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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Extrem rechte Sticker in Zehlendorf

    21.10.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf der Clayallee in Zehlendorf wurden zwei Sticker entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten. Einer der Sticker stammte von der extrem rechten Gruppierung "Ein Prozent" und hatte den Slogan „Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt. Unsere Heimat ist nicht verhandelbar“. Die Aufkleber wurden unkenntlich gemacht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • NS-verharmlosende Propaganda in Lichtenberg-Nord

    21.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Rathausstraße Ecke Frankfurter Allee wurde ein NS-verharmlosender Aufkleber gemeldet. Auf dem Motiv waren rechts-autoritäre politische Personen (Trump, Netanjahu, Musk, Putin...) abgebildet, eingearbeitet in scheinbare Originalfotos von Personen in NS-Uniformen. Darauf waren Hakenkreuze und andere NS-Abzeichen zu sehen. Dies wurde überschrieben mit "The turd Reich" (Das Fäkalien-Reich), in Anspielung auf das "Dritte Reich". Durch diesen überspitzten Vergleich stellen die Plakate eine Verharmlosung des Nationalsozialismus dar.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Propaganda in Mitte

    21.10.2026 Bezirk: Mitte

    Am Hegelplatz wurde ein den Nationalsozialismus relativierender antimuslimisch-rassistischer Aufkleber mit Nahostbezug entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Propaganda in Wedding

    21.10.2026 Bezirk: Mitte

    In der Guineastraße und der Seestraße wurden zwei "Remigration" fordernde rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Wolfsangel in Lichtenberg-Mitte

    21.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Weitlingstraße Ecke Münsterlandplatz wurde eine Wolfsangel in weißer Farbe auf einer Parkbank entdeckt.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Die Schmierereien reihen sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antimuslimisch-rassistischer Aufkleber Neu-Hohenschönhausen

    20.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Egon-Erwin-Kisch Straße Ecke Neubrandenburger Straße wurde ein Neonazi-Aufkleber mit der rassistischen bzw. muslimfeindlichen Aufschrift "Wir müssen draussen bleiben" in Kombination mit darauf abgebildeten Menschen in muslimischer Kleidung entdeckt und unkenntlich gemacht.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende Wolfsangeln in Lichtenberg-Nord

    20.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Paul-Junius-Straße zwischen Scheffelstraße und Storkower Straße wurden insgesamt 8 kleinere und größere Wolfsangeln in weißer, schwarzer, grüner und gelber Farbe auf Zäunen, Laternenmasten und Stromkästen gemeldet und unkenntlich gemacht.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Die Schmierereien reihen sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassismus und Runensymbolik am Halleschen Tor

    20.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Toilettenhäuschen U-Hallesches Tor wurden angebrachte Neonazi-Schmierereien überklebt. Angebracht wurde "Scheiß K...." (wir reproduzieren die rassistische Propaganda hier nicht), ein Hakenkreuz und der Code "88".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" in Neu-Hohenschönhausen

    19.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wartenberger Straße auf Höhe des Cabuwazi, in der Wustrower Straße und am Prerower Platz wurden erneut Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" bzw. deren Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" (NRJ) gefunden und entfernt.

    Auf den Motiven waren folgende Parolen - jeweils in Kombination mit Werbung für die Partei zu lesen:

    - "Neuer deutscher Standard - Der III. Weg und NRJ"

    - "Sport frei - Der III. Weg und NRJ"

    - "Deutsch bleiben statt Mainstream - Der III. Weg"

    - "AG Körper und Geist - Der III. Weg"

    - "Deutsche Jugend voran - Der III. Weg"

    - "Nationalrevolutionäre Jugend - NRJ"

    - "Miethaie abfischen! Wohnen ist kein Luxus! Für bezahlbaren Wohnraum! - Der III. Weg"

    Am Prerower Platz wurde zudem ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Halte Deine Region sauber!" und einer durchgestrichenen Regenbogenflagge gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechter Sticker in Mariendorf entdeckt und entfernt

    19.10.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Bushaltestelle in der Körtingstraße in Mariendorf wurden zwei Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Die Sticker trugen die Aufschrift „Schweigen heißt zustimmen. Es ist dein Land! Hol es dir zurück!“. Dieser Text ist eine direkte Folge der rassistischen Behauptung, der Nationalstaat gerate unter die Kontrolle einer fremden Macht oder von „Ausländern“, was als größte Bedrohung dargestellt wird und daher als rassistisch interpretiert werden kann.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Extrem rechte Stickerserie in der Kadiner Straße

    19.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Kadiner Straße wurde eine ganze Serie extrem rechte Sticker mit drei verschiedenen Erscheinungsformen entfernt. Auf dem einen Sticker, in den Farben der Reichskriegsflagge, stand der Slogan "Die Deutsche Jugend" und abgebildet war ein stilisierter Hitlerjunge. Ein weiteres Motiv enthielt in Frakturschrift den Schriftzug "Linker Lump! Zur praktischen Arbeit!" und das dritte Motiv trug den Slogan "Antifa verbieten!" und enthielt einen Verweis auf eine extrem rechte Internetseite.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Bohnsdorf

    19.10.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Schulzendorfer Str. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber zeigte ein Piktogramm einer heteronormativen Kleinfamilie, die sich mit einem Regenschirm vor einer Pride Flag "schützt".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Massive Bedrohung durch extreme Rechte in Niederschöneweide

    19.10.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Nachdem zwei Männer im Bus 165 mehrfach eine Person angepöbelt hatten, mischte sich ein Mann ein. Bevor die beiden Pöbler an der Haltestelle Bärenlauchstr. ausstiegen, ging einer von ihnen auf den Mann zu und beleidigte und povozierte ihn. Dabei bezog er sich auf die Intervention des Mannes und schrie diesem ins Gesicht und kam ihm so nah, dass er ihn mehrfach berührte.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    19.10.2026 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa zehn Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • NS-verharmlosende, antisemitische Schmiererei in der Skalitzer Straße

    19.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Ecke Skalitzer Straße / Mariannenstraße wurde die NS-verharmlosende und antisemitische Parole "FCK ZIO NZS" entdeckt. Hierbei handelt es sich um eine Gleichsetzung von Zionist*innen und den Verbrecher*innen des Nationalsozialismus. Die Bezeichnung wird häufig als Code für Juden*Jüdinnen verwendet.
    Zudem war daneben angebracht "AK 47". Hierbei handelt es sich um das weltweit verbreitetste halbautomatische Sturmgewehr, erfunden von Michail Kalaschnikow. Mit diesem Zusatz kann die Schmiererei auch als Aufforderung zur Gewalt gegen Menschen verstanden werden.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Pöbelei durch extreme Rechte in Niederschöneweide

    19.10.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle S-Bahnhof Schöneweide wurde eine Person von zwei Männern mit den Worten "Scheiß linkes Pack" beschimpft. Einer der Männen spuckte danach in die Richtung der Person.

    Nachdem alle in den Bus 165 eingestiegen waren, pöbelten die Männer an der Haltestelle "NS Dokumentationszentrum" erneut gegen die Person und sagten Dinge wie "Können sie gleich da abgeben." und "Lass aussteigen und Stress machen." An dieser Stelle bat ein Mann die beiden ihre Pöbeleien zu unterlassen.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Antimuslimischer Sticker in Marienfelde entdeckt

    18.10.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Baustelle am Lichterfelder Ring in Marienfelde wurden zwei extrem rechte Sticker entdeckt: ein Sticker der „Patriotischen Bewegung“ und ein weiterer mit der Aufschrift „Islamisierung? Nein danke“.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Neonazistischer Zahlencode in Neukölln

    18.10.2026 Bezirk: Neukölln

    Am Weigandufer in Nord-Neukölln wurde der neonazistische Zahlencode „88" gesprüht. Der Zahlencode „88“ steht für „Heil Hitler“, da H der achte Buchstabe des Alphabets ist.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • NS-verherrlichender Aufkleber in Alt-Friedrichsfelde

    18.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In Alt-Friedrichsfelde wurde auf einem Stromkasten ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war eine Reichsflagge in schwarz-weiß-rot in Kombination mit einem Wehrmachtssoldaten, einem eisernen Kreuz und dem Slogan "Sie waren die besten Soldaten der Welt" zu sehen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Sticker in der Hasenheide entfernt

    18.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein Sticker mit der Aufschrift "SAVE EUROPE" und einer Internetseite wurde vom Zaun im Kleintiergehege zum Minigolfplatz an der Hasenheide entfernt. Der Sticker warb für eine rassistische "Bürgerinitiative" die unter Mithilfe eines österreichischen extrem rechten Aktivisten gestartet wurde. Die Person propagiert rassistische, völkische und antisemitische Positionen und ist als Akteur der Neuen Rechten bekannt. Von 2015 bis 2023 war er zudem Sprecher der "Identitären Bewegung" in Österreich.
    Am 22.07.2026 entschied die EU-Kommission, die Initiative "Bürgerinitiative" wegen Verstoßes gegen EU-Grundwerte nicht zuzulassen. Seitdem tauchen Sticker der Initiative immer öfter im öffentlichen Raum auf.

    Quelle: Bürger*innenmeldungen
  • Schmierereien gegen Antifaschist*innen in Lichterfelde

    18.10.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf Laternenpfähken und Stromkästen in der Siemensstraße in Lankwitz wurden mehrere Schmierereien entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten. Die Schmierereien wurden teilweise unkenntlich gemacht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Sticker gegen Politische Gegner*innen in Lichterfelde Süd

    18.10.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Entlang der Celsiusstraße und am S-Bahnhof Osdorfer Straße in Lichterfelde wurden sieben extrem rechte Sticker entdeckt und entfernt. Einige Sticker stammten aus extrem rechten Verandshops, andere waren von der extrem rechten Gruppierung "Ein Prozent".

    Alle Aufkleber richteten sich vom Inhalt her gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Ein Sticker war in seiner Darstellung zudem antifeministisch.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Antimuslimisch rassistischer Schriftzug in Neukölln

    17.10.2026 Bezirk: Neukölln

    Auf der Brücke Neue Späthstraße wurde der Schriftzug "Alle Muslime Raus" entdeckt. Außerdem wurde dort der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt. Die Schmiererei wurde inzwischen entfernt.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Hakenkreuz in der Proskauer Straße und Wolfsangeln im nördlichen Friedrichshain

    17.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einen Elektrokasten in der Proskauer Straße wurde ein Hakenkreuz geschmiert. In gleicher Farbe und Stil fanden sich im Friedrichshainer Nordkiez auch wieder Wolfsangeln und oft in direkter Nähe einige leicht abgeänderte Symbole, den Wolfsangeln sehr ähnlich sehend. Überwiegend betroffen waren mit vier Symbolen der Forckenbeckplatz, mit neun Symbolen die Proskauer Straße und mit zwei Symbolen die Bänschstraße / Ecke Proskauer Straße.
    Teilweise wurden die entdeckten Wolfsangeln auch in Form des Logos der in Teilen extrem rechten „Asow-Bewegung“ dargestellt. Die ukrainische „Asow-Bewegung“ verwendet nationalsozialistische Symbolik. Ihr Logo enthält beispielsweise eine Wolfsangel. Zudem pflegt die Bewegung Verbindungen zu extrem rechten Gruppen in Deutschland.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung.
    Die Schmierereien reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Die Tags weisen dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Friedrichshain und Umgebung. Die Darstellungen nutzen auch Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Bürger*innenmeldungen
  • Immer mehr Wolfsangeln im südlichen Friedrichshain

    17.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auch im Friedrichshainer Südkiez wurden wieder Wolfsangeln entdeckt und unkenntlich gemacht. Sie waren überwiegend in weißer Farbe, einige auch in schwarz. Betroffen war wieder massiv die Wühlischstraße und die Serie zog sich Richtung Frankfurter Allee durch. Teilweise ähnelten die angebrachten Symbole optisch einem Hakenkreuz.
    Teilweise wurden die entdeckten Wolfsangeln auch in Form des Logos der in Teilen extrem rechten „Asow-Bewegung“ dargestellt. Die ukrainische „Asow-Bewegung“ verwendet nationalsozialistische Symbolik. Ihr Logo enthält beispielsweise eine Wolfsangel. Zudem pflegt die Bewegung Verbindungen zu extrem rechten Gruppen in Deutschland.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung.
    Die Schmierereien reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Die Tags weisen dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Friedrichshain und Umgebung. Die Darstellungen nutzen auch Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Bürger*innenmeldungen
  • NS-verherrlichende Wolfsangel in Lichtenberg-Mitte

    17.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Weitlingstraße wurde eine kleinere Wolfsangel in schwarzer Farbe auf einer Hauswand direkt neben einem Klingelschild gemeldet und überklebt.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Die Schmierereien reihen sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Sticker am Schleidenplatz entfernt

    17.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf dem Spielplatz am Schleidenplatz, Rigaer Straße Ecke Pettenkoferstraße, wurde ein rassistischer Sticker entfernt. Darauf stand "FCK MSSRSTCHR KNCKN" (Fuck messerstechende K-Wort). Dieser Slogan ist gleich in mehrfacher Hinsicht rassistisch. Das K-Wort ist ein abwertendes Schimpf-Wort der deutschen Umgangssprache für Menschen aus Südosteuropa, dem Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika. Zudem wird ein Narrativ der extremen Rechten bedient, dass migrantisch gelesene Personen persé als Kriminelle stigmatisiert werden.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Aufkleber in Baumschulenweg

