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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Plakate für die Gedenkveranstaltung an die Novemberpogrome 1938 in Pankow-Zentrum erneut abgerissen und beschmiert

    21.11.2023 Bezirk: Pankow

    In der Görschstraße am Hof vom JUP, ein unabhängiges Jugendzentrum in Pankow, wurden erneut zahlreiche Plakate, die zur antifaschistischen Gedenkveranstaltung an die Novemberpogrome 1938 in Berlin-Moabit einluden, abgerissen und auch beschmiert. Eines der Plakate war durchgestrichen und auf ein anderes wurde "Geld verbrannt" geschmiert.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Queerfeindliche Beleidigung und Angriff in Schöneberg-Nord

    21.11.2023 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In der Bülowstraße wurde eine Person von fünf jugendlichen Männern aus einem Auto heraus direkt queerfeindlich beleidigt. Kurz darauf stiegen die Männer aus und besprühten eine Trans-Person mit Reizgas. Die Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernommen.

    Quelle: Queer.de 21.09.2023, Polizeimeldung Nr. 2155
  • Antisemitische Propaganda in Mitte

    20.11.2023 Bezirk: Mitte

    In einem Einkaufszentrum wurden Flyer mit Israel-bezogenem antisemitischen Inhalt verteilt. Auf den Flyern wurde Israel in Anführungszeichen gesetzt, während bei der Nennung anderer Staaten auf diese Schreibweise verzichtet wurde. Dies suggeriert die Infragestellung des Existenzrechts Israels.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Schmiererei am Bebelplatz

    20.11.2023 Bezirk: Mitte

    An einem Stromkasten am Bebelplatz im Ortsteil Mitte, auf dem Werbung für das Deutsche Spionagemuseum gemacht wird, wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt. Mit einem Edding war dort ein Davidsstern und ein Hakenkreuzsymbol mit einem Gleichheitszeichen zwischen den Symbolen hingeschmiert.

    Quelle: Meldeformular des Berliner Registers
  • Antisemitismus bei Demonstration in Dahlem

    20.11.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An der Freien Universität in Dahlem wurde eine pro-palästinensischen Veranstaltung durchgeführt, bei der sich die Anwesenden in Tücher gehüllt (als Leichen) auf den Boden legten. Auf ausliegenden, begleiteten Flyern wurde Israel Apartheid vorgeworfen.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin)
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen am Roederplatz

    20.11.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Am Roederplatz wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gemeldet. Der Aufkleber wurde entfernt. Auf dem Aufkleber ist auch eine durchgestrichene Regenbogenflagge abgebildet.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Aufkleber in Altglienicke

    20.11.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Werderstr. wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer der Aufkleber verherrlichte Adolf Hitler, der andere stammte von einer extrem rechten Kameradschaft.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Hakenkreuz in Wilmersdorf

    20.11.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am Südausgang des U-Bahnhofs Blissestraße wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Kinder rassistisch beschimpft und beleidigt

    20.11.2023 Bezirk: Spandau

    An der Johann-Landefeldt-Straße in Kladow wurde eine Gruppe von Kindern von einem älteren Ehepaar rassistisch beschimpft und beleidigt. Sie wurden mit dem ''K-Wort'' beschimpft. Ihnen wurde vorgeworfen, dass sie ''keine Erziehung haben''. Eine Passantin, die das Ganze beobachtete, reagierte als Verbündete für die Kinder und wurde dafür mit denselben Worten beschimpft. Die Passantin brachte die Kinder umgehend aus der Situation heraus, begleitete sie in den Hort und informierte den Erzieher.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindliche Pöbelei bei einer Gedenkkundgebung

    20.11.2023 Bezirk: Lichtenberg
    Bei einer Gedenkveranstaltung am trans*day of remembrance (Gedenktag für Opfer von Transfeindlichkeit) wurde eine Gruppe von Aktivist*innen und Besucher*innen gegen 18:00 Uhr von einem Mann beleidigt, der die Gruppe mit: "Schämt euch" anpöbelte.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Neonazi-Schmiererei in der Schule

    20.11.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In einer Schule in Biesdorf wurde ein geschmiertes Hakenkreuz sowie eine geschmierte Reichsflagge an den Wänden entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • Rassistische Beleidigung in Nord-Neukölln

    20.11.2023 Bezirk: Neukölln

    An einer Bushaltestelle auf der Sonnenallee in Nord-Neukölln hat sich ein Vorfall von anti-Schwarzem Rassismus ereignet. Zwei junge Frauen haben sich mit zwei Kinderwägen im Haltestellenhäuschen untergestellt und wurden von einem Mann lautstark rassistisch beschimpft. Der Mann forderte die beiden Frauen mehrfach aggressiv dazu auf, die Haltestelle zu verlassen. Eine weitere Person griff in die Situation ein und forderte den Mann dazu auf, die Beleidigungen zu unterlassen und die beiden betroffenen Personen in Ruhe zu lassen. Daraufhin wurde auch sie von dem Mann beschimpft.

    Quelle: Register Neukölln
  • Rassistischer Aufkleber in Lichterfelde

    20.11.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf
    Eine soziale Einrichtung in Lichterfelde hatte einen Aufkleber am Schaukasten, der sich rassistisch gegen junge, muslimische Männer stellt. Der Text des Aufklebers suggeriert, dass eine terroristische Gefahr von jungen, muslimischen Männern ausgehe. Die Einrichtung arbeitet mit Menschen aus verschiedenen Kulturen und mit Einwanderungsgeschichte. Der Sticker wurde entfernt.
    Quelle: Stadtteilzentrum Steglitz e.V
  • Rechter Aufkleber am U-Bhf. Zoologischer Garten

    20.11.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am U-Bahnhof Zoologischer Garten wurde ein Aufkleber der Gruppe "Studenten stehen auf" entdeckt. In der Gruppe agieren extrem rechte Personen und in Texten der Gruppe werden die Zeit des Nationalsozialismus und der Shoa relativiert.

    Quelle: Register CW
  • Runensymbolik in Nord-Neukölln

    20.11.2023 Bezirk: Neukölln

    Im Eingangsbereich eines Wohnhauses in der Karl-Marx-Straße in Nord-Neukölln wurden SS-Runen (Sig-Runen) gesichtet.

    Quelle: Amadeu Antonio Stiftung / Meldestelle Antifeminismus
  • Schriftzüge gegen politische Gegner*innen

    20.11.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ecke Kleinschewskystr./ Filehner Str. wurden die Schriftzüge "FCK AFA", "NO AFA" und "1161" entdeckt. "1161" steht für Anti-Antifa.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Verschwörungsideologische Demonstration in Schöneberg-Nord

    20.11.2023 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Eine Demonstration sogenannter Querdenker*innen und Sympathisant*innen der Partei „Die Basis“ zog vom Rathaus Schöneberg zum Winterfeldtplatz. An der Demonstration nahmen maximal 15 Personen teil. Während mindestens einer der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen wurde die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ verteilt. Personen aus diesem Spektrum demonstrieren öfter mit Mitgliedern der extremen Rechten.

    Quelle: Einzelperson über Twitter (X)
  • Antisemitische Äußerungen in sozialer Einrichtung in Hellersdorf

    19.11.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Laut einem Zeitungsartikel ist es seit dem 7. Oktober 2023 in einer sozialen Einrichtung in Hellersdorf mehrfach zu antisemitischen Aussagen durch jugendliche Besucher:innen gekommen. Unter anderem wurde ein Aufruf zum Mord an Jüdinnen_Juden ausgesprochen. Das Veröffentlichungsdatum entspricht dem Datum des Zeitungsartikels.

    Quelle: Zeit online vom 19.11.2023, Tagesspiegel vom 23.11.2023
  • Antisemitischer Schriftzug in Rummelsburg

    19.11.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Im Archibaldweg wurde "Juden" über ein Fußball-Graffiti von Union-Berlin (FCU) geschrieben. In der gleichen Schriftart wurde 10-mal "BFC Hools" an die Hauswände des Archibaldwegs gesprüht. Da es eine Feindschaft zwischen den Fangruppierungen im Fußball gibt, ist davon auszugehen, dass der Schriftzug "Juden" abwertend gegenüber der gegnerischen Mannschaft gemeint ist.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Brandanschlag auf Ausstellung über jüdisches Moabit

    19.11.2023 Bezirk: Mitte

    Eine Ausstellung des Geschichtsvereins "Sie waren Nachbarn“ im Schaukasten vor dem Rathaus Tiergarten wurde durch einen antisemitisch motivierten Brandanschlag komplett zerstört. Die Ausstellung behandelte die Geschichte des Krankenhauses Moabit und speziell seiner jüdischen Angestellten sowie den Widerstand gegen die Nationalsozialisten an diesem Krankenhaus.

    Der oder die unbekannten Täter haben erst einen Stein durch eine Scheibe geworfen und danach Feuer gelegt. Die gesamte Ausstellung sowie der Schaukasten wurden zerstört.
    Eine Passantin hatte den Anschlag entdeckt und die Polizei informiert. Beamte des Staatsschutzes sicherten Spuren.

    Schon in den vergangenen Tagen gab es immer wieder Verschmutzungen und kleine Beschädigungen an den Scheiben des Schaukastens. Offensichtlich waren schon die Schriftzüge "Jüdisches Moabit" den unbekannten Tätern ein Dorn im Auge.

    Quelle: Sie waren Nachbarn, Pressemitteilung der Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Mitte, Stefanie Remlinger, Nr. 287/2023 vom 20.11.2023
  • LGBTIQ*-feindliche Aufkleber am Roederplatz

    19.11.2023 Bezirk: Lichtenberg

    An einem Briefkasten am Roederplatz wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Dieser zeigt eine durchgestrichene Regenbogenflagge und titelt "Pädophilie bekämpfen". Es handelt sich hierbei um eine gezielte Desinformationskampagne, die von der extremen Rechten ausgeht und queere Menschen in Verbindung mit sexualisierter Gewalt oder Kindesmissbrauch bringt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Aufkleber in Tegel

    19.11.2023 Bezirk: Reinickendorf

    In der Hatzfeldtallee und im Tile-Brügge-Weg in Tegel wurde an Mülleimern, einem Stromkasten und einem Altkleidercontainer derselbe blaue Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration" bemerkt und entfernt bzw. unkenntlich gemacht. Ein Aufkleber befand sich am Portal des Humboldt-Gymnasiums. Das Schlagwort "Remigration" auf dem Aufkleber verweist auf die Forderung der Neuen Rechten nach zwangsweiser Abschiebung nichteuropäischer Migrant*innen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistisch-einwanderungsfeindliche Propaganda in Mitte

    19.11.2023 Bezirk: Mitte

    An zahlreichen Stellen im Ortsteil Mitte, so in der Straße Unter den Linden und der Invalidenstraße wurden am Wochenende die gleichen rassistisch-migrationsfeindlichen Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldungen
  • Zahlreiche Hakenkreuze an Hauswänden in Alt-Hohenschönhausen

    19.11.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In der Konrad-Wolf-Straße wurden zahlreiche Hakenkreuze gemeldet. Diese befanden sich in Höhe der Tramhaltestelle Simon-Bolivar-Straße in Richtung Hohenschönhausen. Zwei Hakenkreuze wurden mit schwarzem Stift an eine Mauer gemalt und insgesamt fünf an zwei Hauseingängen .

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antimuslimisch-rassistische Bedrohung gegen Moschee in Wedding

    18.11.2023 Bezirk: Mitte

    Eine Moschee in Wedding erhielt einen antimuslimisch-rassistischen Hassbrief. Der Umschlag enthielt verbrannte Koranseiten, Schweinefleisch und Fäkalien. Ähnliche Briefe wurden in Berlin und deutschlandweit an Moscheen verschickt.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung im Virchow-Krankenhaus

    18.11.2023 Bezirk: Mitte

    Im Virchow-Krankenhaus wurde ein verletzter afrikanischer Mann rassistisch diskriminiert. Ein an einer Pforte eingesetzter Sicherheitsmitarbeiter verweigerte ihm die Auskunft darüber, wo er mit einer Verletzung behandelt werden kann. Erst aufgrund eines Anrufs einer weißen Unterstützerin wurde dem verletzten Mann der Weg gezeigt.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Antisemitismus auf pro-palästinensischer Demonstration

    18.11.2023 Bezirk: Mitte

    Eine pro-palästinensische Demonstration mit zirka 5000 Teilnehmenden zog durch Mitte. Dabei zeigten Teilnehmende mehrfach Schilder, auf denen das Vorgehen des israelischen Staats mit dem Holocaust gleichgesetzt wird. Darunter waren Schilder mit Aufschriften wie: "One Holocaust does not justify another" und "Beendet das Ghetto in Gaza; Lasst die 2 Millionen Menschen frei". Auch das Existenzrecht Israels wurde auf mehreren Schildern geleugnet. So war mehrfach die Parole "From the river to the sea" sowie Abwandlungen davon zu lesen. Teilnehmende riefen medienfeindliche Sprechchöre, darunter waren "Lügenpresse"-Rufe.

    Quelle: Registerstelle Mitte, rbb24 vom 18.11.2023
  • Erneute Attacke auf Wahlkreisbüro der Grünen in Moabit

    18.11.2023 Bezirk: Mitte

    Der Eingangsbereich und ein Schaufenster des Wahlkreisbüros des Mitglieds des Berliner Abgeordnetenhauses, Jian Omar, in der Elberfelder Straße wurden mit Fäkalien beschmiert. Erst am 10.11.23 war der Politiker der Grünen vor seinem Wahlkreisbüro aus rassistischen Motiven angegriffen und die Täterin gestellt worden.

    Quelle: Wahlkreisbüro Jian Omar, Polizeimeldung Nr. 2132 vom 18.11.2023
  • Extrem rechte Propaganda in Neukölln-Rudow

    18.11.2023 Bezirk: Neukölln

    In der Umgebung Selgenauer Weg/Neudecker Weg und Neuhofer Straße in Rudow wurde extrem rechte Propaganda gesichtet. Neben drei Hakenkreuzen (Durchmesser: 10-50 cm) und drei Keltenkreuzen wurden mehrere extrem rechte Sticker (u.a. von "Der III. Weg") entdeckt und vollständig entfernt.

    Quelle: hass-vernichtet.de
  • Faschistischer Angriff auf prokurdische Demonstrantinnen in Mitte

    18.11.2023 Bezirk: Mitte

    Zwei junge Frauen kurdischer Herkunft, die von einer Demonstration durch Kreuzberg und Mitte gegen das PKK-Verbot kamen, wurden gegen 15.45 Uhr in der Nähe des Alexanderplatzes von drei unbekannten Männern rassistisch beleidigt und angegriffen. Dabei zeigte einer der Täter den "Wolfsgruß", das Handzeichen der türkisch-faschistischen "Grauen Wölfe". Als die Beleidigten sich verbal wehrten und weitergehen wollten, wurde eine der Frauen gewaltsam am Arm festgehalten und geschlagen, als sie sich loszumachen versuchte. Die andere Frau wurde weggeschubst, als sie ihrer Freundin beistehen wollte. Erst als Zeugen den Frauen zu Hilfe kamen, ließen die Täter von den Frauen ab und flüchteten.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
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