Extrem rechter Aufkleber in Friedrichshagen
Am S-Bahnhof Hirschgarten wurde ein Aufkleber, der einen extrem rechten Onlinehandel bewarb, entdeckt und entfernt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Am S-Bahnhof Hirschgarten wurde ein Aufkleber, der einen extrem rechten Onlinehandel bewarb, entdeckt und entfernt.
An der Südostalleebrücke wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich in NS-verharmlosender Weise gegen Antifaschist*innen richtete.
In der Schulstraße, Ecke Maxstraße wurde ein Aufkleber einer rechtskatholischen christlich-fundamentalistischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet, entdeckt und entfernt.
An der Bellevue Allee und der Straße des 17. Juni wurdem mehrere gegen die Antifa gerichtete Aufkleber aus extrem rechten Versandhandlungen sowie ein rassistischer Aufkleber einer extrem rechten Kampagnenorganisation entdeckt und entfernt.
Heute bemerkten Mitarbeitende des Jugendclub Cafe Köpenick in der Seelenbinder Str., dass die Pridefahne vom Fahnenmast entfernt wurde.
Bereits im Juli wurde die Fahne im Zuge eines LGBTIQ*-feindlichen Brandanschlags entwendet und verbrannt.
Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa zehn Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.
An Anfang der Langen Brücke wurden sieben rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
In der U-Bahnlinie 6 zwischen den Stationen Seestraße und Rehberge wurde eine Schwarze Frau von einem angetrukenen Mann zunächst sexistisch bedrängt. Nachdem sie ihn demonstrativ zu ignorieren versucht hatte, beleidigte er sie aggressiv rassistisch und näherte sich ihr immer mehr. Ein Mitfahrender stellte sich dazwischen und stieg dann mit ihr in einen anderen Waggon um.
Am S-Bahnhof Hirschgarten wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels entdeckt und entfernt.
Um den Schillerpark wurden drei "Remigration" fordernde rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
An der Krezung Lüdersstr./ Alter Markt wurde an einem Mülleimer ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
Am Pariser Platz vor der US-amerikanischen Botschaft hielten zwei Reichsbürger*innen eine Mahnwache ab, bei der schwarz-weiß-rote Reichsfahnen gezeigt wurden.
An der Liebenwalder Straße wurde ein Aufkleber einer rechtskatholischen christlich-fundamentalistischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet, entdeckt und entfernt.
In der Giselastraße wurde eine mit blauer Farbe auf eine Hauswand geschmierte "Free J"-Parole gemeldet. "J" bezieht sich auf eine Führungsfigur der extrem rechten Gruppierung "Deutsche Jugend Voran" ("DJV"), die für begangene und verurteilte Straftaten im August 2025 eine Haftstrafe antreten musste.
In der Berolinastraße im Ortsteil Mitte wurden ein Dutzend rassistische Aufkleber der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
An der Kreuzung Wongrowitzer Steig/ Güldenauer Weg wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Forderung nach einer sog. "Remigration" entdeckt und entfernt.
Auf dem Washingtonplatz in Moabit fand eine antifeministische Kundgebung der katholisch-fundamentalistischen Bewegung „Tradition, Familie und Privateigentum“ (TFP) gegen Schwangerschaftsabbrüche mit rund 20 Personen statt. Die Teilnehmenden zeigten TFP-Fahnen und ein Transparent, das dazu aufrief, die „Sünde der Abtreibung“ zu beenden.
In einem Jugendpavillion im Quartiers-Park Neubrandenburger Straße wurden mit weißer Farbe gemalte Schmierereien in Form eines NS-verherrlichenden "Sieg Heil" und eines rassistischen "Ausländer verboten!"-Schriftzuges gemeldet. Daneben befand sich auch ein "AfD"-Schriftzug in der gleichen Farbe.
In der Wustrower Straße wurden erneut Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" entdeckt. Dieses Mal mit den folgenden Motiven:
- "Europa ist nicht der Orient - Kampf der Islamisierung! - Der III. Weg"
- "Terrorstaat Israel - Der III. Weg"
In der Egon-Erwin-Kisch-Straße wurde ein "We hate Antifa"-Aufkleber gefunden und entfernt.
Im Landschaftspark Wartenberger Feldmark wurden zwei Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gemeldet und entfernt. Es handelte sich dabei um das rassistische Motiv "Asylbetrüger nicht willkommen" und den gegen Antifaschist*innen gerichteten Aufkleber mit dem Slogan "Dumm, dümmer, Antifa".
In der Linienstraße in Mitte wurde ein rassistisch-einwanderungsfeindlicher Aufkleber einer extrem rechten Kampagnen-Organisation gefunden und überklebt.
In der Wustrower Straße und in der Ahrenshooper Straße wurden erneut Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" bzw. deren Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" (NRJ) gefunden und entfernt.
Auf den Motiven waren folgende Parolen - jeweils in Kombination mit Werbung für die Partei - zu lesen:
- "Nationalrevolutionäre Jugend - NRJ"
- "Gegen Drogen! AG Körper und Geist"
Am Malchower Weg Ecke Wartenberger Straße wurde zudem ein extrem rechter und rassistischer Aufkleber von einem Neonazi-Versand entdeckt und entdeckt. Auf diesem stand der Slogan "Raus mit die Viecher".
Auf der Falkenberger Chausee Ecke Egon-Erwin-Kisch-Straße wurde ein antimuslimischer Aufkleber mit der Parole "Habibi-freie Zone - Hier wird deutsch gesprochen" in Kombination mit einem Reichsadler gefunden und entfernt. Ebenfalls dort wurde ein Aufkleber in Form einer schwarz-weiß-roten Reichsfahne gefunden und entfernt.
In der Egon-Erwin-Kisch-Straße wurde auf einem Altkleider-Container auch noch ein "FCK Antifa"-Aufkleber sowie ein "We hate Antifa"-Motiv entdeckt und jeweils entfernt. Ebenfalls dort befand sich ein Neonazi-Aufkleber mit der gegen politische Gegner*innen gerichteten Parole "Antifa-freie Zone" in Kombination mit einer Reichsflagge in schwarz-weiß-rot, einem durchgestrichenen Punk, einem durchgestrichenen Antifa-Logo und einer durchgestrichenen trans Person. Zudem befanden sich dort jeweils ein Neonazi-Aufkleber mit den Motiven "Der einzige Fachkräftemangel herrscht im Bundestag" umrundet von einer Reichsflagge in schwarz-weiß-rot und "Habibi-freie Zone".
Am S-Bahnhof Wartenberg wurde auf einem Verkehrsschild der neonazistische Zahlencode "1161" in Kombination mit einem "White Power"-Zeichen in weißer Farbe gemeldet.
In der Woldegker Straße befand sich auf einem Briefkasten der Deutschen Post ein "We hate Antifa"-Aufkleber. Dieser wurde entfernt.
Am Leopoldplatz wurde ein Aufkleber einer rechtskatholischen christlich-fundamentalistischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet, entdeckt und entfernt.
Auf der Clayallee in Zehlendorf wurden zwei Sticker entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten. Einer der Sticker stammte von der extrem rechten Gruppierung "Ein Prozent" und hatte den Slogan „Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt. Unsere Heimat ist nicht verhandelbar“. Die Aufkleber wurden unkenntlich gemacht.
An einer Kita in der Südostallee wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
In einem Pavillion in der Straße Breiter Weg wurde der Schriftzug "NSDAP" entdeckt und entfernt.
Auf der Rathausstraße Ecke Frankfurter Allee wurde ein NS-verharmlosender Aufkleber gemeldet. Auf dem Motiv waren rechts-autoritäre politische Personen (Trump, Netanjahu, Musk, Putin...) abgebildet, eingearbeitet in scheinbare Originalfotos von Personen in NS-Uniformen. Darauf waren Hakenkreuze und andere NS-Abzeichen zu sehen. Dies wurde überschrieben mit "The turd Reich" (Das Fäkalien-Reich), in Anspielung auf das "Dritte Reich". Durch diesen überspitzten Vergleich stellen die Plakate eine Verharmlosung des Nationalsozialismus dar.
Am Hegelplatz wurde ein den Nationalsozialismus relativierender antimuslimisch-rassistischer Aufkleber mit Nahostbezug entdeckt und entfernt.
In der Guineastraße und der Seestraße wurden zwei "Remigration" fordernde rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
Weitlingstraße Ecke Münsterlandplatz wurde eine Wolfsangel in weißer Farbe auf einer Parkbank entdeckt.
Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.
Die Schmierereien reihen sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.
In der Egon-Erwin-Kisch Straße Ecke Neubrandenburger Straße wurde ein Neonazi-Aufkleber mit der rassistischen bzw. muslimfeindlichen Aufschrift "Wir müssen draussen bleiben" in Kombination mit darauf abgebildeten Menschen in muslimischer Kleidung entdeckt und unkenntlich gemacht.
Auf der Paul-Junius-Straße zwischen Scheffelstraße und Storkower Straße wurden insgesamt 8 kleinere und größere Wolfsangeln in weißer, schwarzer, grüner und gelber Farbe auf Zäunen, Laternenmasten und Stromkästen gemeldet und unkenntlich gemacht.
Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.
Die Schmierereien reihen sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.
In der Wartenberger Straße auf Höhe des Cabuwazi, in der Wustrower Straße und am Prerower Platz wurden erneut Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" bzw. deren Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" (NRJ) gefunden und entfernt.
Auf den Motiven waren folgende Parolen - jeweils in Kombination mit Werbung für die Partei zu lesen:
- "Neuer deutscher Standard - Der III. Weg und NRJ"
- "Sport frei - Der III. Weg und NRJ"
- "Deutsch bleiben statt Mainstream - Der III. Weg"
- "AG Körper und Geist - Der III. Weg"
- "Deutsche Jugend voran - Der III. Weg"
- "Nationalrevolutionäre Jugend - NRJ"
- "Miethaie abfischen! Wohnen ist kein Luxus! Für bezahlbaren Wohnraum! - Der III. Weg"
Am Prerower Platz wurde zudem ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Halte Deine Region sauber!" und einer durchgestrichenen Regenbogenflagge gefunden und entfernt.
An der Bushaltestelle in der Körtingstraße in Mariendorf wurden zwei Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Die Sticker trugen die Aufschrift „Schweigen heißt zustimmen. Es ist dein Land! Hol es dir zurück!“. Dieser Text ist eine direkte Folge der rassistischen Behauptung, der Nationalstaat gerate unter die Kontrolle einer fremden Macht oder von „Ausländern“, was als größte Bedrohung dargestellt wird und daher als rassistisch interpretiert werden kann.
In der Schulzendorfer Str. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber zeigte ein Piktogramm einer heteronormativen Kleinfamilie, die sich mit einem Regenschirm vor einer Pride Flag "schützt".
Nachdem zwei Männer im Bus 165 mehrfach eine Person angepöbelt hatten, mischte sich ein Mann ein. Bevor die beiden Pöbler an der Haltestelle Bärenlauchstr. ausstiegen, ging einer von ihnen auf den Mann zu und beleidigte und povozierte ihn. Dabei bezog er sich auf die Intervention des Mannes und schrie diesem ins Gesicht und kam ihm so nah, dass er ihn mehrfach berührte.
Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa zehn Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.
An der Bushaltestelle S-Bahnhof Schöneweide wurde eine Person von zwei Männern mit den Worten "Scheiß linkes Pack" beschimpft. Einer der Männen spuckte danach in die Richtung der Person.
Nachdem alle in den Bus 165 eingestiegen waren, pöbelten die Männer an der Haltestelle "NS Dokumentationszentrum" erneut gegen die Person und sagten Dinge wie "Können sie gleich da abgeben." und "Lass aussteigen und Stress machen." An dieser Stelle bat ein Mann die beiden ihre Pöbeleien zu unterlassen.
Im Bahnhof Lichtenberg, Ausgang Richtung Eugeniu-Botnari-Platz, wurde eine "FCK Antifa"-Schmiererei in schwarzer Farbe gemeldet.
An der Baustelle am Lichterfelder Ring in Marienfelde wurden zwei extrem rechte Sticker entdeckt: ein Sticker der „Patriotischen Bewegung“ und ein weiterer mit der Aufschrift „Islamisierung? Nein danke“.
Am Weigandufer in Nord-Neukölln wurde der neonazistische Zahlencode „88" gesprüht. Der Zahlencode „88“ steht für „Heil Hitler“, da H der achte Buchstabe des Alphabets ist.
In Alt-Friedrichsfelde wurde auf einem Stromkasten ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war eine Reichsflagge in schwarz-weiß-rot in Kombination mit einem Wehrmachtssoldaten, einem eisernen Kreuz und dem Slogan "Sie waren die besten Soldaten der Welt" zu sehen.
Auf Laternenpfähken und Stromkästen in der Siemensstraße in Lankwitz wurden mehrere Schmierereien entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten. Die Schmierereien wurden teilweise unkenntlich gemacht.
Entlang der Celsiusstraße und am S-Bahnhof Osdorfer Straße in Lichterfelde wurden sieben extrem rechte Sticker entdeckt und entfernt. Einige Sticker stammten aus extrem rechten Verandshops, andere waren von der extrem rechten Gruppierung "Ein Prozent".
Alle Aufkleber richteten sich vom Inhalt her gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Ein Sticker war in seiner Darstellung zudem antifeministisch.
Auf der Brücke Neue Späthstraße wurde der Schriftzug "Alle Muslime Raus" entdeckt. Außerdem wurde dort der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt. Die Schmiererei wurde inzwischen entfernt.
In der Weitlingstraße wurde eine kleinere Wolfsangel in schwarzer Farbe auf einer Hauswand direkt neben einem Klingelschild gemeldet und überklebt.
Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.
Die Schmierereien reihen sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.
Auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Wendenschloßstr. wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
In der Wustrower Straße ("Terrorstaat Israel") und in der Ahrenshooper Straße ("Gegen Drogen - AG Körper und Geist") klebten erneut zwei Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg". Beide wurden entfernt.
An einem Supermarkt in der Wilhelminenhofstr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Überklebt, du Zecke" entdeckt und entfernt. Dieser bildete zusätzlich eine durchgestrichene Pridefahne ab.
Im Park und auf dem Spielplatz am Rodelberg wurden an Treppengeländern und Schildern insgesamt drei Aufkleber der extrem rechten Gruppierung "Patriotische Bewegung Berlin" entdeckt und entfernt.
Auf dem Wasgensteig Ecke Schlehdornsteig in Nikolassee wurden erneut Sticker aus extrem rechten Versandshops entdeckt und entfernt. Beide Aufkleber zeigten ein Flugzeug mit dem Namen "Remigration Air". Der eine Sticker richtete sich gegen geflüchtete Menschen, der andere Sticker brachte Migration mit Kriminalität in Verbindung.
Auf der Frankfurter Allee - auf Höhe des Bahnhofs Lichtenberg - wurden insgesamt 5 kleinere Wolfsangeln in weißer, schwarzer und gelber Farbe gemeldet.
Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.
Die Schmierereien reihen sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.
An der Kreuzung Mayschweg/ Lobitzweg wurden an einem Straßenschild ein antimuslimischer Aufkleber entdeckt und entfernt.