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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Antisemitischer Sticker am Halleschen Tor

    29.12.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Auf einer im U-Bahnhof Hallesches Tor angebrachte Großplakatwerbung für den Kältebus wurde ein Sticker entfernt. Abgebildet war ein Hakenkreuz in einem Davidstern.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Aufkleber in Pankow

    29.12.2023 Bezirk: Pankow
    An einer Oberschule in der Neumannstraße wurden zwei rechtsextreme Aufkleber gefunden und entfernt. Auf dem einen steht "Zecken jagen" und der andere ist vom III. Weg und steht "Werde aktiv. Für deine Zukunft. Für deine Heimat".
    Quelle: Berliner Register
  • Extrem rechte Aufkleber nach Rechtsrock-Konzert der AfD-Jugend im benachbarten Hönow

    29.12.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Nach einem Rechtsrockkonzert, nahe an der Grenze zu Hellersdorf und Mahlsdorf im brandenburgischen Hönow, welches u.a. von der extrem rechten "Jungen Alternative" (Jugendorganisation der AfD) organisiert wurde, wurden mehrere Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung an der Tramhaltestelle "Riesaer Str." entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • Extrem rechte Flyer in Briefkästen im Schillerkiez

    29.12.2023 Bezirk: Neukölln
    In Briefkästen mehrerer Anwohner*innen im Neuköllner Schillerkiez wurden Flyer der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" und der Initiative "Bürgerrecht Direkte Demokratie" entdeckt. Inhaltlich richteten sich die Flyer u.a. gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
    Quelle: Register Neukölln
  • Extrem rechte Schmiererei im Weitlingkiez

    29.12.2023 Bezirk: Lichtenberg

    An einer Tür in der Lincolnstr. wurde auf einem Pappschild die Zahlenkombination "88" und der Buchstabe "Z" entdeckt. "88" steht für "Heil Hitler", das "Z" gilt als Symbol für den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Schmiererei im Weitlingkiez

    29.12.2023 Bezirk: Lichtenberg
    An einer Tür in der Lincolnstr. wurde auf einem Pappschild die Zahlenkombination "88" und der Buchstabe "Z" entdeckt. "88" steht für "Heil Hitler", das "Z" gilt als Symbol für den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber am Roederplatz

    29.12.2023 Bezirk: Lichtenberg
    Am Roederplatz wurde an einem Laternenmast ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber bemerkt. Dieser zeigt eine durchgestrichene Regenbogenflagge und titelt "Pädophilie bekämpfen". Es handelt sich hierbei um eine gezielte Desinformationskampagne, die von der extremen Rechten ausgeht und queere Menschen in Verbindung mit sexualisierter Gewalt oder Kindesmissbrauch bringt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Neonazi-Aufkleber nahe Kaulsdorfer Seen

    29.12.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Am Kressenweg Ecke Butterblumensteig, nahe der Kaulsdorfer Seen, wurde ein Aufkleber aus einem neonazistischen Versandhandel entdeckt und entfernt. Der Aufkleber richtete sich gegen politische Gegner*innen.
    Quelle: Augenzeug*in
  • Rassistischer Aufkleber am Volkspark Prenzlauer Berg

    29.12.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In der Judith-Auer-Straße, Höhe Volkspark Prenzlauer Berg, wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "remigration" entdeckt und entfernt. Das Schlagwort "Remigration" auf dem Aufkleber verweist auf die Forderung der Neuen Rechten nach zwangsweiser Abschiebung nichteuropäischer Migrant*innen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rechte Aufkleber in Blankenburg

    29.12.2023 Bezirk: Pankow
    Zwischen S-Bahnhof Blankenburg und Heinersdorfer Straße wurden eine Vielzahl von rechten Aufklebern entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. den Slogan "Love gehacktes Hate Halal" (Rechtsrock Records), "Make germany white again", "Antifa heißt Opfer sein" (FSN-TV), "Fein: Sex mit Nazis" (the-revolution.de), "Deutsches Reichsgebiet" (Schwarz-weiß-rot und Reichsadler),
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Antisemitischer Online-Kommentar

    28.12.2023 Bezirk: Berlinweit
    Unter einem Kommentar einer jüdischen Organisation auf der Plattform X kommentierte eine Userin mit einem antisemitischen Bild.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Extrem rechte Aufkleber und Schriftzüge in Köpenick-Nord

    28.12.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick
    In der Mahlsdorfer Straße zwischen S-Bahnhof Köpenick und Wongrowitzer Steig wurden mehrere "FCK ANTIFA"-Schriftzüge entdeckt. In der Mahlsdorfer Str. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich für die Freiheit sog. "politischer Gefangener" einsetzt. Bei den Gefangenen handelt es sich zum großen Teil um Menschen, die wegen der Leugnung des Holocaust im Gefängnis sind.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Hakenkreuz-Schmiererei in Gropiusstadt

    28.12.2023 Bezirk: Neukölln
    In einem Park in der Nähe des U-Bahnhofes Lipschitzallee in Gropiusstadt wurde auf dem Deckel einer Mülltonne ein Hakenkreuz entdeckt und unkenntlich gemacht.
    Quelle: Register Neukölln
  • III. Weg-Plakate in Hönower Straße

    28.12.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Entlang der Hönower Straße in Mahlsdorf wurden mehrere rassistische Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • Israel-bezogene antisemitische Propagandaaktion in der Karl-Marx-Straße

    28.12.2023 Bezirk: Neukölln
    Vor einem Drogeriemarkt in der Karl-Marx-Straße verteilten zum wiederholten Male mehrere Personen Flyer mit Israel-bezogenem antisemitischen Inhalt. Die Personen trugen dabei ein T-Shirt mit der Aufschrift: "Wärst du bereit für 'Israel' zu sterben?". Auch auf den Flyern wurde Israel in Anführungszeichen gesetzt, während bei der Nennung anderer Staaten auf diese Schreibweise verzichtet wurde. Dies suggeriert die Infragestellung des Existenzrechts Israels.
    Quelle: Register Neukölln
  • Israel-bezogene antisemitische Propaganda auf der Karl-Marx-Straße

    28.12.2023 Bezirk: Neukölln
    Vor einem Drogeriemarkt in der Karl-Marx-Straße verteilten drei Personen Flyer mit Israel-bezogenem antisemitischen Inhalt. Die Personen trugen dabei ein T-Shirt mit der Aufschrift: "Wärst du bereit für 'Israel' zu sterben?". Auch auf den Flyern wurde Israel in Anführungszeichen gesetzt, während bei der Nennung anderer Staaten auf diese Schreibweise verzichtet wurde. Dies suggeriert die Infragestellung des Existenzrechts Israels.
    Quelle: Register Neukölln
  • Politische Gegnerin in Nord-Neukölln angegriffen

    28.12.2023 Bezirk: Neukölln
    Vor einer Drogeriemarktfiliale in der Karl-Marx-Straße in Neukölln wurde ein Frau bespuckt und beschimpft. Im Vorfeld des Angriffes kam es zu einer Diskussion zwischen der Betroffenen und drei Männern, die sich an einer Flyeraktion mit Israel-bezogenem antisemitischem Inhalt beteiligten. Im Zuge dessen filmte einer der Männer die Frau, woraufhin diese die Polizei verständigte. Eine Passantin trat daraufhin hinzu und beschimpfte und bespuckte die Frau. Die Situation löste sich auf, als die Polizei eintraf. Es wurde keine Anzeige erstattet.
    Quelle: Register Neukölln
  • Rassistische Beleidigung in der U-Bahnlinie 7

    28.12.2023 Bezirk: Neukölln
    Eine Gruppe von 3-4 jungen Menschen verließ lautstark die U-Bahn am Hermannplatz und ein Mann mittleren Alters sagte deutlich "Scheiß K****!". Als die meldende Person und ein weiterer Fahrgast ihn darauf ansprachen, leugneten der Mann und seine Begleitung die Beleidigung.
    Quelle: Register Neukölln
  • Rassistischer Vorfall in Unterkunft

    28.12.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Es fand ein rassistischer Angriff gegen eine Schwarze Person in einer Unterkunft statt. Auf Wunsch des Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Each One Monitoring
  • Schwarze Frau im Bus rassistisch beleidigt, verfolgt und geschubst

    28.12.2023 Bezirk: Spandau

    Eine Schwarze Frau wurde von einem Mann im Bus rassistisch beleidigt. Personen im Bus riefen dem Mann zu, er solle sie in Ruhe lassen, was er jedoch nicht tat. Als der Bus anhielt und die Betroffene ausstieg, folgte ihr der Mann. Sie rannte zur Wohnung ihrer Tochter. Der Mann verschaffte sich Zugang zur Wohnung, trat ihr Enkelkind und schubste sie. Beim Eintreffen der Polizei war der Mann bereits geflüchtet, konnte jedoch später identifiziert werden.

    (Das Datum des Vorfalls wurde anonymisiert.)

    Quelle: NARUD e.V.
  • Verweigerung der Mitnahme von Rollstuhlfahrer*innen in der Buslinie 248

    28.12.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    An der Haltestelle Marheinekeplatz verweigerten die Fahrer*innen von zwei Bussen der Linie 248 um 14:07 Uhr und 14:15 Uhr die Mitnahme einer Familie von zwei Rollstuhlfahrer*innen und ihrem Sohn, trotz freier Stellplätze im Mehrzweckbereich und niedrigen Temperaturen. Begründet wurde dies mit der Aussage, dass nur ein Rollstuhl mitgenommen werden dürfe. Diese Aussage ist falsch. Die Betroffenen empfanden es als beschämend solche Diskussionen vor anderen Fahrgästen führen zu müssen und dem ausgesetzt zu sein. Zudem wurden sie von den Mitarbeitenden abwertend angebrüllt und der Sohn musste in aller Öffentlichkeit die Diskriminierung und Ausgrenzung seiner Eltern mit Behinderung erleben. Die Familie hat sich an die Ombudsstelle gewendet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitischer Angriff in Pankow

    27.12.2023 Bezirk: Pankow

    Im Bezirk wurde ein antisemitischer Angriff dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen am Roederplatz

    27.12.2023 Bezirk: Lichtenberg
    Am Roederplatz wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Zecken jagen" gemeldet. Dieser richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Der Begriff "Zecke" meint dabei abwertend Linke oder Punker . Inzwischen wird der Begriff "Zecke" auch als politische Selbstbezeichnung genutzt. Der Aufkleber wurde entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rechte Aufkleber in Pankow-Zentrum

    27.12.2023 Bezirk: Pankow
    Im Rettigweg und in der Brehmestraße wurden rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Slogan waren u.a. "Volksaufstand. Ostdeutschland kämpft, Das Volk sind wir! Refugees not welcome" sowie "Kraft durch Diesel" (Druck18)
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Rechter Aufkleber in Niederschönhausen

    27.12.2023 Bezirk: Pankow
    In der Blankenburger Straße wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Gesunde Eltern, gesunde Kinder". Abgebildet war eine Zeichnung einer Familie, wie sie im nationalsozialistischen Darstellungen abgebildet wurde. Der Aufkleber war von einem rechten Onlineversandhandel.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Rechter Aufkleber in Prenzlauer Berg

    27.12.2023 Bezirk: Pankow
    Auf dem Pfefferberg wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Kommies kremieren" entdeckt und entfernt. Der Slogan wurde u.a. von der rechten Gruppe "Patriotische Jugend Berlin" verwendet.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Extrem rechte Aufkleber an Bushaltestelle am S-Bhf. Kaulsdorf

    26.12.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Am S-Bahnhof Kaulsdorf wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und teilweise entfernt. Ein Aufkleber propagierte rassistische Inhalte, ein weiterer warb für eine Seite der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent". Ein Dritter bildete die Worte "I ♡ NS" (=I love Nationalsozialismus) ab.
    Quelle: Augenzeug*in
  • Lesbisches Paar im Märkischen Viertel bedroht

    26.12.2023 Bezirk: Reinickendorf
    Im Märkischen Viertel wurde in einem Bus ein lesbischen Paar beleidigt und bedroht. Ein Fahrgast schaute das Paar bedrohlich an und sagte unter anderem "Hört auf, euch zu küssen!" und "Das ist ekelhaft.". Der Fahrgast drohte mit Gesten, das Paar zu schlagen. Als das Paar daraufhin den Bus verließ, spuckte der Fahrgast auf den Boden und starrte ihnen hinterher.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
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