Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
08.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Neuen Grottkauer Straße fanden sich am Forum Kienberg und an einem Supermarkt daneben fanden sich rassistische Aufkleber der Kleinstpartei „Der III. Weg“ sowie der Zahlencode 444 (für „Deutschland Den Deutschen“). In der nahe gelegenen Maxie-Wander-Str. fand sich vor der Geflüchtetenunterkunft ein Aufkleber der Berliner Parteigliederung von „Der III. Weg“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
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Neonazistische Propaganda in Marzahn
08.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Fußgängerbrücke des S-Bahnhofs Berlin-Ahrensfelde klebten ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“, die rassistische Parole „White Lives Matter“. In der Havemannstraße, Höhe Wörlitzer Straße fanden sich ein Aufkleber in den Reichsfarben Schwarzweißrot sowie in der Nähe ein weiterer Sticker von „Der III. Weg“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
NS-verherrlichende Zahlencodes in Baumschulenweg
08.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem S-Bahnhof Baumschulenweg wurde an einem Automaten zweimal der NS-verherrlichende Zahlencode "88" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Queerfeindliche Bedrohung in der U7
08.01.2025 Bezirk: NeuköllnAn der Grenzallee in der U-Bahnlinie 7 wurde ein Mann aus queerfeindlicher Motivation bedroht. Ein Jugendlicher saß dem Betroffenen gegenüber und sprach ihn mit den Worten "Hallo Señorita!" und einer anzüglichen Mimik an. Die betroffene Person rollte daraufhin mit den Augen und versuchte, sich abzuwenden. Der Jugendliche drehte sich zu seinen vier Begleitern um und machte sich über den Betroffenen lustig, indem er seine Sitzposition nachspielte. Der Betroffene reagierte und fragte: "Alles ok bei dir?!", worauf der Jugendliche "Ja bei dir? Ja okay, behalt halt deine Kopfhörer auf!" entgegnete. Danach stieg ein Teil der Gruppe aus der U-Bahn. Die betroffene Person hat die Situation als bedrohlich wahrgenommen.
Quelle: Register Neukölln -
Queerfeindliche Diskriminierung bei Jobcenter Tempelhof-Schöneberg
08.01.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEine nichtbinäre trans Person mit dem amtlich eingetragenen Geschlechtseintrag divers bezieht Bürgergeld. Bisher hatte das Jobcenter die Person entgegen des amtlichen Geschlechtseintrags mit falschem Geschlecht geführt. Im Antragsmonat erfolgte die Zahlung zunächst korrekt. In den zwei Folgemonaten blieben die Leistungen aber vollständig aus, ohne Erklärung oder schriftlicher Mitteilung.
Letztlich wurde der Person mitgeteilt, dass ein Fehler auf dem IT-Server der Grund für das Ausbleiben der Zahlungen war. Nachdem der Geschlechtseintrag der Person in der Akte ohne Absprache plötzlich doch auf divers umgestellt worden war, konnte die Akte nicht mehr zugeordnet werden, weil der Geschlechtseintrag in der Rentenversicherung nicht mehr mit der Jobcenterakte übereinstimmte.
Quelle: Lichtenrade Solidarisch -
Antifeministischer Shitstorm gegen Lichtenberger Grünen-Politikerin
07.01.2025 Bezirk: LichtenbergDie Bundesvorsitzende der Grünen Jugend, die auch Mitglied im Kreisverband der Grünen in Lichtenberg ist, erhielt online zahlreiche Hass-Nachrichten und Kommentare, teils mit offenen Gewaltandrohungen. Der Shitstorm aus dem (extrem) rechten Milieu nahm ein Foto auf Instagram von ihr im Bikini zum Anlass, um sie auf sexistische Weise herabzuwürdigen und als linkes Feindbild zu markieren.
Quelle: Tagesspiegel vom 07.01.2025 -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
07.01.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag, demzufolge Jüdinnen und Juden Deutschland entweder verlassen sollten oder ihnen die Vernichtung drohe.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Beleidigung in Nord-Neukölln
07.01.2025 Bezirk: NeuköllnIn Nord-Neukölln hat sich ein antisemitischer Vorfall ereignet. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Register Neukölln -
Antisemitische Schmiererei im Bezirk Pankow
07.01.2025 Bezirk: PankowAn einer Mauer wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
Quelle: RIAS -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Rosenthal
07.01.2025 Bezirk: PankowAn der Straßenbahnhaltestelle Rosenthal Nord wurde eine Aufkleber gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt, die die folgenden Slogan enthält "Linker Lump, zur praktischen Arbeit". Der Slogan „Linker Lump, zur praktischen Arbeit“ ist der extremen Rechten zuzuordnen, da er politische Gegner*innen abwertet, an nationalsozialistische Zwangsarbeitspraktiken erinnert und extreme rechte Rhetorik bedient.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Behindertenfeindliche Diskriminierung in Mitte
07.01.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall von behindertenfeindlicher Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Propaganda in Lichterfelde
07.01.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf dem Bahnsteig und in der Bahnhofshalle des Bahnhofs Lichterfelde Ost wurden mehrere Aufkleber mit diskriminierenden und extrem rechten Inhalten entdeckt. Außerdem gab es mehrere Schmierereien. Die Sticker und Schmierereien richteten sich z.B. gegen politische Gegner*innen. Die Darstellung eines Aufklebers war transfeindlich. Ein weiterer Sticker hatte rassistische Inhalte. Die Aufkleber sind über extrem rechte Versandhandel zu beziehen.
Quelle: Bürger*innenmeldungen über Sozialen Messenger -
Extrem rechte Propaganda in Mahlsdorf
07.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Parkplatz eines Supermarkts am S-Bahnhof Mahlsdorf in der Hönower Straße klebten zwei Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Marzahn
07.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tramhaltestelle Jan-Petersen-Str. hingen zwei Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten, einer davon war auch antifeministisch. In der Buslinie 197 fand sich an einem Sitz die Schmiererei „1161“, der Code steht für Anti-Antifa, eine neonazistische langjährige Kampagne.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Marzahn
07.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Helene-Waigel-Platz fand sich das Graffiti: „Anti-Antifa Kiez“. Die Anti-Antifa ist eine langjährige Kampagne von Neonazis.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
07.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Ribnitzer Straße wurde ein Aufkleber in Reichsfarben mit Reichsadler, auf dem in Frakturschrift "Deutschland meine Heimat" stand, entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuz bei Neuköllner Wohnprojekt
07.01.2025 Bezirk: NeuköllnAn das Hoftor eines Gemeinschaftwohnprojekts in Nord-Neukölln wurde ein Hakenkreuz geschmiert. Da das Haus als linkes Wohnprojekt gilt, ist von einer gezielten Beschmierung auszugehen.
Quelle: Register Neukölln -
Hakenkreuze in Hellersdorf
07.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Personalgebäude auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Louis-Lewin-Straße waren zwei Hakenkreuze eingeritzt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
LGBTIQ*-feindliche Propaganda an der Warschauer Straße
07.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn der M10-Haltestelle am U-Bahnhof Warschauer Straße wurden mehrere LGBTIQ*-feindliche Sticker entfernt. Abgebildet war eine Faust, die auf einen Regenbogen schlägt, und der Text: "Es gibt nur zwei Geschlechter".
Quelle: Berliner Register -
Neonazistische Propaganda in Hellersdorf
07.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Zossener Straße fand sich ein Graffiti mit dem Schriftzug der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“. In der Spremberger Straße fand sich ein Aufkleber gegen Gegner*innen der extremen Rechten des Versandhandels „Druck18“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
NS-verherrlichende Propaganda in Kaulsdorf
07.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Vorplatz des S-Bahnhofs Kaulsdorf in der Heinrich-Grüber-Straße fand sich der den Nationalsozialismus verherrlichende Sticker: „I <3 HTLR“ (für: „Ich liebe Hitler“).Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistische Bedrohung in Lichtenberg
07.01.2025 Bezirk: LichtenbergEs fand ein Fall von anti-Schwarzer, rassistischer Bedrohung im Bezirk Lichtenberg statt. Zum Schutz der betroffenen Personen wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: EOTO / Each One Monitoring -
Rassistische Propaganda in Hellersdorf
07.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Boulevard Kastanienallee fanden sich vier Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“, davon drei mit der rassistischen Parole „Deutschland den Deutschen“. Daneben fand sich der rassistische Aufkleber „Nein zum Heim“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistischer Vorfall am Wohnungsmarkt in Spandau
07.01.2025 Bezirk: SpandauIm Bezirk Spandau ereignete sich ein rassistischer Vorfall im bestehenden Wohnverhältnis. Zum Schutz der betroffenen Personen wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Der Vorfall dauerte über einen längeren Zeitraum an. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.
Quelle: Fair Mieten – Fair Wohnen -
Wieder Hakenkreuze am Bahnhof Köllnische Heide
07.01.2025 Bezirk: NeuköllnAm S-Bahnhof Köllnische Heide wurden auf mindestens drei Infokästen große Hakenkreuze gesichtet. Diese wurden inzwischen entfernt.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Anti-Antifa-Sticker in Schöneberg-Süd
06.01.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEin Sticker mit der Aufschrift "FCK ANTIFA" wurde auf eine Anzeigetafel im U-Bahnhof Eisenacher Straße geklebt. Auf dem Sticker war außerdem sehr klein das Zitat des italienischen Sozialisten Ignazio Silone zu lesen: "Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: 'Ich bin der Faschismus.' Nein, er wird sagen: 'Ich bin der Antifaschismus.'" Silone floh vor dem italienischen Faschismus ins Exil und hatte auch eben jenen Faschismus vor Augen als er diese Warnung aussprach.
Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
06.01.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
06.01.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
06.01.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-BeitragQuelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Angriff auf Pressevertreterin in der Reichenberger Straße
06.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen Mittag wurde eine journalistische Mitarbeiterin des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus in der Reichenberger Straße von einer Frau erst als „Zionazi“ beschimpft und kurz darauf zweimal ins Gesicht geschlagen.
Quelle: Tagesspiegel vom 06.01.25, Reporter ohne Grenzen, JFDA -
Antisemitischer Angriff in Neukölln
06.01.2025 Bezirk: NeuköllnEs ereignete sich ein antisemitischer Angriff. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Sticker in der Reichenberger Straße
06.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen Mittag wurde ein antisemitischer Sticker, der die "Hamas" verherrlichte, in der Reichenberger Straße entfernt.
Quelle: JFDA -
Antisemitische Veranstaltung in Hellersdorf
06.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Zuge der Besetzung eines Hochschulgebäudes wurden u.a. antisemitische und terrorverherrlichende Parolen gerufen und auch entsprechende Schriftzüge auf Zettel an die Wände geklebt.Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Gropiusstadt
06.01.2025 Bezirk: NeuköllnIn einer Parkanlage zwischen den Bahnhöfen Johannisthaler Chaussee und Britz-Süd wurden mehrere Aukleber eines extrem rechten Versandhandels gesichtet und entfernt. Diese richteten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
"DJV"-Schmiererei und eine Vielzahl an neonazistischen Aufkleber in Mahlsdorf
06.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfNachmittags wurde in der Nähe des S-Bahnhofes Mahlsdorf wurde eine Schmiererei der neonazistischen Jugendgruppe "Deutsche Jugend Voran" entdeckt.
Am Abend wurden an einem Fahrradständer eines Supermarktes sieben neonazistische Aufkleber gesichtet. Drei davon gehörten zu der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg". Einer richtete sich gegen Antifaschist*innen als politische Gegner*inner der extemen Rechten. Die anderen drei waren NS-verherrlichende Aufkleber mit der Schwarzen Sonne als Motiv.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber im Märkischen Viertel
06.01.2025 Bezirk: ReinickendorfIm Märkischen Viertel wurden in dem Gebiet, welches durch den Senftenberger Ring eingefasst ist, über 20 extrem rechte Aufkleber bemerkt. Ein Großteil der Aufkleber waren in der Nähe der Bettina-von-Arnim-Oberschule angebracht. Inhaltlich richteten sich viele der Sticker gegen Antifaschismus, queere Personen, Migrant*innen und Muslim*innen und "Pädophilie". Sie griffen außerdem eine nationalsozialistische Ästhetik auf, verbreiteten völkische Botschaften, idealisierten kämpferische Männlichkeit und beschworen die Verbindung zu Russland. Am Wilhelmsruher Damm in der Nähe der Charlie-Chaplin-Grundschule wurde zudem ein weiterer queerfeindlicher Aufkleber bemerkt und entfernt. Der Aufkleber zeigte eine imitierte Regenbogenflagge in schwarz-rot-gelb mit der Aufschrift "#Stolzmonat". Unter dem Hashtag wendete sich die extreme Rechte gegen den Pride-Monat der queeren Bewegung.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extrem rechte Propaganda in Biesdorf
06.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle Eitelstraße in der Oberfeldstraße klebte der rassistische Aufkleber „Refugees not welcome“. Am U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz klebten an einer Wand Aufkleber, die Adolf Hitler verherrlichten, und weitere rassistische Propaganda.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechter Sticker am U-Bhf. Samariterstraße
06.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm U-Bhf. Samariterstraße wurde ein Sticker mit der Aufschrift "In uns brennt die schwarze Sonne" eines extrem rechten Onlinehandels entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte und rassistische Bedrohung in der Tram
06.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn einer Tram der Linie M17 wurde ein Fahrgast von einem Mann mit zwei Hunden bedroht. Der Mann mit den Hunden hatte zunächst einen Jugendlichen aus rassistischer Motivation angepöbelt und bedroht. Als ein Fahrgast Zivilcourage zeigte und den Mann aufforderte, die Bedrohungen gegen den Jugendlichen zu unterlassen, beleidigte der Mann ihn, machte Fotos von ihm und forderte ihn auf, die Tram zu verlassen. Auch zwei weitere Fahrgäste zeigten dann Zivilcourage und standen dem Betroffenen bei. Schließlich verließ der Mann die Tram.
Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuz im Märkischen Viertel
06.01.2025 Bezirk: ReinickendorfAm Skatepark am Senftenberger Ring im Märkischen Viertel wurde auf einer Mauer eine NS-verherlichende Sprüherei bemerkt. Die Aufschrift "FCK AfD" wurde mit einem Hakenkreuz und an einer anderen Stelle mit "Love AfD" übersprüht. Über dem Hakenkreuz wurde der Zahlencode "1611" gesprüht. Normalerweise wird der Code "1161" stellvertretend für "Anti-Antifaschistische-Aktion" verwendet.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Mehrere rassistische und "III. Weg" Aufkleber in Hellersdorf-Ost
06.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfRund um den U-Bahnhof Hellersdorf und Elstawerdaer Platz wurde eine Vielzahl an extrem rechten und neonazistischen Aufklebern entdeckt. Mehrere davon richteten sich gegen geflüchtete und flüchtende Menschen. Andere waren von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg". Unter den Aufklebern war auch ein NS-verherrlichender Aufkleber, welcher die Liebe zu Adolf Hitler propagierte.
Quelle: Augenzeug*innen -
NS-verherrlichender Aufkleber in Hellersdorf
06.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Wurzener Straße wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
NS-verherrlichender und extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Süd
06.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bahnhof Kienberg wurde am Morgen ein rassistischer Aufkleber und ein weiterer mit dem Aufdruck "I <3 HTLR" (= Ich liebe Hitler) entdeckt. Mittags wurde ein weiterer NS-verherrlichender Aufkleber derselben Art entdeckt.
In der Erich-Kästner-Straße wurde zudem ein queerfeindlicher "Stolzmonat"-Aufkleber gesichtet.
Quelle: Augenzeug*innen -
Rassistische Bedrohung in Tegel
06.01.2025 Bezirk: ReinickendorfEine junge Frau wurde gegen 15:15 Uhr im Kassenbereich eines Lebensmittelgeschäfts in der Ernststraße in Tegel rassistisch beleidigt. Ein Mann schrie sie zunächst wegen der Nutzung eines Warentrenners an. Im Anschluss forderte er die Frau auf, in ihr Land zurückzugehen und bedrohte sie rassistisch. Eine Zeugin griff deeskalierend ein und der Mann entfernte sich. Die Betroffene meldete sich anschließend bei der Polizei. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0062 vom 7.1.2025 -
Rassistische Diskriminierung in Berlin
06.01.2025 Bezirk: BerlinweitEine kurdische Frau berichtet von rassistischer Diskriminierung in einer Geflüchtetenunterkunft. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht. Das Datum wurde verändert.Quelle: Yekmal e.V. -
Rassistische Propaganda in Wedding
06.01.2025 Bezirk: MitteAn der Ecke Liebenwalder Straße / Reinickendorfer Straße wurde ein rassistischer Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und anti-muslimischen Rassismus.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Vielzahl an NS-verherrlichenden Aufklebern in Marzahn-Süd
06.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Kreuzung Landsberger Allee/Blumberger Damm, wurden sechs NS-verherrlichende Aufkleber entdeckt. Diese stammten aus einem neonazistischen Online-Versandhandel.
Quelle: Augenzeug*in -
Antisemitische Propaganda in Berlin
05.01.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Extrem rechte Aufkleber in Frohnau
05.01.2025 Bezirk: ReinickendorfAn der Ecke Alemannenstraße und Neubrücker Straße in Frohnau wurden extrem rechte Aufkleber gesehen und unkenntlich gemacht. Aufkleber des extrem rechten Kampagnenprojekts "Ein Prozent" stellten Zuwanderung als "Bedrohung der inneren Sicherheit" und "Unserer Zukunft" dar. Weitere Sticker waren von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg".
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extrem rechte und rassistische Aufkleber in Marzahn-Nord
05.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Straßenecke Havemannstraße/Wörlitzer Straße wurden insgesamt drei Aufkleber aus extrem rechten und neonazistischen Versandhandel-Anbietern entdeckt. Einer davon richtete sich gegen geflüchtete und flüchtende Menschen und ein anderer gegen Antifaschist*innen. Diese gelten als politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Augenzeug*in