Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
09.09.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen Kommentar mit antijudaistischen Inhalten auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
09.09.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei in der Proskauer Straße
09.09.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einer Hauswand in der Proskauer Straße wurde eine Schmiererei entfernt "Israel has not even the right to exist" mit der Zeichnung Davidstern = Hakenkreuz.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
09.09.2024 Bezirk: MitteAm Alexanderplatz kam es zu einer pro-palästinensischen Demonstration mit etwa 40 Teilnehmenden. Ein Redner bezeichnete Israel als "rassistisches Gebilde". Mit dieser Formulierung wird üblicherweise das Existenzrecht Israels bestritten.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antiziganistische Schmierereien in Wohnhaus
09.09.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einem Wohnhaus, in dem mehrere geflüchtete Menschen wohnen, wurden antiziganistische Schmierereien angebracht. Weitere Informationen werden zum Schutz der Personen nicht veröffentlicht.
Quelle: Amaro Foro -
Hakenkreuz am S-Bahnhof Neukölln
09.09.2024 Bezirk: NeuköllnAuf dem Bahnsteig des S-Bahnhofes Neukölln wurde ein Hakenkreuz in roter Farbe entdeckt.
Quelle: Register Neukölln -
"III. Weg"-Aufkleber in Biesdorf
09.09.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Nähe eines Biesdorfer Krankenhaus wurden drei rassistische Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
LGBTIQ*-feindliche Bedrohung in Gesundbrunnen
09.09.2024 Bezirk: MitteAuf dem U-Bahnhof Osloer Straße folgte eine Gruppe einer queeren Person ins U-Bahnabteil, baute sich bedrohlich vor dieser auf und machte sich über sie lustig. Zeug*innen griffen ein und forderten die Gruppe zum Gehen auf. Diese verließ daraufhin die U-Bahn.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Friedrichshain
09.09.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn Friedrichshain fand ein LGBTIQ*-feindlicher Angriff statt. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.
Quelle: L-Support -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Karlshorst
09.09.2024 Bezirk: LichtenbergAm S-Bahnhof Karlshorst wurden mehrere Aufkleber der extremen Rechten entdeckt. Zwei Aufkleber richten sich gegen LGBTIQ*. Diese zeigen eine durchgestrichene Regenbogenflagge und titeln "Pädophilie bekämpfen". Es handelt sich hierbei um eine gezielte Desinformationskampagne, die von der extremen Rechten ausgeht und queere Menschen in Verbindung mit sexualisierter Gewalt oder Kindesmissbrauch bringt. Ein weiterer Aufkleber titelt: "Deutsche Jugend voran!".
Quelle: Lichtenberger Register -
Mehrere Aufkleber der extremen Rechten in Wartenberg
09.09.2024 Bezirk: LichtenbergRund um den S-Bahnhof Wartenberg wurden mehrere Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt. Diese titeln: "Lesen, Lieben, Kämpfen". Am S-Bahnhof Hohenschönhausen wurde ein Aufkleber entdeckt, der Antifaschist*innen sozialchauvinistisch und ableistisch beleidigt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Mehrere Schmierereien gegen politische Gegner*innen in Marzahn-Nord
09.09.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Nachmittag wurden mehrere extrem rechte Schmierereien, die sich gegen politische Gegner*innen richteten, in der Dessauer Straße entdeckt. Diese zog sich bis zum S-Bahnhof Ahrensfelde. Sie riefen zum Teil zur Ermordung von Antifaschist*innen auf.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistischer Schriftzug u.a. in Friedrichshagen
09.09.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Lindenallee wurde an einer Wand der rassistische Schriftzug "White Lives Matter" entdeckt."White Lives Matter" ist ein Slogan, der als Gegenpart zur "Black Lives Matter"-Bewegung benutzt wird. Die "Black Lives Matter"-Bewegung organisiert Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt. Sie thematisiert dabei antischwarzen Rassismus in der Gesellschaft. "White Lives Matter" hingegen wird von weißen, extrem rechten Gruppierungen benutzt, die sich überlegen fühlen und den Slogan für sich umdeuten.
