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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistischer Aufkleber am Reinickendorfer Kurt-Schumacher-Platz

    04.12.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Am U-Bahnhof Kurt-Schumacher-Platz im Ortsteil Reinickendorf wurde ein Sticker eines rechten Versandhandels entdeckt und entfernt, der "Abschieben schafft Sicherheit" propagierte. Mit der Parole werden geflüchtete Menschen pauschal mit Kriminalität, Gewalt und gesellschaftlichem Zerfall verknüpft und so als kollektive Bedrohung markiert.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistischer Aufkleber in Niederschöneweide

    04.12.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Schnellerstr. wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt, auf dem behauptet wurde, dass der Widerstand gegen die extreme Rechte zu vielen Toten führen würde.

    Quelle: Berliner Register via Instagramm
  • Sticker gegen politische Gegner*innen in Rudow

    04.12.2025 Bezirk: Neukölln

    An der Ecke Zwickauer Damm / Fleischerstraße wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen aus einem extremen rechten Versandhandel gesichtet und entfernt.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Anti-antifaschistische Schmiererei in Alt-Friedrichsfelde

    03.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Gensinger Straße wurde auf einem Schild in einer Parkanlage erneut eine Schmiererei mit dem neonazistischen Zahlencode "1161" entdeckt.

    Auf der Eingangstür eines Wahlkreisbüros der Partei Die Linke in der Alfred-Kowalke-Straße wurde erneut ein anti-antifaschistischer Aufkleber von einem extrem rechten Versand gemeldet und entfernt. Auf dem Motiv war "FCK Antifa" zu lesen. Auf dem Sticker war außerdem sehr klein das Zitat des italienischen Sozialisten Ignazio Silone abgebildet: "Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: 'Ich bin der Faschismus.' Nein, er wird sagen: 'Ich bin der Antifaschismus.'" Silone floh vor dem italienischen Faschismus ins Exil und hatte auch eben jenen Faschismus vor Augen als er diese Warnung aussprach.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Charlottenburg

    03.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Fasanenstraße Ecke Kufürstendamm in Charlottenburg fand eine propalästinensische Kundgebung mit etwa 20 Teilnehmenden statt. Teilnehmende riefen u. a. „There is only one state, Palestine ’48“, damit wurde die Auslöschung Israels gefordert und somit Existenzrecht des jüdischen Staates bestritten. Die Rufe „There is only one solution, Intifada revolution“ oder "yallah, yallah Intifada" verherrlichten zudem Gewalt gegen Jüdinnen*Juden.

    Zusätzlich wurde Israel beschuldigt, Kinder zu töten („Zionisten sind Faschisten – töten Kinder und Zivilisten“), was auf die antisemitische Ritaulmordlegende anspielt.

    Quelle: Register CW via YouTube
  • Diskriminierung in einer Behörde

    03.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine schwarze Person erfährt eine übergriffige und bevormundende, rassistisch motivierte Diskriminierung durch einen Mitarbeitenden einer Behörde. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlich. Es war auch ein Kind betroffen.

    Quelle: EOTO / Each One Monitoring
  • Extrem rechter Aufkleber in Hellersdorf-Nord

    03.12.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    An einem sozialen Träger wurde über einem Schild gegen Nazis von außen ein extrem rechter Aufkleber an die Fensterscheibe geklebt. Dieser bildete die Reichsfahne und die Parole „Deutschland Deutschland über alles“ ab.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Hakenkreuz in Gropiusstadt

    03.12.2025 Bezirk: Neukölln

    Auf einem Schulgelände im Efeuweg wurde ein Hakenkreuz in den Sandboden gezeichnet. Es wurde entfernt.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Rassismusvorfall in einer Schule

    03.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein Schwarzer Junge wird von einem Mitschüler rassistisch beleidigt und geschlagen. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlich.

    Quelle: EOTO / Each One Monitoring
  • Rassistische Parole und NS-verherrlichende Aufkleber Am Cottbusser Platz

    03.12.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In einem Waggon der U-Bahnlinie 5 wurde in eine Scheibe der rassistische Spruch „Ausländer Raus“ geritzt. An einer Anzeigetafel am U-Bahnhof Cottbusser Platz wurden erneut drei Aufkleber mit der Aufschrift „I (Herz) NS“ entdeckt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Rassistischer Angriff durch Nachbarn

    03.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine Schwarze Mieterin erlebt Diskriminierungen und Belästigungen durch Nachbar*innen. Es kam auch zu Bedrohungen und Gewalt. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlich.

    Quelle: EOTO / Each One Monitoring
  • Schwulenfeindliche Beleidigung und Angriff in Waidmannslust

    03.12.2025 Bezirk: Reinickendorf

    An der Bushaltestelle Waidmannsluster Damm Ecke Oraniendamm beleidigte und bedrohte ein Mann einen 29-jährigen Mann erst homofeindlich und bespuckte ihn dann. Beide hielten sich an der Haltestelle auf und stiegen nach dem Vorfall in den Bus ein, den der Betroffene vor dem Täter wieder verließ.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2526 vom 04.12.2025
  • Sticker gegen politische Gegner*innen in Lichterfelde West

    03.12.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An Laternenpfählen auf der Hans-Sachs-Straße in Lichterfelde West wurden insgesamt drei extrem rechte Sticker entdeckt und teilweise entfernt. Ein Aufkleber stammte von der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent", zwei stammten aus einem extrem rechten Versandshop. Alle Aufkleber richteten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Sticker von "Ein Prozent" in Lichterfelde Ost

    03.12.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf dem Ostpreußendamm in Lichterfelde Ost wurde nahe der Ecke Königsberger Straße ein Sticker der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" entdeckt. Der Sticker richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • Anti-antifaschistische und rassistische Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    02.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Heinrichstraße Ecke Bietzkestrasse wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Parole "Hier wurde linker Müll überklebt" in Kombination mit einer Reichsflagge und einem Soldaten gefunden und entfernt.

    Am Bahnhof Lichtenberg wurden am Gleis 1/2 zwei gegen Antifaschist*innen gerichtete "Fck Antifa"-Motive gefunden und entfernt.

    In einem Bus der Linie 194 Richtung Helene-Weigel-Platz, wurde auf Höhe des S-Bahnhofs Rummelsburg ein rassistischer Aufkleber mit dem Motiv "Sommer, Sonne, Remigration (millionenfach)" entdeckt und unkenntlich gemacht.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Kaulsdorf

    02.12.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    An der Bushhaltestelle Achardstraße wurden vier extrem rechte Aufkleber entdeckt, die sich gegen den politischen Gegner richteten.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Niederschöneweide

    02.12.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Tramhaltestelle Brückenstr. wurden drei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Zwei der Aufkleber riefen dazu auf, sich lokalen "Anti-Antifa"-Strukturen anzuschließen.

    Am Schöneweide Center wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Ku Klux Klan - Weisse Macht - Tradition seit 1925" entdeckt und entfernt.

    An der Kreuzung Schnellerstr./ Obrikatstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.

    An der Bushaltestelle Obrikatstr. wurde ein Aufkleber der Kampagne "Stolzmonat" entdeckt und entfernt.

    An einer Kneipe an der Ecke Sterndamm/ Michael-Brückner-Str. wurde ein Aufkleber der JN entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechter Sticker in Lichterfelde

    02.12.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf dem Schaufenster eines Abgeordnetenbüros am Hindenburgdamm wurde erneut ein Sticker geklebt. Der Sticker war antimuslimisch und stammte aus einem extrem rechten Versandhandel. Er überdeckte erneut die Info, in der sich die Partei gegen rechts äußerte.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • Extrem rechte Sticker in Steglitz

    02.12.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In Steglitz wurden mehrere Sticker entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten. Drei der Aufkleber stammten von der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" und hatten den Slogan "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt. Unsere Heimat ist nicht verhandelbar". Ein weiterer Sticker stammte aus einem extrem rechten Versandshop und nahm Bezug auf sogenannte "Klimakleber".

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • Gedenktafeln in Schöneberg beschmiert

    02.12.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In der Nacht wurden zwei Gedenktafeln in der Nollendorfstraße mit schwarzer Farbe beschädigt. Die Tafeln Gedenken einer jüdischen Familie, die im Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurde.

    Quelle: Polizeimeldung vom 03.12.2025
  • Rechte Schmiererei in der Schreinerstraße

    02.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Hauswand in der Schreinerstraße wurde bei dem Schriftzug "Fuck Nazis" das "Fuck" durchgestrichen, so dass nur noch "Nazis" zu lesen war.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antimuslimischer Angriff in Tempelhof-Schöneberg

    01.12.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg ereignete sich ein antimuslimisch motivierter Angriff. Das genaue Datum ist dem Register nicht bekannt.

    Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 25 011
  • Antiziganistische Diskriminierung in Charlottenburg-Wilmersdorf

    01.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Eine Frau wurde mehrmals wegen ihrer traditionellen Kleidung in einem Geschäft in Charlottenburg-Wilmersdorf des Diebstahls verdächtigt. Das Datum entspricht nicht den Vorfallstagen.

    Der Vorfall wird als antiziganistisch gewertet, weil eine Romni aufgrund ihrer Gruppengehörigkeit stereotypisierend bezichtigt wurde, durch Diebstahl auf Kosten anderer zu leben.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Antiziganistische Diskriminierung in Reinickendorf

    01.12.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Eine Person wurde von einer Person aus dem Bezirksamt aus antiziganistischer Motivation mit dem Rausschmiss aus einer Unterkunft bedroht. Zuvor hatte sich die betroffene Person erkundigt, warum sich die Versorgung nach einem Wechsel der Unterkunft verschlechtert hatte. Das Datum des Vorfalls wurde zum Schutz der Betroffenen verändert.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Antiziganistische strukturelle Benachteiligung in Treptow-Köpenick

    01.12.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Bezirk kam es im Zusammenhang mit einer Behörde zu einer antiziganistischen strukturellen Benachteiligung. Der betroffenen Person wurde aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit stereotypisierend unterstellt sich nicht an Regeln halten zu können und nicht alphabetisiert zu sein.

    Quelle: Amaro Foro Projekt DOSTA
  • „Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf-Ost

    01.12.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Auf dem Kastanienboulevard wurde an einem Bauzaun ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Friedrichshagen

    01.12.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Kalkseestr./ Rahnsdorfer Str. und in der Werlseestr. wurden drei extrem rechte Aufkleber des neonazistischen Onlinehandels "Druck18" und ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    01.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wartiner Straße wurden insgesamt sechs extrem rechte Aufkleber mit gegen Antifaschist*innen bzw. Linke gerichteten Inhalten gefunden und entfernt. Auf den Aufklebern waren die Slogans "Keine Liebe für die Antifa" und "Kräuterschnäpse statt linker Hetze" zu lesen.

    Auch auf der Falkenberger Chaussee klebte ein Aufkleber mit dem Motiv "Kräuterschnäpse statt linker Hetze". Zudem klebten dort auch zwei neonazistische Aufkleber aus einem bekannten Versand mit den Parolen "Make germany great again" in Kombination mit einer den NS-verherrlichenden schwarz-weiß-roten Reichsfahne und das rassistische Motiv "Euer bunt ist in Wahrheit blutrot".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechter Angriff auf politischen Gegner in Mitte

    01.12.2025 Bezirk: Mitte

    Im Bezirk Mitte ereignete sich ein körperlicher Angriff mit Körperverletzung auf einen politischen Gegner der extremen Rechten. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.

    Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 25011
  • Extrem rechter Aufkleber in Oberschöneweide

    01.12.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Straße An der Wuhlheide/ Weiskopffstr. wurde ein Aufkleber in Reichsfarben, der den Verschwörungsmythos vom "Großen Austausch" enthielt, entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck88".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Geschichtsrevisionistischer Neonaziaufkleber in Lichtenberg-Nord

    01.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Frankfurter Allee Ecke Atzpodienstraße wurde ein Aufkleber aus einem bekannten Neonaziversand mit der Aufschrift "Das ganze Deutschland soll es sein" geschrieben in Frakturschrift, gefunden. Die Parole beinhaltet die bei Neonazis weit verbreitete geschichtsrevisionistische Forderung der Wiederherstellung des Deutschen Reiches in den Grenzen von 1918 (somit auch u.a. heutiger polnischer Gebiete).

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
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