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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Erneut LGBTIQ*feindliche Aufkleber in Pankow-Zentrum

    22.11.2023 Bezirk: Pankow

    In einem Jugendclub für feministische Mädchen*arbeit in Pankow wurde erneut ein Aufkleber mit der Aufschrift "LGBTIQ-Wahnsinn stoppen" und einer durchgestrichenen Regenbogenfahne gefunden.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Extrem rechte Aufkleber in Altglienicke

    22.11.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Grünauer Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
    An der Bushaltestelle Wolfmarsteig wurde ein Aufkleber eines neonazistischen Versandhandels sowie ein Aufkleber der JN entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Extrem rechter Sticker in der Carl-Schurz-Straße

    22.11.2023 Bezirk: Spandau

    Ein extrem rechter Sticker wurde an einer Laterne in der Carl-Schurz-Straße Ecke Marktstraße entdeckt. Darauf stand ''One people One Nation Stop Immigration Defend Europe'' (Ein Volk, eine Nation, Einwanderung stoppen, Europa verteidigen).

    Quelle: Register Spandau
  • Hakenkreuze an Moschee geschmiert

    22.11.2023 Bezirk: Mitte

    An die Hauswand einer Moschee in Moabit wurden von Unbekannten Hakenkreuze und antimuslimisch-rassistische Slogans geschmiert.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Hakenfelde

    22.11.2023 Bezirk: Spandau

    An der Ecke Neuendorfer Straße /Oranienburger Tor wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber von Druck18 mit der Aufschrift " Gegen Gendern! Haltet unsere Sprache sauber!" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Spandau
  • Rassistische Aufkleber am Betriebshof Marzahn

    22.11.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Tram-Haltestelle Betriebshof Marzahn wurden zwei rassistische Aufkleber aus einem Versandhandel der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Rassistische Bedrohung gegen 16-Jährige in Neu-Hohenschönhausen

    22.11.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Im Welsekiez wurde nachmittags, gegen 15:30 Uhr eine 16-Jährige in Begleitung ihrer zwei jüngeren Geschwister von einem unbekannten Mann verfolgt und rassistisch beleidigt. Der Mann drohte damit, der Jugendlichen das Kopftuch wegzunehmen. Ein Passant beobachtete die Situation und griff in das Geschehen ein. Die Bedrohung und Verfolgung wurde zur Anzeige gebracht.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2170 vom 23.11.2023
  • Rassistischer Sticker in Lichterfelde

    22.11.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An einem Briefkasten an der Bushaltestelle Krahmerstraße/Stockweg wurden zwei rassistische Sticker entdeckt. Sie trugen den Schriftzug "White Lives Matter". Dies ist eine Parole der extremen Rechten. Sie wird als Slogan gegen die Anti-Rassismus-Bewegung "Black Lives Matter" genutzt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Störung des Gedenkens an die ehemalige Synagoge in Alt-Hohenschönhausen

    22.11.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Blumengestecke, die am Gedenkstein für die ehemalige Synagoge in Alt-Hohenschönhausen abgelegt wurden, wurden mutwillig zerstört und in das umliegende Gebüsch geworfen. Es handelte sich dabei um Blumengestecke, die von den BVV-Fraktionen in Gedenken an den 9. November 1938 dort abgelegt wurden.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Anti-Antifa-Aufkleber in Lichtenrade entdeckt

    21.11.2023 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Einen Aufkleber, der gegen sich Antifaschist*innen richtet, in dem der Schriftzug Antifa und das Logo mit einer Faust zerstört wird, wurde am Lichtenrader Damm entdeckt.

    Quelle: Meldungsformular
  • Anti-Schwarze Pöbelei in Adlershof

    21.11.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Bei der Fachstelle Soziale Wohnhilfe des Bezirksamtes Treptow-Köpenick wurde eine Schwarze Person von einem Security-Mitarbeiter mit den Worten: "Ihr denkt wohl 'ihr' habt hier Sonderrechte. Du stellst dich gefälligst an wie alle anderen auch. Da kannst du warten bis du schwarz wirst." bepöbelt.

    Quelle: Hydra Berlin
  • Antisemitischer Vorfall in Neukölln

    21.11.2023 Bezirk: Neukölln

    In Neukölln wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin)
  • Plakate für die Gedenkveranstaltung an die Novemberpogrome 1938 in Pankow-Zentrum erneut abgerissen und beschmiert

    21.11.2023 Bezirk: Pankow

    In der Görschstraße am Hof vom JUP, ein unabhängiges Jugendzentrum in Pankow, wurden erneut zahlreiche Plakate, die zur antifaschistischen Gedenkveranstaltung an die Novemberpogrome 1938 in Berlin-Moabit einluden, abgerissen und auch beschmiert. Eines der Plakate war durchgestrichen und auf ein anderes wurde "Geld verbrannt" geschmiert.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Queerfeindliche Beleidigung und Angriff in Schöneberg-Nord

    21.11.2023 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In der Bülowstraße wurde eine Person von fünf jugendlichen Männern aus einem Auto heraus direkt queerfeindlich beleidigt. Kurz darauf stiegen die Männer aus und besprühten eine Trans-Person mit Reizgas. Die Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernommen.

    Quelle: Queer.de 21.09.2023, Polizeimeldung Nr. 2155
  • Antisemitische Propaganda in Mitte

    20.11.2023 Bezirk: Mitte

    In einem Einkaufszentrum wurden Flyer mit Israel-bezogenem antisemitischen Inhalt verteilt. Auf den Flyern wurde Israel in Anführungszeichen gesetzt, während bei der Nennung anderer Staaten auf diese Schreibweise verzichtet wurde. Dies suggeriert die Infragestellung des Existenzrechts Israels.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Schmiererei am Bebelplatz

    20.11.2023 Bezirk: Mitte

    An einem Stromkasten am Bebelplatz im Ortsteil Mitte, auf dem Werbung für das Deutsche Spionagemuseum gemacht wird, wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt. Mit einem Edding war dort ein Davidsstern und ein Hakenkreuzsymbol mit einem Gleichheitszeichen zwischen den Symbolen hingeschmiert.

    Quelle: Meldeformular des Berliner Registers
  • Antisemitismus bei Demonstration in Dahlem

    20.11.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An der Freien Universität in Dahlem wurde eine pro-palästinensischen Veranstaltung durchgeführt, bei der sich die Anwesenden in Tücher gehüllt (als Leichen) auf den Boden legten. Auf ausliegenden, begleiteten Flyern wurde Israel Apartheid vorgeworfen.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin)
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen am Roederplatz

    20.11.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Am Roederplatz wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gemeldet. Der Aufkleber wurde entfernt. Auf dem Aufkleber ist auch eine durchgestrichene Regenbogenflagge abgebildet.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Aufkleber in Altglienicke

    20.11.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Werderstr. wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer der Aufkleber verherrlichte Adolf Hitler, der andere stammte von einer extrem rechten Kameradschaft.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Hakenkreuz in Wilmersdorf

    20.11.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am Südausgang des U-Bahnhofs Blissestraße wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Kinder rassistisch beschimpft und beleidigt

    20.11.2023 Bezirk: Spandau

    An der Johann-Landefeldt-Straße in Kladow wurde eine Gruppe von Kindern von einem älteren Ehepaar rassistisch beschimpft und beleidigt. Sie wurden mit dem ''K-Wort'' beschimpft. Ihnen wurde vorgeworfen, dass sie ''keine Erziehung haben''. Eine Passantin, die das Ganze beobachtete, reagierte als Verbündete für die Kinder und wurde dafür mit denselben Worten beschimpft. Die Passantin brachte die Kinder umgehend aus der Situation heraus, begleitete sie in den Hort und informierte den Erzieher.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindliche Pöbelei bei einer Gedenkkundgebung

    20.11.2023 Bezirk: Lichtenberg
    Bei einer Gedenkveranstaltung am trans*day of remembrance (Gedenktag für Opfer von Transfeindlichkeit) wurde eine Gruppe von Aktivist*innen und Besucher*innen gegen 18:00 Uhr von einem Mann beleidigt, der die Gruppe mit: "Schämt euch" anpöbelte.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Neonazi-Schmiererei in der Schule

    20.11.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In einer Schule in Biesdorf wurde ein geschmiertes Hakenkreuz sowie eine geschmierte Reichsflagge an den Wänden entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • Rassistische Beleidigung in Nord-Neukölln

    20.11.2023 Bezirk: Neukölln

    An einer Bushaltestelle auf der Sonnenallee in Nord-Neukölln hat sich ein Vorfall von anti-Schwarzem Rassismus ereignet. Zwei junge Frauen haben sich mit zwei Kinderwägen im Haltestellenhäuschen untergestellt und wurden von einem Mann lautstark rassistisch beschimpft. Der Mann forderte die beiden Frauen mehrfach aggressiv dazu auf, die Haltestelle zu verlassen. Eine weitere Person griff in die Situation ein und forderte den Mann dazu auf, die Beleidigungen zu unterlassen und die beiden betroffenen Personen in Ruhe zu lassen. Daraufhin wurde auch sie von dem Mann beschimpft.

    Quelle: Register Neukölln
  • Rassistischer Aufkleber in Lichterfelde

    20.11.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf
    Eine soziale Einrichtung in Lichterfelde hatte einen Aufkleber am Schaukasten, der sich rassistisch gegen junge, muslimische Männer stellt. Der Text des Aufklebers suggeriert, dass eine terroristische Gefahr von jungen, muslimischen Männern ausgehe. Die Einrichtung arbeitet mit Menschen aus verschiedenen Kulturen und mit Einwanderungsgeschichte. Der Sticker wurde entfernt.
    Quelle: Stadtteilzentrum Steglitz e.V
  • Rechter Aufkleber am U-Bhf. Zoologischer Garten

    20.11.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am U-Bahnhof Zoologischer Garten wurde ein Aufkleber der Gruppe "Studenten stehen auf" entdeckt. In der Gruppe agieren extrem rechte Personen und in Texten der Gruppe werden die Zeit des Nationalsozialismus und der Shoa relativiert.

    Quelle: Register CW
  • Runensymbolik in Nord-Neukölln

    20.11.2023 Bezirk: Neukölln

    Im Eingangsbereich eines Wohnhauses in der Karl-Marx-Straße in Nord-Neukölln wurden SS-Runen (Sig-Runen) gesichtet.

    Quelle: Amadeu Antonio Stiftung / Meldestelle Antifeminismus
  • Schriftzüge gegen politische Gegner*innen

    20.11.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ecke Kleinschewskystr./ Filehner Str. wurden die Schriftzüge "FCK AFA", "NO AFA" und "1161" entdeckt. "1161" steht für Anti-Antifa.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Verschwörungsideologische Demonstration in Schöneberg-Nord

    20.11.2023 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Eine Demonstration sogenannter Querdenker*innen und Sympathisant*innen der Partei „Die Basis“ zog vom Rathaus Schöneberg zum Winterfeldtplatz. An der Demonstration nahmen maximal 15 Personen teil. Während mindestens einer der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen wurde die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ verteilt. Personen aus diesem Spektrum demonstrieren öfter mit Mitgliedern der extremen Rechten.

    Quelle: Einzelperson über Twitter (X)
  • Antisemitische Äußerungen in sozialer Einrichtung in Hellersdorf

    19.11.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Laut einem Zeitungsartikel ist es seit dem 7. Oktober 2023 in einer sozialen Einrichtung in Hellersdorf mehrfach zu antisemitischen Aussagen durch jugendliche Besucher:innen gekommen. Unter anderem wurde ein Aufruf zum Mord an Jüdinnen_Juden ausgesprochen. Das Veröffentlichungsdatum entspricht dem Datum des Zeitungsartikels.

    Quelle: Zeit online vom 19.11.2023, Tagesspiegel vom 23.11.2023
  • Antisemitischer Schriftzug in Rummelsburg

    19.11.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Im Archibaldweg wurde "Juden" über ein Fußball-Graffiti von Union-Berlin (FCU) geschrieben. In der gleichen Schriftart wurde 10-mal "BFC Hools" an die Hauswände des Archibaldwegs gesprüht. Da es eine Feindschaft zwischen den Fangruppierungen im Fußball gibt, ist davon auszugehen, dass der Schriftzug "Juden" abwertend gegenüber der gegnerischen Mannschaft gemeint ist.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Brandanschlag auf Ausstellung über jüdisches Moabit

    19.11.2023 Bezirk: Mitte

    Eine Ausstellung des Geschichtsvereins "Sie waren Nachbarn“ im Schaukasten vor dem Rathaus Tiergarten wurde durch einen antisemitisch motivierten Brandanschlag komplett zerstört. Die Ausstellung behandelte die Geschichte des Krankenhauses Moabit und speziell seiner jüdischen Angestellten sowie den Widerstand gegen die Nationalsozialisten an diesem Krankenhaus.

    Der oder die unbekannten Täter haben erst einen Stein durch eine Scheibe geworfen und danach Feuer gelegt. Die gesamte Ausstellung sowie der Schaukasten wurden zerstört.
    Eine Passantin hatte den Anschlag entdeckt und die Polizei informiert. Beamte des Staatsschutzes sicherten Spuren.

    Schon in den vergangenen Tagen gab es immer wieder Verschmutzungen und kleine Beschädigungen an den Scheiben des Schaukastens. Offensichtlich waren schon die Schriftzüge "Jüdisches Moabit" den unbekannten Tätern ein Dorn im Auge.

    Quelle: Sie waren Nachbarn, Pressemitteilung der Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Mitte, Stefanie Remlinger, Nr. 287/2023 vom 20.11.2023
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