SPD-Plakat in Schöneberg rassistisch beschmiert
Ein Großflächenplakat, auf dem die Kandidatin Sinem Taşan-Funke abgebildet war, wurde mit einer rassistischen Beleidigung beschmiert.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Ein Großflächenplakat, auf dem die Kandidatin Sinem Taşan-Funke abgebildet war, wurde mit einer rassistischen Beleidigung beschmiert.
Eine Schwarze Person erfährt Rassismus und Ausbeutung am Arbeitsplatz
Anlässlich der Ankündigung einer mehrwöchigen Waffenruhe zwischen dem israelischen Staat und der Hamas versammelten sich gegen Abend mehrere Personen auf dem Hermannplatz in Nord-Neukölln. Im weiteren Verlauf seien antisemitische und terrorverherrlichende Parolen wie "Hamas, Hamas!" gerufen worden.
In der Oderstaße/Allerstraße wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
An der Kreuzung Ostender Straße / Lütticher Straße wurde ein israelbezogener, antisemitischer Aufkleber mit der Aufschrift "No Pride in Israeli Apartheid" entdeckt und entfernt. Dabei handelt es sich zum einen um einen kollektiven Vorwurf gegenüber israelischen Queers für die Politik ihrer Regierung verantwortlich zu sein und zum andern wird der israelischen Bevölkerung das Recht zur nationalen Selbstbestimmung abgesprochen.
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Um die betroffene Person zu schützen, wurde dieser Vorfall anonymisiert.
Eine Mutter berichtete, dass sie und ihr kleines Kind in der U-Bahn von einem Mann u.a. mit dem Z-Wort beleidigt worden sei.
An einer Laterne auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Rheinsteinstraße wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der ein neonazistisches Medienportal bewarb und auf dem geschrieben stand: "A heart for a nation" - eine Abwandlung des Spruchs "No heart for a nation".
In der Mittelheide wurde auf einem Plakat der Linken ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrief. Der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Am S-Bahnhof Köpenick wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "FCK ANTIFA" entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
An der Einfahrt zum Forum Köpenick wurde an einer Wand der Schriftzug "FCK Antifa!" entdeckt.
In der Schulze-Boysen-Straße wurde das Denkmal, das an die Widerstandsgruppe "Rote Kapelle" erinnert, erneut mit einem NS-verharmlosenden Plakat beklebt. Durch das wiederholte Anbringen der Plakate wird das Denkmal großflächig beschädigt.
In der Bölschestr. wurde an einem Briefkasten ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt, der eine sogenannte "Nazi Zone" ausrief.
Am U-Bahnhof Weinmeisterstraße wurden erneut antisemitische und nationalbolschewistische Schmierereien und Aufkleber entdeckt.
In der "Weiße Taube Wohnsiedlung" in Alt-Hohenschönhausen wurde im Innenhof auf einer Sitzgelegenheit ein gesprühtes Hakenkreuz entdeckt.
In der Konrad-Wolff-Straße auf Höhe der Tramhaltestelle Oberseestraße wurden mehrere Aufkleber in schwarz-rot-gold mit einem Reichsadler entdeckt, auf denen ein QR Code eines neonazistischen Online-Versandhandels abgebildet ist. Außerdem wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "FCK Antifa" gesehen, der sich gegen Gegner*innen der extremen Rechten richtet.
Am Alexanderplatz wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt.
In Mitte ereignete sich ein queerfeindlicher Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Im Bezirk Neukölln fand eine queerfeindliche Benachteiligung gegenüber Geflüchteten statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum verändert und es werden keine weiteren Angaben gemacht.
Am S-Bahnhof Greifswalder Straße wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt. Der Code steht für "Anti-Antifaschistische Aktion".
Im Gerichtsgebäude in Moabit kam es zu einer rassistischen Äußerung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
In der Bornitzstraße in Alt-Lichtenberg fuhren zwei Mitarbeiter eines Krankentransportunternehmens mit ihrem Einsatzfahrzeug, als ein Mann am Straßenrand mit Winken auf sich aufmerksam machte. Die beiden hielten an, stiegen aus und fragten den Mann ob es ein Problem gäbe, woraufhin dieser sofort begann, sie rassistisch zu beleidigen. Er drohte zudem, seine beiden Hunde auf sie zu hetzen. Die beiden Betroffenen flüchteten in das Fahrzeug. Der Mann schlug dann mit der Hundeleine gegen den Krankentransportwagen und beschädigte ihn dadurch.
In der Nähe des Bahnhof Zoologischer Garten wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt, der die sogenannte Remigration forderte.
Auf dem Friedhof Heiligensee haben Unbekannte 41 Grabsteine, vier Parkbänke, einen Brunnen, eine Kapellentür sowie Baugeräte mit Nazisymbolen beschmiert. Sie brachten in weißer Farbe unter anderem Hakenkreuze und den Schriftzug "NSDAP" an. Der Bezirk hat Anzeige erstattet und die Reinigung beauftragt.
Eine schwarze Person erlebte Anti-Schwarzen Rassismus und Ausbeutung durch ihren Arbeitgeber.
Bei einer Behörde im Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall von anti-Schwarzer rassistischer Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
In der Siegfriedstraße wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
An der Ecke Wilhelminenhofstr./ Edisonstr. wurden drei selbstgemachte Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Auf einem Aufkleber wurde der Aufruf "ANTIFAS Töten" geschrieben.
In der Marksburgstraße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Onlineshop entdeckt. Auf diesem sind mehrere Personen abgebildet, die im Stil der 50er Jahre gekleidet sind, und dazu der Slogan "Anti Woke Gang". Das Wort „woke“ wird von der extremen Rechten als politischer Kampfbegriff eingesetzt, der politische Gegner*innen abwerten soll. Dabei wird das Engagement für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung als bedrohlich und "verrückt" dargestellt. Die Bildsprache des Aufklebers soll dabei für "traditionelle" Werte werben, welche die Gleichberechtigung von bspw. Frauen, LGBTIQ* und anderen Gruppen ausschließen.
In der Treskowallee in der Nähe des S-Bahnhofs Karlshorst wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels mit der Aufschrift "Für Verein und Vaterland" gesehen.
An der Tramhaltestelle Zingster Str./Ribnitzer Str. wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt. Einer der Aufkleber stammt von der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" und ruft dazu auf, den demokratischen Wahlen zu misstrauen und "Wahlbeobachter" zu werden. Der andere Aufkleber zeigt eine Reichsflagge und den Slogan "Souveränitat gibt es nur in diesen Farben". Der Slogan verweist auf die Reichsideologie, welche davon ausgeht, das "Deutsche Reich" bestünde bis heute, wäre aber von den Alliierten besetzt. Die Anhänger*innen halten die Bundesrepublik deshalb für illegal und unsouverän.
Am S-Bahnhof Hohenschönhausen wurde eine Regenbogenfahne, die in einem Schaukasten am Bahngleis hing, mit einem Aufkleber aus einem extrem rechten Onlineversandhandel überklebt.
Am S-Bahnhof Karow wurden fünf Aufkleber eines bekannten extrem rechten Online-Versandhandels entdeckt und teilweise entfernt. Sie enthielten Inhalte, die sich feindlich gegen linke Aktivist*innen und Antifaschist*innen richten sowie LGBTIQ*-feindliche Aussagen.
In einem Supermarkt in Ortsteil Mitte wurde ein Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren. Eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.
Am S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf wurde ein Aufkleber entdeckt, der zu einer extrem rechten Demonstration in Dresden am 15.02.2025 aufruft. Zum Jahrestag der Bombardierung von Dresden 1945 kommt es immer wieder zu einer extrem rechten Demonstration, die das Gedenken an die Bombardierung instrumentalisiert.
Ein Quartiersmanagement in Reinickendorf verweigerte sich der Umsetzung der barrierefreien Dokumentenerstellung.
Rund um die Bürgerstraße, den Britzer Damm und die Mariendorfer Straße in Britz wurden zehn Sticker eines extrem rechten Versandhandels und drei Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
An der Tramhaltestelle Gelnitzstr. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Am S-Bahnhof Buch wurden zwei Aufkleber der extrem rechten Partei "NPD" entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Deutsche Kinder braucht unser Land". Die NPD hat sich im Juni 2023 einen neuen Namen gegeben und heißt seit dem "DIE HEIMAT".
In Lichtenberg fand eine queerfeindliche Benachteiligung gegenüber Geflüchteten statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum verändert und es werden keine weiteren Angaben gemacht.
Gegen 12:00 Uhr wurde eine Frau, die eine Kufiya trug, von einem Mann mittleren Alters am Görlitzer Bahnhof als "Drecksterroristenpack" rassistisch beleidigt. Mit dieser Aussage wurde pauschal eine ganze Bevölkerungsgruppe als kriminell stigmatisiert und abgewertet.
Am Nöldnerplatz wurde ein Aufkleber entdeckt, der sich gegen Transfrauen richtet und versucht, deren Anliegen und Forderungen nach Gleichberechtigung verächtlich zu machen.
Am Gabenzaun in der Liebigstraße wurde gegen 14:00 Uhr ein transfeindlicher Sticker der Jugendorganisation der extrem rechten Partei "Die Heimat" (ehem. NPD) entfernt.