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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Extrem rechte Aufkleber und Schriftzüge in Köpenick-Nord

    28.12.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick
    In der Mahlsdorfer Straße zwischen S-Bahnhof Köpenick und Wongrowitzer Steig wurden mehrere "FCK ANTIFA"-Schriftzüge entdeckt. In der Mahlsdorfer Str. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich für die Freiheit sog. "politischer Gefangener" einsetzt. Bei den Gefangenen handelt es sich zum großen Teil um Menschen, die wegen der Leugnung des Holocaust im Gefängnis sind.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Hakenkreuz-Schmiererei in Gropiusstadt

    28.12.2023 Bezirk: Neukölln
    In einem Park in der Nähe des U-Bahnhofes Lipschitzallee in Gropiusstadt wurde auf dem Deckel einer Mülltonne ein Hakenkreuz entdeckt und unkenntlich gemacht.
    Quelle: Register Neukölln
  • III. Weg-Plakate in Hönower Straße

    28.12.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Entlang der Hönower Straße in Mahlsdorf wurden mehrere rassistische Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • Israel-bezogene antisemitische Propagandaaktion in der Karl-Marx-Straße

    28.12.2023 Bezirk: Neukölln
    Vor einem Drogeriemarkt in der Karl-Marx-Straße verteilten zum wiederholten Male mehrere Personen Flyer mit Israel-bezogenem antisemitischen Inhalt. Die Personen trugen dabei ein T-Shirt mit der Aufschrift: "Wärst du bereit für 'Israel' zu sterben?". Auch auf den Flyern wurde Israel in Anführungszeichen gesetzt, während bei der Nennung anderer Staaten auf diese Schreibweise verzichtet wurde. Dies suggeriert die Infragestellung des Existenzrechts Israels.
    Quelle: Register Neukölln
  • Israel-bezogene antisemitische Propaganda auf der Karl-Marx-Straße

    28.12.2023 Bezirk: Neukölln
    Vor einem Drogeriemarkt in der Karl-Marx-Straße verteilten drei Personen Flyer mit Israel-bezogenem antisemitischen Inhalt. Die Personen trugen dabei ein T-Shirt mit der Aufschrift: "Wärst du bereit für 'Israel' zu sterben?". Auch auf den Flyern wurde Israel in Anführungszeichen gesetzt, während bei der Nennung anderer Staaten auf diese Schreibweise verzichtet wurde. Dies suggeriert die Infragestellung des Existenzrechts Israels.
    Quelle: Register Neukölln
  • Politische Gegnerin in Nord-Neukölln angegriffen

    28.12.2023 Bezirk: Neukölln
    Vor einer Drogeriemarktfiliale in der Karl-Marx-Straße in Neukölln wurde ein Frau bespuckt und beschimpft. Im Vorfeld des Angriffes kam es zu einer Diskussion zwischen der Betroffenen und drei Männern, die sich an einer Flyeraktion mit Israel-bezogenem antisemitischem Inhalt beteiligten. Im Zuge dessen filmte einer der Männer die Frau, woraufhin diese die Polizei verständigte. Eine Passantin trat daraufhin hinzu und beschimpfte und bespuckte die Frau. Die Situation löste sich auf, als die Polizei eintraf. Es wurde keine Anzeige erstattet.
    Quelle: Register Neukölln
  • Rassistische Beleidigung in der U-Bahnlinie 7

    28.12.2023 Bezirk: Neukölln
    Eine Gruppe von 3-4 jungen Menschen verließ lautstark die U-Bahn am Hermannplatz und ein Mann mittleren Alters sagte deutlich "Scheiß K****!". Als die meldende Person und ein weiterer Fahrgast ihn darauf ansprachen, leugneten der Mann und seine Begleitung die Beleidigung.
    Quelle: Register Neukölln
  • Rassistischer Vorfall in Unterkunft

    28.12.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Es fand ein rassistischer Angriff gegen eine Schwarze Person in einer Unterkunft statt. Auf Wunsch des Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Each One Monitoring
  • Schwarze Frau im Bus rassistisch beleidigt, verfolgt und geschubst

    28.12.2023 Bezirk: Spandau

    Eine Schwarze Frau wurde von einem Mann im Bus rassistisch beleidigt. Personen im Bus riefen dem Mann zu, er solle sie in Ruhe lassen, was er jedoch nicht tat. Als der Bus anhielt und die Betroffene ausstieg, folgte ihr der Mann. Sie rannte zur Wohnung ihrer Tochter. Der Mann verschaffte sich Zugang zur Wohnung, trat ihr Enkelkind und schubste sie. Beim Eintreffen der Polizei war der Mann bereits geflüchtet, konnte jedoch später identifiziert werden.

    (Das Datum des Vorfalls wurde anonymisiert.)

    Quelle: NARUD e.V.
  • Verweigerung der Mitnahme von Rollstuhlfahrer*innen in der Buslinie 248

    28.12.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    An der Haltestelle Marheinekeplatz verweigerten die Fahrer*innen von zwei Bussen der Linie 248 um 14:07 Uhr und 14:15 Uhr die Mitnahme einer Familie von zwei Rollstuhlfahrer*innen und ihrem Sohn, trotz freier Stellplätze im Mehrzweckbereich und niedrigen Temperaturen. Begründet wurde dies mit der Aussage, dass nur ein Rollstuhl mitgenommen werden dürfe. Diese Aussage ist falsch. Die Betroffenen empfanden es als beschämend solche Diskussionen vor anderen Fahrgästen führen zu müssen und dem ausgesetzt zu sein. Zudem wurden sie von den Mitarbeitenden abwertend angebrüllt und der Sohn musste in aller Öffentlichkeit die Diskriminierung und Ausgrenzung seiner Eltern mit Behinderung erleben. Die Familie hat sich an die Ombudsstelle gewendet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitischer Angriff in Pankow

    27.12.2023 Bezirk: Pankow

    Im Bezirk wurde ein antisemitischer Angriff dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen am Roederplatz

    27.12.2023 Bezirk: Lichtenberg
    Am Roederplatz wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Zecken jagen" gemeldet. Dieser richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Der Begriff "Zecke" meint dabei abwertend Linke oder Punker . Inzwischen wird der Begriff "Zecke" auch als politische Selbstbezeichnung genutzt. Der Aufkleber wurde entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rechte Aufkleber in Pankow-Zentrum

    27.12.2023 Bezirk: Pankow
    Im Rettigweg und in der Brehmestraße wurden rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Slogan waren u.a. "Volksaufstand. Ostdeutschland kämpft, Das Volk sind wir! Refugees not welcome" sowie "Kraft durch Diesel" (Druck18)
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Rechter Aufkleber in Niederschönhausen

    27.12.2023 Bezirk: Pankow
    In der Blankenburger Straße wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Gesunde Eltern, gesunde Kinder". Abgebildet war eine Zeichnung einer Familie, wie sie im nationalsozialistischen Darstellungen abgebildet wurde. Der Aufkleber war von einem rechten Onlineversandhandel.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Rechter Aufkleber in Prenzlauer Berg

    27.12.2023 Bezirk: Pankow
    Auf dem Pfefferberg wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Kommies kremieren" entdeckt und entfernt. Der Slogan wurde u.a. von der rechten Gruppe "Patriotische Jugend Berlin" verwendet.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Extrem rechte Aufkleber an Bushaltestelle am S-Bhf. Kaulsdorf

    26.12.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Am S-Bahnhof Kaulsdorf wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und teilweise entfernt. Ein Aufkleber propagierte rassistische Inhalte, ein weiterer warb für eine Seite der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent". Ein Dritter bildete die Worte "I ♡ NS" (=I love Nationalsozialismus) ab.
    Quelle: Augenzeug*in
  • Lesbisches Paar im Märkischen Viertel bedroht

    26.12.2023 Bezirk: Reinickendorf
    Im Märkischen Viertel wurde in einem Bus ein lesbischen Paar beleidigt und bedroht. Ein Fahrgast schaute das Paar bedrohlich an und sagte unter anderem "Hört auf, euch zu küssen!" und "Das ist ekelhaft.". Der Fahrgast drohte mit Gesten, das Paar zu schlagen. Als das Paar daraufhin den Bus verließ, spuckte der Fahrgast auf den Boden und starrte ihnen hinterher.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Antisemitische Sprechchöre in der Friedrichstraße

    24.12.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Im Rahmen einer pro-palästinensischen Demonstration durch Kreuzberg, wurden um ca. 11:30 Uhr Menschen in einem Fast-Food-Restaurant in der Friedrichstraße mit massiven Sprechchöre "Shame on you" angepöbelt.
    Hintergrund: Franchise-Filialen in Israel verteilten 100.000 kostenlose Mahlzeiten an Soldaten der israelischen Armee, Krankenhäuser und betroffene Zivilist*innen und gewährten uniformierten Soldaten, Sicherheits- und Rettungskräften seit Kriegsausbruch einen 50- prozentigen Rabatt.

    Quelle: Twitter
  • AfD-Infostand in Charlottenburg

    23.12.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Auf einem Foto im Internet, auf dem der Infostand der AfD in der Wilmersdorfer Straße beworben wird, ist die AfD-Zeitung „Blauer Bote“ in der Sommerausgabe 2023 zu sehen. In der Zeitung wird unter anderem in einem Beitrag über den angeblichen "Transwahnsinn" bei Kindern berichtet und versucht, einen vermeintlichen Zusammenhang zwischen der geschlechtlichen Selbstbestimmung von Kindern und Kindesmisshandlung herzustellen. Zudem werden in dem Artikel antifeministische und LGBTIQ*-feindliche Codes wie "Frühsexualisierung" und "Genderwahn" verwendet, um das geplante Selbstbestimmungsgesetz zu diskreditieren.
    Quelle: Register CW
  • Antisemitische Boykottaufrufe in Mitte

    23.12.2023 Bezirk: Mitte
    Vor einer Filiale einer Kaffeehauskette in der Friedrichstraße forderten pro-palästinensische Demonstrierende Kund*innen zum Boykott der Kette auf. Boykottaufrufe gegen die Kette wurden in der Vergangenheit meist mit antisemitischen Verschwörungsmythen begründet.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitische E-Mail

    23.12.2023 Bezirk: Berlinweit
    Im Laufe des Dezembers schreibt eine Person elf antisemitische E-Mails an eine jüdische Organisation.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Propaganda in Gesundbrunnen

    23.12.2023 Bezirk: Mitte
    Am Bahnhof Gesundbrunnen wurden zwei Aufkleber mit dem israelbezogene, antisemitische Aufkleber mit der Aufschrift "NO PRIDE in ISRAELI APARTHEID" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitismus auf Demonstration durch Mitte

    23.12.2023 Bezirk: Mitte
    Auf einer pro-palästinensischen Demonstration mit zirka 2000 Teilnehmenden, die zum Brandenburger Tor zog, wurde auf Schilder mehrfach israelbezogener Antisemitismus verbreitet. Teilnehmende zeigten unter anderem Schilder mit den Aufschriften "Free Palestine from German Guilt" , "Palästina hat es satt, den europäischen Mord an 6 Mio. Juden zu bezahlen"und "No Pride in Israeli Apartheid".
    Quelle: Registerstelle Mitte, rbb24.de vom 23.12.2023
  • Aufkleber vom III. Weg vor Fitnessstudio in Mahlsdorf

    23.12.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Auf dem Parkplatz vor einem Fitnessstudio an der Bundesstraße 5 nahe der Bushaltestelle Alt-Mahlsdorf wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in
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