Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
01.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Rhinstraße wurde eine Schmiererei von einem Hakenkreuz sowie einer „Lebensrune“ entdeckt. Die Lebensrune wurde zur NS-Zeit systematisch als völkisches Ersatzsymbol für Geburtsdaten und auf SS-Grabstätten genutzt. Ihre Verwendung dient bis heute der Verherrlichung der nationalsozialistischen Ideologie.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
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LGBTIQ*-feindliche Beleidigungen am Ostkreuz
01.02.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin etwa 60-jähriger Union-Fan in Begleitung mehrerer anderer erwachsener Männer beleidigte gegen 22:00 Uhr auf einer Rolltreppe am S-Bhf. Ostkreuz zwei queere junge Personen mit abwertenden und sexualisierenden Begriffen.
Quelle: Berliner Register -
LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Steglitz
01.02.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn einem Bus der Linie M85 wurden zwei lesbische Frauen, die sich küssten, von einem Fahrgast erst beleidigt und dann körperlich angegangen. Der Fahrgast beschimpfte die Frauen lesbenfeindlich und schubste sie dann. Andere Fahrgäste griffen ein und zeigten sich solidarisch mit den Frauen.
Quelle: Maneo Berlin; Polizeimeldung Nr. 0305 vom 02.02.2025 -
LGBTIQ*-feindliche strukturelle Benachteiligung in Treptow-Köpenick
01.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Bezirk fand eine queerfeindliche Benachteiligung gegenüber Geflüchteten statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum verändert und es werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: QueerHome* -
Neonazi-Propaganda in Mahlsdorf
01.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfRund um den S-Bahnhof Mahlsdorf wurden diverse extrem rechte Aufkleber und Schmierereien entdeckt, darunter ein Hakenkreuz an der Tramstation, sowie ein Keltenkreuz mit dem Zusatz „Defend Berlin“ an der Bahnbrücke. Rund um den Bahnhof klebten außerdem Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel, die sich u.a. gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten. Zudem wurde in Mahlsdorf-Süd auf der Rückseite eines Wahlaufstellers der homofeindliche Schriftzug „Schwule sterben aus“ entdeckt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Neonazistischer Zahlencode in Adlershof
01.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Adlergestell wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
NS-verherrlichender Aufkleber in Hellersdorf-Süd
01.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Eingangsschild des U-Bahnhofs Cottbusser Platz klebte erneut ein Aufkleber mit der Aufschrift „I (Herz) HTLR“ (Ich liebe Hitler).Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Queerfeindliche Bedrohung im Bus
01.02.2025 Bezirk: PankowEin Mann pöbelte morgens eine Person im Bus mehrfach aus queerfeindlicher Motivation an und sprach Todesdrohungen gegen die Person aus.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Queerfeindliche Diskriminierung in Reinickendorf
01.02.2025 Bezirk: ReinickendorfIn Reinickendorf fand eine queerfeindliche Benachteiligung gegenüber Geflüchteten statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum verändert und es werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: QUEERHOME* -
Queerfeindliche Neonazi-Aufkleber in Hellersdorf-Nord
01.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Louis-Lewin-Straße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand gefunden und entfernt. Auf dem anti-antifaschistischen Motiv stand „Antifa-freie Zone“ vor einer schwarz-weiß-roten-Reichsflagge sowie je einem durchgestrichenen Antifa-Logo, einem durchgestrichenen Punk und einer durchgestrichenen trans Person. In der Teupitzer Straße/Mittenwalder Straße wurde auf einem Straßenschild ein Aufkleber von der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ mit der Aufschrift „Homopropaganda Stoppen“ entdeckt und überklebt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistische Bedrohung in Prenzlauer Berg
01.02.2025 Bezirk: PankowAn der Tramhaltestelle S-Bahnhof Landsberger Allee bedrohte ein etwa 55-jähriger Mann einen jungen Mann verbal mit dem Tod. Er sagte dem jungen Mann: „F..., Du wirst bald aufgeschlitzt“. Dabei benutzte er ein rassistisches Schimpfwort für Menschen aus Südostasien. Nachdem er die Drohung ausgesprochen hatte, verließ der Betroffene die Situation ruhig mit seiner Partnerin.
Quelle: Meldeformular Pankower Register -
Rassistische Pöbelei und NS-verherrlichendes Lied in Pankow
01.02.2025 Bezirk: PankowAn einer Schule im Bezirk Pankow kam es zu einem rassistischen und NS-verherrlichende Vorfall gegenüber einer Lehrkraft. Ein*e Lehrer*in berichtete, dass er*sie von Schüler*innen wiederholt rassistisch beleidigt wurde, unter anderem wegen des Akzents und des Nachnamens. Ein Schüler spielte während des Unterrichts das Lied „Auf der Heide blüht ein kleines Blümelein“ über den Schulcomputer ab. Mehrere Schüler lachten, eine Schülerin filmte die Situation mit dem Handy. Die Lehrkraft stoppte den Unterricht und meldete den Vorfall der Schulleitung. Das Lied wurde währemd der Zeit des Nationalsozialismus geschrieben und für Propagandazwecke eingesetzt.
Quelle: Pankower Register -
Rassistischer Angriff in Neukölln
01.02.2025 Bezirk: NeuköllnIn Neukölln ereignete sich ein rassistischer Angriff.
Quelle: Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19-22451 -
Rassistischer Angriff in Reinickendorf
01.02.2025 Bezirk: ReinickendorfIm Februar ereignete sich im Bezirk Reinickendorf ein rassistischer Angriff. Details und das Datum des Vorfalls sind nicht bekannt.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache 19/22451 -
Rassistischer Angriff in Treptow-Köpenick
01.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Bezirk Treptow-Köpenick ereignete sich ein rassistischer, körperlicher Angriff. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 22 451 -
Rassistische und gegen Antifaschist*innen gerichtete Pöbelei in Köpenick-Nord
01.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Nachmittag pöbelten drei junge Männer im Bus 269 in Köpenick-Nord. Sie grölten neben Fußballgesängen auch Parolen gegen Antifaschist*innen ("Antifa Fotzen"). Der Busfahrer wies die jungen Männer mehrfach zurecht, was jedoch wenig Erfolg hatte. Nach dem Aussteigen am S-Bahnhof Köpenick bepöbelten sie den Busfahrer von draußen rassistisch.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische und schwulenfeindliche Benachteiligung am Arbeitsplatz
01.02.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEin schwuler Mann aus Lateinamerika wurde an seinem Arbeitsplatz ausgebeutet und diskriminiert. Trotz fehlendem Arbeitsvertrag musste er seine Arbeit aufnehmen, erhielt jedoch für über einen Monat keinen Lohn. Zudem wurde er zu massiven unbezahlten Überstunden gedrängt. Da er kein Deutsch sprach, konnte er sich kaum gegen Missstände wehren oder seine Rechte geltend machen.
Neben der finanziellen Ausbeutung wurde er auch herablassend behandelt und in mehreren Situationen von einem Vorgesetzten sexuell belästigt.
Das Datum entspricht nicht den Vorfallsdaten, zudem wurden zum Schutz des Betroffenen weitere Details anonymisiert.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rechter Aufkleber in Köpenick-Nord
01.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle Mittelheide und der Bushaltestelle Filehner Str. wurde jeweils ein Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Reichsbürger am Brandenburger Tor
01.02.2025 Bezirk: MitteAuf dem Pariser Platz hielt ein Reichsbürger eine "Mahnwache" ab. Dabei zeigte er Reichsflaggen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Schriftzug gegen Antifaschist*innen in Baumschulenweg
01.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Werbeplakat in der Kiefholzstr. wurde der Schriftzug "FCK ANTIFA" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Schriftzug gegen Antifaschist*innen in Plänterwald
01.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Eichbuschallee wurde der Schriftzug "FCK Antifa!" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Verschwörungsidelogischer Aufkleber in Wilmersdorf
01.02.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Sächsischen Straße in Wilmersdorf wurde ein verschwörungsideologischer Aufkleber, der NS-Verbrechen relativierte, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register CW via Signal -
Verschwörungsideologische Propaganda in Mitte
01.02.2025 Bezirk: MitteAm Nordbahnhof im Ortsteil Mitte wurde ein verschwörungsideologischer Aufkleber, der das NS-Regime relativierte, entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Wahlkampfstände mit rassistischen Inhalten im Bezirk Reinickendorf
01.02.2025 Bezirk: ReinickendorfDie "AfD" Reinickendorf führte an verschiedenen Stellen im Bezirk Wahlkampfstände durch. In der Residenzstraße im Ortsteil Reinickendorf sowie in der Nähe des S-Bahnhofs Frohnau wurde die Wahlausgabe des "Blauen Boten" verteilt. Die Inhalte der Ausgabe werden wie folgt bewertet: Darin werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. Dabei werden Migrant*innen als Belastung für die Gesellschaft dargestellt, ihnen Integrationsverweigerung unterstellt und eine Verbindung zu Kriminalität suggeriert. Durch Begriffe wie „schleichende Islamisierung“ sowie die Gegenüberstellung von „hart arbeitenden Berlinern“ und Migrant*innen wird ein Bedrohungsszenario gezeichnet.
Quelle: Register Reinickendorf -
Angriff in der Ringbahn
31.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 17:30 Uhr stiegen am Ostkreuz zwei Jugendliche in die Ringbahn S42. Sie forderten einen 22-Jährigen auf, einen antirassistischen Aufnäher von seinem Rucksack zu entfernen. Als dieser sich weigerte, wurde er bedroht. Einer der Jugendlichen schlug ihm ins Gesicht und anschließend traten beide auf ihn ein. Der Betroffene blieb unverletzt. Im weiteren Verlauf stiegen die Täter am S-Bahnhof Landsberger Allee aus, riefen verfassungsfeindliche Parolen, zeigten den Hitlergruß und flüchteten.
Quelle: Tagesspiegel vom 02.02.25 -
Antiasiatisch-rassistischer Angriff mit Hitlergruß in der U-Bahn
31.01.2025 Bezirk: MitteIn einem Zug der U-Bahnlinie U2 zeigten zwei vermummte Angreifer am U-Bahnhof Klosterstraße den Hitlergruß und traten einem asiatisch wahrgenommenen Mann in den Bauch.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0294 vom 01.02.2025, Tagesspiegel vom 02.02.2025 -
Antimuslimisch rassistischer Sticker in Charlottenburg
31.01.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Mommsenstraße Ecke Wilmersdorfer Straße wurde ein antimuslimisch rassistischer Sticker entdeckt. Dieser trug die Aufschrift "Wir müssen draußen bleiben" und eine Abbildung von einem bewaffneten Mann und einer bewaffneter Frau mit religiöser, muslimischer Kleidung.
Quelle: Register CW via Signal -
Antisemitische Propaganda im Prenzlauer Berg
31.01.2025 Bezirk: PankowBei einem Aufkleber an der Tramhaltestelle Straßmannstraße, der ein Foto einer der von der Hamas am 7. Oktober 2023 entführten Geiseln zeigt, wurde das abgebildete Gesicht vollständig zerkratzt.
Quelle: RIAS -
Antisemitische Propaganda in Neukölln
31.01.2025 Bezirk: NeuköllnEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum verändert.
Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistischer Angriff in Neukölln
31.01.2025 Bezirk: NeuköllnIn Neukölln ereignete sich ein antiziganistischer Angriff. Zwei Mädchen saßen vor einem Imbiss und hörten dabei Musik auf Romanes. Eine Passantin beleidigte die beiden und schlug einem der Mädchen unvermittelt mit der Faust in das Gesicht.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in der Nähe vom S-Bahnhof Heinersdorf
31.01.2025 Bezirk: PankowIn der Bleicheröder Straße wurde ein Aufkleber entdeckt, der folgenden Wortlaut enthält: "FCK ANTIFA" und der sich damit gegen antifaschistisches Engagement richtet.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen am Bahnhof Zoo
31.01.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Nähe des Bahnhofs Zoologischer Garten in Charlottenburg wurde ein Sticker entdeckt und entfernt, der sich mit der Aufschrift "FCK ANTIFA" gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete.
Quelle: Register Mitte -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Fennpfuhl
31.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Franz-Jacob-Straße Ecke Karl-Lade-Straße wurde an einem Stromkasten ein Aufkleber, der aus einem extrem rechten Versandhandel stammt, entdeckt. Er titetelte: "Ganz Deutschland hasst die Antifa!" und richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Lichtenberger Register -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Friedrichsfelde
31.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Ribbecker Straße Ecke Rummelsburger Straße wurde ein Aufkleber gefunden und entfernt, der auf sozialdarwinistische Weise politische Gegner*innen der extremen Rechten verunglimpft.
Quelle: Lichtenberger Register -
Beleidigungen, rassistischer Angriff und Hitlergruß in Prenzlauer Berg
31.01.2025 Bezirk: PankowAn der U-Bahn-Station Senefelderplatz riefen zwei Angreifer verfassungswidrige Parolen und zeigten den Hitlergruß. Sie beleidigten eine Person rassistisch und danach schlugen dem 25-jährigen jungen Mann (asiatisch gelesen) ins Gesicht. Die Angreifer ließen erst von dem jungen Mann ab, als zwei Frauen eingriffen. Anschließend flüchteten sie.
Quelle: Tagesspiegel 02.02.2025 -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf
31.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Parkplatz eines Supermarkts in der Louis-Lewin-Straße Ecke Theaterplatz fanden sich zwei Aufkleber, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten. Am nächsten Morgen fand sich am selben Supermarkt der Aufkleber „Antifafreie Zone“, der aus einem extrem rechten Versandhandel stammt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Marzahn
31.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfVor einem Supermarkt in der Märkischen Allee Ecke Poelchaustraße fand sich ein Aufkleber, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
31.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Ribnitzer Straße wurde an einem Glascontainer ein Aufkleber mit der Aufschrift "Lesen, lieben, kämpfen" entdeckt und entfernt, der für einen extrem rechten Versandhandel warb.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Reichsbürgerbemerkungen bei einer Bundesbehörde
31.01.2025 Bezirk: MitteEine Zeuge berichtete, dass ein Angestellter einer Bundesbehörde wiederholt extrem rechte Bemerkungen gemacht habe darüber, dass er dass parlamentarisch-demokratische System grundlegend ablehne. Dabei habe er unter Kolleg*innen auch Reichsbürgerideologie verbreitet.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Sticker vor dem Rathaus Spandau
31.01.2025 Bezirk: SpandauAuf dem Werner-Salomon-Platz wurde ein extrem rechter Sticker entdeckt und entfernt, der für den Neonazi-Aufmarsch am 15. Februar 2025 in Dresden warb. Dieser fand anlässlich des 80. Jahrestags der Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg statt.
Quelle: Bezirkliche Anlaufstelle -
Facebook-Beiträge von "Die Heimat" Reinickendorf im Januar
31.01.2025 Bezirk: Reinickendorf"Die Heimat" Reinickendorf veröffentlichte im Januar einige Facebook-Beiträge. Diese behandelten Themen wie Migration, grüne Politik, Altersarmut sowie Veranstaltungen des Ortsverbandes. In einem Post stand: "Ist es wirklich positiv, Messerstechereien, Kindermorde oder Gruppenvergewaltigungen zu ertragen? Ist es klug, die Verdrängung der eigen Kultur widerstandslos hinzunehmen? Wir denken das nicht!" Dieser Beitrag steht beispielhaft für die rassistischen Argumente auf der Seite. Eine vermeintlich nicht-deutsche "Kultur" wird als Ursache von Gewalttaten dargestellt. Außerdem wird Migration als Bedrohung einer vermeintlich homogenen deutschen Kultur dargestellt und zu Widerstand aufgerufen. In weitern Beiträgen wurden radikale Abschottung und Abschiebungen als Lösung präsentiert und den regierenden Parteien eine Mitschuld an Anschlägen gegeben.
Quelle: Register Reinickendorf -
Großflächiges Graffiti des "III. Weg" in Müggelheim
31.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Odernheimer Str. wurde ein großflächiges Graffiti mit dem Inhalt "NRJ x D2W" entdeckt. Es handelt sich dabei um die Abkürzung der Jugendorganisation der extrem rechten Kleinstpartei von "Der III.Weg".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Hakenkreuz in Marzahn
31.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Kreisbüro der SPD in der Marzahner Promenade fanden sich den Nationalsozialismus verherrlichende und rassistische Parolen: „NS“ (für Nationalsozialismus), „DDD“ (für: „Deutschland den Deutschen“) sowie zweimal der Code 1161 (für: „Anti-Antifa“). Daneben fand sich ein missglücktes Hakenkreuz.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Hitlergruß in Prenzlauer Berg
31.01.2025 Bezirk: PankowAm S-Bahnhof Landsberger Allee riefen zwei Jugendlichen einem Mann verfassungsfeindliche Parolen zu und machten den Hitlergruß, bevor sie in unbekannte Richtung flüchteten.
Quelle: Polizeimeldung vom 01.02.2025 -
Homofeindliche Pöbelei in der Ringbahn
31.01.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Ringbahn auf Höhe der Station Neukölln kam es zu einer homofeindlichen Pöbelei durch einen alkoholisierten Mann. Der Mann richtete die Beleidigungen gegen eine Gruppe von Erwachsenen und stieg anschließend aus der Bahn.
Quelle: Register Neukölln -
Neonazistische Aufkleber in Marzahn
31.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Max-Herrmann-Straße, nahe der gleichnamigen Haltestelle, fanden sich mehreren neonazistische Aufkleber der NPD (inzwischen: Die Heimat), die sich gegen queere Familien richteten. Daneben fanden sich Aufkleber mit dem Fußball-bezogenen Slogan „Scheiß St. Pauli“, wobei der FC St. Pauli hier für einen von der extremen Rechten als politischer Gegner angesehener Fußballverein steht.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistische Diskriminierung in Reinickendorfer Unterkunft
31.01.2025 Bezirk: ReinickendorfIn einer Sammelunterkunft im Bezirk Reinickendorf kam es zu fortgesetzten rassistischen Diskriminierungen einer Schwarzen Person.
Quelle: NARUD e.V. -
Rassistische Propaganda in Mahlsdorf
31.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Parkplatz Hönower Straße Ecke Fritz-Reuter-Straße fanden sich die extrem rechten Aufkleber: „White Lives Matter“ sowie „Love Football Hate Antifa“.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistischer NPD-Aufkleber auf SPD-Plakat im Wedding
31.01.2025 Bezirk: MitteIn der Brüsseler Str. wurde ein rassistisch-einwanderungsfeindlicher Aufkleber der NPD (inzwischen "die Heimat") auf einem SPD-Wahlplakat entdeckt und entfernt.
Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung -
Zerstörtes Wahlplakat in Zehlendorf
31.01.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfEin Wahlplakat einer Grünen-Politikerin wurde mit einem Sticker beklebt, der sich gegen die Partei richtete. Außerdem wurde das Plakat zerstört. Aufgrund der Vorgehensweise kann von einer gezielten Zerstörung ausgegangen werden.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal