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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Extrem rechte Aufkleber in Oberschöneweide

    03.07.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Tabbertstr. wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber enthielt die Aufschrift "Patriotische Aktion", der andere richtete sich gegen politische Gegner*innen und queere Menschen und bezeichnete diese in abwertender Form als "Zecke".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechter Aufkleber in Französisch Buchholz

    03.07.2026 Bezirk: Pankow

    An einer BVG-Säule an der Tramhaltestelle Arnouxstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt. Er trug den Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und zeigte vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene. Bei einigen der abgebildeten Personen handelt es sich um verurteilte Holocaustleugner*innen. Der Aufkleber wird über einen extrem rechten Versandhandel vertrieben.

    Quelle: Pankower Register
  • Extrem rechter Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    03.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Pablo-Picasso-Straße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand gefunden und unkenntlich gemacht. Auf dem gegen Antifaschismus gerichteten Motiv stand die Parole "Love animals, hate Antifa".

    Quelle: Pankower Register
  • Rassistischer Angriff in Oberschöneweide

    03.07.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am späten Abend stieg ein Mann in die Tram an der Haltestelle Wilhelminenhofstr./ Edisonstr. und ging an einer Gruppe von vier Männern vorbei, aus der heraus er rassistisch beleidigt und geschubst wurde. Zudem schlug ein Mann ihm seinen Hut vom Kopf. Ein weiterer Fahrgast zeigte Zivilcourage und stellte sich dazwischen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0802 vom 04.07.2026
  • Aufkleber von extrem rechtem Musiklabel im Fennpfuhl

    02.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Paul-Junius-Straße, am Eingang zum Fennpfuhlpark, wurden drei Aufkleber eines extrem rechten Musik-Labels mit der Aufschrift "Keiner hat den Kampfgeist von Opa" gefunden. Neben der Schrift ist ein Soldat auf einem Pferd zu sehen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • LGBTIQ*-feindliche und rassistische Schmierereien auf Werbeplakaten am Frankfurter Tor

    02.07.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einem Plakat eines Nachtclubs an der M10-Station Frankfurter Tor wurde der queerfeindliche Schriftzug "leckt euch doch die scheiße aus dem arschloch gays" entfernt. Direkt unter dem entfernten Plakat befand sich noch ein weiterer rassistischer Schriftzug: "Sucht eure Weiber doch im Kongo, das ist niedrig genug für deutsches Niveau". Der Schriftzug wurde ebenfalls entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Neonazi-Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    02.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Rhinstraße Ecke Plauener Straße wurde auf einer Ampel ein Neonaziaufkleber mit der gegen Antifaschismus gerichteten Parole "Love animals, hate antifa" gefunden und entfernt.

    An der Tramhaltestelle Rhinstraße Ecke Gärtnerstraße wurde zudem ein Neonaziaufkleber mit der Aufschrift "Make germany great again" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonaziaufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    02.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Pavillon am Warnitzer Bogen wurden an einem Verkehrsschild insgesamt neun Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf allen Motiven stand die rassistische Forderung nach "Remigration jetzt!" in Kombination mit Werbung für den Naziversand.

    Zudem klebten vor Ort noch zwei weitere Aufkleber - einer mit der LGBTIQ*-feindlichen Aufschrift "FCK LGBTQ" - und ein weiterer mit der gegen politische Gegner*innen gerichteten Parole "Good night left side" in Kombination mit zwei darauf abgebildeten Reichsflaggen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Neonazistische Propaganda in Lichtenberg-Mitte

    02.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Bushaltestelle am S-Bahnhof Nöldner Platz wurden drei Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Zwei davon richteten sich gegen Antifaschismus mit Parolen wie "FCK Antifa". Ein dritter Aufkleber beinhaltete den antimuslimische Slogan "Nix yallah, yallah, hier wird deutsch gesprochen" in Kombination mit einer NS-verherrlichenden Reichsflagge in schwarz-weiß-rot.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Niederschönhausen

    01.07.2026 Bezirk: Pankow

    In der Blankenburger Straße und in der Rolandstraße wurden jeweils ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und überklebt. Dieser trug den Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und zeigte vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene. Bei einigen der abgebildeten Personen handelt es sich um verurteilte Holocaustleugner*innen. Der Aufkleber wird über einen extrem rechten Versandhandel vertrieben.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechter Sticker in Charlottenburg

    01.07.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An der Ecke Wilmersdorfer Straße/Gervinusstraße wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels entdeckt und entfernt. Abgebildet waren auf dem Sticker unter anderem die Reichsfarben.

