Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
10.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle Linderhofstraße wurde ein Aufkleber mit einer Reichsflagge entdeckt und überklebt. In der Roseggerstraße und dem Hultschiner Damm klebten je ein Aufkleber mit dem Motiv „I (Herz) NS“ und dem Slogan „We Hate Antifa“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
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Extrem rechter Aufkleber in Prenzlauer Berg
10.02.2025 Bezirk: PankowIn der Greifswalder Straße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Heimat – Freiheit - Tradition" entdeckt und entfernt. Dieser Slogan wird von der extrem rechten "Identitäre Bewegung" genutzt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechter Sticker und Brief mit antimuslimischem Inhalt in Lichterfelde
10.02.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfEine soziale Einrichtung in Lichterfelde erhielt antimuslimische, rassistische Propaganda per Brief. Außerdem klebte ein extrem rechter Sticker an der Einrichtung. Der Aufkleber stammt von einem extrem rechten Versandhandel.
Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail -
Hakenkreuzschmiererei in Charlottenburg
10.02.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Nehringstraße wurde eine Hakenkreuzschmiererei auf einer Beetumfassung entdeckt.
Quelle: Register CW via Signal -
NS-verharmlosender Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen
10.02.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Plauener Straße wurde erneut ein extrem rechter und NS-verharmlosender Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf diesem war ein Reichsadler abgebildet, der ein eisernes Kreuz hält, sowie eine schwarz-weiß-rote Fahne und der Slogan "Ich bin als Deutscher geboren und schulde der Welt einen Scheiß". Der Aufkleber stammte aus einem extrem rechten Onlineversandhandel.
Quelle: Lichtenberger Register -
Radfahrerin in Hakenfelde angegriffen
10.02.2025 Bezirk: SpandauEine Radfahrerin wollte gegen 18:30 Uhr den Amorbacher Weg überqueren. Ein Mann stellte sich ihr in den Weg und pöbelte: "Absteigen, du Eule!" Dann schlug er ihr ins Gesicht. Schließlich rief er ihr drohend hinterher: "Gegen so ein Pack wie dich kann nur die AfD was tun!" Eine Passantin kam der Radfahrerin zur Hilfe. Anzeige wurde nicht erstattet.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistische Aufkleber an Oberschule in Spindlersfeld
10.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf den Toiletten des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums wurden mehrere rassistische Aufkleber der extrem rechten Kampagne "1%" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Propaganda in Mitte
10.02.2025 Bezirk: MitteAm Hackeschen Markt fand eine Propagandaaktion eines extrem rechten Medienaktivisten statt. Der Aktivist ist für seine rassistischen und hetzenden Beiträge in den Sozialen Netzwerken bekannt. Bei der Propagandaaktion wurde ein pauschaler Zusammenhang zwischen Migrant*innen und Kriminalität behauptet.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Rassistischer Aufkleber im Allendeviertel
10.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Mülleimer auf einem Spielplatz an der Uferpromenade der Müggelspree wurde ein rassistischer Aufkleber, der "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
Quelle: BENN Allende-Viertel -
Rassistischer "Remigration"-Aufkleber an der Pankeradweg-Brücke
10.02.2025 Bezirk: PankowAuf der Pankeradweg-Brücke wurde ein Aufkleber der AfD-Brandenburg entdeckt, die folgenden Wortlaut enthält: "Remigration? Na klar!", der noch mit einer Illustration eines Flugzeuges versehen ist. Der Kampfbegriff "Remigration" entspringt seit einigen Jahren der extremen Rechten, insbesondere der sogenannten "Identitären Bewegung". Damit wird die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien gefordert.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt -
Rassistischer Sticker in Hellersdorf-Süd
10.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord wurde auf einem Schild ein Aufkleber entdeckt, der „Remigration“ propagierte.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistische Sachbeschädigung in Lichterfelde
10.02.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAn einer Einrichtung in Lichterfelde kam es zu einer rassistischen Sachbeschädigung. Dort hing ein Plakat mit Comicfiguren. Das Gesicht einer schwarzen Figur wurde mit weißer Farbe besprüht. Keine der anderen Comic-Figuren war beschmiert. Das Plakat wurde entfernt.
Quelle: Evangelische Kirchengemeinde in Berlin-Lichterfelde -
Schmiererei gegen politische Gegner*innen in Hellersdorf-Ost
10.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Nähe des U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße war auf einem Poller eine Schmiererei des extrem rechten Codes „1161“ angebracht.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Antisemitischer Aufkleber des "III. Weg" in Niederschöneweide
09.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Mittelpunktbibliothek Alte Feuerwache wurde ein antisemitischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Rummelsburg
09.02.2025 Bezirk: LichtenbergAm Kraatz-Tränke-Graben in der Nähe vom Betriebsbahnhof Rummelsburg wurden mehrere Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen Gegner*innen der extremen Rechten richteten. Am Schild eines Spielplatzes wurde eine Aufkleber mit der Aufschrift "Love Animals, hate Antifa" entdeckt. An einem Mülleimer und einer Laterne wurden zudem Aufkleber gefunden, die auf sozialchauvinistische Weise Antifaschist*innen beleidigen, sowie ein Aufkleber mit einer Reichsflagge, einem Reichsadler und dem Spruch "Deutschland meine Heimat".
Quelle: Lichtenberger Register -
„Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf-Ost
09.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Nossener Straße und im Park hinter dem U-Bahnhof Cottbusser Platz wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt, u.a. ein Aufkleber mit der Aufschrift „Freiheit für […]“. Gemeint ist hier ein Mann, der in Österreich wegen nationalsozialistischer Aussagen verurteilt wurde.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber im Weitlingkiez
09.02.2025 Bezirk: LichtenbergIm Weitlingkiez wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. In der Margaretenstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "FCK ANTIFA" gesehen. An der Bushaltestelle Münsterlandplatz klebten zwei Aufkleber mit einer Reichskriegsflagge und einer Reichsflagge. Am Tor einer Jugendfreizeiteinrichtung wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Onlineversandhandel gefunden, der ein durchgestrichenes Antifa-Symbol zeigt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechter Angriff im Weitlingkiez
09.02.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Leopoldstraße wurde ein Mann von einem 21-Jährigen zunächst angerempelt und anschließend aufgrund seiner (vom Täter angenommenen) Zugehörigkeit zur linken Szene beleidigt und geschlagen. Zeug*innen zeigten Zivilcourage und griffen ein. Sie hielten den Täter bis zum Eintreffen der Polizei fest.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0362 vom 09.02.2025; Tagesspiegel vom 09.02.2025 -
LGBTIQ*-feindliche Propaganda in Schöneberg-Süd
09.02.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAm S-Bahnhof Schöneberg wurde ein LGBTIQ*-feindlicher und verschwörungsideologischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Einzelperson über Signal -
LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Charlottenburg
09.02.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Budapester Straße ereignete sich gegen 2:00 Uhr vor einem Club ein LGBTIQ*-feindlicher Angriff. Eine Gruppe von etwa sechs Unbekannten kam gezielt auf eine Person zu und beleidigten die Person schwulenfeindlich. Im Anschluss schlugen sie der Person mit der Faust ins Gesicht und brachten die Person zu Boden. Erst als eine Zeugin dazwischenging, flüchteten die sechs. Die angegriffene Person begab sich anschließend in ambulante ärztliche Behandlung.
Quelle: Polizeimeldung vom 10.02.2025 (Nr. 0366) -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Tegel
09.02.2025 Bezirk: ReinickendorfAn der Ecke von Gorki- und Bollestraße in Tegel wurde ein queerfeindlicher Aufkleber bemerkt und entfernt. Er zeigte ein Piktogramm einer heterosexuellen Familie, die sich mit einem Regenschirm vor heruntertropfenden Regenbogenfarben schützt. Es wurde durch diese Abbild die Erzählung vermittelt, dass Kinder durch äußere Einflüsse queer werden würden. Queerness wurde zudem als Bedrohung der Familie dargestellt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Neonazistischer Zahlencode am S-Bahnhof Neukölln
09.02.2025 Bezirk: NeuköllnAm S-Bahnhof Neukölln wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt. Der Code steht für "Anti-Antifaschistische Aktion".
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Neonazistischer Zahlencode in Köpenick-Nord
09.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem S-Bahnhof Wuhlheide wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Aufkleber in Adlershof
09.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Friedlander Str. wurden zwei rassistische Aufkleber gegen geflüchtete Menschen entdeckt und entfernt. Sie stammten von der extrem rechten Kampagne "1%".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Aufkleber in Karlshorst
09.02.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Cäsarstraße wurde ein rassistischer Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels gefunden und entfernt. Er trug die Aufschrift "Abschieben schafft Sicherheit. Kriminelle Ausländer raus".
Quelle: Lichtenberger Register -
Reichsflaggen-Graffiti in Alt-Hohenschönhausen
09.02.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Oberseestraße Ecke Konrad-Wolff-Straße wurde ein Altkleider-Container in schwarz-weiß-rot, den Farben der Reichsflagge, besprüht.
Quelle: Lichtenberger Register -
Transfeindliche Aufkleber im Weitlingkiez
09.02.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Lückstraße wurden mehrere Sticker mit der Aufschrift "Keine Stimme für Parteien, die nicht wissen, was eine Frau ist" auf SPD- und Linken-Wahlplakaten entdeckt und entfernt. Auch in der Weitlingstraße wurden die Aufkleber an einem Stromkasten und an einem Altglascontainer gesehen und entfernt. Begleitend zur Bundestagswahl 2025 existiert eine transfeindliche Kampagne, die Kandidat*innen für die Bundestagswahl aufrief, auf einer Website zu veröffentlichen, wie sie "Frau" definieren. Ziel der Kampagne ist es, ein biologistisches und binäres Verständnis von Geschlecht zu propagieren. Dadurch wird die Existenz von trans Personen negiert. Die Sticker lassen sich in diese transfeindliche Stimmungsmache im Rahmen der Bundestagswahl einordnen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Wahlplakate in der Waldeyerstraße beschmiert
09.02.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf zwei Wahlplakaten der Direktkandidatin der Revolutionären Internationalistischen Organisation (RIO) in der Wahldeyerstraße wurde das Wort "Votze" geschmiert.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
"AfD"-Infostand in Neu-Hohenschönhausen
08.02.2025 Bezirk: LichtenbergVor dem Linden-Center veranstaltete die "AfD" einen Infostand. Dort wurde die "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" in der „Wahlausgabe“ verteilt. In der Wahlausgabe der Zeitung „Blauer Bote“ der "AfD Berlin" werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. Dabei werden Migrant*innen als Belastung für die Gesellschaft dargestellt, ihnen Integrationsverweigerung unterstellt und eine Verbindung zu Kriminalität suggeriert. Durch Begriffe wie „schleichende Islamisierung“, sowie die Gegenüberstellung von „hart arbeitenden Berlinern“ und Migrant*innen wird ein Bedrohungsszenario gezeichnet.
Quelle: Lichtenberger Register -
Antifeministischer Aufkleber im Sewanviertel
08.02.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Dathepromenade wurde ein antifeministischer Sticker gemeldet. Dieser hatte die Aufschrift "gender mich nicht voll" und stammt aus einem extrem rechten Onlineversandhandel. Der Aufkleber wurde entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Oberschöneweide
08.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Kaisersteg wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
„Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf-Süd
08.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Kreuzung Nahe des U-Bahnhofes Kaulsdorf-Nord wurde ein Aufkleber der Neonazi-Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt. Auf dem Motiv wird mit der Parole „Kampf der Rotfront“ zur Bekämpfung von politischen Gegner*innen aufgerufen. In der Cecilienstraße klebte ein weiterer Aufkleber, der für die Partei warb.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Adlershof
08.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Otto-Franke-Str. wurden drei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Zwei richteten sich gegen Antifaschist*innen, wobei einer einen Gewaltaufruf enthielt. Der dritte Aufkleber war rassistisch und richtete sich gegen geflüchtete Menschen. Alle Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Ost
08.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Auerbacher Ring wurden zwei Aufkleber der Neonazi-Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt. Auf einem der Motive wird die Freiheit für einen verurteilten österreichischen Neonazi eingefordert. In der Louis-Lewin-Straße wurde ein Aufkleber überklebt, auf dem der Slogan „Kein Bier für Linke“ sowie ein QR-Code abgebildet war. Der Code verwies auf einen extrem rechten Onlineshop.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Marzahn-Nord
08.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Märkischen Allee wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt. Davon propagierte einer den rassistischen Slogan „Abschieben schafft Sicherheit", der andere richtete sich mit dem Spruch „Good Night Left Side“ gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber und Schmierereien im Sewanviertel
08.02.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Sewanstraße rund um den Spielplatz "Sewanwelle" wurden mehrere extrem rechte Schmierereien und Aufkleber entdeckt. An einem Spielgerät wurde der neonazistische Zahlencode "1161", der für "Anti-Antifaschistische Aktion" steht, angebracht, sowie die Sprüche "Fuck Antifa" und "Good night left side". Letzterer wurde auch einem Straßenschild entdeckt. Zudem wurden mehrere Aufkleber aus einem extrem rechten Online-Versandhandel gesehen, die sich gegen Geflüchtete, sowie Antifaschist*innen richteten. Ein weiterer Aufkleber zeigte eine Reichsflagge mit der Aufschrift "Kein Verbot für schwarz-weiß-rot".
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Propaganda in Mitte
08.02.2025 Bezirk: MitteAn der Ecke Grunerstraße / Spandauer Straße im Ortsteil Mitte wurde ein Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Aufkleber in Alt-Tegel
08.02.2025 Bezirk: ReinickendorfIn der Bernstorffstraße in Alt-Tegel wurde ein extrem rechter Aufkleber an einer Laterne bemerkt und entfernt, der sich gegen "Antifa" richtete und mit der Abbildung eines Schlagrings Gewaltbereitschaft signalisierte.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extrem rechte Schmierereien und Aufkleber in Hellersdorf-Nord
08.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle Klausdorfer Straße wurde ein Stromkasten mit dem extrem rechten Code „1161", SS-Runen und einem Keltenkreuz beschmiert. In der Weißenfelser Straße wurden extrem rechte und rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Hakenkreuz an Geldautomat in Prenzlauer Berg
08.02.2025 Bezirk: PankowIn der Gleimstraße wurde eine Schmiererei in Form eines Hakenkreuzes an einem Geldautomaten entdeckt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Hakenkreuz in Kaulsdorf
08.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfErneut wurde an einer Unterführung in der Heinrich-Grüber-Straße eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Hakenkreuz und antisemitische Schmiererei auf Wahlplakat
08.02.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Treskowallee Ecke Wandlitzstraße wurde auf einem Wahlplakat-Aufsteller der Partei Die Linke ein Hakenkreuz und die antisemitische Beleidigung "Juden Pack!" entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Infostand mit rassistischen Inhalten in Pankow
08.02.2025 Bezirk: PankowAn einem Infostand im Rathaus-Center Pankow in der Breiten Str. wurde die Zeitung der extreme rechten Partei "AFD" verteilt. In der Wahlausgabe der Zeitung „Blauer Bote“ der "AfD Berlin" werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. Dabei werden Migrant*innen als Belastung für die Gesellschaft dargestellt und eine Verbindung zu Kriminalität und Integrationsverweigerung suggeriert. Durch Begriffe wie „schleichende Islamisierung“ und die Gegenüberstellung von „hart arbeitenden Berlinern“ und Migrant*innen wird ein Bedrohungsszenario gezeichnet.
Quelle: Berliner Register via Signal -
LGBTIQ*-feindliche Propaganda in Moabit
08.02.2025 Bezirk: MitteIn der Straße Alt-Moabit wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und anti-muslimischen Rassismus.
Quelle: Berliner Register -
Plakat von "BüSo" im Fennpfuhl
08.02.2025 Bezirk: LichtenbergAm Anton-Saefkow-Platz wurde ein Plakat der Partei "Bürgerrechtsbewegung Solidarität" (BüSo) entdeckt. Die "BüSo" ist eine Politsekte, die teilweise antisemitische und extrem rechte Einstellungen vertritt.
Quelle: Register Reinickendorf -
Rassistischer Aufkleber in Mahlsdorf
08.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tramhaltestelle S-Bahnhof Mahlsdorf klebte an der digitalen Anzeigetafel ein rassistischer Aufkleber mit dem Slogan „Asylbetrüger nicht willkommen“. Er stammte aus einem neonazistischen Onlinehandel.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rechter Aufkleber in Köpenick-Nord
08.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf einem Waldweg in der Nähe des S-Bahnhof Wuhlheide wurde ein Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Reichsbürger*innenkundgebung am Brandenburger Tor
08.02.2025 Bezirk: MitteAuf dem Pariser Platz hielten weniger als 5 Reichsbürger*innen eine Kundgebung ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Schmierereien gegen politische Gegner*innen in Charlottenburg
08.02.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn einem Laternenpfahl in der Cauerstraße wurden mehrere verachtende Schmierereien gegenüber Antifaschist*innen und der Partei "Bündnis 90/Die Grünen" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register CW via Signal -
Wahlkampf-Stand mit rassistischem Motiv
08.02.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfWie der Bezirksverband der AfD auf seinen Social-Media-Kanälen teilte, hielt eine Gruppe von Mitgliedern und Politiker*innen der AfD einen Infostand auf der Schloßstraße/Ecke Deitmerstraße ab. Die Gruppe bezeichnete sich selbst als "Team Remigration". Einer der Anwesenden trug eine Pilot*innenuniform, weitere Personen trugen Warnwesten mit dem Aufdruck "Team Remigration" und einem abgebildeten Flugzeug. Neben dem Infotisch stand außerdem ein Schild mit dem gleichen Aufdruck wie auf den Westen. Laut einem Beitrag des Bezirksverbands der AfD auf Facebook war das Motto der Veranstaltung: "Remigration statt Integration- Der Abschiebeflieger wartet schon“.
Der Begriff "Remigration" verweist auf die Forderung der Neuen Rechten nach zwangsweiser Abschiebung von Personen, die als "nicht-deutsch" angesehen werden.
Quelle: Bürger*innenmeldung über das Vorfallsformular, Register Steglitz-Zehlendorf