Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
07.04.2025 Bezirk: BerlinweitEine Schwarze Familie erfuhr bei der Wohnungssuche anti-Schwarze rassistische Diskriminierungen.Quelle: NARUD e.V.
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Rassistische Propaganda in Wedding
07.04.2025 Bezirk: MitteAn der Ecke Badstraße / Koloniestraße wurde ein rassistischer Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistischer Aufkleber in Oberschöneweide
07.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Plakat einer Kita in der Straße An der Wuhlheide wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sogenannte "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Aufkleber in Prenzlauer Berg
07.04.2025 Bezirk: PankowAn der Straßenbahnhaltestelle Prenzlauer Allee/Ostseestraße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels mit der Aufschrift: „Abschieben schafft Sicherheit. Kriminelle Ausländer raus“ entdeckt und entfernt.
Quelle: Berliner Register via Signal -
Rassistische und extrem rechte Aufkleber im Ostseeviertel
07.04.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Tramhaltestelle Zingster Straße/ Ribnitzer Straße wurden zwei extrem rechte und rassistische Aufkleber aus einem neonazistischen Online-Versandhandel entdeckt. Einer der Aufkleber trug den Slogan "Ich bin stolz ein Deutscher zu sein", der andere titelte "Remigration jetzt!".
Quelle: Lichtenberger Register -
Schmierereien gegen politische Gegner*innen und extrem rechte Aufkleber in Pankow
07.04.2025 Bezirk: PankowIn der Florastraße wurden zwei Schmierereien gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten mit dem Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
An der Geschäftsstelle der Linken Pankow wurde ein Aufkleber angebracht, der eine durchgestrichene Regenbogen-Fahne zeigt.
An der Tramhaltestelle Pankow Kirche wurde ein Sticker der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" mit der Aufschrift "Wir lieben Deutschland", der Landesflagge im Hintergrund und mit einem QR-Code zur Website entdeckt und überklebt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Verschwörungsideologische Kundgebung in Wedding
07.04.2025 Bezirk: MitteVon 12:00 bis 14:00 Uhr fand eine Mahnwache am Nordufer im Wedding vor dem Robert-Koch-Institut (RKI) mit etwa 20 Teilnehmenden statt. Die Teilnehmenden stammten großteils aus dem verschwörungsideologischen Milieu. Es war jedoch mindestens eine Person aus der Reichsbürger*innenszene anwesend. Ein Redner kündigte einen Vergleich zwischen den Corona-Maßnahmen und dem NS-Regime an, sprach dann über die bis vor kurzem laufenden Prozesse gegen NS-Täter*innen und drohte dann Wissenschaftler*innen damit, dass auch sie verfolgt werden würden.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
06.04.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
06.04.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
06.04.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Veranstaltung in Schmargendorf
06.04.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf einer Versammlung vor der israelischen Botschaft wurden antisemitische Parolen gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Extrem rechter Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen
06.04.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Tramhaltestelle Oberseestraße wurde ein Aufkleber eines Fußballvereins entdeckt, auf dem unter anderem ein Soldat des ukrainischen "Asow"-Regiments abgebildet ist. Ein Abzeichen des abgebildeten Soldaten enthält eine sogenannte "Wolfsangel". Die Wolfsangel ist ein vielfach verwendetes Symbol der extremen Rechten. Im Nationalsozialismus wurde diese u.a. von der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" verwendet. Das Symbol soll Wehrhaftigkeit ausdrücken.
Zudem zeigt der Aufkleber ein Banner der Fußballfans auf dem "White boys 88" geschrieben steht, wobei der Buchstabe "O" als Keltenkreuz dargestellt ist. Die "88" ist ein extrem rechter Zahlencode und steht für "Heil Hitler".Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuz in Berlin-Buch
06.04.2025 Bezirk: PankowIn der Wiltbergstraße wurde ein Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
Quelle: Berliner Register via Signal -
Hitlergruß und lauter Rechtsrock im Schlosspark Pankow
06.04.2025 Bezirk: PankowIm Schlosspark hörten zwei junge Männer, bekleidet mit Schlauchtüchern mit sichtbaren Logo der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", laut Rechtsrock und zeigten den Hitlergruß.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt -
NS-verharmlosende und rassistische Pöbelei in Neukölln
06.04.2025 Bezirk: NeuköllnIm Zuge einer Fahrkartenkontrolle äußerte sich ein Mitarbeiter rassistisch und NS-verharmlosend. Zwischen den Haltestellen Leinestraße und Hermannstraße der U-Bahn Linie 8 kam es am frühen Abend zu einer Fahrkartenkontrolle. Die meldende Person beobachtete, wie eine Kontrolleurin einen jungen Mann darum bat, ein Ausweisdokument vorzuzeigen, da sein Schüler*innenticket abgelaufen war. Beim Aussteigen an der Endhaltestelle sagte der Kollege laut "Und was machen wir jetzt mit diesem ganzen Dreck? Am besten alle ins KZ!". Daraufhin stellte die Beobachterin den Kontrolleur zur Rede und konfrontierte ihn mit seiner Aussage. Im Zuge dessen wurde der Kontrolleur zunehmend aggressiv und forderte von der meldenden Person "sich zu verpissen". Die beobachtende Person bewahrte die Ruhe und blieb bis zum Ende der Fahrkartenkontrolle des jungen Mannes.
Quelle: Register Neukölln -
Rassistische Aufkleber und Schmiererei in Lichtenberg-Nord
06.04.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Gudrunstraße wurde ein Aufkleber der AfD Brandenburg entdeckt und entfernt, auf dem der Slogan "Döp dödö döp" abgebildet war - eine Anspielung auf den Gigi d'Agostino-Song „L’amour toujours“ (Sylt-Song), der im Sommer 2024 mit einer verfremdeten Version, die rassistische Parolen enthielt, neue Bekanntheit erlangte. Im Hintergrund ist die sogenannte "Stolzflagge" abgebildet. Diese ist das Symbol der extrem rechten, nationalistischen "Stolzmonat"-Kampagne, die die Pride, sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ*, lächerlich machen und delegitimieren soll.
Im Stadtpark Lichtenberg wurde zudem erneut ein Mülleimer mit dem rassistischen Spruch "Ausländer raus!" beschmiert.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische Propaganda im Mitte
06.04.2025 Bezirk: MitteIn der Nähe des Bahnhof Friedrichstraße wurde ein rassistischer Aufklebeder, der zu "Remigration" aufrief, entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistischer Aufkleber in Prenzlauer Berg
06.04.2025 Bezirk: PankowAn der Tramhaltestelle Prenzlauer Allee / Ostseestraße wurde ein rassistischer Aufkleber eines einschlägigen extrem rechten Online-Versandhandels entdeckt. Dieser enthält den Wortlaut: "Abschieben schafft Sicherheit. Kriminelle Ausländer raus". Solche Aussagen bedienen rassistische Stereotype und tragen zur Stigmatisierung und Ausgrenzung von Migrant*innen bei – unabhängig von deren individuellem Verhalten.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt -
Rassistische Schmiererei in Weißensee
06.04.2025 Bezirk: PankowIn der Sulzfelder Straße wurde eine rassistische Schmiererei auf einem Banner gefunden, das sich gegen Rassismus positioniert.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Rechte Sticker im Rudolfkiez
06.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergRund um den Rudolfplatz bis zur Warschauer Straße wurden in der vergangenen Woche fast täglich mehrere rechte und demokratiefeindliche Sticker von Laternen und Ampeln entfernt. Sie stammen aus verschiedenen rechten Onlineshops. Überwiegend richteten sie sich gegen die politische Gegnerschaft wie z. B. "Fuck Antifa" oder vermittelten demokratiefeindliche Stereotype wie z. B. "Make Germany great again".
Quelle: Büger*innenmeldung -
Schriftzüge gegen Antifaschist*innen in Köpenick-Nord
06.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Wuhleweg zwischem Am Bahndamm und Birnbaumer Str. wurden mehrere Schriftzüge auf dem Boden entdeckt. Darunter der neonazistische Zahlencode "1161" sowie "161 ist für Fotzen" und "161 ist für Huren" (161 steht für Antifa).
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Antimuslimische Beleidigung in der Köpenicker Straße
05.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Köpenicker Straße wurde ein Autofahrer von einem anderen Autofahrer antimuslimisch-rassistisch beleidigt und bedroht.
Quelle: Narud e. V. -
Antisemitische Aufkleber am S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke
05.04.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAn der S-Bahn Julius-Leber-Brücke wurde ein antisemitischer und antiamerikanischer Aufkleber entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Beleidigung im Prenzlauer Berg
05.04.2025 Bezirk: PankowWährend eine jüdische Kundin an der Kasse im Supermarkt zahlte, schrie ein Mann an der Kasse: „Alles wegen Scheiß Juden, Judenfotzen.“ Die Verkäuferin sagte zu der Kundin, dass sie den Mann ignorieren solle und machte einen verharmlosenden Spruch in Richtung
Quelle: RIAS -
Antisemitische Schmiererei im Stadtpark Lichtenberg
05.04.2025 Bezirk: LichtenbergIm Stadtpark Lichtenberg wurde der Schriftzug „Free Palestine from German Guilt“ auf einem Mülleimer entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Wedding
05.04.2025 Bezirk: MitteAm Elise-und-Otto-Hampel-Weg in der Nähe des Leopoldplatzes fand eine pro-palästinensischen Kundgebung mit etwa 100 Teilnehmenden statt. Dabei wurde die antisemitische Parole "Kindermörder Israel" gerufen. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Teilnehmende zeigten ein Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another". Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Ein Redner sagte, dass man es nicht zulassen könne, dass "der israelische Besatzer andauernd die Holocaust-Karte hochhält und seinen Völkermord damit rechtfertigt". Ein Reichsbürger fabulierte am Rande der Demonstration von 500.000 Menschen, die angeblich 1945 in Dresden starben.
Quelle: Registerstelle Mitte -
„Ausländer raus“-Rufe in Pankow
05.04.2025 Bezirk: PankowIn einer Wohnung in der Elsa-Brändström-Straße sangen mehrere Personen eine abgewandelte Version des Liedes L’Amour toujours von Gigi D’Agostino mit dem Text: „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus.“
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Extrem rechte Aufkleber in Weißensee
05.04.2025 Bezirk: PankowAm Steinberg wurde ein Aufkleber der Jugendorganisation der kleinen extrem rechten Partei „Der III. Weg“ entdeckt. Die Jugendorganisation nennt sich „Nationalrevolutionäre Jugend NRJ“. Auf dem Aufkleber war zu lesen: „Unsere Alternative heißt Revolution.“
In der Umgebung der Tramhaltestelle Buschallee wurden über 20 rassistische und extrem rechte Aufkleber der kleinen neonazistischen Partei „Der III. Weg“ und ihrer Jugendorganisation „NRJ“ entdeckt und entfernt, ebenso wie Plakate und Schmierereien gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Berliner Register via Signal -
Extrem rechte Propaganda in Mitte
05.04.2025 Bezirk: MitteIn der Umgebung der Weydemeyerstraße wurden drei Aufkleber mit dem Slogan "Freiheit für alle politischen Gefangenen!" entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern waren Holocaustleugner*innen und Neonazis abgebildet.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Aufkleber am Cottbusser Platz
05.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Cottbusser Platz wurde ein Aufkleber entdeckt, der eine Handgeste sowie die Reichsflagge zeigt. Weiter ist der Slogan: "Hand in Hand fürs Vaterland" zu lesen.
Quelle: Koordinierung der Berliner Register -
Extrem rechter Aufkleber in Charlottenburg
05.04.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Christstraße in Charlottenburg wurde ein Aufkleber entdeckt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet, er titelte: "Wir sind Antifa. Schon unsere Großeltern waren Geschwister". Es handelt sich dabei um eine ableistische Beleidigung, die Antifa als "behindert" diffamiert.
Quelle: Register CW via Signal -
Extrem rechter Aufkleber in Müggelheim
05.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Geinsheimer Weg wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Onlinehandel entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Hiltergruß in der Dammvorstadt
05.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Nachmittag zeigte ein Mann an der Tramhaltestelle Alte Försterei den Hitlergruß.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Kleinkinder und Mutter an der Hasenheide rassistisch beleidigt
05.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 14:20 Uhr beleidigte ein 56-jähriger Mann auf dem Gehweg der Hasenheide erst die Kleinkinder und dann die Mutter mehrmals rassistisch. Zudem äußerte er NS-verherrlichende Parolen. Als mehrere Passant*innen einschritten, entfernte sich der Mann. Die gerufene Polizei konnten ihn stellen. Gegenüber den Beamt*innen wiederholte er seine Äußerungen lautstark.
Quelle: Polizei Nr. 0869 -
LGBTIQ*feindliche Beleidigung im Bahnhof Friedrichstraße
05.04.2025 Bezirk: MitteIn einem Supermarkt im Bahnhof Friedrichstraße wurde eine trans Frau von einem Mann angerempelt. Als sie sich umdrehte und ein "Hey" entgegnete, wurde sie von ihm queerfeindlich beleidigt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Mehrere Sticker der extremen Rechten in Kladow entdeckt und entfernt
05.04.2025 Bezirk: SpandauAm Kladower Damm und am Fährhafen Alt-Kladow wurden diverse Sticker eines extrem rechten Online-Versandes entdeckt und entfernt. Ein Sticker richtete sich gegen die Antifa.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Neonazis stören Kundgebung in Hermsdorf
05.04.2025 Bezirk: ReinickendorfVor dem S-Bahnhof Hermsdorf versammelten sich in der Nähe der Glienicker Straße ab etwa 11:45 Uhr etwa ein dutzend Personen, um eine Kundgebung unter dem Motto "Hermsdorf steht vereint für Demokratie und gegen Rechtsextremismus" zu stören. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen trugen Deutschlandfahnen, eine Reichssturmfahne und Megaphone mit sich. Einige von ihnen trugen Springerstiefel mit weißen Schnürsenkeln. Sie zeigten mehrfach das "White Power"-Handzeichen und formten mit Fingern ein Symbol für die Parole "Heil Hitler". Außerdem riefen sie vereinzelt Parolen wie "Bambule, Randale, Rechtsradikale". Polizeibeamte schirmten die Gruppe von der Kundgebung ab. Die Neonazis blieben bis zum Ende der Kundgebung gegen 14:00 Uhr.
Quelle: Register Reinickendorf -
NS-Relativierung auf Demonstration durch Mitte
05.04.2025 Bezirk: MitteAusgehend von der Straße Unter den Linden zog eine verschwörungsideologische Demonstration durch Mitte. Neben Verschwörungsmythen über die Corona-Pandemie wurden auch Schilder mit NS-relativierenden Vergleichen gezeigt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
NS-verharmlosende Schmiererei in Steglitz
05.04.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf die Wände des Einkaufszentrums Boulevard Berlin wurde das Wort "Hass" geschmiert. Die Buchstaben "S" wurden als Sigrunen gezeichnet. Die sogenannte "Sigrune" ist ein völkisches Symbol, welches im Nationalsozialismus zum Emblem der "SS" (Schutzstaffel) wurde.
Quelle: Bürger*innenmeldung über soziales Netzwerk -
NS-verherrlichende Aufkleber in der U-Bahn
05.04.2025 Bezirk: LichtenbergIn der U-Bahnlinie 5 wurden zwischen den Stationen Lichtenberg und Frankfurter Allee mehrere NS-verherrlichende Aufkleber aus einem neonazistischen Versandhandel entdeckt und entfernt. Sie titelten "NS-Zone" und "I love NS".
Quelle: Lichtenberger Register -
Obdachloser Mann in die Spree geworfen
05.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin 42-Jähriger obdachloser Mann nächtigte in einem Park im Bereich Mühlenstraße. Gegen 0:30 Uhr wurde er von mindestens vier Unbekannten gepackt, in Richtung Uferkante gezerrt und in die Spree geschubst. Weitere ebenfalls unbekannt gebliebene Personen halfen ihm wieder aus dem Wasser. Anschließend begab sich der Betroffene zur Wache der Bundespolizei am Ostbahnhof und zeigte das Geschehen an. Von alarmierten Rettungskräften wurde er vor Ort ambulant behandelt.
Quelle: Polizei Nr. 0871, Tagespiegel und RBB24 vom 06.04.25 -
Rassistische Beleidigung und Angriff in Pankow
05.04.2025 Bezirk: PankowEin Mann trat eine schwarze Frau und beleidigte sie anschließend rassistisch am S-Bahnhof Pankow.
Quelle: Meldeformular Pankower Register -
Rassistische Pöbeleien in Lankwitz
05.04.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf einer Grünfläche in der Dillgestraße wurden aus einer ca. 14-köpfigen Personengruppe heraus rassistische Parolen gerufen. Personen, die dies beobachteten, riefen die Polizei. Zuvor hatten bereits Zeug*innen eine Gruppe gemeldet, aus der heraus vor dem Rathaus Lankwitz auf dem Hanna-Renate-Laurien-Platz rassistische Pöbeleien gerufen wurden.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0872 vom 06.04.2025, RBB 24 vom 06.04.2025 -
Rassistische Propaganda in Mitte
05.04.2025 Bezirk: MitteAm Bahnhof Friedrichstraße wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Grenzen zu" entdeckt und entfernt. Der selbstgemalte Aufkleber verwies auf die extrem rechte Gruppe "Patriotische Jugend".
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Schmiererei am S-Bahnhof Hermsdorf
05.04.2025 Bezirk: ReinickendorfAm Bahnsteig am S-Bahnhof Hermsdorf wurden Schmierereien entdeckt, die sich gegen Antifaschismus richteten. Mit einem schwarzen Marker war die Zahlenfolge "1161" sowie "AfD" mit einem Herz angemalt worden.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Angriff auf Antifaschist*innen im Ostseeviertel
04.04.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Ribnitzer Straße wurden drei Personen, die auf einem Platz vor einem Supermarkt neonazistische Aufkleber entfernten, von zwei Männern zunächst queerfeindlich und sozialchauvinistisch beleidigt und anschließend angegriffen.
Die beiden Männer fragten die drei Personen, was sie dort entfernen würden. Als eine der Personen daraufhin den abgerissenen schwarz-weiß-roten Sticker zeigte, beschimpften die Männer sie mit homofeindlichen und arbeitslosenfeindlichen Beleidigungen. Zudem sagten sie, dass die Person „sicher nicht aus Berlin“ sei, dass sie stolz auf Deutschland seien und den Aufkleber gut fänden. Schließlich versuchte einer der Männer mit seiner halbvollen Bierflasche nach der Person zu schlagen. Als er dies nicht schaffte, warf er die Flasche in Richtung der anderen beiden Betroffenen. Diese konnten ausweichen und blieben unverletzt.Quelle: OAT HSH -
Antisemitische Propaganda in Berlin
04.04.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt eine antisemitische Massenzuschrift.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
04.04.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen und rassistischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
04.04.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Hellersdorf
04.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Hellersdorfer Norden fand sich ein Graffiti an einem Mülleimer: „FGHT ZIOS“ (kurz für: „Fight Zionists“, deutsch: „Bekämpft Zionisten“), womit der vormalige Schriftzug „FGHT HMS“ (kurz für: „Fight Hamas“, deutsch: Bekämpft die Hamas“) übersprüht wurde. Der Vorfall wird als antisemitisch bewertet, weil „Zios“ hierbei als Umwegkommunikation für „Jüdinnen und Juden“ benutzt wird, was als eine Ausprägung des Antisemitismus nach 1945 verstanden wird.
Quelle: Koordinierung Berliner Register