Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen
Logo: Leichte Sprache, von: Inclusion Europe Logo: DGS Deutsche Gebärdensprache

Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

Zu Vorfalls-Liste springen

Vorfälle Filtern

von:
bis:
Volltext-Suche
Filter zurücksetzen
Zurück zu Vorfalls-Filter springen

Weitere Links

Glossar
  • Beschmierte Wahlplakate in Lankwitz

    27.04.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Ein großes Wahlplakat der SPD auf der Kaiser-Wilhelm-Straße wurde beschmiert. Über die Gesichter der Politiker*innen auf dem Wahlplakat wurden Fadenkreuze gesprüht. Dazu wurde der Schriftzug "AfD" auf das Plakat gesprüht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Sozialen Messenger
  • "III. Weg"-Aufkleber in Weißensee

    27.04.2024 Bezirk: Pankow

    In der Gustav-Adolf-Straße Ecke Amalienstraße wurde ein Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" mit der Aufschrift "Kulturkampf. Feder & Schwert" gefunden und entfernt. Der Aufkleber zeigt Bilder von deutschen Schriftstellern.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • NS-verherrlichende Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt

    27.04.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Mellow Park wurden vier Aufkleber entdeckt und entfernt, die den Nationalsozialismus verherrlichten, darunter waren die Reichsflagge, die Verherrlichung der Soldaten im NS, sowie die erste Strophe des Deutschlandliedes.

    Quelle: all eins e.V.
  • NS-verherrlichende Propaganda in Marzahn

    27.04.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Auf einer Parkbank am Murtzaner Ring fanden sich um 19:00 Uhr drei Hakenkreuze nebst dem Kürzel HH (für Heil Hitler) mit Edding geschmiert.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • Propaganda gegen politische Gegner*innen in Marzahn

    27.04.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Gülzower Straße, Höhe Hellersdorfer Straße, fanden sich gegen 12:00 Uhr am Altkleiderbehälter das Graffiti 'Nazi Zone' und der Aufkleber 'Antifa-Banden zerschlagen' und weitere Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Abends gegen 19:33 Uhr fand sich in der Ludwigsluster Straße, Höhe Lion-Feuchtwanger-Straße die Sprüherei '444', was ein Zahlencode für 'Deutschland den Deutschen' ist, eine rassistische Parole.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • Transphobe Beleidigung in Friedrichshainer Supermarkt

    27.04.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Pfandautomaten eines Supermarktes in der Frankfurter Allee gab eine Person gegen 12:00 Uhr Flaschen ab. Der nächste in der Reihe beschimpfte die Person als "Schwuchtel", weil es ihm scheinbar nicht schnell genug ging. Eine neben ihm stehende Frau versuchte, den Mann zu beruhigen. Die betroffene Person informierte einen Mitarbeiter.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Parolen in Tiergarten

    26.04.2024 Bezirk: Mitte

    Während der Räumung eines pro-palästinensichen Protestcamps im Regierungsviertel riefen Teilnehmende des Camps die "From the river to the sea Palestine will be free". Die Parole wird dem israelbezogenen Antisemitismus zugeordnet, da der Staat Israel dabei nicht mehr existieren könne.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Aufkleber der extremen Rechten in Fennpfuhl

    26.04.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In der Rudolf-Seiffert-Str. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Heimat Freiheit Tradition" gemeldet. Dieser Slogan wird von der extrem rechten "Identitären Bewegung" genutzt. Ebenfalls wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Jugend raus aus dem Mainstream" entdeckt. Abgebildet ist eine durchgestrichene Regenbogenflagge, Antifa-Flagge, das Symbol von "Fridays for future" sowie durchgestrichene Drogen und eine Cannabis-Pflanze.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Aufkleber des "III. Weg" in Bohnsdorf

    26.04.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Waltersdorfer Str. wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Neu-Hohenschönhausen

    26.04.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Hohenschönhausen wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Grüne an die Ostfront" entdeckt und entfernt. Auch in der Vincent-van-Gogh-Str. wurden zahlreiche Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel gegen die Grünen entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Erneut rassistische Aufkleber in Wilmersdorf

    26.04.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Seesener Straße Ecke Hohenzollerndamm wurde erneut ein rassistischer Aufkleber entdeckt. Der Aufkleber schien selbstgemacht. Der Spruch auf dem Aufkleber weist auf ein (extrem) rechtes, verschwörungsideologisches Narrativ hin, welches Angst vor einer Übernahme der Gesellschaft und Regierung durch Muslim*innen schüren will. Muslim*innen werden zudem als gewaltvoll und terroristisch dargestellt.
    Ein weiterer Aufkleber im selben Stil richtete sich gegen die Grünen.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Hitlergruß in Hellersdorf

    26.04.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Gegen 17:30 Uhr machte ein Mann den Hitlergruß vor einem Getränkehandel in der Quedlinburger Straße, etwa Ecke Zerbster Straße.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • LGBTIQ*-feindliche Aufkleber in Adlershof

    26.04.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Tramhaltestelle S-Bahnhof Adlershof wurden zwei LGBTIQ*-feindliche Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer der Aufkleber richtete sich ebenfalls gegen Antifaschist*innen.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistische Drohung auf Bahnhof in Hellersdorf

    26.04.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Gegen 17:45 Uhr rief auf dem Bahnsteig des S+U-Bahnhofs Wuhletal eine Frau: 'Scheißviecher! Geht in euer eigenes Land zurück! Ihr habt genug Scheiße gebaut! Fickt euch! Euch sollte man erschießen!'. Dabei handelt es sich um eine rassistische Drohung.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistisch motivierter Angriff in Gropiusstadt

    26.04.2024 Bezirk: Neukölln

    Auf einem Supermarktparkplatz in der Lipschitzallee in Neukölln-Gropiusstadt wurde eine Frau und ihr Kind von einem Mann aus rassistischer Motivation angegriffen. Als die beiden Betroffenen zu ihrem geparkten Auto gingen, erschien dort ein Mann und beleidigte sie rassistisch. Anschließend begab sich der Mann in einen nahegelegenen Hauseingang und kehrte mit einem Messer in der Hand zurück. Damit stach er durch die Maschen des Zaunes in Richtung des Kindes. Das Kind blieb dabei unverletzt.

    Quelle: Polizeimeldung vom 27.04.2024 (Nr. 0866), Tagesspiegel vom 27.04.2024
  • Rechte Propaganda in Hellersdorf

    26.04.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Gegen 9:30 Uhr fand sich in der Gülzower Straße, Höhe Ernst-Block-Straße, zweimal das Tag 'NRJ' (Nationalrevolutionäre Jugend).

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin

    25.04.2024 Bezirk: Berlinweit
    Unter einem Facebook-Post einer jüdischen Organisation entspinnt sich eine Diskussion, in der mehrere antisemitische Kommentare fallen, bei denen u.a. die Schoa bagatellisiert wird.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Aufkleber der identitären Bewegung in Lichtenberg-Nord

    25.04.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In der Georg-Lehnig-Str. wurde ein Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt. Auf diesem ist der Schriftzg "Defend Europe" zu lesen. An der S-Bahnstation Landsberger Allee wurde ein Aufkleber von "GegenUni" entdeckt. GegenUni ist ein Projekt der Neuen Rechten, das versucht, theoretische Grundlagen für die extreme Rechte zu erarbeiten und zu vermitteln.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    25.04.2024 Bezirk: Mitte

    In der Müllerstraße an der Ecke Schöningstraße wurden Aufkleber, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Hakenkreuz in Adlershof

    25.04.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf einem Spielplatz in der Anna-Seghers-Straße wurde ein Hakenkreuz entdeckt und angezeigt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • LGBTIQ*-feindlicher Schriftzug in Alt-Hohenschönhausen

    25.04.2024 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramstation Judith-Auer-Str. wurde an einen Stromkasten, der mit dem Schriftzug "BFC" beschriftet ist, "Schwule Jungs" geschrieben. Die Bezeichnung "schwul" ist in diesem Kontext abwertend gegenüber gegnerischen Fußballfans gemeint. Diese Bezeichnung können LGBTIQ*-feindliche und homofeindliche Ansichten und Handlungsweisen fördern.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistischer Beitrag in der BVV

    25.04.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der BVV (Bezirksverordnetenversammlung) wurde ein Antrag zum Thema „Beauftragte:r gegen Antisemitismus und Rassismus für den Bezirk“ besprochen.

    Im Zuge der Debatte äußerte ein Bezirksverordneter der AfD Thesen, die als rassistisch eingeordnet werden können. So zitierte er eine Aussage, die Muslim*innen pauschal als „Todfeinde“ von Juden*Jüdinnen darstellt. Durch diese Aussage wird Muslim*innen pauschal eine Feindschaft gegenüber Juden*Jüdinnen unterstellt, die rassistische Stereotype bedient. Zudem wurde ein Historiker mit der Behauptung, dass Antisemitismus „zu 95 %, wenn man das so genau fassen kann, kann man nicht, aber zum sehr, sehr, sehr großen Teil importiert“ sei, zustimmend zitiert. Damit wurde suggeriert, dass Antisemitismus in Deutschland hauptsächlich durch Migration entstanden sei, wodurch die historisch gewachsene und tief verwurzelte antisemitische Ideologie in Deutschland und Europa ausgeblendet wird.

    Quelle: Livestream BVV 25.04.2024
  • Schriftzeichen gegen politische Gegner*innen in Karlshorst

    25.04.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Karlshorst wurde erneut die Zahlenkombination "1161" geschmiert. Diese steht für "Anti-Antifaschistische Aktion" und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Auch in der anliegenden Straße ist in den vergangenen Tagen die Zahlenkombination aufgetaucht. In der S3 wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt und unkenntlich gemacht.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • "Schwarze Sonne" auf Aufkleber in Karow

    25.04.2024 Bezirk: Pankow

    An einem Verkehrspfeiler wurde ein Aufkleber entdeckt, der im Hintergrund die Farben schwarz-weiß-rot hatte und in der Mitte eine Abbildung der Schwarzen Sonne.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Antisemitische und rassistische Propaganda in Hellersdorf

    24.04.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Gegen 19:20 Uhr fanden sich in der Cottbusser Straße, in Höhe des Beerenpfuhlgrabens, die Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg": 'Terrorstaat Israel' und 'Kriminelle Ausländer Raus'. Beider wurden entfernt.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • Neonazistische Propaganda in Marzahn

    24.04.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Gegen 17:30 Uhr fanden sich auf einem Verkehrsschild in der Allee der Kosmonauten, Höhe der Blenheimstraße, Aufkleber der "DJV" (Deutsche Jugend Voran) und eines neonazistischen Versandhandels

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • Propaganda gegen politische Gegner*innen in Biesdorf

    24.04.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Gegen 14:30 Uhr fanden sich am U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz auf dem Bahnsteig Aufkleber mit Drohungen und Beleidigungen gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistischer Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    24.04.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Gedenkstättenschild am S-Bahnhof Hohenschönhausen wurde ein Aufkleber mit dem rassistischen Slogan: 'Make Germany white again' entdeckt . Dieser wurde unkenntlich gemacht.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Veranstaltung in Charlottenburg

    24.04.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Bibliothek des Konservatismus fand eine Veranstaltung anlässlich des 300. Geburtstags von Immanuel Kant unter dem Titel „Rückfall in die selbstverschuldete Unmündigkeit“ statt. Der Redner behauptete unter anderem, das Grundgesetz lege nahe, es gebe eine „ethnische Substanz des deutschen Volkes“, und plädierte dafür, diese anzuerkennen. Diese Vorstellung eines deutschen Kollektivs, das sich über Ethnizität statt über Staatsbürgerschaft definiert, kann als rassistisch bewertet werden. Zudem wurden das Selbstbestimmungsgesetz und die Ehe für alle als Bedrohung für den deutschen Staat dargestellt. Die Veranstaltung kann daher als rassistisch und LGBTIQ*-feindlich eingeordnet werden.

    Quelle: Register CW
Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen