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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Regenbogenflagge im Hansaviertel beschädigt

    19.08.2026 Bezirk: Mitte

    In der Nacht vom 18. auf den 19. August wurde die am Standort der Akademie der Künste im Hanseatenweg angebrachte Progress-Pride-Flagge mutwillig zerstört. Auch die dazugehörige Beleuchtung wurde beschädigt. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1017 vom 19.08.2026;
  • Aufkleber der Neonazi-Partei "Die Heimat" auf dem Anton-Saefkow-Platz

    18.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf dem Anton-Saefkow-Platz wurde ein Aufkleber von den "Jungen Nationalisten Dortmund", der Jugendorganisation der ehemaligen NPD, inzwischen "Die Heimat", entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber war in Schwarz-Weiß-Rot der Slogan "Döp dödö döp" abgebildet - eine Anspielung auf den Gigi d'Agostino Song „L’amour toujours“ (Sylt-Song), der im Sommer 2024 mit einer verfremdeten Version, die rassistische Parolen enthielt, neue Bekanntheit erlangte. Der Aufkleber verhöhnt außerdem queere Personen und kann als LGBTIQ-feindlich aufgefasst werden: Auf der linken Seite des Aufklebers ist eine Gruppe von Personen in Schwarz-Weiß-Roten Trikots abgebildet, die offensichtlich Spaß haben und stark und selbstbewusst wirken. Auf der rechten Seite des Aufklebers ist eine weinende Person mit einem Regenbogen-T-Shirt abgebildet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Veranstaltung in Alt-Treptow

    18.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Die extrem rechte Gruppierung "Berliner Patrioten" war am Treptower Hafen unterwegs, um Müll zu sammeln. Dabei drehten sie ein Propagandavideo und zeigten ihre Fahne.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Massive extrem rechte Propaganda in Mariendorf

    18.08.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Haltestelle Rixdorfer Straße / Britzer Straße wurde ein Aufkleber der "NRJ" entdeckt und entfernt.

    Am Eingang zum Volkspark Mariendorf wurde ein Sticker mit der Aufschrift „FCK Antifa“ entdeckt und entfernt.

    An der Ersatzhaltestelle Colditzstraße / Ullsteinstraße wurden mehrere extrem rechte Sticker entdeckt und entfernt. Darunter befanden sich:

    - ein Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel mit der Aufschrift „Dumm, dümmer, Antifa“

    - ein Sticker, der sich in sozialchauvinistischer und behindertenfeindlicher Weise gegen „die Antifa“ richtet

    - ein Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel mit der Aufschrift „Dein Land – hol es dir zurück“

    - ein rassistischer Sticker mit der Aufschrift „Für die ‚Gäste‘ – nur das Beste!“ und der Abbildung eines Flugzeugs mit der Aufschrift „Remigration Airlines“

    - Mitten zwischen diesen Stickern befand sich auch ein Aufkleber mit einer Deutschlandfahne und der Aufschrift „AfD – Deutschland. Aber normal.“

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • NS-verharmlosende Schmiererei in Pankow-Zentrum

    18.08.2026 Bezirk: Pankow

    Am Rathaus Pankow wurde auf einem Wahlplakat der Bürgermeisterinkandidatin der Partei DIE LINKE eine NS-verharmlosende Schmiererei entdeckt. Der abgebildeten Politikerin wurde ein sogenannter „Hitlerbart“ ins Gesicht gemalt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistische Pöbelei in Mitte

    18.08.2026 Bezirk: Mitte

    In der Georgenstraße im Ortsteil Mitte pöbelte ein Mann mit rassistischen Sprüchen wie (mehrfach wiederholt) "Ausländer raus!" Pasant*innen an.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Sachbeschädigung in der Kreutzigerstraße

    18.08.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Vormittag wurden die Haustürschlösser von zwei linken Hausprojekten mit Sekundenkleber unbrauchbar gemacht. Im Verlauf des Tages wurde bekannt, dass ein weiteres linkes Hausprojekt in der Scharnweberstraße ebenfall betroffen war.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Schmierereien auf Wahlplakaten in Charlottenburg

    17.08.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Otto-Suhr-Allee wurden zwei Wahlplakate der Partei "Die Linke", auf denen eine Kandidatin abgebildet ist, mit Davidsternen und dem Wort "Jude" beschmiert. Die Kandidatin setzt sich öffentlich gegen Antisemitismus und Antizionismus ein. Die Schmiererei kann als antisemitische Feindmarkierung verstanden werden.

    Quelle: Register CW via Signal & Meldeformular Berliner Register
  • Aufkleber der Neonazi-Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" am Tierpark

    17.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Tierpark wurde ein Aufkleber der „Nationalrevolutionären Jugend“ (NRJ) entdeckt und entfernt. Es handelt sich um die Jugendorganisation der Neonazi-Partei „Der III. Weg“. Auf dem Motiv stand die Parole "Vaterland - Erbe und Schicksaal" und es wurde Internetwerbung für die "NRJ" darauf abgebildet.

    Auch in der Massower Straße Ecke Am Tierpark wurde ein "NRJ"-Aufkleber mit dem gleichen Motiv gefunden und entfernt.

    Zudem wurde am Rosenfelder Ring ein Aukleber der Neonazi-Partei "Der 3. Weg" vom Berliner Stützpunkt gefunden. Neben dem Parteilogo war die Parole "Familie, Heimat, Tradition" zu lesen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber des "III. Weg" in Bohnsdorf

    17.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf der Tür einer Toilette im Tautcenter wurden drei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Deportationsmahnmal an der Putlitzbrücke beschmiert

    17.08.2026 Bezirk: Mitte

    Unbekannte beschmierten das Deportationsmahnmal an der Putlitzbrücke in Moabit mit Sprühfarbe. Die Farbe ließ sich nicht entfernen. Das Mahnmal erinnert an die Zehntausenden Berliner Jüdinnen*Juden, die während des Nationalsozialismus vom benachbarten Güterbahnhof deportiert wurden. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1006 vom 18.08.2026
  • Erneut viel extrem rechte Propaganda in Mariendorf

    17.08.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In ganz Mariendorf kam es zu mehreren Vorfällen mit extrem rechter Propaganda. Dabei wurden folgende Schmierereien und Sticker festgestellt und entfernt:

    - In Alt-Mariendorf wurde am Briefkasten beim Aufzug zur U-Bahn ein Sticker mit der Aufschrift „FCK ANTIFA“ entfernt.

    - An der Haltestelle Imbrosweg (Linie 277) wurde eine Schmiererei mit dem Schriftzug „NAZI KIEZ“ entfernt.

    - In der Rixdorfer Straße wurde eine Schmiererei mit der Aufschrift „DDD“ entfernt. Die Abkürzung steht für „Deutschland den Deutschen“.

    - An der Ersatzhaltestelle Colditzstraße / Ullsteinstraße wurde eine rassistische Schmiererei entfernt.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Extrem rechter Aufkleber in Niederschönhausen

    17.08.2026 Bezirk: Pankow

    In der Kothildestraße wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und entfernt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • "JN"-Aufkleber in Karow

    17.08.2026 Bezirk: Pankow

    Am S-Bahnhof Karow wurde ein Aufkleber der "JN - Junge Nationalisten" entdeckt und entfernt. Dieser trug den Slogan "Jugend will Perspektive".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Friedenau

    17.08.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An einem Poller in der Nähe des S-Bahnhofs Priesterweg wurde ein queerfeindlicher Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel gesichtet. Der Sticker zeigt eine Familie, die sich mit einem Regenschirm gegen einen Regenbogen „schützt“.

    Quelle: Private Meldung
  • Neonazi-Aufkleber am Landschaftspark Wartenberger Feldmark

    17.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Eingang zum Landschaftspark Wartenberger Feldmark - am Schweriner Ring - wurde ein Aufkleber aus einem bekannten Neonazi-Versand gefunden und entfernt. Das Motiv war gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtet und beinhaltete die Parole "Rechts vor links!" sowie Werbung für den eigenen Versand.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • „NRJ“-Schmiererei in Weißensee

    17.08.2026 Bezirk: Pankow

    In Weißensee wurde eine weitere Schmiererei der "Nationalrevolutionären Jugend (NRJ)", der Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", entdeckt. Die Schmiererei trug den Schriftzug „NRJ-Area“.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    17.08.2026 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa fünf Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Beleidigung in der S3

    17.08.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der S3 zwischen Warschauer Straße und Ostkreuz beleidigte gegen 17:35 Uhr ein alkoholisierter ca. 20 Jahre alter Mann einen migrantisch gelesenen Fahrgast (K-Wort, links-grün versifft, Idiot), Deutschland würde wegen ihm "untergehen" und er solle sich „verpissen“. Der Betroffene sagte deutlich, dass er in Ruhe gelassen werden wollte, worauf der Mann ihm drohte ihn "fertig zu machen". Er sprach sehr laut und ließ die Fahrgäste ungefragt wissen, dass er gedient habe, Veteran sei und die AfD wählen würde.
    Ihm weiteren Verlauf solidarisierte sich ein Fahrgast mit dem Betroffenen und wurde ebenfalls beleidigt. Eine weitere Fahrgästin sprach den Betroffenen beim Aussteigen in Karlshorst an und meinte, dass sie am liebsten die Polizei gerufen hätte. Der Vorfall wurde der S-Bahn gemeldet und Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

    Quelle: Berliner Register
  • Antisemitismus auf Gegendemonstration von iranischen Regimeanhänger*innen

    16.08.2026 Bezirk: Mitte

    Eine Demonstration der iranischen Opposition durch Mitte wurde am Rande von einer kleinen Gruppe von ca. 15 Gegendemonstrant*innen und Regimeanhänger*innen begleitet, von denen die Demonstrationsteilnehmenden vielfach beleidigt wurden. Vor dem Mahnmal für die ermordeten Jüdinnen*Juden Europas skandierten die Regimeanhänger*innen mehrfach "Fuck Israel".

    Quelle: Registerstelle Mitte, JFDA
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    16.08.2026 Bezirk: Mitte

    In der Torfstraße wurden zwei Aufkleber einer extrem rechten, christlich-fundamentalistischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Propaganda gegen Volksbühne und Schwarzen Verein

    16.08.2026 Bezirk: Mitte

    Auf dem Instagram-Account der extrem rechten „Berliner Patrioten“ wurde ein Gruppenfoto vor dem Volksbad an der Volksbühne veröffentlicht. Das Bild war mit „Wir waren zu spät“ versehen und nahm auf ein nach rassistischen Anfeindungen abgesagtes Schwimmangebot für Schwarze Kinder und Jugendliche Bezug. Mit der Inszenierung richtete sich die Gruppe gegen den geplanten Schutzraum und stellte zugleich ihre extrem rechte Präsenz im öffentlichen Raum dar.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Rassistischer Schriftzug und extrem rechte Aufkleber in Oberschöneweide

    16.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Haltestelle Nalepastr./ Helmholtzstr. wurde der Schriftzug "WHITE LIFES MATTER!" entdeckt und entfernt. „White Lives Matter“ ist eine extrem rechte rassistische Gegenparole zur antirassistischen Black-Lives-Matter-Bewegung.

    In der Otto-Krüger-Zeile wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen und queere Menschen in den Reichsfarben entdeckt und entfernt.

    An der Kreuzung Kottmeierstr./ Rathenaustr. wurde ein Aufkleber der queerfeindlichen Kampagne "Stolzmonat" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Schmierereien gegen Antifaschismus in Lichtenberg-Nord

    16.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An Hauswänden und an einer Ampel in der Rhinstraße Ecke Allee der Kosmonauten wurden erneut mehrere gegen politische Gegner*innen bzw. Antifaschist*innen gerichtete Schmierereien festgestellt. U.a. wurden der Schriftzug "No Cops, no Zecken" und die neonazistischen Zahlen- und Buchstabencodes "1161" bzw. "AAFA" gemeldet. Auch ein rassistisches Aufklebermotiv mit der Aufschrift "Ku-Klux-Klan - White power - Section germany" wurde entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Viel extrem rechte Propaganda in Mariendorf festgestellt

    16.08.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An verschiedenen Bushaltestellen in Mariendorf wurde extrem rechte Propaganda festgestellt.

    - An der Bushaltestelle Rixdorfer Straße / Britzer Straße in Mariendorf wurde auf dem Wahlkampfplakat eines grünen Politikers ein Sticker mit einer gegen die Antifa gerichteten Aufschrift festgestellt. An der Haltestelle befand sich ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "III. Weg" bzw. der Jugendorganisation der Partei (NRJ)

    - An der Bushaltestelle Skutaristraße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Online-Versandhandel festgestellt.

    - An der Bushaltestelle Sommerbad Mariendorf wurden zwei rassistische Sticker sowie ein Sticker des „III. Wegs“ festgestellt, der sich gegen die „Rotfront“ richtet.

    Die festgestellten Sticker wurden unkenntlich gemacht bzw. entfernt.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Antisemitische Propaganda in Wedding

    15.08.2026 Bezirk: Mitte

    In der Müllerstraße wurden drei Aufkleber mit dem Slogan "From the river to the sea palestine will be free" entdeckt und entfernt. Mit dem Slogan wird Israel das Existenzrecht abgesprochen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Kundgebung vor dem Roten Rathaus

    15.08.2026 Bezirk: Mitte

    Vor dem Roten Rathaus am Alexanderplatz veranstalteten etwa neun Personen aus der rechtsextremen „Patriotischen Bewegung“ und ihrem Umfeld eine Kundgebung. Sie stand unter dem Motto „Save Europe – Ceuta-Krise: Zahlen und Fakten“. Das Motto stellte die Ankunft geflüchteter Menschen in der spanischen Exklave Ceuta als Bedrohung für Europa dar. Ein Redner erläuterte in einer etwa siebenminütigen Rede seine Vorstellungen zum Umgang mit den geflüchteten Menschen. Die Rede wurde im weiteren Verlauf der Kundgebung wiederholt abgespielt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Hakenkreuze und weitere Sprühereien in Niederschönhausen

    15.08.2026 Bezirk: Pankow

    Im Schloßpark wurde auf einer Parkbank der Zahlencode "161" (=Antifaschismus) mit drei Hakenkreuzen übermalt. Daneben wurde der Slogan "Anti-Antifa" geschmiert.

    Auf einer anderen Parkbank wurde der Slogan "kill all antifas" sowie der Zahlencode "1161" geschmiert. Der Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Hakenkreuz in Plänterwald

    15.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Mast an der Kreuzung Dammweg/ Kiefholzstr. wurde ein Hakenkreuz entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hitler- und "White Power"-Grüße im Weitlingkiez

    15.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In einer als Nazitreffpunkt bekannten Kneipe im Weitlingkiez trafen sich erneut Mitglieder der Neonazigruppe "Jägertruppe Berlin-Brandenburg". Diese veröffentlichten auf einem Social Media Profil ein Foto aus der Kneipe, auf dem fünf Angehörige aus dem Umfeld der "Jägertruppe" zu sehen sind, die in der Kneipe in einem Fall den Hitlergruß und in einem anderen Fall den rassistische "White-Power"-Gruß zeigten.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • "III. Weg"-Flyer in Pankow-Zentrum

    15.08.2026 Bezirk: Pankow

    In Briefkästen in Pankow-Zentrum wurden Flyer von der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Infostand der Neonazipartei "Der III. Weg" im Weitlingkiez

    15.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Vormittags führte die Neonazipartei "Der III. Weg", bzw. Mitglieder deren Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" ("NRJ"), einen Infostand inklusive Flyerverteilung mit ca. 5 jugendlichen und auch älteren Aktivist*innen vor einem Supermarkt in der Weitlingstraße durch.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonaziaufkleber der "Jägertruppe Berlin-Brandenburg" im Weitlingkiez

    15.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Vier Neonazis wurden gegen 19:00 Uhr dabei beobachtet, wie diese an der Treppe Eingang Bahnhof Lichtenberg in der Weitlingstraße Aufkleber der Neonazigruppierung "Jägertruppe Berlin-Brandenburg" verklebten. Auf dem Motiv stand die rassistische Forderung "Remigration jetzt!" und darunter der völkische und NS-verherrlichende Spruch "Blut und Boden - Treu bis in den Tod". „Blut und Boden – Treu bis in den Tod“ ist eine nationalsozialistische Parole. Sie kombiniert die rassistische Agrarideologie der NSDAP mit dem geforderten bedingungslosen Gehorsam und der extremen Opferbereitschaft für das NS-Regime.

    In der Sewanstrraße Ecke Hönower Weg wurde zudem ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv war die rassistische Parole "Tradition statt Imigration" zu lesen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Beleidigung in Neukölln

    15.08.2026 Bezirk: Neukölln

    Im Volkspark Hasenheide wurden drei Frauen von einem Mann rassistisch beleidigt. Der Mann wurde im Anschluss von der Polizei festgenommen und ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

    Quelle: Register Neukölln, Polizeimeldung vom 16.08.2026 (Nr. 0998), Tagesspiegel vom 16.08.2026
  • Angriff durch Neonazis im Allendeviertel

    14.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Salvador-Allende-Str./ Pablo-Neruda-Str. wurden drei Wahlhelfende beim Anbringen von Plakaten der Partei Die Linke angegriffen. Zunächst wurden sie von einem Mann beobachtet, der dann begann zu telefonieren. Kurze Zeit später erschien ein weiterer Mann, die beiden kannten sich, und ging sofort lautstark pöbelnd auf die Wahlhelfenden zu und beschimpfte diese u.a. als "Volksverräter". Schließlich schubste er einen Wahlhelfer so stark, dass dieser gegen ein geparktes Auto prallte. Nachdem die Polizei gerufen wurde, flüchteten die Männer.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register, Die Linke Treptow-Köpenick
  • Antisemitischer Sticker am Moritzplatz entfernt

    14.08.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Moritzplatz wurde ein Sticker entfernt, auf dem stand auf der linken Seite "Vergewaltiger, Nazis, Mörder, Verbrecher", auf der rechten Seite "Als Touristen getarnt unterwegs" und unten darunter "Murderer Nazi Israelis YOU ARE NOT SAVE".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Aufkleber in Baumschulenweg

    14.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Ekkehardstr./ Ludwig-Klapp-Str. wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten sowie queere Menschen.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Misogyne Beleidigungen, Bedrohung und Belästigungen in der Straßenbahn M13

    14.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    ​In der Tram-Linie M13 in Richtung Frankfurter Allee belästigte ein Mann mehrere Jugendliche. Als eine Person zivilcouragiert einschritt und den Mann aufforderte, die Jugendlichen in Ruhe zu lassen, reagierte dieser aggressiv. Er beleidigte die einschreitende Person wiederholt misogyn und drohte ihr mit der Polizei sowie mit körperlicher Gewalt. Eine Frau und ein Mann griffen unterstützend ein.

    ​An der Haltestelle S+U Frankfurter Allee stieg der Aggressor aus und belästigte im Umfeld weiterhin distanzlos Passant*innen.

    Anmerkung:

    Misogynie bezeichnet generellen Frauenhass oder die Abwertung von Frauen, unabhängig von historischen Kontexten oder politischen Bewegungen.

    Misogynes Denken ist nicht identisch mit Antifeminismus, überschneidet sich jedoch stark mit ihm und dient oft als emotionale oder ideologische Grundlage dafür.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonaziaufkleber in Lichtenberg-Mitte

    14.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einer Ladesäule auf der Marie-Curie-Allee wurde ein Aufkleber aus einem Naziversand gefunden und entdeckt. Auf dem Motiv war die an die NS-Parole "Kraft durch Freude" angelehnte Aufschrift "Kraft durch Diesel" sowie Werbung für den Neonaziversand zu lesen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassismus und Stimmungsmache gegen Minderheiten und politische Gegner*innen in Lichtenberg-Nord

    14.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem extrem rechten und rassistischen Aufkleber, der in einer Unterführung an der Frankfurter Alle gemeldet und entfernt wurde, standen folgende Aussagen:

    „Was die Links-Partei noch fordert:“

    ​Aufgelistete Aussagen:

    ​„Unbegrenzte Zuwanderung aus Marokko/Nordafrika“

    ​„Keine weiteren Abschiebungen mehr“

    ​„Roma - Geschichte als Pflichtinhalt in der Schule“

    ​„Wahlrecht für alle Ausländer“

    ​„Ramallah (Gaza) soll Partnerstadt von Berlin werden“

    ​„Polizei entwaffnen und ANTIFA aufrüsten“

    ​Der Aufkleber nutzt Falschbehauptungen und Verzerrungen, um Vorurteile gegenüber Migrant*innen, Nordafrikaner*innen und der Minderheit der Sint*izze und Rom*nja zu schüren sowie Ängste in der Bevölkerung zu bedienen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Benachteiligung im Wohnverhältnis in Wedding

    14.08.2026 Bezirk: Mitte

    Eine Hausverwaltung reagierte wiederholt nicht auf die Beschwerden einer Schwarzen Familie in Wedding, die wiederholt von Nachbar*innen rassistisch, beleidigt, gemobbt und bedroht worden ist. Schließlich erhielten die Betroffenen einen abwiegelnden Brief der Hausverwaltung, der erneut ihre Nicht-Bereitschaft belegt, die bedrohte Familie zu unterstützen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
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