Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
14.12.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Bedrohung in Berlin
14.12.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
14.12.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
14.12.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Angriff in Friedrichshain
14.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz betroffener Personen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in der Köpenicker Dammvorstadt
14.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Borgmannstr. wurden an Verkehrsschildern zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen, die in beleidigender Weise als "Zecke" bezeichnet wurden, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Bedrohung und Angriff gegen politische Gegner*innen in der S-Bahn
14.12.2025 Bezirk: BerlinweitIn der Ringbahn zwischen den Stationen Frankfurter Allee und Westkreuz wurden gegen drei Uhr Morgens drei Personen, die als politische Gegner*innen der extremen Rechten wahrgenommen wurden, von einer Gruppe aus etwa 15 extrem rechten Jugendlichen bedroht. Diese platzierten sich rings um die betroffenen Personen herum im Waggon, riefen extrem rechte Parolen, machten bedrohliche Gesten und deuteten an, ihre Flaschen auf die Betroffenen Personen zu werfen. Als die drei Personen am Bahnhof Westkreuz ausstiegen, folgten die Angreifer ihnen auf den Bahnhsteig, riefen "Wir werden die Zecken jagen. Wir werden sie alle kriegen", liefen ihnen hinterher und warfen Flaschen nach ihnen. Die Betroffenen versteckten sich unter einer Treppe und konnten in eine einfahrende Bahn einsteigen und sich dadurch von den Angreifern entfernen.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Diverse „Der III. Weg“-Aufkleber in Hellerdorf-Ost
14.12.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Kastanienboulevard wurden eine Vielzahl Aufkleber von der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt. Sie richteten sich zum Teil gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten oder bewarben die Jugendorganisation „NRJ“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Moabit
14.12.2025 Bezirk: MitteIn der Krefelder Straße in Moabit wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel mit der Aufschrift "Ganz Deutschland hasst die Antifa" entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Aufkleber in Spindlersfeld
14.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Spindlersfelder Str./Glienicker Str. wurde ein Aufkleber des neonazistischen Onlinehandels "Druck18" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Hakenkreuz in Mieter*innenkeller in Alt-Lichtenberg
14.12.2025 Bezirk: LichtenbergIn einem Mieter*innenkeller in der Rathausstraße, direkt am Rathauspark Lichtenberg, wurde ein in der Wand eingeritztes Hakenkreuz entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Mehrere extrem rechte Schmierereien gegen politische Gegnerschaft auf der Stralauer Halbinsel
14.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm Sportplatz in Alt-Stralau und bei einem Wohnheim für Menschen mit Beeinträchtigungen auf der Stralauer Halbinsel wurden mehrere extrem rechte Schmierereien entdeckt. Zu sehen waren 1161 (Anti-Antifa) und das Kürzel der Gruppe "EHL- Einheit Lichtenberg", der Schriftzug "ZCKN BXN" (Zecken Boxen) und auch Deutschlandfahnen.
Anmerkung: Wie aus dem Halbjahresbericht des Lichtenberger Registers für das erste Halbjahr 2025 hervorgeht, ist die Anzahl an Propagandavorfällen um fast ein Drittel gestiegen. Besonders hervorzuheben sind hierbei die Sprüher*innen, die unter dem Tag „EHL“ (Einheit Lichtenberg) gesprüht haben und es teilweise immer noch tun. Von Mai bis September waren diese sehr umtriebig in Lichtenberg und haben ihre Tags immer wieder an verschiedenen Orten (rund um den Herzberge Park, an der Rummelsburger Bucht, im Kaskelkiez, etc.) hinterlassen.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Neonazigruppe verfolgt und bedroht politische Gegner*innen am Ostkreuz
14.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Gruppe von ca. 15 Leuten, auf zwei Wagons verteilt, verfolgte ein paar Menschen, die sie als politische Gegner*innen ausmachten, in der S-Bahn vom Ostkreuz über mehrere Stationen hinweg und stieg aus, als diese ausstiegen. Die Betroffenen konnten Sprüche wie "Wir kriegen die" und andere Drohungen noch hören und brachten sich dann in Sicherheit. Laut den Betroffenen wirkte das nach einer geplanten Aktion. Der Vorfall ereignete sich gegen 3:00 Uhr am frühen Morgen.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
13.12.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Demonstration in Friedrichshain
13.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergUm 18:00 Uhr startete am Helsingforser Platz die Demonstration "„ACAB = Krieg dem System“ in deren Vordergrund der Nahostkonflikt stand und an der bis zu 1000 Menschen teilnahmen. ACAB stand für: "All Colonizers are targets. Land back. Glory to the resistance" (Alle Kolonisatoren sind Ziele. Land zurück. Ruhm dem Widerstand). In den Aufruf-Veröffentlichungen wurde dem Motto der Zusatz "From the river to the sea – Intifada bis zum Sieg!" beigefügt und Israel wurde durchweg in Anführungszeichen geschrieben. Diese Schreibweise suggeriert, Israel sei kein echtes Land und habe kein Existenzrecht. Bezogen auf die Parole „All Colonizers are Targets“ bedeutet dies, dass alle jüdischen Israelis grundsätzlich legitime Ziele für den „Widerstand“ seien. Dies impliziert möglicher Weise auch Anschläge gegen israelische Jüd*innen, bis das Land Palästina „from the River to the Sea“ judenfrei ist. Die Aussage „Glory to the Fighters“ oder "Intifada bis zum Sieg" meint die Terrororganisation Hamas und ihre Anhänger*innen, dieses Ziel umzusetzen. Die Parolen wurden auch von Teilnehmer*innen der Demo skandiert.
Die Demo startete kurz vor 20.00 Uhr am Helsingforser Platz und zog u. a. durch die Marchlewskistraße, Grünberger Straße und Rigaer Straße. Zur hören waren u. a. Sprechchöre: "Israhell", was eine Dämonisierung Israels darstellt. Enden sollte der Aufzug in der Warschauer Straße. Ein Großteil der Aggressionen richteten sich gegen die Polizei, die die Demonstration gegen 22:30 Uhr auflöste.
Quelle: Tagesspielgel, RBB24, JFDA auf Facebook vom 14.12.25 -
Antisemitische Parolen auf einer Kundgebung
13.12.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf einer Kundgebung am Kleistpark wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
13.12.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
13.12.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
„Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf-Ost
13.12.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Klingenthaler Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Mitte
13.12.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Münsterlandstraße Ecke Weitlingstrasse wurde ein queerfeindlicher Aufkleber in Form einer durchgestrichenen Regenbogen-Pride-Flagge gemeldet und entfernt.
In der Eitelstraße wurde zudem ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Schweigen heißt zustimmen. Sei nicht mehr schweigsam, denn es ist Dein Land! Hol es Dir zurück!" entdeckt und entfernt.
In der Margaretenstraße wurden zwei aus Neonaziversänden stammende Aufkleber gefunden und entfernt. Ein gegen den politischen Gegner gerichtetes Motiv mit der Parole "Good night left side" und ein transfeindliches Motiv mit der Aufschrift "Transformers not welcome".
Am Bahnhof Lichtenberg wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel mit der Aufschrift "Vater und Mutter statt Elternteil. Gendern? Nein Danke!" entdeckt und entfernt.
Am U-Bahnhof Tierpark wurde auf einem BSR-Mülleimer ein neonazistischer Aufkleber aus einem einschlägig bekannten Versand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand die rassistische Parole "White lives matter". Die Hintergrundfarben sind in schwarz-weiß-rot - wie die Reichsflagge - gehalten.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Extrem rechte Aufkleber in Marzahn-Süd
13.12.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn einem Fahrstuhl zu einem Fitnesscenter am Pyramidenring wurden mehrere Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und zum Teil entfernt. Auf den Motiven stand "Heil Deutschland", "Nazizone" und "Gegen Antifa" mit einer Faust, die ein Logo der "Antifaschistischen Aktion" zerschlägt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuz auf Briefkasten in der Colbestraße geschmiert
13.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Nacht wurde in der Colbestraße, bei einem Träger der sich gegen Rassismus engagiert, ein Hakenkreuz auf den Briefkasten geschmiert.
Quelle: ITAP e. V. -
Homophober Angriff auf zwei junge Frauen an der Tramhaltestelle Arendsweg
13.12.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Tramhaltestelle Arendsweg wurden nach bisherigen Erkenntnissen zwei junge Frauen im Alter von 19 und 23 Jahren von drei unbekannt gebliebenen Tatverdächtigen homophob beleidigt. Im weiteren Verlauf griffen zwei der Männer die beiden Frauen körperlich an. Die 23-Jährige wurden getreten, mit Fäusten geschlagen, an den Haaren gezogen und bespuckt. Die 19-Jährige wurde ebenfalls von einem Faustschlag getroffen. Anschließend flüchtete das Angreifer-Trio in Richtung Große-Leege-Straße. Die 23-Jährige erlitt Verletzungen im Gesicht sowie am linken Oberschenkel. Die 19-Jährige erlitt Schmerzen im Kieferbereich. Beide Frauen wurden vor Ort durch Rettungskräfte versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und der Beleidigung mit homophobem Hintergrund, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin übernommen.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 2580 vom 14.12.2025, Tagesspiegel vom 14.12.2025, Tag 24 vom 14.12.2025, Mannschaft Magazin vom 15.12.2025 -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber an Jugendclub in der Köpenick Dammvorstadt
13.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Nachmittag fanden Mitarbeitende einen Aufkleber der LGBTIQ*-feindlichen "Stolzmonat"-Kampagne auf dem "Noteingang"-Schild am Tor eines Jugendclubs in der Seelenbinderstraße.
Quelle: HdJK - Haus der Jugend Köpenick -
NS-verherrlichende Schmierereien in Steglitz
13.12.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Südende in Steglitz wurde eine NS-verherrlichende Schmiererei entdeckt. Es handelte sich um die verbotene SA-Parole: "Alles für Deutschland", welche auf einen Kasten für Streugut geschmiert worden war. Außerdem wurde im Fahrstuhl am S-Bahnhof eine Schmiererei entdeckt, die sich gegen antifaschistisch Engagierte richtete.
Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail -
NS-verherrlichende Schmiererei im Nibelungenkiez
13.12.2025 Bezirk: LichtenbergAuf einer Mülltonne bei einem Supermarkt in der Rüdigerstraße, in dem Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten, wurde ein ca. 20 x 20 cm großes, mit schwarzer Farbe aufgemaltes Hitler-Smiley entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Rassistische Parolen in Niederschöneweide
13.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm späten Abend wurde in einem Festzelt auf einem Weihnachtsmarkt in der Schnellerstr. das sog. "Sylt-Lied" gespielt, woraufhin eine große Gruppe Menschen anfing rassistische Parolen zu grölen. Mehrere Personen versuchten zu intervenieren und wurden daraufhin angeschrien, beleidigt und aufgefordert sich zu "verpissen", dabei zeigte mindestens eine Person aus der Gruppe den Hitlergruß. Auch der angesprochene DJ interessierte sich nicht für die Situation und ließ das Lied als Abschluss des Abends bis zum Ende laufen ohne auf die rassistischen Parolen zu reagieren.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistischer Aufkleber in Friedrichshagen
13.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Bruno-Wille-Str./Klutstr. wurde ein antimuslimischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Aufkleber in Köpenick-Nord
13.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Stellingdamm/ Mahlsdorfer Str. wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "White Lives matter" entdeckt und entfernt. 'White Lives Matter' (dt.: Weiße Leben zählen) ist eine Gegenkampagne der extremen Rechten zur antirassistischen Bewegung 'Black Lives Matter' (Schwarze Leben zählen), die nach dem rassistischen Mord an George Floyd auch in Deutschland zu vielen Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt führte. Mit dem Slogan 'White Lives Matter' sollen die rassistischen Morde an PoC (People of Color) relativiert und verhöhnt werden. Der Aufkleber stammte von der Partei "Die Heimat".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Reichsbürger beleidigt Ukrainerinnen am Rande von Kundgebung in Tiergarten
13.12.2025 Bezirk: MitteAm Rande einer Reichsbürger*innenkundgebung vor dem Reichstagsgebäude wurden drei ukrainische Frauen von einem Kundgebungsredner verbal angegriffen und beleidigt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Reichsbürger*innenkundgebung am Brandenburger Tor
13.12.2025 Bezirk: MitteVor der amerikanischen Botschaft am Pariser Platz hielten vier Reichsbürger*innen eine "Mahnwache" ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Reichsbürger*innenkundgebung in Tiergarten
13.12.2025 Bezirk: MitteVor dem Reichstagsgebäude fand eine Reichsbürger*innenkundgebung mit fünf Teilnehmenden statt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Transfeindliche Behandlung in Reinickendorfer Klinik
13.12.2025 Bezirk: ReinickendorfEine trans Frau erlebte in einer Klinik in Reinickendorf mehrfach herabwürdigendes transfeindliches Verhalten sowie antimuslimischen Rassismus durch Patient*innen und Mitarbeitende.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Zahlreiche Neonazi-Sticker in Frohnau
13.12.2025 Bezirk: ReinickendorfRund um die Frohnauer Straße in Frohnau wurden eine Vielzahl von Neonazi-Aufklebern entdeckt und unkenntlich gemacht. Es handelte sich u.a. um Aufkleber von der Neonazi-Partei "Der III. Weg" und deren Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" (NRJ). Außerdem wurden Sticker aus verschiedenen extrem rechten Versandhandeln mit Slogans wie "NS-Zone" und "White Lives Matter" entdeckt. Ein Aufkleber von "Der III. Weg" mit der Aufschrift "Neuer deutscher Standard" wurde mehrfach im Straßenbild angebracht. Auf dem Aufkleber war eine blonde hetero Familie mit drei Kindern abgebildet. In neonazistischer Ideologie wird die weiß-christliche heterosexuelle Familie als Ideal dargestellt, das vor queeren und nicht-christlichen Einflüssen geschützt werden muss. Die Ideologie und die Bildsprache knüpfen dabei an die rassistische Propaganda während der NS-Zeit an.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Anti-antifaschistische Schmierereien am Rummelsburger Ufer
12.12.2025 Bezirk: LichtenbergAm nördlichen Uferweg an der Rummelsburger Bucht Höhe Charlotte-Salomon-Hain wurden auf einer Sitzbank mehrere Schmierereien in Form des Zahlencodes "1161" in Kombination mit dem Kürzel "EHL" (="Einheit Lichtenberg") bzw. einem blauen Kreis mit einem Kreuz darin entdeckt. Die „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
An der Bucht wurde über zwei Sitzbänke verteilt zudem der neonazistische Zahlencode „1161“ in gesprühter Form gemeldet.
Ebenfalls An der Bucht auf Höhe der Clara-Grunwald-Straße wurde ein „EHL“-Schriftzug und der neonazistische Zahlencode „1161“ auf einer Mauer gemeldet.
Auch An den Knabenhäusern wurde der neonazistische Zahlencode "1161" und ein "EHL"-Schriftzug entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Antisemitische Propaganda in Berlin
12.12.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
12.12.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Neukölln
12.12.2025 Bezirk: NeuköllnAn eine Hauswand, die auch bereits in der Vergangenheit mit antisemitischen Schriftzügen bemalt wurde, wurde ein Davidstern gemalt. Dies erinnert an die Markierungspraxis der Nationalsozialisten.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Wedding
12.12.2025 Bezirk: MitteAuf einen bereits gesprühten blauen Davidstern im Wedding wurde eine antisemitische Schmiererei darüber gesprüht.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei in Pankow
12.12.2025 Bezirk: PankowAn einem Mülleimer der BSR in der Berliner Straße wurde die Schmiererei „Israhell“ entdeckt. Durch diese Wortzusammensetzung wird Israel nicht sachlich kritisiert, sondern dämonisiert und als grundsätzlich böse dargestellt. Die Darstellung knüpft an ein altes antijüdisches Stereotyp an, das Jüdinnen*Juden mit dem Teufel in Verbindung bringt.
Quelle: Berliner Register -
Antiziganistischer Vorfall in Marzahn-Hellersdorf
12.12.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfEin Schüler in Marzahn-Hellersdorf benutzte mehrfach eine antiziganistische rassistische Fremdbezeichnung.Quelle: DOSTA / Amaro Foro -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Niederschöneweide
12.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Johannisthal wurden 13 Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Oberschöneweide
12.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Fritz-Kirsch-Zeile/ Helmholzstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen an einem Mülleimer entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Beleidigende Post an antifaschistische Initiative
12.12.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAn eine antifaschistische Initiative in Tempelhof wurde ein beleidigender Brief geschrieben, der darüber hinaus auch rassistische Beschreibungen enthielt, die mit ausgeschnittenen Zeitungsartikeln scheinbar belegt werden sollten.
Quelle: Persönliche Meldung -
„Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf-Süd
12.12.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Nähe des U-Bahnhof Kienberg klebte an einer Laterne ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ und der Jugendorganisation „Nationalrevolutionäre Jugend“ mit dem Slogan „Sport Frei“ an einer Laterne. Er wurde entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Erneut extrem rechte Aushänge in Charlottenburg
12.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Wilmersdorfer Straße direkt gegenüber eines Shoppingscenters wurde verschiedene, teils handschriftlich verfasste Aushänge entdeckt, die unter anderem für den rechten TV-Sender "Auf1" und eine extrem rechte Website warben. Der österreichische TV-Sender verbreitet unter anderem extrem rechte und verschwörungsideologische Inhalte.
Auf den Aushängen wurde u. a. behauptet, dass Deutschland derzeit eine Diktatur des Verfassungsschutzes sei, die vorgeben wolle, welche Partei gewählt werden dürfe. Dabei wurden Vergleiche zur Gestapo des Nationalsozialismus gezogen und damit der Nationalsozialismus verharmlost.
Quelle: Register CW -
Extrem rechter Aufkleber in Hellersdorf-Nord
12.12.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Janusz-Korszak-Straße wurde an einer Laterne ein Aufkleber der "NRJ", der Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg", entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Sticker in Lankwitz
12.12.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf der Malteserstraße in Lankwitz wurden neun Sticker des österreichischen TV-Senders "Auf1" entdeckt. Der TV-Sender verbreitet unter anderem extrem rechte und verschwörungsideologische Inhalte.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal -
Extrem rechte Sticker in Lichterfelde West
12.12.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn der Drakestraße in Lichterfelde West wurde ein Sticker entdeckt, der sich gegen politische Gegner*innen richtete. Auf dem Sticker wurden diese in herabwürdigender Weise als "Zecken" bezeichnet. Der Aufkleber stammte aus einem extrem rechten Versandshop. Er wurde entfernt. Außerdem wurden im Schweizer Viertel im selben Ortsteil zwei Sticker der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" entdeckt. Der Inhalt der Sticker brachte queere Menschen mit Pädophilie in Verbindung und unterstellte, dass Kinder vor queeren Menschen geschützt werden müssten.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal; Bürger*innenmeldung per E-Mail -
Homofeindliche Schmiererei an der Warschauer Straße
12.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin Werbeplakat des Musikers "Bosse" an der Warschauer Straße wurde mit dem Schriftzug "Schwuchtel" und einem Pfeil auf das Gesicht des Musikers beschmiert.
Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf