Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
11.03.2024 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
11.03.2024 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Friedrichshain
11.03.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall in Friedrichshain. Weitere Informationen werden nicht veröffentlicht.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei in Charlottenburg
11.03.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm U-Bahnhof Augsburger Straße in Charlottenburg wurde eine antisemitische Schmiererei mit den Worten „Deutsche! Wehrt Euch! Kauft nicht bei Juden!“ entdeckt. Diese Worte wurden von den Nationalsozialisten als Wahlspruch während des Boykotts der Geschäfte von Juden*Jüdinnen am 1. April 1933 genutzt.
Quelle: X ; Tagesspiegel vom 11.03.24 -
Aufkleber des "III. Weg" in Baumschulenweg
11.03.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Königsheideweg wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber zeigte das Parteilogo.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Aufkleber gegen Flüchtlinge in Weißensee
11.03.2024 Bezirk: PankowEin Aufkleber mit der Aufschrift "Refugees go home" wurde an einer Bushaltestelle in der Hansastraße gefunden und überdeckt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Karlshorst
11.03.2024 Bezirk: LichtenbergAn der Tramstation Marksburgstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Grüne an die Ostfront" bemerkt. Dieser Aufkleber kommt aus einem extrem rechten Versandhandel.
Quelle: Lichtenberger Register -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Mahlsdorf
11.03.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Ecke Hönower Str. / Am Rosenhag wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Aufkleber und Schriftzüge in Neu-Hohenschönhausen
11.03.2024 Bezirk: LichtenbergAm Prerower Platz wurden zahlreiche Aufkleber und Schriftzüge der extremen Rechten entdeckt und entfernt. An eine Litfaßsäule wurde "Tod dem Israel" geschrieben. Weiter befanden sich 12 rassistische Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel in der unmittelbaren Umgebung. Diese hetzten gegen Muslim*innen und Geflüchtete. An der Tramstation Ahrenshooper Straße wurden ebenfalls zwei Aufkleber der extremen Rechten gemeldet und entfernt. Es handelt sich hierbei um Propaganda aus einem extrem rechten Versandhandel. Abgebildet waren neben der Reichsflagge auch eine Politikerin der Grünen, die diffamierend dargestellt wurde.
Quelle: www.hass-vernichtet.de, Meldeformular der Berliner Register -
Behindertenfeindliche Diskriminierung in Mitte
11.03.2024 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall von Behindertenfeindlichkeit. Auf Wunsch der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Einschüchterungsversuch gegenüber JFE in Hohenschönhausen
11.03.2024 Bezirk: LichtenbergIn den Briefkasten einer Jugendfreizeiteinrichtung wurden zahlreiche abgerissene Aufkleber gesteckt. Die zerissenen Aufkleber richteten sich gegen die extreme Rechte. Weiter wurde ein Flyer von der extrem rechten Kampagne "1%" entdeckt. Hierbei handelte es sich um einen Einschüchterungsversuch der extremen Rechten gegen Jugendliche und Heranwachsende, die sich demokratisch positionieren.
Quelle: JFE Fullhouse -
Hakenkreuz auf antifaschistisches Graffiti in Pankow
11.03.2024 Bezirk: PankowAuf dem Mauerweg wurde ein Hakenkreuz über ein Graffiti mit der Aufschrift "Antifa Area" gesprüht. Über dem Hakenkreuz befinden sich einige antifaschistische Aufkleber.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Hakenkreuze in Alt-Hohenschönhausen
11.03.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Küstriner Str. wurden an einem Laternenpfahl drei Hakenkreuze geschmiert. Weiter ist der Zahlencode "1488" zu lesen.
Quelle: Lichtenberger Register -
LGBTIQ*-feindliche Beleidigung
11.03.2024 Bezirk: BerlinweitEine Person wurde von einem Fremden am Eingang einer U-Bahnhaltestelle angesprochen und nach dem Weg gefragt. Es folgten anzügliche Kommentare und frauen- sowie queerfeindliche Beleidigungen, die die Frisur und Geschlechtsidentität der betroffenen Person kommentierten.
Quelle: Meldestelle Antifeminismus -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Marzahn-Süd
11.03.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Allee der Kosmonauten, in der Nähe des Helene-Weigel-Platzes, wurde auf der Rückseite eines Schildes ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Neonazi-Aufkleber am Göschenplatz in Wittenau
11.03.2024 Bezirk: ReinickendorfAm Göschenplatz in Wittenau wurden extrem rechte Aufkleber gesehen und überklebt. Ein Aufkleber mit der Aufschrift "Jugend will Perspektive" war von den Jungen Nationalisten (JN) der Jugendorganisation der NPD (neuerdings "Die Heimat"). Ein anderer trug die Aufschrift "Jung; deutsch; kampfbereit" mit einem durchgestrichenen Antifa-Symbol.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Rassistischer Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen
11.03.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Konrad-Wolf-Str. wurde ein Aufkleber mit dem Titel: "Abschieben schafft Sicherheit. Kriminelle Ausländer raus" entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistischer Aufkleber in Friedrichshagen
11.03.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bhf. Friedrichshagen wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt, der dazu auffordert, Familien nur zwischen weißen Menschen zu gründen.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Rassistische und LGBTIQ*-feindliche Diskriminierung in Reinickendorf
11.03.2024 Bezirk: ReinickendorfIn einer Sammelunterkunft im Bezirk Reinickendorf kam es zu fortgesetzten rassistischen und LGBTIQ*feindlichen Diskriminierungen einer Schwarzen Person. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Rechte Aufkleber in Pankow
11.03.2024 Bezirk: PankowAn der Ecke Mühlenstraße/Berliner Straße wurde ein Aufkleber gefunden und überdeckt, auf dem steht "Good night left side!", „Sport frei“, sowie das Vereinslogo des BFC Dynamo Berlin.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Rechtes Graffiti in der Zossener Straße
11.03.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einem Drogeriemarkt in der Zossener Straße wurde gegen 12:00 Uhr der Schriftzug "Grün ist das neue Braun" entdeckt.
Dieser Slogan wird in verschiedenen Varianten von der extremen Rechten verbreitet und mit einem drohenden sogenannten 'Ökofaschismus' begründet. Als politische Symbolfarbe steht Braun historisch für den Nationalsozialismus. Die Gleichsetzung zwischen Grün und Braun verharmlost den Nationalsozialismus.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Anti-Schwarz Rassistische Pöbelei in Tiergarten
10.03.2024 Bezirk: MitteIn Tiergarten kam es zu einer anti-Schwarz rassistischen Pöbelei.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Parolen bei Versammlung in Nord-Neukölln
10.03.2024 Bezirk: NeuköllnBei einer Versammlung auf der Sonnenallee in Nord-Neukölln wurden antisemitische Sprechchöre wie "Yallah, yallah Intifada" und "From the river to the sea - Palestine will be free" gerufen.
Quelle: Register Neukölln -
Antisemitische Propaganda in Gesundbrunnen
10.03.2024 Bezirk: MitteIm U-Bahnhof Pankstraße wurden zwei israelbezogene, antisemitische Aufkleber mit der Aufschrift "No Pride in Israeli Apartheid" entdeckt und entfernt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
10.03.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt auf ihrem Facebook-Account einen antisemitischen Kommentar mit einer Relativierung der Schoa.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
10.03.2024 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
10.03.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt auf ihrem Facebook-Account einen antisemitischen Kommentar, in dem die Schoa relativiert und eine antisemitische Täter-Opfer-Umkehr artikuliert wird.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
10.03.2024 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
10.03.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sachbeschädigung in Mitte
10.03.2024 Bezirk: MitteDie Polizei nahm einen Mann fest, der zwei Stelen des Denkmals für die ermordeten Juden Europas beschädigt hatte.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0526 vom 10.03.2024 -
Antiziganistische Diskriminierung in Mitte
10.03.2024 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antiziganistische Diskriminierung in einer Bildungseinrichtung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: DOSTA -
Aufkleber des "III. Weg" in Hellersdorf-Nord
10.03.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Postkasten am U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Hakenkreuz auf der Hertabrücke
10.03.2024 Bezirk: NeuköllnAuf der Hertabrücke in Nord-Neukölln wurde auf einer Sitzgelegenheit ein Hakenkreuz entdeckt.
Quelle: Register Neukölln -
Israelbezogene antisemitische Schmierereien in der StaBi
10.03.2024 Bezirk: MitteIn einer Toilette in der Staatsbibliothek an der Potsdamer Straße wurden israelbezogene antisemitische Schmierereien entdeckt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
LGBTIQ*-feindlicher Angriff in der U8
10.03.2024 Bezirk: MitteEs kam zu einem LGBTIQ*-feindlichen Angriff in der U8. Weitere Informationen werden zum Schutz der Personen nicht veröffentlicht.
Quelle: L-Support -
Neonazi-Aufkleber in Hermsdorf
10.03.2024 Bezirk: ReinickendorfAn der Bushaltestelle Marthastraße in Hermsdorf wurden extrem rechte Aufkleber dokumentiert. Ein Aufkleber trug die Aufschrift "Jugend ohne Migrationshintergrund". Ein weiterer warb mit dem Slogan "Linker Mainstream raus aus unseren Schulen" für eine Schulkampagne der „Jungen Nationalisten“ (JN), der Jugendorganisation der NPD (neuerdings "Die Heimat") aus 2019.
Quelle: Quartiersmanagement Letteplatz -
NS-verherrlichender Aufkleber im Allendeviertel
10.03.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Anzeigentafel der Bushaltestelle Krankenhaus Köpenick wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "I (Herz) NS" entdeckt. Der Aufkleber stammt aus dem neonazistischen Onlineversand "Druck18".
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Politikerin rassistisch beleidigt
10.03.2024 Bezirk: BerlinweitDie Berliner Politikerin Sawsan Chebli wurde laut Recherche einer Zeitung im Internet rassistisch diffamiert. Sie wünschte "allen Muslimen einen gesegneten #ramadan. Ich weiß, wie hart dieser Monat angesichts des Horrors in Gaza ist". Darunter schrieb ein Nutzer: "Fahr rüber zu deinen Hamas-Freunden und am besten bleibst du drüben. Darauf einen Schweinebraten." Dies kann so verstanden werden, dass die Politikerin, deren Eltern palästinensischer Herkunft sind, mit den Greueltaten der Hamas in Verbindung gebracht wurde. Der Bezug auf das Schweinefleisch kann als antimuslimische Abwertung verstanden werden. Ein anderer schreibt: "Ich wünsche mir das solche Kreaturen wie sie aus Europa verschwinden, sie sind nichts als nur Abschaum und widerlich." Diese Aussage kann als rassistisch bewertet werden, da hier von einer gebürtigen Deutschen die Ausreise verlangt wurde, sie als unmenschlich und eklig abgewertet wurde
Quelle: Die Zeit 27.05.2024 (23/2024) -
Querfront-Kundgebung in Tiergarten
10.03.2024 Bezirk: MitteVor dem sowjetischen Ehrenmal im Tiergarten kam es zu einer Querfront-Friedenskundgebung mit etwa 100 Teilnehmenden. Neben Personen aus der klassischen "Friedensbewegung" waren vor alle Personen aus der verschwörungsideologischen Szene und dem Reichsbürger*innenmilieu anwesend. Eine Person verglich auf der Bühne die ukrainische Sprachgesetzgebung mit den Nürnberger Rassegesetzen. Auf Schilder, Transparenten und in Reden wurden verschiedene Verschwörungsmythen verbreitet. So sprach eine Rednerin davon, dass die Ukraine "voll mit Biolaboren" sei. Mehre Transparente verbreiteten Verschwörungsmythen über die Corona-Pandemie, die Weltgesundheitsorganisation und Impfungen. Auf einem Schild wurden Antifaschist*innen als Kriminelle bezeichnet. Dasselbe Schild richtete sich gegen die Maskenpflicht im Rahmen der Covid-19 Pandemie. Auf einem anderen Schild wurde Israel als "Apartheid" bezeichnet. Auf der Kundgebung wurde das extrem rechte "Compact"-Magazin verteilt und Teilnehmende schwenkten eine Fahne des Magazins. Mehrere Teilnehmende trugen Buttons und Kleidung in den Farben der Reichsflagge.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Rassistische Aufkleber in Mahlsdorf
10.03.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfVor der Mahlsdorfer Grundschule wurden an einem Pfeiler zwei rassistische Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistischer Vorfall in Mitte
10.03.2024 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte kam es zu einem rassistischen Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen wird Weiteres nicht veröffentlicht. Das Datum entspricht nicht dem Tag des Vorfalls.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Wolfgruß am Ostbahnhof gezeigt
10.03.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 22:00 Uhr fuhren drei Radler*innen an der Bushaltestelle S-Ostbahnhof / Erich-Steinfurth-Straße vorbei. Dort stand ein ca. 50 Jahre alter Mann, der ihnen zuerst "Happy Ramadan" entgegenrief. Dann hob er den rechten Arm zum Gruß der Grauen Wölfe, lachte und rief: "Ihr werdet bald alle erlöst sein."
Quelle: Bürger*innenmeldung -
AfD-Infostand in Lichterfelde
09.03.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfWie der Bezirksverband der AfD auf seinen Social-Media Kanälen mitteilte, hielt dieser einen Infostand in der Drakestraße ab. Dort wurde die AfD-Zeitschrift „Blauer Bote“ verteilt. In der Ausgabe Winter/Frühjahr 2024 wird ein Zusammenhang zwischen sozialen Problemen, wie Kriminalität und Wohnungsnot und Migration konstruiert, der als rassistisch gewertet werden kann. Weiter entsteht der Eindruck, dass Antisemitismus in erster Linie ein „importiertes Problem“ darstellt, das mit „illegalen Flüchtlingsströmen“ nach Deutschland gekommen ist. Diese Propaganda fördert die Ausgrenzung und Stigmatisierung von Migrant*innen und Muslim*innen.
Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf -
Antimuslimischer Aufkleber am S+U-Bhf. Lichtenberg
09.03.2024 Bezirk: LichtenbergAn der Tramstation S+U-Bahnhof Lichtenberg wurde ein rassistischer Aufkleber gemeldet und entfernt. Dieser titelt: "Der Islam gehört zu Deutschland wie Scheisse aufs Brötchen".
Quelle: Lichtenberger Register -
Antisemitische Aufkleber in der Kienitzer Straße
09.03.2024 Bezirk: NeuköllnIn der Kienitzer Straße in Nord-Neukölln wurden auf einen Sticker für die von der Hamas entführten Geiseln mehrere selbstbeschriebene Etiketten geklebt. Darauf waren israelbezogene antisemitische Schriftzüge wie "Israel steals organs" und "Israel snipes babys" zu lesen. In der Straße wurden noch weitere dieser Etiketten entdeckt.
Quelle: Register Neukölln, RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
09.03.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sachbeschädigung an der Admiralbrücke
09.03.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergDie provisorische Trauerstelle für die von der Hamas ermordete Berlinerin Carolin Bohl auf der Admiralbrücke wurde zerstört. Dies wurde vom Melder als antisemitischer Vorfall gewertet, weil eine ähnliche Trauerstelle für die Zeitungsverkäuferin Emma Hartmann auf der Admiralbrücke wochenlang unbeschädigt blieb. Im Übrigen befindet sich eine Synagoge in Sichtweite.
Quelle: Berliner Register -
Antisemitische Schmierereien am Paul-Línke-Ufer
09.03.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf mehreren Mülleimern am Paul-Linke-Ufer wurden antisemitische Schmierereien entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei in der Colbestraße
09.03.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einer Hauswand in der Colbestraße neben einem Pizzaladen wurde ein mit Edding geschmiertes „Fck Isrl“ entdeckt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitismus bei Demonstration in Charlottenburg
09.03.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn Charlottenburg fand ausgehend von der Wilmersdorfer Straße über den Kurfürstendamm zum Wittenbergplatz eine Demonstration unter dem Titel "Solidarität mit Palästina - Stop Genocide Now" statt. Bei dieser Demonstration wurden mehrere Schilder mit NS-relativierenden und antisemitischen Inhalten gezeigt. Zudem äußerte der Hauptredner mehrfach israelbezogene antisemitische Inhalte. Zu Beginn wurde zudem ein Schild von der Polizei konfisziert, das Orte in Gaza mit den Konzentrationslagern im Nationalsozialismus verglich. An der Versammlung nahmen etwa 1.000 Personen teil.
Quelle: Register CW