Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen
Logo: Leichte Sprache, von: Inclusion Europe Logo: DGS Deutsche Gebärdensprache

Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

Zu Vorfalls-Liste springen

Vorfälle Filtern

von:
bis:
Volltext-Suche
Filter zurücksetzen
Zurück zu Vorfalls-Filter springen

Weitere Links

Glossar
  • Angriff auf Journalist*innen durch Neonazis in der Köpenicker Dammvorstadt

    17.01.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend griff ein Neonazi vor der Bundeszentrale der Partei "Die Heimat" ein Mitglied der anwesenden Presse an. Daraufhin schritt die Polizei ein. Gleichzeitig stürmten mehrere Neonazis, teils mit schwarz-weiß-roten Hasskappen vermummt, aus dem Tor der Bundeszentrale.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick, Artikel Märkische Oderzeitung vom 18.01.26
  • Extrem rechte Veranstaltung in der Bundeszentrale von "Die Heimat" in der Köpenicker Dammvorstadt

    17.01.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Bundeszentrale der Partei "Die Heimat" in der Seelenbinderstr. fand ein sog. "Neujahrsempfang" des Berliner und Brandenburger Ableger der Partei statt, bei dem es auch ein Konzert mit einem extrem rechten Musiker gab.
    Insbesondere am Nachmittag und Abend reisten mehrere große Gruppen von Neonazis an und ab. Gegen die Veranstaltung gab es Proteste auf dem Mandrellaplatz.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonazistische Kleinstpartei verteilt Flyer vor der "Grünen Woche"

    17.01.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auch in diesem Jahr verteilten Neonazis der Kleinstpartei "Der III. Weg" vor dem Messe-Gelände in Westend Flyer an Besucher*innen der "Grünen Woche". "Der III. Weg" wirbt auf den Flyern unter anderem mit dem Slogan "Umweltschutz ist Lebensschutz! Wir sind die echten Grünen". Die extreme Rechte versucht immer wieder Umweltschutzthemen zu vereinnahmen und setzt diese in einen Zusammenhang mit völkischer Ideologie. Zudem wurden Flyer mit dem Slogan "Unsere Alternative ist Revolution!" verteilt.

    Quelle: Register CW
  • NS-verherrlichende und rassistische Pöbelei in Bohnsdorf

    17.01.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Vor der Taut Passage befand sich am Vormittag ein Stand der CDU. An diesem ging eine Frau vorbei und sagte: "Da sag ich ja nur mal Sieg Heil!" und anschließend: "Wenn ich von einem Araber vergewaltigt werden will, dann kann ich die CDU wählen." Weder Passant*innen noch die Menschen hinter dem Stand reagierten auf diese Aussagen.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Pöbelei gegen Jugendclub durch Neonazis in der Köpenicker Dammvorstadt

    17.01.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am späten Abend kamen drei Neonazis, die zuvor auf einer Veranstaltung in der Bundeszentrale von "Die Heimat" waren und dort Pressevertreter*innen angegriffen hatten, zweimal bedrohlich und grölend auf den Eingang eines Jugendclubs in der Seelenbinderstr. zu. Dabei drehten die Neonazis beide Male erst ab, nachdem sie ein zufällig in der benachbarten Einfahrt geparkten Streifenwagen gesehen hatten.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Antimuslimisch-rassistische Schmiererei in Charlottenburg

    16.01.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Schlüterstraße in Charlottenburg wurde an einem Papierkorb ein antimuslimisch-rassistischer Schriftzug entdeckt. Der Schriftzug „Islam“ ist jeweils mit Pfeilen versehen, die auf die Öffnung des Papierkorbs zeigen.

    Quelle: Register CW via Signal
  • NS-verherrlichender Aufkleber und gesprühte Reichsflagge in Wartenberg

    16.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wartenberger Straße wurde auf dem Sportplatz-Schild auf Höhe der Geflüchtetenunterkunft ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und überklebt. Auf dem Motiv war eine "Schwarze Sonne" vor einer Reichsflagge abgebildet.

    Am Birkenholzer Weg Ecke Straße 8 wurde eine über mehrere Stromkästen hinweg gesprühte Reichsflagge gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber am S-Bhf. Charlottenburg

    15.01.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf einem Bahnsteig des S-Bahnhof Charlottenburg wurden zwei Sticker aus einem neonazistischen Online-Versandhandel entdeckt und entfernt. Auf dem einen Sticker war der rassistische Slogan "White Lives Matter" und auf dem Anderen der Slogan "Weiblichkeit annehmen!" zu lesen.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Hakenkreuz in Falkenberg

    14.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Hausvaterweg wurde ein an einen Baum gesprühtes Hakenkreuz gemeldet und ein paar Tage später durch die Polizei entfernt.

    Quelle: Berliner Register
  • Neonazistisches Graffiti in Rudow

    14.01.2026 Bezirk: Neukölln

    In der Kanalstraße in Rudow wurde der Schriftzug "Wotans-Jugend Voran" und mehrere Keltenkreuze gesichtet.

    Bei der "Wotan Jugend" handelt es sich um eine neonazistische Gruppierung aus Russland.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Verschwörungsideologischer Sticker in Charlottenburg

    14.01.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Schloßstraße in Charlottenburg wurde an einem Parkscheinautomat ein Aufkleber von "Auf1 TV" entdeckt und entfernt. Der österreichische TV-Sender "Auf1" verbreitet unter anderem extrem rechte und verschwörungsideologische Inhalte.

    Quelle: KidsCourage
  • Extrem rechte Propaganda in Alt-Hohenschönhausen

    13.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Verkehrsschild am Hohenschönhauser Tor klebten mehrere extrem rechte Aufkleber. Auf den gegen politische Gegner*innen gerichteten Aufklebern stand "FCK Grn" (selbstgemacht) und "Hier wurde antifaschistische Propaganda entfernt" (2x). Auf zwei weiteren Motiven war die rassistische Forderung "Remigration - Für ein sicheres Deutschland" zu lesen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazi-Aufkleber und Hakenkreuz-Ritzerei in Neu-Hohenschönhausen

    13.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Zingster Straße wurden neonazistische Markierungen festgestellt und unkenntlich gemacht. Ein dort gefundener Aufkleber zeigte neben der Parole "Good night left side" und zwei daneben abgebildeten Reichsflaggen eine gewaltvolle Darstellung gegen politische Gegner*innen.

    ​Zudem wies ein Baum im Bereich Ribnitzer Straße Ecke Am Berl tiefe Einritzungen in Form eines Hakenkreuzes und einer sogenannten "Lebensrune" auf. Die Lebensrune wurde zur NS-Zeit systematisch als völkisches Ersatzsymbol für Geburtsdaten und auf SS-Grabstätten genutzt. Ihre Verwendung dient bis heute der Verherrlichung der nationalsozialistischen Ideologie.

    An der Tramhaltestelle Ribnitzer Straße Ecke Zingster Straße wurde ein selbstgemachter Aufkleber (DHL-Paketaufkleber) mit der anti-antifaschistischen Parole "FCK 161" (161 = "Antifaschistische Aktion") entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    13.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ruschestraße wurde ein rassistisches Aufklebermotiv aus einem Neonazi-Versand mit der Parole "Stop the white genocide - White lives matter" gefunden und entfernt. "White Lives Matter" ist ein Slogan, der als Gegenpart zur "Black Lives Matter"-Bewegung benutzt wird. Die "Black Lives Matter"-Bewegung organisiert Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt. Sie thematisiert dabei antischwarzen Rassismus in der Gesellschaft. "White Lives Matter" hingegen wird von weißen extrem rechten Gruppierungen benutzt, die sich überlegen fühlen und den Slogan für sich umdeuten.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Anti-antifaschistischer Aufkleber am U-Bahnhof Tierpark

    12.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am U-Bahnhof Tierpark wurde ein anti-antifaschistischer Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gemeldet und entfernt. Auf dem Motiv stand "Anti-Antifa" in Kombination mit einem durchgestrichenen Logo der "Antifaschistischen Aktion".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonaziaufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    12.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Rückseite eines Supermarktes in der Zingster Straße wurden verschiedene neonazistische Aufkleber aus einem bekannten Versand gefunden und entfernt. Auf den Motiven waren u.a. eine Reichskriegs- und eine Reichsfahne sowie die Parolen "Ich bin stolz ein Deutscher zu sein" und "Klagt nicht, kämpft" abgebildet. Die Parole "Klagt nicht, kämpft" ist ein Motto, das häufig im extrem rechten Milieu und im Zusammenhang mit militärischen Kontexten verwendet wird.

    Zudem wurde auch ein Aufkleber der extrem rechten "Ein Prozent"-Kampagne mit dem Motiv "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt" dokumentiert.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichender Aufkleber in Charlottenburg

    12.01.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Schlossstraße in Charlottenburg wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber mit der Aufschrift "In uns brennt die schwarze Sonne!" entdeckt. Die "Schwarze Sonne" wurde im Nationalsozialismus von der SS genutzt und kann entweder als drei übereinandergelegte Hakenkreuze oder als Rad aus zwölf "Sieg-Runen" gedeutet werden.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Anti-antifaschistischer und rassistischer Aufkleber im Weitlingkiez

    11.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Münsterlandplatz Ecke Weitlingstrasse wurden ein anti-antifaschistischer Aufkleber mit dem Motiv "FCK Antifa" und ein rassistischer Aufkleber mit dem Motiv "Abschiebung schafft Wohnraum" auf einem Verkehrsschild gemeldet. Beide Aufkleber stammen von extrem rechten Versänden.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistischer Aufkleber in Wendenschloß

    11.01.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Riebeckeweg/ Flansweg wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Forderung nach einer sog. "Remigration" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Schmierereien gegen Antifaschist*innen am Landschaftspark Herzberge

    11.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Rhinstraße wurden auf einer Länge von etwa hundert Metern mehrere extrem rechte Schmierereien gemeldet. Diese waren allesamt gegen Antifaschist*innen bzw. gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtet. Darunter waren der neonazistische Zahlencode "1161", die die neonazistische Buchstabenkombination "aafa" (sowohl "1161" als auch "aafa" stehen für "Anti-antifaschistische Aktion") und die zur Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrufende und NS-verrherrlichende Parole "SS, SA, nieder mit der Antifa" in Kombination mit Sigrunen zu sehen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechter Aufkleber in Wendenschloß

    10.01.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ampel Müggelheimer Str./ Grüne Trift wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels entdeckt. Auf ihm stand "Deutsche Jugend voran!" und es war eine Person mit einer schwarz-rot-goldenen Hasskappe abgebildet.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Antisemitischer Aufkleber im Weitlingkiez

    09.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Bushaltestelle Magaretentraße wurde ein Aufkleber gemeldet, der Israel mit dem Spruch "From the river to the sea, Palestine will be free" das Existenzrecht abspricht.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechter Aufkleber im Fennpfuhl

    09.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Haltestelle Anton-Saefkow-Platz wurde ein Aufkleber mit dem gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichteten "Fck Linke"-Motiv gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Hakenkreuz in Neu-Hohenschönhausen

    09.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ahrenshooper Straße wurde auf der verschneiten Heckscheibe eines Autos ein großes Hakenkreuz entdeckt und gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Anti-antifaschistische Schmiererei und rassistischer Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    07.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Stromkasten in der Pfarrstraße wurde eine anti-antifaschistische Schmiererei in Form eines "Drecksantifa"-Schriftzuges festgestellt.

    Am Bahnhof Lichtenberg wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandes mit dem rassistischen Motiv "Remigration schützt Frauen!" gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen