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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Extrem rechter Sticker in Lichterfelde West

    27.12.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Am S-Bahnhof Botanischer Garten in Lichterfelde West wurde ein Sticker der extrem rechten Gruppe "Identitäre Bewegung" entdeckt. Der Aufkleber verwies auf die Webseite der Gruppe. Er wurde entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • LGBTIQ*-feindliche Propaganda in Nord-Neukölln

    27.12.2025 Bezirk: Neukölln

    An einer Ampel an der Hasenheide wurden zwei Aufkleber mit LGBTIQ*-feindlichem Motiv entdeckt und entfernt. Darauf war ein Piktogramm einer heterosexuellen Familie abgebildet, die sich mit einem Regenschirm in schwarz-rot-gold vor heruntertropfenden Regenbogenfarben schützt. Darunter steht: "Deutsche Farben und Werte statt bunter Ideologie".

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Antisemitische Propaganda in Berlin

    26.12.2025 Bezirk: Berlinweit
    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Extrem rechter Aufkleber in Hellersdorf-Ost

    26.12.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Am U-Bahnhof Hellersdorf wurde ein Aufkleber der „Nationalrevolutionären Jugend“ (NRJ) entdeckt und entfernt. Es handelt sich um die Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechte Sticker in Lichterfelde Ost

    26.12.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Am Kranoldplatz in Lichterfelde Ost wurden zwei Sticker der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" entdeckt und entfernt. Einer der Sticker richtete sich mit dem Spruch "Wir haben keinen Platz" gegen geflüchtete Menschen und verwies auf eine Webseite mit rassistischen Inhalten. Der andere Sticker brachte queere Menschen mit Pädophilie in Verbindung und unterstellte, dass Kinder vor queeren Menschen geschützt werden müssten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Hakenkreuzschmiererei in Mariendorf

    26.12.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Haltestelle Am Heidefriedhof wurde ein Hakenkreuz auf einen Regenbogensticker geschmiert. Mit dem selben Stift wurden Aufschriften auf dem Sticker unleserlich gemacht.

    Quelle: Persönliche Meldung
  • LGBTIQ*-feindlicher Sticker auf der Stralauer Halbinsel entfernt

    26.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Von einem Medienkasten an der Straße Alt Stralau wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel entfernt. Er zeigte ein Piktogramm einer heterosexuellen Familie, die sich mit einem schwarzen Regenschirm vor heruntertropfenden Farben der Regenbogenflagge schützt. Diese steht für die Vielfalt von Sexualität und Geschlecht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Neonazi-Code in Heiligensee

    26.12.2025 Bezirk: Reinickendorf

    An der Ecke von Hennigsdorfer Straße und Krantorweg in Heiligensee wurde eine Sprüherei auf einem Stromkasten bemerkt. Sie richtete sich mit dem unter Neonazis verbreiteten Code "1161" (= Anti-Antifaschistische Aktion) und dem Kürzel "FCK LNKS" (= Fuck Links) gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Eine ähnliche Sprüherei wurde südlich davon, etwa vier Kilometer entfernt, an der Ecke von Rallenweg und Sandhauser Straße bemerkt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • NS-verherrlichender Aufkleber und Hakenkreuze in Lichtenberg-Nord

    26.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Atzpodienstraße Ecke Frankfurter Allee wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber in den Farben der Reichsflagge und einem darauf abgebildeten Soldaten sowie dem Slogan "Hier wurde linker Müll entfernt" entdeckt und entfernt.

    Im Fahrstuhl des S-Bahnhofs Storkower Straße wurden auf der Lichtenberger Seite vier Hakenkreuze entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber in Mahlsdorf

    26.12.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am S-Bahnhof Mahlsdorf wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Schwarz Rot Gold ist bunt genug“ entdeckt. Der Slogan kann als queerfeindlich und rassistisch verstanden werden.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Antimuslimischer Schriftzug in Pankow

    25.12.2025 Bezirk: Pankow

    In der Damerowstraße wurde ein antimuslimisch-rassistischer Schriftzug entdeckt. Der Schriftzug „Islam“ war mit Pfeilen versehen, die auf die Öffnung eines Papierkorbs zeigten.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Extrem rechte Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt

    25.12.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Cardinalstr. wurden drei extrem rechte Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt. Ein Aufkleber richtete sich gegen Antifaschist*innen, ein weiterer zeigte Runen aus dem NS und der dritte rief eine "Deutsche Zone" aus.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Register erhält SMS mit NS-verharmlosenden Inhalt

    25.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Um 7:55 Uhr erhielt eine Mitarbeiterin, an die von ihr allein genutzte Handynummer vom Register Xhain, eine SMS. Bereits im Vorfeld kam es mehrmals zu beleidigenden und bedrohlichen Nachrichten. Übersendet wurde der Text: "Es lebe die AfD!", das Icon "Hitlergruß" und die Zahl 88 (Zahlencode der extremen Rechten für Heil Hitler, bezeichnet den 8. Buchstaben im Alphabet).
    Die SMS wurde als erneute Bedrohung wahrgenommen. Es wurde Anzeige erstattet.

    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • NS-verharmlosender Aufkleber im Weitlingkiez

    24.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Vor einem Supermarkt in der Weitlingstraße wurde ein NS-verharmlosender Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv wird mit der Parole "Weg mit dem NS-Verbotsgesetz - Freiheit für Manuel!" die Freiheit für einen verurteilten österreichischen Neonazi eingefordert.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Online-Beitrag

    24.12.2025 Bezirk: Neukölln

    Die Neuköllner Fraktion einer Partei veröffentlichte Weihnachtswünsche in einem Social-Media-Beitrag. Das dazugehörige Bild zeigte ein Kind vor einem Weihnachtsbaum, das ein Geschenk hochhielt. An dem Baum hingen Flugzeuge und ein Schriftzug ließ verlauten, dass sich das Kind "Remigration" wünsche.

    Der Begriff Remigration bedeutet Rückwanderung, also die Rückkehr an den Herkunftsort, nachdem jemand von dort ausgewandert war. Dies kann freiwillig sein oder mit einer Ausweisung erzwungen werden. Mindestens seit dem Jahr 2016 verwendet die Neue Rechte „Remigration” als Kampfbegriff in politischen Kampagnen, in denen sie die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien fordert.

    Quelle: Register Neukölln
  • Anti-Schwarzer Rassismus in der Schule

    23.12.2025 Bezirk: Berlinweit
    In einer Schule in Berlin ereignete sich eine anti-Schwarze rassistische Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Each One Monitoring / EOTO
  • Antisemitische Propaganda in Berlin

    23.12.2025 Bezirk: Berlinweit
    Eine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag, in dem der Verschwörungsmythos eines jüdisch gelenkten „Great Replacement“ aufgerufen wird.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Aufkleber der Neonazipartei "Der III.Weg" am Lindencenter

    23.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tram-Haltestelle vor dem Lindencenter in Neu-Hohenschönhausen wurde ein Aufkleber der Neonazipartei "Der III.Weg" gemeldet und entfernt. Auf dem Aufkleber wurde mit der Paraole "Familie, Heimat, Tradition" für den Stützpunkt des "Der III.Weg" in Berlin geworben.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Erneut Sticker gegen politische Gegnerschaft im Rudolfkiez entfernt

    23.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Um den Rudolfplatz und in angrenzenden Straßen wurden neun rechte Sticker entfernt oder überklebt. Es handelte sich um eine Mischung aus "Anti-Antifa" und "We hate Antifa"- Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel. Zusätzlich wurden Pro-AfD-Sticker angebracht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel

    23.12.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Müggelschlößchenweg wurden insgesamt fünf extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Darunter mehrere Aufkleber der Partei "Die Heimat".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechter Aufkleber am Rathaus Reinickendorf

    23.12.2025 Bezirk: Reinickendorf

    An einer Bushaltestelle am Rathaus Reinickendorf in Wittenau wurde ein extrem rechter Aufkleber bemerkt und entfernt, der sich gegen Antifaschismus richtete. Er war in den Farben der Bundesrepublik gestaltet und mit einem Bundesadler versehen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Klingelschild und Fahrstuhlwände beschmiert

    23.12.2025 Bezirk: Spandau

    Das Klingelschild eines Staakener Hochhauses wurde mit dem extrem rechten Zahlencode "88" beschmiert und an den Fahrstuhlwänden mussten die Mieter*innen neben der "88" auch "NSU" und NSDAP" lesen. An die Haltestange stand, ebenfalls in schwarz, "AFD". Alle Schmierereien wurden entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Angriff auf politische*n Gegner*in

    22.12.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Zwei Jugendliche äußern sich in der Ringbahn rassistisch gegenüber anderen Fahrgästen. Außerdem verkleben sie extrem rechte Sticker. Als eine engagierte Person die Sticker wieder entfernt, wird sie von den beiden als "Linke Fotze" bezeichnet und attackiert. Andere Fahrgäste greifen nicht ein. Der betroffenen Person gelingt es am Bahnhof Schöneberg auszusteigen und zu fliehen.

    Quelle: Persönliche Meldung
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