Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen
Logo: Leichte Sprache, von: Inclusion Europe Logo: DGS Deutsche Gebärdensprache

Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

Zu Vorfalls-Liste springen

Vorfälle Filtern

von:
bis:
Volltext-Suche
Filter zurücksetzen
Zurück zu Vorfalls-Filter springen

Weitere Links

Glossar
  • Extrem rechter Sticker in Charlottenburg

    01.07.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An der Ecke Wilmersdorfer Straße/Gervinusstraße wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels entdeckt und entfernt. Abgebildet waren auf dem Sticker unter anderem die Reichsfarben.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Politisch motivierter Flaschenangriff auf Linken-Mitglied im Nibelungenpark

    01.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Gegen Mitternacht (01.07.2026) wurde ein 19-jähriger Mann im Nibelungenpark in Lichtenberg Opfer eines mutmaßlich politisch motivierten Angriffs. Der junge Mann, der nach eigenen Angaben Mitglied der Partei Die Linke ist, war im Park zu Fuß unterwegs, als ihm ein unbekannter Mann entgegenkam.

    ​Kurz nach dem Vorbeigehen beleidigte der Unbekannte den 19-Jährigen laut Polizeiangaben als "dumme Zecke" und warf ihm eine Glasflasche an den Hinterkopf. Der Verletzte konnte aus dem Park flüchten. Eine aufmerksame Anwohnerin bemerkte den Verletzten und alarmierte die Rettungskräfte. Der junge Mann musste mit Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

    ​Da ein politisches, gegen politische Gegner*innen gerichtetes Motiv im Raum steht, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung übernommen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0791 vom 01.07.2026, Tagesspiegel vom 01.07.2026, ND vom 01.07.2026, taz vom 01.07.2026
  • Rassistischer Aufkleber in Johannisthal

    30.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Groß-Berliner-Damm/ Benno-König-Str. wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistischer Aufkleber in Oberschöneweide

    30.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Schild am Eingang zur Wuhlheide an der Kreuzung Rummelsburger Str./ An der Wuhlheide wurde ein Aufkleber mit dem NS-verherrlichenden und antimuslimischen Slogan "Nix yallah, yallah, hier wird deutsch gesprochen" in Kombination mit einer Reichsflagge in schwarz-weiß-rot entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Antisemitischer Sticker in Nord-Neukölln

    29.06.2026 Bezirk: Neukölln

    An der Ecke Pannierstraße/Sonnenallee wurde ein antisemitischer Sticker entdeckt und unkenntlich gemacht. Abgebildet waren drei stilisierte Gleitschirmflieger in den Farben schwarz, rot und grün, dazu der Slogan: "CON LA RESISTENZA DAL 1948" ("Mit dem Widerstand von 1948").

    Der Sticker nimmt Bezug auf den Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und den Einsatz von Gleitschirmen. Diese symbolische Darstellung kann als Verherrlichung der Gewalt an Juden*Jüdinnen gewertet werden.

    Quelle: Register Neukölln
  • Rassistische Beleidigung in Charlottenburg

    29.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Eine 43-jährige Frau beleidigte bei einer Taxifahrt den Fahrer auf Höhe der Budapester Straße in Charlottenburg rassistisch.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0784 vom 30.06.2026
  • Rassistischer Aufkleber in Spandau

    29.06.2026 Bezirk: Spandau

    In der Carl-Schurz-Straße wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift „Nett hier. Aber sollten Sie nicht abgeschoben werden?“ entdeckt. Die Aufschrift war auch auf Arabisch zu lesen, wobei die Übersetzung fehlerhaft ist.

    Quelle: Register Spandau
  • Rassistischer Vorfall in Mitte

    29.06.2026 Bezirk: Mitte

    In einer Bildungseinrichtung im Bezirk Mitte ereignete sich ein rasssistischer Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Extrem rechte Aufkleber in Oberschöneweide

    28.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An zwei Geldautomaten einer Sparkassenfiliale in der Wilhelminenhofstr. wurden Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Anti-Schwarze Pöbelei im Bus in Spindlersfeld

    24.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Bus 164 pöbelte ein Mann eine Schwarze Frau an. Als diese ausstieg, sagte er laut am Telefon, dass man "diese alle abschlachten müsste" und weitere rassistische Inhalte.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuzschmiererei in Britz

    24.06.2026 Bezirk: Neukölln

    Im Akazienwäldchen, in der Nähe des U-Bahnhofes Blaschkoallee in Britz, wurde eine Hakenkreuzschmiererei auf einem Mülleimer entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Neukölln
  • Extrem rechte Propaganda in Gropiusstadt

    23.06.2026 Bezirk: Neukölln

    Auf der Wutzkyallee vor dem U-Bahnhof wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Extrem rechte Schriftzüge in Plänterwald

    23.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Plakat an der Haltestelle Dammweg/ Bergaustr. wurden die Schriftzüge "ZECKEN BOXEN", "REMIGRATION", "AUSLÄNDER RAUS" sowie der neonazistische Zahlencode "444" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Queerfeindliche Kommentare in verschiedenen Facebook-Gruppen aus Spandau

    23.06.2026 Bezirk: Spandau

    In der Facebook-Gruppe „Mein Spandau“ wurden unter einem Beitrag von unterwegs-in-spandau.de über die Pride-Month-Veranstaltungen in der Stadtbibliothek Spandau vom 23.06.2026 queerfeindliche Kommentare sowie ein Sticker mit der Aufschrift „Stolz statt Pride“ und ein weiterer Sticker mit der Aufschrift „Stolzmonat“ entdeckt. In den Kommentaren wurde das Queersein als „Schwachsinn“ bezeichnet. In der Facebook-Gruppe „Spandau News“ wurde unter dem Beitrag über dieselbe Pride-Month-Nachricht ein anderer queerfeindlicher Kommentar entdeckt.

    In der Facebook-Gruppe „Spandau-Mein Stadtteil“ wurde ein weiterer queerfeindlicher Kommentar unter einem Beitrag vom 02.06.2026 entdeckt. Der Beitrag verlinkt zu einer Nachricht mit der Überschrift „Spandau zeigt Flagge“ von unterwegs-in-spandau.de. In der Nachricht geht es um die Einladung des Bezirksamts Spandau zu einer öffentlichen Kundgebung zum Hissen der Regenbogenflagge vor dem Rathaus Spandau. Eine Person hatte in den Kommentaren gefragt, wann die Flagge wieder herunterkomme, und eine andere Person hatte sich geäußert, dass es völlig unnötig wäre

    Quelle: Bürger*innen Meldung
  • Rassistische Beleidigung und Bedrohung in der Tram M13

    23.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Ein 12-jähriger Junge befand sich alleine in der Straßenbahn M13 auf dem Weg in Richtung Frankfurter Allee, als er von einer ihm gegenüber sitzenden älteren Frau intensiv angestarrt wurde. Als der Junge sich im Gesicht kratzen wollte und dafür die Hand hob, schrie die Frau ihn unvermittelt an. Sie rief sinngemäß: „Fass mich nicht an, du scheiß Ausländer, ich rufe die Polizei an“.

    ​Der Junge erklärte daraufhin, dass er sie überhaupt nicht berührt habe. Eine weitere anwesende Frau griff couragiert ein und versuchte, die Situation zu beruhigen und mit der älteren Frau zu sprechen. Die Seniorin stieg schließlich an der Haltestelle S+U Frankfurter Allee aus der Straßenbahn aus. Der 12-Jährige kam sichtlich erschrocken und verängstigt nach Hause.

    Quelle: Berliner Register
  • Rassistischer und NS-verherrlichender Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    23.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Lindencenter in Neu-Hohenschönhausen wurde ein Aufkleber der Neonazigruppierung "Jägertruppe Berlin-Brandenburg" gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand die rassistische Forderung "Remigration jetzt!" und darunter der völkische und NS-verherrlichende Spruch "Blut und Boden - Treu bis in den Tod". „Blut und Boden – Treu bis in den Tod“ ist eine nationalsozialistische Parole. Sie kombiniert die rassistische Agrarideologie der NSDAP mit dem geforderten bedingungslosen Gehorsam und der extremen Opferbereitschaft für das NS-Regime.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antiasiatisch-rassistischer Vorfall in Mitte

    22.06.2026 Bezirk: Mitte

    In Mitte ereignete sich ein antiasiatisch-rassistischer Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Meldeformulare Berliner Register
  • Aufkleber von "Der III. Weg" in Rudow

    22.06.2026 Bezirk: Neukölln

    An der Ecke Krokusstraße / Prierosser Straße wurde ein Sticker der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" mit der Parole "Keine Solidarität mit Israel" vor einer blutbespritzten Israelfahne entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Extrem rechte Aufkleber in der Köpenicker Altstadt

    22.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Anfang der Langen Brücke wurde ein rassistischer Aufkleber, der eine sog. "Remigration" forderte, an einem Mülleimer entdeckt und entfernt.

    An einer Laterne am Bootsanleger am Schloßplatz wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Aufkleber und LGBTIQ*-feindliche Propaganda in Hakenfelde

    22.06.2026 Bezirk: Spandau

    An der Bushaltestelle im Rustweg wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer davon trägt die Aufschrift „Patriotische Aktion“. Auf dem zweiten Sticker stand auf schwarz, rot, goldenen Hintergrundfarben "Make Germany Great Again".

    Darüber hinaus wurde an der Bushaltestelle Johannesstift eine zerrissene Regenbogenflagge auf dem Boden gesichtet.

    Quelle: Berliner Register
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    22.06.2026 Bezirk: Mitte

    In der Müllerstraße und der Nazaretkirchstraße in Wedding wurden zwei Aufkleber einer rechtskatholisch fundamentalistischen Organisation entdeckt und entfernt, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hakenkreuzschmierereien an Bushaltestelle Friedhof Mariendorf

    22.06.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Bushaltestelle Friedhof Mariendorf wurden ein Hakenkreuz sowie der Schriftzug „AfD“ auf einem Fahrplan sowie ein weiteres Hakenkreuz auf einem Mülleimer festgestellt. Die Schmierereien wurden inzwischen entfernt.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Israelbezogen antisemitische Propaganda in Moabit

    22.06.2026 Bezirk: Mitte

    Im Poststadion in Moabit wurde der Schriftzug "Kinder Mörder Israel" auf zwei Auswechselbänken gesehen. Die pauschale Bezeichnung Israels als "Kindermörder" konnotiert antisemitische Ritualmordlegenden.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Neonazi-Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    22.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Welsestraße und Prendener Straße wurden mehrere Neonaziaufkleber aus einem bekannten Versand endeckt und entfernt. Auf den Motiven stand "Good night left side", "Make germany great again" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge, "Deutschland meine Heimat" in Kombination mit Reichsadler und Reichsflagge und "Für die Gäste nur das Beste - Remigration airlines". In einem Fall war nur eine Reichsflagge abgebildet.

    Auch entlang der Falkenberger Krugwiesen wurden mehrere Naziaufkleber entdeckt und entfernt. Es handelte sich um die Motive "Deutschland meine Heimat", "Love animals, hate Antifa", "Für die Gäste nur das Beste - Remigration Airlines" und einen Aufkleber in Form einer Reichsflagge.

    In der Pablo-Picasso-Straße befand sich auf einem Ortseingangsschild nach Hohenschönhausen zudem ein extrem rechter Aufkleber mit einer darauf abgebildeten "Schwarzen Sonne", einer vermummten Person und dem Spruch "Violent Unrest".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    22.06.2026 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa sechs Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • NS-verherrlichende Schmierereien in Lichtenberg-Nord

    22.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Bus am Wellenwerk in der Landsberger Alle, der als Sprühwand dient, sind mehrere Hakenkreuze, der Schriftzug "Hitler" und der Neonazizahlencode "1488" in schwarzer und grüner Farbe aufgesprüht worden.

    In der Rhinstraße Ecke Allee der Kosmonauten wurde zudem ein in blauer Farbe gesprühter Neonazizahlencode in Form einer "88" gemeldet.

    Quelle: Berliner Register
  • Rassistisch motivierte Beleidigung und extrem rechte Symbolik am S-Bahnhof Lichtenberg

    22.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    ​Am S-Bahnhof Lichtenberg (S75) fiel eine Fahrkartenkontrolleurin durch extrem rechte Symbolik und rassistisches Verhalten auf. Die Frau wies am Bein ein sichtbares „444“-Tattoo auf. Der Zahlencode "444" steht in der extrem rechten Szene für den rassistischen Slogan „Deutschland den Deutschen“ (basierend auf dem vierten Buchstaben des Alphabets, dem „D“).

    Die Kontrolleurin beleidigte migrantisch gelesene Fahrgäste und zeigte ihnen zudem den Mittelfinger.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Anti-Antifa-Schmierereien in Mitte

    21.06.2026 Bezirk: Mitte

    In der S-Bahnstation Brandenburger Tor wurden mehrere anti-antifaschistische und gegen Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Schmierereien entdeckt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Homofeindliche Beleidigung und Bedrohung im Sewanviertel

    21.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am späten Sonntagabend kam es an der Ecke Dolgenseestraße 41–43, nahe dem dortigen Fußballplatz, zu einem lautstarken homofeindlichen Vorfall. Eine Person beschimpfte eine andere Person über einen Zeitraum von etwa 5 bis 10 Minuten massiv und weithin hörbar. Dabei fiel unter anderem die homofeindliche Beleidigung „schwule Drecksau“. Zudem wurde die betroffene Person offenbar von der aggressiven Person des Ortes verwiesen bzw. „rausgeschmissen“.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen