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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Extrem rechte Schmiererei in der U-Bahn

    12.01.2026 Bezirk: Mitte

    In einer U-Bahn der Linie U6 wurde der Schriftzug "NSU 2.0" entdeckt. Mit der Unterschrift „NSU 2.0“ wurden seit August 2018 Morddrohungen von Neonazis an bestimmte Empfänger*innen versandt. Das Kürzel spielt auf die rechtsterroristische Gruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) und deren rassistische NSU-Morde an.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hakenkreuz am Moritzplatz

    12.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem Pfeiler am U-Bhf. Moritzplatz wurde ein Hakenkreuz mit Edding geschmiert. Dies wurde bereits von einer Person durch zusätzliche Bemalung, u. a. mit einem Herz und einem Smiley, umgedeutet. Eine weitere Person hat daraufhin das Hakenkreuz mit weißer Farbe neu übermalt und wieder kenntlich gemacht.
    Zudem wurde an einem Stromkasten in unmittelbarer Nähe des U-Bahnzugangs der Schriftzug "Kindermörder Israel" mit schwarzem Edding hinterlassen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Neonaziaufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    12.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Rückseite eines Supermarktes in der Zingster Straße wurden verschiedene neonazistische Aufkleber aus einem bekannten Versand gefunden und entfernt. Auf den Motiven waren u.a. eine Reichskriegs- und eine Reichsfahne sowie die Parolen "Ich bin stolz ein Deutscher zu sein" und "Klagt nicht, kämpft" abgebildet. Die Parole "Klagt nicht, kämpft" ist ein Motto, das häufig im extrem rechten Milieu und im Zusammenhang mit militärischen Kontexten verwendet wird.

    Zudem wurde auch ein Aufkleber der extrem rechten "Ein Prozent"-Kampagne mit dem Motiv "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt" dokumentiert.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    12.01.2026 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa 10 Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • NS-verherrlichender Aufkleber in Charlottenburg

    12.01.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Schloßstraße in Charlottenburg wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber mit der Aufschrift "In uns brennt die schwarze Sonne!" entdeckt. Die "Schwarze Sonne" wurde im Nationalsozialismus von der "SS" genutzt und kann entweder als drei übereinandergelegte Hakenkreuze oder als Rad aus zwölf "Sieg-Runen" gedeutet werden.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Anti-antifaschistischer und rassistischer Aufkleber im Weitlingkiez

    11.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Münsterlandplatz Ecke Weitlingstrasse wurden ein anti-antifaschistischer Aufkleber mit dem Motiv "FCK Antifa" und ein rassistischer Aufkleber mit dem Motiv "Abschiebung schafft Wohnraum" auf einem Verkehrsschild gemeldet. Beide Aufkleber stammen von extrem rechten Versänden.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistischer Aufkleber in Wendenschloß

    11.01.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Riebeckeweg/ Flansweg wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Forderung nach einer sog. "Remigration" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Schmierereien gegen Antifaschist*innen am Landschaftspark Herzberge

    11.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Rhinstraße wurden auf einer Länge von etwa hundert Metern mehrere extrem rechte Schmierereien gemeldet. Diese waren allesamt gegen Antifaschist*innen bzw. gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtet. Darunter waren der neonazistische Zahlencode "1161", die die neonazistische Buchstabenkombination "aafa" (sowohl "1161" als auch "aafa" stehen für "Anti-antifaschistische Aktion") und die zur Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrufende und NS-verrherrlichende Parole "SS, SA, nieder mit der Antifa" in Kombination mit Sigrunen zu sehen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechter Aufkleber in Wendenschloß

    10.01.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ampel Müggelheimer Str./ Grüne Trift wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels entdeckt. Auf ihm stand "Deutsche Jugend voran!" und es war eine Person mit einer schwarz-rot-goldenen Hasskappe abgebildet.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • NS-verherrlichende Propaganda im Marzahn-Mitte

    10.01.2026 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Einkaufszentrum "Tal-Center" in der Oberweißbacher Straße in Marzahn fand sich eine Schmiererei mit Hakenkreuz, SS-Runen und der Zahl 88 (Code für "Heil Hitler"). Das Graffiti verherrlichte den Nationalsozialismus und war mit allen drei Elementen über einen Meter hoch und eine Armlänge breit.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Propagandavideo in der Rigaer Straße aufgenommen und Anwohner*innen bedrängt

    10.01.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 14.00 Uhr filmten vier, teilweise vermummte Neonazis aus Deutschland und den Niederlanden in der Rigaer Straße. Im direkt auf Instagram veröffentlichten Video wurden Falschmeldungen verbreitet (z. B. über ein angeblich von der Antifa besetztes Haus in dem keine Miete gezahlt wird, Anwohner*innen werden als "Junkies" bezeichnet). Das Video sollte Angst schüren, der man sich "weiß, und kämpferisch entgegenstellt". Zu dem geäußerten Spruch "Deutschland zuerst" z. B. wurde eine geballte Faust gezeigt.

    Einem, in einem Erdgeschoss wohnenden Anwohner, der sich durch Aufnahmen durch das Schließen seines Fensters schützen wollte, wurde das Fenster gewaltvoll aufgedrückt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitischer Aufkleber im Weitlingkiez

    09.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Bushaltestelle Magaretentraße wurde ein Aufkleber gemeldet, der Israel mit dem Spruch "From the river to the sea, Palestine will be free" das Existenzrecht abspricht.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechter Aufkleber im Fennpfuhl

    09.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Haltestelle Anton-Saefkow-Platz wurde ein Aufkleber mit dem gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichteten "Fck Linke"-Motiv gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Hakenkreuz in Neu-Hohenschönhausen

    09.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ahrenshooper Straße wurde auf der verschneiten Heckscheibe eines Autos ein großes Hakenkreuz entdeckt und gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verharmlosende und -verherrlichende Schmierereien in Lankwitz

    09.01.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An der Bushaltestelle "Belßstraße" und an der Ecke Belßstraße und Mudrastraße wurden mehrere große Schriftzüge entdeckt, welche den Nationalsozialismus verherrlichen. So standen dort mehrmals die Parole "Nazi-Kiez" und die Buchstaben "NS". Daneben waren in der gleichen Farbe Keltenkreuze gesprüht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal; Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • Rassistische und extrem rechte Sticker in Zehlendorf

    09.01.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In der Charlottenburger Straße in Zehlendorf wurden zwei Sticker mit dem rassistischen Slogan "Talahonfreie Zone" gefunden. Der Begriff „Talahon“ wird in der extremen Rechten abwertend für als arabisch oder muslimisch wahrgenommene Jugendliche und ihren Kleidungsstil verwendet. Das Motiv stammte aus einem extrem rechten Versandshop.

    Vor einem Supermarkt in der Clayallee wurde ein Sticker der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" entdeckt. Der Sticker richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Außerdem wurde in einem Einkaufszentrum an der Clayallee ein Sticker gefunden, der sich gegen politische Gegner*innen richtete, sowie ein Sticker mit rassistischem Slogan. Diese Aufkleber stammten aus einem Shop, der eine Vielzahl von Aufklebern mit menschenfeindlichen Inhalten vertreibt. Alle Aufkleber wurden entfernt oder unkenntlich gemacht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal, Bürger*innenmeldung über Instagram
  • Extrem rechte Aufkleber in der Köpenicker Altstadt

    08.01.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Müggelheimer Str./ Wendenschloßstr. wurden insgesamt sieben extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Drei Aufkleber richteten sich gegen Antifaschist*innen, wovon einer zu Gewalt aufrief, weitere zwei Aufkleber bildeten die Reichsfarben ab, wobei ein Aufkleber ein stilisiertes Hakenkreuz enthielt. Weitere zwei Aufkleber bewarben extrem rechte Gruppierungen. Ein Teil der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    Quelle: BENN Allende-Viertel
  • Anti-antifaschistische Schmiererei und rassistischer Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    07.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Stromkasten in der Pfarrstraße wurde eine anti-antifaschistische Schmiererei in Form eines "Drecksantifa"-Schriftzuges festgestellt.

    Am Bahnhof Lichtenberg wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandes mit dem rassistischen Motiv "Remigration schützt Frauen!" gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Niederschöneweide

    07.01.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Start des Kaiserstegs wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt, der diese in entmenschlichender Form als "Zecken" betitelte.

    In der Schnellerstr. auf dem Platz vor dem Bürgeramt wurde an einem Mülleimer ein Aufkleber der "Patriotischen Aktion" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Oberschöneweide

    07.01.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Wilhelminenhofstr. wurden ca. 15 Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Sie stammten alle aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    Auf dem Kaisersteg wurde ein Aufkleber der "Patriotischen Aktion" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Wilmersdorf

    07.01.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Rüdesheimer Straße wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt, der sich mit der Aufschrift "Überklebt, du Zecke!" gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet. In extrem rechten Kreisen werden Linke und Punks als "Zecken" abgewertet.

    Quelle: Register CW via Signal
  • NRJ-Schmiererei in Lankwitz

    07.01.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Am Wartehäuschen der Bushaltestelle "Gemeindepark" in Lankwitz wurde erneut der Schriftzug "NRJ" entdeckt. Dies ist die Abkürzung der Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend". Sie gehört zur neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg". Vor einigen Tagen war der Schriftzug an der Bushaltestelle der Gegenrichtung aufgetaucht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Verbrennung von Büchern und extrem rechte Aufkleber in Niederschöneweide

    07.01.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Gelände der NoVilla am Kaisersteg wurden zwei Männer beobachtet, wie sie Bücher aus einem Bücherschrank im Garten verbrannten. Sie hinterließen danach extrem rechte Aufkleber. Eine der Aufkleber richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und bezeichnete diese in entmenschlichender Form als "Zecken".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Aufkleber gegen Antifaschismus in Pankow-Zentrum

    06.01.2026 Bezirk: Pankow

    An der Bushaltestelle "S-Bahnhof Pankow/ Granitzstraße" wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Antifaschismus ist der neue Faschismus" entdeckt und entfernt. Darüber hinaus gab es ein Aufkleber mit dem Slogan "FCK Grüne".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechte Aufkleber in der Köpenicker Altstadt

    06.01.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Müggelheimer Str. wurden drei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber rief zu Gewalt gegen Antifaschist*innen auf, die anderen beiden bewarben extrem rechte Gruppierungen.

    Quelle: BENN Allende-Viertel
  • Rassistische Bedrohung in Hellersdorf-Nord

    06.01.2026 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Um 17:05 Uhr in der Straßenbahnlinie M8 bedrohten drei Frauen eine Mitreisende asiatischer Herkunft auf rassistische Weise. Dies geschah in Hellersdorf zwischen den Haltestellen S-Bahnhof Marzahn und Riesaer Straße. Die drei Frauen drohten ihr, dass sie die Frau anzünden wollten, weil sie ein Video ohne Kopfhörer laut in der Tram hörte. Dies schüchterte auch eine weitere Fahrgästin ein, die ein Kopftuch trug. Andere Fahrgäste mischten sich nicht ein.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistische und transfeindliche Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    06.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Einbecker Straße wurden zwei rassistische Aufkleber der extrem rechten "Ein Prozent"-Kampagne mit der Aufschrift "Abschieben schafft Wohnraum" und "Remigration rettet Leben" entdeckt und entfernt.

    In der Wönnichstraße im Weitlingkiez wurde ein gegen trans Personen gerichteter Aufkleber aus einem extrem rechten Versand gemeldet und entfernt. Auf dem Motiv stand die Parole "Transformers not welcome".

    Quelle: Fach- und Netzwerkstelle LichtBlicke
  • Schmierereien gegen politische Gegner*innen in Alt-Lichtenberg

    06.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Herrentoilette des Ring-Center II in der Frankfurter Allee wurden zwei Schmierereien, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten, entdeckt und unkenntlich gemacht. Dort waren die Parolen "Kommunismus hat in Deutschland nichts zu suchen" und "Antifa Nutten" zu lesen.

    Quelle: Register Friedrichshain
  • Antimuslimischer Rassismus am Bahnhof Lichtenberg

    05.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Gegen Mittag beschimpfte vor dem Bahnhofsgebäude am Bahnhof Lichtenberg eine männlich wahrgenommene Person eine andere, in relativ weiter Entfernung gehende Person aufgrund eines Kopftuches rassistisch und forderte diese auf, das Land zu verlassen. Auf Ansprache durch engagierte Passant*innen reagierte die pöbelnde Person uneinsichtig und aggressiv und drohte zudem mit Schlägen. Nach dem Vorfall wurde ein Mitarbeiter der DB-Sicherheit im Bahnhofsgebäude verständigt. Die rassistisch pöbelnde und drohende Person konnte daraufhin vom DB-Sicherheitsdienst des Ortes verwiesen werden.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
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