Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
10.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Nähe des U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße war auf einem Poller eine Schmiererei des extrem rechten Codes „1161“ angebracht.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
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Antisemitischer Aufkleber des "III. Weg" in Niederschöneweide
09.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Mittelpunktbibliothek Alte Feuerwache wurde ein antisemitischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
„Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf-Ost
09.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Nossener Straße und im Park hinter dem U-Bahnhof Cottbusser Platz wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt, u.a. ein Aufkleber mit der Aufschrift „Freiheit für […]“. Gemeint ist hier ein Mann, der in Österreich wegen nationalsozialistischer Aussagen verurteilt wurde.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber im Weitlingkiez
09.02.2025 Bezirk: LichtenbergIm Weitlingkiez wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. In der Margaretenstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "FCK ANTIFA" gesehen. An der Bushaltestelle Münsterlandplatz klebten zwei Aufkleber mit einer Reichskriegsflagge und einer Reichsflagge. Am Tor einer Jugendfreizeiteinrichtung wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Onlineversandhandel gefunden, der ein durchgestrichenes Antifa-Symbol zeigt.
In der Lückstraße wurden mehrere Sticker mit der Aufschrift "Keine Stimme für Parteien, die nicht wissen, was eine Frau ist" auf SPD- und Linken-Wahlplakaten entdeckt und entfernt. Auch in der Weitlingstraße wurden die Aufkleber an einem Stromkasten und an einem Altglascontainer gesehen und entfernt. Begleitend zur Bundestagswahl 2025 existiert eine transfeindliche Kampagne, die Kandidat*innen für die Bundestagswahl aufrief, auf einer Website zu veröffentlichen, wie sie "Frau" definieren. Ziel der Kampagne ist es, ein biologistisches und binäres Verständnis von Geschlecht zu propagieren. Dadurch wird die Existenz von trans Personen negiert. Die Sticker lassen sich in diese transfeindliche Stimmungsmache im Rahmen der Bundestagswahl einordnen.
Am Kraatz-Tränke-Graben in der Nähe vom Betriebsbahnhof Rummelsburg wurden mehrere Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen Gegner*innen der extremen Rechten richteten. Am Schild eines Spielplatzes wurde eine Aufkleber mit der Aufschrift "Love Animals, hate Antifa" entdeckt. An einem Mülleimer und einer Laterne wurden zudem Aufkleber gefunden, die auf sozialchauvinistische Weise Antifaschist*innen beleidigen, sowie ein Aufkleber mit einer Reichsflagge, einem Reichsadler und dem Spruch "Deutschland meine Heimat".
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechter Angriff im Weitlingkiez
09.02.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Leopoldstraße wurde ein Mann von einem 21-Jährigen zunächst angerempelt und anschließend aufgrund seiner (vom Täter angenommenen) Zugehörigkeit zur linken Szene beleidigt und geschlagen. Zeug*innen zeigten Zivilcourage und griffen ein. Sie hielten den Täter bis zum Eintreffen der Polizei fest.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0362 vom 09.02.2025; Tagesspiegel vom 09.02.2025 -
LGBTIQ*-feindliche Propaganda in Schöneberg-Süd
09.02.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAm S-Bahnhof Schöneberg wurde ein LGBTIQ*-feindlicher und verschwörungsideologischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Einzelperson über Signal -
LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Charlottenburg
09.02.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Budapester Straße ereignete sich gegen 2:00 Uhr vor einem Club ein LGBTIQ*-feindlicher Angriff. Eine Gruppe von etwa sechs Unbekannten kam gezielt auf eine Person zu und beleidigten die Person schwulenfeindlich. Im Anschluss schlugen sie der Person mit der Faust ins Gesicht und brachten die Person zu Boden. Erst als eine Zeugin dazwischenging, flüchteten die sechs. Die angegriffene Person begab sich anschließend in ambulante ärztliche Behandlung.
Quelle: Polizeimeldung vom 10.02.2025 (Nr. 0366) -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Tegel
09.02.2025 Bezirk: ReinickendorfAn der Ecke von Gorki- und Bollestraße in Tegel wurde ein queerfeindlicher Aufkleber bemerkt und entfernt. Er zeigte ein Piktogramm einer heterosexuellen Familie, die sich mit einem Regenschirm vor heruntertropfenden Regenbogenfarben schützt. Es wurde durch diese Abbild die Erzählung vermittelt, dass Kinder durch äußere Einflüsse queer werden würden. Queerness wurde zudem als Bedrohung der Familie dargestellt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Neonazistischer Zahlencode am S-Bahnhof Neukölln
09.02.2025 Bezirk: NeuköllnAm S-Bahnhof Neukölln wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt. Der Code steht für "Anti-Antifaschistische Aktion".
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Neonazistischer Zahlencode in Köpenick-Nord
09.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem S-Bahnhof Wuhlheide wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Aufkleber in Adlershof
09.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Friedlander Str. wurden zwei rassistische Aufkleber gegen geflüchtete Menschen entdeckt und entfernt. Sie stammten von der extrem rechten Kampagne "1%".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Aufkleber in Karlshorst
09.02.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Cäsarstraße wurde ein rassistischer Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels gefunden und entfernt. Er trug die Aufschrift "Abschieben schafft Sicherheit. Kriminelle Ausländer raus".
Quelle: Lichtenberger Register -
Reichsflaggen-Graffiti in Alt-Hohenschönhausen
09.02.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Oberseestraße Ecke Konrad-Wolff-Straße wurde ein Altkleider-Container in schwarz-weiß-rot, den Farben der Reichsflagge, besprüht.
Quelle: Lichtenberger Register -
Wahlplakate in der Waldeyerstraße beschmiert
09.02.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf zwei Wahlplakaten der Direktkandidatin der Revolutionären Internationalistischen Organisation (RIO) in der Wahldeyerstraße wurde das Wort "Votze" geschmiert.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
"AfD"-Infostand in Neu-Hohenschönhausen
08.02.2025 Bezirk: LichtenbergVor dem Linden-Center veranstaltete die "AfD" einen Infostand. Dort wurde die "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" in der „Wahlausgabe“ verteilt. In der Wahlausgabe der Zeitung „Blauer Bote“ der "AfD Berlin" werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. Dabei werden Migrant*innen als Belastung für die Gesellschaft dargestellt, ihnen Integrationsverweigerung unterstellt und eine Verbindung zu Kriminalität suggeriert. Durch Begriffe wie „schleichende Islamisierung“, sowie die Gegenüberstellung von „hart arbeitenden Berlinern“ und Migrant*innen wird ein Bedrohungsszenario gezeichnet.
Quelle: Lichtenberger Register -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Oberschöneweide
08.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Kaisersteg wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
„Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf-Süd
08.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Kreuzung Nahe des U-Bahnhofes Kaulsdorf-Nord wurde ein Aufkleber der Neonazi-Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt. Auf dem Motiv wird mit der Parole „Kampf der Rotfront“ zur Bekämpfung von politischen Gegner*innen aufgerufen. In der Cecilienstraße klebte ein weiterer Aufkleber, der für die Partei warb.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Adlershof
08.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Otto-Franke-Str. wurden drei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Zwei richteten sich gegen Antifaschist*innen, wobei einer einen Gewaltaufruf enthielt. Der dritte Aufkleber war rassistisch und richtete sich gegen geflüchtete Menschen. Alle Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Ost
08.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Auerbacher Ring wurden zwei Aufkleber der Neonazi-Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt. Auf einem der Motive wird die Freiheit für einen verurteilten österreichischen Neonazi eingefordert. In der Louis-Lewin-Straße wurde ein Aufkleber überklebt, auf dem der Slogan „Kein Bier für Linke“ sowie ein QR-Code abgebildet war. Der Code verwies auf einen extrem rechten Onlineshop.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Marzahn-Nord
08.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Märkischen Allee wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt. Davon propagierte einer den rassistischen Slogan „Abschieben schafft Sicherheit", der andere richtete sich mit dem Spruch „Good Night Left Side“ gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber und Schmierereien in Lichtenberg-Mitte
08.02.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Sewanstraße rund um den Spielplatz "Sewanwelle" wurden mehrere extrem rechte Schmierereien und Aufkleber entdeckt. An einem Spielgerät wurde der neonazistische Zahlencode "1161", der für "Anti-Antifaschistische Aktion" steht, angebracht, sowie die Sprüche "Fuck Antifa" und "Good night left side". Letzterer wurde auch einem Straßenschild entdeckt. Zudem wurden mehrere Aufkleber aus einem extrem rechten Online-Versandhandel gesehen, die sich gegen Geflüchtete, sowie Antifaschist*innen richteten. Ein weiterer Aufkleber zeigte eine Reichsflagge mit der Aufschrift "Kein Verbot für schwarz-weiß-rot".
In der Dathepromenade wurde ein antifeministischer Sticker gemeldet. Dieser hatte die Aufschrift "gender mich nicht voll" und stammt aus einem extrem rechten Onlineversandhandel. Der Aufkleber wurde entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Propaganda in Mitte
08.02.2025 Bezirk: MitteAn der Ecke Grunerstraße / Spandauer Straße im Ortsteil Mitte wurde ein Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Aufkleber in Alt-Tegel
08.02.2025 Bezirk: ReinickendorfIn der Bernstorffstraße in Alt-Tegel wurde ein extrem rechter Aufkleber an einer Laterne bemerkt und entfernt, der sich gegen "Antifa" richtete und mit der Abbildung eines Schlagrings Gewaltbereitschaft signalisierte.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extrem rechte Schmierereien und Aufkleber in Hellersdorf-Nord
08.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle Klausdorfer Straße wurde ein Stromkasten mit dem extrem rechten Code „1161", SS-Runen und einem Keltenkreuz beschmiert. In der Weißenfelser Straße wurden extrem rechte und rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Hakenkreuz an Geldautomat in Prenzlauer Berg
08.02.2025 Bezirk: PankowIn der Gleimstraße wurde eine Schmiererei in Form eines Hakenkreuzes an einem Geldautomaten entdeckt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Hakenkreuz in Kaulsdorf
08.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfErneut wurde an einer Unterführung in der Heinrich-Grüber-Straße eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Hakenkreuz und antisemitische Schmiererei auf Wahlplakat
08.02.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Treskowallee Ecke Wandlitzstraße wurde auf einem Wahlplakat-Aufsteller der Partei Die Linke ein Hakenkreuz und die antisemitische Beleidigung "Juden Pack!" entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Infostand mit rassistischen Inhalten in Pankow
08.02.2025 Bezirk: PankowAn einem Infostand im Rathaus-Center Pankow in der Breiten Str. wurde die Zeitung der extreme rechten Partei "AFD" verteilt. In der Wahlausgabe der Zeitung „Blauer Bote“ der "AfD Berlin" werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. Dabei werden Migrant*innen als Belastung für die Gesellschaft dargestellt und eine Verbindung zu Kriminalität und Integrationsverweigerung suggeriert. Durch Begriffe wie „schleichende Islamisierung“ und die Gegenüberstellung von „hart arbeitenden Berlinern“ und Migrant*innen wird ein Bedrohungsszenario gezeichnet.
Quelle: Berliner Register via Signal -
LGBTIQ*-feindliche Propaganda in Moabit
08.02.2025 Bezirk: MitteIn der Straße Alt-Moabit wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und anti-muslimischen Rassismus.
Quelle: Berliner Register -
Plakat von "BüSo" im Fennpfuhl
08.02.2025 Bezirk: LichtenbergAm Anton-Saefkow-Platz wurde ein Plakat der Partei "Bürgerrechtsbewegung Solidarität" (BüSo) entdeckt. Die "BüSo" ist eine Politsekte, die teilweise antisemitische und extrem rechte Einstellungen vertritt.
Quelle: Register Reinickendorf -
Rassistischer Aufkleber in Mahlsdorf
08.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tramhaltestelle S-Bahnhof Mahlsdorf klebte an der digitalen Anzeigetafel ein rassistischer Aufkleber mit dem Slogan „Asylbetrüger nicht willkommen“. Er stammte aus einem neonazistischen Onlinehandel.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistischer Vorfall am Wohnungsmarkt in Lichtenberg
08.02.2025 Bezirk: LichtenbergIm Bezirk Lichtenberg ereignete sich ein rassistischer Vorfall bei der Wohnungssuche. Zum Schutz der betroffenen Personen wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: fair mieten - fair wohnen -
Rechter Aufkleber in Köpenick-Nord
08.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf einem Waldweg in der Nähe des S-Bahnhof Wuhlheide wurde ein Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Reichsbürger*innenkundgebung am Brandenburger Tor
08.02.2025 Bezirk: MitteAuf dem Pariser Platz hielten weniger als 5 Reichsbürger*innen eine Kundgebung ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Schmierereien gegen politische Gegner*innen in Charlottenburg
08.02.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn einem Laternenpfahl in der Cauerstraße wurden mehrere verachtende Schmierereien gegenüber Antifaschist*innen und der Partei "Bündnis 90/Die Grünen" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register CW via Signal -
Wahlkampf-Stand mit rassistischem Motiv
08.02.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfWie der Bezirksverband der AfD auf seinen Social-Media-Kanälen teilte, hielt eine Gruppe von Mitgliedern und Politiker*innen der AfD einen Infostand auf der Schloßstraße/Ecke Deitmerstraße ab. Die Gruppe bezeichnete sich selbst als "Team Remigration". Einer der Anwesenden trug eine Pilot*innenuniform, weitere Personen trugen Warnwesten mit dem Aufdruck "Team Remigration" und einem abgebildeten Flugzeug. Neben dem Infotisch stand außerdem ein Schild mit dem gleichen Aufdruck wie auf den Westen. Laut einem Beitrag des Bezirksverbands der AfD auf Facebook war das Motto der Veranstaltung: "Remigration statt Integration- Der Abschiebeflieger wartet schon“.
Der Begriff "Remigration" verweist auf die Forderung der Neuen Rechten nach zwangsweiser Abschiebung von Personen, die als "nicht-deutsch" angesehen werden.
Quelle: Bürger*innenmeldung über das Vorfallsformular, Register Steglitz-Zehlendorf -
Wahlkampfstand mit rassistischen Inhalten in Frohnau
08.02.2025 Bezirk: ReinickendorfDie "AfD" Reinickendorf führte in der Nähe des S-Bahnhofs Frohnau einen Wahlkampfstand durch. Dabei wurde auch die Wahlausgabe des "Blauen Boten" verteilt. Die Inhalte der Ausgabe werden wie folgt bewertet: Darin werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. Dabei werden Migrant*innen als Belastung für die Gesellschaft dargestellt, ihnen Integrationsverweigerung unterstellt und eine Verbindung zu Kriminalität suggeriert. Durch Begriffe wie „schleichende Islamisierung“, sowie die Gegenüberstellung von „hart arbeitenden Berlinern“ und Migrant*innen wird ein Bedrohungsszenario gezeichnet.
Quelle: Register Reinickendorf -
Extrem rechte Aufkleber im Sewanviertel
07.02.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Erich-Kurz-Straße und an der Bushaltestelle Balatonweg wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richten. Auf den Aufklebern wurden ableistische und sozialchauvinistische Begriffe genutzt, um Antifaschist*innen abzuwerten.
Ein weiterer Aufkleber stammte von der "Identitären Bewegung" und titelte "Heimatverliebt".Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Süd
07.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Carola-Neher-Straße und der Neuen Grottkauer Straße wurden drei Aufkleber von der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt. Zwei davon trugen das LGBTIQ*-feindliche Motiv „Deutsch bleiben statt Mainstream“ mit Regenbogenfarben im Hintergrund, ein weiterer enthielt den Slogan „Kampf der Rotfront“. In der Ludwigsluster Straße wurde auf einem Altkleidercontainer eine Schmiererei mit dem neonazistischen Zahlencode „1161“ entdeckt. Zudem wurde bei dem gesprühten Spruch „Nazi freie Zone“ das „freie“ durchgestrichen, so dass nur noch „Nazi Zone“ zu lesen war. Am U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord wurde ein Sticker der "NRJ", der Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Rudow
07.02.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Umgebung des Selgenauer Wegs, Neudecker Wegs und der Köpenicker Straße wurden erneut zwei Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und restlos entfernt.
Quelle: hass-vernichtet.de -
Extrem rechter studentischer Aufkleber an S-Bahnhof Prenzlauer Allee
07.02.2025 Bezirk: PankowAm S-Bahnhof Prenzlauer Allee wurde an einem Mast der S-Bahn-Anzeige ein extrem rechter Aufkleber der studentischen Gruppierung "GegenUni" entdeckt. "GegenUni" ist ein Projekt der sogenannten "Neuen Rechten", das versucht, pseudo-theoretische Grundlagen für extrem rechte Ideologie zu erarbeiten und zu vermitteln.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt -
Hakenkreuze in Mitte
07.02.2025 Bezirk: MitteAn einem Bauzaun in der Friedrichstraße in Mitte wurden an zwei Stellen Hakenkreuzschmierereien entdeckt und überklebt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Hakenkreuze und andere Schmierereien in Staakener Hochhaus
07.02.2025 Bezirk: SpandauWieder wurden Schmierereien in den Fahrstühlen eines Staakener Hochhauses entdeckt. Die Wände der Fahrstühle wurden mit schwarzem Stift mit Hakenkreuzen sowie daneben "NPD" und "AFD" beschmiert. Der Vorfall wurde angezeigt
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Hakenkreuze und extrem rechte Propaganda in Buckow
07.02.2025 Bezirk: NeuköllnIm Grünen Weg in Neukölln-Buckow wurden mehrere Hakenkreuze und extrem rechte Aufkleber gesichtet und unkenntlich gemacht.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Köpenick-Nord
07.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Mahlsdorfer Str., Höhe Hoernlestr. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18" entdeckt und entfernt. Er enthielt den Hinweis auf die Kampagne "Stolzmonat" und bildete die Reichsfarben ab.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Propaganda gegen politische Gegner*innen in Kaulsdorf
07.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Bahnhof Wuhletal war auf einem Wahlplakat der SPD ein Aufkleber aus einem extrem rechten Onlinehandel mit der Aufschrift „Dumm, dümmer, Antifa“ angebracht. Er wurde von dem Plakat entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Queerfeindliche E-Mail
07.02.2025 Bezirk: LichtenbergDie Queerbeauftragte des Bezirks erhielt eine E-Mail, in der ihre Arbeit für die Gleichstellung von LGBTIQ* verunglimpft wird und zahlreiche herabwürdigende, LGBTIQ*-feindliche Narrative vertreten werden.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische Propaganda in Tiergarten
07.02.2025 Bezirk: MitteIn der Nähe der Siegessäule wurde ein rassistischer "White Lives Matter"-Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistischer Angriff in Mitte
07.02.2025 Bezirk: MitteIm Bahnhof Friedrichstraße kam es zu einem rassistischen Angriff. In einem Geschäft schubste ein Mann einen anderen Mann und beleidigte ihn rassistisch. Der Täter wurde festgenommen.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0355 vom 08.02.2025 -
Antimuslimisch-rassistischer Angriff in der Bahn
06.02.2025 Bezirk: BerlinweitEs fand ein antimuslimisch-rassistisch motivierter Angriff in der Bahn statt. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht.Quelle: Report! Berlin / CLAIM