKN BXN" angebracht.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Hitlergruß in Mitte

    01.10.2026 Bezirk: Mitte

    An einer Tramstation vor dem Naturkundemuseum in Mitte zeigte ein Mann stand an der Kreuzung den Hitlergruß, schrie und wirkte sehr aggressiv, sodass niemand einschritt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" in Falkenberg

    01.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Falkenberger Chausee wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand die Parole "Deutsch bleiben, statt Mainstream!". Im Hintergrund war eine durchgestrichene und zerbröckelnde Regenbogenfahne zu sehen. Zudem wurde die Internetseite der Partei beworben.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazi-Zahlencode und extrem rechter Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    01.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Konrad-Wolf-Straße Ecke Wriezener Straße wurde der neonazistische Zahlencode "1161" auf einem Laternenmasten gemeldet.

    Im Arendsweg wurde zudem ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand entdeckt und entfernt. Auf diesem stand "Deutsch" in Kombination mit verschiedenen Bildern, die aus der NS-Zeit stammten und Werbung für den Versand.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Wolfsangeln in Lichtenberg-Nord

    01.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Gutspark wurden zwei Wolfsangel-Schmierereien in weißer Farbe gemeldet. Auch in der Gotlindestraße wurden zwei Wolfsangeln in weißer und in hellblauer Farbe entdeckt.

    Die Wolfsangel wurde in der Zeit des Nationalsozialismus von nationalsozialistischen Organisationen und SS-Einheiten verwendet. Später wurde das Symbol von extrem rechten Organisationen benutzt, die in der Bundesrepublik Deutschland als verfassungsfeindlich eingestuft wurden. Die Wolfsangel ist somit wegen ihrer Geschichte ein Kennzeichen im Sinne der Strafnorm § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) und deshalb in Verbindung mit einer verbotenen Organisation strafbar.

    Das Graffiti reiht sich in eine erkennbare, systematische Serie im Kiez ein. Das Tag weist dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Lichtenberg und Umgebung. Die Darstellungen nutzen Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" in Neu-Hohenschönhausen

    30.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Treppe zwischen S-Bahnhof Hohenschönhausen und dem Cabuwazi klebten erneut mehrere Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg". Auf dem LGBTIQ*-feindlichen Motiv stand "Deutsch bleiben statt Mainstream" und im Hintergrund war eine Regenbogenfahne zu sehen. Auf einem weiteren Motiv war die antisemitisch zu wertende Parole "Terrorstaat Israel" zu lesen. Auf dem dritten Aufkleber, welcher direkt vor dem Cabuwazi angebracht wurde, stand der Slogan "Führt Euren Körper - Hart.Sauber.Gesund." und bewarb die "AG Körper und Geist".

    Vor dem "Cinemotion"-Kino in der Wartenberger Straße klebte zudem das neue Aufkleber-Motiv der Neonazi-Partei "Der III. Weg" mit der anti-muslimischen Parole "Europa ist nicht der Orient - Kampf der Islamisierung!".

    Und in der Wustrower Straße wurde ein selbstdarstellerischer "Der III. Weg"-Aufkleber gefunden. Alle Aufkleber wurden entfernt.

    Auf dem Spielplatz Krummer Pfuhl im Lichtenberger Ortsteil Wartenberg wurde ein "FCK Antifa"-Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Am Breiten Luch wurde auf einem Stromkasten ein in weißer Farbe aufgemalter "1161"-Neonazi-Zahlencode gemeldet.

    In der Grevesmühlener Straße klebte ein rassistischer Aufkleber aus einem extrem rechten Versand mit der Aufschrift "Sommer, Sonne, Remigration".

    In der Ernst-Barlach-Straße wurde ein "FCK Antifa"-Aufkleber gemeldet.

    In der Wartenbergstraße Ecke Anna-Ebermann-Straße wurde ein Neonazi-Aufkleber mit der Aufschrift "Auch ohne Sonne braun" in Kombination mit einer Schwarzen Sonne gefunden und entfernt.

    An einer Schule in Neu-Hohenschönhausen wurden zudemNazischmiereieien in weißer Farbe an mehreren Stellen auf dem Schulgelände festgestellt und entfernt. U.a. waren die Schriftzüge "Nazijugend", "Nazis sind gut", "White Power" und "Lehrer sind Lügner" zu lesen.

    Quelle: Berliner Register, Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazi-Zahlencodes in Gesundbrunnen

    30.09.2026 Bezirk: Mitte

    An Uferwegen entlang der Panke im Ortsteil Gesundbrunnen wurde dreimal der gegen die Antifa gerichtete neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und übermalt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
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