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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Angriff auf Pressevertreter*innen in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend wurde eine Presseperson von einem Mann angegriffen, der von einem Rechtsrockkonzert in der Bundeszentrale der Partei "Die Heimat" in der Seelenbinder Str. kam. Der Neonazi schlug auf die Kamera und rief eine NS-Parole.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick, Tagesspiegel 11.08.2026
  • Antimuslimisch-rassistischer Aufkleber am Alexanderplatz

    08.08.2026 Bezirk: Mitte

    An der Haltestelle der Straßenbahnlinie M4 am Alexanderplatz wurde ein Aufkleber mit der Parole „Islamisierung? Nein danke“ entdeckt und entfernt. Die Parole stellt muslimisches Leben und die gesellschaftliche Teilhabe von Muslim*innen als Bedrohung dar.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Diebstahl von Regenbogenflaggen in Prenzlauer Berg

    08.08.2026 Bezirk: Pankow

    Zwei Regenbogenflaggen wurden von einer Bar in Prenzlauer Berg entwendet. Der Betreiber beobachtete gegen 3:50 Uhr einen Mann dabei, wie dieser die an der Fensterfront befestigten Flaggen abriss und anschließend in Richtung U-Bahnhof Eberswalder Straße flüchtete.

    Quelle: Berliner Zeitung 10.8.2026
  • Hitlergruß in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte am Nachmittag beim Verlassen des Konzertes an der Ampel des Mandrellaplatzes den Hitlergruß.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hitlergruß in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte am Nachmittag nach dem Verlassen des Konzertes auf dem Mandrellaplatz den Hitlergruß.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hitlergruß in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte am Abend nach dem Verlassen des Konzertes beim Überqueren der Seelenbinder Str. den Hitlergruß.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hitlergruß in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ in der Seelenbinder Str. zeigte beim Ankommen den Ordnern vor dem Tor den Hitlergruß.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hitlergruß in Rahnsdorf-Wilhelmshagen

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf der Fähre zwischen Kruggasse und Neu Helgoland zeigte ein Gast der Fähre den Hitlergruß in Richtung der Gäste der Müggelseefischerei.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Homofeindlicher Schriftzug in Lichtenberg-Nord

    08.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Rückseite eines Wahlaufstellers in der Ruschestraße Ecke Gotlindestraße wurde der homofeindliche Schriftzug "Schwule sterben aus" entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Israelbezogen antisemitischer Aufkleber in Mitte

    08.08.2026 Bezirk: Mitte

    In der Sebastianstraße im Ortsteil Mitte wurde ein Aufkleber mit der englischen Aufschrift „Exist Resist Return“ und einer entsprechenden arabischen Aussage entdeckt und entfernt. Abgebildet waren eine Kufiya, die das gesamte israelische Staatsgebiet und die palästinensischen Gebiete vollständig abdeckt sowie ein Schlüssel, der für die Forderung nach einer Rückkehr palästinensischer Geflüchteter und ihrer Nachkommen steht.

    Die Forderung einer umfassenden Rückkehr in das heutige israelische Staatsgebiet sowie die Aufforderung zum Widerstand stellt Israel in seiner Existenz als Schutzstaat und Zuflucht für alle vefolgten Jüdinnen*Juden infrage.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Kühnen-Gruß in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Eine Frau zeigte beim Verlassen eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ in der Seelenbinder Str. den verbotenen Kühnen-Gruß.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Kühnen-Gruß in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte beim Ankommen in der Seelenbinder Str. den verbotenen Kühnen-Gruß.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Kühnen-Gruß in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte beim Verlassen des Konzertes in der Seelenbinder Str. den verbotenen Kühnen-Gruß.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Ku-Klux-Klan-Kapuze in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Eine Frau, die ein Rechtsrockkonzert in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ besuchte, setzte sich beim Verlassen eine weiße Kapuze auf, die denen des Ku-Klux-Klans nachempfunden war. Sie lief so die Seelenbinder Str. entlang.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonazi-Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    08.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wönnichstraße Ecke Münsterlandstraße wurden zwei Aufkleber aus einem Neonazi-Versand entdeckt und entfernt. Auf einem war die rassistische Parole "Für die "Gäste" nur das Beste! Remigration Airlines" zu lesen, auf dem anderen "Schweigen heißt zustimmen. Sei nicht mehr schweigsam, denn es ist Dein Land! Hol es Dir zurück!" und Werbung für den einschlägigen Nazi-Versand.

    In der Nöldnerstraße klebte zudem ein Aufkleber der Neonazipartei "Die Heimat" mit der Aufschrift "Dann wähl doch die Heimat!".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende Schmierereien und Anti-Antifa-Graffitis in Spandau

    08.08.2026 Bezirk: Spandau

    Auf dem Bullengrabenweg zwischen Egelpfuhlstraße und Päwesiner Weg wurden verbotene, NS-verherrlichende Schmierereien sowie „FCK Antifa“-Graffiti und ein Anti-Antifa-Zahlencode entdeckt.

    Bei den NS-verherrlichenden Schmierereien handelte es sich um die verbotene SA-Parole „Alles für Deutschland“, die zusammen mit der schwarz-gold-gelben Flagge auf dem Boden beschmiert war. Es wurde berichtet, dass Anzeige erstattet wurde.

    Darüber hinaus wurde ein weiteres Graffiti mit dem Schriftzug „AFD 1161” auf einem Eisengeländer an einer Fußgängerbrücke entdeckt. Der Zahlencode „1161“ steht für „Anti-Antifa“.

    Außerdem wurden zwei „FCK Antifa“-Graffiti auf Betonsitzbänken gesichtet. An der anderen Seite der Betonsitzbank waren „AFD“-Schriftzüge zu sehen.

    In der Nähe dieser Schriftzüge wurden an verschiedenen Orten „AFD“-Graffitis gesichtet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-verherrlichendes Handzeichen in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte am Nachmittag beim Verlassen des Konzertes in der Seelenbinder Str. das „88“-Handzeichen. Die Geste steht für die verbotene Losung: „Heil Hitler“.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • NS-Verherrlichung in Kneipe in Lichtenberg-Mitte

    08.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Anschluss an das neonazistische „Lu-Fest“ in der Parteizentrale der Neonazi-Partei „Die Heimat“ in Berlin-Köpenick suchten mehrere Teilnehmende die als Treffpunkt der extrem rechten Szene bekannte Kneipe „Sturgis“ im Lichtenberger Weitlingkiez auf, um dort weiterzufeiern.

    ​Vor Ort hielten sich unter anderem zwei Mitglieder der Neonazi-Gruppierung „Jägertruppe Berlin-Brandenburg“ auf. Sie trugen öffentlich T-Shirts mit eindeutig extrem rechten und NS-verherrlichenden Motiven und Schriftzügen: ​Auf der Vorderseite war ein Schriftzug der US-amerikanischen Rechtsrock-/Hatecore-Band „Max Resist“ zu sehen und auf der ​Rückseite die rassistische Parole „White Power Rock ’n’ Roll“, die Aufschrift „Maximum Resistance“ sowie die großflächig abgedruckte Zahl „88“ (Szenecode für „Heil Hitler“), kombiniert mit Eisernen Kreuzen.

    ​Die Kleidung und das Auftreten unterstreichen die gezielte Raumeinnahme und Präsenz der extremen Rechten im Stadtteil.

    ​Hintergrundinformationen zum Kontext:

    ​„Lu-Fest“ (Treptow-Köpenick): Am 08.08.2026 fand in Köpenick das vom „Die Heimat“-Kader Sebastian Schmidtke veranstaltete Rechtsrock-Event mit ca. 300 Teilnehmenden statt (u. a. Auftritte von Michael „Lunikoff“ Regener, „Lifa“, Enrico „Schratti“ Hager und Tobias „Bienenmann“ Winter). Mitglieder der „Jägertruppe“ sowie der Partei „Die Heimat“ übernahmen dort Ordnerfunktionen. Im Umfeld des Festivals wurden offen verbotene Kennzeichen (wie der SS-Totenkopf) sowie der verbotene Kühnengruß gezeigt.

    ​Hintergrund zur Band „Max Resist“: US-amerikanische Rechtsrock-/Hatecore-Band aus dem Umfeld der neonazistischen Musiknetzwerke „Blood & Honour“ (in Deutschland verboten) und den „Hammerskins“. Mehrere Tonträger der Band sind in Deutschland von der BZKJ indiziert. Die Band nutzt historisch u. a. den SS-Totenkopf als Symbol und vertreibt ihre Musik/Merchandise über extrem rechte Netzwerke (u. a. „PC Records“).

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in, Rechts im Bild, Wikipedia, Tagesspiegel vom 10.08.2026, Instagram
  • Rassistische Propaganda in Wedding

    08.08.2026 Bezirk: Mitte

    Am Martha-Ndumbe-Platz und in der Lindower Straße wurden zwei Aufkleber, die "Remigration" forderten, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rechtsrockkonzert in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Bundeszentrale der neonazistischen Partei „Die Heimat“ fand ab dem Nachmittag ein Rechtsrockkonzert mit über 250 Gästen statt. Bei der An- und Abreise der Neonazis kam es mehrfach zu Hitlergrüßen, Kühnen-Grüßen und anderen rassistischen Gesten.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • White-Power-Zeichen in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte am Nachmittag beim Verlassen des Konzertes das White-Power-Zeichen in der Seelenbinder Str.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • White-Power-Zeichen in der Köpenicker Dammvorstadt

    08.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte am Abend nach dem Verlassen des Konzertes in der Seelenbinder Str. das White-Power-Zeichen.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Antimuslimisch-rassistische Veranstaltung

    07.08.2026 Bezirk: Mitte

    Am Alexanderplatz in Mitte veranstaltete die Bürgerbewegung Pax Europa eine mehrstündige Kundgebung unter der Bezeichnung „Aufklärung über den Politischen Islam“. In Redebeiträgen wurden muslimische Menschen und Eingewanderte aus mehrheitlich muslimischen Ländern wiederholt pauschal als demografische, politische und sicherheitspolitische Bedrohung dargestellt.

    Unter anderem wurde behauptet, Muslim*innen würden nichtmuslimische Gesellschaften unterwandern und bei zunehmendem Bevölkerungsanteil politische Dominanz anstreben. Ein Vertreter der veranstaltenden Organisation erklärte zudem, man müsse verhindern, dass zu viele Muslim*innen in die Politik gelangten. Weitere Beiträge brachten muslimische Menschen und Migration pauschalisierend mit Terrorismus, Messerangriffen und sexualisierter Gewalt in Verbindung.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Anti-Schwarze rassistische Pöbelei gegen Mutter in der U5

    07.08.2026 Bezirk: Mitte

    In der U5 zwischen Hauptbahnhof und Unter den Linden maßregelte eine ältere Frau wiederholt und zunehmend aggressiv eine Schwarze Mutter, weil deren Kind beim Husten zeitweise die Hand nicht vor den Mund hielt. Obwohl die Mutter weinte, das Kind verängstigt wirkte und mehrere Fahrgäste intervenierten, setzte die Frau ihre Äußerungen fort. Aufgrund der Unverhältnismäßigkeit und der anhaltend belehrenden, übergeordneten Haltung gegenüber der Schwarzen Mutter wird der Vorfall als anti-Schwarz rassistisch bewertet.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Extrem rechte Aufkleber an einer Bushaltestelle in Marienfelde

    07.08.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Bushaltestelle Großbeerenstraße/Daimlerstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der sozialchauvinistischen und behindertenfeindlichen Parole "Antifa = asozial, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, arbeitsscheu" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Extrem rechte Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    07.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Judith-Auer-Straße stadteinwärts wurden zwei extrem rechte Aufkleber mit der rassistischen Aufschrift "Dein Land liegt Dir am Herzen? #Remigration - Illegale Massenmigration stoppen!" gemeldet.

    Außerdem wurden an der gleichen Stelle zwei Neonazi-Aufkleber mit der Aufschrift "Hier wurde Antifapropaganda überklebt", zwei Aufkleber mit dem Motiv "Überklebt, Du Zecke!", ein Aufkleber mit der rassistischen Forderung nach "Remigration - Für ein sicheres Deutschland" und zwei Aufkleber mit der rassistischen Parole "Stolz statt bunt - Identität braucht keinen Regenbogen" gefunden.

    An der Tramhaltestelle Rhinstraße Ecke Plauener Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der rassistischen Parole "Schwarz, rot gold ist bunt genug" gemeldet und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Propaganda in Marienfelde entdeckt

    07.08.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Bushaltestelle Großbeerenstraße / Daimlerstraße wurden zwei mit Edding aufgebrachte Hakenkreuze sowie mehrere Sticker der "NRJ", die Jugendorganisation der extrem rechten Kleinstpartei „Der III. Weg“, entdeckt.
    Zudem wurde an der Haltestelle ein sozialchauvinistischer und behindertenfeindlicher Sticker entdeckt, der sich gegen "die Antifa" richtet, mit dem Schriftzug „Antifa = asozial, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, arbeitsscheu“.
    Die Hakenkreuze und die Sticker wurden unkenntlich gemacht.

    Quelle: Private Meldung
  • Neonazi-Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    07.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Archenholdstraße wurden zwei Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der gegen politische Gegner*innen gerichteten Parole "Good night left side" und zwei darauf abgebildeten Reichsflaggen in schwarz-weiß-rot gemeldet und entfernt. Zudem wurden auf dem Motiv ein Black Lives Matters-Logo, eine Black Power-Faust, ein Anarchie-Zeichen, Hammer und Sichel und ein Symbol für gleichgeschlechtliche Liebe zerschlagen.

    Auf einem Wahlkampf-Plakat der Linken klebte ein weiterer Neonazi-Aufkleber mit der Aufschrift "Mir stinken die Linken".

    In der Sewanstraße Ecke Michiganseestraße in Friedrichsfelde wurde ein Neonazi-Aufkleber mit einem gegen politische Gegner*innen gerichten und sozialchauvinistischen Motiv und der Parole "Antifa = asozial, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, arbeitsscheu" entdeckt.

    Ebenfalls in der der Sewanstraße Ecke Michiganseestraße wurde ein Neonazi-Aufkleber mit der antimuslimischen Aussage "Love Gehacktes, hate Halal" gefunden.

    Am Münsterlandplatz Ecke Wönnichstraße klebte ein weiterer Neonazi-Aufkleber mit der Parole "Schweigen heißt zustimmen, Dein Land! Hol es dir zurück!". Dieser wurde entfernt.

    In der Wönnichstraße wurden noch drei weitere Neonazi-Aufkleber mit der rassistischen Aussage "Bitte flüchten Sie weiter! Hier gibt es nichts zu wohnen! Refugees not welcome!" und ein Reichsflaggenmotiv in schwarz-weiß-rot gemeldet und entfernt.

    In der Rummelsburger Straße wurden ebenfalls Neonazi-Aufkleber gefunden und entfernt. Es handelte sich dabei um die rassistischen Motive "Remigration jetzt" und "Abschieben schafft Wohnraum", eine durchgestrichene Regenbogenfahne, eine Reichskriegsfahne und ein anti-antifaschistisches Motiv.

    In der Sewanstraße wurde ein gegen politische Gegner*innen gerichteter Aufkleber aus einem extrem rechten Versand mit der Aufschrift "Kräuterschnäpse statt linker Hetze" gemeldet und entfernt. Ebendfalls in der Sewanstraße wurde ein Neonazi-Aufkleber mit dem antimuslimischen Motiv "Love Gehacktes - Hate Halal" entfernt.

    Am Rosenfelder Ring wurde zudem eine "Fuck Antifa"-Schmiererei auf einer Mauer entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende Schmiererei in Lichtenberg-Nord

    07.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Laternenmasten in der Ruschestraße Ecke Bornitzstraße wurde eine mit weißer Farbe geschmierte Wolfsangel entdeckt.

    Die Wolfsangel wurde in der Zeit des Nationalsozialismus von nationalsozialistischen Organisationen und SS-Einheiten verwendet. Später wurde das Symbol von extrem rechten Organisationen benutzt, die in der Bundesrepublik Deutschland als verfassungsfeindlich eingestuft wurden. Die Wolfsangel ist somit wegen ihrer Geschichte ein Kennzeichen im Sinne der Strafnorm § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) und deshalb in Verbindung mit einer verbotenen Organisation strafbar.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Schriftzüge gegen Antifaschist*innen in Baumschulenweg

    07.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Schild am Britzer Verbindungskanal in der Nähe der Kiefholzbrücke wurden verschiedene Schriftzüge gegen Antifaschist*innen entdeckt. Darunter waren mehrfach der neonazistische Zahlencode "1161" sowie der Schriftzug "ANTIFA JAGEN".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Propaganda in Moabit

    06.08.2026 Bezirk: Mitte

    In der U9 auf höhe der Turmstraße wurde ein Aufkleber einer rechtskatholischen christlich-fundamentalistischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet, gefunden.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Schmierereien in Gropiusstadt

    06.08.2026 Bezirk: Neukölln

    In einem Park in der Nähe des U-Bahnhofes Lipschitzallee in Gropiusstadt wurden auf einer Bank mehrere extrem rechte Schmierereien entdeckt und unkenntlich gemacht. Es handelte sich um die Schriftzüge "Deutsches Reich lebt ewig" und "Fuck 161".

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Hakenkreuz am S-Bahnhof Wartenberg

    06.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Mülleimer der BSR auf dem Vorplatz des S-Bahnhof Wartenberg wurde ein eingebranntes Hakenkreuz gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Hitlergruß am Bahnhof Lichtenberg

    06.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf dem Gleis 1 des S-Bahnhofs Lichtenberg befand sich eine vierköpfige Gruppe von Personen (eine Frau, drei Männer), die dem neonazistischen Spektrum zuzuordnen waren. Eine große, blonde Frau mit straffem Zopf trug ein schwarzes T-Shirt mit der Aufschrift „Blut und Ehre“ (oder „Wut und Ehre“). Zur Begrüßung einer hinzukommenden Person aus der Gruppe zeigte sie einen deutlichen Hitlergruß.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazi-Aufkleber auf Linken-Wahlplakat in Mitte

    06.08.2026 Bezirk: Mitte

    Auf einem Wahlplakat der Linken vor dem U-Bahnhof Jannowitzbrücke wurden zwei Aufkleber der "Deutschen Stimme", dem Presseorgan der Neonazi-Partei "Die Heimat" (vormals NPD) entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern stand: "Volksfeinde anklagen Politikerhaftung umsetzen!"

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Neonazi-Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    06.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Grünanlagenschild neben dem "A&O Hostel" in der Genslerstraße Ecke Plauener Straße wurde ein rassistischer "White lives matters"-Aufkleber der Neonazipartei "Die Heimat" entdeckt und entfernt.

    „White Lives Matter“ (auf Deutsch: „Weiße Menschenleben zählen“) ist eine extrem rechte Parole, die als rassistische Umdeutung und Gegenbewegung zur antirassistischen Bewegung „Black Lives Matter“ (auf Deutsch: „Schwarze Menschenleben zählen“) entstand. Sie wird gezielt genutzt, um rassistische Diskriminierung zu verschleiern und gleichzeitig Vorurteile in Bezug auf „weiße Opfer“ von Gewalttaten nicht-weißer Täter*innen zu schüren. Die Parole ist Ausdruck weißen Überlegensheitsdenkens.

    In einer Grünanlage an der KGA Weiße Taube in der Siegfriedstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Support your local Anti-Antifa" gefunden und entfernt. Darauf waren durchgestrichene Symbole für die Antifaschistische Aktion, Black Lives Matter und Anarchie abgebildet.

    In der Schöneicherstraße wurde ein Aufkleber der Neonazi-Partei "Die Heimat" mit der Aufschrift "Hier wurde linker Gedankenabfall überklebt von deiner Heimat! Lichtenberg" gefunden und überklebt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazi-Magazin an der Friedrichsbrücke präsentiert

    06.08.2026 Bezirk: Mitte

    An der Friedrichsbrücke in Mitte wurde die neonazistische Zeitschrift „N.S. Heute“ für Werbefotos vor dem Berliner Dom präsentiert. Die Bilder wurden anschließend als Leserzusendung in der Zeitschrift veröffentlicht. Die Zeitschrift dient der Verbreitung neonationalsozialistischer Ideologie.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Rassistische Aufkleber in Prenzlauer Berg

    06.08.2026 Bezirk: Pankow

    In der Meyerheimstraße wurden auf einem Wahlplakat der SPD mehrere rechte Aufkleber angebracht. Der Aufkleber hatte den Slogan „Illegale nach Hause Chicken“ zu lesen. Auf dem Aufkleber war die Abbildung eines Huhns in einem Flugzeug zusehen.

    Durch den Aufkleber wurde eine ausgrenzende und menschenfeindliche Botschaft gegen Menschen verbreitet und die Forderung nach ihrer Abschiebung bzw. Ausweisung transportiert.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Rassistische Pöbeleien an der Bushaltestelle Tierpark

    06.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    ​Beim Einsteigen in den Bus der Linie 296 versuchte ein etwa 65 bis 70 Jahre alter Mann, zwei migrantischen Frauen mit Kindern und Kinderwagen den Zutritt zu verwehren. Dabei äußerte er die rassistische Bemerkung: „Erst das deutsche Kind“.

    ​Eine am Ort anwesende Person widersprach dem Mann umgehend und wies die Aussage zurück. Der Mann reagierte darauf mit der Äußerung „Das ist doch alles krank hier“. Beim anschließenden Aussteigen zeigte er den anwesenden Personen zudem den Mittelfinger. Die Betroffenen zeigten sich von dem Vorfall sichtlich mitgenommen. Umstehende Passant*innen griffen nicht in die Situation ein.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistisches Verhalten in einem Friseursalon in Schöneberg-Nord

    06.08.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Eine Kundin wurde von der Besitzerin eines Friseursalons in Schöneberg-Nord rassistisch behandelt und abgewiesen. Die Friseurin verhielt sich der Kundin gegenüber erniedrigend und herabwürdigend und verwies die Person schließlich an einen Afro-Friseursalon.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Hakenkreuz und Schmierereien der extremen Rechten in Weißensee

    05.08.2026 Bezirk: Pankow

    Am Stadion Buschallee in Weißensee wurden am rechten Rand des Eingangsbereichs vor dem hinteren Tor ein Hakenkreuz sowie eine Schmiererei der“ Nationalrevolutionären Jugend“ (NRJ) entdeckt. Die „NRJ“ ist die Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“.

    Die Schmiererei trägt die Aufschrift „NRJ area“. Die Bezeichnung kann als territoriale Markierung verstanden werden, mit der die "NRJ" den Ort symbolisch als eigenen Bereich bzw. als Ort ihrer Präsenz kennzeichnet. Die Kombination aus dem Kürzel der Organisation und dem englischen Begriff „area“ vermittelt dabei den Anspruch, den betreffenden Ort als zur "NRJ" gehörig bzw. von ihr beansprucht darzustellen.

    Quelle: Berliner Register via Signal
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