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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Antisemitismus auf Demonstration am Potsdamer Platz

    16.01.2024 Bezirk: Mitte

    Auf einer pro-palästinensischen Kundgebung am Potsdamer Platz bezeichnete ein Redner Israel als Terror- und Apartheidstaat und nutzte in abgewandelter Form die Parole "from the river to the sea". An der Kundgebung nahmen etwa 50 Personen teil.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Queerfeindlicher Angriff im Schillerkiez

    16.01.2024 Bezirk: Neukölln

    An der Ecke Selchower Straße/Weisestraße im Neuköllner Schillerkiez wurde eine Person aus queerfeindlichem Motiv angegriffen. Mehrere Männer zeigten auf die Person, lachten sie aus und warfen mit Schneebällen nach ihr.

    Quelle: Register Neukölln
  • Rassistische Bedrohung in Lankwitz

    16.01.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Eine Frau wurde auf der Siemensstraße erst rassistisch beleidigt, dann bedroht. Die Frau war mit ihrem Kind unterwegs, als auf einem Parkplatz ein Autofahrer sehr nah an ihr vorbeifuhr. Nach einem Hinweis auf diesen Umstand durch die Frau, beleidigte und bedrohte der Autofahrer die Frau mit rassistischen Worten.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0125 vom 17.01.2024
  • Rassistische Diskriminierung an Schule

    16.01.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An einer Schule im Bezirk Marzahn-Hellersdorf fand eine anti-Schwarze rassistische Diskriminierung statt. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: NARUD e.V.
  • Rassistischer Angriff in Charlottenburg-Wilmersdorf

    16.01.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In Charlottenburg-Wilmersdorf kam es in einer sozialen Einrichtung zu einem rassistischen Angriff gegenüber Mitarbeitenden der Einrichtung. Das Datum und Details des Vorfalls wurden zum Schutz der Betroffenen anonymisiert.

    Quelle: Register CW
  • Reichkriegsflagge am Bushaltestellen-Schild

    16.01.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An dem Schild der der Bushaltestelle Hellersdorfer Str./ Gärten der Welt wurde ein Aufkleber mit dem Motiv einer Reichskriegsflagge von 1903-1919 entdeckt. Die Flagge in der abgebildeten Version wurde ab 1933 von den Nazis im Nationalsozialismus verwendet.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Sachbeschädigung an Hörstation

    16.01.2024 Bezirk: Mitte

    In der Levetzowstraße in Moabit wurde entdeckt, dass eine Hörstation, die über die Deportation von Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus informierte, zerstört wurde.

    Quelle: Sie waren Nachbarn e.V.
  • Vandalismus am Schwarzen Brett des Registerbüros

    16.01.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Vom schwarzen Brett des Registerbüros wurden Infosticker entfernt. Dazu wurde Infomaterial aus dem Halter genommen und teils zerrissen auf den Gehweg geschmissen.

    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • Antisemitischer Sticker in Nord-Neukölln

    15.01.2024 Bezirk: Neukölln

    An einem Briefkasten an der Ecke Thomasstraße/Altenbraker Straße in Nord-Neukölln wurde ein Sticker mit antisemitischem, NS-relativierendem Inhalt gesichtet. Der Aufkleber suggeriert die Gleichsetzung des israelischen Staates mit dem NS-Regime.

    Quelle: Register Neukölln
  • Antisemitische Schmiererei in der Friedelstraße

    15.01.2024 Bezirk: Neukölln

    In der Friedelstraße in Nord-Neukölln wurde eine antisemitische und NS-verharmlosende Schmiererei mit der Aufschrift "Zionism = [Hakenkreuzsymbol]" entdeckt. Die Schmiererei wurde inzwischen entfernt.

    Quelle: Register Neukölln
  • Bewaffnete Kiezstreife von Neonazis in Pankow und „III. Weg“-Aufkleber in Pankow

    15.01.2024 Bezirk: Pankow

    Einige Neonazis der kleinen Neonazi-Partei "Der III. Weg" gingen schnellen Schrittes die Prenzlauer Promenade Richtung Brotfabrik entlang. Dabei waren sie mit Flaschen bewaffnet und trugen teilweise offen Knüppel vor sich her.

    Sie verklebten auch „III. Weg“-Aufkleber an einer Ampel. Auch in der Selma-Lagerlöf-Straße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt, deren Inhalt besonders Kinder und Jugendliche auffordert, der Partei beizutreten.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Bildungsträger erhielt beleidigende rassistische E-Mail

    15.01.2024 Bezirk: Berlinweit

    Ein Berliner Verein, der für rassismuskritische Workshops und Bildungsarbeit an Schulen bekannt ist, erhielt eine stark beleidigende rassistische E-Mail. Neben diversen Beleidigungen wurde zudem damit gedroht, dass der Verein seine "gerechte Strafe" bekäme, sobald die AfD stärkste Kraft sei.

    Quelle: Berliner Register
  • Demonstration mit extrem rechter Beteiligung

    15.01.2024 Bezirk: Mitte

    An einer Demonstration von Landwirt*innen beteiligten sich Gruppen und Einzelpersonen aus der extremen Rechten. Unter anderem war die extrem rechte "Junge Alternative" vor Ort. Eine Person trug ein T-Shirt mit der Fahne der Landvolkbewegung. Einzelne Personen trugen Kleidung in Reichsfarben und mehrere Teilnehmende trugen Kleidung von Marken, die sich gezielt an Neonazis richten. Auch Runen-Symbolik war mehrfach zu sehen. Auf Schildern wurde gegen die "Lügenpresse" und die "Altparteien" gehetzt und Werbung für extrem rechte "Alternativmedien" wie den verschwörungsideologischen, extrem rechten TV-Sender "AUF1" gemacht. Ein Teilnehmender zeigte ein Schild mit der Aufschrift "Kraft durch Wahrheit - Am Haus der Wannsekonferenz [sic]".

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • "III. Weg"-Sticker in der Gneisenaustraße

    15.01.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem Schild in der Gneisenaustraße, gegenüber den Mehringhöfen, wurde ein Sticker der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Keltenkreuze und Propaganda von "Der III. Weg" in Britz

    15.01.2024 Bezirk: Neukölln

    In der Bürgerstraße und in der Jahnstraße in Britz wurden mehrere Antifa-Graffiti mit silbernen Keltenkreuzen übersprüht. Mindestens einmal wurde dort auch das Kürzel "D3W" (Der III. Weg) entdeckt.

    Quelle: Register Neukölln
  • Rassistischer Angriff

    15.01.2024 Bezirk: Spandau

    Es fand ein antimuslimisch rassistischer Angriff statt. Das Datum des Eintrags stimmt aufgrund der fehlenden Informationen dazu nicht mit dem Vorfallsdatum überein.

    Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache 19 / 19496
  • Rassistischer Aufkleber in Alt-Lichtenberg

    15.01.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In der Normannenstr. wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Schlagwort "Remigration" entdeckt. Das Wort "Remigration" verweist auf die Forderung der Neuen Rechten nach zwangsweiser Abschiebung von Migrant*innen. Der Aufkleber wurde entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistischer Aufkleber in Lichterfelde

    15.01.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Im Schweizer Viertel, im Anna-Mackenroth-Weg, wurde ein rassistischer Sticker entdeckt und entfernt. Der Spruch des Stickers lautet "Thank you for not mixing". Das Bild dazu zeigt auf rassistische Weise eine Familie mit unterschiedlichen Hautfarben.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • "Sieg Heil"-Rufe auf Landwirtedemo in Tiergarten

    15.01.2024 Bezirk: Mitte

    Aus einer Gruppe von zehn Männern, die an der Demonstration der Landwirt*innen teilnahmen und auf der Straße des 17. Juni in der Nähe vom Brandenburger Tor um ein Feuer herum standen, Alkohol tranken und Musik hörten, wurde gegen 21:30 dreimal lautstark "Sieg Heil" gerufen. Eine weitere Gruppe von Demonstrierenden in unmittelbarer Nähe, und damit Hörweite, reagierte nicht auf diese Rufe.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Strukturelle Diskriminierung am Berliner Wohnungsmarkt

    15.01.2024 Bezirk: Berlinweit

    Eine Person in Berlin wurde auf dem Wohnungsmarkt im bestehenden Wohnverhältnis strukturell diskriminiert. Es handelte sich um eine rassistische Diskriminierung. Zusätzlich kam es zu einer beleidigenden Aussage.

    Quelle: Fair mieten – Fair wohnen
  • Wieder Verschwörungsideologische Demonstration in Schöneberg-Nord

    15.01.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Eine Demonstration sogenannter Querdenker*innen und Sympathisant*innen der Partei „Die Basis“ zog vom Rathaus Schöneberg zum Winterfeldtplatz. An der Demonstration nahmen maximal 15 Personen teil. Während mindestens einer der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen wurde die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ verteilt. Personen aus diesem Spektrum demonstrieren öfter mit Mitgliedern der extremen Rechten.

    Quelle: Einzelperson über Twitter (X)
  • Antisemitische Parolen auf einer Demonstration in Lichtenberg-Nord

    14.01.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Bei einer Demonstration in Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, die von der U-Bahnstation Frankfurter Tor zum Zentralfriedhof Friedrichsfelde verlief, wurden von einzelnen Teilnehmenden antisemitische Inhalte geteilt. Dabei wurde die Parole "from the river to the sea" sowie "Terrorstaat" gerufen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Aufkleber von "1 Prozent" in Tiergarten

    14.01.2024 Bezirk: Mitte

    In der Scheidemannstraße in Tiergarten wurden drei Aufkleber des extrem rechten Kampagnenprojekts "1 Prozent" mit der Aufschrift "Schlepper-NGOs Stoppen: Europa Verteidigen!" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Bedrohung von Schwarzer trans Frau in Mitte

    14.01.2024 Bezirk: Mitte

    Eine im U-Bahnhof Jannowitzbrücke zugestiegene Schwarze trans Frau wurde in der U-Bahn von einem Mann die ganze Zeit über in einer einschüchternden und hasserfüllten Art und Weise beobachtet. Die Frau stieg in Mitte in eine andere U-Bahn um und der Mann folgte ihr. Als sie an der U-Bahn-Station, die ihr Ziel war, ausstieg, verfolgte der Mann sie weiter und sprach sie dann in drohendem Ton in einer Sprache an, die sie nicht verstand. Sie gab ihm Zeichen, dass sie sich belästigt fühle und flüchtete zwischen mehrere andere Personen in der Station und schließlich in ein Geschäft in der Nähe des Bahnhofs, wo sie dann etwa 40 Minuten wartete, bis der Mann aufhörte, sie zu verfolgen.

    Quelle: Registerstelle Pankow, Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Aufkleber in Weißensee

    14.01.2024 Bezirk: Pankow

    In der Nacht wurden am KuBIZ verschiedene extrem rechte Aufkleber am Eingang entdeckt und entfernt. Diese waren u.a. von der extrem rechten Partei "Der III. Weg" und von einem extrem rechten Onlineversandhandel (Druck18).

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechte Aufkleber in Zehlendorf

    14.01.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Am S-Bahnhof Sundgauer Straße wurden zwei Aufkleber des extrem rechten, muslimfeindlichen PI-News-Netzwerkes entdeckt. Die Aufkleber bewarben den Blog und richteten sich gegen die "Lügenpresse".

    PI-News verbreitet extrem rechte Verschwörungsmythen und islamfeindliche Inhalte. Der Bundesverfassungsschutz stellte den Blog 2021 unter Beobachtung und bewertete ihn als „erwiesen extremistisch“.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindliche Diskriminierung in Neukölln

    14.01.2024 Bezirk: Neukölln

    Eine nicht-binäre Person wurde im Gesundheitswesen sowie am Arbeitsplatz mehrfach diskriminiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum entspricht nicht dem Vorfallstag.

    Quelle: LesMigraS Berlin
  • NS-Verharmlosung in Tiergarten

    14.01.2024 Bezirk: Mitte

    In Tiergarten versammelten sich Personen und Fahrzeuge, um an einer Kundgebung von Landwirt*innen am nächsten Tag teilzunehmen. Im Umfeld dieser Versammlung rief ein Mann zweimal "Heil Hitler".

    Quelle: Tagesspiegel vom 16.01.2024
  • Rassistische Beleidigung in Tempelhof

    14.01.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Eine als asiatisch wahrgenommene 18-jährige Person, die sich auf dem Spielplatz des Boseparks aufhielt, wurde von drei Jugendlichen angegriffen und rassistisch beleidigt. Die drei lachten die Person aus, warfen einen Feuerwerkskörper nach ihr und riefen "Chinese ching chang chong".

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
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