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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassismus und Sozialchauvinismus in der East-Side-Mal

    23.04.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Easte-Side-Mal kam zu einer rassistischen Beleidigung durch Securitypersonal. Eine asiatisch gelesene Frau wurde abwertend mit "China" angesprochen, worauf ihr Begleiter die Polizei rief, um Anzeige wegen Beleidigung zu erstatten. Als Reaktion auf die Strafanzeige, sprach der Securitymann ein Hausverbot, u. a. wegen Containern, gegen das Päärchen aus, angeblich auf Anweisung der Centerleitung, was auf Nachfrage jedoch nicht bestätigt worden sein soll. Die Betroffenen haben zudem eine Beschwerde beim Centermanagement eingereicht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Oberschöneweide

    20.04.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Wilhelminenhofstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Auf einem Aufkleber wurden diese in entmenschlichender Form als "Zecken" bezeichnet. Zudem richtete sich der Aufkleber zusätzlich gegen queere Menschen.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Erneut extrem rechte Aushänge in Charlottenburg

    19.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Neuen Kantstraße und in der Windscheidstraße wurden zwei A4 große selbstgeschriebene Aushänge entdeckt und entfernt, die an Laternen gekleistert waren. Die Aushänge warben für verschiedene verschwörungsideologische und extrem rechte Websites, Medien und Youtube-Kanäle.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Hakenkreuz in der Wühlischstraße

    18.04.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem Papierkorb Wühlisch- / Ecke Gabriel-Max-Straße wurde ein Hakenkreuz in gelb/gründer Farbe angebracht. Es wurde überklebt. Mit der gleichen Farbe wurde bereits ein anderes Hakenkreuz in der Vorzeit entdeckt.
    Zudem wurde unter einem Antifatag in der Warschauer Straße das angebrachte Wort "Scum" (Abschaum) übermalt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Vorfälle in der Pettenkofer Straße

    18.04.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Zwei Stancils "Refugees Welcome" wurden an einer Schule und unweit dieser in der Pettenkofer Straße durchgestrichen. Geflüchtete nicht willkommen zu heißen, stellt eine rassistische Aussage dar.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Sozialchauvinismus in der Tram M5

    17.04.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 21:15 Uhr kam es in der Linie M5 Richtung Prerower Platz an der Haltestelle Petersburger Straße/ Landsberger Allee zu einem sozialchauvinistischen Verhalten durch ihren Tramfahrer gegenüber einem vermeintlich obdachlosen Rollstuhlfahrer. Dieser wurde vom Tramfahrer verbal lautstark und erniedrigend aufgefordert die Bahn zu verlassen.
    Gleich mehrere Zeug*innen baten den Fahrer, seinen Ton und seine Begegnungshaltung dem beeinträchtigten Menschen gegenüber zu ändern und erklärten sich bereit eine Fahrkarte für ihn zu kaufen. Daraufhin schrie der Fahrer die ZeugInnen an und beleidigte diese ebenfalls. Es folgte ein verbaler Abschlag, währenddessen der Fahrer schrie, dass er nicht weiterfahren und die Polizei rufen würde, wenn der Herr die Bahn nicht verließe.

    Der Mann im Rollstuhl verhielt sich während der ganzen Zeit still und unauffällig und bat darum, nur noch eine Station mitfahren zu dürfen. Während der Kurzintervention durch eine Gruppe von Fahrgäst*innen versuchte er dann die Tram zu verlassen, kam jedoch nicht über die Türschwelle. Der Fahrer bot ihm keine Hilfe an, sondern brüllte laut weiter "Raus! Raus!" und drohte ihm verbal Schläge an.

    Die Zeug*innen halfen dem Mann nach persönlicher Ansprache und Nachfrage aus der Bahn. Sie haben zudem einen gemeinsamen Beschwerdebrief über das unangemessene Verhalten des Fahrers an die BVG gerichtet.

