Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen
Logo: Leichte Sprache, von: Inclusion Europe Logo: DGS Deutsche Gebärdensprache

Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

Zu Vorfalls-Liste springen

Vorfälle Filtern

von:
bis:
Volltext-Suche
Filter zurücksetzen
Zurück zu Vorfalls-Filter springen

Weitere Links

Glossar
  • Extrem rechter Aufkleber in Charlottenburg

    18.02.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Schlossstraße Ecke Horstweg wurde ein Aufkleber entdeckt, der den Instragram-Account eines extrem rechten Aktivisten bewirbt.

    Quelle: Register CW via Telegram
  • "Nazi Kiez"-Sprüherei in Wartenberg

    17.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Berl in Wartenberg wurde ein in weißer Farbe aufgesprühter "Nazi Kiez"-Schriftzug auf einem Altkleidercontainer gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, RAA
  • LGBTIQ*-feindlicher Flyer in Briefkasten einer JFE und extrem rechte Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    16.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In den Briefkasten einer Jugendfreizeiteinrichtung in Hohenschönhausen wurde erneut ein LGBTIQ*feindlicher Flyer eingeworfen. Der Flyer stammte vom LGBTIQ*feindlichen und rechtspopulistischen Aktionsbündnis "Demo für Alle" und war mit der Parole "Sexuelle Identität gehört nicht ins Grundgesetz!" betitelt. Darauf wird gegen eine grundgesetzliche Verankerung der selbstbestimmten sexuellen Identität von Menschen aus der LGBTIQ*-Community im Grundgesetz gehetzt.

    In der Ribnitzer Straße wurden auf der Rückseite eines Supermarktes erneut zwei verschiedene Aufklebermotive der extremen Rechten gefunden und entfernt. Einmal wurde ein Aufkleber aus einem Naziversand mit der antimuslimischen Aufschrift "Habibifreie Zone - Hier wird Deutsch gesprochen!" in Kombination mit einem Reichsadler und einmal ein Motiv der extrem rechten "EinProzent"-Kampagne mit der Aufschrift "Hier wurde linksextreme Propaganda entfernt - Unsere Heimat ist nicht verhandelber" gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, JFE, Bürger*in
  • Rassistische Beleidigung und Bedrohung im Weitlingkiez

    16.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Vor einem Supermarkt in der Weitlingstraße kam es zu einem rassistischen Vorfall. Ein weißer Mann beleidigte eine Person mit karibischen Wurzeln massiv rassistisch und sprach der betroffenen Person das Aufenthaltsrecht ab („illegal“).

    ​Zusätzlich zu den verbalen Angriffen untermauerte der Mann seine Drohungen mit einer deutlichen Gewaltgeste, indem er sich mit dem Finger über den Hals fuhr (Symbolisieren des Halsabschneidens).

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Transfeindlicher Aufkleber in der U-Bahn im Westend

    16.02.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der U2 wurde am U-Bahnhof Ruhleben ein transfeindlicher Sticker entdeckt und entfernt. Auf dem Sticker war der Ausspruch "Stop transing the gay away" (etwa "Hört auf Homosexuelle wegzutransen") zu lesen. Damit werden trans Menschen als angebliche Bedrohung für eine homosexuelle Identität formuliert und diffamiert.

    Quelle: Register Spandau
  • Behindertenfeindliche Benachteiligung in Charlottenburg

    15.02.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einem Cafe in Charlottenburg wurde einer Person, die auf einen Assistenzhund angewiesen ist, der Zugang zum Geschäft mit dem Assistenzhund verweigert. Zwar wurden "hygenische Gründe" als Begründung vorgeschoben, da es sich bei dem Assistenzhund allerdings um ein für die Person notwendiges Hilfsmittel handelt, ist dies als behindertenfeindliche Benachteiligung einzuordnen.

    Quelle: Beauftragte für Menschen mit Behinderung CW
  • Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    15.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Lichtenberg wurde ein Aufkleber einer extrem rechten Modemarke mit der Aufschrift "Heimatliebe" in Kombination mit einem Adler gemeldet und entfernt.

    In der Sewanstraße wurde auf dem Parkplatz eines Supermarktes ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber mit der Aufschrift "Fuck Antifa" gemeldet.

