Rassistischer Aufkleber in Spindlersfeld
Im Ernst-Grube-Park wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Im Ernst-Grube-Park wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Auf einer Mülltonne am Prinzenbad / Böcklerpark wurde ein rassistischer Sticker entfernt. Abgebildet war ein Foto einer Politikerin, mehrere Palestina-Flaggen und der Slogan "Nieder mit dem Zionismus"
In Lichtenrade wurde ein rassistischer Sticker gefunden, auf dem "Refugees Not Welcome" stand. Zusätzlich war ein Flugzeug abgebildet, auf dem "Remigration Air" stand.
An der Goerzallee auf Höhe der Lausanner Straße wurde auf einem Stromkasten eine Schmiererei entdeckt, die politische Gegner*innen herabwürdigend als Ungeziefer bezeichnete. Außerdem wurden politische Gegner*innen "Reichstagsverräter" genannt.
Auf der Hellersdorfer Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt, auf dem "Sport frei!" stand und dessen Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" (NRJ) bewirbt.
Am S-Bahnhof Köpenick wurden mehrere Sticker aus einem Neonaziversand gefunden und entfernt. Auf dem gegen politische Gegner*innen gerichteten Motiv stand die Parole "Überklebt Du Zecke" in Kombination mit einem durchgestrichenen Hammer und Sichel-Logo, einem durchgestrichenen Anarchie-Symbol und einer durchgestrichenen Flagge der "Antifaschistischen Aktion".
An der Kreuzung Bleichröder Straße Ecke Würtzstraße wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und überklebt.
In der Grimmstraße wurde an einer Tür der Zahlencode „1161“ geschmiert. Dieser, sich gegen die Antifa richtende, Code wird von extremen Rechten auch zur Gebietsmarkierung genutzt.
An der Zufahrt zur Synagoge am Fraenkelufer, in der Admiralstraße und auf der Admiralbrücke wurden zudem mehrere Sticker entfernt. Darauf stand "EAT ZIONISTS, NOT ANIMALS, FREE PALASTINE" (Esst Zionisten, keine Tiere – Freiheit für Palästina) und abgebildet war eine Comicfigur und eine Waffe.
An der Bushaltestelle Daimlerstraße/Großbeerenstraße in Marienfelde wurden mehrere extrem rechte und rassistische Inhalte festgestellt. Darunter befanden sich ein Hakenkreuz an einem Mülleimer, mehrere extrem rechte Sticker, darunter ein gegen die Antifa gerichteter Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel, ein „Remigrations“-Aufkleber, ein Sticker der extrem rechten Jugendgruppe „Junge Revolution“ sowie daneben eine "AfD"-Schmiererei.
Auch an der Bushaltestelle Nahmitzer Damm/Ecke Marienfelder Allee wurden eine Hakenkreuz-Schmiererei, mehrere extrem rechte Sticker sowie daneben eine "AfD"-Schmiererei entdeckt.
Auf einem Altkleidercontainer in der Wönnichstraße wurden zwei NS-verherrlichende Aufkleber aus einem Naziversand gefunden und unkenntlich gemacht. Auf beiden Motiven war eine Reichsflagge in schwarz-weiß-rot zu sehen - in einem Fall in Kombination mit der Parole "Deutschland, Deutschland über alles".
In der Zachertstraße Ecke Lincolnstraße wurde zudem ein Aufkleber aus einem Neonaziversand gemeldet und entfernt. Auf dem Motiv war eine Reichs- und eine Deutschlandflagge in Kombination mit dem Slogan "Hand in Hand fürs Vaterland" abgebildet.
An der Rummelsburger Bucht wurden auf Höhe der Gustav-Holzmannstraße zudem zwei Neonaziaufkleber mit den Aufschriften "Support your local Anti-Antifa" und "Antifafreie Zone", entdeckt und entfernt.
Am späteren Abend wurde zudem eine sechsköpfige Gruppe Jugendlicher am U-Bahnhof Lichtenberg gesichtet. Ein junger Mann aus der Gruppe trug eine offen sichtbare Hakenkreuztätowierung oberhalb seines rechten Knies. Die Gruppe fuhr dann mit der S7 in Richtung Ahrensfelde weiter.
Gegen 9:20 Uhr protestierten in der Gürtelstraße Anwohner*innen gegenüber 10 Personen, die dort an Laternenmasten Wahlplakate aufhingen. Rechtlich hätten Plakate erst ab 12:00 Uhr gehängt werden dürfen. Laut Polizei handelte es sich um "AfD"-Parteimitglieder, laut Tagesspiegel war auch ein "AfD"-Abgeordneter des Berliner Landesparlaments dabei. Vor Ort kam es zu Protesten von Anwohner*innen auf der Straße und von Balkonen, die riefen „Nazis raus!“ und „Unser Kiez ist nazifrei!“. In der Folge setzte ein "AfD"-Wahlkämpfer Tierabwehrspray ein und verletzte zwei Personen. Sie wurden aufgrund von Augen- und Atemwegsverletzungen ambulant in einem Krankenhaus behandelt.
In der Treskowallee wurden mehrere Aufkleber aus einem Neonaziversand gemeldet. Auf dem Motiv stand die rassistische Parole "Abschieben schafft Wohnraum" in Kombination mit Werbung für den Versand.
Am S-Bahnhof Karlshorst wurde eine gegen Antifaschismus gerichtete Schmiererei in Form der Parole "Antifa verbieten" auf einem Schild an der dort gelegenen Trambahnhaltestelle gemeldet.
Im Bus der Linie 265 in Richtung S-Bahnhof Schöneweide/ Sternendamm auf Höhe der Haltestelle Baumschulenstraße/ Köpenicker Landstraße beleidigte ein Mann eine Frau rassistisch. Nachdem er im Vorbeifahren Personen beim Aufhängen von "AfD"-Wahlplakaten gesehen hatte, sagte er zu einer Frau, die ein Kopftuch trug, „Wenn wir an der Macht sind, wird abgeschoben.“
Die Aussage ist rassistisch, weil der Mann die Frau allein wegen ihres Kopftuchs als Person darstellte, die abgeschoben werden müsse. Er unterstellte ihr aufgrund ihres Aussehens, nicht nach Deutschland zu gehören.
In einer Bäckerei in Französisch Buchholz wurde weiterhin eine rassistische Bezeichnung für Schwarze Menschen auf einem Verkaufsschild verwendet. Nach Angaben der meldenden Person wurde das Geschäft bereits vor einigen Wochen auf die diskriminierende Bezeichnung hingewiesen. Das Verkaufsschild sei dennoch weiterhin unverändert vorhanden.
Am Manga-Bell-Platz und in der Afrikanischen Straße wurden zwei rassistische, "Remigration" fordernde Aufkleber entdeckt und entfernt.
An der Bushaltestelle Rixdorfer Straße/Britzer Straße wurden zwei rassistische Sticker aus einem extrem rechten Online-Versand festgestellt.
Auch im Steinhellenweg, wurde ein solcher Aufkleber auf einem Parkschild entdeckt.
An der Ecke Gabrielenstraße/ Campestraße wurde an einem Briefkasten mit schwarzem Stift eine rassistische Parole geschmiert. Botschaften in derselben Schrift mit demselben oder ähnlichen rassistischen Inhalten wurden zuvor auch an anderen Orten im Ortsteil bemerkt. Der Schriftzug wurde überklebt.
In den Straßen Katzengraben und Alter Markt in der Altstadt Köpenick wurden zwei Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich mit den Worten "FCK ANTIFA" gegen Antifaschist*innen richteten. Auf einem weiteren Aufkleber war die Aufschrift "Antifa = asozial, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, arbeitsscheu" zu lesen.
An der Ecke Turiner Straße und Amsterdamer Straße zeigte ein Mann zur Begrüßung mehrerer Bekannter mit beiden Händen den sogenannten "Wolfsgruß". Die Geste gilt als Erkennungszeichen der extrem rechten türkisch-nationalistischen "Ülkücü-Bewegung".
An der Reginhardstraße wurden auf Höhe der Hansastraße und des Louise-Schroeder-Platzes zwei extrem rechte Aufkleber mit der Aufschrift „FCK Antifa“ entdeckt und entfernt.
In der Gärtnerstraße Ecke Rhinstraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der gegen politische Gegner*innen gerichteten Parole "Good night left side" und zwei darauf abgebildeten Reichsflaggen in schwarz-weiß-rot entdeckt und entfernt. Zudem wurden auf dem Motiv ein Black Lives Matters-Logo, eine Black Power-Faust, ein Anarchie-Zeichen, Hammer und Sichel und ein Symbol für gleichgeschlechtliche Liebe zerschlagen.
Ebenfalls in der in der Gärtnerstraße Ecke Rhinstraße wurde ein Neonaziaufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand die gegen politische Gegner*innen gerichtete Parole "Antifa-freie Zone" in Kombination mit einer Reichsflagge in schwarz-weiß-rot, einem durchgestrichenen Punk, einem durchgestrichenen Antifa-Logo und einer durchgestrichenen Trans Person.
In der Rhinstraße wurden noch zwei weitere Neonaziaufkleber gefunden und entfernt. Einmal mit dem gegen Antifaschismus gerichteten Motiv "Love football, hate Antifa" und einmal in Form einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge und der Aufschrift "Gott mit uns" in Kombination mit einem Reichsadler mit eisernem Kreuz.
In der Berliner Straße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Der Aufkleber hatte den Slogan "Kein Bier für linke".
An der Kasse in einem Discounter in Baumschulenweg bedrohte ein Mann eine Person, die einen queerfreundlichen Button trug, mit den Worten "Warte doch noch zwei Minuten, dann bin ich auch draußen, sehen wir mal ob AfD oder Antifa gewinnt.” und “Der Kantstein da draußen ist für dich reserviert.". Die bedrohte Person verließ schnell den Supermarkt.
Am Viktoria-Luise-Platz wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel gefunden. Er lautete "Überklebt, du Zecke" und richtete sich gegen Antifaschisten und Linke.
In der Friedenstraße wurde der Code "1161" (Anti-Antifa) angebracht.
Am S-Bahnhof Hermsdorf zeigte ein Mann zur Begrüßung zweier weiterer Männer zwei Mal hintereinander den Hitlergruß und rief dabei "Ave Caesar". Der Mann trug ein schwarzes T-Shirt mit einem brennendem Auto in rot/ orange und dem Schriftzug "1312". Seine zwei Bekannten reagierten positiv auf diese Begrüßung und lachten; es war deutlich, dass sie wussten, was damit gemeint war. Die Melder*in brachte den Vorfall zur Anzeige bei der Polizei.
An der Kreuzung Pasewalker Straße Ecke Pankower Straße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt und überklebt. Der Aufkleber hatte als Slogan "LGBTIQ brechen".
Entlang des Max-und-Hertha-Naujocks-Weges wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand die gegen politische Gegner*innen gerichtete Parole "Antifa-freie Zone" in Kombination mit einer Reichsflagge in schwarz-weiß-rot, einem durchgestrichenen Punk, einem durchgestrichenen Antifa-Logo und einer durchgestrichenen trans Person.
Am Luchweg Ecke An der Margaretenhöhe wurde zudem ein rassistischer Aufkleber - ebenfalls aus einem Neonaziversand - mit dem Slogan "Bitte flüchten sie weiter, refugees not welcome"gemeldet und entfernt.
An der Ampel am Schloßplatz Köpenick wurde ein Aufkleber der "NRJ“, der Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", mit der Aufschrift „Neuer Deutscher Standard“ entdeckt, der ein weißes, heterosexuelles Familienbild propagiert.
An der Ersatzbushaltestelle Bulgarische Str. wurde auf dem Sockel des Haltestellenschilds der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Am Röderplatz wurde eine männliche Person (geschätzt über 50 Jahre alt) gesichtet, die ein T-Shirt des BFC Dynamo trug. Auf beiden Oberärmeln des Shirts befanden sich Abbildungen von Reichsadlern, jeweils in Kombination mit einem Balkenkreuz im Kreis.
In Spandau ereigneten sich queerfeindliche Beleidigungen und Bekehrungsversuche gegenüber einer mitarbeitenden Person in einem Café. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum entspricht nicht dem Tag des Vorfalls.
In Mariendorf veranstaltete ein Kandidat für das Abgeordnetenhaus der Partei AfD einen Wahlkampfspaziergang. Dabei benutzte er den Begriff: "Messermänner". Die Bezeichnung "Messermänner" kann als rassistisch bewertet werden, weil es muslimische Männer diffamiert und sie damit pauschal mit Kriminalität in Verbindung setzt.
Eine rechtsoffene Demonstration unter großer Beteiligung von diversen Verschwörungsideolog*innen zog mit rund 600 Teilnehmenden durch Mitte. Unter den Teilnehmenden waren auch Reichsbüger*innen und extrem Rechte, darunter Aktivist*innen der extrem rechten Gruppierung "Freie Sachsen". Reichsbürger*innen zeigten die preußische Fahne und die bei den extrem rechten „Freien Sachsen“ beliebte Fahne des ehemaligen Königreichs Sachsen. Es wurden Verschwörungsmythen über die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sowie über die Eindämmung der Corona-Pandemie verbreitet.
In der Grünen Trift wurde ein Aufkleber von "Auf1 TV" entdeckt und entfernt. Der österreichische TV-Sender "Auf1" verbreitet unter anderem extrem rechte und verschwörungsideologische Inhalte.
Auf einer Werbefläche an einem Stromkasten an der Modersonbrücke wurde auf einem Wahlplakat der Partei Die Linke dem Kandidaten ein Hitlerbart aufgemalt.
Im Bezirk Mitte wurde eine Person am Arbeitsplatz antimuslimisch und antiasiatisch-rassistisch diskriminiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Infromationen veröffentlicht.
Auf einem Hinweisschild der Berliner Verkehrsbetriebe am U-Bahnhof Rudow wurden mehrere Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und weitestgehend unkenntlich gemacht. Auf einem Sticker war eine heteronormative Kleinfamilie abgebildet, die sich mit einem schwarzen Regenschirm mit einem christlichen Kreuz vor der Regenbogenflagge „schützt“. Ein weiterer Aufkleber titelte "Islamisierung? Nein danke!". Durch das Design des Aufklebers wurde der Islam mit Atomkraft verglichen und somit eine pauschale Gefahr suggeriert.
Die Linke führte einen Wahlkampfstand an einem Supermarkt in der Glienicker Str. durch, als eine kleine Gruppe Menschen sie bemerkte und aggressiv beschimpfte. Die Aussagen steigerten sich bis hin zur Drohung: "Ihr gehört alle erschossen!".
An der Ecke Wendenschloßstraße/ Charlottenstraße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit der gegen politische Gegner*innen gerichteten Aufschrift "Kampf der Rotfront!" entdeckt und entfernt.
In der Brückenstr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "I (Herz) NS" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
An einem Stromkasten im Petunienweg in Rudow wurde der Schriftzug "Heil Hitler" entdeckt und entfernt.
Rund um die Straßen Ernst-August-Str., Am Studio und Albert-Einstein-Str. wurden fünf rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf einigen Aufkleber wurde die sog. "Remigration" gefordert.
An der Kreuzung Adlergestell/ Radickestr. ein Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet, entdeckt und entfernt.
Am und um den Nauener Platz in Wedding wurden drei #whitelivesmatter"-Aufkleber entdeckt und entfernt, die den Mord an einem britischen Studenten für anti-Schwarzen Rassismus instrumentalisierten.
In der Jägerstraße Ecke Kietzer Straße wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt, der die sogenannte Remigration foderte.
In der Müggelheimerstraße wurde zudem ein Aufkleber entdeckt, der "döp döp döp" als Aufschrift hatte. Dies ist eine Anspielung auf den Gigi d'Agostino Song „L’amour toujours“ (Sylt-Song), der im Sommer 2024 mit einer verfremdeten Version, die rassistische Parolen enthielt, Bekanntheit erlangte.
Auf der Neuköllner Seite der Massantebrücke in Rudow wurde ein antimuslimisch rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Islamisierung? Nein danke!" aus einem extrem rechten Onlineshop entdeckt und entfernt.
Es wurden mehrere Anti-Antifaaufkleber geklebt. Unter anderem wurden die Motive "Antifa verbieten" und "Dumm Dümmer Antifa" im Wolfsburger Weg in Mariendorf gefunden. Die Sticker wurden nicht entfernt.
In der Alfred-Randt-Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
In einem Briefkasten in Pankow wurde ein Zettel hinterlassen. Darauf stand: „Die Gemeinschaft tötet Kinder für Snuffvideos! Bitte tretet aus!“. Die Botschaft schließt an extrem rechte, antisemitische Verschwörungsfantasien an. Adrenochrome (angebliche Droge, gewonnen aus Kinderblut) sind Hinweise auf die "QAnon"-Verschwörungserzählung, die antisemitische Bezüge beinhaltet. Der Verschwörungsmythos, dass Kinder entführt würden, um aus ihnen Adrenochrome zu gewinnen, gilt als eine moderne Variante der antisemitischen Ritualmordlegenden.
Auf einer Bank im Volkspark Rehberge wurde der gegen die Antifa gerichtete neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und unlesbar gemacht.