    Quelle: Berliner Register
  • Wiederholt NS-verharmlosende, antisemtische Parole im Trave-Kiez geschmiert

    17.04.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einem Fahrstuhl wurde wiederholt die Antisemtische Parole "FCK NZS / FCK ZIOS" (Fuck Nazis / Fuck Zionisten) geschmiert. Die Bezeichnung Zios / Zionisten wird häufig als Code für Juden*Jüdinnen verwendet. Zudem wurde hier ein NS-verharmlosender Zusammenhang zwischen Juden*Jüdinnen und Nazis hergestellt.
    Der genaue Ort wird aus Schutzgründen nicht bekannt gegeben.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechter Aufkleber in Alt-Treptow

    16.04.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Bouchéstr./ Karl-Kunger-Str. wurde ein Aufkleber, der für einen extrem rechten Onlineshop warb, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechter Aufkleber in Plänterwald

    16.04.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einer Fußgängerampel an der Kreuzung Dammweg/ Köpenicker Landstr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Bewegung Berlin" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuz in der Simplonstraße

    16.04.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Simplonstraße wurde ein Hakenkreuz entfernt. Es handelte sich dabei wiederholt um ein Hakenkreuz in roter Farbe, die in der letzten Zeit im Gebiet immer wieder angebracht und entfernt werden.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-verherrlichende Schmiererei im Weitlingkiez

    16.04.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Weitlingstraße Ecke Irenenstraße wurde eine auf dem Bürgersteig mit gelber Kreide aufgemalte "Schwarze Sonne" in Kombination mit dem Schriftzug "Skinheads" gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber der Neonazipartei "Der III.Weg" in Alt-Lichtenberg

    15.04.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Kreuzung Rhinstraße Ecke Allee der Kosmonauten wurde ein Aufkleber der Neonazipartei "Der III.Weg" des Stützpunktes Spreewald-Lausitz mit der Aufschrift "Familie, Heimat, Tradition" gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechter Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    15.04.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wartiner Straße wurde ein aus einem extrem rechten Versand stammender Aufkleber, der sich gegen politische Gegner*innen richtete, gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand die Parole "Heimatliebe vs. Linksgrüner Schwachsinn" (durchgestrichen).

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Hakenkreuz am Wismarplatz

    15.04.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einem großen Werbeplakat an einem Geschäft in der Grünberger Straße / Wismarplatz wurde ein angebrachtes Hakenkreuz unkenntlich gemacht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt

    15.04.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Mandrellaplatz wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Dieser zeigte durchgestrichene Regenbogenflaggen und titelte "Pädophilie bekämpfen" und "schützt die Kinder". Hierbei handelt es sich um eine gezielte Desinformationskampagne, die queere Menschen in Verbindung mit sexualisierter Gewalt oder Kindesmissbrauch stellen soll.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Antifeministischer und LGBTIQ*-feindlicher Vorfall in der U8

    14.04.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der U8 zwischen den Bahnhöfen Schönleinstraße und Moritzplatz ereignete sich gegen 16:45 Uhr ein antifeministischer und LGBTIQ*-feindlicher Vorfall. Eine Person wurde von einem Mann aufgrund der Körperform misogyne (antifeministisch) beleidigt. Die betroffene Person wurde solidarisch durch eine mitreisende Person unterstützt, die daraufhin ebenfalls beleidigt wurde. U. a. fielen Beleidigungen wie ´Halt bloss die Fresse mit deiner Transenfrisur´. Auf die erneute Bitte, die Beleidigungen zu unterlassen, erfolgten durch den Mann weitere misogyne und LGBTIQ*-feindliche Beleidigungen.

    Quelle: Berliner Register
  • Antisemitischer Sticker in der Wühlischstraße

    14.04.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Von einem Mülleimer Wühlischstraße / Ecke Simon-Dach-Straße wurde eine Sticker mit einer Palästina-Fahne und der Parole "From the river to the sea" entfernt. Mit dieser Darstellung wird dem Staat Israel das Existenzrecht abgesprochen.

    Quelle: Berliner Register
  • Hakenkreuze in der Wühlischstraße

    14.04.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Ecke Wühlischstraße / Gabriel-Marx-Straße, sowie ein paar Meter weiter an einem Parkscheinautomat, wurden zwei Hakenkreuze unkenntlich gemacht.
    Aufgrund der Farbe und der Schriftform, scheint die anbringende Person auch für mehrere Hakenkreuze in der Vorzeit im Gebiet verantwortlich zu sein.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hakenkreuz-Schmierereien im Treppenhaus in Charlottenburg

    14.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einem Treppenhaus am Walter-Benjamin-Platz wurden zwei Hakenkreuz-Schmierereien mit schwarzem Edding entdeckt und entfernt. Über das Treppenhaus ist unter anderem eine Kindertagesstätte erreichbar.

    Quelle: Register CW via Instagram
  • NS-verherrlichendes Graffiti und Naziaufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    14.04.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ribnitzer Straße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der gegen Antifaschist*innen gerichteten Parole "FCK Antifa" gemeldet und entfernt.

    Am Skatetrapez in Wartenberg wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Slogan "Für die Gäste nur das Beste - Remigration" sowie ein Aufkleber mit dem Motiv "Kniet nieder, die Deutschen kommen" in den Farben der schwarz-weiß-roten Reichsflagge gefunden und entfernt.

    Auf einem Mülleimer auf dem Wartenberger Feld wurden ebenfalls drei extrem rechte Aufkleber mit den Motiven "Rechts vor Links", "Für die Gäste nur das Beste - Remigration" und "Der einzige Fachkräftemangel herrscht im Bundestag" - umrandet von einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge - entdeckt und unkenntlich gemacht.

    Am Schweriner Ring wurde ein mit den Farben der Reichsflagge besprühter Postkasten gemeldet.

    In der Woldegker Straße wurde ein gegen Antifaschist*innen gerichteter "We hate Antifa"-Aufkleber gefunden und entfernt.

    In der Crivitzer Straße wurde ebenfalls ein Neonaziaufkleber mit der Parole "Der einzige Fachkräftemangel herrscht im Bundestag" - umrandet von einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge - entdeckt und unkenntlich gemacht.

    In der Egon-Erwin-Kisch Straße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der Aufschrift "Hier gilt: Links vor Rechts!" gemeldet und entfernt.

    Auf der Falkenberger Chaussee und am Warnwitzer Bogen wurde jeweils ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Neonaziaufkleber mit der Aufschrift "Antifa = Antideutsch, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, asozial" in Kombination mit einem durchgestrichenen Symbol der "Antifaschistischen Aktion" gefunden und entfernt.

    Quelle: Berliner Register, Bürger*in
  • Plakate der Neonazipartei "Die Heimat" in Lichtenberg-Nord und -Mitte

    14.04.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Auto-Unterführung Frankfurter Allee Ecke Rhinstraße bzw. am Tierpark wurden mehrere Pro-Auto-Plakate von der Neonazipartei "Die Heimat" an Masten in der Fahrbahnmitte gemeldet.

    Auf der Rhinstraße Höhe Landschaftspark Herzberge wurden ebenfalls ingesamt fünf Pro-Auto-Plakate von der Neonazipartei "Die Heimat" gemeldet.

    Auch auf der Rhinstraße zwischen Allee der Kosmonauten und Paul-Singer-Straße wurden mehrere Pro Auto-Plakate von der "Heimat" gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Pöbelei in Adlershof

    14.04.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Adlershof kam es zu einer rassistischen Pöbelei eines Manns gegen eine PoC (Person of Color).

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistischer Aufkleber in der U7

    14.04.2026 Bezirk: Neukölln

    In der U7, an der Haltestelle Lipschitzallee, wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Darauf war der Slogan "White lives matter" abgebildet. Es handelt sich bei „White Lives Matter“ um eine extrem rechte Parole, die als rassistische Umdeutung und Gegenbewegung zur antirassistischen Bewegung „Black Lives Matter“ entstand. Sie wird gezielt genutzt, um rassistische Diskriminierung zu verschleiern und gleichzeitig Vorurteile in Bezug auf „weiße Opfer“ von Gewalttaten nicht-weißer Täter*innen zu schüren. Die Parole ist Ausdruck weißen Überlegenheitsdenkens.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Neonaziaufkleber in Lichtenberg-Mitte

    13.04.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Bahnhof Lichtenberg wurde an einem Laternenmast ein gegen Antifaschismus gerichteter Aufkleber mit dem Motiv "Love animals - hate Antifa" gefunden und entfernt. Daneben klebte ein Aufkleber mit der Parole "Support your local HKO - Head Kicks Only" - hierbei handelt es sich um eine extrem rechte Jugendgruppierung aus dem Umfeld der "Deutschen Jugend Voran" ("DJV"). Die Gruppierung gibt vor zum Schutz von Kindern mit Gewalt gegen Pädophilie vorzugehen. Das Thema Pädophilie wird von der extremen Rechten aus strategischen und ideologischen Gründen instrumentalisiert.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Sticker im U-Bhf. Frankfurter Allee

    13.04.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Im U-Bhf. Frankfurter Allee wurde ein NPD-Sticker entfernt. Abgebildet war ein rassistisches Motiv: ein blondes, blauäugiges Kind und der Text "Natürlich Deutsch".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Schmiererei gegen Antifaschist*innen und extrem rechte Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    13.04.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In einem Bus der BVG wurde auf Höhe der Zingster Straße ein neonazistischer Zahlencode in Form einer "1161" gemeldet.

    Im Bereich Wartiner Straße, Falkenberger Chaussee und an der Wendeschleife Falkenberg wurden diverse extrem rechte Aufkleber gemeldet und entfernt. Auf den Motiven standen rassistische, antimuslimische und gegen politische Gegner*innen gerichtete Parolen wie u.a. "Habibi-freie Zone - hier wird deutsch gesprochen" in Kombination mit einem Reichsadler, "Euer bunt ist in Wahrheit blutrot!", "Kräuterschnäpse, statt linker Hetze", "Hier wurde linke Propaganda überklebt" und "Keine Liebe für die Antifa!".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Spindlersfeld

    12.04.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Oberspreestr. wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    In den angrenzenden Straßen wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Schmierereien an der Hasenheide

    12.04.2026 Bezirk: Neukölln

    An einer Mauer an der Hasenheide wurde die Schmiererei "Qinderficker" entdeckt. Zudem wurde an mehreren Stellen in der nächsten Umgebung mehrfach der Buchstabe "Q" gesichtet. Dies gilt als Erkennungszeichen des extrem rechten Verschwörungsmythos QAnon. Die Anhänger*innen glauben, dass ein Geheimbund aus Politiker*innen und Prominenten weltweit Kinder entführen würde, um aus ihnen einen Stoff für Verjüngungskuren zu gewinnen. Mit den Protesten autoritärer Corona-Leugner*innen fand er auch in Deutschland eine starke Verbreitung unter extrem rechten Anhänger*innen von Verschwörungsmythen und der Reichsideologie.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Neonazistische Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    12.04.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Landschaftspark Wartenberger Feldmark wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand mit dem Motiv "Hier gilt: Rechts vor Links!" gefunden und entfernt.

    In der Ernst-Barlach-Straße wurde zudem an der BVG-Haltestelle Schweriner Ring ein Neonazi-Aufkleber mit der rassistischen bzw. anti-muslimischen Forderung "Wir müssen draussen bleiben" in Kombination mit darauf abgebildeten muslimischen Menschen entdeckt und unkenntlich gemacht.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in, Berliner Register
  • Hakenkreuze in Baumschulenweg

    11.04.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle Baumschulenstr./ Köpenicker Landstr. wurden auf der Bank vier Hakenkreuze entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonazistische Aufkleber in Malchow

    11.04.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Umfeld der Falkenberger Chausee wurden mehrere Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern war u.a. das NS-verherrlichende Motiv "NS-Zone" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge und durchgestrichenen Black Lives Matter-Symbol, einem durchgestrichenen Hammer- und Sichel-Symbol und einem durchgestrichenen Punk zu sehen. Außerdem wurde ein Aufkleber mit der Parole "Heimatliebe vs. links-grüner Schwachsinn" und ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber mit dem Slogan "Gegen den Linksterror" mit einer Faust, die das Logo der "Antifaschistischen Aktion" zerschlägt, zu sehen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Flyer der Neonazipartei "Die Heimat" in Lichtenberg-Nord

    11.04.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Umfeld des U-Bahnhofes Magdalenenstraße wurden ebenfalls Flyer der extrem rechten Partei „Die Heimat“ (ehemals NPD) in Briefkästen von Anwohner*innen verteilt.

    ​Der Flyer trägt die Überschrift „Re-Migration ist unser Auftrag“ und zeigt die Silhouette eines Flugzeugs. Der Text richtet sich gezielt an „Lichtenberger Bürger*innen“ und nutzt klassische extrem rechte Narrative in Form von Rassismus (Es wird behauptet, eine „Überfremdung“ nehme überhand und Deutsch würde kaum noch gesprochen.), ​Schürung von Ängsten (Es werden unbelegte Behauptungen über steigende Kriminalität durch „Ausländerbanden“ aufgestellt. Zudem wird suggeriert, dass Frauen und Kinder den öffentlichen Raum - ÖPNV, Spielplätze -nicht mehr sicher nutzen könnten.), ​Sozialneid (Migration wird direkt für den Wohnungsmangel verantwortlich gemacht („Wohnungsmarkt wird immer dünner“)) und ​Exklusionsdenken (Mit Parolen wie „Deutsche Straßen für Deutsche Bürger!“ wird ein völkisches Gemeinschaftsverständnis propagiert, das Menschen aufgrund ihrer Herkunft ausgrenzt.).

    ​Herausgeber des Flyers ist der Kreisverband der Partei „Die Heimat“ Lichtenberg.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
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