    Quelle: Register CW via Signal
  • LGBTIQ*-feindliche Beleidigung im Fahrstuhl am S-Warschauer Straße

    01.07.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine trans Frau wurde gegen 9:30 Uhr im Fahrstuhl am S-Bahnhof Warschauer Straße mit Beleidigungen wie "Scheiß Tunten, ihr seid so eklig!" und "Ihr scheiß Tunten gehört alle umgebracht!" attackiert. Weil die Betroffene als Punk auch als politische Gegnerin gelesen wurde, sagte der Täter beim Gehen auch, dass er stolz sei "rechts" zu sein und nannte sie eine "linke Fotze".

    Quelle: Berliner Register
  • Neonazischmierereien in Falkenberg

    01.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Landschaftsschutzgebiet Falkenberg - im Bereich hinter dem Tierheim - wurden auf einem öffentlichen Müllbehälter zahlreiche Nazisymbole entdeckt. Folgendes war darauf mit einem schwarzen Stift angebracht: "HH" (="Heil Hitler"), die Neonazizahlencodes "1161", "18" und "88", sowie ein Hakenkreuz und ein "SS"-Schriftzug.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Angriff auf einen Essenslieferanten in der Palisadenstraße/Friedenstraße

    01.07.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 12:00 Uhr kam es an der Ecke Palisadenstraße/Friedenstraße in Friedrichshain zu einem rassistischen Angriff auf einen Essenslieferanten. Nach einer Verkehrsunstimmigkeit zwischen zwei Fahrradfahrern beschimpfte ein etwa Mitte 30-jähriger, weißer Mann auf einem Fahrrad den betroffenen Kurier, der als Person of Color beschrieben wurde. Der Mann fuhr neben dem Betroffenen her, spuckte auf den Boden und trat ihm zweimal heftig gegen das Bein. Anschließend fuhr er weiter und beleidigte den Kurier lautstark rassistisch, unter anderem als „Kanacke“ und „Hund“.
    Etwa vier Zeug*innen sprachen den Betroffenen danach an, boten Unterstützung an und fragten, ob er die Polizei rufen wolle.

    Quelle: Berliner Register
  • Rassistischer Angriff sowie Beleidigung an einer Bushaltestelle in Mariendorf

    01.07.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Eine Schwarze queere Frau wurde an der Bushaltestelle Westphalweg (Richtung Mariendorf/Dardanellen) während eines Telefonats auf Seychellen-Kreolisch von einer älteren Frau zunächst wegen des Telefonierens in abwertendem Ton angegangen. Die Betroffene, die in Berlin geboren und aufgewachsen ist, fragte daraufhin: „Wat ham Sie jesagt?“ Daraufhin wurde sie von der Frau als „widerliches Pack“ beleidigt und angespuckt. Im Bus setzte sich die Auseinandersetzung fort. Eine weitere Frau solidarisierte sich mit der Angreiferin. Schließlich sagte diese zu der Betroffenen: „Gehen Sie dahin zurück, wo Sie herkommen.“ Zwei Haltestellen später verließ die Betroffene den Bus, um sich der Situation zu entziehen. Sie berichtete zudem, in den vergangenen drei Jahren nahezu monatlich rassistische oder queerfeindliche Anfeindungen erlebt zu haben.

    Quelle: Persönliche Meldung
  • Sprüherei gegen Antifaschismus in Karlshorst

    01.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Beim Gehweg hinter einer Kita in der Treskowallee wurde eine gegen Antifaschist*innen gerichtete Sprüherei in schwarzer Farbe in Form der Parole "FCK Antifa" gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Pankow-Zentrum

    30.06.2026 Bezirk: Pankow

    In der Nähe des S-Bahnhofes Pankow-Zentrum wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und überklebt. Dieser trugen den Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und zeigten vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene. Bei einigen der abgebildeten Personen handelt es sich um verurteilte Holocaustleugner*innen. Der Aufkleber wird über einen extrem rechten Versandhandel vertrieben.

    In der Vesaliusstraße wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und überklebt. Ebenso wurde in der Vesaliusstraße ein Aufkleber der rassistischen Organisation "KuKluxKlan" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber trug den Slogan "KuKluxKlan White Power Section Germany".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Politisch motivierter Flaschenangriff auf Linken-Mitglied im Nibelungenpark

    30.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Gegen Mitternacht wurde ein 19-jähriger Mann im Nibelungenpark in Lichtenberg Opfer eines mutmaßlich politisch motivierten Angriffs. Der junge Mann, der nach eigenen Angaben Mitglied der Partei Die Linke ist, war im Park zu Fuß unterwegs, als ihm ein unbekannter Mann entgegenkam.

    ​Kurz nach dem Vorbeigehen beleidigte der Unbekannte den 19-Jährigen laut Polizeiangaben als "dumme Zecke" und warf ihm eine Glasflasche an den Hinterkopf. Der Verletzte konnte aus dem Park flüchten. Eine aufmerksame Anwohnerin bemerkte den Verletzten und alarmierte die Rettungskräfte. Der junge Mann musste mit Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

    ​Da ein politisches, gegen politische Gegner*innen gerichtetes Motiv im Raum steht, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung übernommen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0791 vom 01.07.2026, Tagesspiegel vom 01.07.2026, ND vom 01.07.2026, taz vom 01.07.2026
  • Rassistischer Aufkleber in Johannisthal

    30.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Groß-Berliner-Damm/ Benno-König-Str. wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistischer Aufkleber in Oberschöneweide

    30.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Schild am Eingang zur Wuhlheide an der Kreuzung Rummelsburger Str./ An der Wuhlheide wurde ein Aufkleber mit dem NS-verherrlichenden und antimuslimischen Slogan "Nix yallah, yallah, hier wird deutsch gesprochen" in Kombination mit einer Reichsflagge in schwarz-weiß-rot entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistische und NS-verherrlichende Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    30.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Lindencenter in Neu-Hohenschönhausen wurden erneut zwei Aufkleber der Neonazigruppierung "Jägertruppe Berlin-Brandenburg" gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand die rassistische Forderung "Remigration jetzt!" und darunter der völkische und NS-verherrlichende Spruch "Blut und Boden - Treu bis in den Tod". „Blut und Boden – Treu bis in den Tod“ ist eine nationalsozialistische Parole. Sie kombiniert die rassistische Agrarideologie der NSDAP mit dem geforderten bedingungslosen Gehorsam und der extremen Opferbereitschaft für das NS-Regime.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antisemitischer Sticker in Nord-Neukölln

    29.06.2026 Bezirk: Neukölln

    An der Ecke Pannierstraße/Sonnenallee wurde ein antisemitischer Sticker entdeckt und unkenntlich gemacht. Abgebildet waren drei stilisierte Gleitschirmflieger in den Farben schwarz, rot und grün, dazu der Slogan: "CON LA RESISTENZA DAL 1948" ("Mit dem Widerstand von 1948").

    Der Sticker nimmt Bezug auf den Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und den Einsatz von Gleitschirmen. Diese symbolische Darstellung kann als Verherrlichung der Gewalt an Juden*Jüdinnen gewertet werden.

    Quelle: Register Neukölln
  • Extrem rechte Aufkleber in Weißensee

    29.06.2026 Bezirk: Pankow

    An der Kreuzung Gartenstraße Ecke Else-Jahn-Straße wurden drei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Der erste Aufkleber hatte einen schwarz-weiß-roten Hintergrund sowie den Slogan "Deutschland Deutschland über alles". Der zweite Aufkleber hatte die Abbildung einen Reichsadlers an den oberen und unteren Rand die Farben schwarz-weiß-rot sowie den Slogan "Deutsches Reichsgebiet". Der dritte Aufkleber hatte die Abbildung einer "Schwarzen Sonne" sowie den Slogan "Auch ohne Sonne braun".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    29.06.2026 Bezirk: Mitte

    Im Eingang des U-Bahnhof Leopoldplatz wurde ein Aufkleber einer fundamentalistischen rechtskatholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechter Angriff nach Public-Viewing zur Fußball-WM am Uber Platz

    29.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Nach einer Public-Viewing-Veranstaltung zur Fußball-WM am Uber Platz kam es in der Nacht gegen 1:30 Uhr zu Ausschreitungen und körperlichen Auseinandersetzungen.
    Laut Polizei erstreckte sich das Geschehen zeitweise über nahezu den gesamten Platz. Es wurden Flaschen auf Personen geworfen; ein unbeteiligter Mann wurde von einer Flasche getroffen, lehnte eine ärztliche Behandlung jedoch ab.
    Nach Angaben von Zeug*innen sollen mindestens drei der Festgenommenen beziehungsweise beteiligten Personen aus dem Umfeld der extrem rechten Gruppierung „Deutsche Patrioten voran“ stammen. Die Gruppierung ist unter anderem durch rechte Mobilisierungen und Störungen von CSD-Veranstaltungen in Brandenburg aufgefallen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0789 und Antifa Berlin vom 30.06.26
  • Neonazi-Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    29.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Berl wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand die gegen politische Gegner:innen der extremen Rechten gerichtete Forderung "Antifa verbieten!" in Kombination mit Eigenwerbung für den Versand.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Beleidigung in Charlottenburg

    29.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Eine 43-jährige Frau beleidigte bei einer Taxifahrt den Fahrer auf Höhe der Budapester Straße in Charlottenburg rassistisch.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0784 vom 30.06.2026
  • Rassistischer Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    29.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Bushaltestelle Gehrenseestraße wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem extrem rechten Versand gemeldet und entfernt. Auf dem Motiv stand die rassistische Forderung nach "Remigration".

    Quelle: Lichtenberger Register, BENN Hohenschönhausen
  • Rassistischer Aufkleber in Spandau

    29.06.2026 Bezirk: Spandau

    In der Carl-Schurz-Straße wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift „Nett hier. Aber sollten Sie nicht abgeschoben werden?“ entdeckt. Die Aufschrift war auch auf Arabisch zu lesen, wobei die Übersetzung fehlerhaft ist.

    Quelle: Register Spandau
  • Rassistischer Sticker in der Lenbachstraße entfernt

    29.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Lenbachstraße wurde ein Sticker entfernt. Darauf abgebildet war ein Reh und darunter stand Migration. Dabei handelt es sich um eine Umwegkommunikation ( Re-h - Migration ) bzw. ein Bild-Wort-Spiel für das Wort Remigration.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Vorfall in Mitte

    29.06.2026 Bezirk: Mitte

    In einer Bildungseinrichtung im Bezirk Mitte ereignete sich ein rasssistischer Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Sprüherei gegen Antifaschismus

    29.06.2026 Bezirk: Pankow

    Am Hinterausgang des S-Bahnhof Buches befand sich die Sprüherei "1161". Dieser Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Transphober Vorfall in Mitte

    29.06.2026 Bezirk: Mitte

    Im Bezirk Mitte ereignete sich ein transphober Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Antimuslimischer Rassismus am RAW-Gelände

    28.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einem Werbeplakat von Claim an der Mauer zum RAW-Gelände wurde der Slogan "Muslime: Ein Teil von Dir! Ein zweiter Blick lohnt sich" insofern verändert, das das T durchgestrichen und darüber ein K geschrieben wurde.
    Die Organisation CLAIM setzt sich bundesweit gegen antimuslimischen Rassismus sowie gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit ein

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Aufkleber in Oberschöneweide

    28.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An zwei Geldautomaten einer Sparkassenfiliale in der Wilhelminenhofstr. wurden Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extreme Rechte Parolen in Weißensee

    27.06.2026 Bezirk: Pankow

    Auf der Indira-Gandhi-Straße, Höhe Bizetstraße, riefen mehrere Personen im öffentlichen Raum wiederholt die Parolen „Heil Hitler“ sowie „Ausländer raus“.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • LGBTIQ*-feindlicher Angriff am Mehringdamm

    27.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine nicht-binäre Person und eine Transfrau waren gegen 4:30 Uhr an der Kreuzung Mehringdamm/ Gneisenaustraße unterwegs, als sie von zwei Männern beleidigt wurden. Als sie darauf nicht reagierten, wurde die nicht-binäre Person unvermittelt mit Fäustschlägen angegriffen und stürzte zu Boden. Die Freundin eilte zu Hilfe und wurde ebenfalls zu Boden geschlagen. Auf beide am Boden liegenden Opfer traten und schlugen die Täter weiter ein.
    Erst als mehrere Zeug*innen eingriffen, flüchteten die Täter in Richtung Großbeerenstraße.
    Die Opfer erlitten Kopfplatz- und Schürfwunden und wurden vom alarmierten Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0767 vom 27.06.2026
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