Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
18.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Andreasstraße wurden mehrere antisemitische und terrorverherrlichende Schmierereien entdeckt.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitismus auf Demonstration in Mitte
18.12.2025 Bezirk: MitteIn der Grunerstraße im Ortsteil Mitte fand eine propalästinensische Demonstration mit etwa 20 Teilnehmenden statt. Teilnehmende sprachen Israel mit den Parolen „There is only one state, Palestine `48“, "Free Palestine - From the river to the sea" und auf Arabisch "Vom Wasser bis zum Wasser - Palästina ist arabisch" das Existenzrecht ab.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antiziganistische Beleidigung in Charlottenburg-Wilmersdorf
18.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfMehrere Menschen machten einer Frau mit Kinderwagen, die traditionelle Kleidung trug, keinen Platz im Bus. Als sie sich diesen einforderte, wurde sie antiziganistisch beledigt.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antiziganistische Beleidigung in Charlottenburg-Wilmersdorf
18.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAls zwei Frauen an einem Bahnsteig in Charlottenburg-Wilmersdorf sich unterhielten, wurden zwei eine andere Frauen auf diese aufmerksam. Die eine fragte die andere dann abwertend und entmenschlichend "Was ist das?", die andere antwortete daraufhin mit einer rassistischen Fremdbezeichnung für Sint*izze und Rom*nja.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antiziganistische Diskriminierung in Charlottenburg-Wilmersdorf
18.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfDie Security eines Geschäfts bezichtigt eine Romni des Diebstahls und holt die Polizei dazu. Die Frau erklärt mehrmals nichts gestohlen zu haben und wird trotzdem mit zur Polizeiwache genommen. Der Vorfall wird als antiziganistisch gewertet, weil eine Romni aufgrund ihrer Gruppengehörigkeit stereotypisierend bezichtigt wurde, durch Diebstahl auf Kosten anderer zu leben.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antiziganistischer Angriff in Charlottenburg-Wilmersdorf
18.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEine Frau wurde auf der Straße mit der rassistischen Fremdbezeichnung beschimpft und ihr Kinderwagen wurde geschubst.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Aufkleber der "Heimat" im Allendeviertel
18.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickUm den Schweinchenplatz wurden sechs Aufkleber der Partei "Die Heimat" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Beleidigung gegen politische Gegnerschaft am Ostbahnhof
18.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einem Supermarkt am Ostbahnhof beleidigte ein Mann gegen 23:20 Uhr eine Junge Frau mit den Worten "du Drecks-Zeckenfotze" und anderen sexistischen Sprüchen gegen politische Gegner*innen. Die Betroffene fühlte sich bedroht, auch weil rund 30 weitere Betrunkene, vermutlich rechte "Böhse Onkelz" Fans, anwesend waren.
Am selben Abend fand ein Konzert der Band "Böhse Onkelz" in einer Eventlocation in der Nähe statt, in dessen Umfeld es zu mehreren extrem rechten Vorfällen kam.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Diskriminierende Schmiererei in Hellersdorf-Nord
18.12.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf der Hellerdorfer Straße wurde ein diskriminierendes Graffiti mit dem Wortlaut "Fuck Jewish Muslim Women" entdeckt und entfernt. Am gleichen Stromverteilerkasten klebte auch ein Aufkleber der Kleinstparten "Der III. Weg", der sich gegen politische Gegner*innen der extrem Rechten richtete.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
18.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Bahnhofstr. wurde ein extrem rechter Aufkleber, der für die "Identitäre Bewegung" warb, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechter Aufkleber in Pankow
18.12.2025 Bezirk: PankowAn der Bushaltestelle Pankow/Granitstraße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt. In Frakturschrift stand auf dem Sticker „Hier gilt Rechts vor Links“.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechte Schmierereien in Marzahn-Süd
18.12.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf einer Bank in der Märkischen Allee wurde mit schwarzem Stift der extrem rechte Zahlencode „1161“ (Anti-Antifaschistische Aktion) und ein Hakenkreuz geschmiert. An einem Stromkasten in der Allee der Kosmonauten wurde eine weitere „1161"-Schmiererei gesehen.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Hakenkreuze und extrem rechte Aufkleber im Wustrower Park
18.12.2025 Bezirk: LichtenbergAuf einem Mülleimer im Wustrower Park wurden extrem rechte Aufkleber mit queerfeindlichen und nationalistischen Aussagen gefunden. In zwei der Aufkleber wurden gut sichtbare Hakenkreuze eingeritzt. Diese wurden unkenntlich gemacht.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Rassistischer Angriff an der Warschauer Brücke
18.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 17:00 Uhr brüllte eine männliche Person in der Bahnhofsvorhalle S-Warschauer Straße "Hooligan" und pöbelte beim Verlassen der Halle mehrere Frauen an, die ihm nicht schnell genug aus dem Weg gehen konnten, weil zu viele Menschen dort unterwegs waren. Auf der Warschauer Brücke Richtung U-Warschauer Straße stieß er mit dem Ellenbogen einer Schwarzen Person in die Seite. Ein Zeuge sprach den Mann an, dies zu unterlassen und begleitete den Betroffenen Richtung U-Bahnstation. Auf dem Weg bespritzte der Angreifer die schwarze Person noch von hinten mit einem Getränk.
Der Vorfall ereignete sich im Vorfeld eines Konzerts in unmittelbarer Nähe, auf dem eine Band auftrat, die bekannt dafür ist, extrem rechtes Publikum anzuziehen.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistische Schikane in einem Supermarkt
18.12.2025 Bezirk: LichtenbergDer Vorfall wird aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht. Das Datum des Eintrags entspricht deswegen nicht exakt dem tatsächlichen Vorfallsdatum. Datum und Vorfall liegen dem Lichtenberger Register vor.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Rassistische und LGBTIQ*-feindliche Beiträge in der BVV
18.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Bezirksverordnetenversammlung im Dezember beinhalteten mehrere Redebeiträge der "AfD"-Fraktion diskriminierende Erzählungen.
So wurde in einem Antrag die Wiederherstellung des "Mahnmals für die Opfer der Massenmigration" gefordert. In dem Redebeitrag dazu wurde Migration seit 2015 für "überfüllte Schulklassen, geplünderte Krankenkassen und keinen bezahlbaren Wohnraum" verantwortlich gemacht. Zudem wurde ein Zusammenhang zwischen Terror, Gewalt und Kriminalität sowie Migration behauptet. Dabei handelte es sich um rassistische Narrative, mit welchen Migration als etwas Bedrohliches dargestellt werden sollte.
Ähnliche rassistische Narrative wurden in den Redebeiträgen zu dem Antrag "Maßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes" genutzt. Auch hier wurde eine angebliche "Masseneinwanderung" seit 2015 für Veränderungen im Stadtbild und eine erhöhte Bedrohungslage im Alltag verantwortlich gemacht. So würden sich seitdem "Kriminelle bei uns willkommenkulturell durch die Gesellschaft messern und vergewaltigen". Der Redner forderte als Lösung "Remigration" und explizt den Erhalt einer "ethnischen Identität". Diese Forderung kann als biologistischer Rassismus verstanden werden.
Zudem wurden in einem Redebeitrag zum Antrag "Kinder schützen - keine Dragshows im Namen des Bezirksamtes!" LGBTIQ*-feindliche Narrative verbreitet. So wurde Drag als ein Fetisch dargestellt, der zur "Indoktrination von Kindern" genutzt würde. Zudem wurde Drag in einen Zusammenhang gestellt mit Kindeswohlgefährdung und Pädophilie. Dabei handelt es sich um weit verbreitete queerfeindliche Narrative.
Quelle: Livestream BVV 18.12.2025 -
Schmiererei und Sticker gegen politische Gegner*innen in Lichterfelde Ost
18.12.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAn der Ecke von Königsberger Straße und Ostpreußendamm in Lichterfelde Ost wurde eine Schmiererei entdeckt, die sich gegen antifaschistisch Engagierte richtete. Etwas weiter an der Ecke Königsberger Straße und Morgensternstraße wurde ein Sticker entdeckt, auf dem politische Gegner*innen der extremen Rechten herabwürdigend als "Zecken" bezeichnet wurden. Der Sticker wurde unkenntlich gemacht.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal -
Transfeindlicher Aufkleber in Lichtenberg-Mitte
18.12.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Archenholdstraße Ecke Rummelsburger Straße wurde ein aus einem Neonaziversand stammender Aufkleber gefunden und entfernt. Auf dem Aufkleber war ein transfeindliches Motiv mit der Aufschrift "Transformers not welcome" zu sehen.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Anti-kurdische Diskriminierung in einem Projekt in Kreuzberg
17.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einem Projekt zum Thema Zweisprachigkeit ereignete sich ein rassistischer Vorfall. Weitere Informationen werden nicht veröffentlicht.
Dieser Vorfall wurde heute in einem Beratungsgespräch bekannt. Zum Schutz der betroffenen Personen wurde das Datum des Bekanntwerdens und nicht des Vorfalls selbst angegeben.Quelle: Yekmal e. V. -
Antimuslimisch-rassistische Propaganda in Wedding
17.12.2025 Bezirk: MitteAn einer Litfaßsäule neben dem Jobcenter in der Müllerstraße in Wedding wurde ein selbstgemachter antimuslimisch-rassistischer Aufkleber gefunden und unkenntlich gemacht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
17.12.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
17.12.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
17.12.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
17.12.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Sticker in Schöneberg
17.12.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf der Kolonnenstraße wurde ein Sticker entfernt, auf dem eine Karte von Israel und Palästina nur mit dem Wort Palästina überschrieben war. Dies werten wir als Aufruf zur Auslöschung Israels. Der Sticker wurde überklebt
Quelle: Persönliche Meldung -
Antisemitismus auf Kundgebung vor Gericht in Moabit
17.12.2025 Bezirk: MitteVor dem Amtsgericht Tiergarten in der Turmstraße in Moabit fand eine Kundgebung mit 25 Teilnehmenden statt, die zur Unterstützung eines Angeklagten gekommen waren, der an diesem Tag vom Landgericht Berlin wegen der Verwendung des Slogans "From the river to the sea, Palestine will be free" und der Verbreitung von Propaganda-Bildern einer palästinensischen Terrororganisation verurteilt worden war. Das Landgericht Berlin hatte die Verwendung des Slogans als Aufruf zur Vertreibung und Tötung von Jüdinnen*Juden in Israel gewertet. Die zuständige Richterin erklärte: "Wer diese Parole ruft, macht sich strafbar – sie wirbt für die Vernichtung Israels und für Hass gegen Jüdinnen und Juden." Die Teilnehmenden riefen vor dem Gerichtsgebäude mehrfach die leichte Abwandlung: "Free Palestine - from the river to the sea!".
Quelle: Registerstelle Mitte -
"Böhse Onkelz"-Fans pöbeln und schubsen am Ostbahnhof
17.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm Abend vor dem Konzert der Band "Böhse Onkelz" versammelten sich gegen 18:00 Uhr ca. 100 Fans am Ostbahnhof und pöbelten verschiedene rassistische Parolen, z. B. "Ostdeutschland" oder "Remigration". Als politische Gegner*innen wahrgenommene Passant*innen wurden geschubst und mehrere Melder*innen fühlten sich zudem bedroht. Gegen 18:20 Uhr entfernten sich die Fans in Richtung Veranstaltungsort.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Mitte
17.12.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Delbrückstraße wurde ein queerfeindlicher Aufkleber aus einem extrem rechten Versand gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war ein Piktogramm einer heterosexuellen Familie abgebildet, die sich mit einem schwarzen Regenschirm vor heruntertropfenden Regenbogenfarben der Regenbogenflagge schützt.
Am Bahnhof Lichtenberg wurde zudem ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber mit der Aufschrift "Fck Antifa" aus einem extrem rechten Versand gefunden.
Auch auf dem Parkplatzgelände des Kauflands in der Sewanstraße wurde ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber mit der Aufschrift "Fck Antifa" aus einem extrem rechten Versand gefunden.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Extrem rechter Aufkleber in Wilmersdorf
17.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf dem Schild der Bücherbox am Leon-Jessel-Platz wurde ein Aufkleber der extrem rechten Gruppierung und Partei "Freie Sachsen" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register SZ -
Hakenkreuze im Aufzug eines Wohnhauses im Fennpfuhl
17.12.2025 Bezirk: LichtenbergBereits zum zweiten Mal in diesem Jahr wurden in einem Wohnhaus in der Nähe des Roederplatzes Hakenkreuze in die Innentür eines Aufzugs gekratzt.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Hakenkreuz im Wedding
17.12.2025 Bezirk: MitteAuf einer öffentlichen Toilette am Leopoldplatz wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt und durchgestrichen.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
NS-verharmlosender Sticker an der Warschauer Straße entfernt
17.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn der Fußgängerampel Warschauer Brücke wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel entfernt. Darauf war ein Reichsadler abgebildet und die Worte "Deutsches Reichsgebiet".
Quelle: Bürger*innenmeldung -
NS-verherrlichende Beleidigung in der Köpenicker Dammvorstadt
17.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Bushaltestelle Bahnhofstr./ Seelenbinder Str. wurde am späten Abend eine Person mit NS-verherrlichenden Worten beschimpft. Die betroffene Person wartete an der Bushaltestelle, als ein Mann, der vorbeiging, sie anschrie: "Sie gehören ins Gas!“.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Propaganda gegen politische Gegner*innen in Britz
17.12.2025 Bezirk: NeuköllnIm U-Bahnhof Britz wurde ein Plakat mit einem Schriftzug beschmiert, der sich gegen antifaschistisches Engagement richtete.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Rassistische Pöbelei in der Köpenicker Dammvorstadt
17.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Mittag wurde ein Busfahrer während seiner Pause an der Haltestelle in der Borgmannstr. von einem Autofahrer aggressiv rassistisch angepöbelt, mit den Worten: „Ihr fahrt hier die Leute tot, geht einfach zurück in euer scheiß Land.“
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistischer Angriff in Tempelhof
17.12.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEin Mann wird von seinem Nachbarn rassistisch beleidigt und geschlagen.
Quelle: ReachOut -
Rassistischer Aufkleber im Neuköllner Stadtteil Gropiusstadt
17.12.2025 Bezirk: NeuköllnAm Eingang zum U-Bahnhof Johannisthaler Chaussee wurde ein Aufkleber mit dem rassistischen Schriftzug "Remigration-jetzt" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Rassistischer Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
17.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Außenwerbung eines migrantisch betriebenen Imbiss in der Bahnhofstr. wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Aushang und extrem rechter Sticker in Charlottenburg
17.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Wilmersdorfer Straße wurde ein A4 großer selbstgeschriebener rassistischer Aushang entdeckt und entfernt, der an eine Laterne gekleistert war. Dem Aushang zufolge würden Menschen von einem Regime verfolgt, aufgrund des Vorwurfes rassistisch zu sein. Kritik an Rassismus wird als eine systematische Verfolgung dargestellt, die auch mit dem NS-Regime vergleichbar wäre. Dieser Vergleich ist als NS-Verharmlosung einzuordnen. Zudem warb der Aushang für verschiedene extrem rechte Medien und Youtube-Kanäle.
Zusätzlich wurde in der Straße "Am Bahnhof Westend" wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und entfernt.
Quelle: Register CW -
Rassistischer Vorfall am Wohnungsmarkt in Tempelhof-Schöneberg
17.12.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIm Bezirk Tempelhof-Schöneberg ereignete sich ein rassistischer Vorfall bei der Wohnungssuche. Zum Schutz der betroffenen Personen wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum des Eintrags entspricht deswegen nicht exakt dem tatsächlichen Vorfallsdatum.
Quelle: Fair Mieten – Fair Wohnen -
Rassistischer Vorfall auf dem RAW-Gelände
17.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 17:30 Uhr wurde eine Familie Opfer eines respektlosen und rassistischen Verhaltens durch einen Mitarbeiter eines Abschleppdienstes. Noch bevor das Auto für den Abschleppvorgang vorbereitet war, kam die Familie nach nur wenigen Minuten zurück. Der Mitarbeiter der Firma gab vor, den Vater (trotz guter Deutschkenntnisse) nicht zu verstehen und lachte die Familie provokant aus. Auch der Hinweis, dass sich Dokumente, Schulsachen der Tochter und lebensnotwendige medizinische Geräte und Medikamente im Auto befänden, wurde vom Mitarbeiter nicht beachtet. Zeug*innen versuchten erfolglos, die Familie bei ihren Bemühungen an die Sachen zu kommen zu unterstützen. Während die Tochter bereits weinte, lachte der Mitabeiter die Familie weiter rassistisch und demütigend aus.
Die gerufene Polizei konnte nicht handeln, da sich der Vorfall auf einem Privatgelände ereignete.Quelle: Berliner Register -
Angriff auf politische Gegnerin der extremen Rechten in Baumschulenweg
16.12.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Mittag beobachtete eine Frau, wie ein Pärchen in der Radenzer Str. in der Nähe des Piratenspielplatzes extrem rechte Aufkleber verklebte. Sie folgte dem Pärchen und entfernte die Aufkleber als der Mann sich umdrehte, aggressiv auf die Frau zukam und sie schlug.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Anti-Antifa-Aufkleber im Weitlingkiez
16.12.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Kreuzung Münsterlandstraße Ecke Wönnichstraße wurde ein Aufkleber aus einem bekannten Neonaziversand gefunden und entfernt. Auf dem Motiv mit dem Inhalt "Antifa, Asozial, Nutzlos, Terroristisch, Idiotisch, Feige, Arbeitsscheu" in Kombination mit einem durchgestrichenen Logo der "Antifaschistischen Aktion" werden Antifaschist*innen auf ableistische und sozialchauvinistische Weise abgewertet.
In der Münsterlandstraße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Kanals bemerkt und entfernt.
In der Delbrückstraße Ecke Marie-Curie-Straße wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand mit der Parole "Pädophilie bekämpfen - Schützt die Kinder!" entdeckt und entfernt. Das Thema Pädophilie wird von der extremen Rechten aus strategischen und ideologischen Gründen instrumentalisiert. Zumeist steht dabei nicht das tatsächliche Wohlergehen von Kindern im Fokus, sondern es dient politischen und propagandistischen Zwecken.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Anti-antifaschistische Schmiererei in Alt-Hohenschönhausen
16.12.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Konrad-Wolf-Straße Ecke Wriezener Straße, wurde auf einer Hauswand die in roter Farbe gesprühte Parole "FCK AFA!" (AFA=Antifaschistische Aktion) gemeldet.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Antiasiatisch-rassistische Beleidigung in Pankow
16.12.2025 Bezirk: PankowIn Pankow erlebte eine Person eine antiasiatisch-rassistische Beleidigung.
Quelle: Meldestelle AAR / GePGeMi -
Antimuslimisch-rassistische Schmiererei in Wedding
16.12.2025 Bezirk: MitteAuf einem Mülleimer vor einer Grundschule in der Müllerstraße war "Islam" gefolgt von einem Pfeil zum Eingang des Mülleimers geschmiert worden.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antimuslimsch-rassistische Beleidigung in Charlottenburg
16.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm U-Bahnhof Adenauer Platz wurde eine kopftuchtragende Frau von einer anderen Frau antimuslimisch-rassistisch beleidigt.
Quelle: Register Mitte -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
16.12.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
16.12.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
16.12.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin