Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
28.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Hellersdorfer Straße wurden drei rassistische Aufkleber entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
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Rassistische Aufkleber in Wendenschloss
28.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Brassenpfad wurden sechs rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie richteten sich mehrheitlich gegen geflüchtete Menschen und waren anti-muslimisch motiviert. Sie stammten in großen Teilen aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
An der Ecke Köpenzeile/Flansweg wurden ein anti-muslimischer Aufkleber und ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Beleidigung im U-Bhf. Möckernbrücke
28.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm frühen Nachmittag wurde eine Person im U-Bhf. Möckernbrücke mehrmals rassistisch beleidigt. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.
Quelle: Berliner Register -
Rassistische Hasskommentare auf Facebook zu Aktion in Mitte
28.04.2025 Bezirk: MitteEin Facebook-Beitrag der Berliner Zeitung informierte über eine "Clean Up Aktion" des Büro für Bürger*innenbeteiligung des Bezirksamts Mitte von Berlin zu der die Bezirksbürgermeisterin von Mitte, Stefanie Remlinger, unter dem Motto „Gemeinsam aktiv für saubere Kieze“ eingeladen hatte. Zu der Aktion wurden auf Facebook zahlreiche rassistische und klassistische Hasskommentare verfasst.
Quelle: Büro für Bürger*innenbeteiligung -
Rassistischer Aufkleber in Mitte
28.04.2025 Bezirk: MitteIn der Weydemeyerstraße wurde ein rassistischer Aufkleber der Neonazi-Kleinpartei "NPD" (heute die Heimat) entdeckt und entfernt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Rassistischer Vorfall in Marzahn-Hellersdorf
28.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einer Schule im Bezirk Marzahn-Hellersdorf ereignete sich ein Vorfall von anti-Schwarzer rassistischer Diskriminierung.Quelle: NARUD e.V. -
Rassistische Schmierereien in Mitte
28.04.2025 Bezirk: MitteIn der Universitätsstraße wurden zwei rassistische Schmierereien mit den Aufschriften "Pali Nazis raus" und "Pali Nazis fuck off" entdeckt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistische und extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel
28.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Müggelschlößchenweg wurden insgesamt sechs extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie stammten alle aus einem neonazistischen Onlinehandel und richteten sich in Teilen gegen geflüchtete Menschen.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Transfeindliche Beleidigung in Neukölln
28.04.2025 Bezirk: NeuköllnIn Neukölln wurde eine Person aus transfeindlicher Motivation beleidigt und bedroht. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Register Neukölln -
Transfeindliche Pöbelei und Beleidigung in Prenzlauer Berg
28.04.2025 Bezirk: PankowEine trans Person wurde beim Einsteigen in die S-Bahn an der Schönhauser Allee geschubst. Anschließend fragte sie ein Junge, ob sie ein Mann oder eine Frau sei. Die betroffene Person antwortete, dass man so etwas nicht fragt, woraufhin der Junge weiter insistierte. Deshalb wechselte die betroffene Person den Waggon. Am Ende rief einer der Begleiter des Jungen ihr noch eine sexistische Beleidigung hinterher.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
"1161"-Schmiererei am Nöldnerplatz
27.04.2025 Bezirk: LichtenbergAn einer Laterne am Nöldnerplatz wurde eine neonazistische Schmiererei entdeckt. Sie richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Lichtenberger Register -
Antifeministische Pöbelei in Neukölln
27.04.2025 Bezirk: NeuköllnIn Neukölln ereignete sich ein antifeministischer Vorfall.
Quelle: Meldestelle Antifeminismus -
Antifeministische Sachbeschädigung in Wilmersdorf
27.04.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm Franz-Cornelsen-Weg wurde an dem Wochenende vom 27. bis zum 28. April 2025 erneut eine Bank des Projekts "Rote Bänke" beschädigt. Aus der Aufschrift "Keine Gewalt gegen Frauen" wurde "Gewalt gegen Frauen" durch Schmierereien gemacht.
Die roten Bänke setzten im Bezirk ein sichtbares Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt, um das Thema aus der Tabuzone zu holen und die Gesellschaft zu sensibilisieren.
Quelle: Meldung via Mail -
Antimuslimisch-rassistische Beleidigung im Hansaviertel
27.04.2025 Bezirk: MitteAm U-Bahnhof Hansaplatz wurden zwei Frauen von einem Mann antimuslimisch-rassistisch beleidigt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Anti-Schwarze rassistische Beleidigung am Alexanderplatz
27.04.2025 Bezirk: MitteEine Schwarze Person wurde von einem Mann am Abend auf dem Alexanderplatz angepöbelt und rassistisch beleidigt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
„Der III. Weg“-Propaganda in Hellersdorf-Ost
27.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfBeim Kastanienboulevard wurden vier Plakate des „III. Weg“ entfernt („Kampf der Rotfront“).Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel
27.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Strandschloßweg wurden ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt und entfernt sowie ein rassistischer Aufkleber aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechter Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
27.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle Bahnhofstr. / Seelenbinderstr. wurde ein Aufkleber von "GegenUni" entdeckt und entfernt. 'GegenUni' ist ein Projekt der Neuen Rechten, das versucht, theoretische Grundlagen für ein rechtes Lager zu erarbeiten und zu vermitteln.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechter Aufkleber in Pankow
27.04.2025 Bezirk: PankowAn der Tür einer Wohnung in der Florastraße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Onlineversand mit der Aufschrift "Heimat. Freiheit. Tradition" entdeckt.
Quelle: Meldeformular Pankower Register -
Extrem rechte und rassistische Aufkleber in Marzahn-Mitte
27.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Brodowiner Ring wurden etliche, auch rassistische, Motive des „III. Weg“ und anderer Organisationen geklebt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Neonazistischer Zahlencode in der Köpenicker Altstadt
27.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle Freiheit wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistische Beleidigung in Britz
27.04.2025 Bezirk: NeuköllnIm Britzer Garten soll eine Familie von drei Frauen rassistisch beleidigt worden sein. Zudem sollen die Frauen hörbar NS-verherrlichende Parolen von sich gegeben haben.
Quelle: Tagesspiegel vom 28.04.2025, Polizeimeldung vom 28.04.2025 (Nr. 1053) -
Rassistischer Angriff in der U5 in Mitte
27.04.2025 Bezirk: MitteIn einer U-Bahn der Linie 5 Richtung Hauptbahnhof stiegen am U-Bahnhof Museumsinsel zwei unbekannte Männer in den Zug und beleidigten eine 15-jährige Jugendliche sowie ihre 19-jährige Begleiterin rassistisch und griffen sie körperlich an. Einer der Unbekannten schlug der 15-Jährigen mit der flachen Hand auf den Oberschenkel und der 19-Jährigen mit dem Ellenbogen gegen ihren Oberarm.
Quelle: Polizeimeldung Nr.1051 vom 28.04.2025 -
Rassistischer Aufkleber in Mahlsdorf
27.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bhf. Mahlsdorf wurde ein rassistischer Aufkleber („döp döp döp“) gefunden. Dies ist eine Anspielung auf den Gigi-d’Agostino-Song „L’amour toujours“ (Sylt-Song), der im Sommer 2024 durch eine verfremdete Version mit rassistischen Parolen neue Bekanntheit erlangte.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistischer Aufkleber in Niederschöneweide
27.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Hasselwerderstr. wurde ein anti-muslimischer rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rechte Sticker im Rudolfkiez
27.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergRund um den Rudolfplatz bis zur Warschauer Straße wurden in der vergangenen Woche fast täglich mehrere rechte und demokratiefeindliche Sticker von Laternen und Ampeln entfernt. Sie stammen aus verschiedenen rechten Onlineshops. Überwiegend richteten sie sich gegen die politische Gegnerschaft wie z. B. "Fuck Antifa" oder vermittelten demokratiefeindliche Stereotype wie z. B. "Make Germany great again".
Quelle: Büger*innenmeldung -
Schmierereien gegen politische Gegner*innen in Hellersdorf-Nord
27.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Luckenwalder Straße wurde auf einem Skateplatz ein "1161"-Graffiti gefunden. Die Zahlenfolge steht für "Anti-Antifa".
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Werbung für neurechte Zeitschrift im Märkischen Viertel
27.04.2025 Bezirk: ReinickendorfIn einer Toilette im Kulturzentrum Fontane-Haus im Märkischen Viertel wurde eine Schmiererei bemerkt, die für eine neurechte Theoriezeitschrift warb.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Angriff und Hitlergruß in Pankow-Zentrum
26.04.2025 Bezirk: PankowGegen 17:50 Uhr trat ein Mann (22-Jahre) einen anderen Mann (26-Jahre). Der Angreifer zeigte anschließend die Hitlergruß und rief extrem rechte Parolen. Zusammen mit weiteren Personen stieg der Angreifer in den Bus.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 27.04.2025 -
Antimuslimische Diskriminierung in Schöneberg-Süd
26.04.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergBei einer Bäckerei am Südkreuz hat ein Mann einer Verkäuferin, die ein Kopftuch trug, unauffällig eine Visitenkarte mit einem Bibelvers und den Kontaktdaten einer christlichen Kirche über den Tresen zugeschoben. Er entfernte sich schnell, bevor ihn jemand darauf ansprechen konnte. Die Verkäuferin reagierte sichtbar betroffen und brach in Tränen aus. Das Verhalten ist eine Diskriminierung aufgrund der religiösen Zugehörigkeit der Verkäuferin.
Quelle: Meldeformular -
Antisemitische Propaganda in Berlin
26.04.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Friedrichshain
26.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz betroffener Personen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
26.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzbergin der Dieffenbachstraße wurde ein Davidstern in gelber Farbe auf die Jalousie eines Fensters gesprüht.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Neukölln
26.04.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Donaustraße wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Angriff in Mitte
26.04.2025 Bezirk: MitteEine jüdische Musikerin wurde in einer Konzertpause, während der sie vor dem Club rauchte, von einem jungen englischsprachigen Paar aufgrund ihres Namens angesprochen, ob sie Jüdin oder gar Israelin sei und ob sie den "Genozid" verurteile. Als sie meinte, dass falls der terroristische Angriff auf Israel und die Reaktion darauf gemeint sei, sie dies wohl anders sehe und sie in ihrer Konzertpause in Ruhe gelassen werden wolle, wurde sie von beiden aggressiv antisemitisch u.a. als "Kindermörderin", "Völkermörderin" und "jewish Nazi" beschimpft. Als sie weggehen wollte, wurde sie von der Täterin mehrfach heftig geschubst, während der Täter sie gleichzeitig so stark festhielt, dass sie nicht weggehen konnte und Hämatome am Oberarm erlitt. Erst als Musikerkollegen und Konzertbesucher*innen dies mitbekamen und ihr zu Hilfe eilten, ließ das Täterpaar von ihr ab und flüchtete.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Sachbeschädigung in Mitte
26.04.2025 Bezirk: MitteIn der Köpenicker Straße im Ortsteil Mitte wurden zwei zerkratzte Stolpersteine entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Veranstaltung in Charlottenburg
26.04.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf einer Versammlung auf dem Breitscheidplatz wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistische Beleidigung in Charlottenburg-Wilmersdorf
26.04.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAnhänger von BFC Dynamo haben Fans von Stuttgart, die in eine Bahn in Charlottenburg-Wilmersdorf eingestiegen sind, mit Sinti- und Roma-feindlichen Beleidigungen und einer antiziganistischen Fremdbezeichnung begrüßt.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Bohnsdorf
26.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Grünau, am Ausgang Richterstr., wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen an einem Briefkasten entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Demonstration durch Mitte
26.04.2025 Bezirk: MitteAusgehend vom Roten Rathaus zog eine extrem rechte Demonstration mit etwa 300 Teilnehmenden durch Mitte. Die Demonstration stand unter dem Titel "Gemeinsam für Deutschland" und war Teil einer bundesweiten Kampagne. Die Demonstration war durch junge Neonazis geprägt, es nahmen jedoch auch Personen aus der Reichsbürger*innenszene, dem verschwörungsideologischen Milieu und "Friedensbewegte" teil. So waren neben Personen aus dem Umfeld der neonazistischen Gruppe "Deutsche Jugend Voran" und der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" auch Menschen aus dem Umfeld der verschwörungsideologischen Gruppe "Freedom Parade" und verschiedener "Montagsdemonstrationen" anwesend. Teilnehmende riefen typische neonazistische Parolen wie "Frei, sozial und national". Es wurden deutsche und russische Fahnen gezeigt und Teilnehmende trugen Kleidung in Reichsfarben. Generell trugen viele der Teilnehmenden für die Neonazi-Szene typische Kleidung: Szenemarken wie "Thor Steinar", T-Shirts mit der "Schwarzen Sonne" und Springerstiefel prägten die Demonstration. Teilnehmende zeigten den Hitlergruß und das "White Power"-Handzeichen.
Quelle: Registerstelle Mitte, Tagesspiegel vom 27.04.2025 -
Extrem rechte Parolen gerufen in Niederschönhausen
26.04.2025 Bezirk: PankowIn der Grabbeallee wurden von einer fünfköpfigen Personengruppe heraus extrem rechte Parolen gerufen. Eine Person hatte zuvor einen Angriff getätigt.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 26.04.2025 -
Extrem rechte Propaganda in Wedding
26.04.2025 Bezirk: MitteIn der Wildenower Straße Ecke Triftstraße wurde ein Aufkleber für einen extrem rechten Online-Aktivisten, der derzeit eine einjährige Haftstraße wegen zahlreichen Volksverhetzungen absitzt, entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Infostand vom "III. Weg" in Buch
26.04.2025 Bezirk: PankowVor dem Kaufland in der Einkaufspassage in der Walter-Friedrich-Straße hielten mehrere Mitglieder der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" eine öffentlichkeitswirksame Propagandaaktivität in Form eines Infostands ab. Das Ziel besteht in der Ansprache von Passant*innen und der Verbreitung extrem rechter Inhalte. Parallel dazu fanden weitere Vorfälle in Karow und Blankenburg statt.
Quelle: X (ehemals Twitter) -
Extrem rechte und rassistische Aufkleber in Weißensee
26.04.2025 Bezirk: PankowIn der Berliner Allee wurden zwei Aufkleber gefunden. Einer stammt von der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ und wurde entfernt. Der andere trägt den Slogan „Döp dödö döp“, eine Anspielung auf den Gigi-d’Agostino-Song „L’amour toujours“ (Sylt-Song), der im Sommer 2024 durch eine verfremdete Version mit rassistischen Parolen neue Bekanntheit erlangte.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Hitlergruß und extrem rechte Parolen in Niederschönhausen
26.04.2025 Bezirk: PankowEine Gruppe von Männern rief extrem rechte Parolen und zeigte den Hitlergruß in Niederschönhausen. Einer der Männer griff zudem einen jungen Mann an. Nach den polizeilichen Maßnahmen ließ die Polizei die Gruppe wieder ziehen. Doch wenig später riefen sie erneut verfassungsfeindliche Parolen.
Quelle: Tagesspiegel, 27.4.2025 -
„III. Weg“-Infostand in Einkaufspassage in Berlin-Buch
26.04.2025 Bezirk: PankowIn der Walter-Friedrich-Straße hielt die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ einen Infostand ab.
Quelle: Berliner Register via Signal -
Infostand vom "III. Weg" in Blankenburg
26.04.2025 Bezirk: PankowAuf dem Vorplatz des S-Bahnhofs Blankenburg hielten mehrere Mitglieder der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" eine öffentlichkeitswirksame Propagandaaktivität in Form eines Infostands ab. Das Ziel besteht in der Ansprache von Passant*innen und der Verbreitung extrem rechter Inhalte. Parallel wurden weitere ähnliche Vorfälle in Karow und Buch gemeldet.
Quelle: X (ehemals Twitter) -
Infostand vom "III. Weg" in Karow
26.04.2025 Bezirk: PankowAuf dem Stadtplatz "Piazza" in der Achillesstraße hielten mehrere Mitglieder der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" eine öffentlichkeitswirksame Propagandaaktivität in Form eines Infostands ab. Das Ziel besteht in der Ansprache von Passant*innen und der Verbreitung extrem rechter Inhalte. Parallel wurden weitere ähnliche Vorfälle in Buch und Blankenburg gemeldet.
Quelle: X (ehemals Twitter) -
Neonazis mit Reichsfahne in Tiergarten
26.04.2025 Bezirk: MitteNach einer extrem rechte Demonstration durch Mitte versammelten sich eine Gruppe junger Neonazis am Ludwig-Erhard-Ufer in Tiergarten. Sie zeigten eine Reichsfahne.
Quelle: Berliner Register -
"Omas gegen Rechts" in Tegel angepöbelt
26.04.2025 Bezirk: ReinickendorfGegen 14 Uhr wurden vier Frauen, die in der Tegeler Innenstadt einen Informationsstand der Omas gegen Rechts durchführten, von einem Mann beleidigt. Nach Polizeiangaben äußerte er mehrfach volksverhetzende Sätze und beschimpfte die Frauen im Alter von 66 bis 70 Jahren. Nach Angaben von Anwesenden echauffierte er sich anfangs sehr aggressiv über das Wort "rechts". Als eine jüngere Frau und weitere Passant*innen sich einmischten, rief er diesen und den Frauen vom Stand zu "Ihr gehört gef*ckt!" und "Ihr gehört verbrannt!". Eine Frau rief daraufhin die Polizei. Der Mann entfernte sich vor dem Eintreffen der Beamt*innen.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 1044 vom 26. 04. 2025 sowie Meldungen verschiedener Einzelpersonen