An derselben Wand befand sich ebenfalls der Schriftzug "FUCK AfA!".
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Rassistischer und antifeministischer Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen
09.09.2024 Bezirk: LichtenbergAn der Landsberger Allee wurde ein Aufkleber mit der rassistischen Aufschrift "Remigration" gefunden. Der Begriff der "Remigration" wird von der Neuen Rechten als Kampfbegriff für Vertreibung und Deportation benutzt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rechter Aufkleber in Nord-Neukölln
09.09.2024 Bezirk: NeuköllnAuf der Karl-Marx-Straße, in der Nähe des Bahnhofes Neukölln, wurde ein rechter Sticker mit der Aufschrift "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt.
Quelle: Register Neukölln -
Strukturelle Diskriminierung am Lichtenberger Wohnungsmarkt
09.09.2024 Bezirk: LichtenbergEine Frau in Lichtenberg wurde auf dem Wohnungsmarkt im bestehenden Wohnverhältnis strukturell diskriminiert. Es handelte sich um eine LGBTIQ*-feindliche und rassistische Diskriminierung. Zusätzlich kam es zu körperlicher Gewalt.
Quelle: Fair mieten - Fair wohnen -
Strukturelle Diskriminierung am Treptow-Köpenicker Wohnungsmarkt
09.09.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickEine Frau in Treptow-Köpenick wurde auf dem Wohnungsmarkt im bestehenden Wohnverhältnis strukturell diskriminiert. Es handelte sich um eine anti-muslimische rassistische Diskriminierung. Zusätzlich kam es zu körperlicher Gewalt.
Quelle: Fair mieten - Fair wohnen -
Wieder verschwörungsideologische Demonstration in Schöneberg-Nord
09.09.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEine Demonstration sogenannter Querdenker*innen und Sympathisant*innen der Partei „Die Basis“ zog vom Rathaus Schöneberg zum Winterfeldtplatz. An der Demonstration nahmen maximal 10 Personen teil. Während mindestens einer der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen wurde die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ verteilt. Personen aus diesem Spektrum demonstrieren öfter mit Mitgliedern der extremen Rechten.
Quelle: Einzelperson über X -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
08.09.2024 Bezirk: MitteEin Aufkleber, der an die am 7. Oktober 2023 von der Hamas entführten Geiseln erinnert wurde mit einem Aufkleber mit folgender Aufschrift überklebt: "Schluss mit der deutschen Unterstützung von Besatzungsterror in Palästina.“
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Veranstaltung in Schöneberg-Nord
08.09.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergBei einem Autokorso ausgehend vom Wittenbergplatz wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen und antisemitische Schilder gezeigt.
Quelle: RIAS Berlin -
Extrem rechte Propaganda in Wedding
08.09.2024 Bezirk: MitteAm S-Bahnhof Wedding wurde ein Aufkleber des Neonaziversandhandels "aktivde" entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Homofeindliche Beleidigung in der Ratiborstraße
08.09.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm Abend hat ein Mann gegen 18:30 Uhr in der Ratiborstraße zwei Frauen im Vorbeigehen homofeindlich beleidigt.
Quelle: Polizei Nr. 1845 -
Homofeindlicher Angriff in der Skalitzer Straße
08.09.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der vergangenen Nacht beleidigten drei Männer auf E-Scootern in der Skalitzer Straße eine Gruppe von Personen beim Vorbeifahren homofeindlich. Das Trio wendete und fuhr zu der Gruppe zurück. Ein Täter schlug einen 26-Jährigen aus der Gruppe gegen den Hinterkopf. Als ein 25-Jähriger dazwischen ging, schlugen und traten alle drei E-Scooter-Fahrer auf ihn ein. Zudem kam es zu weiteren homofeindlichen Beleidigungen. Eine angegriffene Person klagte über Schmerzen am Kopf, die andere erlitt Hautabschürfungen. Die Täter flüchteten. Alarmierte Einsatzkräfte nahmen in der Zeughofstraße einen 19-jährigen Tatverdächtigen fest, einen weiteren 20-jährigen in der Görlitzer Straße. Nach Feststellung der Identität wurden die Täter freigelassen.
Quelle: Polizei Nr. 1840 -
LGBTIQ*-feindliche Beleidigung in Kreuzberg
08.09.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs ereignete sich eine LGBTIQ*-feindliche Beleidigung in Kreuzberg. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: L-Support -
LGBTIQ*-feindlicher Angiff vor einem Kreuzberger Club
08.09.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs kam zu einem LGBTIQ*-feindlichen Angriff vor einem Kreuzberger Club. Weitere Informationen werden zum Schutz der Personen nicht veröffentlicht.
Quelle: L-Support -
LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Alt-Treptow
08.09.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickNachdem drei Männer in Kreuzberg zwei Frauen homofeindlich beleidigten, trafen die Frauen die Täter in Begleitung von zwei weiteren Männern an der Ecke Lohmühlenstr./ Karl-Kunger-Str. wieder und konfrontierten sie mit ihrem Verhalten. Daraufhin schlugen die Männer erst den Begleiter der Frauen ins Gesicht und traten dann auf die Frauen ein. Erst das Eingreifen eines Passanten konnte die Gewalt beenden.
Quelle: Polizeimeldung vom 09.09.24, Bericht Betroffene -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Oberschöneweide
08.09.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Edisonstr./ Griechische Allee wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber nahm Bezug auf die LGBTIQ*-feindliche, antifeministische und nationalistische Kampagne "Stolzmonat": Diese wurde während des Pride Months durchgeführt, um diesen, sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ*, lächerlich zu machen und zu delegitimieren.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Rassistische Diskriminierung bei einer Behörde in Mitte
08.09.2024 Bezirk: MitteBei einer Behörde im Bezirk Mitte kam es zu einem Vorfall von rassistischer Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Rassistische Schmierereien in Mariendorf
08.09.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAn der Bushaltestelle Am Friedhof Mariendorf der Buslinie 277 wurde erneut mit schwarzem Filzstift „No Islam“ und „AfD“ auf die Fahrplantabelle geschmiert. Derartige Schmierereien mit der gleichen Schriftart wurden an dieser Haltestelle bereits mehrfach festgestellt.
Quelle: Einzelperson über Signal -
Rassistische Schmiererei in Pankow
08.09.2024 Bezirk: PankowIn der Berliner Straße Ecke Breite Straße wurde eine Schmiererei mit dem Zahlencode "444" (Deutschland den Deutschen) entdeckt. Der Zahlencode wendet sich gegen Bevölkerungsgruppen und Religionen, die von der extremen Rechten nicht als Deutsche akzeptiert werden, also beispielsweise Deutsche mit Migrationshintergrund, Asylsuchende, Muslime und Jüd*Innen
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Rassistische und antisemitische Schmierereien an der HU
08.09.2024 Bezirk: MitteAuf den Toiletten der Mensa Nord der Humboldt-Universität in der Hannoverschen Straße in Mitte wurden extrem rechte Schmierereien mit rassistischen und antisemitischen Inhalten entdeckt und entfernt.
Quelle: Referat für Antifaschismus, ASTA der HU -
Schmiererei gegen politische Gegner*innen und "III. Weg"-Aufkleber in Marzahn-Süd
08.09.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Marchwitzastraße wurde eine Vielzahl an Aufklebern der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Am Abend wurde zudem eine "FCK AFA" (= Fuck Antifa)-Schmiererei im Pyramidenring gesichtet.
