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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Hakenkreuzschmiererei in Moabit

    31.03.2024 Bezirk: Mitte

    In der Perleberger Straße in Moabit wurden ein Hakenkreuz sowie der Schriftzug "Auslender [sic] raus" geschmiert.

    Quelle: Berliner Register via X.com
  • Neonazi-Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    31.03.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Am Schweriner Ring wurden zwei Aufkleber der extremen Rechten an einem Kleidercontainer entdeckt. Der eine Aufkleber titelte: "Heimat ist mehr als nur ein Standort. Vergangenheit. Herkunft. Liebe" und kann in einem extrem rechten Online-Versandhandel bestellt werden. Der andere Aufkleber trug die Aufschrift: "Freiheit für alle politischen Gefangenen!" Abgebildet sind Holocaust-Leugner*innen und Neonazis.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rechte Aufkleber in Weißensee

    31.03.2024 Bezirk: Pankow

    In der Sulzfelder Straße in der Nähe des Spielplatz wurde ein rechter Aufkleber gefunden und entfernt. Der Aufkleber ist vom "III. Weg" und auf ihm steht: „Werde aktiv. Für deine Zukunft. Für deine Heimat".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • "Anti-Antifa"- und "444"-Sprüherei in Karow

    30.03.2024 Bezirk: Pankow

    Beim Ausgang des S-Bahnhof Karow wurden die Zahlencodes "1161" (= Anti-Antifa) sowie "444" (= Deutschland den Deutschen" gesprüht.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Antisemitismus auf Demonstration durch Mitte

    30.03.2024 Bezirk: Mitte

    Ausgehend vom Bahnhof Gesundbrunnen zog eine pro-palästinenische Demonstration mit mehreren hundert Teilnehmenden durch Mitte. Dabei wurde ein Plakat gezeigt, dass Israel einen "Völkermord an Kindern" vorwirft.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Aufkleber des "III. Weg" in Hellersdorf-Ost

    30.03.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Zwischen Lichtenhainer Str. und der Tramhaltestelle Riesaer Str. wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Hitlergruß und NS-Verherrlichung in Schöneberg-Nord

    30.03.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Auf dem U-Bahnhof Nollendorfplatz zeigte ein Mann aus einem Zug der Linie U1 einem jungen Mann auf dem Bahnsteig den Hitlergruß. Außerdem soll der Mann zweimal laut „Sieg Heil“ gerufen haben. Laut Polizei und Medienberichten hat er dies offensichtlich aufgrund der Hautfarbe des Jugendlichen getan.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0667
  • NS-Verharmlosung in Mitte

    30.03.2024 Bezirk: Mitte

    Auf einer Demonstration in Mitte zeigte eine Person ein Schild, auf dem Putin mit Hitler gleichgesetzt wurde.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Querfrontdemo durch Friedrichshainer Nordkiez

    30.03.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Schon lange gibt es zwischen der Veranstalter*in und Vertreter*innen der (extremen) rechten und verschwörungsideologischen Szene eine Zusammenarbeit. Auch der diesjährige Ostermarsch der Friko (Abk. für Friedenskoordination) durch den Friedrichshainer Nordkiez ließ keine Zweifel daran, dass es sich nicht um einen Friedensmarsch, sondern um eine Querfront-Demo handelt. Eine Abgrenzung nach rechts gab es nicht. (Extrem) rechte und verschwörungsideologische Gruppen verteilten Infomaterial und waren z. T. sogar an der Durchführung der Demo aktiv beteiligt (z. B. als Ordner). Ein bekannter rechter Streamer filmte die gesamte Demo vom Lautsprecherwagen aus mit. In Redebeiträgen wurde der Kriegstreiber Putin verharmlost, es gab auch einen NS-verharmlosenden Beitrag. Neben Putin-Verharmloser*innen des BSW mit dabei auch ein ehemaliger führender Kopf der NPD, diverse extrem rechte Streamer (u. a. von der "Kameradschaft Zweibrücken"), diverse Querdenker, Reichsbürger und Shoa-Relativierer. Weitere rechte Streamer freuten sich über die Strecke durch die Rigaer Straße und hetzten gegen Antifaschist*innen. Ein Querdenken-Aktivist rief "Ab an die Ostfront" Menschen entgegen, die nicht mitdemonstrieren wollten.

    Die antiverschwurbelte Aktion hat u. a. vor dem Kosmos eine Gegenkundgebung durchgeführt, um auf die Rechtsoffenheit des Ostermarsches und der Organisator*innen aufmerksam zu machen. Polizei grenzte die Gegenkundgebung ab, allerdings konnten mehrere Vertreter der rechten Szene Nahaufnahmen der Gegendemonstranten angefertigen. Bei einer der weiteren Gegenkundgebung in der Silvio-Meier-Straße wurden die Gegendemonstrant*innen wiederholt beschimpft.

    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • Rassistischer Angriff in Köpenick-Süd

    30.03.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Nähe der Straße Zum Müggelhort picknickten vier Personen, als eine Frau mit ihrem freilaufenden Hund vorbeikam. Der Hund sprang eine der Personen an und kratzte ihn dabei. Als die vier Personen die Frau aufforderten, den Hund fernzuhalten, weigerte sie sich und beleidigte die vier Personen rassistisch. Eine Zeugin filmte die Situation, woraufhin die Hundebesitzerin ihr gedroht hat, ihren Hund auf sie zu hetzen. Zudem schlug sie die Personen mit der Hundeleine.

    Quelle: Polizeimeldung vom 01.04.2024
  • Rassistische und ableistische Aufkleber in Wartenberg

    30.03.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Im Park Wartenberger Feldmark wurden mehrere Aufkleber der extremen Rechten entdeckt. Darunter ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift: "Dein Land braucht dich. Werde Abschiebehelfer". Ein weiterer Aufkleber, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet, titelte: "Wir sind Antifa. Schon unsere Großeltern waren Geschwister". Es handelt sich dabei um eine ableistische Beleidigung, die Antifa als "behindert" diffamiert.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Verschwörungsideologische Demonstration durch Mitte

    30.03.2024 Bezirk: Mitte

    Ausgehend vom Rosa-Luxemburg-Platz zog eine verschwörungsideologische Demonstration mit etwa 200 Teilnehmenden durch Mitte. Anlass war der Jahrestag der ersten "Hygienedemonstration". An der Demonstration beteiligten sich unter anderem das Querfrontprojekt "Demokratischer Widerstand", die verschwörungsideologische Gruppe "Freedom Parade", "Querdenken"- Gruppen aus Berlin und Brandenburg sowie verschwörungsideologische Trommelgruppen aus dem Berliner Umland. Auch Personen aus dem Reichsbürger*innenmilieu waren vertreten. Auf Schildern, Transparenten und in Reden wurden verschiedene Verschwörungsmythen verbreitet. Die Hauptthemen der Demonstration waren die Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine. Auf der Demonstration kam es zu mehreren relativierenden NS-Vergleichen. Einige Teilnehmende trugen Kleidung in Reichsfarben.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitische Parolen auf Kundgebung in Moabit

    29.03.2024 Bezirk: Mitte

    Im Hauptbahnhof kam es zu einer pro-palästinensischen Demonstration mit etwa 100 Teilnehmenden. Dabei wurden die israelbezogenen, antisemitischen Parolen " Yallah Yallah Intifada" "Israel is a terror state" und "Viva Viva Intifada" gerufen.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitische Schmiererei am Lausitzer Platz

    29.03.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Vor dem Eingang des Görlitzer Parks an der Skalitzer Straße wurden gegen 17:00 Uhr an einer Laterne und im nahen Umfeld ca. 10 Sticker mit der Aufschrift "Fuck Hamas" entdeckt, die mit schwarzem Edding durchgestrichen waren und mit "Fuck Israel" überschrieben. Der Text wurde überklebt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Moabit

    29.03.2024 Bezirk: Mitte

    Im Hauptbahnhof kam es zu einer pro-palästinensischen Kundgebung mit unter 100 Teilnehmenden. Dabei wurde die israelbezogene, antisemitische Parole "From the river to the sea, palestine will be free" gerufen.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Aufkleber der extremen Rechten in Wartenberg

    29.03.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Im Park Wartenberger Feldmark wurde ein Aufkleber des Neonazi-Versandhandels "Sturmzeichen" mit der Aufschrift "Lesen Lieben Kämpfen" gefunden. Dieser wurde entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Dritter Weg-Aufkleber in Rudow

    29.03.2024 Bezirk: Neukölln

    In der Grünanlage im Selgenauer Weg in Rudow wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: hass-vernichtet.de
  • Erneut extrem rechte Aufkleberwelle in Blankenburg

    29.03.2024 Bezirk: Pankow

    Am Vortag wurden verschiedene extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese wurden erneut erneuert. Auch am 29.03. waren wieder neue Aufkleber an alter Stelle, u.a. von der extrem rechten Partei "III. Weg", einem extrem rechten Onlineversandhandel (Druck18), oder der Jugendorganisation "NRJ".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechter Schriftzug in Oberschöneweide

    29.03.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Supermarkt an der Ecke Edisonstr./ Rummelsburger Str. wurde der Schriftzug "Deutschland den Deutschen" und der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.

    Quelle: hass-vernichtet.de
  • Hakenkreuz u.a. in Hellersdorf-Nord

    29.03.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Nähe des U-Bahnhofs Louis-Lewin-Str. wurden ein Hakenkreuz, sowie SS-Runen und der rassistische Schriftzug "K*** raus" entdeckt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Homofeindliche Beleidigung in Marzahn

    29.03.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In Marzahn wurde zwei Personen, darunter ein Jugendlicher, homofeindlich beleidigt. Der 17-Jährige Jugendliche war mit einem 39-Jährigen gegen 20 Uhr auf dem Weg zur Tramhaltestelle Marzahner Promenade. Dabei wurden sie von einem 40-Jährigen Mann, der ebenfalls auf dem Weg zur Haltestelle war, homofeindlich beleidigt. Beim Warten auf die Straßenbahn soll der Täter die Betroffenen weiter unentwegt beleidigt sowie eine verfassungsfeindliche Parole gerufen haben. Gegenüber der Polizei räumte der Verdächtige die Tat ein.

    Quelle: Polizeimeldung Nr 0657 vom 30.03.2024
  • Rassistische Aufkleber in Wilmersdorf

    29.03.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Seesener Straße Ecke Hohenzollerndamm wurden erneut rassistische Aufkleber entdeckt. Die Aufkleber schienen selbstgemacht. Der Spruch auf den Aufklebern weist auf ein (extrem) rechtes, verschwörungsideologisches Narrativ hin, welches Angst vor einer Übernahme der Gesellschaft und Regierung durch Muslim*innen schüren will. Muslim*innen werden zudem als gewaltvoll und terroristisch dargestellt.
    Andere Aufkleber richteten sich gegen geschlechtliche Vielfalt, Linke, Die Grünen und den Islam.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Antifeministische und rassistische Aufkleber im Weitlingkiez

    28.03.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Lichtenberg/Eugeniu-Botnari-Platz wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift: "Gendern nicht mit mir!" auf ein Plakat mit einer Stellenausschreibung geklebt. In der Stellenausschreibung wurde ein*e Sozialarbeiter*in gesucht.

    In der Rupprechtstr. wurden mehrere Aufkleber von der NPD mit der Aufschrift "Asylflut stoppen. Sicher leben" entdeckt. Die Aufkleber wurden entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Anti-Schwarzer Rassismus in Neukölln

    28.03.2024 Bezirk: Neukölln

    Eine Schwarze Person erlebte anti-Schwarzen Rassismus in der Ausländerbehörde. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum entspricht nicht dem Vorfallstag.

    Quelle: EOTO
  • Anti-Schwarz-Rassistische Diskriminerung

    28.03.2024 Bezirk: Berlinweit

    Eine Person erlebte eine strukturelle Anti-Schwarz-Rassistische Diskriminierung im Schulwesen. Weitere Informationen liegen vor, werden jedoch zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht.

    Quelle: EOTO- Each One Monitoring
  • Antisemitischer Vorfall im Bezirk

    28.03.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall im Bezirk. Weitere Informationen werden nicht veröffentlicht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antiziganistische Diskriminierung im Jobcenter Charlottenburg-Wilmersdorf

    28.03.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Bei einer Antragsstellung im Jobcenter Charlottenburg-Wilmersdorf fand eine antiziganistische Diskriminerung im Bereich der Verweigerung von existenzsicherenden Leistungen statt. Aus Sicht des Betroffenen handelte die Behörde antiziganistisch und es kam nicht zu einer fairen und gleichberechtigten Antragsprüfung durch die Behörde. Weitere Informationen liegen vor, werden jedoch zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Aufkleber des "III. Weg" in Köpenick-Nord

    28.03.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Hoppendorfer Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III Weg", der das Logo der Partei abbildete, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
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