Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
31.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Max-Herrmann-Straße, nahe der gleichnamigen Haltestelle, fanden sich mehreren neonazistische Aufkleber der NPD (inzwischen: Die Heimat), die sich gegen queere Familien richteten. Daneben fanden sich Aufkleber mit dem Fußball-bezogenen Slogan „Scheiß St. Pauli“, wobei der FC St. Pauli hier für einen von der extremen Rechten als politischer Gegner angesehener Fußballverein steht.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
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Rassistische Propaganda in Mahlsdorf
31.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Parkplatz Hönower Straße Ecke Fritz-Reuter-Straße fanden sich die extrem rechten Aufkleber: „White Lives Matter“ sowie „Love Football Hate Antifa“.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistischer NPD-Aufkleber auf SPD-Plakat im Wedding
31.01.2025 Bezirk: MitteIn der Brüsseler Str. wurde ein rassistisch-einwanderungsfeindlicher Aufkleber der NPD (inzwischen "die Heimat") auf einem SPD-Wahlplakat entdeckt und entfernt.
Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung -
Zerstörtes Wahlplakat in Zehlendorf
31.01.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfEin Wahlplakat einer Grünen-Politikerin wurde mit einem Sticker beklebt, der sich gegen die Partei richtete. Außerdem wurde das Plakat zerstört. Aufgrund der Vorgehensweise kann von einer gezielten Zerstörung ausgegangen werden.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal -
Angriff am Denkmal für die ermordeten Jüdinnen*Juden Europas
30.01.2025 Bezirk: MitteAm Denkmal für die ermordeten Jüdinnen*Juden Europas in Berlin-Mitte zerstörte ein 36-jährigen Mann mehrere anlässlich des 80. Jahrestages der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz dort abgelegte Kränze und verstreute sie auf dem Gehweg und der Fahrbahn. Als zwei Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes zusammen mit zwei Passanten versuchten, den Mann aufzuhalten, griff er sie körperlich an, beleidigte und bespuckte sie.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0285 vom 31.01.2025, Tagesspiegel vom 31.01.2025 -
Antisemitische Bedrohung in der Emser Straße
30.01.2025 Bezirk: NeuköllnIn einer Kneipe in der Emser Straße in Neukölln ereignete sich erneut ein antisemitischer Übergriff. Laut dem Betreiber seien zwei Männer gegen 16.00 Uhr in den Laden gekommen und hätten laut "Fuck Israel! Viva Hamas! Tod den Juden! Destroy Israel" gerufen und ihn gefragt, ob er Jude oder Israeli sei. Zudem sollen die angreifenden Personen Flyer und Plakate zerrissen und einen Stuhl geschmissen haben. Der Betreiber habe sie aufgefordert zu gehen und ihnen gesagt, sie würden gefilmt.
In der Kneipe finden regelmäßig antisemitismuskritische Veranstaltungen statt. Im Jahr 2024 kam es bereits zu mehreren gewaltvollen Angriffen.
Quelle: Register Neukölln, Welt.de vom 31.01.2025 -
Antisemitische Schmiererei in Lichterfelde
30.01.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAn der Wand eines Supermarktes war der Schriftzug: "boycott israel" gesprüht. Dieser Aufruf soll dazu dienen, Israel politisch, wirtschaftlich und kulturell zu isolieren.
Quelle: Antisemitismusbeauftragter des Bezirks -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Alt-Lichtenberg
30.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Bornitzstraße wurde am Schild eines Supermarktes ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen die Grünen richtet. Darauf war das Piktogramm von zwei Personen vor einem blauen Hintergrund zu sehen, die sich mit einen Regenschirm in schwarz-weiß-rot mit der Aufschrift "Deutschland" vor grüner Farbe schützen. Dazu war in Frakturschrift die Parole "Heimatschutz. Werft die Grünen aus dem Land!" abgebildet. Der Aufkleber stammt aus einem extrem rechten Versandhandel.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Aufkleber in Pankow-Zentrum
30.01.2025 Bezirk: PankowIn der Vesaliusstraße wurden an einem Papierkorb drei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber waren von einem extrem rechten Onlineversandhandel und richteten sich gegen den Politischen Gegner und hatten LGBTIQ*-feindliche Aussagen.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechte Propaganda in Biesdorf
30.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Elsterwerdaer Platz fand sich ein neuer Aufkleber mit dem Slogan: „ZKN JGN“. Dieser stand für: „Zecken jagen“. Von der extremen Rechten werden Linke und Punks als politische Gegner*innen abwertend als „Zecken“ bezeichnet.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf
30.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bahnhof-Louis-Lewin-Straße auf einem Großflächenplakat der FDP mit einem Foto Christian Lindners fand sich der Aufkleber: „Dumm dümmer Antifa“. Dieser richtete sich gegen die Antifa als Gegner*innen der extremen Rechten. Auch der Liberalismus gilt der extremen Rechten als Feindbild. In der Louis-Lewin-Straße an der Bushaltestelle Branitzer Straße fand sich der Aufkleber „Mir stinken die Linken“. Aus dem extrem rechten Versandhandel "Druck88" fand sich dort der Aufkleber: „Lieber Kernkraft statt Flüchtlingsstrom“.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in Tempelhof
30.01.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIm U-Bahnhof Tempelhof wurde zwei Aufkleber der extrem rechten "Jungen Alternative" entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Nazi-Sticker in der Ebertystraße
30.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 15:00 Uhr wurden mehrere Nazi-Sticker in der Ebertystraße entfernt. Sie hatten rassistische Inhalte und richteten sich gegen die Antifa.
Quelle: Berliner Register -
Neonazistische Propaganda in Hellersdorf
30.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bahnhof Cottbusser Platz, beim Ausgang in Richtung des Parks Hellwichstorp, fand sich der den Nationalsozialismus verherrlichende Sticker: „I <3 HTLR“ (für: „Ich liebe Hitler“).Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Neonazistische Propaganda in Hellersdorf
30.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Alten Hellersdorfer Straße fand sich der Aufkleber „Freiheit für […]“, der die Freilassung eines in Österreich inhaftierten Neonazis forderte. In der Louis-Lewin-Straße fand sich der Aufkleber „Gegen Gendern“ aus einem extrem rechten Versandhandel. In der Kastanienallee Ecke Sarah-Kirsch-Straße fand sich ein Aufkleber der Jungen Alternative mit dem rassistischen Slogan „Remigration“, was hierbei Massenabschiebungen gegen weite Bevölkerungsteile bedeuten würde.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Pöbelei gegen Antifaschist*innen in Tiergarten
30.01.2025 Bezirk: MitteIn der Klingenhöferstraße in Tiergarten störten Aktivist*innen aus dem verschwörungsideologische Milieu eine antifaschistische Kundgebung.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Queerfeindliche Propaganda in Hellersdorf
30.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord fand sich ein queerfeindlicher Aufkleber der neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“. Er wurde unkenntlich gemacht.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistische Propaganda in Wedding
30.01.2025 Bezirk: MitteIn der Müllerstraße am S- und U-Bahnhof Wedding wurde ein rassistischer Aufkleber, der zu "Remigration" aufrief, entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistischer Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
30.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Seelenbinderstr. wurde ein rassistischer Aufkleber gegen geflüchtete Menschen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
30.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Ribnitzer Straße wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt, auf dem die Abschiebung von "Talahons" gefordert wird. Der Begriff "Talahon" kommt aus der Jugendsprache und war zu Beginn eine positive Selbstbezeichnung von migrantischen und migrantisierten Jugendlichen. Mittlerweile wird er häufig genutzt, um rassistische Vorurteile zu bündeln. Der Aufkleber stammt aus einem extrem rechten Versandhandel.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistischer Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
30.01.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Tramhaltestelle Prendener Straße wurde ein Aufkleber mit dem rassistischen Spruch "Abschieben schafft Wohnraum" des extrem rechten Vereins "Ein Prozent" entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische Sachbeschädigung in Hellersdorf
30.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfDie Geflüchtetenunterkunft in der Albert-Kuntz-Straße war mit schwarzer Farbe beschmiert und mit Eierschalen beschmutzt worden.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Verschwörungsideologische Propaganda in Tiergarten
30.01.2025 Bezirk: MitteAn der Bushaltestelle Großer Stern wurde ein verschwörungsideologischer Aufkleber, der das NS-Regime relativierte, entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Adlershof
29.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Friedenstr., Thomas-Müntzer-Str. und Radickestr. wurden insgesamt über 75 Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Sie stammten von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" und aus dem neonazistischen Onlineshop "Druck18" und riefen mehrheitlich zu Gewalt auf.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Pankow
29.01.2025 Bezirk: PankowAm Ausgang des Bahnhofs Pankow wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "FCK AFA" (Fuck Antifa) entdeckt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen am S-Bahnhof Westend
29.01.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn der Rolltreppe am S-Bahnhof Westend in Charlottenburg wurden zwei Sticker entdeckt, die sich mit der Aufschrift "FCK ANTIFA" gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten.
Quelle: Register CW -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Alt-Hohenschönhausen
29.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Werneuchener Straße wurde an einem Fallrohr ein Aufkleber mit dem Slogan "Good night left side" aus einem extrem rechten Onlineversand entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Behindertenfeindliche Diskriminierung in Mitte
29.01.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall von behindertenfeindlicher Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Brief mit beleidigendem und antimuslimischem Inhalt in Lichterfelde
29.01.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfEine soziale Einrichtung erhielt erneut einen Brief mit Inhalten, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechte und gegen Muslim*innen richten. Die Einrichtung erhält seit 2023 in unregelmäßigen Abständen ähnliche Briefe. Um die Mitarbeiter*innen und Besucher*innen der Einrichtung zu schützen, wurde dieser Vorfall teilweise anonymisiert.
Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail -
Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel
29.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Müggelschlößchenweg/ Salvador-Allende-Str. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt, der Familien mit einem Regenschirm in Reichsfarben abbildet.
An der Ecke Pablo-Neruda-Str./ Salvador-Allende-Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
An der Ecke Müggelschlößchenweg/ Fliederstr. wurden zwei Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.
An der Ecke Müggelschlößchenweg/ Erlenstr. wurde ebenfalls ein Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels entdeckt und entfernt, der die Reichsfarben zeigte.
In der Alfred-Randt-Str. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Quelle: BENN Allende-Viertel -
Extrem rechte Aufkleber in Weißensee
29.01.2025 Bezirk: PankowIn der Bizetstraße auf Höhe Solonplatz wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen den Slogan "FCK Antifa" (= Scheiß Antifaschismus) und "abschieben verhindert straftaten. Refugees not welcome".
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechte Propaganda in Mahlsdorf
29.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf einem Kleidercontainer nahe des S-Bahnhofs Mahlsdorf in der Hönower Straße fand sich das Graffiti „FCK AFA“ (für: „Fick die Antifa“), das sich gegen politische Gegner*innen der extrem Rechten richtete.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Neonazistische Propaganda in Hellersdorf
29.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Riesaer Straße in Höhe der Stollberger Straße fand sich ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Neonazistische Propaganda in Marzahn
29.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Allee der Kosmonauten Ecke Alt-Marzahn klebte ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“. Im Park um die Grundschule an der Mühle sowie in der Kienbergstraße fand sich jeweils der Aufkleber „Wir kommen als Feinde“ des bei Neonazis beliebten Bekleidungslabels "Ansgar Aryan". In der Kienbergstraße fand sich daneben ein antifeministischer Aufkleber.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Neonazistischer Zahlencode am Bahnhof Lipschitzallee
29.01.2025 Bezirk: NeuköllnRund um den U-Bahnhof Lipschitzallee in Gropiusstadt wurde mehrfach der extrem rechten Zahlencode "1161" geschmiert, der für "Anti-Antifaschistische Aktion" steht. Außerdem wurde dort der Schriftzug "Stop Issrael" gesichtet, wobei der Buchstabe "s" durch zwei Sig-Runen ersetzt wurde. Die Schmierereien wurden unkenntlich gemacht.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Neonazistischer Zahlencode in Mitte
29.01.2025 Bezirk: MitteAm Bebelplatz in Mitte wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassismus bei einer Bundesbehörde
29.01.2025 Bezirk: MitteEin Mitarbeiter einer Bundesbehörde berichtete, eine Kollegin habe sich wiederholt rassistisch geäußert. Unter anderem habe sie gesagt: „Nicht nur kriminelle Ausländer abschieben, sondern alle.“
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassismus in Buslinie in Friedrichshain
29.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einem Bus in Friedrichshain fragte eine Person den Fahrer nach einer Station, worauf dieser patzig reagierte. Daraufhin bat die Person um mehr Freundlichkeit. Der Busfahrer fing an zu streiten und beleidigte die Person über den Buslautsprecher, woraufhin die Person den Bus wieder verlassen wollte. Der Busfahrer jedoch verschloss die Türen und rief über Funk die Polizei mit den Worten: "Hier ist ein Afrikaner, der mich schlagen will." Die betroffene Person musste im Bus auf die Polizei warten.
Quelle: RuDi Nachbarschaftshaus -
Rassistische Propaganda in Mitte
29.01.2025 Bezirk: MitteIn der Luisenstraße in Mitte wurde ein rassistischer Aufkleber, der zu "Remigration" aufrief, entdeckt und entfernt
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Sprüherei von der "NRJ" in Weißensee
29.01.2025 Bezirk: PankowIn der Heinersdorfer Straße wurde das Kürzel "NRJ" entdeckt und übermalt. Das Kürzel steht für "Nationalrevolutionäre Jugend" und ist die Jugendorganisation der extrem rechten Partei "III. Weg".
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Transfeindlicher Aufkleber im Ostseeviertel
29.01.2025 Bezirk: LichtenbergAn einem Geländer in der Zingster Straße in der Nähe des Linden-Centers wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Was ist eine Frau?" entdeckt und entfernt. Begleitend zur Bundestagswahl 2025 existiert eine gleichnamige transfeindliche Kampagne, die Kandidat*innen für die Bundestagswahl aufrief, auf einer Website zu veröffentlichen, wie sie "Frau" definieren. Ziel der Kampagne ist es, ein biologistisches und binäres Verständnis von Geschlecht zu propagieren. Dadurch wird die Existenz von trans Personen negiert. Die Sticker lassen sich in diese transfeindliche Stimmungsmache im Rahmen der Bundestagswahl einordnen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Tür am Paul-Lincke-Ufer beschmiert
29.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Nacht wurde die Tür eines offenen solidarischen Spaces mit "Linke Nazi" beschmiert.
Quelle: bUm -
Extrem rechte Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
28.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Ribnitzer Straße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf einem wird die Verschwörungserzählung vom "Großen Austausch" verbreitet. Ein anderer Aufkleber titelt "Grüne an die Ostfront". Ein weiterer Aufkleber wirbt für die Partei "Die Rechte" mit dem Slogan "Nationalsozialist". Zwei der Aufkleber stammten aus einem extrem rechten Onlinehandel.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf
28.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bahnhof Cottbusser Platz fand sich der Aufkleber „Kein Bier für Linke“ aus dem extrem rechten Versandhandel Druck18. In der Kastanienallee Ecke Sarah-Kirsch-Straße fanden sich zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Kaulsdorf
28.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Hertwigswalder Steig fand sich das Graffititag „NRJ“ (für die neonazistische Jugendgruppierung: Nationalrevolutionäre Jugend) auf einem Altkleidercontainer Ecke Gutenbergstraße. Es wurde unkenntlich gemacht.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Tiergarten
28.01.2025 Bezirk: MitteIn der Lützowstraße in Tiergarten wurden zwei gegen Antifaschist*innen gerichtete Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Gedenkkränze an Opfer des Holocaust zerstört
28.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Reichenberger Straße Ecke Konrad-Wolff-Straße wurden neben einem Altkleidercontainer zwei zerstörte Gedenkkränze an die Opfer des Holocaust entdeckt. Sie wurden am Vortag, dem 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, am Gedenkstein der ehemaligen Synagoge Hohenschönhausen niedergelegt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Infostand mit rassistischen Inhalten in Steglitz
28.01.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfWie der Bezirksverband der "AfD" auf seinen Social-Media-Kanälen mitteilte, hielt dieser einen Infostand nahe des S-Bahnhofs Lichterfelde West, in der Baseler Straße ab. Dort wurde die "AfD"-Zeitschrift „Blauer Bote“ verteilt. In der verteilten Ausgabe werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. Dabei werden Migrant*innen als Belastung für die Gesellschaft dargestellt, ihnen Integrationsverweigerung unterstellt und eine Verbindung zu Kriminalität suggeriert. Durch Begriffe wie „schleichende Islamisierung“, sowie die Gegenüberstellung von „hart arbeitenden Berlinern“ und Migrant*innen wird ein Bedrohungsszenario gezeichnet. Weitere Aussagen der Ausgabe wie „Gendergaga“ und „Transpropaganda“ verweisen auf queer- und transfeindliche Narrative.
Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf -
NS-verherrlichende und antisemitische Schmiererei im Märkischen Viertel
28.01.2025 Bezirk: ReinickendorfIn einer Toilette der Bettina-von-Arnim-Schule im Märkischen Viertel wurden antisemitische und NS-verherrlichende Schmierereien entdeckt. An die Wände wurde "Juden" und "Sieg Heil" geschrieben. Daneben waren Hakenkreuze gemalt. Die Tags wurden dem Lehrpersonal gemeldet.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Rassistische Pöbelei in der U-Bahn
28.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der U-Bahn-Linie U5 zwischen Hellersdorf und Lichtenberg gegen 10:40 Uhr pöbelte ein etwa 40-jähriger Mann eine Frau in rassistischer Weise an. Ihn unterstützte dabei eine etwa 80-jährige Mitreisende. Schließlich solidarisierten sich zwei weitere Fahrgäst*innen mit der Betroffenen und hielten gemeinsam mit ihr dagegen.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in