Quelle: Augenzeug*innen -
Schriftzug gegen Antifaschist*innen in Niederschöneweide
08.09.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Schöneweide wurde an einem Baustellenzaun der Schriftzug "Anti-Antifa-Zone" entdeckt. Anti-Antifa ist eine Methode der Bedrohung, die Neonazis bereits seit den 90ziger Jahren praktizieren.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Vielzahl an "III. Weg"- und extrem rechten Aufklebern
08.09.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Abend wurden neun Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" sowie zwei weitere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Kurz darauf wurden im Boulevard Kastanienallee zusätzlich drei Plakate des "Dritten Wegs" gefunden und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Vielzahl an NS-verherrlichender und extrem rechter Propaganda in Mahlsdorf
08.09.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tramhaltestelle S-Bahnhof Mahlsdorf wurde am Nachmittag eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt und entfernt. Am Abend wurde zudem eine Vielzahl an extrem rechten und neonazistischen Aufklebern gesichtet und teilweise zerkratzt oder entfernt. Diese richteten sich zum Teil gegen Antifaschist*innen, andere bildeten die "Schwarze Sonne" ab.
Quelle: Augenzeug*innen -
Antisemitische Schmiererei an Friedhofsmauer Zossener Straße
07.09.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin Graffiti eines Künstlers auf der Friedhofsmauer in der Zossener Straße wurde erneut beschmiert. Nachdem die Worte „Head Kike“ von der letzten Schmiererei übermalt wurden, wurde nun das Wort „Kike“ wieder hinzugefügt und um die Worte „Free Gaza“ ergänzt.
Kike ist ein Schimpfwort für Jüd*innen.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei auf Toilette einer Gastronomie in Kreuzberg
07.09.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Person entdeckte eine antisemitische Schmiererei auf dem Toilettensitz in einer Gaststätte in Kreuzberg. Als sie einen Mitarbeiter darauf hinwies und ihn bat, die Schmiererei zu entfernen, wurde die Person unwirsch abgewiesen. Auch eine weitere Mitarbeiterin sagte nur, dass sie die Schmiererei nicht entfernen werde, weil sie sie nicht angebracht habe.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmierereien in Reinickendorf-Ost
07.09.2024 Bezirk: ReinickendorfIn der Nähe des Schäfersees im Ortsteil Reinickendorf wurden antisemitische und extrem rechte Schmierereien auf einem Geländer bemerkt und überklebt bzw. überschrieben. Linke Personen wurden als "Zecken" und "Antifa Dreck" beschimpft. Mit der Aussage "Alles gekaufte Zecken (Soros)" wurde Bezug auf antisemitische Verschwörungserzählung rund um den US-amerikanischen Milliardär George Soros genommen.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Antisemitismus auf Demonstration in Kreuzberg
07.09.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergBei einer pro-palästinensischen Demonstration in Kreuzberg wurde u.a. auf Höhe Baerwaldstraße „Falasteen arabiya“ („Palästina ist arabisch“) gerufen, womit Israel das Existenzrecht abgesprochen wird. Eine Teilnehmerin schrie in Richtung einer proisraelischen Gegenkundgebung „Haut ab ihr Zios“. Dies kann als Chiffre für Jüdinnen*Juden verstanden werden. Auf einem T-Shirt waren die Umrisse Israels gemalt, ausgefüllt wurde das Land mit den Farben der Flagge der palästinensischen Autonomiegebiete, womit ebenfalls Israel das Existenzrecht abgesprochen wird. Auf einem weiteren T-Shirt war zudem die Comicfigur „Handala“, welche meist im Kontext der Israel-Boykott-Kampagne "BDS" verwendet wird, zu sehen.
Quelle: Amadeu-Antonio-Stiftung, JFDA e.V. -
Einschüchterungsversuch gegen politische Gegner*innen beim Demokratiefest in Hellersdorf
07.09.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn Hellersdorf fand das Demokratiefest "Schöner leben ohne Nazis" statt. In diesem Zusammenhang wurden Jugendliche aus einem Neonazinetzwerk am Rande der Veranstaltung wahrgenommen, die politische Gegner*innen gezielt abfotografierten. Das gezielte Fotografieren von Personen ist eine Strategie der Anti-Antifa-Arbeit, die Neonazis verfolgen, um ihre politischen Gegner*innen einzuschüchtern.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Marzahn-Mitte
07.09.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Brodowiner Ring wurden extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber wirbt für einen Neonaziversand.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte und "III. Weg"-Aufkleber in Hellersdorf-Nord
07.09.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn Hellersdorf-Nord wurden mehrere extrem rechte Aufkleber, deren Motive sich gegen politische Gegner*innen richteten sowie zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und teilweise entfernt.
