Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
24.06.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
24.06.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sachbeschädigung einer Gedenktafel im Hansaviertel
24.06.2024 Bezirk: MitteAm U-Bahnhof Hansaplatz wurde eine Gedenktafel zerstört, die an ermordete Juden und Jüdinnen erinnerte. In die aus Verbundglas gefertigte Tafel “Fenster der Erinnerung” waren 1.030 Namen von Opfern eingelassen, die im Hansaviertel lebten und zwischen 1941 und 1944 deportiert wurden. Die Gedenktafel ist 2014 von Katja van Dyck-Taras als Kunstwerk gestaltet und 2018 in einer qualitativ besseren Version erneuert worden.
Quelle: Bürgerverein Hansaviertel, Verein "Sie waren Nachbarn" -
Aufkleber der extremen Rechten in Fennpfuhl
24.06.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Rudolf-Seiffert-Str. wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt. Dieser richtet sich gegen die Antifa als politischen Gegner der extremen Rechten.
Quelle: Lichtenberger Register -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Mahlsdorf
24.06.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einer Tankstelle an der B1 wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Augenzeug*in -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Weißensee
24.06.2024 Bezirk: PankowIn der Roelckestraße und an der Bushaltestelle Roelckestraße wurden zwei Aufkleber, die sich gegen Antifaschismus richteten, entdeckt und entfernt. Der Slogan war "FCK Antifa".
Quelle: Pankower Register -
Diffamierung von SPD-Politiker als linksextrem
24.06.2024 Bezirk: ReinickendorfDer AfD-Bezirksverband Reinickendorf veröffentlichte auf Facebook einen Beitrag, der als Diskreditierungsversuch gegen einen SPD-Kreisvorsitzenden gewertet werden kann. Anlass war eine Protestkundgebung gegen eine AfD-Veranstaltung in Wittenau. In dem Beitrag wurde ein Bild geteilt, auf dem der Politiker zu sehen ist – in unmittelbarer Nähe zu einer Antifa-Fahne, die rot eingekreist wurde. Zusätzlich setzte die AfD das Bild in einen Kontext, der als manipulativ wahrgenommen werden kann. Neben dem Foto war ein Screenshot von Online-Beiträgen eines Fake-Accounts abgebildet, in denen Polizisten als „Schweine“ bezeichnet wurden. Obwohl dieser Account in keinem Zusammenhang mit der Protestkundgebung stand, wurde durch die Verknüpfung der Eindruck erweckt, der Bezirkspolitiker würde die Positionen des Fake-Accounts teilen. Begleitet wurde das Bild von der Aufforderung an die SPD, sich „klar und unmissverständlich von der Antifa zu distanzieren“. Diese Strategie zielt darauf ab, demokratisch engagierte Akteure durch bloße räumliche Nähe zu einer bestimmten Symbolik zu diskreditieren. Dieser Vorfall erinnert an ein bekanntes Muster der neuen Rechten: Sie versucht, politisch Andersdenkende zu delegitimieren, indem sie ihnen Extremismus unterstellt.
Quelle: Register Reinickendorf -
Extrem rechte Aufkleber in Biesdorf
24.06.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfNahe des S-Bahnhof Biesdorf wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt, der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrief.
In der Marchwitzstraße am Bürgerhaus wurde ein rassistischer Aufkleber gegen Geflüchtete entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Nord
24.06.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Blumenladen am U-Bahnhof Hellersdorf wurden fünf extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Davon stammten zwei Aufkleber von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", zwei Aufkleber riefen zu Gewalt gegen Antifaschist*innen auf und ein Aufkleber war LGBTIQ*-feindlich.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Mitte
24.06.2024 Bezirk: MitteIn der Hannah-Arendt-Straße in Mitte, gegenüber des Denkmals für die ermordeten Juden Europas wurde ein Aufkleber mit einem Keltenkreuz und einem durchgestrichen Hammer und Sichel-Symbol entdeckt und entfernt. Außerdem war ein ein Symbol der polnischen Widerstandsbewegung gegen die deutsche Besatzung abgebildet. Der Aufkleber hatte wahrscheinlich einen Fußball-Bezug.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Aufkleber am Zoologischen Garten
24.06.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm Zoologischen Garten auf dem Hardenbergplatz wurde an einer Telefonzelle ein Aufkleber eines österreichischen Fußballvereins mit der Aufschrift "Support your local anti-antifa!" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register CW via Signal -
Extrem rechte Schriftzüge und Hakenkreuz in Marzahn-Mitte
24.06.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Landsberger Allee wurde ein Hakenkreuz, sowie die Schriftzüge "FCK 161" (Fuck Antifa) und "1161 For Life" (Anti-Antifa fürs Leben) entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Hakenkreuz in Plänterwald
24.06.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Galileistr./ Am Plänterwald wurde an einem Stromkasten ein Hakenkreuz entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Holocaust-Relativierung bei Versammlungsanmeldung
24.06.2024 Bezirk: MitteEine propalästinensische Demonstration am 29.06.2024 durch den Wedding wurde bei der Berliner Versammlungsbehörde unter dem Titel angekündigt: "Stoppt den laufenden Holocaust der Palästinenser." Die Behörde genehmigte die Demonstration und veröffentlichte zunächst auch den volksverhetzenden Titel auf der offiziellen Webseite der Versammlungsbehörde, obwohl dieser eine strafrechtsrelevante Holocaust-Relativierung darstellt. Erst nach Medienberichten wurde auf der Webseite der Titel der Veranstaltungsankündigung geändert.
Quelle: Registerstelle Mitte, Tagesspiegel vom 24.06.2024 -
LGBTIQ*-feindliche Aufkleber in Adlershof
24.06.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Dörpfeldstr. wurden drei LGBTIQ*-feindliche Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber nahmen Bezug auf die LGBTIQ*-feindliche, antifeministische und nationalistische Kampagne "Stolzmonat": Diese wurde während des Pride Months durchgeführt, um diesen, sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ*, lächerlich zu machen und zu delegitimieren. Die Aufkleber stammten von der extrem rechten Jungen Alternativen (JA).
Quelle: Zentrum für Demokratie -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber am S-Bahnhof Buch
24.06.2024 Bezirk: PankowAn einem Werbeplakat am S-Bahnhof Buch wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt. Der Aufkleber nahm Bezug auf die LGBTIQ*-feindliche, antifeministische und nationalistische Kampagne "Stolzmonat": Diese wurde während des Pride Months im Juni durchgeführt, um diesen, sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ*-Personen zu delegitimieren.
Quelle: Pankower Register -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber an Jugendverkehrsschule Prenzlauer Berg
24.06.2024 Bezirk: PankowAm Eingang der Jugendverkehrsschule Prenzlauer Berg wurde an einem Geländer ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt, der folgenden Wortlaut enthält: "HOMOPROPAGANDA STOPPEN!". Auf dem Aufkleber ist außerdem eine Familie angedeutet, die sich aus Mann und Frau sowie drei Kindern zusammensetzt und einen Regenschirm hält, auf dem das Logo vom "III. Weg" zu sehen ist, der als vermeintlicher Schutz vor dienen soll. Der Aufkleber wurde entfernt.
In der Thomas-Mann-Straße wurden zudem zwei weitere Aufkleber von „Der III. Weg“ entdeckt. Auf dem ersten steht „Antifa-Banden zerschlagen“.
Auf dem zweiten Aufkleber steht: "Härtere Strafen für Kinderschänder!"
Sexueller Missbrauch an Kindern ist ein emotional und moralisch aufgeladenes Thema, das in den Sozialen Netzwerken (und nicht nur dort) immer wieder zu heftigen Diskussionen führt. Viele dieser Diskussionen werden frei von rationalen Argumenten geführt – eine Möglichkeit für organisierte für Neonazis, um dieses Thema ideologisch zu instrumentalisieren. Schnell werden Forderungen von Neonazis wie "Todesstrafe für Kinderschänder" – in Deutschland eine verfassungswidrige Forderung – oder "Keine Gnade für Kinderschänder" geliked, weil sie in hitzig geführten Diskussionen als nahezu logische Konsequenz dargestellt werden.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber des "III. Weg" in Niederschöneweide
24.06.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Oberspreestr. wurde eine LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Mann mit Hakenkreuz-Tattoo in Neu-Hohenschönhausen
24.06.2024 Bezirk: LichtenbergAn der Haltestelle Zingster Straße liefen gegen 15:45 Uhr zwei Personen mit einer Musikanlage vorbei, aus der lauter Rechtsrock zu hören war. Ein Mann trug dabei kein T-Shirt, sodass ein großes Hakenkreuz-Tattoo auf der Brust und auf dem Rücken eine große schwarze Sonne zu sehen war. Das aggressive Auftreten und die Tätowierung der Männer hatte eine bedrohliche Wirkung auf die Passant*innen.
Quelle: Lichtenbeger Register -
Propaganda des "III. Weg" in Hellersdorf-Süd
24.06.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bahnhof Kienberg wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
An einem Supermarkt am U-Bahnhof Kaulsdorf Nord wurde der Schriftzug "D3W" (Der 3. Weg) entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistische Bedrohung in Spindlersfeld
24.06.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Tram in der Nähe des Köllnischen Platzes kam es zu einer rassistischen Bedrohung. Dabei wurde eine Person von einem Mann mehrfach angebrüllt: "Wir sprechen hier deutsch. Sprich deutsch.", "Deswegen wähle ich die AfD. Bald seid ihr endlich weg.", "Du bist bald weg. Ich freu mich, wenn ihr bald weg seid.". Dabei machte der Mann mit dem Finger eine Geste, die als Kehle durchschneiden interpretiert wurde, und kam bedrohlich mit einem Bier in der Hand auf die betroffene Person zu. Andere Fahrgäste versuchten, den Mann zu beruhigen.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Propaganda in Mitte
24.06.2024 Bezirk: MitteAm Alexanderplatz wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Bitte flüchten sie weiter! Hier gibt es nichts zu wohnen! Refugees not welcome!" entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistischer Aufkleber in der Spandauer Altstadt
24.06.2024 Bezirk: SpandauAn der Bushaltestelle Rathaus Spandau wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration!" gefunden.
Quelle: Register Spandau -
Schriftzug gegen Antifaschist*innen u.a. in Marzahn-Süd
24.06.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tramhaltestelle Helene-Weigel-Platz wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen, queere Menschen und Umweltaktivist*innen entdeckt und entfernt.
An der Tramhaltestelle Alt-Marzahn wurde der Schriftzug "Scheiss Zecken" entdeckt.
Quelle: Augenzeug*in -
Strukturelle Diskriminierung am Berliner Wohnungsmarkt
24.06.2024 Bezirk: BerlinweitEine Person in Berlin wurde auf dem Wohnungsmarkt bei der strukturell diskriminiert. Es handelte sich um eine rassistische Diskriminierung.
Quelle: Fair mieten – Fair wohnen -
Wieder verschwörungsideologische Demonstration zwischen Schöneberg-Süd und -Nord
24.06.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEine Demonstration sogenannter Querdenker*innen und Sympathisant*innen der Partei „Die Basis“ zog vom Rathaus Schöneberg zum Winterfeldtplatz. An der Demonstration nahmen maximal 15 Personen teil. Während mindestens einer der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen wurde die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ verteilt. Personen aus diesem Spektrum demonstrieren öfter mit Mitgliedern der extremen Rechten.
Quelle: Einzelperson über X -
Antifeministische und antifaschistische Aufkleber in Pankow
23.06.2024 Bezirk: PankowRund um den S-Bahnhof Pankow wurden zwei Aufkleber mit dem Hashtag #aktivismusgegenlinks gefunden. Der erste Aufkleber ist antifeministisch und lautet "gender mich nicht voll". Auf dem zweiten Aufkleber steht: "we hate Antifa".
An einer Mülltonne in der Berliner Straße wurde zudem die Zahlenkombination "1161" geschmiert. Diese steht für "Anti-Antifaschistische Aktion" und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Der Schriftzug wurde entfernt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
23.06.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei im U-Bahnhof Spandau
23.06.2024 Bezirk: SpandauAuf dem Bahnsteig am U-Bahnhof Rathaus Spandau wurde auf dem Hinweisschild zum Ausgang zur "Jüdenstraße" das Wort "Jüden" umkreist und an einen Galgen gehängt. Daneben befand sich zusätzlich eine Weltkugel.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber des "III. Weg" in Hellersdorf-Süd
23.06.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Supermarkt am U-Bahnhof Kaulsdorf wurden vier Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Halensee
23.06.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm Kurfürstendamm am S-Bahnhof Halensee wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen diverse politische Gegner*innen der extremen Rechten wie Antifaschist*innen oder Kommunist*innen und zusätzlich gegen LGBTIQ*-Personen und -Rechte, sowie gegen Impfungen richtete.
Quelle: Bürger*innenmeldung via Signal -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen und Hakenkreuze in Adlershof
23.06.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Selchowstr./ Waldstr. wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18" entdeckt und entfernt.
An einer Wand der Unterführung des S-Bahnhofs Adlershof wurden zwei Hakenkreuze und der Schriftzug "HEIL HITLER" entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Beleidigung in Kreuzberg während der Fußball-WM
23.06.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 23:00 Uhr kam es im Ortsteil Kreuzberg zu einer rassistischen Beleidigung während der Fußball-WM.
Quelle: AGH Berlin, DS 19/19 744 -
Extrem rechter Aufkleber des "III. Weg" in Weißensee
23.06.2024 Bezirk: PankowIn der Max-Steinke-Straße wurde auf einem Papierkorb der Berliner Stadtreinigung (BSR) ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt, der folgenden Wortlaut enthält: "Härtere Strafen für Kinderschänder!"
Sexueller Missbrauch an Kindern ist ein emotional und moralisch aufgeladenes Thema, das in den Sozialen Netzwerken (und nicht nur dort) immer wieder zu heftigen Diskussionen führt. Viele dieser Diskussionen werden frei von rationalen Argumenten geführt – eine Möglichkeit für organisierte Neonazis, um dieses Thema ideologisch zu instrumentalisieren. Schnell werden Forderungen von Neonazis wie "Todesstrafe für Kinderschänder" – in Deutschland eine verfassungswidrige Forderung – oder "Keine Gnade für Kinderschänder" geliked, weil sie in hitzig geführten Diskussionen als nahezu logische Konsequenz dargestellt werden.
Quelle: Berliner Register via Signal -
Hakenkreuzschmiererei in Gesundbrunnen
23.06.2024 Bezirk: MitteAm Bahnhof Gesundbrunnen wurde ein Hakenkreuz auf einen Laternenmast geschmiert.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
LGBTIQ*-feindliche Propaganda in Wedding
23.06.2024 Bezirk: MitteIn der Groninger Straße in Wedding wurden 6 LGBTIQ*-feindliche Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber nahmen Bezug auf die LGBTIQ*-feindliche, antifeministische und nationalistische Kampagne "Stolzmonat": Diese wurde während des Pride Months durchgeführt, um diesen, sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ* lächerlich zu machen und zu delegitimieren.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
NS-verherrlichende Schriftzüge in Niederschöneweide
23.06.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einer Hauswand in der Oberspreestr. wurden der Schriftzug "HH AfD" und "88" entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Pöbelei gegen politische Gegner*innen in Oberschöneweide
23.06.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn Oberschöneweide wurden zwei Personen als politische Gegner*innen und aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation angepöbelt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Beleidigung im Ortsteil Spandau
23.06.2024 Bezirk: SpandauAm frühen Vormittag wurde eine Passantin in der Borkzeile aus dem Fenster eines Wohnhauses heraus von einer Anwohnerin rassistisch beleidigt und beschimpft. Der Vorfall wurde bei der Polizei angezeigt.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 1320 vom 23.06.2024 -
Rassistischer Aufkleber u.a. in Marzahn Süd
23.06.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tramhaltestelle Springpfuhl wurde ein rassistischer Aufkleber gegen Geflüchtete entdeckt und entfernt.
An der Bushaltestelle Alt-Marzahn wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber zeigte das Parteilogo.
Quelle: Augenzeug*in -
Remigration-Aufkleber in Lichtenberg
23.06.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Coppi-Str. wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Hashtag "Remigration" entdeckt. Das Schlagwort "Remigration" verweist auf die Forderung der Neuen Rechten nach zwangsweiser Abschiebung von Personen, die als "nicht-deutsch" angesehen werden. Der Aufkleber wurde entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Sticker gegen politische Gegner*innen am Rathaus Neukölln
23.06.2024 Bezirk: NeuköllnAn einem Laternenmast am Rathaus Neukölln wurde ein Aufkleber gesichtet, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete. Der Sticker titelte "Keine Toleranz. Aktivismus gegen links" und zeigte vier durchgestrichene Symbole (Spritze, Regenbogenflagge, Antifaschistische Fahne und Hammer&Sichel).
Quelle: Register Neukölln -
Wieder extrem rechte Propaganda in Neukölln-Rudow
23.06.2024 Bezirk: NeuköllnIn der Umgebung des Selgenauer Weges im Bezirksteil Rudow wurden sieben Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt, von denen vier vollständig entfernt werden konnten. Zudem wurden zwei Hakenkreuze gesichtet und restlos unkenntlich gemacht.
Quelle: hass-vernichtet.de -
Antimuslimisch-rassistische Beleidigung im Mitte
22.06.2024 Bezirk: MitteIn Mitte wurde eine Person antimuslimisch-rassistisch beleidigt und bedroht. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung an der Universität in Mitte
22.06.2024 Bezirk: MitteEine Schwarze Person erlebte rassistische Diskriminierungen an einer Hochschule in Mitte.
Quelle: EOTO -
Antisemitische Kundgebung in Mitte
22.06.2024 Bezirk: MitteIm Einkaufzentrum Alexa hielten etwa 60 Aktivist*innen eine Kundgebung ab. Dabei wurden israelbezogene antisemitische Schilder gezeigt, die Israel als "Apartheid" bezeichneten.
Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V., Tagesspiegel vom 23.06.2024 -
Antisemitische Parolen auf Versammlung in Kreuzberg
22.06.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einer Versammlung, ausgehend vom Oranienplatz, wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
22.06.2024 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmierereien in der Waldemarstraße
22.06.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergVor einem Haus in der Waldemarstraße, in dem verschiedene Kinder- und Jugendprojekte sitzen mit angrenzendem Spielplatz, wurden auf einem Container vor dem Haus antisemitische Schmierereien entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Veranstaltung in Prenzlauer Berg
22.06.2024 Bezirk: PankowAuf einer Versammlung ausgehend von der Eberswalder Straße wurden antisemitische Parolen gerufen und antisemitische Schilder gezeigt.
Quelle: RIAS Berlin