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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • "III. Weg"-Aufkleber in Weißensee

    23.02.2024 Bezirk: Pankow

    In der Heinersdorfer Straße und in der Brauhausstraße wurden verschiedene Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber hatte als Abbildung das Organisationslogo der Jugendorganisatio NRJ sowie die URL der Homepage. Ein anderer Aufkleber hatte als Slogan "Antifa Banden zerschlagen". Ein dritter Aufkleber hatte das Organisationslogo deren AG Körper und Geist. Ein viertes Motiv von Aufklebern war nicht vom "III. Weg". Hier war ein Bild von Rudolf Hess mit einem englischen Text abgebildet.

    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Transfeindliche Beleidigungen in Prenzlauer Berg

    23.02.2024 Bezirk: Pankow

    Eine Transgender-Person ging in einen Dönerladen und Zwei Menschen mit Bierflaschen schrieen abends ohne Grund auf der Danziger Straße . Sie beleidigten sie mit "Scheiß Transe" und "Hast du keine Eier?" Dann gingen sie zur U-Bahn und riefen: "Schieß' doch! Ich würd's tun".

    Quelle: Berliner Register via Signal, Meldeformular Berliner Register
  • Antifeministischer Aufkleber in Friedrichsfelde

    22.02.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Parkplatzschild in der Alfred-Kowalke-Str. wurde ein antifeministischer Aufkleber entdeckt. Auf diesem ist der Spruch: "Familie wachse, Deutschland lebe" zu lesen. Weiter ist das neonazistische Symbol der Lebensrune und die Reichsflagge abgebildet.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Schmierereien an Einkaufswagenbox eines Rudower Supermarkts

    22.02.2024 Bezirk: Neukölln

    An der Einkaufswagenbox eines Supermarktes im Neudecker Weg in Rudow wurden mehrere neonazistische Schmierereien entdeckt und entfernt. Darunter Runen-Symbole, ein Keltenkreuze, "NS-Zone", "Nationaler Widerstand" und "AN" (=Autonome Nationalisten).

    Rund um den Selgenauer Weg wurden außerdem fünf Hakenkreuze gesichtet und entfernt.

    Quelle: hass-vernichtet.de
  • Extrem rechte und rassistische Aufkleber in Lichterfelde

    22.02.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Im Schweizer Viertel wurden mehrere rassistische Sticker und Sticker, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten, gefunden und entfernt. Einer der Aufkleber richtete sich gegen geflüchtete Menschen, ein anderer gegen antifaschistisches Engagement. Die Sticker sind bei extrem rechten Versandshops zu erhalten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Hakenkreuz in Alt-Hohenschönhausen

    22.02.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In der Sandinostr. wurde auf einem Stromkasten ein Hakenkreuz und die Zahlenkombination "444" (steht für: "Deutschland den Deutschen") entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Neonazi-Aufkleber am Cottbusser Platz

    22.02.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Cottbusser Straße sowie am Cottbusser Platz, Ecke Spremberger Straße wurden zwei Aufkleber aus einem neonazistischen Versandhandel, u.a. mit rassistischem Inhalt, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Rassistischer Aufkleber am Nöldnerplatz

    22.02.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Nöldnerplatz wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift: "Lieber Kernkraft als Flüchtlingsstrom" entdeckt und entfernt. Dieser Aufkleber kommt von einem extrem rechten Versandhandel.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistischer Aufkleber in Adlershof

    22.02.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Mülleimer an der Haltestelle Glienicker Weg/ Nipkowstr. wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Forderung nach "Remigration" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistische Schmierereien in Frohnau

    22.02.2024 Bezirk: Reinickendorf

    Am Konzer Platz und der Haltestelle Markgrafenstraße in Frohnau wurden rassistische Schmierereien dokumentiert und entfernt. Auf einem Schild und einem Briefkasten wurde "Remigration" geschrieben. "Remigration" wird von der Neuen Rechten als Schlagwort benutzt. Dahinter steht die Forderung nach der Abschiebung von Geflüchteten sowie Eingewanderten und ihrer Nachkommen in vermeintliche Herkunftsländer. In Frohnau sind bereits mehrfach antimuslimisch rassistische Schmierereien und solche, die sich gegen Grüne richten, gemeldet worden.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistisch motivierter Angriff in Schöneberg-Süd

    22.02.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Ein Paar, das mit zwei zweijährigen Kindern in einem Kinderwagen unterwegs war, wurde in der Crellestraße von einem Paar angegriffen. Die Frau spuckte die beiden Babys an, während der Mann, der sie begleitete, rassistische Bemerkungen über die Hautfarbe des Paares und der Babys machte und die vier verbal beleidigte. Die Ermittlungen wurden vom polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0400; Tagesspiegel 23.02.2024
  • Strukturelle Benachteiligung in Neukölln

    22.02.2024 Bezirk: Neukölln

    In einer Neuköllner Betreuungseinrichtung für Kinder wurde eine Person strukturell diskriminiert. Um die Person zu schützen, wurde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum geändert.

    Quelle: L-Support
  • Antisemitische Beleidigung in Mitte

    21.02.2024 Bezirk: Mitte

    In der Nähe des Fernsehturms wurde ein Mann, der eine Kette mit einem Davidstern trug, aus einer Gruppe von drei Männern heraus antisemitisch beleidigt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0396 vom 22.02.2024
  • Antisemitische Propaganda in Wedding

    21.02.2024 Bezirk: Mitte

    An der Ecke Seestraße / Lütticher Straße sowie am U-Bahnhof Seestraße wurden im Laufe des Tages zwei Aufkleber, israelbezogene antisemitische Aufkleber entdeckt, von denen einer entfernt wurde.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitischer Film im Wismarplatz-Kiez gezeigt

    21.02.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Abend wurde in einem Café ein palästinensischer Propagandafilm gezeigt, der u. a. Vergleiche zur Shoa in der NS-Zeit zieht und dies in Verbindung zu einem deutschen Schuldkult setzt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber gegen Geflüchtete in Lichterfelde

    21.02.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In der Baseler Str./ Ecke Altendorfer Str. wurde ein rassistischer Sticker gefunden und entfernt. Der Aufkleber ist bei mehreren extrem rechten Versandhandel zu erhalten. Der Spruch auf dem Aufkleber lautete: "Bitte flüchten Sie weiter. Es gibt hier nichts zu wohnen. Refugees not welcome".

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Rummelsburg

    21.02.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Am Betriebsbahnhof Rummelsburg wurden zwei Aufkleber der extremen Rechten gemeldet. Der eine titelt "good night left side" und zeigt eine Person mit Baseballschläger und die Reichsflagge. Der andere Aufkleber titelt "Volksaufstand Ostdeutschland". Es wird auf eine rassistische Internetseite verwiesen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • "III. Weg"-Aufkleber in Weißensee

    21.02.2024 Bezirk: Pankow

    Am Steinberg und in der Heinersdorfer Straße wurden Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. den Slogan "Europa pelzfrei" sowie von deren Organisation "AG Körper und Geist".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistischer Antrag in der Bezirksverordnetenversammlung

    21.02.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Ein Mitglied der AfD-Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) stellte einen Antrag für „Queere Aufklärung“ für geflüchtete Menschen. In diesem wird dem Bezirksamt nahegelegt, „von den Ankommenden Verständnis und Toleranz für queere Lebensweisen einzufordern […] [u]m ein friedliches Zusammenleben mit sexuell Andersdenkenden zu ermöglichen“. Der Antrag der AfD-Fraktion folgt dabei einem diskriminierenden Narrativ, indem er pauschal unterstellt, dass Geflüchtete queerfeindlich seien und deshalb belehrt werden müssten. Der Antrag wurde mit dem Argument, dass er Geflüchteten Homophobie unterstelle, abgelehnt.

    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • Am Arbeitsplatz wegen Behinderung diskriminiert

    20.02.2024 Bezirk: Spandau

    Es fand eine Diskriminierung aufgrund von Behinderung und chronischer Erkrankung am Arbeitsplatz statt. Zum Schutz der betroffenen Person werden Vorfallsbeschreibung und Datum anonymisiert.

    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung (ADB)
  • Angriff auf queere Bar in Friedrichshain

    20.02.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einer queeren Bar in der Boxhagener Straße wurden im Februar durch zwei Jugendliche mehrere Abflüsse fest verstopft. Dazu wurden mit Glasscherben versetzte Sandbomben genutzt, die beim Entfernen zu Handverletzungen bei den Mitarbeitern führten. Ein Jugendlicher beschäftigte am Tresen den Mitarbeiter, während die anderen beiden die Sachbeschädigung durchführten. Der genaue Tag war nicht mehr erinnerbar.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antiasiatische Pöbelei und Beleidigungen am Bhf. Ostkreuz

    20.02.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Wie heute bekannt wurde, hält sich seit einiger Zeit eine Person am Bhf. Ostkreuz auf, die alle asiatisch gelesen Menschen in ihrem Umfeld bepöbelt und beleidigt. Die Person fluchte, warf mit Steinen und rief: „FUCK OFF!“ Corona! Geh zurück nach China und stirb!“

    Quelle: reddit.com
  • Beleidigung und Hatespeech gegen LGBTIQ*

    20.02.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Ein Lichtenberger migrationspolitischer Aktivist hat mit einem Video seine russlanddeutsche und queere Identität auf Instagram veröffentlicht. Das Video ging viral und rief Trolle auf den Plan, die homofeindliche Kommentare posteten und Drohnachrichten verschickten.

    Quelle: www.siegessauele.de
  • Extrem rechte Aufkleber in Rummelsburg

    20.02.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In der Fischerstraße wurden Aufkleber von einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber ist Folgendes zu lesen: "Schweigen heißt zustimmen. Sei nicht mehr schweigsam, denn es ist dein Land! Hol es dir zurück!".

    Quelle: Lichtenberger Register
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