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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Extrem rechte Sticker in Lichterfelde

    13.03.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf einem Briefkasten am Ostpreußendamm wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Einige der Sticker waren bereits überklebt, konnten aber noch erkannt werden.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • "Good night left side"-Aufkleber in Niederschönhausen

    13.03.2024 Bezirk: Pankow

    In der Nordstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "good night left side" gefunden und übermalt. Er zeigt eine Person, die eine andere Person tritt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Hakenkreuz im Märkischen Viertel

    13.03.2024 Bezirk: Reinickendorf

    Am Stadion in der Finsterwalder Straße im Märkischen Viertel wurde ein Hakenkreuz bemerkt und überklebt, dass mit Edding auf einen antifaschistischen Aufkleber gemalt worden war.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Hakenkreuz in Charlottenburg

    13.03.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Kantstraße in Charlottenburg wurde an einer Hauswand eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Hakenkreuz in Niederschönhausen

    13.03.2024 Bezirk: Pankow

    In der Friedrich-Engels-Straße wurde ein Hakenkreuz entdeckt und entfernt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Kein Zugang zu Schule für Kinder in der Geflüchtetenunterkunft in Tegel

    13.03.2024 Bezirk: Reinickendorf

    Kinder und Jugendliche, die in der Unterkunft für Geflüchtete auf dem Gelände des ehemaligen Tegeler Flughafens lebten, wurden über Monate hinweg nicht beschult. Im Februar wurden nur 130 Kinder in einer separaten Schule in Containern auf dem Gelände betreut. Hunderte weitere Kinder blieben ohne Zugang zu schulischer Bildung. Laut UN-Kinderrechtskonvention haben jedoch alle Kinder ein Recht auf Bildung. Diese Ungleichbehandlung geflüchteter Kinder und Jugendlicher stellt eine strukturelle Diskriminierung dar.

    Quelle: nd vom 13.03.2024 und 14.02.2024
  • Keltenkreuz über antifaschistisches Graffiti in Weißensee gemalt

    13.03.2024 Bezirk: Pankow

    An der Ecke Buschallee / Gartenstraße wurde ein Keltenkreuz über ein Graffiti mit der Aufschrift "Antifa" gemalt. Das gleichschenklige Keltenkreuz war das Zeichen der extrem rechten und verbotenen Volkssozialistischen Bewegung Deutschlands (VSBD/PdA) und ist noch heute als Symbol in der extrem rechten Szene, in stark stilisierter Form, weit verbreitet.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistischer Aufkleber in Charlottenburg

    13.03.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am Salzufer in der Nähe der Dovebrücke wurde ein rassistischer Aufkleber gefunden und entfernt. Der Aufkleber vergleicht die Kolonialisierung Amerikas mit der aktuellen Migration nach Deutschland.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Rassistische Veranstaltung in Charlottenburg

    13.03.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Bibliothek des Konservatismus fand eine Lesung statt, in der der Autor Passagen aus seinem Tagebuch vortrug. Dabei äußerte er sich unter anderem zum Thema Klimaschutz und stellte einen Bezug zwischen globalem Bevölkerungswachstum und Umweltzerstörung her. In diesem Zusammenhang sagte er: „Das eigene Volk stirbt aus, aber die 8-Kinder-Familie in Afrika und anderswo ist Folklore.“

    Diese Aussage bedient extrem rechte Narrative des Degenerations- und Untergangsdenkens. Sie konstruiert eine ethnisch definierte Vorstellung des „deutschen Volkes“, das angeblich durch andere Bevölkerungsgruppen bedroht werde. Zudem verweist sie auf biopolitische und rassistische Argumentationsmuster, die Bevölkerungswachstum in nicht-europäischen Regionen als problematisch darstellen und mit der Vorstellung einer demografischen „Selbstabschaffung“ Europas verknüpfen.

