Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
29.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf einem Kleidercontainer nahe des S-Bahnhofs Mahlsdorf in der Hönower Straße fand sich das Graffiti „FCK AFA“ (für: „Fick die Antifa“), das sich gegen politische Gegner*innen der extrem Rechten richtete.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
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Neonazistische Propaganda in Hellersdorf
29.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Riesaer Straße in Höhe der Stollberger Straße fand sich ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Neonazistische Propaganda in Marzahn
29.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Allee der Kosmonauten Ecke Alt-Marzahn klebte ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“. Im Park um die Grundschule an der Mühle sowie in der Kienbergstraße fand sich jeweils der Aufkleber „Wir kommen als Feinde“ des bei Neonazis beliebten Bekleidungslabels "Ansgar Aryan". In der Kienbergstraße fand sich daneben ein antifeministischer Aufkleber.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Neonazistischer Zahlencode am Bahnhof Lipschitzallee
29.01.2025 Bezirk: NeuköllnRund um den U-Bahnhof Lipschitzallee in Gropiusstadt wurde mehrfach der extrem rechten Zahlencode "1161" geschmiert, der für "Anti-Antifaschistische Aktion" steht. Außerdem wurde dort der Schriftzug "Stop Issrael" gesichtet, wobei der Buchstabe "s" durch zwei Sig-Runen ersetzt wurde. Die Schmierereien wurden unkenntlich gemacht.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Neonazistischer Zahlencode in Mitte
29.01.2025 Bezirk: MitteAm Bebelplatz in Mitte wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassismus bei einer Bundesbehörde
29.01.2025 Bezirk: MitteEin Mitarbeiter einer Bundesbehörde berichtete, eine Kollegin habe sich wiederholt rassistisch geäußert. Unter anderem habe sie gesagt: „Nicht nur kriminelle Ausländer abschieben, sondern alle.“
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassismus in Buslinie in Friedrichshain
29.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einem Bus in Friedrichshain fragte eine Person den Fahrer nach einer Station, worauf dieser patzig reagierte. Daraufhin bat die Person um mehr Freundlichkeit. Der Busfahrer fing an zu streiten und beleidigte die Person über den Buslautsprecher, woraufhin die Person den Bus wieder verlassen wollte. Der Busfahrer jedoch verschloss die Türen und rief über Funk die Polizei mit den Worten: "Hier ist ein Afrikaner, der mich schlagen will." Die betroffene Person musste im Bus auf die Polizei warten.
Quelle: RuDi Nachbarschaftshaus -
Rassistische Propaganda in Mitte
29.01.2025 Bezirk: MitteIn der Luisenstraße in Mitte wurde ein rassistischer Aufkleber, der zu "Remigration" aufrief, entdeckt und entfernt
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Sprüherei von der "NRJ" in Weißensee
29.01.2025 Bezirk: PankowIn der Heinersdorfer Straße wurde das Kürzel "NRJ" entdeckt und übermalt. Das Kürzel steht für "Nationalrevolutionäre Jugend" und ist die Jugendorganisation der extrem rechten Partei "III. Weg".
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Transfeindlicher Aufkleber im Ostseeviertel
29.01.2025 Bezirk: LichtenbergAn einem Geländer in der Zingster Straße in der Nähe des Linden-Centers wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Was ist eine Frau?" entdeckt und entfernt. Begleitend zur Bundestagswahl 2025 existiert eine gleichnamige transfeindliche Kampagne, die Kandidat*innen für die Bundestagswahl aufrief, auf einer Website zu veröffentlichen, wie sie "Frau" definieren. Ziel der Kampagne ist es, ein biologistisches und binäres Verständnis von Geschlecht zu propagieren. Dadurch wird die Existenz von trans Personen negiert. Die Sticker lassen sich in diese transfeindliche Stimmungsmache im Rahmen der Bundestagswahl einordnen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Tür am Paul-Lincke-Ufer beschmiert
29.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Nacht wurde die Tür eines offenen solidarischen Spaces mit "Linke Nazi" beschmiert.
Quelle: bUm -
Extrem rechte Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
28.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Ribnitzer Straße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf einem wird die Verschwörungserzählung vom "Großen Austausch" verbreitet. Ein anderer Aufkleber titelt "Grüne an die Ostfront". Ein weiterer Aufkleber wirbt für die Partei "Die Rechte" mit dem Slogan "Nationalsozialist". Zwei der Aufkleber stammten aus einem extrem rechten Onlinehandel.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf
28.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bahnhof Cottbusser Platz fand sich der Aufkleber „Kein Bier für Linke“ aus dem extrem rechten Versandhandel Druck18. In der Kastanienallee Ecke Sarah-Kirsch-Straße fanden sich zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Kaulsdorf
28.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Hertwigswalder Steig fand sich das Graffititag „NRJ“ (für die neonazistische Jugendgruppierung: Nationalrevolutionäre Jugend) auf einem Altkleidercontainer Ecke Gutenbergstraße. Es wurde unkenntlich gemacht.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Tiergarten
28.01.2025 Bezirk: MitteIn der Lützowstraße in Tiergarten wurden zwei gegen Antifaschist*innen gerichtete Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Gedenkkränze an Opfer des Holocaust zerstört
28.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Reichenberger Straße Ecke Konrad-Wolff-Straße wurden neben einem Altkleidercontainer zwei zerstörte Gedenkkränze an die Opfer des Holocaust entdeckt. Sie wurden am Vortag, dem 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, am Gedenkstein der ehemaligen Synagoge Hohenschönhausen niedergelegt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Infostand mit rassistischen Inhalten in Steglitz
28.01.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfWie der Bezirksverband der "AfD" auf seinen Social-Media-Kanälen mitteilte, hielt dieser einen Infostand nahe des S-Bahnhofs Lichterfelde West, in der Baseler Straße ab. Dort wurde die "AfD"-Zeitschrift „Blauer Bote“ verteilt. In der verteilten Ausgabe werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. Dabei werden Migrant*innen als Belastung für die Gesellschaft dargestellt, ihnen Integrationsverweigerung unterstellt und eine Verbindung zu Kriminalität suggeriert. Durch Begriffe wie „schleichende Islamisierung“, sowie die Gegenüberstellung von „hart arbeitenden Berlinern“ und Migrant*innen wird ein Bedrohungsszenario gezeichnet. Weitere Aussagen der Ausgabe wie „Gendergaga“ und „Transpropaganda“ verweisen auf queer- und transfeindliche Narrative.
Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf -
NS-verherrlichende und antisemitische Schmiererei im Märkischen Viertel
28.01.2025 Bezirk: ReinickendorfIn einer Toilette der Bettina-von-Arnim-Schule im Märkischen Viertel wurden antisemitische und NS-verherrlichende Schmierereien entdeckt. An die Wände wurde "Juden" und "Sieg Heil" geschrieben. Daneben waren Hakenkreuze gemalt. Die Tags wurden dem Lehrpersonal gemeldet.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Rassistische Pöbelei in der U-Bahn
28.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der U-Bahn-Linie U5 zwischen Hellersdorf und Lichtenberg gegen 10:40 Uhr pöbelte ein etwa 40-jähriger Mann eine Frau in rassistischer Weise an. Ihn unterstützte dabei eine etwa 80-jährige Mitreisende. Schließlich solidarisierten sich zwei weitere Fahrgäst*innen mit der Betroffenen und hielten gemeinsam mit ihr dagegen.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistische Propaganda in Hellersdorf
28.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Branitzer Karree und der Louis-Lewin-Straße fanden sich mehrere rassistische Aufkleber, zum Teil in Reichsfarben.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rechter Aufkleber in Wilmersdorf
28.01.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm S-Bahnhof Bundesplatz wurde ein Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.
Quelle: Register CW via Signal -
Anti-Schwarzer Rassismus in Charlottenburg-Wilmersdorf
27.01.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn einer Schule im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf kam es zu einem Vorfall von anti-Schwarzer rassistischer Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: NARUD e. V. -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Adlershof
27.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickEntlang der Rudower Chaussee wurden an mehreren Plakaten der Partei "Die Linken" Aufkleber gegen Antifaschist*innen aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18" entdeckt und entfernt.
In der Radickestr. wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen aus demselben Onlinehandel entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen im Kaskelkiez
27.01.2025 Bezirk: LichtenbergAn einem Mülleimer in der Türrschmidtstr. / Marktstr. wurde erneut ein Aufkleber mit der Aufschrift: "Corruptiv. Propaganda für die Regierung" entdeckt und entfernt. Hierbei handelt es sich um eine Anspielung auf die Recherchen des Medienhauses "Correctiv" zu extrem rechten Akteuren. Das Wortspiel, welches sich mit dem Begriff der "Korruption" zusammensetzt, diffamiert die Journalist*innen und Recherchen und kann als Teil eines extrem rechten Kulturkampfes verstanden werden.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Aufkleber in Berlin-Buch
27.01.2025 Bezirk: PankowIn der Franz-Schmidt-Str., gegenüber des Bucher Bürgerhauses, wurden drei Aufkleber der ehemaligen Neonazi-Partei NPD entdeckt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechte Aufkleber in Steglitz
27.01.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfUm den Steglitzer Damm/Ecke Munsterdamm herum und im Immenweg wurden mehrere Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" gefunden. Die Sticker titelten u.a. "Asylflut stoppen".
Quelle: Bürger*innenmeldung an die Koordinierung -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf
27.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn einem Seitenweg der Landsberger Allee Ecke Brodowiner Ring fanden sich an einem Mülleimer zahlreiche extrem rechte Aufkleber: diese warben für die Freilassung eines in Österreich inhaftierten Neonazis, zeigten ein antikommunistisches Symbol und ein queerfeindliches Motiv mit Reichsfarben.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf
27.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Louis-Lewin-Straße an der Bushaltestelle Branitzer Straße fand sich der Aufkleber: „Antifa-freie Zone“. Dieser richtete sich gegen Gegner*innen der extremen Rechten. Im Branitzer Karree fanden sich ein rassistischer Aufkleber und ein gegen Gegner*innen der extremen Rechten gerichteter Aufkleber.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Hakenkreuz in Mahlsdorf
27.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der S-Bahn-Linie S5 stadteinwärts wurde in Höhe des Bahnhofs Mahlsdorf ein eingeritztes Hakenkreuz festgestellt und unkenntlich gemacht.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
LGBTIQ*-feindliche Sachbeschädigung an Jugendclub in der Köpenicker Dammvorstadt
27.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf den Toiletten eines Jugendclubs in der Seelenbinderstr. wurden elf LGBTIQ*-feindliche und ein antifeministischer Schriftzug entdeckt, darunter "Queer sucks" (deutsch: Queer ist scheiße) und "Feminism women are worse than death" (deutsch: Feministische Frauen sind schlimmer als der Tod).
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
LGBTIQ*-feindliche und antifeministische Beiträge bei Podiumsdiskussion
27.01.2025 Bezirk: LichtenbergBei einer Podiumsdiskussion im Kulturhaus Karlshorst zur Bundestagswahl 2025 äußerte sich die Podiumsteilnehmerin der AfD mit Beiträgen, die als LGBTIQ*-feindlich und antifeministisch wahrgenommen wurden. Die Podiumsteilnehmerin behauptete, es gäbe nur zwei Geschlechter, was als Ablehnung der Existenz und Identität von nicht-binären, intergeschlechtlichen und trans Personen verstanden werden kann.
Zudem äußerte sie sich in einer Weise über Schwangerschaftsabbrüche, die als antifeministisch aufgefasst werden kann. Ihre Aussage wies die feministischen Forderungen nach körperlicher Autonomie und reproduktiven Rechten zurück und stellte die Entscheidung einer Frau über ihren eigenen Körper infrage.
Die Podiumsdiskussion wurde begleitet von einer Protestkundgebung auf dem Odesa-Platz.
Quelle: Lichtenberger Register -
Neonazistische Propaganda in Hellersdorf
27.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Gülzower Straße fand sich je ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ auf zwei Verkehrsschildern. Auch in der nahe gelegenen Heinrich-Grüber-Straße an der Bushaltestelle Gülzower Str. fand sich eine Aufkleber er Organisation.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistische Propaganda in Hellersdorf
27.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Ausgang zum Park Hellwichstorp des U-Bahnhofs Cottbusser Platz fand sich der rassistischer Aufkleber „Refugees not welcome“ aus einem extrem rechten Versandhandel. In der Jenaer Straße Ecke Risaer Straße sowie in der Adele-Sandrock-Straße fanden sich mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistische Propaganda in Hellersdorf
27.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfVom Westausgang des U-Bahnhofs Louis-Lewin-Straße in der Weißenfelser Straße über die Schönburger Straße bis zur Quedlinburger Straße fanden sich mehrere Aufkleber mit der rassistischen Parole: „Abschieben schafft Sicherheit“. Sie wurden entfernt. Am Theaterplatz fanden sich ein rassistischer Aufkleber der Jungen Alternative mit dem Schriftzug „Remigration“ sowie ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“. Sie wurden entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistische Propaganda in Kaulsdorf
27.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle S Kaulsdorf in der Heinrich-Grüber-Straße fanden sich zwei rassistische Aufkleber mit dem Aufdruck „Asylbetrüger nicht willkommen“, der aus einem extrem rechten Online-Versandhandel stammte.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistische Propaganda in Marzahn
27.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Märkischen Allee in Höhe des Bahnhofs Berlin-Ahrensfelde fand sich ein rassistischer Aufkleber.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistischer Aufkleber in Johannisthal
27.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Sterndamm wurde ein rassistischer Aufkleber der anti-muslimischen Bürgerbewegung Pax Europa entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Schmierereien in Frohnau
27.01.2025 Bezirk: ReinickendorfSchaukästen der CDU sowie des Frohnauer Bürgervereins am Ludolfinger Platz in Frohnau wurden mit dem Wort "Remigration" beschmiert. "Remigration" wird in der extremen Rechten als Kampfbegriff verwendet, um die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien zu fordern. Unweit davon wurde an der Bushaltestelle Markgrafenstraße offenbar von derselben Person der Schriftzug "FUCK GRÜNE" angebracht.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Rassistische Schmierereien in Hermsdorf
27.01.2025 Bezirk: ReinickendorfSchaukästen der SPD sowie des Sportvereins VfB Hermsdorf in der Heinsestraße in Hermsdorf wurden mit den Wörtern "Remigration" und "AfD" beschmiert. "Remigration" wird in der extremen Rechten als Kampfbegriff verwendet, um die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien zu fordern.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Rechter Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
27.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Köpenick wurden zwei Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Sachbeschädigung am Kunstwerk "Vaterland"
27.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der vergangenen Nacht wurde erneut das Bild "Vaterland" an der East-Side-Gallery beschmiert. Das Kunstwerk vereinigt die deutsche und die israelische Flagge mit einem mittig angebrachten Davidstern. Das Kunstwerk mit Davidstern wurde mit fünf arabischen Sprüchen beschmiert.
Quelle: RBB24 vom 28.01.25 -
Schmierereien und Sticker gegen politische Gegner*innen in Lichterfelde
27.01.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn der Roonstraße wurde ein Plakat eines Bündnisses gegen Rassismus zerrissen und mit dem Spruch "Wir kriegen euch" beschmiert. Außerdem klebte ein Sticker dabei, der sich gegen antifaschistisch Engagierte richtete.
Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail -
Zerrissene Plakate der Opfer des Holocaust in Prenzlauer Berg
27.01.2025 Bezirk: PankowAn der Fehrbelliner Straße Ecke Christinenstraße wurde ein Plakat zerrissen, das an die Opfer des Holocaust erinnert. Die Plakate wurden im Rahmen des Internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Holocaust angebracht.
Quelle: Berliner Register via Signal -
Antisemitismus in Charlottenburg
26.01.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfBei einem "Spaziergang zu jüdischem Leben und Antisemitismus in Charlottenburg" wurden mehrmals Ungeimpfte zur Zeiten der Corona-Pandemie mit der Verfolgung von Juden*Jüdinnen im Nationalsozialismus verglichen.
Quelle: Register CW -
Aufkleber gegen politische Gegner*Innen in Wilhelmsruh
26.01.2025 Bezirk: PankowIn der Sachsenstraße Ecke Germanenstraße wurde ein Aufkleber entdeckt. Die Aufschrift lautet: „Mir stinken die Linken!“. Dieser Slogan drückt Verachtung gegen politische Gegner*innen aus und erinnert an extrem rechte Narrative und deren Sprachgebrauch.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechte Aufkleber in Adlershof
26.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Radickestr. wurden fünf Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt, wovon zwei Aufkleber Gewaltaufrufe enthielten.
Auf dem Adlergestell wurden zwei rassistische Aufkleber der extrem rechten Kampagne "1%", sowie ein weiterer Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.
Im Büchnerweg wurde ein LGBTIQ*feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt, der die Farben der "Stolzmonat"-Kampagne enthielt, sowie drei vermummte Männer abbildete.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Propaganda in Marzahn
26.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Schild in der Schragenfeldstraße, nahe der Grundschule an der Mühle, fand sich das Graffititag „D3W“, ein Kürzel für die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Mitte
26.01.2025 Bezirk: MitteIn der Boyenstraße im Ortsteil Mitte wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "HKNKRZ" entdeckt und entfernt. Dies steht für Hakenkreuz. Der Aufkleber verwies auf ein inzwischen geschlossenes, extrem rechtes Medienportal.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber an Jugendclub in der Köpenicker Dammvorstadt
26.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Briefkasten eines Jugendclubs in der Seelenbinderstr. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Der Jugendclub hat u.a. eine queerfreundliche Ausrichtung.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
LGBTIQ*-feindliche und rassistische Aufkleber in Friedrichshagen
26.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Hirschgartendreieck wurden zwei LGBTIQ*-feindliche und ein rassistischer Aufkleber gegen geflüchtete Menschen der extrem rechten Kampagne "1%" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick