Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
27.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Hohensaatener Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt, der sich mit dem Slogan „Aus Anne wird Frank, das ist doch krank“ gegen LGBTIQ*-Menschen richtet. Auf dem Platz vor der Tramstation S-Bahnhof Marzahn wurde zudem ein NS-verherrlichender Aufkleber mit der Aufschrift „Heil Deutschland“ entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
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Extrem rechter Aufkleber in Buch
27.02.2025 Bezirk: PankowAn der Kreuzung Alt-Buch/Wiltbergstraße wurde ein Aufkleber mit dem Wortlaut: „Revolte gegen die Moderne“ entdeckt, der eine Anlehnung an das Werk von Julius Evola, einem faschistischen Denker darstellte. Evola propagierte eine Ablehnung der modernen Werte und Institutionen zugunsten einer romantisierten, autoritären Gesellschaftsordnung, die oftmals mit extrem rechten und faschistischen Ideologien in Verbindung gebracht wird. Der Slogan verkörperte eine aggressive und gegen die Moderne gerichtete Haltung und kann daher als Ausdruck einer rückwärtsgewandten, antidemokratischen Weltanschauung verstanden werden, die das faschistische Erbe von Evola ehrte.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechter Aufkleber in Wartenberg
27.02.2025 Bezirk: LichtenbergAuf dem Vorplatz des S-Bahnhofs Wartenberg wurde an einem Straßenschild ein Aufkleber aus einem extrem rechten Online-Versand entdeckt und entfernt. Er titelte "Unser Leben" und zeigte u.a. eine Person mit einer schwarz-rot-goldenen Sturmhaube.
Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuz im Stadtpark Lichtenberg
27.02.2025 Bezirk: LichtenbergIm Stadtpark Lichtenberg wurde an einem Mülleimer eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
Lesung der extremen Rechten in Wilmersdorf
27.02.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn einem Lokal an der Bundesallee in Wilmersdorf fand am Abend eine Lesung eines extrem rechten Autors und Aktivisten der "Identitären Bewegung" (IB) statt. Zur Zeit des Vorfalls war er ein prominenter Vertreter der sogenannten "Neuen Rechten". Er las an dem Abend aus seinem Buch "Remigration". In dem Buch propagiere er nach Angaben des ZDF millionenfache Abschiebungen von Personen mit Migrationshintergrund, auch mit deutscher Staatsangehörigkeit, wenn sie nicht hinreichend assimiliert seien. Dieses Kriterium kann als rassistisch eingeordnet werden, da es den Betroffenen anhand ethnischer und ethnisierender Kritierien ihr Recht auf die freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit abspricht.
Etwa 50 Personen aus verschiedenen rechten bis extrem rechten Kreisen nahmen an der Veranstaltung teil. Trotz Geheimhaltung und kurzfristigem Ortswechsel der Veranstaltung fanden sich vor dem Lokal etwa 100 Gegendemonstrierende ein.
Quelle: Register CW, X, tagesspiegel vom 28.02.2025, nd vom 28.02.2025, zdf heute vom 23.03.2024 -
LGBTIQ*-feindliche mangelnde Unterstützung eines Lehrers in Moabit
27.02.2025 Bezirk: MitteEin Lehrer in einer einer Schule in Moabit war 2023 wegen seiner Homosexualität monatelang von Schüler'innen gemobbt, beschimpft und beleidigt worden. Er beklagt außerdem Mobbing und falsche Vorwürfe durch eine Kollegin im Jahr 2024 sowie mangelnde Unterstützung durch Schulleitung, Schulaufsicht und Bildungsverwaltung bis in die Gegenwart. Am 10. Februar 2025 war ihm durch einen Mitarbeiter der Schulaufsicht mitgeteilt worden, dass die Schulaufsicht die Vorwürfe gegen den Lehrer nach so langer Zeit nicht zweifelsfrei bewerten könne. Der Mitarbeiter hatte in diesem Brief aber auch erneut Vorwürfe gegen den Lehrer wiederaufgenommen, die auf den falschen Aussagen der Kollegin beruht hatten und von denen der Lehrer 2024 bereits gerichtlich freigesprochen worden war. Nun erhielt der Lehrer vom selben Mitarbeiter erneut ein Schreiben, in dem seine Beschwerden und seine Forderung an die Schulaufsicht, gegen die Schulleitung tätig zu werden und sie zur Rehabilitation seiner Person zu veranlassen, zurückgewiesen wurden. Stattdessen wurde er in dem Schreiben auch aufgefordert, keine weiteren pressewirksamen Aktionen zu unternehmen, die "den Schulfrieden beeinträchtigen könnten". Ihm wurde gedroht, mit seiner "Flucht in die Öffentlichkeit" würde er Gefahr laufen, "möglicherweise Dienstpflichten" zu verletzen. Der gemobbte Lehrer ist seit längerem krank geschrieben. Auch seine Bitte um Versetzung an eine andere Schule war abgelehnt worden.
Quelle: Arbeitsgemeinschaft Schwule Lehrer in der GEW Berlin, Märkische Oderzeitung vom 03.02.2025, rbb24 vom 26.06.2025, Die Zeit vom 16.07.2025 -
Rassistischer Aufkleber in Adlershof
27.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Anna-Seghers-Str. wurde ein rassistischer Aufkleber gegen geflüchtete Menschen aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Strukturelle Diskriminierung gegenüber Schwarzer queerer Person in Pankow
27.02.2025 Bezirk: PankowEine Schwarze queere Person wurde in einer Sammelunterkunft diskriminiert.
Quelle: EOTO / Each One Monitoring -
Verbreitung antiziganistischer Stereotype in einer Bildungseinrichtung
27.02.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergMehrere Mitarbeiter*innen verbreiten in ihrer Bildungseinrichtung antiziganistische Stereotype. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Wieder rassistischer Aufkleber in Tegel
27.02.2025 Bezirk: ReinickendorfIn der Buddestraße in Tegel wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem Sticker stand "Remigration jetzt sofort! Heimat bewahren". Außerdem machte er Werbung für ein rechtes Musiklabel.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Anti-Antifa-Sticker in Schöneberg-Nord
26.02.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf der Bülowstraße wurde ein Sticker von "fckantifa.de", der sich gegen Kommunismus und Antifa richtete, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg -
Antikurdisch-rassistische Diskriminierung in Charlottenburg-Wilmersdorf
26.02.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEin kurdischer Schüler wird in einer Schule in Charlottenburg-Wilmersdorf rassistisch diskriminiert.
Quelle: Yekmal e.V. -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Adlerhof
26.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Thomas-Müntzer-Str. wurden ca. 32 Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Sie stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in der Köpenicker Altstadt
26.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Müggelheimer Str., Nähe Wendenschloßstr. wurden drei Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen Antifaschist*innen und queere Menschen richteten und dabei die schwarz-weiß-rote Fahne abbildeten.
Quelle: BENN Allende-Viertel -
Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Nord
26.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Nähe der Kastanienallee und dem Alice-Salomon-Platz wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und teilweise entfernt. Diese enthielten unter anderem eine „Schwarze Sonne“ oder den Slogan „Anti-Antifa“.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber im Weitlingkiez
26.02.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Irenenstraße wurde an einem Fallrohr ein Aufkleber aus einem extrem rechten Onlineversand mit der Aufschrift "Heimat. Freiheit. Tradition" entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechter Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen
26.02.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Konrad-Wolff-Straße Ecke Degener Straße wurde an einem Straßenschild ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber war eine Person, die eine Sturmhaube in schwarz-weiß-rot trägt, mit einem Schild auf dem "Heimat verteidigen" steht, abgebildet.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechter Aufkleber in Hellersdorf-Süd
26.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle Cecilienstraße/Hellersdorfer Straße wurde ein Aufkleber mit einer Reichsflagge gesehen.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in Marzahn-Mitte
26.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Mehrower Allee wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Onlinehandel mit dem Slogan „Sport Frei“ entdeckt und entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in Marzahn-Süd
26.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tramhaltestelle Springpfuhl wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Onlinehandel entdeckt. Er trug die Aufschrift „Deutsche Jugend Voran“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte und rassistische Aufkleber im Allendeviertel
26.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Müggelschlößchenweg, in der Alfred-Randt-Str. und an der Haltestelle Erwin-Bock-Str. wurden insgesamt vier extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Zwei der Aufkleber waren rassistisch, einer richtete sich gegen Antifaschist*innen und einer enthielt die Aufschrift "Deutsche Zone". Alle Aufkleber stammten aus neonazistischen Onlinehandeln, einer davon war von "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
NS-Verharmlosung bei Veranstaltung in Charlottenburg
26.02.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Bibliothek des Konservatismus in Charlottenburg fand ein Vortrag zum Thema „Zwischen Reich und Republik – Geschichte der deutschen Nachkriegsrechten“ statt. Der Redner gilt als bekannter Vertreter der "Neuen Rechten", Mitgründer des inzwischen geschlossenen extrem rechten Instituts für Staatspolitik und Autor mehrerer Bücher im extrem rechten Antaios-Verlag.
Im Vortrag bezog sich der Redner u. a. auf Nachkriegsumfragen, in denen ein Teil der westdeutschen Bevölkerung das NS-Regime als „im Prinzip nicht schlecht“ bewertete, und nutzte eine verkürzte Deutung dieser Aussagen als „unpolitisch“ und auf eine angebliche „Friedenszeit“ bezogen, ohne darauf hinzuweisen, dass diese Aussagen und die Einrdonung als "unpolitisch" und auf eine "Friedenszeit bezogen" bereits damals als Problem dargestellt wurden. Dadurch konnte der Eindruck entstehen, soziale oder wirtschaftliche Aspekte könnten vom NS-System getrennt werden, obwohl Verfolgung, Entrechtung, Zwangsarbeit und Gewalt zentrale Bestandteile waren und auch die Grundlage für vermeintlich positive Aspekte wie weniger Arbeitslosigkeit bildeten.
Darüber hinaus wurden anhaltende NS-Zustimmungen als Randphänomen einzelner Personen dargestellt. Dies kann als verharmlosend bewertet werden, weil dadurch die nachgewiesenen offenen Zustimmungen zum NS und den NS-Verbrechen ignoriert werden. Die sachlich wirkende Geschichtserzählung des Referenten erzeugte einen neutralen Eindruck, kann jedoch durch Auslassung und fehlende Einordnung eine verharmlosende Deutung und Normalisierung des Nationalsozialismus begünstigen.
Quelle: Register CW -
Propaganda gegen politische Gegner*innen am Elsterwerdaer Platz
26.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Elsterwerdaer Platz wurde eine "1161" (= Anti Antifa) Schmiererei und ein Aufkleber mit der Aufschrift "Good Night Left Side" (= Gute Nacht, Linke Seite) entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Mitte -
Rassistischer Aufkleber in Friedrichshagen
26.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Eingang des evangelischen Friedhof Friedrichshagen in der Aßmannstr. wurde am Schild mit den Öffnungszeiten ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Kampagne "1%" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Aufkleber vor Schule im Märkischen Viertel
26.02.2025 Bezirk: ReinickendorfVor der Bettina-von-Arnim-Schule im Märkischen Viertel wurde erneut der bekannte antimuslimisch-rassistischer Aufkleber mit dem Schriftzug "Yallah, Yallah" bemerkt und entfernt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Werbung für transfeindliche und rassistische Organisation in Niederschöneweide
26.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Schöneweide ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der für eine fundamentalistisch katholische Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und Rassismus verbreitet, warb.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Anti-Antifa-Sticker in Mariendorf
25.02.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEin Sticker mit der Aufschrift "FCK ANTIFA" wurde auf dem Mariendorfer Damm in Höhe eines Drogeriemarkts verklebt. Auf dem Sticker war außerdem sehr klein das Zitat des italienischen Sozialisten Ignazio Silone zu lesen: "Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: 'Ich bin der Faschismus.' Nein, er wird sagen: 'Ich bin der Antifaschismus.'" Silone floh vor dem italienischen Faschismus ins Exil und hatte auch eben jenen Faschismus vor Augen als er diese Warnung aussprach.
Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg -
Antimuslimischer Rassismus in einer Schule im Bezirk Mitte
25.02.2025 Bezirk: MitteJugendliche Schüler*innen an einer Schule im Bezirk Mitte wurden beim Beten außerhalb der Unterrichtszeit von Lehrkräften unterbrochen und ihnen wurde das Beten in der Schule auch außerhalb der Unterrichtszeit untersagt.
Quelle: Bürger*innenmeldungen -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung in Wedding
25.02.2025 Bezirk: MitteIm Ortsteil Wedding ereignete sich eine anti-Schwarze rassistische Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: EOTO / Each One Monitoring -
Antisemitische Propaganda in Friedrichshain
25.02.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm Markgrafendamm wurde ein Aufkleber entdeckt, der ein Bild von Anne Frank mit einer Kufiya zeigt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Schöneberg
25.02.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber der "NRJ" in Oberschöneweide
25.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Kottmeierstr. wurde ein Aufkleber der "NRJ" (Jugendorganisation des III. Weg) entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in der Köpenicker Altstadt
25.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Müggelheimer Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Der Aufkleber richtete sich ebenfalls gegen queere Menschen und bildete im Hintergrund die Farben schwarz-weiß-rot ab.
Quelle: BENN Allende-Viertel -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Prenzlauer Berg
25.02.2025 Bezirk: PankowIn der Thomas-Mann-Straße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Support your local Anti-Antifa“ entdeckt und entfernt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Adlershof
25.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Marktplatz Adlershof wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extrem rechten Kampagne "1%" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen u.a. im Allendeviertel
25.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Alfred-Randt-Str. wurden drei Aufkleber gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt.
Vor dem Krankenhaus Köpenick wurden fünf rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck88".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Behindertenfeindliche Diskriminierung in Mitte
25.02.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall von behindertenfeindlicher Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
„Der III. Weg“-Propaganda in Hellersdorf-Ost
25.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Louis-Lewin-Straße und Schwarzheider Straße wurden an mehreren Stromkästen Plakate der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt. Sie richteten sich zum Teil gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Zudem klebten in der Oelsnitzer Straße diverse extrem rechte Aufkleber, u.a. mit der Aufschrift „Heimat schützen - Familie, Volk, Identität“ aus einem extrem rechten Onlinehandel und solche, die für „Der III. Weg“ warben.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Bedrohung von Schultreffen in Hohenschönhausen
25.02.2025 Bezirk: LichtenbergBei einem öffentlichen Schüler*innen-Treffen an einer Schule in Hohenschönhausen sammelten sich vor dem Schulgelände mehrere (teils schulfremde) vermummte Personen aus der extrem rechten Szene. Die Schüler*innen, die das Treffen organsiert hatten, werteten dies als extrem rechten Bedrohungsversuch.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechter Aufkleber im Fennpfuhl
25.02.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Franz-Jacob-Straße wurde an einem Mülleimer ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich mit dem Slogan "Linker Mainstream raus aus unseren Schulen" explizit an Kinder und Jugendliche richtete. Der Aufkleber bewarb zudem einen extrem rechten Instagram-Kanal, der zu einer Kampagne der "NPD" gehört.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte und rassistische Aufkleber im Ostseeviertel
25.02.2025 Bezirk: LichtenbergAm Prerower Platz vor dem Linden-Center wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Zwei der Aufkleber richteten sich gegen Antifaschist*innen, ein weiterer Aufkleber mit dem Slogan "Refugees not welcome" gegen Geflüchtete. Zudem wurde ein Aufkleber entdeckt, der für die extrem rechte Kleinstpartei "Der III. Weg" warb und "Deutsche Jugend voran!" titelte.
Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuz-Sprüherei im Prenzlauer Berg
25.02.2025 Bezirk: PankowAm U-Bahnhof Schönhauser Allee wurde auf dem Boden eine Hakenkreuz-Sprüherei entdeckt und übermalt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Queerfeindlicher Angriff an der Frankfurter Allee
25.02.2025 Bezirk: LichtenbergVor einer Bar an der Frankfurter Allee wurde eine Frau gegen 22:40 Uhr aus einer Gruppe von fünf Personen heraus queerfeindlich beleidigt. Zudem wurde ihr das Handy entwendet und zerstört. Die Betroffene erstattete Anzeige bei der Polizei.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0509 vom 27.02.2025 -
Rassistische Aussagen in der Köpenicker Dammvorstadt
25.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf einer Baustelle in der Friedenstr. äußerte ein Bauarbeiter den Satz "Das riecht als verbrennt ihr einen N***!" zu seinen Kollegen in einer Lautstärke, dass es auch Passant*innen hörten.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistische Diskriminierung in Berlin
25.02.2025 Bezirk: BerlinweitEin Mann wurde an seinem Arbeitsplatz aufgrund seiner kurdischen Herkunft rassistisch diskriminiert und gemobbt.Quelle: Yekmal e.V. -
Rassistischer Aufkleber in Niederschöneweide
25.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Flutstr. wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt, mit dem die sog. "Remigration" gefordert wurde.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Aufkleber in Wedding
25.02.2025 Bezirk: MitteIn der Schulstraße Ecke Antonstraße in Wedding wurde ein "Remigration schützt Frauen"-Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistisches Mobbing an Schule in Reinickendorf
25.02.2025 Bezirk: ReinickendorfAn einer Reinickendorfer Schule fand Mobbing aus anti-Schwarz-rassistischen Motiven statt.
Quelle: EOTO/ Each One Monitoring -
Rechte Parolen am Bahnhof Charlottenburg
25.02.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm Bahnhof Berlin-Charlottenburg am Gleis der Linie S9 in Richtung Ostbahnhof rief ein Mann lautstark rechte Parolen. Zuvor hatte er bereits in einer Regionalbahn auf dem Weg dorthin eine körperliche Auseinandersetzung mit einem Reisenden gehabt. Zudem bedrohte er während der anschließenden Fahrt in der S9 Reisende unter Vorhalt eines Taschenmessers und beschädigte die Inneneinrichtung mit Tritten und Schlägen. Mitarbeiter der S-Bahn Berlin verständigten die Bundespolizei, die den Mann am Hauptbahnhof vorläufig festnahm. Sie ermittelte wegen der Gewalttätigkeiten und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Quelle: Presseportal der Bundespolizei BPOLD-B vom 26.02.25 -
Schmiererei gegen politische Gegner*innen in Hellersdorf-Nord
25.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Kyritzer Straße war auf einem Mülleimer die Schmiererei „Fuck Antifa 1161“ angebracht.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in