Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
15.11.2023 Bezirk: BerlinweitEs erhielt eine Institution eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitischer Online-Kommentar
15.11.2023 Bezirk: BerlinweitEs wurde ein Post einer jüdischen Organisation auf der Plattform X antisemitisch kommentiert.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei in Wilmersdorf
15.11.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm U-Bahnhof Fehrbelliner Platz wurde eine dehumanisierende antisemitische Schmiererei entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sprühereien auf einem Auto in Tegel
15.11.2023 Bezirk: ReinickendorfIn Tegel wurde der Transportwagen einer Handwerksfirma antisemitisch beschmiert. Auf das Auto wurde "Juden-Sau!", "666666" und ein Hakenkreuz gesprüht. Durch die Zahlenreihe wurden Jüd*innen mit dem Teufel in Verbindung gebracht. Die Schmierereien wurden am Morgen von Mitarbeitenden bemerkt und beseitigt. Andere Autos waren nicht betroffen. Ein Bezug zur Firma konnte nicht rekonstruiert werden.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Antiziganistische Beleidigung in Baumschulenweg
15.11.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Nachmittag beleidigte ein Mann in einem Supermarkt in der Baumschulenstr. eine Frau und ihre zwei Kinder als "dieses Z***-Dreckspack". Eine andere Kundin stellte den Mann zur Rede, dieser reagierte jedoch nicht.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Eier ans Küchenfenster geworfen in Karow (4)
15.11.2023 Bezirk: PankowAn das Küchenfenster einer Schwarzen Familie wurden erneut rohe Eier geschmissen. An kein anderes Fenster wurden Eier geschmissen.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Hakenkreuz auf einem Spielplatz in Alt-Lichtenberg
15.11.2023 Bezirk: LichtenbergAuf einem Spielplatz in der Hagenstr. wurde auf einem Stein ein Hakenkreuz bemerkt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuzschmiererei in Mitte
15.11.2023 Bezirk: MitteIn der Holzmarktstraße in Mitte wurde ein Hakenkreuz entdeckt.Quelle: Bürger*innenmeldung -
Israel-bezogene antisemitische Propaganda auf der Karl-Marx-Straße
15.11.2023 Bezirk: NeuköllnAuf der Karl-Marx-Straße verteilten zwei Personen Flyer mit Israel-bezogenem antisemitischen Inhalt. Die Personen trugen dabei ein T-Shirt mit der Aufschrift: "Wärst du bereit für 'Israel' zu sterben?". Auch auf den Flyern wurde Israel in Anführungszeichen gesetzt, während bei der Nennung anderer Staaten auf diese Schreibweise verzichtet wurde. Dies suggeriert die Infragestellung des Existenzrechts Israels.
Quelle: Register Neukölln -
LGBTIQ*-feindliche Drohung an der Landsberger Allee
15.11.2023 Bezirk: LichtenbergAn der Tramstation Landsberger Allee äußerten sich gegen 17:00 Uhr ein Mann und eine Frau in einem Gespräch LGBTIQ*-feindlich und sprachen gewaltvolle Drohungen gegen eine „schwule Sau“ aus. Die Gewaltfantasien richtete sich nicht gegen eine anwesende Person, wirkten jedoch bedrohlich auf die Umstehenden.
Quelle: Lichtenberger Register -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber u.a. in der Köpenicker Dammvorstadt
15.11.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Stromkasten in der Seelenbinderstr. wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber richtete sich gegen LGBTIQ*, der andere zeigte das Logo der Partei.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Queerfeindlicher Angriff in der Donaustraße in Nord-Neukölln
15.11.2023 Bezirk: NeuköllnIn der Donaustraße in Nord-Neukölln hat sich ein queerfeindlicher Angriff ereignet. Die betroffene Person stand an einer Hauswand, um in ihrem Rucksack nach dem Haustürschlüssel zu suchen und bekam dabei eine Kopfnuss auf den Hinterkopf. Als sich die Person umdrehte, sah sie zwei junge Männer weggehen. Daraufhin beschwerte sich die Person lautstark. Die beiden jungen Männer gingen weiter und beleidigten die Person queerfeindlich. An einem Auto standen noch drei weitere junge Männer, die den Angreifern applaudierten. Die betroffene Person fragte die jungen Männer lautstark was das solle, woraufhin eine Diskussion entbrannte. Nach ungefähr zehn Minuten löste sich die Situation auf und die Gruppe von mittlerweile sechs jungen Männern entfernte sich.
Quelle: Register Neukölln -
Rassistische Äußerung im Gerichtsgebäude
15.11.2023 Bezirk: MitteIm Gerichtsgebäude in Moabit kam es zu einer rassistischen Äußerung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.Quelle: Registerstelle Mitte -
Rassistische und extrem rechte Propaganda in Tiergarten
15.11.2023 Bezirk: MitteAn Straßenlaternen entlang der Straße des 17. Juni zwischen der Siegessäule und dem S-Bahnhof Tiergarten wurden verschiedene rassistische und extrem rechte Aufkleber entdeckt. Die Aufschriften der Aufkleber waren unter anderem verschwörungsideologisch oder hatten die Aufschrift "Das F in Islam steht für Frieden".
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische E-Mail
14.11.2023 Bezirk: BerlinweitEs erhielt eine Institution eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische E-Mail
14.11.2023 Bezirk: BerlinweitEs erhielt eine Institution eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Parolen in Friedrichshagen
14.11.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Bölschestr./ Drachholzstr. saß ein Mann und rief antisemitische und NS-relativierende Parolen. Es kam dieses Jahr mehrfach zu Vorfällen dieser Art im Ortsteil.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Antisemitischer Facebook-Kommentar
14.11.2023 Bezirk: BerlinweitEs wurde der Facebook-Post einer jüdischen Organisation antisemitisch kommentiert.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei in Charlottenburg
14.11.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm U-Bahnhof Adenauer Platz wurde die Schmiererei „Free Palestine“ und ein durchgestrichener Davidstern entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Erneut antisemitische Schmiererei in Wilmersdorf
14.11.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm U-Bahnhof Fehrbelliner Platz wurde erneut eine israelbezogene antisemitische Schmiererei entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Extrem rechte Schmierereien im Schillerkiez
14.11.2023 Bezirk: NeuköllnIn der Okerstraße im Schillerkiez in Neukölln wurden wieder extrem rechte Schmierereien entdeckt. Neben "HJBoyz" (= Hitler Jugend Boyz) wurde dort "TFIsrael" (TF = the fuck) geschmiert.
Quelle: Register Neukölln -
Homofeindliche Beleidigung in Reinickendorf
14.11.2023 Bezirk: ReinickendorfKurz vor 16.00 Uhr hörte ein außer Dienst befindlicher Polizist in der U-Bahn der Linie U8 kurz vor der Station Wittenau, wie ein 37-Jähriger einen Gast während der Fahrt homofeindlich beleidigte. Im Anschluss äußerte sich der Tatverdächtige gegenüber zwei Mitreisenden lautstark volksverhetzend. Der Polizist nahm den Mann auf dem Bahnsteig fest und wartete auf das Eintreffen alarmierter Polizeikräfte, um den Mann zu übergeben. Die Polizei stellte fest, dass der Mann alkoholisiert war.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 2112 vom 15. November 2023 -
LGBTIQ*feindlicher-Aufkleber in Pankow-Zentrum
14.11.2023 Bezirk: PankowAn der Haustür und einem Schaukasten von einem Jugendclub für feministische Mädchenarbeit wurden zwei Aufkleber mit der Aufschrift "Stoppt den LGBTIQ-Wahnsinn" gefunden. In der Mitte der Aufkleber ist eine durchgestrichene Regenbogenfahne zu sehen.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Neonazistische Aufkleber in Friedrichshagen
14.11.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Bölschestr. wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Am S-Bahnhof Friedrichshagen, Ausgang zum Park, wurden zwei Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
NS-verharmlosende Schmiererei nahe S-Bhf. Mehrower Allee
14.11.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfNahe des S-Bahnhofes Mehrower Allee wurde eine Schmiererei mit dem Wortlaut "ANTIFAS ARE THE NEW NAZIS" entdeckt. Mit dem Slogan werden Menschen abgewertet, die sich gegen Faschismus engagieren. Gleichzeitig wird damit der Nationalsozialismus verharmlost, indem Antifaschismus mit dem Verbrechen des historischen Nationalsozialismus gleichgesetzt wird.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistischer Angriff auf Mitarbeiter
14.11.2023 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einem Friedrichshainer Bildungsprojekt von und für geflüchtete Menschen, versuchte eine Person, gegen die einen Tag zuvor ein Hausverbot ausgesprochen wurde, sich gegen 16:10 Uhr gewaltsam Zutritt zu verschaffen und verletzte dabei einen Mitarbeiter schwer. Zudem drohte der Angreifer dem Mitarbeiter, ihn umzubringen. Der Mitarbeiter erhielt Unterstützung durch Helfende. Weitere Informationen werden zum Schutz der betroffenen Person nicht veröffentlicht.
Quelle: ITAP e. V. -
Video gegen antifaschistische Gruppen in Prenzlauer Berg
14.11.2023 Bezirk: PankowIn den sozialen Netzwerken wurde ein Video gepostet, in dem im Ernst-Thälmann-Park antifaschistische Fahnen und T-Shirts gezeigt und verbrannt werden. In dem Video sind auch T-Shirts und Aufkleber mit der Aufschrift „Zecken boxen" zu sehen.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Antimuslimisch-rassistische Benachteiligung in Charlottenburg
13.11.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn einer Schule in Charlottenburg wurden muslimisch-wahrgenommene Schüler*innen von einer Lehrkraft vor der Klasse zu ihrer Positionierung bezüglich des Nahost-Konflikts befragt.Das Datum entspricht nicht dem genauen Datum des Vorfalls.Quelle: Register CW -
Anti-Schwarzer Rassismus an Reinickendorfer Schule
13.11.2023 Bezirk: ReinickendorfAn einer Schule im Bezirk Reinickendorf ereignete sich ein Vorfall von Anti-Schwarzem Rassismus.
Quelle: Register Mitte -
Antisemitische, israel-bezogene Propaganda in Dahlem
13.11.2023 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAn der Freien Universität (FU) in Dahlem wurden Israelfeindliche Flyer mit antisemitischem Inhalt verteilt. Die islamistische Initiative „Realität Islam“ verteilte die Flyer mit der Überschrift. "Wärst du bereit für 'Israel' zu sterben?". Israel steht in Anführungszeichen, während bei der Nennung anderer Staaten auf diese Schreibweise verzichtet wurde. Dies suggeriert die Infragestellung des Existenzrechts Israels
Quelle: Tweet auf X (ehemals Twitter) -
Antisemitische Propaganda in Wedding
13.11.2023 Bezirk: MitteAn einer Ampel an der Ecke Seestraße / Guineastraße wurden zwei israelbezogene, antisemitische Aufkleber mit der Aufschrift "Boycott Israeli Apartheid" entdeckt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
13.11.2023 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
13.11.2023 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
13.11.2023 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Neukölln
13.11.2023 Bezirk: NeuköllnAuf einer spontanen Versammlung auf der Sonnenallee spricht ein Anwesender von der „zionistischen Presse“.
Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin) -
Antisemitische Schmiererei in Wilmersdorf
13.11.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm U-Bahnhof Fehrbelliner Platz in Wilmersdorf wurde die israelbezogene antisemitische Schmiererei "Kindermörder Israel" entdeckt
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Veranstaltung in Charlottenburg
13.11.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn der Universität der Künste in Charlottenburg (kurz: UdK) fand eine Kunstperformance statt, die den Nahost-Konflikt thematisierte. Der Titel der Veranstaltung lautete: „it’s not complicated“ (zu Deutsch: es ist nicht kompliziert). Dieser Behauptung zur Folge sei eine Analyse des Konflikts nicht kompliziert. Während der Veranstaltung forderten die Organisator*innen und Studierende der UdK den Präsidenten der Universität auf, seine Solidaritätsbekundung mit Israel zurückzuziehen und Israel als völkermörderischen, faschistischen Apartheidstaat zu verurteilen. Ein Teilnehmer sprach zudem Israel das Existenzrecht ab. Aufgrund dieser Aussagen kann vermutet werden, dass die geforderte unkomplizierte Darstellung des Konflikts Israel die Alleinschuld am Konflikt und der derzeitigen Eskalation geben soll. Diese Geschehnisse können als antisemitisch eingeordnet werden, da sie Israel dämonisieren und delegitimieren.
Außerdem hatten sich die Teilnehmer*innen die Hände rot bemalt. Dies wurde von vielen Kritiker*innen und Beobachter*innen als Bezug auf einen im Jahr 2000 stattgefundenen Lynchmord in Ramallah verstanden, bei dem zwei israelische Soldaten von mehreren Palästinensern brutal ermordet wurden. Einer der Täter hielt nach der Tat seine blutverschmierten Hände der Menge entgegen, welche zum Symbol für diesen Mord wurden. Die Nutzung rot bemalter Hände im Kontext einer Veranstaltung, die den Nahost-Konflikt thematisiert, kann daher als Verherrlichung antisemitischer Gewalt verstanden werden.
An der Veranstaltung nahmen etwa 80 bis 100 Personen teil.
Quelle: Register CW via Instagram, Belltower.News vom 20.11.23, Zeit Online vom 13.12.23, Süddeutsche Zeitung vom 30.11.23, FAZ vom 27.11.23 -
Erneut rechter Aufkleber in Charlottenburg
13.11.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Schloßstraße wurden erneut ein Aufkleber der extrem rechten "Jungen Alternative" (Jugendorganisation der AfD) mit dem Slogan "Unsere Heimat, unsere Zukunft!" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register CW -
Hakenkreuze in Neu-Hohenschönhausen
13.11.2023 Bezirk: LichtenbergAn der Tramstation Zingster -/Ribnitzer Straße wurden vier Hakenkreuze mit schwarzen Stift an das Haltestellenschild geschmiert. Weiter wurde ein Stern gemalt, der an einen Davidstern erinnert. Weiter wurde ein rassistischer Aufkleber der extremen Rechten gemeldet.
Quelle: Signal -
Hakenkreuz-Schmiererei am Cecilienplatz
13.11.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn ein Fenster eines Hauses nahe des U-Bahnhofs Kaulsdorf-Nord wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
Quelle: Augenzeug*in -
Homophober Angriff in Gesundbrunnen
13.11.2023 Bezirk: MitteZwei 18 und 21 Jahre alte Männer gerieten im Eingangsbereich eines Schnellrestaurants am Hanne-Sobek-Platz mit einer Gruppe aus zwei Männern und einer Frau in Streit aufgrund von homophoben Äußerungen eines circa 40-Jährigen aus dieser Gruppe. Dieser schlug den 21-Jährigen im Rahmen der Auseinandersetzung mit der Faust an den Oberkörper. Anschließend flüchtete das Trio.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 2102 vom 14.11.2023, Queer.de vom 14.11.2023 -
III. Weg-Aufkleber im U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße
13.11.2023 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Ticketautomat im U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
13.11.2023 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Fallrohr in der Seelenbinderstraße und an einem Altglascontainer an der Ecke Seelenbinder-/ Weinbergstraße wurden zwei LGBTIQ*-feindliche Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: HdJK - Haus der Jugend Köpenick -
NS-verharmlosende Schmiererei in Charlottenburg
13.11.2023 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn Charlottenburg wurde eine NS-verharmlosende Schmiererei entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Plakate mit Geiseln der Hamas abgerissen im Prenzlauer Berg
13.11.2023 Bezirk: PankowMehrere Plakate, die Bilder der von der Hamas entführten Geiseln abgebildet hatten, wurden abgerissen.
Quelle: RIAS Berlin -
Projekt-Mitarbeiter wurde rassistisch beleidigt, bedroht und angegriffen
13.11.2023 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einem Friedrichshainer Bildungsprojekt von und für geflüchtete Menschen, hat eine Person gegen 11:30 Uhr einen Mitarbeiter rassistisch beleidigt, bedroht und angegriffen. Die Person erhielt Hausverbot. Weitere Informationen werden zum Schutz des Betroffenen nicht veröffentlicht.
Quelle: ITAP e. V. -
Trans-feindlicher Angriff in Weißensee
13.11.2023 Bezirk: PankowEine Trans Person wurde in der Indira-Gandhi-Straße angegriffen. Dabei kam es zu schweren Körperverletzungen, die mit einem einwöchingen Krankenhausaufenthalt endeten. Vier Männer zogen an ihren Haaren und rissen die Person zu Boden. Daraufhin landete sie auf ihrem Steißbein. Die Person bekam mehrere Schläge ins Gesicht, an den Kiefer und die Schläfen. Eine Person stellte sich auf ihre Hand. Außerdem bekam sie mehrere Tritte in den Bauch, gegen die Rippen und die Knie. Die Angreifer riefen der Person "dumme Transe" sowie „Scheiß Transe“ zu. Als sie sich befreien konnte, wurde sie noch weitere 15 Minuten von den Angreifern verfolgt. Der Angriff führte zu einem einwöchigen Aufenthalt im Krankenhaus.
Quelle: Instragram -
Verschwörungsideologische Demonstration in Schöneberg-Nord
13.11.2023 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEine Demonstration sogenannter Querdenker*innen und Sympathisant*innen der Partei „Die Basis“ zog vom Rathaus Schöneberg zum Winterfeldtplatz. An der Demonstration nahmen maximal 15 Personen teil. Während mindestens einer der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen wurde die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ verteilt. Personen aus diesem Spektrum demonstrieren öfter mit Mitgliedern der extremen Rechten.
Quelle: Einzelperson über Twitter (X) -
Wieder extrem rechter Aufkleber in Waidmannslust
13.11.2023 Bezirk: ReinickendorfIn der Nähe des S-Bahnhofs Waidmannslust wurde, an derselben Stelle wie am Vortag, wieder eine extrem rechter Aufkleber bemerkt und entfernt. Unter dem Slogan "Jung, deutsch, kampfbereit" zeigt er eine Gruppe von Figuren mit Deutschlandfahne, militant anmutender Kleidung und einer Waffe.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung in Karow
12.11.2023 Bezirk: PankowEs wurde eine anti-Schwarze rassistische Diskriminierung im Karow dokumentiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: NARUD e.V.