    An einer Gaststätte in Alt-Friedrichsfelde wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber mit einer Reichsflagge, einem Reichsadler in Kombination mit einem Logo des BFC Dynamo und der Aufschrift "Campino" gefunden.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Hakenkreuz-Tattoo und Aufkleber vom III.Weg in Alt-Hohenschönhausen

    15.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In einem Fitness-Studio zeigte eine Person beim Krafttraining offen eine Hakenkreuz-Tätowierung am Unterschenkel.

    In der Konrad-Wolf-Straße Ecke Orankestraße wurde ein großer Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Das Motiv stammte vom Berliner Stützpunkt des "Der III. Weg" und beinhaltete die Aufschrift "National, revolutionär, sozialistisch".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Jugendgruppe malt Banner im Westend

    14.02.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Mindestens fünf Jugendliche einer extrem rechten Jugendgruppe sprühten in der Fußgängerunterführung an der Messe/ICC ein Transparent gegen politische Gegner*innen der extrem Rechten. Sie waren dabei größtenteils vermummt, teilweise auch mit Merchandise der Jugendgruppe.

    Später posierten Jugendliche mit dem Transparent in Alt-Treptow und hingen es dort auf.

    Quelle: Register CW, Instagram
  • Hakenkreuze und SS-Runen in Neu-Hohenschönhausen

    14.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Vincent-van-Gogh-Straße Ecke Seehausener Straße wurden zahlreiche in den auf den parkenden Autos liegenden Schnee geschriebene Hakenkreuze, SS-Runen und ein "Adolf Hitler"-Schriftzug entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Bedrohung in der U5 auf Höhe des Bahnhofs Lichtenberg

    14.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In einer Bahn der Linie U5 (Fahrtrichtung stadteinwärts) kam es auf Höhe des Bahnhofs Lichtenberg zu einer massiven verbalen Attacke eines weißen Mannes gegen eine Person of Color (BIPoC). Der*die Zeug*in stieg bei bereits laufender Auseinandersetzung zu.

    ​Der Täter schrie die betroffene Person wiederholt rassistisch an. Dabei fielen Sätze wie: „Sprich Deutsch mit mir, du Affe, wir sind hier nicht im Dschungel, wir sind hier in Deutschland“ sowie „Ich bin ein richtiger Deutscher, nicht so wie du“. Durch die Entmenschlichung („Affe“, „Dschungel“) und die rassistische Ausgrenzung („kein richtiger Deutscher“) wurde ein deutliches Machtgefälle sowie eine völkische Gesinnung artikuliert.

    ​Im Verlauf des Konflikts kam es zu einer Gewaltandrohung, bei der beide Parteien verbalisierten, die Bahn für eine physische Konfrontation verlassen zu wollen. Der Täter verließ die Bahn schließlich an der Haltestelle Frankfurter Tor.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Geschichtrevisionistischer Aufkleber in Altstadt Spandau

    12.02.2026 Bezirk: Spandau

    In der Carl-Schurz-Straße wurde ein Aufkleber entdeckt, der für die jährliche Neonazi-Gedenkveranstaltung zur Bombardierung Dresdens im Februar warb. Die Luftangriffe auf Dresden vom 13.-15. Februar 1945 werden von extrem Rechten immer wieder instrumentalisiert, um die Verbrechen des NS zu relativieren.

    Quelle: Register Spandau
  • Extrem rechter Aufkleber in Rudow

    11.02.2026 Bezirk: Neukölln

    In der Nähe eines Supermarktes am Bahnhof Rudow wurde ein Aufkleber der Jugendorganisation der extrem rechten Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt. Die Jugendorganisation nennt sich „Nationalrevolutionäre Jugend" (NRJ). Der Sticker titelte „Vaterland. Erbe & Schicksal.“

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Extrem rechte Aufkleber im Ostseeviertel

    10.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ribnitzer Straße wurden auf der Rückseite eines Supermarktes erneut zwei verschiedene Aufklebermotive der extremen Rechten gefunden und entfernt. Einmal wurde eine NS-verherrlichende "Reichsflagge" in Kombination mit dem Spruch "Gott mit uns" verklebt und einmal ein Motiv der extrem rechten "EinProzent"-Kampagne.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Schmiererei gegen politische Gegner*innen im Westend

    10.02.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An der Ecke Preußenallee/Heerstraße wurde an einem Stromkasten eine Schmiererei der neonazistische Zahlencode „1161“ (=„Anti-Antifaschistische Aktion“) entdeckt.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Anti-antifaschistische Schmiererei und Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    09.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Guntherstraße wurde auf einer Hauswand der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.

    In der Wartenbergstraße wurde an einem Verkehrsschild ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber der extremen Rechten gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand "FCK Antifa".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antisemitische Schmiererei an Bankautomat in Charlottenburg

    09.02.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An einem Bankautomaten am Stuttgarter Platz wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt. Neben den Worten "International Geldautomat" wurde ein "Fick Juden" mit schwarzem Edding geschmiert. Viele antisemitische Verschwörungserzählungen behaupten fälschlicherweise, dass jüdischen Menschen eine wichtige Rolle im internationalen Bankensystem einnehmen würden.

    Quelle: Register CW via Mail
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Lichtenberg-Mitte

    09.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Franz-Mett-Straße wurden erneut drei extrem rechte Aufkleber aus einem Rechtsrockversand entdeckt und entfernt. Das Motiv "Überklebt Du Zecke" richtete sich gegen Antifaschist*innen, Anarchist*innen und Kommunist*innen/Sozialist*innen und betitelt diese in entmenschlichender Form als "Zecken".

    Der Aufkleber stammte vom Rechtsrocklabel "Rock-o-Rama Records". Dieses Label war in den frühen 1980er Jahren ein bedeutender Vertrieb für deutschen und finnischen Punk und später für Rechtsrock. Mitte der 1990er Jahre wurde Rock-O-Rama vom Bundesamt für Verfassungsschutz als europaweit größter Hersteller und Vertrieb extrem rechter Musik bezeichnet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Oberschöneweide

    09.02.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In Oberschöneweide rund um die Wilhelminenhofstr. und Edisonstr. sowie in den angrenzenden Straßen wurden insgesamt ca. 35 Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Darunter war viele Aufkleber auf denen Antifaschist*innen in entmenschlichender Weise als "Zecken" bezeichnet wurden.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • LGBTIQ*feindlicher Aufkleber im Prenzlauer Berg

    09.02.2026 Bezirk: Pankow

    In der Wisbyer Straße wurde an dem Büro der Partei "DIE LINKE" ein LGBTIQ*feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber hatte eine durchgestrichene Regenbogenfahne als Abbildung.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • NS-verharmlosende und antisemitische Schmiererei in Charlottenburg

    09.02.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Schlüterstraße wurde die Schmiererei "FCK ZIONZS" an einem Fensterrahmen entdeckt. Bei "ZIONZS" (ausgeschrieben Zionazis) handelt es sich um eine Gleichsetzung von Zionist*innen und den Verbrecher*innen des Nationalsozialismus.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Antiasiatisch-rassistische Beleidigung in Charlottenburg

    08.02.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Als eine Person ein Restaurant in Charlottenburg mit ihrem Hund betrat, äußerte sich eine mitarbeitende Person mit den Worten “Sie haben Ihr eigenes Essen, ich meine, einen Hund, mitgebracht”. Die betroffene Person führt diese respektlose Aussage auf antiasiatisch-rassistische Bilder zurück.

    Die Restaurantleitung entschuldigte sich anschließend schriftlich und kündigte an diesen Vorfall intern nachzubereiten.

    Quelle: Register CW via Mail
  • Aufkleber gegen Antifaschismus in Pankow-Zentrum

    08.02.2026 Bezirk: Pankow

    An der Bushaltestelle Granitzstraße wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "FCK Antifa" (= Scheiß Antifaschismus) entdeckt. Ebenso wurde ein weiterer Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt.

    Am S- und U-Bahnhof Pankow wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und überklebt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechter Aufkleber in Pankow-Zentrum

    08.02.2026 Bezirk: Pankow

    Am S-/U-Bahnhof Pankow wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und überklebt.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Graue-Wölfe-Propaganda in Neukölln

    08.02.2026 Bezirk: Neukölln

    Auf dem Columbiadamm wurde mehrfach ein Symbol der türkischen extremen Rechten dokumentiert. Dort wurde der Schriftzug "Rojava" mit drei Halbmonden übermalt. Die drei Halbmonde sind ein Symbol der extrem rechten Ülkücü-Bewegung, auch bekannt als „Graue Wölfe“.

    Quelle: Register Neukölln via Instagram
  • "III.Weg"-Aufkleber und Schmiererei gegen Antifaschismus in Niederschönhausen

    08.02.2026 Bezirk: Pankow

    In der Elisabeth-Christinen-Straße zwischen Blankenburger Straße und Rolandstraße wurden ca. zehn Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Antifa-Banden zerschlagen!", "Volkstod stoppen!" oder "Ausländergewalt stoppen! Massenabschiebung starten".

    Darüber hinaus wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und entfernt.

    Ebenso wurde eine Schmiererei mit dem Zahlencode "1161" entdeckt. Der Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Sozialchauvinismus und Bedrohung zivilcouragierter Person in der S-Bahn

    08.02.2026 Bezirk: Mitte

    In einem S-Bahnzug im Bezirk Mitte wurde ein friedlich schlafender, mutmaßlich wohnungsloser Fahrgast von einem Bahnmitarbeiter barsch aus dem Zug entfernt. Als ein anderer Fahrgast dies kritisierte, wurde er vom Bahnmitarbeiter beleidigt und ihm wurde körperliche Gewalt angedroht. Bei einem weiteren Fahrgast fand er jedoch Unterstützung, sodass der Bedroher schließlich wegging.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitismus auf Demonstration durch Mitte

    07.02.2026 Bezirk: Mitte

    Vom Bahnhof Gesundbrunnen zog eine pro-palästinensische Demonstration durch den Bezirk Mitte. Teilnehmende riefen "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Mit der Parole "There is only one state - Palestine 48" und der auf Arabisch gerufen Parole "Vom Wasser bis zum Wasser - Palästina ist arabisch" wurde Israel das Existenzrecht abgesprochen. Ein Transparent behauptete, mit der Staatsgründung Israels habe die "Menschlichkeit" aufgehört zu existieren. Außerdem wurden mit einem Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Eine Person zeigte ein Bild, auf dem der Teufel mit einer israelischen Fahne in der Hand abgebildet war. Die Behauptung, dass sich Juden*Jüdinnen im Pakt mit dem Teufel befinden, ist ein klassisches antisemitisches Narrativ. Ein anderes Schild solidarisierte sich mit einem inhaftierten Kommandeur der Hamas, der für Anschläge auf Zivilist*innen verantwortlich ist.

    Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V., Registerstelle Mitte
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Lichtenberg-Mitte

    07.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Mellenseestraße wurden auf Verkehrsschildern erneut zwei extrem rechte Aufkleber aus einem Rechtsrockversand entdeckt und entfernt. Das Motiv "Überklebt Du Zecke" richtete sich gegen Antifaschist*innen, Anarchist*innen und Kommunist*innen/Sozialist*innen und betitelt diese in entmenschlichender Form als "Zecken".

    Der Aufkleber stammte vom Rechtsrocklabel "Rock-o-Rama Records". Dieses Label war in den frühen 1980er Jahren ein bedeutender Vertrieb für deutschen und finnischen Punk und später für Rechtsrock. Mitte der 1990er Jahre wurde Rock-O-Rama vom Bundesamt für Verfassungsschutz als europaweit größter Hersteller und Vertrieb extrem rechter Musik bezeichnet.

    Auf einem Stromkasten in der Pfarrstraße wurde zudem ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels mit der Aufschrift "Antifaverbot jetzt" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechter Aufkleber in Pankow-Zentrum

    07.02.2026 Bezirk: Pankow

    Am S-/U-Bahnhof Pankow wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und entfernt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechter Aufkleber in Fennpfuhl

    06.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Fennpfuhl Park, nahe der Paul-Junius-Straße, wurde ein Aufkleber der extremen Rechten entdeckt und entfernt. Dieser richtet sich gegen die Grünen und titelt den extrem rechten und nationalsozialistisch geprägten Kampfbegriff: "Volksverrat".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • "III. Weg"-Aufkleber in Weißensee

    06.02.2026 Bezirk: Pankow

    In der Großen Seestraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber war der Slogan „Asylflut stoppen!“ zu lesen.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Lichtenberg-Mitte

    05.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Mellenseestraße wurden auf Verkehrsschildern drei extrem rechte Aufkleber aus einem Rechtsrockversand entdeckt und entfernt. Das Motiv "Überklebt Du Zecke" richtete sich gegen Antifaschist*innen, Anarchist*innen und Kommunist*innen/Sozialist*innen und betitelt diese in entmenschlichender Form als "Zecken".

    Der Aufkleber stammte vom Rechtsrocklabel "Rock-o-Rama Records". Dieses Label war in den frühen 1980er Jahren ein bedeutender Vertrieb für deutschen und finnischen Punk und später für Rechtsrock. Mitte der 1990er Jahre wurde Rock-O-Rama vom Bundesamt für Verfassungsschutz als europaweit größter Hersteller und Vertrieb extrem rechter Musik bezeichnet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen