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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Aufkleber der "Identitären" in Wittenau

    05.12.2023 Bezirk: Reinickendorf

    In der Hermann-Piper-Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber auf einem Pfahl bemerkt und entfernt. Der Sticker war von der "Identitären Bewegung" und trug neben der Abbildung eines Flugzeuges die Aufschrift "Genug jetzt! Re-migration statt Asylwahn".

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Extrem rechter Aufkleber im U-Bahnhof Turmstraße

    05.12.2023 Bezirk: Mitte

    An einer Rolltreppe im U-Bahnhof Turmstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "NS Zone" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber richtet sich über die Darstellung durchgestrichener Symbole auch direkt gegen die Antifa, die Linke und die Black-Lives-Matter-Bewegung.

    Quelle: Meldeformular des Berliner Registers
  • Hakenkreuz am Kottbusser Tor

    05.12.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Tür im U-Bahnhof Kottbusser Tor wurde ein Hakenkreuz in einen Davidstern (ca. 30 x 30 cm, schwarzer Edding) geschmiert. Die von einer Person informierte Security (fünf Personen) interessierte sich nicht dafür, sie liefen vorbei. Eine weitere, zufällig vorbeikommende Person interessierte sich hingegen für die Schmiererei, strich mit der Hand darüber, schlug mit der Hand darauf und feierte die Schmiererei mit den Worten "Das ist die Wahrheit". Eine weitere, unbekannte Person hat das Hakenkreuz in der Folge unkenntlich gemacht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Kreuzberger Puppentheater von Antisemitismus betroffen

    05.12.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auch auf das in Deutschland einzigartige jüdische und interkulturelle Puppentheater "Bubales" wirkt sich seit 7. Oktober 2023 der stärker werdende Antisemitismus aus. Bisher waren in den Vorstellungen keine Konflikte zwischen Jüd*innen und Muslimen bekannt. Nun müssen Vorstellungen unter Polizeischutz stattfinden (z. B. Feld-Theater in Berlin-Mitte) oder werden ganz abgesagt, da Auftrittsorte nicht mehr für die Sicherheit der Puppenspieler*innen garantieren können oder begründen das mit der Aussage "Es ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt, dass türkische Kinder in ein jüdisches Puppentheater gehen."

    In einer Schule in Kreuzberg kam es zu einem Zwischenfall mit etwa fünf 10jährigen Jungen, die „Allah-hu-abar“ riefen. Die Erzieher*innen schritten erst ein, als das Theaterspiel unterbrochen wurde.

    In den letzten Tagen kam es auch zu antisemitischen Hass-Kommentaren in Sozial Media Bereich, wie z. B. „Ich möchte die Gehirne meiner Kinder nicht mit jüdischen Unsinn füllen lassen. Israel bekommt was es verdient!" oder „Terroristen Programm!“

    Quelle: Bubales, Süddeutsche Zeitung vom 07.11.23, RBB-online vom 18.11.23, ARD MOMA vom 05.12.23
  • Transfeindliche Schmiererei in Mariendorf

    05.12.2023 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg
    An der Wand eines Gebäudes am Mariendorfer Damm, in dem sich ein Kindergarten befindet, wurde ein transfeindliches Graffiti entdeckt. Die Botschaft des Graffitis lautete "DON'T PROTECT TRANS KIDS" ( „Trans-Kinder nicht schützen“). Es handelt sich um Propaganda gegen den Slogan, der zur Unterstützung der Transgender-Rechtsbewegung verwendet wird, wobei der Schwerpunkt auf Transgender-Jugendlichen und -Kindern liegt.
    Quelle: Einzelperson über E-Mail
  • Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung

    04.12.2023 Bezirk: Mitte

    Eine aus der Ukraine geflüchtete Schwarze Person wurde im Bezirk Mitte rassistisch diskriminiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Horoya Coalition
  • Antisemitische E-Mail

    04.12.2023 Bezirk: Berlinweit
    Es wird eine jüdische Organisation in einer antisemitischen E-Mail bedroht.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Sticker in der Kreutzigerstraße

    04.12.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem Parkscheinautomaten in der Kreutzigerstraße wurde ein antisemitischer Sticker vom BDS mit Grafiken und dem Slogan „From the river to the see“ entfernt.

    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • Antisemitische Schmiererei in Neukölln

    04.12.2023 Bezirk: Neukölln

    An einem Wohnhaus in Neukölln wurde eine antisemitische und terrorverherrlichende Schmiererei entdeckt.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin)
  • Magazin zur rechten Selbstdarstellung erschienen

    04.12.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Ein ehemaliger AfD-Politiker, der bereits in der Vergangenheit durch Kontakte in die extrem rechte Szene aufgefallen ist, veröffentlicht regelmäßig ein Online-Magazin für den Bezirk.

    Die Ausgabe für den Herbst 2023 läuft unter der Herausgabe des AfD Bezirksverbandes in Steglitz-Zehlendorf. In mehreren Artikeln werden dort rassistische Ressentiments geschürt, die sich insbesondere gegen als muslimisch-wahrgenommene Menschen richten. So werden z.B. in einem Gedicht, Menschen mit Einwanderungsgeschichte als „ins Land geholte[n] Horden“ bezeichnet, die „vergewaltigen, stechen, stehlen und morden“. In einem weiteren Artikel werden muslimische Menschen pauschal als „Israel-Hasser“ bezeichnet. Der/die Verfasser*in fragt sich: „Warum fliegen diese ,kulturellen Bereicherungen‘ nicht achtkantig aus Deutschland raus?“ Auch in einem weiteren Artikel wird angemerkt, dass in manchen Berliner Bezirken keine „Deutschen“ mehr leben. Mit der Aussage: „Wie viele Deutsche sehe ich? Wie viele respektvolle Gesichter? Es ist großes Treiben auf der Straße. Viele Läden sind in türkischer oder arabischer Hand“ wird suggeriert, dass Menschen mit Einwanderungsgeschichte nicht freundlich und respektvoll seien. Individuen werden hier zu einer Gruppe mit bestimmten Merkmalen gemacht und aufgrund dieser Merkmale rassistisch abgewertet.

    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • Mangelnde Barrierefreiheit im Schwimmbad

    04.12.2023 Bezirk: Berlinweit

    In den Berliner Bäderbetrieben ist es untersagt, dass Menschen mit Behinderungen ihre eigenen Hilfsmittel, wie bspw. einen Rollstuhl, nutzen. Stattdessen sollten die verfügbaren Hilfsmittel in der jeweiligen Schwimmanlage genutzt werden. In einem Schwimmbad gab es vor Ort sehr viele Barrieren, zudem stand nur ein hygienisch unzumutbarer Rollstuhl zur Verfügung.

    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung
  • NS-verherrlichender Sticker in Gropiusstadt

    04.12.2023 Bezirk: Neukölln

    An der Fassade eines Einkaufszentrums in Neukölln-Gropiusstadt wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber entdeckt und entfernt. Darauf war eine Schwarze Sonne und der Satz "auch ohne Sonne braun" abgebildet.

    Quelle: Register Neukölln
  • Racial Profiling im Görlitzer Park

    04.12.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 16:00 Uhr wurde eine schwarze Person von zwei Polizisten vor dem Rodelplatz-Hügel angehalten und sofort durchsucht. Die Person wurde zum Einsatzfahrzeug in der Curvystraße begleitet und überprüft. Die Person erhielt einen mündlichen Platzverweis und durfte nicht zurück in den Park, obwohl die Personalienüberprüfung und die Durchsuchung keinerlei Ergebnisse zu Tage förderten. Weitere Personen (viele Eltern mit rodelnden Kindern) wurden nicht kontrolliert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Aufkleber in Plänterwald

    04.12.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Köpenicker Landstr. zwischen Dammweg und Eichbuschallee wurden sechs rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Einige richteten sich gegen Geflüchtete, andere hatten die Aufschrift "Ku Klux Klan Section Germany".

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistischer Flyer in Pankow-Zentrum

    04.12.2023 Bezirk: Pankow
    An dem Schaukasten eines feministischen Zentrum für Jugendarbeit hing ein rassistischer Aufkleber mit dem Slogan "gegen Kulturtransfer und Überfremdung".
    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Verschwörungsideologische Demonstration in Schöneberg-Nord

    04.12.2023 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Eine Demonstration sogenannter Querdenker*innen und Sympathisant*innen der Partei „Die Basis“ zog vom Rathaus Schöneberg zum Winterfeldtplatz. An der Demonstration nahmen maximal 15 Personen teil. Während mindestens einer der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen wurde die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ verteilt. Personen aus diesem Spektrum demonstrieren öfter mit Mitgliedern der extremen Rechten.

    Quelle: Einzelperson über Twitter (X)
  • Antimuslimischer Aufkleber am Roederplatz

    03.12.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Am Roederplatz wurde ein rassistischer Aufkleber gemeldet. Dieser titelt "Islamisierung stoppen". Der Aufkleber wurde entfernt. Weiter wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "White power" entdeckt und entfernt. "White Power" ist ein Schlüsselbegriff der extremen Rechten.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Anti-Schwarze rassistische Beleidigung und Bedrohung von zivilcouragierter Mitfahrerin in der Tram am Hauptbahnhof

    03.12.2023 Bezirk: Mitte

    In der Tram M10 am Hauptbahnhof beleidigten zwei Männer gegen 20.00 Uhr eine Schwarze Person rassistisch mit dem N-Wort, woraufhin ein ebenfalls in der Tram sitzendes Pärchen die Rassisten energisch aufforderte, "das Maul zu halten." Einer der Männer nannte die Frau, die Zivilcourage bewiesen hatte, daraufhin einen "Nazi" und beschimpfte sie sexistisch und antifeministisch und drohte, er habe ein Messer dabei.

    Quelle: Meldeformular des Berliner Registers
  • Anti-Schwarze rassistische Beleidigung am Alex

    02.12.2023 Bezirk: Mitte

    Auf einem Weihnachtsmarkt am Alexanderplatz wurden zwei Schwarze Männer von zwei angetrunkenen weißen Männern rassistisch u.a. mit dem N-Wort beleidigt.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Antisemitismus auf Demonstration in Mitte

    02.12.2023 Bezirk: Mitte

    Ausgehend vom Bahnhof Gesundbrunnen zog eine pro-palästinensische Demonstration mit etwa 2000 Teilnehmenden durch Mitte. Auf Schildern und in Sprechchören wurde dabei israelbezogener Antisemitismus verbreitet. Es wurde "Kindermörder Israel" skandiert und Teilnehmende einer Gegenkundgebung wurden als Kindermörder bezeichnet. Die Polizei beschlagnahmte Plakate und zwang einen Lautsprecherwagen, den Demonstrationszug zu verlassen. Nicht beschlagnahmt wurde mindestens ein Plakat mit einer antisemitischen Karikatur.

    Quelle: Tagesspiegel.de vom 02.12.2023, Registerstelle Mitte
  • Extrem rechter Aufkleber im Prenzlauer Berg

    02.12.2023 Bezirk: Pankow

    Am S-Bahnhof Storkower Straßewurde ein rechtsextremer Aufkleber gefunden, auf dem zu lesen ist: "Es könnte auch dein Kind sein! Todesstrafe für Kinderschänder". "Todesstrafe für Kinderschänder" war eine jahrelange Kampagne der extrem rechten Szene und Parteien in ganz Deutschland.

    Quelle: Berliner Register via Signal
  • Extrem rechter Aufkleber in Mahlsdorf

    02.12.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Im Walter-Leistikow-Weg Ecke Lemkestraße wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten AfD-Jugendorganisation "Junge Alternative" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • Extrem rechter Autokorso in Charlottenburg

    02.12.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In Charlottenburg fand ein Autokorso aus dem "Reichsbürger"-Spektrum statt. Bei verschiedenen Zwischenkundgebungen, wie am Kurfürstendamm, dem Sophie-Charlotte-Platz und dem Adenauerplatz wurden extrem rechte Inhalte, wie beispielsweise die Verschwörungsideologie einer angeblichen ausländischen Besatzung Deutschlands propagiert. Der Hauptredner der Versammlung trug Kleidung in den Reichsfarben.

    Quelle: Register Mitte
  • Extrem rechte Schmierereien in Rudow

    02.12.2023 Bezirk: Neukölln
    In der Umgebung des Neudecker Wegs im Bezirksteil Rudow wurden mehrere extrem rechte Schmierereien entdeckt und unkenntlich gemacht. Neben einem Hakenkreuz, sechs Keltenkreuzen, zwei Odal-Runen wurde "White Power" und "Ausländerstopp" geschmiert.
    Quelle: hass-vernichtet.de
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