Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
18.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Umfeld des S-Bhf. Mahlsdorf wurden zwei „FCK Antifa“-Schriftzüge gefunden.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
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Antisemitische Bedrohung in Berlin
17.04.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
17.04.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bedrohung in Kreuzberg
17.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einer Versammlung wurde u.a. eine antisemitische Parole gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
17.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz betroffener Personen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
17.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einem Wandbild, dass bereits im Vorjahr mehrfach antisemitisch beschmiert wurde, wurde eine weitere antisemitische Schmiererei entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Mitte
17.04.2025 Bezirk: MitteIn der Universitätsstraße im Ortsteil Mitte war mehrfach der Schriftzug „Free Antifa from Zionism“ angebracht.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
17.04.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen entspricht das Datum des Eintrags nicht dem Datum des Vorfalls.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Schöneberg
17.04.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
17.04.2025 Bezirk: MitteAuf einer Kundgebung wurde u.a. eine antisemitische Parole gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen im Allendeviertel
17.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Allendeweg vor der Geschäftsstelle der Partei Die Linke wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Niederschöneweide
17.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Hasselwerderstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Beleidigungen gegen politische Gegner*innen in Prenzlauer Berg
17.04.2025 Bezirk: PankowEine Person wurde von einem Mann in der Nähe der Geschäftsstelle der Linken in der Wisbyer Straße angepöbelt. Der Mann beleidigte die Person aufgrund ihrer linken Gesinnung. Die betroffene Person berichtete, dass sie von dem Täter zunächst als „Linksfaschist“, „Vaterlandsverräter“ und „Volksverräter“ bezeichnet wurde. Nach der Auseinandersetzung drohte er ihr, indem er einen spitzen Gegenstand aus seiner Tasche zog.
Quelle: Pankower Register -
Extrem rechte Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen
17.04.2025 Bezirk: LichtenbergAuf der Toilette eines Supermarktes in der Konrad-Wolff-Straße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt, der sich gegen Antifaschist*innen richtete. Ein weiterer Aufkleber titelte "Für Verein und Vaterland".
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechter Angriff in Lichtenberg
17.04.2025 Bezirk: LichtenbergEs kam zu einem extrem rechts motivierten Angriff auf eine zivil couragierte Person, die zuvor bei einem versuchten Angriff intervenierte. Der Täter wurde festgenommen. Die betroffene Person musste sich zur Behandlung ins Krankenhaus begeben. Weitere Informationen liegen vor, werden aber zum Schutz der betroffenen Person nicht veröffentlicht.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Hakenkreuze unter der Juliusturmbrücke gesprüht
17.04.2025 Bezirk: SpandauGesprühte Hakenkreuze wurden unter der Juliusturmbrücke entdeckt und übermalt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
LGBTIQ*-feindliche Beleidigung an der Karl-Marx-Allee
17.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 22:00 Uhr überquerten zwei Männer die Straße der Pariser Kommune / Ecke Karl-Marx-Allee. Aus einem Auto heraus wurden die beiden Männer angehupt und LGBTIQ*-feindlich beleidigt.
Quelle: Berliner Register -
LGBTIQ*-feindlicher Angriff in der U12
17.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 17:50 Uhr wurde in der U12 zwischen den Bahnhöfen Möckernbrücke und Gleisdreieck eine als queer und nonbinär erkennbare Person von einem ca. 45-jährigen bettelnden Mann zunächst aggressiv angegangen. Ohne eine Reaktion abzuwarten, bespuckte der Mann die Person unvermittelt und beleidigte sie mehrfach homofeindlich. Niemand von den weiteren Fahrgästen kam der Person zu Hilfe.
Quelle: Berliner Register -
Neonazi-Aufkleber in Waidmannslust
17.04.2025 Bezirk: ReinickendorfZwischen der Titiseestraße und der Schluchseestraße in der Rollberge-Siedlung in Waidmannslust wurden erneut selbst beschriebene Aufkleber mit der Abkürzung "DJV" (Deutsche Jugend voran) und den Neonazicodes 1161 (Anti-Antifa) und 444 (Deutschland den Deutschen) sowie SS-Runen gesehen und entfernt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Rassistische Aufkleber und Schriftzug in Adlershof
17.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Moissistraße und darum herum wurden mindestens 75 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Der überwiegende Teil bildete rassistische Inhalte gegen geflüchtete Menschen ab. Die Aufkleber stammten aus unterschiedlichen Versandhandeln, darunter auch von der extrem rechten Kampagne "1%" und aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Im Büchnerweg wurde der anti-muslimische Schriftzug "Islam = Terror" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Angriff in Niederschöneweide
17.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickEin Mann wurde gegen 19.45 Uhr in einem Supermarkt im Einkaufszentrum Schöneweide von einer unbekannten Person aus rassistischer Motivation mit einer Saftpackung beworfen. Der Mann wurde nicht verletzt.
Quelle: ReachOut -
Schriftzug der "NRJ" und extrem rechter Aufkleber in Friedrichshagen
17.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Myliusgarten wurde an einem Stromkasten der Schriftzug "NRJ" entdeckt.
An der Ecke Myliusgarten/ Albert-Schweizer-Str. wurde ein Aufkleber in Reichsfarben mit einer "Schwarzen Sonne" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Sticker gegen politische Gegner*innen in Charlottenburg
17.04.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Sophie-Charlotten-Straße in Charlottenburg wurde ein Sticker eines extrem rechten Versandhandels gefunden und entfernt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete.
Quelle: Register CW -
Verharmlosung des NS bei Schilderaktion in Tempelhof
17.04.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEs wurde ein Schild mit der Aufschrift "Nato-Nazis raus aus Deutschland" gezeigt. Das ist NS-verharmlosend.
Quelle: Telegram -
"Anti-Antifa"-Sticker in Mariendorf
16.04.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAn der Kreuzung Rathausstraße Ecke Prühßstraße wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels mit der Aufschrift "We Hate Antifa" im Design von "The North Face" an einer Ampel entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldeformular -
Antisemitische Propaganda in Berlin
16.04.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Neukölln
16.04.2025 Bezirk: NeuköllnAm Mauersockel des Jahndenkmals in der Hasenheide wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Veranstaltung in Hellersdorf
16.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf einer Veranstaltung an einer Hochschule wurde während der Diskussion eine Äußerung aus dem Publikum getätigt, die einen antisemitischen Verschwörungsmythos beinhaltete.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Vorfälle bei Universitätsbesetzung
16.04.2025 Bezirk: MitteAn der Ecke Hannoversche Straße / Hessische Straße wurde ein Gebäude der Humboldt-Universität von pro-palästinensischen Aktivist*innen besetzt. Während der Besetzung fand auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine Kundgebung von Unterstützer*innen der Besetzer*innen statt. Dabei wurden das Existenzrecht Israels negierende Parolen wie "there is only one state Palestine 48" gerufen. Die selbe Parole sowie andere Parolen wie "from the river to the sea Palestine will be free" wurden an Wände im besetzten Gebäude geschmiert. Innerhalb und außerhalb des Gebäudes beteiligten sich etwa 100 Personen an der Besetzung und der Kundgebung.
Quelle: Tagesspiegel vom 17.04.2025 -
Antiziganistischer Vorfall in Marzahn-Hellersdorf
16.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfEine Romni wurde auf der Straße antiziganistisch beleidigt.Quelle: DOSTA / Amaro Foro -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Pankow
16.04.2025 Bezirk: PankowIm Einkaufszentrum Neumann-Forum in der Neumannstraße wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Behindertenfeindliche Benachteiligung in Berlin
16.04.2025 Bezirk: BerlinweitEine Person erlebte behindertenfeindliche Diskriminierung bei der Ausbildungsbewerbung.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Extrem rechte Aufkleber im Ostseeviertel
16.04.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Tram-Haltestelle Ribnitzer Str./Zingster St. wurden erneut extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf einem der Aufkleber war eine "Schwarze Sonne" auf einer Reichsfahne abgebildet. Der andere Aufkleber stammte aus einem extrem rechten Versandhandel und titelte "Grüne an die Ostfront!".
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Aufkleber in Kaulsdorf
16.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Randweg wurden Aufkleber mit der Aufschrift „Nazi Kiez“ gefunden. In der Chemnitzer Straße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Fuck Antifa“ geklebt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Flugblätter in Briefkästen in Charlottenburg
16.04.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn mehreren Briefkästen in der Schloßstraße in Charlottenburg wurden zwei verschiedene Flugblätter der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" gefunden. Zudem wurde auf einem der Briefkästen ein Aufkleber mit dem Parteilogo entdeckt und entfernt. Eines der Flugblätter enthielt rassistische Erzählungen über Migration und Kriminalität. Das andere richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Anwohner*innen vermuten, dass die Flugblätter verteilt wurden, um die Geschehnisse vom 12.04.25 rassistisch zu instrumentalisieren. Bei einem Streit im U-Bahnhof Sophie-Charlotte-Platz wurde ein Mann tödlich niedergestochen. Der mutmaßliche Täter kam aus Syrien. Bei einem Fluchtversuch schoss die Polizei auf ihn und verletzte ihn tödlich. Diese Vermutung der Anwohner*innen bestätigte sich einige Tage später anhand von Onlinebeiträgen der Kleinstpartei.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Extrem rechte Propaganda in Gesundbrunnen
16.04.2025 Bezirk: MitteAuf einer Parkbank im Humboldthain wurden zwei gegen Antifaschist*innen gerichtete Aufkleber und ein Aufkleber in Reichsfarben entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Propaganda in Marzahn-Süd
16.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Haltestelle S-Bahnhof Springpfuhl wurde ein Neonaziaufkleber gefunden.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Lesbenfeindliche Beleidigung in Schöneberg
16.04.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIn Schöneberg ereignete sich ein queerfeindlicher Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: L-SUPPORT -
LGBTIQ*-feindliche Propaganda in Wilmersdorf
16.04.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Rüdesheimer Straße wurde ein Aufkleber so abgeändert, dass er unter anderem eine LGBTIQ*-feindliche Aussage enthält. Der Aufkleber wurde entfernt.