    16.10.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Park und auf dem Spielplatz am Rodelberg wurden an Treppengeländern und Schildern insgesamt drei Aufkleber der extrem rechten Gruppierung "Patriotische Bewegung Berlin" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Extrem rechte, rassistische Sticker in Nikolassee

    16.10.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf dem Wasgensteig Ecke Schlehdornsteig in Nikolassee wurden erneut Sticker aus extrem rechten Versandshops entdeckt und entfernt. Beide Aufkleber zeigten ein Flugzeug mit dem Namen "Remigration Air". Der eine Sticker richtete sich gegen geflüchtete Menschen, der andere Sticker brachte Migration mit Kriminalität in Verbindung.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • NS-verherrlichende Wolfsangeln in Lichtenberg-Nord

    16.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Frankfurter Allee - auf Höhe des Bahnhofs Lichtenberg - wurden insgesamt 5 kleinere Wolfsangeln in weißer, schwarzer und gelber Farbe gemeldet.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Die Schmierereien reihen sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Sticker am Kottbusser Tor entfernt

    16.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Kottbusser Tor wurde ein dort angebrachter rassistischer Sticker der "Identitären Bewegung" entfernt. Mit Verweis auf eine Internetseite war ein Flugzeug abgebildet und der Slogan "Send them back".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Sticker im Andreasviertel

    16.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Straße am Ostbahnhof, der Koppenstraße und der Langen Straße wurden angebrachte rassistische Sticker der "Identitären Bewegung" entfernt. Mit Verweis auf eine Internetseite war ein Flugzeug abgebildet und der Slogan "Send them back".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Anti-Schwarze rassistische Schmierereien in Steglitz

    15.10.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf einem Werbeplakat am S-Bahnhof Südende in Steglitz wurden mehrere anti-Schwarze rassistische Schmierereien entdeckt. Die Schmierereien enthielten das N-Wort und richteten sich damit in abwertender Weise gegen Schwarze Menschen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Antisemitischer Sticker in der Methfesselstraße entfernt

    15.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Methfesselstraße wurde ein antisemitischer Sticker mit der Aufschrift "FROM THE RIVER TO THE SEA" entfernt. Auch wenn der Sticker selbst nicht perse als antisemitisch eingestuft werden kann, kann das Anbringen als antisemitisch verstanden werden, denn bei der Entfernung kam ein Sticker zum Vorschein mit der Aufschrift "Wir schützen jüdisches Leben".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" in Neu-Hohenschönhausen

    15.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wustrower Straße klebten erneut zwei Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg". Auf beiden wurde der Berliner Stützpunkt mit Kontaktdaten und dem Slogan "Familie, Heimat, Tradition" beworben. Beide wurden entfernt.

    Auch in der Ahrenshooper Straße wurden drei verschiedene Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" mit den folgenden Motiven gefunden und entfernt:

    - "Gegen Drogen - AG Körper und Geist"

    - "Neuer deutscher Standard - Nationalrevolutionäre Jugend (NRJ)"

    - "Sport frei - AG Körper und Geist" - dieser Aufkleber klebte über einem Schild der antirassistischen "Aktion Noteingang".

    In der Barther Straße klebten gegenüber vom Skateplatz zwei "FCK Antifa"-Aufkleber. Beide wurden entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Propaganda in Tiergarten

    15.10.2026 Bezirk: Mitte

    An der Bellevueallee und der Straße des 17. Juni wurdem mehrere gegen die Antifa gerichtete Aufkleber aus extrem rechten Versandhandlungen sowie ein rassistischer Aufkleber einer extrem rechten Kampagnenorganisation entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-verherrlichende Wolfsangeln in Lichtenberg-Mitte

    15.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Lückstraße wurden an einem Zaun zwei kleine Wolfsangeln in weißer Farbe gemeldet.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Die Schmierereien reihen sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende Wolfsangeln in Lichtenberg-Nord

    15.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Rund um den Freiaplatz wurden drei Wolfsangeln in weißer Farbe gemeldet.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Die Schmierereien reihen sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Propaganda in Mitte

    15.10.2026 Bezirk: Mitte

    Beim U-Bahnhof Unter den Linden wurde ein "Remigration" fordernder rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Anti-Antifa-Aufkleber in Mitte

    14.10.2026 Bezirk: Mitte

    An einem Sightseeing-Schild an der Jannowitzbrücke in Mitte wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „FCK Antifa“ entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
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