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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistische Pöbelei auf der Warschauer Brücke

    18.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 13:35 Uhr brüllte ein ca. 40-jähriger Mann lauthals "Verpisst euch ihr scheiß Ausländer!". Die meldende Person konnte nicht beobachten, ob der beleidigende Ausruf konkret an sich dort aufhaltende Menschen gerichtet wurde.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Mann in der Frankfurter Allee rassistisch beleidigt und angegriffen

    15.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Abend wurde in der Frankfurter Allee ein 39-Jähriger von einer Unbekannten rassistisch beleidigt und mit einer Glasflasche ins Gesicht geschlagen. Die Frau flüchtete. Der Betroffene wurde vor Ort von Rettungskräften versorgt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0561 vom 16.05.26
  • Extrem rechter Sticker am Ostkreuz entfernt

    13.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Gleis 41 am Bhf. Ostkreuz wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel von einem Automaten entfernt. Darauf stand in Frakturschrift "Hier wurde linker Müll überklebt". Der Sticker war in den Landesfarben dargestellt und in der Mitte befand sich ein stilisierter Soldat in Wehrmachtsuniform, der sich den Finger vor den Mund hält.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Sticker am Anhalter Bahnhof

    13.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Anhalter Bahnhof wurden drei rassistische Sticker, aus einem extrem rechten Onlinehandel aus Leipzig, entfernt. Auf ihnen stand "Remigration schützt Frauen".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Großflächige Hakenkreuzschmierereien auf dem Anton-Saefkow-Platz

    12.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf dem Anton-Saefkow-Platz wurden 6 großflächig in schwarzer Farbe auf den Boden aufgesprühte Hakenkreuze gemeldet. Zudem wurde der neonazistische und gegen Antifaschist*innen gerichtete Zahlencode "1161" sowie eine antimuslimische Sprüherei entdeckt. Die Neonazischmiereien wurden im Laufe des Tages von der Polizei übermalt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    12.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wartiner Straße wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem extrem rechten Versand gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand der Slogan "Für die Gäste nur das Beste - Remigration Airlines".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Schriftzug des "III. Weg" in Dahlem

    12.05.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In der Garystraße an der Ecke zur Thielallee wurde ein Graffiti der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Antisemitische Plakate in der Kreuzigerstraße

    11.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Kreutzigerstraße und in der Boxhagener Straße wurden sechs antisemitische Plakate entfernt. Auf Ihnen wurde zum Nakba-Gedenken aufgerufen. Im Text war Geschichtsrevisionismus dargestellt und die Existenz des Staates Israel wurde in Frage gestellt.
    So beginnt die Erzählung 1948, die Bezeichnung des Staates Israel wird durchgängig in Anführungszeichen geschrieben und es ist die Rede vom Besatzungsparlament.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Bibliotheksnutzer hinterlässt wiederholt eine extrem rechte, antisemitische, verschwörungsideologische Nachricht in einem Buch

    11.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einem Buch wurde von einem Bibliotheksnutzer ein Zettel hinterlassen. Darauf stand "Die Gemeinschaft tötet Kinder für Snufvideos Bitte tretet aus". Solche Zettel, mit immer der gleichen Botschaft, wurden in der Vergangenheit schon häufig in Büchern aufgefunden.

    Die Botschaft schließt an extrem rechte, antisemtische Verschwörungsfantasien an. Adrenochrome (angebliche Droge, gewonnen aus Kinderblut) sind Hinweise auf die "QAnon"-Verschwörungserzählung, die antisemitische Bezüge beinhaltet. Der Verschwörungsmythos, dass Kinder entführt würden, um aus ihnen Adrenochrome zu gewinnen, gilt als eine moderne Variante der antisemitischen Ritualmordlegenden.

    Quelle: Stadtbibliothek
  • Extrem rechte Aufkleber gegen Antifaschismus in Neu-Hohenschönhausen

    11.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Randowstraße Ecke Vincent-van-Gogh-Straße wurden mehrere gegen Antifaschismus gerichtete Aufkleber aus einem Neonaziversand gemeldet. Auf dem Motiv stand die Parole "Love animals, hate antifa".

    In der Wiecker Straße wurde zudem ein rassistischer Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der Aufschrift "Döp dödö döp - Sylt" in Kombination mit einem Reichsadler gefunden und entfernt. Das "Döp dödö döp" ist eine Anspielung auf den Gigi d'Agostino-Song „L’amour toujours“ ("Sylt-Song"), der im Sommer 2024 mit einer verfremdeten Version, die rassistische Parolen enthielt, neue Bekanntheit erlangte.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechter Aufkleber in Oberschöneweide

    11.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Ostendstr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Deutsches Reichsgebiet" mit den Farben Schwarz-Weiß-Rot sowie einem stilisierten Reichsadler entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuz in Johannisthal

    11.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Fahrplan der Bushaltestelle Johannisthal Kirche wurde ein Hakenkreuz entdeckt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonaziaufkleber am S-Bahnhof Nöldnerplatz

    11.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Gleis des S-Bahnhofs Nöldnerplatz wurden mehrere "Anti-Antifa"-Aufkleber und ein sozialdarwinistisches Motiv "Linker Lump zur praktischen Arbeit" aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Der letztgenannte Aufkleber vermittelt die Botschaft, dass bestimmte Gruppen – hier politische Gegner*innen – weniger wert seien und „zur Arbeit gezwungen“ werden müssten. Dies entspricht sozialchauvinistischen oder hierarchischen Denkweisen, wie sie innerhalb der extremen Rechten verbreitet sind. Zudem ist die Zeichnung auf dem Motiv als queerfeindlich zu werten.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Aufkleber im Kaskelkiez

    09.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Kaskelstraße wurde ein extrem rechter, gegen Antifaschismus gerichteter Aufkleber mit der Aufschrift "We hate Antifa" und ein queerfeindlicher Aufkleber gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Kühnen-Gruß in der Köpenicker Dammvorstadt

    09.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Besucher eines extrem rechten Konzerts in der Bundeszentrale von "Die Heimat" zeigte bei der Anreise in der Seelenbinderstr. den sogenannten Kühnen-Gruß. Es handelt sich dabei um eine verbotene Abwandlung des Hitlergruß.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Versuchte Störungen, Beleidigung und Angriff durch rechte Streamer auf dem "Straßenfest der Vielfalt" am Ostkreuz

    09.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein extrem rechter Streamer versuchte gegen 16:00 Uhr das "Straßenfest der Vielfalt" am Annemirl-Bauer-Platz am Ostkreuz zu stören. Ihm wurde durch die Veranstaltenden ein Hausverbot ausgesprochen, worauf hin er einen Mitarbeiter der Security beleidigte. Im Livestream verbreitete er zudem die Lüge, dass Holzpenisse an Kinder verteilt worden wären und versuchte Polizisten zu provozieren. Da er den Platzverweis auch durch die Polizei nicht zur Kenntnis nehmen wollte, wurde er in Haft genommen. Mit der Festnahme brach der Livestream ab.

    Um seinen Gesinnungskameraden zu unterstützen, tauchte ein weiterer extrem rechter Streamer gegen 17:30 Uhr auf dem Fest auf. Als ihm durch die Veranstaltenden das Hausverbot ausgesprochen wurde, schubste er eine Mitabeiterin, die dies zur Anzeige brachte. Kurz darauf wurde er von der Polizei festgenommen, da er damit drohte, sich gegen das Hausverbot zu wehren und sich den Weg mit einer mitgebrachten Schreckschusspistole frei zu schießen.

    Besucher*innen des Festes waren zu keiner Zeit in Gefahr.

    Quelle: Register FK
  • Queerfeindlicher Sticker in Lichterfelde

    08.05.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf einer Baustellenbarke an der Hildburghauser Straße in Lichterfelde-Süd wurde ein queerfeindlicher Sticker entdeckt und entfernt. Der Aufkleber zeigte ein Piktogramm einer heteronormativen Kleinfamilie, die sich mit einem Regenschirm vor einer Progress-Pride Flag "schützt". Im Regenschirm ist ein christliches Kreuz abgebildet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • NS-verherrlichende Graffiti in Neu-Hohenschönhausen

    07.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Erneut wurden in Neu-Hohenschönhausen mehrere großflächige, NS-verherrlichende Graffiti gemeldet:

    In der Crivitzer Straße Ecke Grevesmühler Straße wurden Stromkästen mit der schwarz-weiß-roten Reichsflagge und dem Schriftzug "Chromfaschisten", sowie dem Kürzel "CF" besprüht.

    Zudem wurde dort auch ein in chrom gesprühtes Graffiti mit "CF" und der Parole "Adolf unvergessen" entdeckt.

    In der Nähe eines dort gelegenen Jugendtreffs befand sich ebenfalls ein in schwarz-weiß-rot besprühter Stromkasten.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Propaganda im Wedding

    07.05.2026 Bezirk: Mitte

    An der Ecke Brüsseler Straße / Lütticher Straße wurde ein Aufkleber, der "Millionenfache Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Schmierereien gegen Antifaschist*innen in Lichterfelde

    07.05.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Am Teltowkanal, sowohl auf der West-, als auch auf der Ostseite in Lichterfelde wurden mehrere Schmierereien gegen Antifaschist*innen entdeckt und unkenntlich gemacht. Mehrere Schmierereien befanden sich in der Nähe des Hubschrauberlandeplatzes des Benjamin-Franklin-Krankenhauses. Eine weitere Schmiererei wurde in der Bäkestraße entdeckt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Schwulenfeindlicher Angriff in Charlottenburg

    07.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Ein schwules Paar wurde im Schustehruspark in Charlottenburg von einem Unbekannten erst homofeindlich beleidigt. Anschließend stieß der Unbekannte den einen Mann zu Boden und als der andere ihn filmen wollte, stieß er ihn ebenfalls zu Boden, trat ihm in den Rücken, schlug und bedrohte ihn.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0529 vom 08.05.2026
  • Aufkleber gegen Antifaschismus im Kaskelkiez

    06.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Kaskelstraße wurde erneut ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber mit dem Motiv "Antifa Verbot jetzt" gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    06.05.2026 Bezirk: Mitte

    An der Ecke Maxstraße / Schulstraße im Ortsteil Wedding wurde ein Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechter Aufkleber in Friedrichshagen

    06.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Tramhaltestelle S-Bahnhof Friedrichshagen in der Schöneicher Str. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Pädophilen die Fresse polieren Division H.K.O.“ entfernt. Die Abkürzung "H.K.O." steht für „Head Kicks Only“ und ist einer extrem rechten Jugendgruppe aus Berlin zuzuordnen, welche vorgibt, zum Schutz von Kindern mit Gewalt gegen Pädophile vorzugehen. Pädophilie wird von der extremen Rechten aus strategischen und ideologischen Gründen instrumentalisiert.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • "III. Weg"-Aufkleber im Prenzlauer Berg

    06.05.2026 Bezirk: Pankow

    An der Kreuzung Duncker- / Krügerstraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber hatte den Slogan "Keine macht den Drogen - Stärke durch Disziplin". Darüber hinaus war das Parteilogo abgebildet

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Neonaziaufkleber, Reichsflaggen- und Hakenkreuzschmierereien in Neu-Hohenschönhausen

    06.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Ribnitzer Straße Ecke Zingster Straße wurden zwei rassistische Aufklebermotive aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf diesen standen die Parolen "Tierschutz geht uns alle an. Islamisches Schächten ist Tierquälerei. Stoppt den Verkauf von Halal-Fleisch." und "Asylbetrüger nicht willkommen - Heimreise statt Einreise."

    Hinter dem RIZ und neben dem RIZ in der Zingster Straße, wurden verschiedene Naziaufkleber und zwei Hakenkreuzschmierereien gemeldet, unkenntlich gemacht oder entfernt. Auf den Aufklebermotiven waren die Parolen "Antifa verbieten!", "Gendermainstream ist ein erfundener Scheissdreck", "Betrug verhindern, Stimmen retten, werde Wahlbeobachter" und eine schwarz-weiß-rote Reichsflagge zu sehen.

    In der Siedlung Wartenberg, Straße 5, wurde erneut eine großflächig über eine Trafostation gesprühte Reichsflagge in schwarz-weiß-rot in Kombination mit dem Schriftzug "NS-Dorf" gemeldet. Hier wurde erstmals die Signatur "CF", welche anscheinend für "Chromfaschisten" steht im Zusammenhang mit der Sprüherei verwendet. Zudem wurden auch mehrere Strommasten mit der Farbkombination schwarz-weiß-rot besprüht.

    Im Umfeld des Skatetrapez in Wartenberg wurde ein Aufkleber der extrem rechten "Patriotischen Bewegung / Berliner Patrioten" gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazistische Zahlencodes in Wendenschloß

    06.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Stromkasten an der Kreuzung Mayschweg/ Brassepfad wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.

    An einer Laterne in der Köpenzeile wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.

    Auf einem Poller an der Kreuzung Köpenzeile/ Flansweg wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • "NRJ"-Sprüherei in Weißensee

    06.05.2026 Bezirk: Pankow

    In der Langhansstraße wurde das Kürzel "NRJ" entdeckt und entfernt. Das Kürzel steht für "Nationalrevolutionäre Jugend". Dies ist die Jugendorganisation der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • "NRJ"- und "III. Weg"-Sprüherei im Prenzlauer Berg

    06.05.2026 Bezirk: Pankow

    In der Gudvanger Straße wurden die Kürzel "D3W" sowie "NRJ" entdeckt und übermalt. "D3W" steht für die extrem rechte Kleinstpartei "Der III. Weg". "NRJ" bezeichnet die Jugendorganisation dieser Partei mit dem Namen "Nationalrevolutionäre Jugend".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistische Sticker im Kiez Weberwiese

    06.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Heute wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Sicker in der Hildegard-Jadamowitz-Straße Ecke Gubener Straße entfernt. Abgebildet war der Text "Feminists unite! Rapefugees not welcome!" (Feministinnen vereinigt euch! Vergewaltigungsflüchtlinge sind nicht willkommen!) und eine geballte Faust in den Regenbogenfarben. Da sich die Wortwahl "Rapefugees" nicht explizit auf Vergewaltiger bezieht, sondern alle Flüchtlinge (Refugees) als Vergewaltiger angesprochen werden, ist der Sticker rassistisch motiviert.

    Wie der Melder mitteilte, wurden diese in der letzten Zeit mehrfach im Gebiet angebracht und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Angriff in der Rigaer Straße

    05.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Nacht gegen 1.45 Uhr wurde ein Mann zwischen Schleidenplatz und Voigtstraße von vier Neonazis durch die Rigaer Straße gejagt. Er rannte und schrie, worauf ein Anwohner aufmerksam wurde. Als einer der Täter den Betroffenen fast eingeholt hatte, zog er einen Teleskopsschlagstock. Der Anwohner versuchte durch entsprechende Ausrufe aus dem Fenster die Neonazis zu stoppen, was auch gelang. Sie drehten ab und liefen zurück Richtung S-Frankfurter Allee.

    Quelle: Berliner Register
  • Antisemitische Schmierereien an Mahnmal in Mitte

    05.05.2026 Bezirk: Mitte

    Am Denkmal für die ermordeten Jüdinnen*Juden Europas in Mitte wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt. Mitarbeitende einer Sicherheitsfirma machten den Schriftzug unkenntlich.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0511 vom 06.05.2026
  • Extrem rechte Aufkleber im Kaskel- und Weitlingkiez

    05.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Entlang der Kaskelstraße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber mit verschiedenen Motiven entdeckt und größtenteils entfernt. Darunter das gegen Antifaschismus gerichtete Motiv "Antifaverbot jetzt", ein rassistischer Aufkleber zur "Stadtbild"-Diskussion und ein queerfeindliches Motiv.

    In der Bietzkestraße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der gegen Antifaschismus gerichteten Parole "Fuck Antifa" gemeldet und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Lichterfelde-Ost

    05.05.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Am Bahnhof Lichterfelde-Ost und am Kranoldplatz wurden extrem rechte Sticker gefunden und entfernt. Der Aufkleber am Bahnhof stammte von der extrem rechten Gruppe "Ein Prozent" und richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Der andere Sticker am Kranoldplatz ist erhältlich über einen extrem rechten Versandshop. Er hatte den Slogan: "Eure kranke Vielfalt kotzt uns an".

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • "NRJ"-Sprüherei im Prenzlauer Berg

    05.05.2026 Bezirk: Pankow

    An einem Verkehrsschild Duncker- Ecke Krügerstraße wurde großflächig das Kürzel "NRJ" entdeckt und übermalt. Das Kürzel steht für "Nationalrevolutionäre Jugend". Dies ist die Jugendorganisation der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
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