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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Angriff auf linkes Projekt in der Rigaer Straße

    29.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 10:30 Uhr griffen acht Mitglieder der "National Revolutionären Jugend (NRJ)", der Jugendorganisation der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg", ein linkes Projekt in der Rigaer Straße an. Sie kamen auf Fahrrädern, waren vermummt und zum Teil mit Hammern und Schlagstöcken bewaffnet. Sie begannen Transparente abzureißen und versuchten, ins Haus zu gelangen, wobei Sachschaden entstand. Als sie entdeckt wurden, flüchteten sie über den Bersarinplatz in Richtung Warschauer Straße.

    Quelle: Bürger*innenmeldung, Aus dem Weg vom 29.05.25, Tagesspiegel vom 30.05.25
  • Antisemitische Propaganda in Mitte

    29.05.2025 Bezirk: Mitte

    In de Veteranenstraße im Ortsteil Mitte wurde auf einem Sticker gegen Antisemitismus der darauf abgebildete Davidstern zerkratzt und „Fuck“ sowie „Israel“ dazu geschrieben.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Weißensee

    29.05.2025 Bezirk: Pankow

    An der Tram-Haltestelle Feldtmannstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechte gefunden und entfernt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechte Schmierereien in Tiergarten

    29.05.2025 Bezirk: Mitte

    An der Treppe von der Moltkebrücke zum Ludwig-Erhard-Ufer wurden neonazistische Schmierereien entdeckt. Neben dem neonazistischen Zahlencode "1161" und "FCK 161", "FCK AFA" sowie "Heil Dir"-Schmierereien wurden auch Schriftzüge mit Bezug zu einem Fussballverein aus Thüringen angebracht. In dem Verein waren in der Vergangenheit auch Neonazis als Funktionäre aktiv.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hitlergrüße auf dem RAW-Gelände

    29.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Zeitgleich zu der ähnlich großen Gruppe am Ostkreuz, die Hitlergrüße zeigte, befand sich eine Gruppe von ca. 10 Personen auf dem RAW-Gelände und zeigte den Hitlergruß.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hitlergrüße nahe Ostkreuz

    29.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Himmelfahrtstag zog eine Gruppe von 11 jungen Männern am Vormittag vom Ostkreuz durch die Revaler Straße Richtung Warschauer Straße. Sie hatten eine Musikbox dabei, eine scheinbar selbst gefertigte Fahne mit einem undefinierbaren Konterfei einer Person und vier von ihnen trugen gelbe Warnwesten. Mindestens eine Person zeigte mehrmals den Hitlergruß.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Musik und Hitlergruß in Oberschöneweide

    29.05.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf einem Boot auf der Spree in der Nähe der Treskowbrücke wurde lautstark rassistische Musik einer extrem rechten Band gespielt. Als Personen sich von der Brücke aus darüber beschwerten, zeigte einer der Männer auf dem Boot den Hitlergruß.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistische Pöbelei und Hitlergruß im S-Bahnhof Tiergarten

    29.05.2025 Bezirk: Mitte

    In der S-Bahnstation Tiergarten bepöbelte eine Frau eine Gruppe von arabische Menschen, darunter Frauen mit Hijab, und schrie sie an, dass "sie aus Deutschland weggehen müssten". Anschließend zeigte sie den Hitlergruß.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistischer Aufkleber in Berlin-Buch

    29.05.2025 Bezirk: Pankow

    Am Röbellweg wurde ein rassistischer, antimuslimischer Aufkleber mit der Aufschrift „Talahons abschieben!“ entdeckt.
    „Talahon“ ist ein Schlagwort zur Bezeichnung von Personen mit stereotypen Merkmalen junger Männer mit arabischem Migrationshintergrund. Die extreme Rechte verwenden den Begriff als Projektionsfläche für das Feindbild junger muslimischer Männer, die als frauenfeindlich, patriarchalisch und gewaltverherrlichend dargestellt werden. Der Begriff wird gezielt eingesetzt, um diese Gruppe rassistisch abzuwerten.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Antisemitische Propaganda in Wedding

    28.05.2025 Bezirk: Mitte

    Im U-Bahnhof Wedding wurde ein israelbezogener, antisemitischer Aufkleber mit der Aufschrift "No Pride in Israeli Apartheid" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber der extremen Rechten und Schriftzug gegen Antifaschist*innen in Karlshorst

    28.05.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Karlshorst wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration jetzt!" entdeckt und entfernt. Er verweist auf einen neonazistischen Versand. Zudem wurde ein „Fck AFA“-Schriftzug und die Zahlenkombination "1161" entdeckt. Diese richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-Antifaschistische-Aktion".

    Am Carlsgarten wurde die Zahlenkombination "1161" entdeckt. Diese richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-Anti-Faschistische-Aktion".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Adlershof

    28.05.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Schild an der Ecke Ernst-Ruska-Ufer / Wegedornstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Köpenick-Nord

    28.05.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am S-Bahnhof Wuhlheide wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18". In der Rudolf-Rühl-Allee wurde ein weiterer Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Oberschöneweide

    28.05.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Weg zum Freizeit- und Erholungszentrum FEZ in der Nähe des S-Bahnhof Wuhlheide wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Aufkleber und Schmiererei von „Der III. Weg“ in Pankow

    28.05.2025 Bezirk: Pankow

    Im Eschengraben wurden ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ sowie eine Schmiererei an einem Altkleidercontainer gefunden, die von der „NRJ“-Jugendorganisation stammte.

    In einer Schule in der Neumannstraße wurden ein handgemachter Aufkleber und eine Schmiererei der Jugendorganisation „NRJ“ der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Behindertenfeindliche Diskriminierung an Schule

    28.05.2025 Bezirk: Berlinweit
    Eine autistische Person wird an einer Schule in Berlin diskriminiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung
  • „Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf-Ost

    28.05.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Im Kastanienboulevard und in der Riesaer Straße wurden Aufkleber von „Der III. Weg“ entfernt mit der Aufschrift „Heimat, Freiheit, Tradition“.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • „Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf-Süd

    28.05.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am U-Bhf. Kienberg wurde ein queerfeindlicher Aufkleber von „Der III. Weg“ überklebt und ein weiterer mit der Aufschrift „Neuer deutscher Standard“ entfernt. Auf dem Aufkleber war eine blonde hetero Familie mit drei Kindern abgebildet. In neonazistischer Ideologie wird die weiß-christliche heterosexuelle Familie als Ideal dargestellt, das vor queeren und nicht-christlichen Einflüssen geschützt werden muss. Die Ideologie und die Bildsprache knüpfen dabei an die rassistische Propaganda während der NS-Zeit an.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • „Der III. Weg“-Propaganda in Hellersdorf-Nord

    28.05.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Nah der Landsberger Chaussee/Zossener Straße wurde an einem Busschild ein Aufkleber von „Der III. Weg“ entdeckt. Auf Altglascontainern klebten mehrere Plakate von „Der III. Weg", die entfernt wurden.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechte Propaganda in Lichtenberg-Mitte

    28.05.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Lichtenberg wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift: "Heimat, Freiheit, Tradition" entdeckt und entfernt. Er verweist auf eine extrem rechte Gruppierung.

    An der Rummelsburger Bucht wurde ein Schriftzug mit der Zahlenkombination "1161" entdeckt. Dieser richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-Antifaschistische-Aktion". Daneben wurde der Schriftzug „Einheit Lichtenberg“ entdeckt. Dieser wird in der letzten Zeit vermehrt neben anti-antifaschistischen Schriftzügen gesehen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Schmiererei am U-Bhf. Weberwiese

    28.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Nahe dem Zugang zum U-Bhf. Weberwiese wurde auf die Rückseite eines Schildes "LOSC..Army" geschmiert. Das O wurde dabei als als Keltenkreuz gezeichnet. Das Keltenkreuz ist ein verbotenes Symbol. Der Schriftzug bezeichnet eine gewaltbereite Neonazivereinigung aus Frankreich, die dem in Deutschland verbotenen "Blood & Honor"-Netzwerk zugehörig ist.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Sticker in Regionalbahn

    28.05.2025 Bezirk: Spandau

    In einer Regionalbahn zum Bahnhof Spandau wurden mehrere extrem rechte Sticker entdeckt, die auf Mülleimern klebten. Sie wurden von engagierten Fahrgästen entfernt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Hakenkreuzschmiererei in Britz

    28.05.2025 Bezirk: Neukölln

    Auf einem Mülleimer im Akazienwäldchen in Britz, zwischen der Teterower Straße und der Blaschkoallee, wurde ein Hakenkreuz gesichtet und unkenntlich gemacht.

    Quelle: Register Neukölln
  • Hitler-Zeichnung an der Warschauer Straße

    28.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 20:30 Uhr wurde an der Tramhaltestelle S-Bahnhof Warschauer Straße eine Zeichnung entdeckt, die eine Person mit "Hitlerbart" darstellt und den rechten Arm nach oben streckt. Der Zeichenstil erinnert stark an die Simpsons. Möglicherweise sollte damit eine Hitler-Verniedlichung erzielt werden.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Neonazistische Aufkleber in Marzahn-Nord

    28.05.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Am S-Bahnhof Ahrensfelde waren drei extrem rechte Aufkleber aus einem Neonazi-Versandhandel angebracht. Sie trugen die Slogans „Befreie dich vom Schuldkult", „Abschieben schafft Sicherheit“ und „Better Dead than Red“.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • NS-verherrlichende Schmierereien in Wilmersdorf

    28.05.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Lietzenburger Straße Ecke Meineckestraße wurde ein Hakenkreuz und mehrere SS-Runen an einem heruntergelassenen Rolladen und an Werbetafeln entdeckt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistische Pöbelei in Reinickendorf-Ost

    28.05.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Eine Frau wurde am Franz-Neumann-Platz im Ortsteil Reinickendorf rassistisch angepöbelt. Als sie am frühen Nachmittag mit Einkäufen zur U-Bahn lief, brüllte ein etwa 30- bis 40-jähriger Mann, der am U-Bahn Eingang stand, sie aus der Ferne an. Erst als sie auf seiner Höhe war, merkte sie, dass er sie meinte. Er fragte laut, warum sie mit so einer großen Tasche herumlaufe, und rief, sie solle sich in ihr "Land zurück verpissen". Als sie sich auf der Treppe noch einmal umdrehte, um zu sehen, ob er ihr folgte, brüllte er noch "Spanien" hinterher. Ein weiterer Mann, der in der Nähe des Pöblers stand, sowie zwei weitere Passant*innen reagierten nicht.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistische Propaganda in Mitte

    28.05.2025 Bezirk: Mitte

    Im Bahnhof Friedrichstraße wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration schafft Wohnraum" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Sozialchauvinistische Pöbelei in der Ringbahn

    28.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 17:30 Uhr ging ein Mann durch die S-Bahn und fragt höflich alle Fahrgäste um finanzielle Unterstützung. Als eine Fahrgästin eine Münze in seinen Becher wirft, wird sie von einem neben ihr sitzenden Mann aufgebracht und laut angepöbelt. Dann pöbelte der Mann den um Geld Bittendenden in abwertender und demütigender Weise ebenfalls laut und aufgebracht an. Dieser wehrte sich ruhig mit den Worten "Ich brauche Hilfe, keine Kommentare". Der Vorfall ereignete sich zwischen den Stationen Frankfurter Allee und Ostkreuz.

    Quelle: Berliner Register
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