Extrem rechter Aufkleber im Fennpfuhl
An der Haltestelle Anton-Saefkow-Platz wurde ein Aufkleber mit dem gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichteten "Fck Linke"-Motiv gefunden und entfernt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
An der Haltestelle Anton-Saefkow-Platz wurde ein Aufkleber mit dem gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichteten "Fck Linke"-Motiv gefunden und entfernt.
In der Ahrenshooper Straße wurde auf der verschneiten Heckscheibe eines Autos ein großes Hakenkreuz entdeckt und gemeldet.
An der Bushaltestelle "Belßstraße" und an der Ecke Belßstraße und Mudrastraße wurden mehrere große Schriftzüge entdeckt, welche den Nationalsozialismus verherrlichen. So standen dort mehrmals die Parole "Nazi-Kiez" und die Buchstaben "NS". Daneben waren in der gleichen Farbe Keltenkreuze gesprüht.
In der Charlottenburger Straße in Zehlendorf wurden zwei Sticker mit dem rassistischen Slogan "Talahonfreie Zone" gefunden. Der Begriff „Talahon“ wird in der extremen Rechten abwertend für als arabisch oder muslimisch wahrgenommene Jugendliche und ihren Kleidungsstil verwendet. Das Motiv stammte aus einem extrem rechten Versandshop.
Vor einem Supermarkt in der Clayallee wurde ein Sticker der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" entdeckt. Der Sticker richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Außerdem wurde in einem Einkaufszentrum an der Clayallee ein Sticker gefunden, der sich gegen politische Gegner*innen richtete, sowie ein Sticker mit rassistischem Slogan. Diese Aufkleber stammten aus einem Shop, der eine Vielzahl von Aufklebern mit menschenfeindlichen Inhalten vertreibt. Alle Aufkleber wurden entfernt oder unkenntlich gemacht.
Der extrem rechte Zahlencode „88” wurde erneut neben der Digitalbeschilderung des Aufzugs und an dessen Decke in einem Hochhaus in Staaken entdeckt. Der Zahlencode „88” wurde angezeigt.
An der Ecke Hermannstraße/Rollbergstraße wurde an einer Lifaßsäule der antimuslimisch rassistische Schriftzug "Fickt den Islam" entdeckt.
In der Konrad-Wolf-Straße wurde an einem Laternenpfosten ein Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Auf dem rassistischen Motiv war "Asylflut stoppen!" zu lesen.
An der Kreuzung Müggelschlößchenweg/ Erlenstr. wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei "Die Heimat" entdeckt und entfernt.
An der Kreuzung Müggelheimer Str./ Wendenschloßstr. wurden insgesamt sieben extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Drei Aufkleber richteten sich gegen Antifaschist*innen, wovon einer zu Gewalt aufrief, weitere zwei Aufkleber bildeten die Reichsfarben ab, wobei ein Aufkleber ein stilisiertes Hakenkreuz enthielt. Weitere zwei Aufkleber bewarben extrem rechte Gruppierungen. Ein Teil der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Auf einem Stromkasten in der Pfarrstraße wurde eine anti-antifaschistische Schmiererei in Form eines "Drecksantifa"-Schriftzuges festgestellt.
Am Bahnhof Lichtenberg wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandes mit dem rassistischen Motiv "Remigration schützt Frauen!" gefunden und entfernt.
Am WC-Häuschen am Südstern wurde mit schwarzem Edding "STOP ISSRL TERROR" geschmiert. Das Doppel S in "ISSRL" war als SS-Rune dargestellt.
Auf dem Gleis des S-Bahnhofs Köpenick wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Am Start des Kaiserstegs wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt, der diese in entmenschlichender Form als "Zecken" betitelte.
In der Wilhelminenhofstr. wurden ca. 15 Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Sie stammten alle aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
In der Rüdesheimer Straße wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt, der sich mit der Aufschrift "Überklebt, du Zecke!" gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet. In extrem rechten Kreisen werden Linke und Punks als "Zecken" abgewertet.
Am Alexanderplatz hielten etwa 10 Personen aus dem Umfeld der Gruppe "Patriotische Bewegung" eine Kundgebung ab.
Am Wartehäuschen der Bushaltestelle "Gemeindepark" in Lankwitz wurde erneut der Schriftzug "NRJ" entdeckt. Dies ist die Abkürzung der Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend". Sie gehört zur neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg". Vor einigen Tagen war der Schriftzug an der Bushaltestelle der Gegenrichtung aufgetaucht.
Auf der Barbarossastraße wurde ein Sticker mit der Aufschrift "FCK ANTIFA" entdeckt. Der Sticker wurde entfernt.
Auf dem Gelände der NoVilla am Kaisersteg wurden zwei Männer beobachtet, wie sie Bücher aus einem Bücherschrank im Garten verbrannten. Sie hinterließen danach extrem rechte Aufkleber. Eine der Aufkleber richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und bezeichnete diese in entmenschlichender Form als "Zecken".
An der Bushaltestelle "S-Bahnhof Pankow/ Granitzstraße" wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Antifaschismus ist der neue Faschismus" entdeckt und entfernt. Darüber hinaus gab es ein Aufkleber mit dem Slogan "FCK Grüne".
An der Bushaltestelle Kleinschewskystr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
In der Müggelheimer Str. wurden drei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber rief zu Gewalt gegen Antifaschist*innen auf, die anderen beiden bewarben extrem rechte Gruppierungen.
Um 17:05 Uhr in der Straßenbahnlinie M8 bedrohten drei Frauen eine Mitreisende asiatischer Herkunft auf rassistische Weise. Dies geschah in Hellersdorf zwischen den Haltestellen S-Bahnhof Marzahn und Riesaer Straße. Die drei Frauen drohten ihr, dass sie die Frau anzünden wollten, weil sie ein Video ohne Kopfhörer laut in der Tram hörte. Dies schüchterte auch eine weitere Fahrgästin ein, die ein Kopftuch trug. Andere Fahrgäste mischten sich nicht ein.
In der Einbecker Straße wurden zwei rassistische Aufkleber der extrem rechten "Ein Prozent"-Kampagne mit der Aufschrift "Abschieben schafft Wohnraum" und "Remigration rettet Leben" entdeckt und entfernt.
In der Wönnichstraße im Weitlingkiez wurde ein gegen trans Personen gerichteter Aufkleber aus einem extrem rechten Versand gemeldet und entfernt. Auf dem Motiv stand die Parole "Transformers not welcome".
Auf der Herrentoilette des Ring-Center II in der Frankfurter Allee wurden zwei Schmierereien, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten, entdeckt und unkenntlich gemacht. Dort waren die Parolen "Kommunismus hat in Deutschland nichts zu suchen" und "Antifa Nutten" zu lesen.
Gegen Mittag beschimpfte vor dem Bahnhofsgebäude am Bahnhof Lichtenberg eine männlich wahrgenommene Person eine andere, in relativ weiter Entfernung gehende Person aufgrund eines Kopftuches rassistisch und forderte diese auf, das Land zu verlassen. Auf Ansprache durch engagierte Passant*innen reagierte die pöbelnde Person uneinsichtig und aggressiv und drohte zudem mit Schlägen. Nach dem Vorfall wurde ein Mitarbeiter der DB-Sicherheit im Bahnhofsgebäude verständigt. Die rassistisch pöbelnde und drohende Person konnte daraufhin vom DB-Sicherheitsdienst des Ortes verwiesen werden.
Auf dem Kaisersteg wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt, der diese in entmenschlichender Form als "Zecken" betitelte.
In einer Schule in Lichterfelde wurde das N-Wort an die Wand geschmiert.
In einem Post auf Instagram zeigten sich zwei vermummte junge Frauen, die mit einer Schablone am Mehringdamm das Wort "Remigration" sprühten. Auf ihrem Weg stickerten sie auch.
Auf einer Kundgebung am U-Bahnhof Kleistpark wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen sowie ein die Schoa bagatellisierendes Schild gezeigt.
Am Allendecenter wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Good Night Left Side" (Gute Nacht linke Seite) und einem Bild, wie einem vermeintlichen Linken so stark mit der Faust ins Gesicht geschlagen wird, dass das Blut spritzt.
In der Müggelheimer Str. wurden insgesamt vier extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Darunter ein Aufkleber, der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrief und diese auch darstellte.
In der Vereinsstr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Schwarz weiß rote Jugend Voran" entdeckt und entfernt. Neben dem Schriftzug waren Boxhandschuhe und ein schwarz-weiß-rotes Schild abgebildet.
Von der Hohenschönhauser Straße auf Höhe der Judith-Auer-Straße bis hin zur Oderbruchstraße wurden auf der Straßenseite stadteinwärts zahlreiche in den auf den parkenden Autos liegenden Schnee gemalte Hakenkreuze gemeldet.
Auf einem Plakat an der Litfaßsäule in der Marchlewskistraße an der Weberwiese wurde die Überschrift 'Sieg über die Sonne' mit schwarzem Edding so ergänzt, dass die verbotene Parole "Sieg Heil" zu lesen war. Die NS-verharmlosende Schmiererei wurde unkenntlich gemacht.
An der Bushaltestelle "Langestraße" in Lichterfelde wurde ein Sticker einer extrem rechten Gruppierung entdeckt. Der Aufkleber propagierte u. a. "Remigration jetzt!". Er wurde entfernt.
Zwischen 17:00 und 21:00 Uhr fand eine Sachbeschädigung in der Colbestraße statt. Bei einem Träger, der sich gegen Rassismus engagiert, wurden der Briefkasten und das Vereinschild von der Wand gerissen. Zudem entstand ein Schaden an der Fassade.
Im Untergeschoss der East Side Mall an der Tamara-Danz-Straße wurde der Code "14 Words" angebracht und übermalt.
Auf dem Ostpreußendamm in Lichterfelde Ost wurde eine Schmiererei entdeckt, die sich gegen antifaschistisch Engagierte richtete. Eine weitere Schmiererei richtete sich gegen gendergerechte Sprache.
In der Franz-Jacob-Straße wurde ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber mit dem Motiv "We hate Antifa" entdeckt und unkenntlich gemacht.
In der Weitlingstraße wurde ein in schwarzer Farbe auf einer Hauswand aufgesprühter "Anti-Antifa"-Schriftzug, der gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtet war, gemeldet.
In der Brehmstraße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt.
In der Morusstraße in Nord-Neukölln wurde eine Person aus homofeindlicher Motivation von vier Männern angegriffen. Der Betroffene habe vor einer Haustür gewartet, weil er sich über eine Dating-App dort verabredet hatte. Es handelte sich vermutlich um eine Falle. Die Angreifenden sprühten dem Betroffenen Pfefferspray ins Gesicht, schlugen und traten auf ihn ein und beschimpften ihn als "pädophil". Eine anwohnende Person half dem Betroffenen schließlich und begleitete ihn zu einer Polizeiwache.
In der Walter-Friedrich-Straße wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei „Der III. Weg“ mit dem Slogan „Die wahre Krise ist das System“ entdeckt.
An die Bushaltestelle "Gemeindepark" in Lankwitz wurde der Schriftzug "NRJ" geschmiert. Dies ist die Abkürzung der Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend". Sie gehört zur neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg".
Auf einem Plakat an einer Litfaßsäule am Mehringdamm wurde mit schwarzem Edding "Fickt den Islam" geschmiert. Die Schmiererei wurde übmalt.
In der Charlottenstraße in Zehlendorf wurde ein Sticker entdeckt, der sich in Darstellung und Text gegen "linke Ideologien" richtete. Der Aufkleber zeigt eine Figur, die u. a. eine Progress Pride Flag und das Wort "*gendern" in einen Mülleimer wirft. Der Aufkleber wurde entfernt.
An einer Imbissbude in der Ribnitzer Straße Ecke Zingster Straße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt. U.a. von der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" und vom neonazistischen "Druck 18"-Versand. Die Aufkleber wurden unkenntlich gemacht.
In der Sundgauer Straße in Zehlendorf wurde ein Sticker eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt. Mit dem Slogan des Stickers wurden politische Gegner*innen der extremen Rechten herabwürdigend als "Zecken" bezeichnet.
Um ca. 21:20 Uhr im Bus Linie 240 (Richtung Storkower Straße), machte eine männlich wahrgenommene Person in BFC-Fankleidung beim Ausstieg aus dem Bus an der Haltestelle Freiaplatz, den Hitlergruß. Auch außerhalb des Busses wiederholte die Person den Hitlergruß noch einmal.