    Quelle: Register CW
  • Zahlreiche Aufkleber der extremen Rechten in Neu-Hohenschönhausen

    13.03.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ribnitzer Str. wurden zwei Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel gemeldet. Der eine zeigte einen QR-Code und titelte: "Sei auf der richtigen Seite der Geschichte". Der QR-Code führte zu einer extrem rechten Website. Ein anderer Aufkleber titelte: "Heimatrecht ist ein Menschenrecht, auch für uns Deutsche". Dieser Aufkleber kommt von "un-nachrichten", einer extrem rechten Monatszeitschrift.
    Auch in der Grevesmühler Str. wurden mehrere Aufkleber der extremen Rechten entdeckt.


    Quelle: Lichtenberger Register
  • Anti-Schwarzer Rassismus in Neukölln

    12.03.2024 Bezirk: Neukölln

    In Neukölln ereignete sich ein Vorfall von anti-Schwarzem Rassismus. Das Datum entspricht nicht dem Vorfallstag. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: EOTO
  • Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin

    12.03.2024 Bezirk: Berlinweit
    Eine jüdische Organisation erhielt auf einen Tweet einen antisemitischen Kommentar, bei dem der Zionismus als Bedrohung für den Weltfrieden bezeichnet wird.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin

    12.03.2024 Bezirk: Berlinweit
    Eine jüdische Organisation erhielt auf einen Tweet einen antisemitischen Kommentar, bei dem Juden kollektiv für die Kriegshandlungen in Gaza und für den ihnen entgegengebrachten Hass verantwortlich gemacht werden.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Vorfall

    12.03.2024 Bezirk: Spandau

    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Brand in Tegeler Unterkunft für Geflüchtete

    12.03.2024 Bezirk: Reinickendorf

    In der Unterkunft für Geflüchtete auf dem Gelände des ehemaligen Flughafen Tegel wurden die Bewohnenden durch ein fehlendes Brandschutzkonzept vermeidbarem Verlusten und Risiken ausgesetzt. Am 12.3. wurde ein Zelt durch einen Brand zerstört. Gegen 13:45 Uhr bemerkten Sicherheitskräfte das Feuer in einem Schlafzelt, in dem 300 Ukrainer*innen untergebracht waren. Alle Personen konnten die Halle verlassen und die Feuerwehr löschte den Brand. Ein Übergreifen auf die in geringer Entfernung stehenden Nachbarzelte konnte verhindert werden. Die Halle brannte vollständig aus. Viele Bewohnende verloren dadurch wichtige Dokumente und ihre letzten Habseligkeiten. Für die Unterkunft gab es kein Brandschutzkonzept, welches eine Schulung der Bewohnenden vorsah. Nach Einschätzung eines hochrangigen Feuerwehrmannes fehlten außerdem Markierungen auf dem Boden, die den Weg zum Notausgang gewiesen hätten. Im Unterschied zur Unterbringung in Wohnungen waren die Bewohner*innen der Zelte einem höheren Risiko ausgesetzt, bei einem Brand ihren Besitz, ihre Gesundheit und ihr Leben zu verlieren. Verschärft wurde dieses Risiko dadurch, dass sinnvolle Sicherheitsmaßnahmen ausblieben Die fehlenden Brandschutzmaßnahmen in der Geflüchtetenunterkunft am ehemaligen Flughafen Tegel können als strukturelle Diskriminierung gewertet werden, da die Bewohner*innen einem vermeidbaren Risiko ausgesetzt sind und grundlegende Sicherheitsstandards nicht eingehalten wurden.

    Quelle: Berliner Zeitung vom 12.3.2024, Polizeimeldung Nr. 0540 vom 13.3.2024, rbb vom 18.3.2024, rbb vom 22.3.2024
  • E-Mail mit extrem rechten, rassistischen und antisemitischen Inhalt in Berlin

    12.03.2024 Bezirk: Berlinweit

    Ein Gewerkschaftsmitarbeiter in Berlin erhielt eine E-Mail von einer Gruppierung namens "Germanischer Bund". Darin enthalten war eine Art völkisch-rassistische Verfassung, die auf ein geschlossenes extrem rechtes Weltbild schließen lässt, sowie ein Schreiben zum Thema Migration, mit rassistischen, antisemitischen und NS-verherrlichenden Aussagen. Es wurden zudem mehrere antisemitische Schreiben beigefügt, welche den Holocaust leugnen und eine Vielzahl weiterer antisemitischer Verschwörungserzählungen enthalten.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Süd

    12.03.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Lily-Braun-Str. wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen, sowie ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    In der Neuen Grottkauer Straße auf dem Parkplatz des Einkaufzentrums und am Forum Kienberg wurden mehrere Aufkleber gegen politische Gegner*innen und NS-verherrlichende Aufkleber ("I love NS") entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Extrem rechter Aufkleber in Biesdorf

    12.03.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Auf der Waldbacher-Weg-Brücke wurde ein Aufkleber, der für einen extrem rechten Telegramm-Kanal warb, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Graffiti gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten

    12.03.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In der Skandinavischen Str. wurde ein Graffiti mit dem Schriftzug "Good night left side" entdeckt. Dieser Spruch ist eine Reaktion der extremen Rechten auf den Slogan: "Good night white pride" entstanden. Der ursprüngliche Slogan richtet sich gegen Rassismus und Neonazis.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • "III. Weg"-Aufkleber in Pankow-Süd

    12.03.2024 Bezirk: Pankow

    Im Eschengraben wurde ein Aufkleber der neonazistischen Partei "Der III. Weg" mit der Aufschrift "Berlin. Familie-Heimat-Tradition" gefunden und entfernt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rechte Sticker am Bersarinplatz

    12.03.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf Höhe der Ambulanz am Bersarinplatz wurden zwei Aufkleber mit der Aufschrift "Komm in den Akademischen Untergrund" von der extrem rechten "Gegenuni" entfernt. Dabei handelt es sich um ein Projekt einer in der extrem rechten Szene vernetzten Person.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Sitzplatz in Bahn aus rassistischer Motivation verweigert

    12.03.2024 Bezirk: Spandau

    Am Bahnhof Spandau wollte sich ein Mann (Person of Color) in der Regionalbahn neben einen Fahrgast setzen und stellte sich entsprechend vor den freien Sitzplatz. Der andere Fahrgast hatte aber seinen Arm über die Lehne gelegt und machte den Platz nicht frei.

    Erst, als er von der PoC-Person darauf angesprochen wurde, nahm er den Arm weg. Seine Körpersprache machte deutlich, dass er die PoC-Person nicht neben sich sitzen lassen wollte.

    Als die PoC-Person dann telefonierte, wurde sie vom Sitznachbarn aufgefordert, woanders zu telefonieren.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Strukturelle Benachteiligung durch Ausländerbehörde

    12.03.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein Schwarzer unbegleiteter 16-jähriger Geflüchteter wurde bei der Ausländerbehörde diskriminiert und einer Erwachsenensammelunterkunft zugewiesen. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.

    Quelle: EOTO
  • Antimuslimisch-rassistischer Flyer an Jugendeinrichtung in Charlottenburg

    11.03.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An einer Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung in der Schloßstraße in Charlottenburg wurden mehrere Zettel angebracht, auf denen behauptet wird, alle Muslime seien verpflichtet Christen zu missionieren oder zu töten. Es wird zudem behauptet, der Islam sei ein "intoleranter und aggressiver Irrglaube". Diese Inhalte können als antimuslimisch-rassistisch verstanden werden, weil der Islam und Muslim*innen darin pauschalisiert als gewalttätig dargestellt und abgewertet werden. Zudem wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber angebracht. In dem Flyer kommt eine fundamentalistische Auslegung des Christentums zum Ausdruck.

    Quelle: Register CW
  • Antisemitischer Aufkleber am Zoologischen Garten

    11.03.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am S-Bahnhof Zoologischer Garten wurde auf einem Starbucks-Logo auf einer Baustellenabsperrung ein israelbezogener, antisemitischer Aufkleber mit einem Boykottaufruf entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register CW
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