Rassistischer Angriff in der S-Bahn
In einer S-Bahn im Hansaviertel wurde ein Mann von einem anderen Mann rassistisch beleidigt. Dabei zeigte der Täter den Hitlergruß. Als der Täter ausstieg, bespuckte er den Mann.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
In einer S-Bahn im Hansaviertel wurde ein Mann von einem anderen Mann rassistisch beleidigt. Dabei zeigte der Täter den Hitlergruß. Als der Täter ausstieg, bespuckte er den Mann.
In der Irenenstraße wurde ein Aufkleber der AfD Brandenburg entdeckt und entfernt, auf dem der Slogan "Döp dödö döp" abgebildet war - eine Anspielung auf den Gigi d'Agostino-Song „L’amour toujours“ (Sylt-Song), der im Sommer 2024 mit einer verfremdeten Version, die rassistische Parolen enthielt, neue Bekanntheit erlangte. Im Hintergrund ist die sogenannte "Stolzflagge" abgebildet. Diese ist das Symbol der extrem rechten, nationalistischen "Stolzmonat"-Kampagne, die die Pride, sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ*, lächerlich machen und delegitimieren soll.
Am Alexanderplatz hielten etwa 30 Verschwörungsideolog*innen und Reichsbürger*innen eine Kundgebung ab. Auf der Kundgebung wurden Verschwörungsmythen unter anderem über die Corona-Pandemie, Impfungen und einen angeblichen "Great Reset" verbreitet.
Es kam zu einer schweren Körperverletzung gegenüber einer als antifaschistisch wahrgenommenen Person. Das genaue Datum ist dem Register nicht bekannt.
In einer Bildungseinrichtung kam es zu einem rassistischen Angriff durch eine besuchende Person der Einrichtung. Zum Schutz der betroffenen Person wurde dieser Vorfall anonymisiert. Dabei wurde das Datum verändert.
Eine Frau und ihr Kind werden vor einem Supermarkt von einem Mann aufgrund von antimuslimischem Rassismus verbal belästigt und massiv bedroht.
In der Achillesstraße wurde auf einem Laternenmast ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Dieser enthält den Wortlaut: "Terrorstaat Israel", der die Flagge Israels darstellt, die mit Blut beschmiert ist. Zu bewerten ist dieser Aufkleber als antisemitisch, da er den jüdischen Staat per se dämonisiert und damit delegitimiert.
In Steglitz-Zehlendorf kam es zu einem antiziganistischem Vorfall. Um betroffene Personen zu schützen, wurde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.
In einer Gesundheitseinrichtung in Steglitz-Zehlendorf wurde eine Person strukturell benachteiligt. Der Person wurde trotz starker Schmerzen eine medizinische Leistung verweigert. Aufgrund von Aussagen der Anwesenden wird hier von einem antiziganistischen Motiv ausgegangen. Um die betroffenen Personen zu schützen entspricht das Datum nicht dem Vorfallsdatum.
In der Neufertstraße in Charlottenburg wurde ein Sticker entdeckt und entfernt, der sich mit der Aufschrift "FCK ANTIFA" gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete.
An der Bushaltestelle Kleinschewskystr. wurden fünf Aufkleber gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt. Sie stammten alle aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18". Darunter war auch ein Aufkleber, der zur Unterstützung lokaler "Anti-Antifa"-Strukturen aufrief.
In Berlin fand ein diskriminierender Vorfall statt. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Daten veröffentlicht. Das Datum entspricht nicht dem Vorfallstag.
In Berlin fand ein diskriminierender Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Person werden keinen weiteren Informationen veröffentlicht.
An der Eggersdorfer Ecke Zachertstraße wurden an einem Fallrohr erneut extrem rechte und rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer der Aufkleber trug die Aufschrift "Wir müssen draußen bleiben" und eine Abbildung von einem bewaffneten Mann und einer bewaffneten Frau mit religiöser, muslimischer Kleidung. Der andere Aufkleber zeigte den Slogan "Remigration jetzt!" und stammte aus einem neonazistischen Online-Versandhandel.
Im Müggelschlößchenweg wurden vier extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie richteten sich gegen Antifaschist*innen und queere Menschen und hatten rassistische Inhalte. Ein Teil der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
An der Ecke Müggelheimer Str. / Wendenschloßstr. wurden ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen und queere Menschen und ein rassistischer Aufkleber gegen geflüchtete Menschen entdeckt und entfernt. Beide Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
In der Wolfgang-Heinz-Straße wurden an einem Mülleimer zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt. Der erste Aufkleber trägt den Schriftzug "Zecken boxen" und zeigt zwei Piktogramme: eines mit einer durchgestrichenen Regenbogenfahne und eines mit einer durchgestrichenen Fahne mit Symbol der antifaschistischen Bewegung. Daneben ist eine vermummte, in kampfbereiter Pose dargestellte Figur zu sehen. Der zweite Aufkleber enthält den Slogan "Deutsche Jugend voran" (der Name einer extrem rechten Jugendgruppe in Berlin) und zeigt eine Figur mit Sturmhaube, die in den Farben der Deutschlandfahne gehalten ist. Die Aufkleber transportieren extrem rechte und gewaltverherrlichende Botschaften, die sich gegen politische Gegner*innen sowie gegen die LGBTIQ*-Community richten.
In Lichtenberg ereignete sich ein queerfeindlicher Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Im Bezirk Spandau ereignete sich ein LGBTIQ*-feindlicher körperlicher Angriff. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Im Bezirk fand eine queerfeindliche Benachteiligung gegenüber Geflüchteten statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum verändert und es werden keine weiteren Angaben gemacht.
Im Bezirk fand eine queerfeindliche Benachteiligung gegenüber Geflüchteten statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum verändert und es werden keine weiteren Angaben gemacht.
Anfang April erhielt ein Berliner Polizist an seine Privatanschrift einen Brief mit einer echten 9-Millimeter-Patrone. In den späteren Ermittlungen kam heraus, dass die Patrone aus den Beständen der Polizei Berlin stammte. Darin hießt es, er wäre ein "Kollegenschwein", dem nun "Konsequenzen" drohten, sollte er nicht schweigen. Der Betroffene hatte seit vielen Jahren auf Missstände in der Polizei Berlin öffentlich hingewiesen, bspw. rassistische und sexistische Diskriminierungen und extrem rechte Aussagen einzelner Beamtinnen*Beamten. Er engagierte sich in der Initiative "Better Police". Bereits vor diesem Ereignis war der Mann online bedroht worden und sah sich mit zahlreichen internen Ermittlungsverfahren gegen ihn überzogen.
An einer Lichtenberger Schule fand ein Fall von anti-Schwarzer Diskriminierung statt. Zum Schutz der betroffenen Personen wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht und das Datum anonymisiert .
Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg ereignete sich eine rassistische Nötigung. Ein genaues Datum ist dem Register nicht bekannt.
Auf dem Bahnsteig der U-Bahnlinie U8 am Alexanderplatz wurde ein Mann aus Afghanistan von einem anderen Mann rassistisch beleidigt und geschubst. Der Täter rief "Scheiß Ausländer. Verpiss dich aus Deutschland“ und „Ich bin rechtsradikal und möchte euch hier nicht haben“. Als der Täter von der Polizei zur Wache auf dem Alexanderplatz gebracht wurde, zeigte er dort den Hitlergruß.
Im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ereignete sich ein rassistischer körperlicher Angriff. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Im Bezirk Mitte ereignete sich ein rassistischer Angriff mit Körperverletzung. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Im Bezirk Steglitz-Zehlendorf ereignete sich im April ein rassistischer körperlicher Angriff. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
In einer Bildungseinrichtung wurde eine besuchende Person durch die Einrichtung strukturell benachteiligt. Zum Schutz der betroffenen Person wurde dieser Vorfall anonymisiert. Dabei wurde das Datum verändert.
In der Zechliner Straße Ecke Simon-Bolivar-Straße wurde ein Aufkleber der Jungen Nationalisten (JN) Dortmund, der Jugendorganisation der Partei "Die Heimat" (vormals NPD), entdeckt und entfernt. Darauf war der Slogan "Döp dödö döp" abgebildet - eine Anspielung auf den Gigi d'Agostino-Song „L’amour toujours“ (Sylt-Song), der im Sommer 2024 mit einer verfremdeten Version, die rassistische Parolen enthielt, neue Bekanntheit erlangte.
Ein weiterer Aufkleber in Reichsfarben zeigte die Abkürzung "KBB" (Kampfbrigade Berlin) sowie eine vermummte Person mit Sturmhaube und einen Lorbeerkranz.
Am Rüdesheimer Platz in Wilmersdorf wurde einer Sticker von der Gruppierung "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.
Zwischen der Schluchseestraße und der Titiseestraße in der Rollberge-Siedlung in Waidmannslust wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels, der sich gegen politische Gegner*innen und trans Frauen richtete, entdeckt und entfernt. Der Aufkleber war in den Reichsfarben Schwarz-Weiß-Rot gehalten, zeigte mehrere durchgestrichene Symbole und trug die Aufschrift "Antifa-Freie Zone".
Eine Betroffene berichtet von fortgesetzter anti-Schwarzer rassistischer und sexistischer Diskriminierung.
An einem Stromkasten in der Treskow-Allee wurde die Schmiererei „iSRAHELL = KOLONIALSTAAT (RASSiSTiSCHER)“ entdeckt. Durch diese Wortzusammensetzung wird Israel nicht sachlich kritisiert, sondern dämonisiert und als grundsätzlich böse dargestellt. Die Darstellung knüpft an ein altes antijüdisches Stereotyp an, das Jüdinnen*Juden mit dem Teufel in Verbindung bringt.
In der Kottmeierstr. wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
An der Ecke An der Wuhlheide / Parkstr. wurde ein rassistischer Aufkleber gegen geflüchtete Menschen entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
In der Brückenstr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Good Night Left Side" entdeckt und entfernt, der eine Darstellung enthält, bei der eine vermummte Person eine andere ins Gesicht schlägt.
In der Straße Am Werkstor und in der Helga-Hahnemann-Str. wurde jeweils ein rassistischer Aufkleber mit der Forderung nach einer sog. "Remigration" entdeckt und entfernt.
Im Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall von behindertenfeindlicher Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
Gegen 13.20 Uhr attackiert der 38-Jährige die 41-jährige Frau erneut. Die Frau liegt mit dem Rücken auf der Bank und er zieht mit einem Ruck an ihren Beinen, sodass sie auf ihren Bauch fällt und sich an einem Ellenbogen verletzt.
In der Parisiusstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Am S-Bahnhof Köpenick wurde eine gemalte Sig-Rune entdeckt und entfernt.
An der Tramhaltestelle Brandenburgplatz wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer richtete sich gegen Antifaschist*innen, der andere gegen gendersensible Sprache.
Auf der Spindlersfelder Brücke wurden zwei rassistische Aufkleber, die auf das sog. "Sylt-Lied" anspielen, entdeckt und entfernt.
In der U-Bahn-Linie U6 wurden zwei Sticker entdeckt und entfernt, der die Forderung eines extrem rechten Aktivisten forderte.
Im Goethe Gymnasium in Lichterfelde wurden Sticker entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen richtete. Sie stammten aus einem extrem rechten Onlineshop
Der Reinickendorfer Kreisverband der Neonazi-Partei "Die Heimat" veröffentlichte im März mehrere Facebook-Beiträge. Es wurde für den monatlichen Stammtisch, eine vom Kreisverband organisierte Rhetorik-Schulung und ein Filmabend zu "Linksterrorismus" geworben. In einem Post wurde ein offener Brief an die "Reinickendorfer Allgemeine Zeitung" veröffentlicht, in dem der stellvertretene Kreisvorsitzender sich darüber beschwerte, dass die Zeitung keine Annonce der Partei drucken wollte. In dem Brief äußerte er sich dazu wie folgt: "Die Heimat ist eine patriotische Sammlungsbewegung rechts der (Schulden)-Union. Nein, wir positionieren uns keineswegs am äußersten Rand. So verunglimpft nur das abgewirtschaftete Altparteien-Kartell die Opposition, denn diffamieren und verbieten ist einfacher als argumentieren." Am unteren Rand des Briefes war eine Frau abgebildet, deren Mund mit schwarzem Klebeband verschlossen war. Dieser Beitrag zeigt, wie die Neonazi-Partei versucht ihre Positionen als gemäßigt darzustellen.
Im Bezirk fand eine queerfeindliche Benachteiligung gegenüber Geflüchteten statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum verändert und es werden keine weiteren Angaben gemacht.