Quelle: Register CW via Signal -
LGBTIQ*feindlicher Aufkleber in Biesdorf
16.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Wuhletal-Wanderweg wurde ein queerfeindlicher Aufkleber von „Der III. Weg“ entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
LGBTIQ*-feindliche Sachbeschädigung in Wilmersdorf
16.04.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Emser Straße in Wilmersdorf wurde ein Banner einer Schule zerstört, das durch ein Regenbogen-Layout Vielfalt repräsentierte.
Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf -
Neonazi-Aufkleber in Frohnau
16.04.2025 Bezirk: ReinickendorfIn Frohnau wurden Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" und ihrer Jugendorganisation "NRJ" gesehen und entfernt. Die Aufkleber befanden sich an Straßenschildern und Stromkästen im Maximiliankorso, der Hainbuchenstraße, dem Laurinsteig und der Neubrücker Straße. Auf einem der Aufkleber war der Slogan "Hart. Sauber. Gesund" und das Parteilogo abgebildet. Weiter oben befand sich der Schriftzug "Körper und Geist".
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Neonazigraffiti am Skatepark nahe Cottbusser Platz
16.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Nachmittag hielten sich 10 Jugendliche (5 Mädchen und 5 Jungen) am Skatepark nahe der Cottbusser Straße auf. Sie sprühten dort ein großes Graffiti an eine öffentliche Halle. Zu lesen waren die Buchstaben "NRJ" (=Nationalrevoulitonäre Jugend), die sich positiv auf die Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" beziehen. Die Buchstaben wurden in schwarz-weiß-roter Farbe angemalt.
Quelle: Augenzeug*in -
NS-verherrlichende Schmiererei in Alt-Hohenschönhausen
16.04.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Tramhaltestelle Oberseestraße wurden NS-verherrlichende Schmierereien entdeckt. So wurde mit schwarzer Farbe der neonazistischen Codes "HH" und "88" an die Haltestelle geschmiert. Beide Codes stehen für "Heil Hitler".
Quelle: Lichtenberger Register -
NS-verherrlichende Schmiererei in Charlottenburg-Nord
16.04.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm S-Bahnhof Jungfernheide in Charlottenburg-Nord wurde beobachtet, wie ein Mann "SS" in eine Wand ritzte.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Propaganda gegen politische Gegner*innen in Weißensee
16.04.2025 Bezirk: PankowAm Weißensee wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Good Night Left Side“ entdeckt und überklebt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Rassistische Aufkleber in Hellersdorf-Ost
16.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bhf. Cottbusser Platz, am Liberty-Park, dem Kastanienboulevard und in der Neuen Grottkauer Straße wurden mehrere rassistische „Der III. Weg“-Aufkleber und antimuslimisch rassistische Aufkleber anderer rechter Organisationen (Identitäre Bewegung, Junge Nationalisten) entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistische Beleidigung in Wilmersdorf
16.04.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfDrei Männer äußerten sich an einem Spätkauf gegenüber zwei BiPoC-Männern lautstark und aggressiv. Einer von ihnen forderte sie laut auf, „ihren Müll wegzuräumen“, ein kleines Stück Papier, dass die beiden dann wegräumten.
Eine Frau, die das Verhalten der drei Männer kritisierte, wurde von den Männern ebenfalls beleidigt. Ein weiterer Gast, der sie unterstützte und dabei mit leichtem Akzent sprach, wurde mit „Sag das auf Deutsch!“ von einem der Männer angegangen. Zudem beleidigte einer von ihnen die Anwesenden erneut mit den Worten „Ihr Schweine“ beim Verlassen des Ortes etwas später.
Das Verhalten der drei Männer wirkte auf die anderen Gäste des Spätkaufs einschüchternd. Kaum eine Person traute sich etwas dagegenzusagen. Als die drei Männer weg waren, gab es aber viel Zuspruch für die Frau, die eingeschritten war.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistische Beleidigung und Angriff in Berlin-Buch
16.04.2025 Bezirk: PankowEine Gruppe von etwa elf Jugendlichen und jungen Erwachsenen beleidigte einen Mann rassistisch und warf in der Wiltbergstraße mit Steinen nach ihm.
Quelle: t-online.de, 17.04.2025 -
Rassistische Schriftzüge und Aufkleber in Adlershof
16.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Arndtplatz wurden insgesamt vier antimuslimisch rassistische Schriftzüge entdeckt, darunter "ISLAM = TERROR" und "HATE ISLAM".
In der Köllnischen Heide wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick