Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Friedrichshagen
Am Eingang des Goldmannparks wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Am Eingang des Goldmannparks wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Am S-Bahnhof Botanischer Garten in Lichterfelde West wurde ein Sticker der extrem rechten Gruppe "Identitäre Bewegung" entdeckt. Der Aufkleber verwies auf die Webseite der Gruppe. Er wurde entfernt.
An der Haltestelle Gutspark Marienfelde wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
An einer Ampel an der Hasenheide wurden zwei Aufkleber mit LGBTIQ*-feindlichem Motiv entdeckt und entfernt. Darauf war ein Piktogramm einer heterosexuellen Familie abgebildet, die sich mit einem Regenschirm in schwarz-rot-gold vor heruntertropfenden Regenbogenfarben schützt. Darunter steht: "Deutsche Farben und Werte statt bunter Ideologie".
Vor der amerikanischen Botschaft am Pariser Platz hielt ein Reichsbürger eine "Mahnwache" ab. Dabei zeigte er Reichsfahnen.
Im Ortsteil Wedding ereignete sich ein antimuslimisch-rassistischer Angriff.
In der Wernsdorfer Str. wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Am Kranoldplatz in Lichterfelde Ost wurden zwei Sticker der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" entdeckt und entfernt. Einer der Sticker richtete sich mit dem Spruch "Wir haben keinen Platz" gegen geflüchtete Menschen und verwies auf eine Webseite mit rassistischen Inhalten. Der andere Sticker brachte queere Menschen mit Pädophilie in Verbindung und unterstellte, dass Kinder vor queeren Menschen geschützt werden müssten.
An der Außenwand eines Restaurants in der Eberswalder Straße wurden mehrere Hakenkreuze aufgesprüht.
An der Haltestelle Am Heidefriedhof wurde ein Hakenkreuz auf einen Regenbogensticker geschmiert. Mit dem selben Stift wurden Aufschriften auf dem Sticker unleserlich gemacht.
Von einem Medienkasten an der Straße Alt Stralau wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel entfernt. Er zeigte ein Piktogramm einer heterosexuellen Familie, die sich mit einem schwarzen Regenschirm vor heruntertropfenden Farben der Regenbogenflagge schützt. Diese steht für die Vielfalt von Sexualität und Geschlecht.
An der Ecke von Hennigsdorfer Straße und Krantorweg in Heiligensee wurde eine Sprüherei auf einem Stromkasten bemerkt. Sie richtete sich mit dem unter Neonazis verbreiteten Code "1161" (= Anti-Antifaschistische Aktion) und dem Kürzel "FCK LNKS" (= Fuck Links) gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Eine ähnliche Sprüherei wurde südlich davon, etwa vier Kilometer entfernt, an der Ecke von Rallenweg und Sandhauser Straße bemerkt.
In der Atzpodienstraße Ecke Frankfurter Allee wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber in den Farben der Reichsflagge und einem darauf abgebildeten Soldaten sowie dem Slogan "Hier wurde linker Müll entfernt" entdeckt und entfernt.
Im Fahrstuhl des S-Bahnhofs Storkower Straße wurden auf der Lichtenberger Seite vier Hakenkreuze entdeckt.
Am S-Bahnhof Mahlsdorf wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Schwarz Rot Gold ist bunt genug“ entdeckt. Der Slogan kann als queerfeindlich und rassistisch verstanden werden.
In der Damerowstraße wurde ein antimuslimisch-rassistischer Schriftzug entdeckt. Der Schriftzug „Islam“ war mit Pfeilen versehen, die auf die Öffnung eines Papierkorbs zeigten.
In der Cardinalstr. wurden drei extrem rechte Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt. Ein Aufkleber richtete sich gegen Antifaschist*innen, ein weiterer zeigte Runen aus dem NS und der dritte rief eine "Deutsche Zone" aus.
Auf der Brücke am S-Bahnhof Johannisthal wurden mehrere Aufkleber, die die Forderung nach einer sog. "Remigration" enthielten, entdeckt.
An der Kreuzung Rudower Str./ Grünauer Str. wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
An einer Hauswand an der Kreuzung Wilhelminenhofstr./ Klarastr. wurde der rassistische Schriftzug "WHITE POWER" entdeckt.
Um 7:55 Uhr erhielt eine Mitarbeiterin, an die von ihr allein genutzte Handynummer vom Register Xhain, eine SMS. Bereits im Vorfeld kam es mehrmals zu beleidigenden und bedrohlichen Nachrichten. Übersendet wurde der Text: "Es lebe die AfD!", das Icon "Hitlergruß" und die Zahl 88 (Zahlencode der extremen Rechten für Heil Hitler, bezeichnet den 8. Buchstaben im Alphabet).
Die SMS wurde als erneute Bedrohung wahrgenommen. Es wurde Anzeige erstattet.
In der U7 am Bahnhof Parchimer Allee in Britz wurde ein Mann mehrfach aus einer Gruppe von drei Männern antiasiatisch rassistisch beleidigt.
Am Innsbrucker Platz wurde ein selbstbeschriebener Sticker mit einer antiziganistischen Botschaft entdeckt.
In der Alfred-Randt-Str. wurde ein Aufkleber der Partei "Die Heimat" entdeckt und entfernt.
Wieder wurden mehrere Sticker von Mülleimern am Rudolfplatz und in der Rotherstraße entfernt. Es handelte sich um "Anti-Antifa" und "We hate Antifa"-Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel.
Im Naturschutzgebiet Hahneberg in Staaken wurden Hakenkreuz- und SS-Schmierereien auf einer Parkbank entdeckt. Die meisten Schmierereien wurden gekritzelt, waren aber noch erkennbar.
Vor einem Supermarkt in der Weitlingstraße wurde ein NS-verharmlosender Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv wird mit der Parole "Weg mit dem NS-Verbotsgesetz - Freiheit für Manuel!" die Freiheit für einen verurteilten österreichischen Neonazi eingefordert.
Die Neuköllner Fraktion einer Partei veröffentlichte Weihnachtswünsche in einem Social-Media-Beitrag. Das dazugehörige Bild zeigte ein Kind vor einem Weihnachtsbaum, das ein Geschenk hochhielt. An dem Baum hingen Flugzeuge und ein Schriftzug ließ verlauten, dass sich das Kind "Remigration" wünsche.
Der Begriff Remigration bedeutet Rückwanderung, also die Rückkehr an den Herkunftsort, nachdem jemand von dort ausgewandert war. Dies kann freiwillig sein oder mit einer Ausweisung erzwungen werden. Mindestens seit dem Jahr 2016 verwendet die Neue Rechte „Remigration” als Kampfbegriff in politischen Kampagnen, in denen sie die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien fordert.
An der Tram-Haltestelle vor dem Lindencenter in Neu-Hohenschönhausen wurde ein Aufkleber der Neonazipartei "Der III.Weg" gemeldet und entfernt. Auf dem Aufkleber wurde mit der Paraole "Familie, Heimat, Tradition" für den Stützpunkt des "Der III.Weg" in Berlin geworben.
Im Luisenhain wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
In der Benno-König-Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Um den Rudolfplatz und in angrenzenden Straßen wurden neun rechte Sticker entfernt oder überklebt. Es handelte sich um eine Mischung aus "Anti-Antifa" und "We hate Antifa"- Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel. Zusätzlich wurden Pro-AfD-Sticker angebracht.
Im Müggelschlößchenweg wurden insgesamt fünf extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Darunter mehrere Aufkleber der Partei "Die Heimat".
An einer Bushaltestelle am Rathaus Reinickendorf in Wittenau wurde ein extrem rechter Aufkleber bemerkt und entfernt, der sich gegen Antifaschismus richtete. Er war in den Farben der Bundesrepublik gestaltet und mit einem Bundesadler versehen.
Im Fahrstuhl des S-Bahnhofs Schönhauser Allee wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
Das Klingelschild eines Staakener Hochhauses wurde mit dem extrem rechten Zahlencode "88" beschmiert und an den Fahrstuhlwänden mussten die Mieter*innen neben der "88" auch "NSU" und NSDAP" lesen. An die Haltestange stand, ebenfalls in schwarz, "AFD". Alle Schmierereien wurden entfernt.
In der Wongrowitzer Str. wurde ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Im Lobitzweg wurden zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt, die die sog. "Remigration" forderten.
Auf einer Ampel an der Ecke von Wiesen- und Siemensstraße in Lankwitz wurde eine Schmiererei entdeckt, die sich gegen antifaschistisch Engagierte richtete.
Zwei Jugendliche äußern sich in der Ringbahn rassistisch gegenüber anderen Fahrgästen. Außerdem verkleben sie extrem rechte Sticker. Als eine engagierte Person die Sticker wieder entfernt, wird sie von den beiden als "Linke Fotze" bezeichnet und attackiert. Andere Fahrgäste greifen nicht ein. Der betroffenen Person gelingt es am Bahnhof Schöneberg auszusteigen und zu fliehen.