Quelle: Augenzeug*innen -
"Israel" auf Schild der Pankower Städtepartnerschaft durchgestrichen
07.09.2024 Bezirk: PankowIn der Nähe der Bus- und Tram-Haltestelle "Pankow Kirche" wurde auf einem offiziellen Hinweisschild der Städtepartnerschaft zwischen Pankow und der israelischen Stadt Ashkelon, das Wort "Israel" durchgestrichen. Dies kann als antisemitische Delegitimierung des jüdischen Staates bewertet werden.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt -
LGBTIQ*-feindliche Pöbelei in Plänterwald
07.09.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAls die 'Reclaim Yor Kiez'-Demonstration durch den Dammweg zog, wurden Teilnehmende aus einer Gruppe heraus bepöbelt, die von der Polizei abgeschirmt wurde. Einige Teilnehmende holten sich noch Getränke im Supermarkt, während die Demonstration weiterzog. Sie wurden queerfeindlich beleidigt und mit Schlägen bedroht, wobei die Gruppe mit Hunden immer näher auf die Betroffenen zuging.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Muslimfeindliche Beleidigung am U-Bhf. Gleisdreieck
07.09.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Frau wurde am U-Bahnhof Gleisdreieck von einem Unbekannten antimuslimisch-rassistisch beleidigt.
Quelle: Register Mitte -
Rassistische Pöbelei am Mahnmal Lindenufer
07.09.2024 Bezirk: SpandauMitglieder der Mahnwache für Toleranz und ein friedliches Miteinander und des Spandauer Netzwerks für Demokratie, Toleranz, Respekt und Vielfalt versammelten sich am Samstag vor dem Mahnmal für die ermordeten Jüdinnen*Juden am Lindenufer, um gegen die Schmierereien zu protestieren, die auf dem Mahnmal entdeckt wurden. Ein älterer Mann und eine Frau liefen vorbei und lasen das Transparent der Mahnwache ("Mahnwache für Toleranz und ein friedliches Miteinander − gegen Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit"). Der Mann ballte seine Faust in Richtung Mahnwache und brüllte laut und wütend eine rassistische Pöbelei.
Quelle: Register Spandau -
Rassistischer Angriff in Wilmersdorf
07.09.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEin 29-jähriger Mann wurde gegen 12:00 Uhr in der Ringbahn S41 zwischen den Stationen Bundesplatz und Heidelberger Platz von einem unbekannten Mann aufgrund von anti-Schwarzem Rassismus beleidigt und ins Gesicht geschlagen. Der Mann erstattete Anzeige bei der Polizei.
Quelle: ReachOut -
Schriftzug der "NRJ" in Friedrichshagen
07.09.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Emrichstr. wurde der Schriftzug "NRJ" entdeckt. Es handelt sich um die Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg".
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Strukturelle Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt
07.09.2024 Bezirk: BerlinweitEine Person erlebte anti-Schwarzen-Rassismus bei der Arbeit. Weitere Informationen werden nicht veröffentlicht.
Quelle: EOTO- Each One Monitoring -
Ableistische Diskriminierung am Arbeitsplatz
06.09.2024 Bezirk: LichtenbergEine werkstattbeschäftigte Person wurde von ihrem Arbeitgeber zum Renteneintritt gebeten, obwohl sie noch nicht das 65-jährige Lebensjahr erreicht hat und das Wunsch- und Wahlrecht gilt. Weitere Informationen werden zum Schutz der betroffenen Person nicht veröffentlicht. Das Datum des Vorfalls wurde anonymisiert.
Quelle: Lichtenberger Beauftragte für Menschen mit Behinderung