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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Antisemitische Bedrohung in der U-Bahn in Mitte

    07.10.2026 Bezirk: Mitte

    In der U8 zwischen den Stationen Jannowitzbrücke und Alexanderplatz wurde am frühen Abend ein Mann, der eine israelische Zeitung las, aus einer Gruppe von ca. zehn Personen heraus als "Kindermörder" beschimpft und bedroht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Bedrohung in Mitte

    07.10.2026 Bezirk: Mitte

    Am Bahnhof Friedrichstraße wurden zwei Frauen, von denen eine einen Davidsstern an einer Kette trug, von einer Gruppe von sechs Personen israelbezogen antisemitisch beleidigt und bedroht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Beleidigung an der Uni

    07.10.2026 Bezirk: Mitte

    Eine jüdische Studentin wurde an der Humboldt-Universität nach einem Seminar von einer Mitstudentin angesprochen und ihr wurde gesagt: "Jetzt halten alle deutschen Politiker wieder Reden für euch Juden, aber ihr Zios habt das voll verdient!"

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitischer Angriff auf Ladeninhaber in der Falckensteinstraße

    07.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 19:20 Uhr griffen fünf bis sechs Jugendliche den Betreiber eines Ladens in der Falckensteinstraße an. Sie beleidigten den Rollstuhlfahrer und setzten Pfefferspray gegen ihn ein. Als er laut um Hilfe schrie, rannten die Jugendlichen weg.

    Hintergrund:
    Am 03.10.26 hängte der Ladeninhaber Infoplakate vor seinem Laden in der Falckensteinstraße auf. Zu sehen war ein Plakat zum Tag der offenen Moschee und daneben ein Plakat gegen Judenfeindschaft, u. a. mit der Parole „Wir werden wieder tanzen“. Sie stammt von Überlebenden, die damit deutlich machten, dass sie sich dem Hamas-Terror nicht beugen werden. Der Ladeninhaber hängte die Plakate nebeneinander, um deutlich zu machen, dass jüdische und muslimische Menschen friedlich zusammenleben und feiern können sollen. Der Rollstuhlfahrer und Kreuzberger Urgestein HG wendete sich bereits seit Jahrzehnten mit seinem Angebot im "M99-Gemischtwarenladen mit Revolutionsbedarf" gegen alle Arten von Missständen. So vielfältig sein Angebot, so vielfältig ist auch seine Kundschaft. Viele kennt er bereits über Jahre, so auch die jugendlichen Täter, die ihren Antisemitismus bereits ausdrückten. Immer wieder fragten sie, ob HG Jude sei. Angebrachte Infos zur Freilassung der israelischen Geiseln oder gegen die Hamas in der Vergangenheit wurden mehrmals unkenntlich gemacht.

    Mit dem Aufhängen der Plakate am 3. Oktober wurden die Bedrohungen durch die Jugendlichen massiver. Eine Gruppe von mindestens fünf Jugendlichen kam täglich in den Laden und machte deutlich, dass sie nicht in friedlicher Absicht kamen. Der Betreiber schrie jedes Mal so laut, dass sie wieder verschwanden. Der Betroffene vermutet zudem, dass der Angriff am 7. Oktober, dem Jahrestag des Hamas-Überfalls auf Israel, kein Zufall war.

    (siehe auch 08.10.26 Antisemitischer Angriff auf Ladeninhaber in der Falckensteinstraße und 09.10.26 Sachbeschädigung in der Falckensteinstraße)

    Quelle: Tagesspiegel und ND vom 10.10.26, Instagram und taz vom 12.10.26
  • Extrem rechter Aufkleber in Pankow

    07.10.2026 Bezirk: Pankow

    Am Eingang zum Bürgerpark an der Wilhelm-Kuhr-Straße wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und überklebt.

    Quelle: Pankower Register via Signal
  • Rassistische Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    07.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Alt-Hohenschönhausen wurden zwei rassistische Aufkleber gefunden und entfernt. Auf einem stand der Slogan „Ein Herz für Remigration“ und auf dem anderen wurde der neonazistische "Activ Club Dietsland" in Kombination mit einem "White Power"-Zeichen und einem Löwen beworben.

    In Deutschland hat sich im letzten Jahr ein neues extrem rechtes Netzwerk etabliert: Sogenannte "Active Clubs", eine weltweite gewaltorientierte White-Supremacy-Bewegung, fitness- und kampfsportaffin, die das Ziel eint, einen angeblichen sogenannten „weißen Genozid“ zu verhindern.

    Quelle: Berliner Register
  • SS-Rune in der Gärtnerstraße

    07.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 8:00 Uhr wurde, vor einer Baustellenabsperrung in der Gärtnerstraße / Ecke Wühlischstraße, eine mit weißer Farbe auf der Straße angebrachte SS-Rune entdeckt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Anti-Schwarzer Rassismus im Fennpfuhlpark

    06.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Fennpfuhlpark ereignete sich ein anti-Schwarzer rassistischer Vorfall.

    Zwei Personen unterhielten sich auf einer Parkbank im Fennpfuhlpark, als eine der Personen wegen ihres Aussehens rassistisch angefeindet wurde. Eine vorbeigehende Person beleidigte die Betroffene mit anti-Schwarzen und rassistischen Äußerungen.

    Quelle: Berliner Register, Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber gegen Antifaschismus in Prenzlauer Berg

    06.10.2026 Bezirk: Pankow

    Am S-Bahnhof Greifswalder Straße wurde ein rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber trug die Aufschrift "Antifa = antideutsch, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, asozial" sowie ein durchgestrichenes Logo der "Antifaschistischen Aktion".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Aufkleber vom "III.-Weg" und "NRJ" in Pankow

    06.10.2026 Bezirk: Pankow

    Beim S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf wurden mehrere Aufkleber der extrem rechten Kleinstparten "Der III. Weg" und ihrer Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend (NRJ)" entdeckt. Auf den Aufklebern waren unterschiedliche Aufschriften zu sehen, u.a. "Deutsch bleiben statt Mainstream" und "LGBTQ brechen! Natürliche Familien fördern!".
    Die Aufkleber wurden alle entfernt oder überklebt.

    Quelle: Pankower Register via Signal
  • Erneut extrem rechte Sticker auf Schaukasten einer Partei in Hermsdorf überklebt

    06.10.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Auf dem Schaukasten der SPD Hermsdorf in der Heinsestraße wurden erneut extrem rechte Sticker entdeckt und teilweise überklebt. Die Sticker richteten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und enthielten rassistische Botschaften wie "Remigration jetzt", die aus extrem rechten Online-Shops stammten.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Hakenkreuz in Wendenschloß

    06.10.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Schild an der Kreuzung Wendenschloßstr./ Lienhardweg wurde ein Hakenkreuz entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonazi-Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    06.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Welsestraße wurden zwei Aufkleber aus einem Neonazi-Versand entdeckt und unkenntlich gemacht. Auf einem Motiv war die rassistische Parole "Für die "Gäste" nur das Beste: Remigration Airlines!" zu lesen. Auf dem anderen Motiv war eine Reichsflagge in schwarz-weiß-rot abgebildet.

    Quelle: Berliner Register
  • NS-verherrlichende Wolfsangeln in Lichtenberg-Nord und Zahlencode gegen Antifaschismus

    06.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An einem Oberstufenzentrum am Landschaftspark Herzberge wurden zwei Wolfsangeln in weißer und in schwarzer Farbe gemeldet.

    Auch gegenüber vom Sportplatz des SV Lichtenberg 47 auf der Bornitzstraße, wurde eine großflächige Wolfsangel in grüner und gelber Farbe auf einer Hauswand gemeldet.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Das Graffiti reiht sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    In der Gotlindestraße Ecke Wotanstraße wurde auf einem Stromkasten ein in schwarzer Farbe aufgesprühter "1161"-Neonazi-Zahlencode entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Propaganda am Nordbahnhof

    06.10.2026 Bezirk: Mitte

    Am Nordbahnhof wurden zwei rassistische "Remigrations"-Aufkleber einer extrem rechten Kampagnenorganisation und ein gegen die Antifa gerichteter Sticker entdeckt und entfernt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Rassistische Propaganda in Mitte

    06.10.2026 Bezirk: Mitte

    In der Veteranenstraße und der Brunnenstraße in Mitte wurden zwei antimuslimisch-rassistische und zwei rassistische "Remigrations"-Aufkleber einer extrem rechten Kampagnenorganisation entdeckt und entfernt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Pankow

    05.10.2026 Bezirk: Pankow

    In der Brennerstraße wurde ein Sticker entdeckt, der sich in Darstellung und Text gegen „linke Ideologien“ richtet. Der Aufkleber zeigt eine Figur, die eine Progress-Pride-Flagge, das Wort „*Gendern“ und das "Hammer und Sichel"-Symbol in einen Mülleimer wirft. Der Aufkleber wurde überklebt.

    Quelle: Pankower Register via Signal
  • Neonazi-Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    05.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Arnimstraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand die gegen politische Gegner*innen gerichtete Parole "Antifa-freie Zone" in Kombination mit einer Reichsflagge in schwarz-weiß-rot, einem durchgestrichenen Punk, einem durchgestrichenen Antifa-Logo und einer durchgestrichenen trans Person.

    In der Rüdickenstraße wurde ebenfalls ein Neonazi-Aufkleber gefunden und entfernt. Auf diesem stand der Slogan "In uns brennt die schwarze Sonne" in Kombination mit der Abbildung eines solchen NS-verherrlichenden Symbols.

    Quelle: Berliner Register, Bürger*in
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    05.10.2026 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa zehn Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Propaganda in Mitte

    05.10.2026 Bezirk: Mitte

    In der Leipziger Straße, der Littenstraße und der Voltairestraße in Mitte wurden in den letzten Tagen mehrfach rassistische "Remigrations"-Aufkleber einer extrem rechten Kampagnenorganisation entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Wolfsangel am S-Bahnhof Rummelsburg

    05.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Rummelsburg wurde an der Bushaltestelle des 194er Busses eine Wolfsangel in schwarzer Farbe gemeldet - diese befand sich auf einem Mülleimer der BSR. Die Wolfsangel wurde überklebt.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Das Graffiti reiht sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Wolfsangel und Neonazi-Schmiereien mit Bezug zur "NRJ" im Landschaftspark Herzberge

    05.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Landschaftspark Herzberge wurde eine auf einen Baum in roter Farbe aufgemalte Wolfsangel entdeckt.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Das Graffiti reiht sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Rund um den Landschaftspark Herzberge wurden zudem mehrere neonazistische Schmiereien teils mit Bezug zur "Nationalrevolutionären Jugend" (NRJ) der Jugendorganisation der Neonazi-Partei "Der III. Weg" festgestellt. Die Schmiereien wurden bereits zum Teil unkenntlich gemacht. Folgende Slogans und Symboliken wurden dokumentiert:

    - "Deutsche wehrt Euch! NRJ B-B III. Weg" - das S wurde in der Form einer verbotenen Sigrune geschrieben

    - "Deutschland alle Wege" in Kombination mit dem Neonazi-Zahlencode "1161" - auch hier wurde das S in Form einer Sigrune geschrieben

    - "Germania voran" in Kombination mit dem Neonazi-Zahlencode "1161"

    - "D3W" (Für "Der III. Weg") und "NRJ" in Kombination mit einem "White Power"-Keltenkreuz (ebenfalls verboten)

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber gegen Antifaschismus und anti-palästinensische Schmiererei in Lichtenberg-Mitte

    04.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Lichtenberg wurde auf dem Bahnsteig ein gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichteter Aufkleber gefunden und entfernt. Darauf stand der Slogan "FCK Antifa".

    In der Hauffstraße wurde eine anti-palästinensische Schmiererei in lila Farbe auf einer Wand in Form der Parole „FCK Palinazis“ gemeldet (darunter war noch die ursprüngliche Parole "Fighting zionist killers" zu sehen). Der Ausdruck setzt Palästinenser*innen beziehungsweise als palästinasolidarisch wahrgenommene Menschen pauschal mit Nationalsozialist*innen gleich.

    Auf dem Sportplatz Friedrichsfelde wurde Aufkleber mit dem Slogan "Chemtrails kill" entdeckt und entfernt. Bei der "Chemtrail"-Verschwörungserzählung handelt es sich um die nicht bewiesene Vermutung, dass Europa von einer fremden Macht mit Giften bestreut würde. Die Verschwörungsideologie weist Bezüge zum Antisemitismus auf.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • "Der III. Weg" - Aufkleber in Pankow

    04.10.2026 Bezirk: Pankow

    Auf dem Parkplatz unter der Autobahnbrücke beim S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf wurden zwei Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und überklebt. Der eine Aufkleber trug die Aufschrift "Deutsch bleiben statt Mainstream", der andere trug die Aufschrift "Grenzen dicht. Asylflut stoppen. Grenzschutz ist Heimatschutz!".

    Quelle: Pankower Register via Signal
  • Extrem rechter Aufkleber in Französisch-Buchholz

    04.10.2026 Bezirk: Pankow

    Am Ausgang der Karower Teiche zur Pankgrafenstraße wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und überklebt.

    Quelle: Pankower Register via Signal
  • Neonazi-Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    04.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Falkenberger Chaussee Ecke Welsestraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand die rassistische Parole "White lives matter".

    In der Wartenberger Straße wurden zwei Neonazi-Aufkleber mit den Slogans "NS-Area" und "Antifaschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen" gemeldet und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Aufkleber in Rahnsdorf

    04.10.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Tramhaltestelle Strandbad Müggelsee wurden zwei rassistische Aufkleber gegen geflüchtete Menschen entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistische Pöbelei in der Buslinie M21

    04.10.2026 Bezirk: Reinickendorf

    In der Buslinie M21 zwischen den Stationen "Wittenau" und "Märkisches Zentrum" pöbelte eine Frau laut gegenüber ihrer Begleitung rassistisch gegen Migrant*innen und sagte, diese seien bald "weg oder ausgerottet". Die meldende Person wies darauf hin, dass die Aussage eine Beleidigung sei und drohte die Polizei zu rufen. Zwei weitere Personen im Bus mischten sich später auch ein und verwiesen die pöbelnde Frau aufs Grundgesetz. Die Frau zeigte sich nicht einsichtig.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistischer Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    04.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Große-Leege-Straße Ecke Wriezener Straße wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war die rassistische Forderung nach "Remigration" zu lesen und es wurde der Versand beworben.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Wolfsangel im Landschaftspark Herzberge

    04.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Landschaftspark Herzberge wurde eine auf eine Steinwand unterhalb einer Sitzbank in blauer Farbe aufgemalte Wolfsangel gemeldet.

    Auch auf einer Außenwand einer Turnhalle in der Hagenstraße wurde eine weiße Wolfsangel mit schwarzer Umrandung gefunden.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Das Graffiti reiht sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazi-Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    03.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wartenberger Straße wurden drei Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gefunden und entfernt. Auf den Motiven standen die Slogans "Antifa verbieten", "Talahons abschieben" und "Auch ohne Sonne braun" in Kombination mit einer "Schwarzen Sonne".

    Quelle: Berliner Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende Wolfsangeln in Lichtenberg-Nord

    03.10.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Hagenstraße wurden drei Wolfsangeln in weißer Farbe gemeldet - diese waren auf eine Dixi-Toilette, auf eine Hauswand und auf ein Fensterbrett gemalt worden. Auch auf der Atzpodienstraße kurz vor Ecke Rüdigerstraße, in der Parkaue und auf der Frankfurter Allee wurden neue Wolfsangeln in weißer und gelber Farbe entdeckt.

    Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.

    Das Graffiti reiht sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
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