Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
25.02.2025 Bezirk: BerlinweitEin Mann wurde an seinem Arbeitsplatz aufgrund seiner kurdischen Herkunft rassistisch diskriminiert und gemobbt.Quelle: Yekmal e.V.
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Rassistischer Aufkleber in Niederschöneweide
25.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Flutstr. wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt, mit dem die sog. "Remigration" gefordert wurde.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Aufkleber in Wedding
25.02.2025 Bezirk: MitteIn der Schulstraße Ecke Antonstraße in Wedding wurde ein "Remigration schützt Frauen"-Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistisches Mobbing an Schule in Reinickendorf
25.02.2025 Bezirk: ReinickendorfAn einer Reinickendorfer Schule fand Mobbing aus anti-Schwarz-rassistischen Motiven statt.
Quelle: EOTO/ Each One Monitoring -
Rechte Parolen am Bahnhof Charlottenburg
25.02.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm Bahnhof Berlin-Charlottenburg am Gleis der Linie S9 in Richtung Ostbahnhof rief ein Mann lautstark rechte Parolen. Zuvor hatte er bereits in einer Regionalbahn auf dem Weg dorthin eine körperliche Auseinandersetzung mit einem Reisenden gehabt. Zudem bedrohte er während der anschließenden Fahrt in der S9 Reisende unter Vorhalt eines Taschenmessers und beschädigte die Inneneinrichtung mit Tritten und Schlägen. Mitarbeiter der S-Bahn Berlin verständigten die Bundespolizei, die den Mann am Hauptbahnhof vorläufig festnahm. Sie ermittelte wegen der Gewalttätigkeiten und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Quelle: Presseportal der Bundespolizei BPOLD-B vom 26.02.25 -
Schmiererei gegen politische Gegner*innen in Hellersdorf-Nord
25.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Kyritzer Straße war auf einem Mülleimer die Schmiererei „Fuck Antifa 1161“ angebracht.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Sticker vom "III. Weg" auf Schaukasten von Nachbarschaftszentrum
25.02.2025 Bezirk: SpandauAuf dem Schaukasten eines Nachbarschaftszentrums klebten zwei Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg". Während ein Sticker der Selbstdarstellung diente, hatte der zweite Sticker eine rassistische und nationalistische Botschaft.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung bei Behörde in Mitte
24.02.2025 Bezirk: MitteBei einer Behörde im Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall von anti-Schwarzer rassistischer Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: NARUD e.V. -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
24.02.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einer Hauswand in der Reichenbergerstraße wurden antisemitische und terrorverherrlichende Schmierereien entdeckt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Mitte
24.02.2025 Bezirk: MitteIn der Raucherecke eines Kinos wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sachbeschädigung an Synagoge in Mitte
24.02.2025 Bezirk: MitteEine Außenwand der Synagoge in der Brunnenstraße in Mitte wurde mit dem englischsprachigen Schriftzug „I like November“ sowie mit der umgedrehten Ziffer 9 beschmiert. Damit sollte wohl die Reichspogromnacht am 9. November 1938 verherrlicht werden. Auf diese Synagoge hatten im Oktober 2023 nach dem Angriff der terroristischen Hamas auf Israel zwei Täter zwei Molotowcocktails geworfen und Sachschäden verursacht.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0486 vom 25.02.2025, Tagesspiegel vom 25.02.2025 -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Weißensee
24.02.2025 Bezirk: PankowIn der Bernkasteler Straße, neben dem Projekt „Kubiz“, wurde eine Schmiererei mit der Aufschrift „Fuck Antifa“ entdeckt. Damit werden Antifaschistinnen als politische Gegner*Innen der extremen Rechten adressiert.
An der Tramhaltestelle Sulzfelder Straße wurde ein Aufkleber mit dem Slogan „We hate Antifa“ entdeckt. Auch dieser richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Bedrohung von Antifaschist*innen in Hohenschönhausen
24.02.2025 Bezirk: LichtenbergEs gab eine Androhung eines Angriffs gegen ein öffentliches Treffen von Antifaschist*innen in Hohenschönhausen via anonymer Nachricht auf dem Instagram-Account der Gruppe.
Quelle: OAT Hohenschönhausen -
„Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf-Ost
24.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Glauchauer Straße wurden zehn Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ gesehen.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
24.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Köpenick wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels entdeckt. Darauf steht: "Deutsche Jugend voran!" und es ist eine Person mit einer schwarz-rot-goldenen Hasskappe abgebildet.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechter Aufkleber in Marzahn-Mitte
24.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Marzahner Promenade wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „raus aus der Komfortzone“ entdeckt, der für einen extrem rechten Telegramkanal warb. Er wurde entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Hakenkreuz und weitere extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Nord
24.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf einem Stromkasten am Senftenberger Platz war ein Hakenkreuz angebracht worden. Auf dem Cottbusser Platz klebten zwei Aufkleber aus einem neonazistischen Versandhandel, die sich gegen Antifaschismus richteten. Auf dem Schulhof der Ernst-Haeckel-Schule klebte ein Aufkleber von der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“. Dieser wurde von einer Lehrkraft entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
LGBTIQ*-feindliche Beleidigungen in der Neuen Bahnhofstraße
24.02.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergKurz nach der Bundestagswahl äußerten gegen 12:00 Uhr auf Höhe eines Cafés in der Neuen Bahnhofstraße drei junge, martialisch auftretende Neonazis laut und aggressiv beleidigende und transfeindliche Sprüche gegen eine trans Person. Besucher*innen des Cafés und Passant*innen haben sich mit der betroffenen Person sofort solidarisiert und sind zum Schutz näher an die Person und das Café herangetreten.
Quelle: Berliner Register -
Mehrere extrem rechte Aufkleber im Ostseeviertel
24.02.2025 Bezirk: LichtenbergAm RIZ-Center in der Ribnitzerstraße wurden zahlreiche extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Darunter fanden sich mehrere rassistische Aufkleber mit der Aufschrift: "Nix Yallah, Yallah! Hier wird Deutsch gesprochen!" sowie Aufkleber, die Abschiebung von "Talahons" forderte. Der Begriff "Talahon" kommt aus der Jugendsprache und war zu Beginn eine positive Selbstbezeichnung von migrantischen und migrantisierten Jugendlichen.
Einige der Aufkleber richteten sich zudem gegen Antifaschist*innen und Grüne. Andere Aufkleber waren von der "AfD" und von der extrem rechten Kampagne "EinProzent".
Quelle: Lichtenberger Register -
Neonazistischer Aufkleber und gegen politische Gegner*Innen in Pankow
24.02.2025 Bezirk: PankowIm Eschengraben wurden zwei Aufkleber entdeckt und überklebt. Auf dem ersten Aufkleber steht: "Freiheit für Manuel". Gemeint ist hier ein Mann, der in Österreich wegen nationalsozialistischer Aussagen verurteilt wurde. Auch in Deutschland solidarisieren sich extrem rechte Gruppen und Einzelpersonen, wie "Der III. Weg", mit dem Mann. Der zweite Aufkleber trägt die Aufschrift "Antifa-Banden zerschlagen" und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Meldeformular Pankower Register -
Rassistische Propaganda in Britz
24.02.2025 Bezirk: NeuköllnRund um die Paster-Behrens-Straße in Britz wurden mehrere extrem rechte und rassistische Sticker entdeckt. Diese propagierten beispielsweise "Abschieben schafft Sicherheit. Kriminelle Ausländer raus". Ein weiterer Aufkleber war von der "Identitären Bewegung" und trug neben der Abbildung eines Flugzeuges die Aufschrift "Genug jetzt! Re-Migration statt Asylwahn".
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Rassistischer Aufkleber im Allendeviertel
24.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickVor dem Krankenhaus Köpenick wurde ein rassistischer Aufkleber, der aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck88" stammte, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Aufkleber im Märkischen Viertel
24.02.2025 Bezirk: ReinickendorfAm Wilhelmsruher Damm im Märkischen Viertel wurde ein antimuslimisch-rassistischer Aufkleber eines Neonazi-Versandhandels entdeckt und entfernt. Darauf war eine blonde junge Frau mit zwei langen geflochtenen Zöpfen zu sehen. Sie trug eine Uniform des nationalsozialistischen Bund Deutscher Mädchen und hielt eine Fahne in Reichsfarben abgebildet. Daneben stand: "Nix "Yallah, Yallah" Hier wird Deutsch gesprochen!", wobei das Wort "Deutsch" in Fraktur geschrieben war. Die im Nationalsozialismus propagierte Volksgemeinschaft erschien so als Ideal. Dem wurden arabisch-sprachige Personen und andere Personen mit Migrationsgeschichte entgegengesetzt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Rassistischer Aufkleber in Spindlersfeld
24.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Köllnischen Platz wurde ein rassistischer Aufkleber, auf dem eine sog. "Remigration" gefordert wurde, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische und queerfeindliche Sticker am Moritzplatz enfernt
24.02.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Vorhalle des U-Bhf. Moritzplatz wurden zahlreiche Sticker mit rassistischen ("Remigration") und queerfeindlichen ("Es gibt nur zwei Geschlechter") Inhalten entdeckt. Alle Sticker wurden entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rechte Aufkleber in Köpenick-Nord
24.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Mahlsdorfer Str. und an der Bushaltestelle Mittelheide wurden jeweils ein Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Sticker gegen politische Gegner*innen in Wilmersdorf
24.02.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Aßmannshauser Straße wurden mehrere Sticker gefunden und entfernt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten.
Quelle: Register CW via Mail -
Verschwörungsideologische Propaganda in Mitte
24.02.2025 Bezirk: MitteAm Reichstagsufer im Orteil Mitte wurden zwei verschwörungsideologische Aufkleber, die das NS-Regime verharmlosen, entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
AfD-Zeitung in Hellersdorf-Süd
23.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Kleingartenanlage Am Ahrensfelder Berg lag die „AfD"-Zeitung „Blauer Bote“ in der „Wahlausgabe“ aus. Darin werden Narrative bedient, die als rassistisch und geflüchtetenfeindlich gewertet werden. Es wurde so verstanden: Migrant*innen würden als Belastung für die Gesellschaft dargestellt, ihnen würde Integrationsverweigerung unterstellt und eine Verbindung zu Kriminalität suggeriert. Begriffe wie „schleichende Islamisierung“ sowie die Gegenüberstellung von „hart arbeitenden Berlinern“ und Migrant*innen kann so gewertet werden, dass dadurch ein Bedrohungsszenario gezeichnet wird.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Antisemitische Propaganda in Mitte
23.02.2025 Bezirk: MitteIn einem Hauseingang in Mitte wurde u.a. die Schmiererei „FCK Juden“ entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Moabit
23.02.2025 Bezirk: MitteIn Moabit wurde die Schmiererei „NAZI-AshkeNAZI“ entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen am Orankesee
23.02.2025 Bezirk: LichtenbergAm Orankesee in Alt-Hohenschönhausen wurde ein Neonaziaufkleber mit der gegen politische Gegner*innen gerichteten Botschaft "Zknfreie Zone" (= "Zeckenfreie Zone") gefunden und entfernt. Mit dem Begriff "Zecken" bezeichnet und diffamiert die Naziszene linke, politische Gegner*innen als bedrohliches Ungeziefer.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Hellersdorf-Ost
23.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle Schwarzheider Straße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand gefunden und entfernt. Auf dem anti-antifaschistischen Motiv stand „Antifa-freie Zone“ vor einer schwarz-weiß-roten-Reichsflagge sowie je einem durchgestrichenen Antifa-Logo, einem durchgestrichenen Punk und einer durchgestrichene trans Person.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Nord
23.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Weiherkette wurden Aufkleber entdeckt und entfernt, die den Nationalsozialismus verherrlichten. Einer enthielt unter anderem die Abbildung eines Wehrmachtssoldaten und eine Reichsflagge. Am Alice-Salomon-Platz klebten zudem drei Aufkleber aus einem extrem rechten Onlinehandel mit den Slogans „NS Zone", „Support your local Anti-Antifa“ und „Antifa-freie Zone“. An der Haltestelle Gothaer Straße/Alte Hellersdorfer Straße wurde mit Edding die gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Schmiererei „Fck Antifa 1161“ angebracht.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Moabit
23.02.2025 Bezirk: MitteIm U-Bahnhof Birkenstraße in Moabit wurde ein Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und anti-muslimischen Rassismus.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Versammlung/Gedenken an NS-Personen in Prenzlauer Berg
23.02.2025 Bezirk: PankowWie auch in den vergangenen Jahren versuchten Neonazis auf dem Friedhof St. Nicolai/St. Marienfriedhof dem SA-Sturmführer Horst Wessel anlässlich seines Todestages zu gedenken. Wessel wurde am 23. Februar 1930 vom kommunistischen Rotfrontkämpfer Ali Höhler erschossen und später von den Nationalsozialisten zur Märtyrerfigur stilisiert. Die Polizei kontrollierte zehn junge Neonazis, um das mögliche NS-verherrlichende Gedenken zu unterbinden.
Quelle: Berliner Register via Signal, X (ehemals Twitter) -
Hitlergruß in Friedrichsfelde
23.02.2025 Bezirk: LichtenbergIm Bus der Linie 194 beschimpfte ein Mann den Busfahrer und schlug mit der Faust gegen die Fahrerkabine. Der Busfahrer öffnete daraufhin die Tür und der Mann stieg aus und beschimpfte Fahrgäste im Haltestellenbereich. Eine Frau im Bus filmte mit ihrem Handy den Vorfall. Als der Mann dies mitbekam, stieg er wieder in den Bus, beschimpfte sie und bedrohte sie mit einem Pfefferspray. Dann stieg er aus, zeigte einen Hitlergruß und rief "Sieg heil!".
Quelle: Berliner Zeitung vom 24.02.2025; Polizeimeldung Nr. 0482 vom 24.02.2025 -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber des "III. Weg" in Oberschöneweide
23.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Kottmeierstr. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Neonazi-Aufkleber in Frohnau
23.02.2025 Bezirk: ReinickendorfAn der Bushaltestelle Markgrafenstraße und am Konzer Platz in Frohnau wurden Aufkleber eines Neonaziversands entdeckt und unkenntlich. Einer trug die Aufschrift "Remigration Jetzt!" und zeigte eine aufgehende Sonne als Symbol der vermeintlichen positiven Zukunft durch massenhafte Abschiebungen. Ein anderer forderte: "Grüne an die Ostfront".
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Neonazistischer Zahlencode in Friedrichshagen
23.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Spreetunnel wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
NS-verherrlichende Pöbelei in Alt-Lichtenberg
23.02.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Siegfriedstraße sang ein Mann gegen 13:00 Uhr ein Lied, in dem mehrfach die Aussage "Der Führer kommt!" vorkam.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
Propaganda gegen politische Gegner*innen in Mahlsdorf
23.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle Straußstraße wurde die Schmiererei „Fck AFA“ (Fuck Antifaschismus) auf einem Mülleimer entdeckt. In der Bachstraße Ecke Landsberger Straße wurden zwei Aufkleber aus einem extrem rechten Onlinehandel entdeckt, die sich mit den Slogans „Mir stinken die Linken“ und „Linker Lump zur praktischen Arbeit!“ gegen politische Gegner*innen richten. In der Schubertstraße wurde ein weiterer Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Queerfeindlicher Angriff in der Skalitzer Straße und am Kottbusser Tor
23.02.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 18 Uhr wurden eine 25-jährige CIS-Frau und eine 26-jährige trans Frau Opfer eines Angriffs. Die Betroffenen verließen ein Fitnessstudio in der Skalitzer Straße, und ihnen folgten zwei Männer. Einer der beiden Männer versuchte, gegen den Schuh der 26-jährigen trans Frau zu treten, auf dem eine Regenbogenflagge abgebildet war. Die Unbekannten entfernten sich daraufhin zunächst. Kurze Zeit später begegneten sie den Männer am U-Bhf. Kottbusser Tor wieder. Die Unbekannten folgten ihnen auf den Bahnsteig und einer der Männer spuckte die Frauen an, bevor sich beide entfernten.
Quelle: Polizei Nr. 0494 vom 25.02.25, Maneo -
Rassistischer Aufkleber in Hermsdorf
23.02.2025 Bezirk: ReinickendorfIn der Heinsestraße in Hermsdorf wurden Aufkleber der "AfD"-Landtagsfraktion Baden-Württemberg bemerkt und entfernt, die u. a. an einem Pfahl angebracht worden waren. Im Stil einer Werbekampagne des Landes war darauf vor der Silhuette eines Flugzeugs zu lesen: "Nett hier. Aber sind Sie nicht ausreisepflichtig?" In Baden-Württemberg wurde der gleiche Aufkleber teilweise an Betrieben von Personen mit Migrationsgeschichte angebracht und als Vertreibungsdrohung wahrgenommen. Vor dem Hintergrund dieser Praxis und extrem rechter Remigrationsfantasien in der Gesellschaft kann der Aufkleber als Versuch gedeutet werden, Menschen mit Migrationshintergrund Angst zu machen.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Sachbeschädigung an Büro der Grünen-Fraktion in Nord-Neukölln
23.02.2025 Bezirk: NeuköllnDas Neuköllner Bürger*innenbüro der Grünen-Fraktion in der Friedelstraße wurde in der Nacht mit den Worten "Nie wieder grün ist jetzt" beschmiert. Zudem wurde das Schild des Büros beschädigt.
Quelle: Register Neukölln, Polizeimeldung vom 24.02.2025 (Nr. 0429) -
Versuchtes Gedenken an Horst Wessel im Prenzlauer Berg
23.02.2025 Bezirk: PankowAm St. Nicolai-/ St. Marienfriedhof haben sich ca. 15 extrem rechte Menschen versammelt, um an den SA-Sturmführer Horst Wessel zu gedenken. Dieser wurde auf dem Friedhof begraben, nachdem er am 23.02.1930 erschossen wurde. Die Polizei war vor Ort. Ein Gedenken zum 95. Jahrestag konnte durch die Neonazis nicht stattfinden.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Wieder rassistisches Mahnmal in Hermsdorf
23.02.2025 Bezirk: ReinickendorfAm Fellbacher Platz am S-Bahnhof Hermsdorf wurde erneut ein rassistisches Mahnmal bemerkt. Unbekannte hatten mit Schnüren zwei Schilder am Schild mit dem Namen des Platzes angebracht. Auf dem oberen Holzschild darüber stand "In Gedenken immer wieder!!!!". Darunter hing ein Schild mit 36 Städtenamen, die auf Gewalttaten durch nicht-deutsche Täter oder Tatverdächtige verweisen. In Bezug auf den Anschlag am Berliner Breitscheidplatz wurde der Zusatz "und täglich!" ergänzt. Darunter wurden zwei Grabkerzen aufgestellt. Die Auswahl der Taten nach Herkunft der Täter vermittelt eine rassistische Deutung der Gewalt. Sie erzeugt das Bild, dass zugewanderte Männer gewalttätiger und gefährlicher seien als deutsche. Zwei Tage später wurde das Mahnmal geräumt.
Quelle: Meldung einer Einzelperon -
Antisemitische Propaganda in Wedding
22.02.2025 Bezirk: MitteIn der Torfstraße im Ortsteil Wedding wurden auf einem Mülleimer die Schmierereien „ZIONAZIS“ uns „ISRAHELL“ entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sprechchöre auf Demonstration durch Mitte
22.02.2025 Bezirk: MitteBei einer Demonstration, die durch Mitte zog, wurden antisemitische Parolen gerufen. Der Block, aus dem die Parolen gerufen wurden, wurde der Demonstration verwiesen.
Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Hellersdorf-Ost
22.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Branitzer Karree wurden drei neonazistische Aufkleber mit dem Slogan „Antifa-freie Zone“ entfernt. Am U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße klebte zudem ein Aufkleber mit der Aufschrift „Antifa, Asozial, Nutzlos, Terroristisch, Idiotisch, Feige, Arbeitsscheu", auch dieser wurde entfernt. In der Nähe des U-Bahnhofs Cottbusser Platz wurde ein weiterer Aufkleber aus einem extrem rechten Onlinehandel mit dem Slogan „Heimat schützen - Familie, Volk, Identität“ entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in