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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Extrem rechte Aufkleber und Propagandaflyer in Neu-Hohenschönhausen

    18.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An einer Imbissbude in der Ribnitzer Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war die Aufschrift "Ist im Kopf nur grüner Mist, wird man Klimaaktivist" zu lesen.

    ​Im Briefkasten eines sozialen Trägers in der Ahrenshooper Straße wurde zudem ein mehrseitiger, professionell gedruckter Flyer aufgefunden, der das investigative Medienhaus Correctiv diffamiert, es der Lüge und Desinformation bezichtigt und eine angebliche gesteuerte Verflechtung zwischen Correctiv, dem Bundesamt für Verfassungsschutz und Alt-Bundeskanzler Olaf Scholz konstruiert.

    ​Der Flyer greift die Correctiv-Recherchen zum Potsdamer "Geheimtreffen" von Ende 2023/Anfang 2024 an, bei dem über den Plan einer massenhaften Vertreibung von Menschen mit Migrationsgeschichte ("Remigration") gesprochen wurde. Die Recherchen hatten eine große Protestwelle ausgelöst.

    Der Flyer kann einem extrem Rechten sowie rechtspopulistischen bis völkischen Spektrum zugeordnet werden und dient neben der Desinformation auch der Mobilisierung und der finanziellen Unterstützung der eigenen Plattform (integriertes Bestell- und Spendenformular).

    Auf den Frontscheiben eines Wahlkreisbüros in der Wustrower Straße wurden zudem 5 Aufkleber der Parteijugend "Nationalrevolutionäre Jugend" ("NRJ") der neonazistischen Mutterpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Auf allen fünf Aufklebern stand die Parole einer aktuellen Kampagne der Neonazipartei unter dem Slogan "Unsere Alternative heißt Revolution - NRJ".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in, Die Linke Lichtenberg
  • Extrem rechte Propaganda in Britz

    18.05.2026 Bezirk: Neukölln

    An der Bushaltestelle Buschkrug im Ortsteil Britz wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Es handelte sich um einen Aufkleber mit der Aufschrift „Neuer Deutscher Standard“, der ein weißes, heterosexuelles Familienbild propagiert.

    Zudem wurden auf den Sitzgelegenheiten des Haltestellenhäuschens rassistische Schmierereien (K-Wort) gesichtet.

    Quelle: Register Neukölln
  • Extrem rechte Propaganda in Rudow

    18.05.2026 Bezirk: Neukölln

    Zwischen dem Bahnhof Rudow und der Zittauer Straße sind extrem rechte Aufkleber und Schmierereien gesichtet und entfernt worden. Neben einem Hakenkreuz an einem Laternenmast, wurde ein Aufkleber mit der rassistischen Aufschrift „Remigration schützt Frauen“ entdeckt und entfernt. Die Botschaft suggeriert, dass Migrant*innen eine besondere Gefahr für Frauen darstellen würden.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Extrem rechte Sticker und Anti-Antifa-Schmierereien in Hellersdorf entdeckt

    18.05.2026 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Bushaltestelle S-Wuhletal in Hellersdorf wurden zwei Sticker der sogenannten „Patriotischen Bewegung“ entdeckt und entfernt. Die Aufkleber zeigten eine Deutschlandflagge sowie die Aufschrift „Patriotische Bewegung Berlin“ auf schwarz-rot-goldenem Hintergrund.

    Außerdem wurden am Hauseingang eines Wohngebäudes im Oschatzer Ring die Schmierereien „Fck Antifa“ und „1161“ (steht für "Anti-Antifaschistische Aktion") entdeckt. Beides richtet sich gezielt gegen politische Gegner*innen der extremem Rechten.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Hakenkreuze in Altglienicke

    18.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In einer Grundschule im Ortsteil wurden drei Hakenkreuze an der Wand eines Besprechungsraumes entdeckt und zur Anzeige gebracht.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Hakenkreuze, SS-Runen und antimuslimisch-rassistische Schmierereien in Staaken

    18.05.2026 Bezirk: Spandau

    An den Wänden verschiedener Hochhäuser an der Obstallee wurden Schmierereien mit Hakenkreuzen, SS-Runen und der Aufschrift „Hitler“ entdeckt. Darüber hinaus wurden Schmierereien mit antimuslimisch-rassistischen Aufschriften gesichtet, von denen einige einen Bezug zum Nahost-Konflikt hatten.

    Quelle: Bürger*innen Meldung
  • Hakrenkreuze an der Bushaltestelle in Mariendorf

    18.05.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Bushaltestelle Friedhof Mariendorf wurden auf einem Fahrplan ein Hakenkreuz sowie der Schriftzug „AfD“ und auf einem Mülleimer ein weiteres Hakenkreuz festgestellt. Die Schmierereien wurden inzwischen entfernt.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • NS-verharmlosender Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    18.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Rummelsburger Straße wurde ein NS-verharmlosender Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv sind zwei mit Zäunen abgegrenzte Internierungslager abgebildet. Innerhalb des ersten Lagers steht Auschwitz und es ist eine Hakenkreuzfahne am Zaun gehisst. Innerhalb des zweiten Lagers steht Gaza und am Zaun weht die israelische Flagge.

    Quelle: Berliner Register, Bürger*in
  • Pöbelei gegen Antifaschist*innen in Spindlersfeld

    18.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend wurden drei Personen auf dem Vorplatz des S-Bahnhof Spindlersfeld von einem Mann, u.a. antifeministisch als "Fotze", beleidigt und später bedroht, nachdem sie verschiedene extrem rechte Aufkleber entfernt hatten.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistische Aufkleber in Adlershof

    18.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Radickestr. wurden ca. 20 rassistische Aufkleber mit der Forderung nach einer sog. "Remigration" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistische Bedrohung an der Weberwiese

    18.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 20:10 Uhr wurde eine Gruppe Jugendlicher mit Migrationshintergrund von drei jungen Neonazis massiv beleidigt und bedroht. Die Neonazis äußerten den Jugendlichen gegenüber massive rassistische Beleidigungen (z. B. das K-Wort, "Ihr seid hoffentlich alle bald weg - wir helfen auch nach"). Ein queerer Jugendlicher wurde u. a. als "Schwuchtel" beleidigt. Zudem wurden den Jugendlichen verbal und durch gezeigte Fäuste Prügel angedroht. Die Situation wurde noch bedrohlicher, als ein Auto mit fünf weiteren Neonazis dazukam. Die Gruppe Jugendlicher machte daraufhin einen Umweg, um sich der Situation zu entziehen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Beleidigung in Supermarkt in Alt-Hohenschönhausen

    18.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    ​Am 18. Mai 2026 kam es in der Kaufland-Filiale im Storchenhof-Center zu einem rassistischen Vorfall. Ein Mann beschimpfte eine Mutter, die in Begleitung ihrer drei Kinder unterwegs war, aus offensichtlich rassistischen Motiven. Er bezeichnete die als migrantisch gelesene Familie auf entmenschlichende Weise als „Viecher“.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Pöbelei auf der Warschauer Brücke

    18.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 13:35 Uhr brüllte ein ca. 40-jähriger Mann lauthals "Verpisst euch, ihr scheiß Ausländer!". Die meldende Person konnte nicht beobachten, ob der beleidigende Ausruf konkret an sich dort aufhaltende Menschen gerichtet wurde.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Pöbelei in Mitte

    18.05.2026 Bezirk: Mitte

    Ein Mann lief vor der St-Michael-Kirche im Ortsteil Mitte entlang und schrie mehrfach: "Scheiß Araber, Scheiß Türken, Raus aus Deutschland, Scheiß Islamisten!"

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Aufkleber in Baumschulenweg

    18.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Rolltreppe des S-Bahnhofs Baumschulenweg wurde ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Transfeindliche strukturelle Benachteiligung durch das Jugendamt

    18.05.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Eine Mitarbeiterin des Jugendamtes spricht die Betroffene trotz erfolgter Namensänderung und Hinweis auf den weiblichen Personenstand weiterhin konsequent mit männlichen Namen an. Auch im Schriftverkehr wird fortlaufend die Bezeichnung „der Vater“ verwendet.

    Gegenüber der Ehefrau der Betroffenen äußert die Mitarbeiterin zudem, die Betroffene sei objektiv weiterhin ein Mann, obwohl eine weibliche Geschlechtsidentität, entsprechende gender Präsentation sowie eine laufende medizinische Transition vorliegt.

    Die Transidentität der Betroffenen wird nicht anerkannt und teilweise auch schriftlich im Zusammenhang mit einer angeblichen Kindeswohlgefährdung erwähnt. Im Gespräch wird die Betroffene zudem aufgrund ihrer Transidentität gegenüber der Ehefrau als potenziell gefährlicher Mann bezeichnet, ohne nachvollziehbare fachliche Grundlage.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Extrem rechter Aufkleber in Adlershof

    17.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Kleingartenanlage "Am Adlergestell" wurde ein Aufkleber des extrem rechten Kampfsportevents "Kampf der Nibelungen" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hitlergrüße und "Sieg Heil"-Rufe von BFC Dynamo-Fans in Alt-Lichtenberg

    17.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Aus einer Gruppe von fünf Männern wurden im Bereich des Bahnhofs Lichtenberg lautstark Parolen des Fußballclubs BFC Dynamo gerufen. Zudem zeigten Personen aus der Gruppe mutmaßlich den verbotenen Hitlergruß. Die Gruppe betrat anschließend einen dortigen Kiezshop.

    ​Kurze Zeit später stiegen die Männer in die Straßenbahnlinie M17 in Richtung Hohenschönhausen. Während der Fahrt riefen sie die verbotene nationalsozialistische Parole „Heil Hitler“. An der Haltestelle Hertzbergstraße/Siegfriedstraße verließ die Gruppe die Tram.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*innen
  • Mehrere antisemitische Plakate in der Admiralstraße und Umgebung

    17.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Admiralstraße und Umgebung wurden mehrere antisemitische Plakate entdeckt. Anlass war der gerade begangene Nakba-Gedenktag. Im Text war Geschichtsrevisionismus dargestellt und die Existenz des Staates Israel wurde in Frage gestellt. So beginnt die Erzählung 1948, die Bezeichnung des Staates Israel wird durchgängig in Anführungszeichen geschrieben und es ist die Rede vom "Besatzungsparlament".
    Zudem wurden am Kottbusser Damm und in unmittelbarer Nähe der Synagoge am Fraenkelufer mehrere Sticker mit der Aufschrift "Death to IDF" entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Neonazistische Zahlencodes u.a. in Köpenick-Süd

    17.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Stromkasten im Mayschweg wurde fünfmal der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.

    Auf einem Schild am Weg entlang des Müggelsee in der Nähe der Müggelseeperle wurde der Schriftzug "ZECKE VERRECKE!" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistischer Angriff durch Zugpersonal

    17.05.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Eine Frau wurde gegen 17:05 Uhr in einem Regionalzug in Schöneberg von einem Schaffner rassistisch angegriffen, nachdem sie kein Ticket vorzeigen konnte. Der Schaffner schlug sie mit einem Schlüsselbund auf den Kopf und zudem mit der Faust. Die Frau erlitt Platzwunden am Kopf, die anschließend im Krankenhaus behandelt werden mussten. Zeug*innen verständigten die Polizei.

    Quelle: ReachOut
  • Extrem rechte Aufkleber am Alexanderplatz

    16.05.2026 Bezirk: Mitte

    An der Straßenbahnhaltesstelle der M2 am Alexanderplatz wurden vier Aufkleber von extrem rechten Versandhandlungen gefunden: Einer stellte verschiedene deutschtümelnde Bildmotive mit dem Wort "Deutsch" in altdeutschem, viel im NS gebrauchtem Schrifttyp dar; drei warben für Kampfsport.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hakenkreuz in Wilmersdorf

    16.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf einem Weg am Fennsee in Wilmersdorf wurde eine große Hakenkreuz-Schmiererei an einem Baum entdeckt.

    Quelle: Meldung via Mail
  • Rassistische Beleidigungen in Niederschöneweide

    16.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend stand ein Mann am Nebeneingang des Schöneweidecenter und beleidigte Menschen rassistisch. Darauf angesprochen reagierte er aggressiv und beleidigend.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistische Beleidigung in Alt-Hohenschönhausen

    16.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Während die betroffenen Personen in der Werneuchener Straße im Auto saßen (vordere Fenster geöffnet), lief eine Frau vorbei. Sie beschimpfte die anwesenden Jugendlichen mit Migrationsgeschichte auf rassistische und entmenschlichende Weise als "Scheiß Viecher".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistisches Lied in Wannsee

    16.05.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Durch die Straße "Am Großen Wannsee" schallte am Abend laut ein Lied mit rassistischem Text. Das Lied wurde bei einem Fest auf einem Grundstück in der Straße gespielt und enthielt u.a. die Textzeilen: "Ausländer raus, Deutschland den Deutschen, Ausländer raus". Das Lied und der Text waren auch in einem gegenüberliegenden Museum gut zu hören.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Sozialchauvinistische Bedrohung in der S-Bahn in Mitte

    16.05.2026 Bezirk: Mitte

    Am Abend drohte in der S-Bahnlinie 3 zwischen Alexanderplatz und Hackeschem Markt ein vom Erscheinungsbild mutmaßlich extremer Rechter einem Verkäufer einer Obdachlosenzeitung verbal mit Gewalt, um ihm vom Verkauf seiner Zeitung abzuhalten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antimuslimische Sticker in Heiligensee

    15.05.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Am Kieferheider Weg in Höhe Sagemühler Steig und Sonnenwalder Weg wurden mehrere Sticker eines extrem rechten Versandhandels mit der Aufschrift „(damals wie heute) Islamisten töten“ gemeldet. Die Aufkleber befanden sich an einem Stromkasten und einem Mülleimer. Einer der Sticker wurde entfernt und überklebt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Antimuslimisch rassistische Pöbelei in Buckow

    15.05.2026 Bezirk: Neukölln

    In der Parkanlage am Ende vom Kolkrabenweg in Buckow wurden drei Frauen beim Spazieren von einer Frau rassistisch beleidigt. Die Frau beleidigte die kopftuchtragenden Frauen erst als "Nonnen" und unterstellte ihnen, sie würden Sozialleistungen beziehen. Außerdem forderte sie die Frauen auf, in "ihr Land" zurückzugehen und sagte, sie wären nicht eingeladen worden und sollten deshalb ausreisen. Die Betroffenen forderten die Frau auf, sie in Ruhe zu lassen und drohten mit einer Anzeige bei der Polizei.

    Quelle: Register Neukölln
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Pankow

    15.05.2026 Bezirk: Pankow

    In der Prenzlauer Allee Ecke Saarbrücker Straße, wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels gegen politische Gegner*innen der (extremen) Rechten entdeckt und überklebt. Der Aufkleber trug die Aufschrift „FCK Grüne“.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Bedrohung gegen politische Gegner*in in Spandau

    15.05.2026 Bezirk: Spandau

    Als eine Person Infomaterial der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) in einen Mülleimer wegwerfen wollte, kam ein Mann zu der Person und blockierte ihren Weg. Der Mann fragte die Person, warum sie Eigentum der "AfD" zerstöre, und drohte ihr dann mit einem Schlag ins Gesicht. Während des Vorfalls unterstützten die Umstehenden die betroffene Person nicht. Zum Schutz der betroffenen Person wurden das Datum und der Ort anonymisiert.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Extrem rechte Aufkleber in Berlin-Buch

    15.05.2026 Bezirk: Pankow

    An einem Discounter in der Wiltbergstraße wurden zwei Aufkleber mit Reichskriegsflaggen entdeckt. Die Aufkleber tragen die Aufschriften „Make Germany Great Again“ und „Deutschland, meine Heimat“.

    Quelle: Pankower Register
  • Extrem rechte Aufkleber in Gropiusstadt

    15.05.2026 Bezirk: Neukölln

    Zwischen Sollmannweg und dem U-Bahnhof Lipschitzallee in Gropiusstadt wurden mehrere Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel gesichtet und entfernt. Ein Aufkleber enthielt die Reichsfarben sowie den Schriftzug „Make Germany great again“. Ein weiterer rassistischer Aufkleber zeigte ein Flugzeug mit der Aufschrift "Remigration Air" und titelte "Deutschland endlich wieder sicher machen".

    Quelle: Register Neukölln via Signal
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