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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Hakenkreuz und Schriftzug in Baumschulenweg

    28.01.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf der Bank an der Haltestelle Baumschulenstr./ Köpenicker Landstr. wurde ein Hakenkreuz und der Schriftzug "NAZI KIEZ" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistischer Aufkleber in Spandau

    28.01.2026 Bezirk: Spandau

    In der Mönchstraße im Altstadt Spandau wurde ein rassistischer Aufkleber, der den rassistischen "Ku Klux Klan" bewarb, entdeckt. Der Aufkleber wurde bereits teilweise entfernt, ist aber noch lesbar.

    Quelle: Register Spandau
  • Rassistischer Schriftzug in Nord-Neukölln

    28.01.2026 Bezirk: Neukölln

    Auf der Hermannstraße in Nord-Neukölln wurde an der Fassade eines Kulturortes der rassistische Schriftzug "Remigration" entdeckt.

    Quelle: Register Neukölln via Signal, taz.de vom 02.02.2026
  • Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung in Moabit

    27.01.2026 Bezirk: Mitte

    Der Türsteher einer Sauna in Moabit verweigerte einem Schwarzen Mann zunächst den Eintritt und sagte zu ihm: "Menschen, die so Schwarz aussehen wie Sie", hätten sich öfter daneben benommen. Er solle auf den Boden gucken, wenn er angeguckt würde und keinen Stress machen.

    Quelle: Berliner Register, Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Beleidigung während Holocaustgedenken in Westend

    27.01.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Bei einer Veranstaltung am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am Theodor-Heuss-Platz in Westend äußerte sich eine 59-Jährige antisemitisch gegenüber den Teilnehmenden. Sie sprach zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren lautstark antisemitisch an.

    Quelle: Jüdische Allgemeine vom 28.01.26
  • Extrem rechter Aufkleber in Friedrichsfelde

    27.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Franz-Mett-Straße Ecke Elfriede-Tygör-Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber aus einem Rechtsrockversand entdeckt und entfernt. Das Motiv "Überklebt Du Zecke" richtete sich gegen Antifaschist*innen, Anarchist*innen und Kommunist*innen/Sozialist*innen und betitelt diese in entmenschlichender Form als "Zecken".

    Der Aufkleber stammte vom Rechtsrocklabel "Rock-o-Rama Records". Dieses Label war in den frühen 1980er Jahren ein bedeutender Vertrieb für deutschen und finnischen Punk und später für Rechtsrock. Mitte der 1990er Jahre wurde Rock-O-Rama vom Bundesamt für Verfassungsschutz als europaweit größter Hersteller und Vertrieb extrem rechter Musik bezeichnet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Hakenkreuz an der Rummelsburger Bucht

    27.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Paul-und-Paula-Ufer wurde ein in weißer Farbe auf einen Mülleimer gesprühtes Hakenkreuz gemeldet.

    Das Verwenden, Verbreiten oder öffentliche Zeigen eines Hakenkreuzes ist in Deutschland grundsätzlich eine Straftat nach § 86a StGB, die mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe geahndet wird, da es ein verfassungswidriges Kennzeichen darstellt und verfassungsfeindliche Bestrebungen symbolisiert.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Hakenkreuzschmiererei in Britz

    27.01.2026 Bezirk: Neukölln

    An der Bushaltestelle Neumarkplan in Britz wurde auf einer Sitzgelegenheit eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Rassistische Pöbelei in Kreuzberg

    27.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Vor einer Sprachschule in Kreuzberg unterhielten sich ein Vater und seine Tochter auf spanisch. Eine Frau kam auf die beiden zu und forderte sie auf, deutsch zu sprechen, denn in Deutschland werde deutsch gesprochen. Wenn sie dies nicht tun würden, sollten sie das Land verlassen.

    Quelle: Radio Vampiro
  • Rassistischer Angriff in Tegel

    27.01.2026 Bezirk: Reinickendorf

    In der Tegeler Innenstadt wurde ein Jugendlicher aus rassistischen Motiven angegriffen. Laut Polizei kam es gegen 18 Uhr in der Gorkistraße zunächst zu einem verbalen Streit zwischen einem 14-Jährigen und einem 45-jährigen Mann, der in einer körperlichen Auseinandersetzung mündete. In diesem Zusammenhang soll der 45-Jährige den Jugendlichen mit dem Ellenbogen gegen den Oberkörper gestoßen und ihn anschließend rassistisch beleidigt haben. Ein bislang unbekannter, unbeteiligter Fußgänger soll daraufhin dem 45-Jährigen mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Anschließend entfernte sich der Unbekannte vom Ort des Geschehens. Eine ärztliche Behandlung wurde von allen Beteiligten abgelehnt. Polizeibeamt*innen stellten die Identität der übrigen fest. Die weiteren Ermittlungen übernimmt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0107 vom 28.01.2026
  • Rassistischer Aufkleber in Plänterwald

    27.01.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Straße Am Treptower Park wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt, der eine sog. "Talahon-freie Zone" ausrief. Das Wort Talahon ist ein Slang-Ausdruck für arabische, junge Männer und wurde an dieser Stelle abwertend gebraucht.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Schriftzüge des "III. Weg" in der Köpenicker Altstadt

    27.01.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Müggelheimer Str. und an der Kreuzung Wendenschloßstr. wurde jeweils der Schriftzug "D3W" entdeckt. Es handelt sich um die Abkürzung für den Namen der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechter Flyer in Briefkasten einer JFE in Neu-Hohenschönhausen

    26.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In die Briefkästen einer Jugendfreizeiteinrichtung und einer weiteren in der Jugendarbeit tätigen Organisation in Hohenschönhausen wurden erneut extrem rechte Flyer eingeworfen. Der Flyer stammte vom LGBTIQ*feindlichen und rechtspopulistischen Aktionsbündnis "Demo für Alle" und stellte jegliche Abweichung von heterosexueller Elternschaft als Gefahr für das Kindeswohl dar. Der Flyer war mit der Parole "Tatort Kita - Der woke Angriff auf unsere Kinder" betitelt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichender Einschüchterungsversuch gegen JFE in Neu-Hohenschönhausen

    26.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Eine Jugendfreizeiteinrichtung in Neu-Hohenschönhausen erhielt eine per Handschrift an sie adressierte Postkarte eines extrem rechten Verlags.

    Die Karte wirbt für einen Comic zum Thema ​"Was war los in Nemmersdorf?". Dies bezieht sich auf das Massaker von Nemmersdorf im Oktober 1944. In Nemmersdorf (heute Majakowskoje, Russland) war eines der ersten deutschen Dörfer, die von der Roten Armee besetzt wurden. Nach der Rückeroberung durch die Wehrmacht wurden dort zahlreiche getötete Zivilisten gefunden. Dieses Ereignis wurde damals massiv von der NS-Propaganda instrumentalisiert, um den Widerstandswillen der Bevölkerung gegen die vorrückenden sowjetischen Truppen zu stärken. Die genauen Umstände und Opferzahlen sind unter Historiker*innen Gegenstand von Untersuchungen, wobei die NS-Berichterstattung nachweislich Übertreibungen und Inszenierungen enthielt. Der werbende Verlag wird von Verfassungsschutzbehörden und Expert*innen der extremen Rechten als Akteur der Neuen Rechten eingestuft und versucht häufig, geschichtspolitische Themen durch das Medium Comic neu zu besetzen. Auch mit dieser Karte wird ein typisches Narrativ extrem rechter und neurechter Kreise bedient, das behauptet, deutsche Opfererfahrungen würden in der offiziellen Geschichtsschreibung unterdrückt.

    Auf der Vorderseite der Karte ist ein im Comic-Stil gezeichneter Soldat in Wehrmachtsuniform abgebildet.

    ​Auf der Rückseite wurde ein Teil eines Aufklebers aus einem einschlägig bekannten Neonazi-Versand aufgeklebt. Die Illustration zeigt eine junge Frau mit blonden Flechtzöpfen im Stil des "Bundes deutscher Mädels" ("BDM") aus der NS-Zeit, die eine schwarz-weiß-rote Reichsflagge hält. ​Unten rechts ist das Logo einer Marke zu sehen, die ebenfalls dem extrem rechten Spektrum zugeordnet wird.

    Die personalisierte Zusendung der NS-verherrlichenden Karte kann als Einschüchterungsversuch gegenüber der Einrichtung verstanden werden. Die Einrichtung vertritt in ihrer alltäglichen Arbeit einen antidiskriminierenden und aufklärerischen Ansatz über die Gefahren der extremen Rechten gegenüber den dort verkehrenden Jugendlichen.

    Weiterhin wurden am Eingang der Jugendfreizeiteinrichtung zwei extrem rechte Aufkleber auf deren Briefkasten gefunden und entfernt. Ein Motiv richtete sich mit dem Slogan "Enkel gegen links" gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Das andere Motiv stammte aus einem Neonazi-Versand und beinhaltete die antimuslimische und rassistische Parole "Habibi-freie Zone - Hier wird Deutsch gesprochen!" in Kombination mit einem Reichsadler. Auf der Sporthalle nebenan klebten zwei weitere Aufkleber aus dem extrem rechten Spektrum.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistischer Aufkleber und antisemitische sowie NS-verherrlichende Schmiererei in Lichtenberg-Nord

    26.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Frankfurter Allee wurde auf einem Stromkasten ein in neongrüner Farbe aufgesprühter Davidstern - wie bereits mehrmals in der vorangegangenen Woche im Weitlingkiez geschehen - in Kombination mit der doppelten Sigrune der Waffen-SS gesprüht und entfernt.

    Die Doppel-Sigrune war das Abzeichen der Schutzstaffel (SS), einer Organisation, die maßgeblich an der Shoah und somit der Verfolgung sowie Ermordung von Millionen Juden und Jüd*innen beteiligt war. Davidsterne sind Symbole des Judentums. Im NS wurden Jüdinnen*Juden gezwungen, einen Davidstern zu tragen. Die Verwendung beider Symbole in einem Kontext ist daher als Ausdruck von Nationalsozialismus und Antisemitismus zu werten. Zum rechtlichen Kontext lässt sich noch anmerken, dass die Verwendung von SS-Runen in Deutschland gemäß § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) strafbar ist.

    Auf der Frankfurter Allee wurde außerdem ein extrem rechter Aufkleber mit einer rassistischen Aussage gefunden und entfernt. Der Aufkleber trägt die Aufschrift „Döp sturmfeste Niedersachsen“ und zeigt ein Flugzeug, das als Abschiebeflieger verstanden werden soll. Das "Döp" in Kombination mit dem Abschiegeflieger ist eine Anspielung auf den Gigi d'Agostino-Song „L’amour toujours“ ("Sylt-Song"), der im Sommer 2024 mit einer verfremdeten Version, die rassistische Parolen enthielt, neue Bekanntheit erlangte. Der Aufkleber geht auf die "Sturmfeste Niedersachsen", eine lokale Gruppe der "Identitären Bewegung".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer und transfeindlicher Angriff in der TU-Bibliothek

    26.01.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Bei einer Protestaktion zur Lage in Rojava Kurdistan in der Bibliothek der "Technischen Universität" Berlin in Charlottenburg, kam es zu einem rassistischen und transfeindlichen Angriff auf eine protestierende Person durch das Sicherheitspersonal der Universität. Als die Protestierenden sich bereit erklärten, friedlich das Gebäude zu verlassen, wurde mehrfach versucht eine teilnehmende Person des Protestes gewaltvoll festzuhalten, erst an den Armen, dann auch an den Haaren. Als Personen einschritten, wurden diese geschubst und angeschrien. Die betroffenen Personen führen dieses aggressive Vorgehen auf eine antikurdisch-rassistische und transfeindliche Motivation des Sicherheitspersonals zurück.

    Die TU teilt daraufhin mit, dass die entsprechenden Mitarbeiter nicht mehr in der Universität im Einsatz sind.

    Quelle: Register CW via Instagram
  • "Sieg Heil"-Rufe von Jugendlichen am Bahnhof Lichtenberg

    26.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Gegen 15:30 Uhr riefen zwei Jugendliche am S-Bahn-Gleis des Bahnhofs Lichtenberg einer anderen Gruppe, die gerade zustieg, lautstark ‚Sieg Heil‘ hinterher.

    Das Verwenden der Grußformel „Sieg Heil“ ist in Deutschland nach 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) eine Straftat. Das öffentliche Verwenden oder Verbreiten dieser Parole, ebenso wie der Hitlergruß, kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe geahndet werden, unabhängig davon, ob es aus Spaß oder Überzeugung geschah.

    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Antikurdische rassistische Beleidigung in Neukölln

    25.01.2026 Bezirk: Neukölln

    Auf dem Weg zu einer pro-kurdischen Demonstration wurden drei Personen beleidigt und bedrängt. Eine weiß und männlich wahrgenommene Person auf einem Fahrrad sprach die drei an und fragte nach der Demonstration. Nachdem eine Person aus der Gruppe erklärte, dass es sich um eine pro-kurdische Demonstration anlässlich des Angriffes auf Rojava handelt, reagierte die Person provokativ und abwertend mit der Aussage „Na und?“. Daraufhin verfolgte sie die Person mit dem Fahrrad, bedrängte und belästigte sie auf dem Weg zum Hermannplatz und äußerte wiederholt offen rassistische Aussagen wie „Geht doch in euer eigenes Land“ sowie verharmlosende und verallgemeinernde Aussagen zur Lage in Rojava und zu Krieg und Gewalt. Trotz mehrfacher klarer Aufforderung, die Gruppe in Ruhe zu lassen, setzte die Person die Belästigung fort. Schließlich mussten die Ordner*innen der Demonstration sowie die Polizei eingreifen.

    Quelle: Anlaufstelle gegen Gewalt und Diskriminierung
  • Massive Propaganda in Johannisthal

    25.01.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Entlang der Springbornstr. zwischen Haltestelle Ginkgoweg und Stubenrauchstr. wurden sechs extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie stammten aus neonazistischen Onlinehandeln.

    Auf dem Parkplatz eines Baumarktes im Eisenhutweg wurde der Schriftzug "FCK Communism!" entdeckt.

    Im Bereich Straße am Flugplatz, Hugo-Junkers-Str. und Melli-Bese-Str. wurden fünf Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" sowie ca. 20 Aufkleber einer sog. "Schwarz-weiß-roten Jugend" und weitere fünf Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.

    Ebenfalls in der Melli-Bese-Str. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" an einer Laterne entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Antikurdisch rassistisch motivierter Angriff in der Skalitzer Straße

    24.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einem Supermarkt in der Skalitzer Straße wurde ein 29-Jähriger gegen 18:30 Uhr von vier Männern aufgrund seiner kurdischen Volkszugehörigkeit erst rassistisch beleidigt und dann mit Faustschlägen angegriffen.
    Zeugen griffen ein und konnten den Angriff beenden. Die Täter flüchteten. Der Betroffene wurde mit heftigen Rückenschmerzen in ein Krankenhaus gebracht.

    Quelle: Polizei Berlin Nr. 0091 und Informationsstelle antikurdischer Rassismus vom 25.01.26
  • Antimuslimischer Sticker in Tempelhof

    24.01.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Auf dem Werner-Voß-Damm wurde ein rassistischer Sticker, der sich an einem bekannten Design aus der Umwelt-Bewegung orientiert, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Persönliche Meldung
  • Aufkleber der neonazistischen "Deutschen Patrioten Voran" und anti-antifaschistische Schmiererei in Lichtenberg-Mitte

    24.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Tierparkcenter wurde ein Aufkleber der jungen Berliner Neonazigruppe "Deutsche Patrioten Voran" entdeckt und entfernt. Darauf war das Gruppenlogo inklusive eines Reichsadlers abgebildet.

    In der U5 auf Höhe des U-Bahnhofes Friedrichsfelde wurde zudem ein in einen Wagen getaggter neonazistischer Zahlencode in Form der "1161" gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechter Aufkleber in Pankow

    24.01.2026 Bezirk: Pankow

    An der Bushaltestelle Lohmestraße wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Massive Aufkleber und Schriftzüge gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Oberschöneweide

    24.01.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Zwischen Helmholtzstr., Wilhelminenhofstr. und Rathenaustr. wurden ca. 50 Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt und entfernt. Zudem wurden zwei Schriftzüge entdeckt, die sich gegen Antifaschist*innen richteten. Einer der Schriftzüge enthielt einen Gewaltaufruf: "Bringt Jacken mit ihr bleibt länger liegen. FUCK ANTIFA“

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonazi-Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    24.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In Lichtenberg-Nord wurden mehrere Neonaziaufkleber entdeckt und entfernt. Auf einem Motiv, welches an der Haltestelle Oderbruchstraße und an der Haltestelle Judith-Auer-Straße gefunden wurde, stand "ACAB - All Communists are Bastards" und es war ein Link zum Versand auf Telegram zu sehen. Auf einem weiteren aus einem Neonazi-Versand stammenden Motiv - ebenfalls an der Haltestelle Judith-Auer-Straße - war die rassistische Parole “Euer Bunt ist in Wahrheit blutrot“ zu lesen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Anti-asiatischer Rassismus in der Ringbahn

    23.01.2026 Bezirk: Berlinweit

    Zwei Jugendliche äußerten sich in der Ringbahn zwischen den Bahnhöfen Ostkreuz und Schöneberg anti-asiatisch rassistisch gegenüber einem anderen Fahrgast. Zudem sangen sie das "Erika"-Lied. Dabei handelt es sich um ein Marschlied der Wehrmacht von 1938, der Autor und Komponist war ein nationalsozialistischer Funktionär des Reichsarbeitsdienstes. Im Jahr 2025 hatte sich das Lied als NS-verherrlichende Propaganda über TikTok unter Jugendlichen verbreitet.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Niederschöneweide

    23.01.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am S-Bahnhof Johannisthal wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt, auf einem der Aufkleber werden Antifaschist*innen in antifeministischer Form als "Fotzen" bezeichnet.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Erneut antisemitische und NS-verherrlichende Schmierereien und anti-antifaschistische Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    23.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Gegen Mitternacht wurde im Weitlingkiez beobachtet, wie eine Person entlang der Weitlingstraße und im Bahnhof Lichtenberg Davidsterne mit schwarzer Farbe an Hauswände und Wände des Bahnhofs sprühte. An mindestens zwei Stellen in der Weitlingstraße wurde der Davidstern erneut in Kombination mit der doppelten Sigrune der Waffen-SS gesprüht.

    Die Doppel-Sigrune war das Abzeichen der Schutzstaffel (SS), einer Organisation, die maßgeblich an der Shoah und somit der Verfolgung sowie Ermordung von Millionen Juden und Jüd*innen beteiligt war. Davidsterne sind Symbole des Judentums. Im NS wurden Jüdinnen*Juden gezwungen, einen Davidstern zu tragen. Die Verwendung beider Symbole in einem Kontext ist daher als Ausdruck von Nationalsozialismus und Antisemitismus zu werten. Zum rechtlichen Kontext lässt sich noch anmerken, dass die Verwendung von SS-Runen in Deutschland gemäß § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) strafbar ist.

    Auf einem Mülleimer an der Bushaltestelle Lückstraße Ecke Archibaldweg wurde außerdem ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels mit der Aufschrift "Antifaverbot jetzt" entdeckt und entfernt.

    Auch in der Kaskelstraße wurden zwei Aufkleber mit dem Motiv "Antifaverbot jetzt" gemeldet und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Johannisthal

    23.01.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Fokkerstr. und der Straße am Flugplatz wurden ca. zehn Aufkleber einer Gruppierung, die sich "schwarz-weiß-rote Jugend" nennt, entdeckt und entfernt. Dabei wurden die Reichsfarben verwendet. Ein Aufkleber zeigt drei vermummte Männer mit der Unterschrift „Antifa Banden Jagen“.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Sticker gegen politische Gegner*innen in Wilmersdorf

    23.01.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An der Ecke Sächsische Straße/Zähringerstraße wurde an einem Straßenschild ein extrem rechter Sticker verklebt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet. Diese wurden auf dem Sticker entmenschlichend als "Zecken" betitelt. Zudem ist auf dem Sticker eine durchgestrichene Pride-Flagge abgebildet.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Sticker gegen politische Gegner*innen in Wilmersdorf

    23.01.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An der Bushaltestelle Rüdesheimer Platz und in der Aßmannshauser Straße wurden erneut extrem rechte Sticker verklebt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten. Zwei Sticker stammten von einem extrem rechten Onlineversandhandel und zeigten verschiedene linke Symbole mit der Aufschrift "Hier wurde Gedankenabfall überklebt". Außerdem wurde ein Sticker mit Edding so verändert, dass er die Botschaft "Kein Mensch braucht Linke" trug.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Antisemitische und NS-verherrlichende Schmierereien und extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    22.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Weitlingstraße wurden vom Bahnhof Lichtenberg bis zum Rewe-Supermarkt in der Weitlingstraße in grüner Farbe an Hauswände gesprühte David-Sterne gemeldet. In einem Fall war dieser mit einer Doppel-Sigrune der Waffen-SS kombiniert. Die Doppel-Sigrune war das Abzeichen der Schutzstaffel (SS), einer Organisation, die maßgeblich an der Shoah und somit der Verfolgung sowie Ermordung von Millionen Juden und Jüd*innen beteiligt war. Davidsterne sind Symbole des Judentums. Im NS wurden Jüdinnen*Juden gezwungen, einen Davidstern zu tragen. Die Verwendung beider Symbole in einem Kontext ist daher als Ausdruck von Nationalsozialismus und Antisemitismus zu werten. Zum rechtlichen Kontext lässt sich noch anmerken, dass die Verwendung von SS-Runen in Deutschland gemäß § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) strafbar ist.

    In der Metastraße wurden auf der Rückseite eines geparkten LKWs NS-verherrlichende Schmierereien in Form eines HH und einer 88 (beides bedeutet "Heil Hitler"), sowie eines Hakenkreuzes entdeckt und entfernt. Auch Hakenkreuze sind in Deutschland nach § 86a StGB strafbar.

    Am Bahnhof Lichtenberg wurde zudem ein rassistischer, zynischer und menschenverachtender Aufkleber mit der Parole "Remigration - Du willst es doch auch" in Kombination mit einem darauf abgebildeten Abschiebeflieger und einer freundlich lächelnden und winkenden Frau gefunden. Der Aufkleber stammt von einem bekannten extrem rechten Versand.

    Am S-Bahnhof Nöldnerplatz, Ausgang Kaskelkiez und in der Spittastraße wurde jeweils ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels mit der Aufschrift "Antifaverbot jetzt" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
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