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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistischer Angriff in Charlottenburg

    14.02.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am U-Bahnhof Adenauerplatz wurde ein Mann erst rassistisch beleidigt und anschließend ins Gesicht geschlagen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0420 vom 15.02.25
  • Rassistisches Mahnmal in Hermsdorf

    14.02.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Am Fellbacher Platz vor dem S-Bahnhof Hermsdorf wurde ein rassistisches Mahnmal bemerkt. Unbekannte hatten eine Reihe von Holzschildern angebracht sowie Kerzen und Kuscheltiere abgelegt. In den nächsten Tagen wurden weitere Schilder ergänzt. Auf den Schildern standen Städtenamen wie "Magdeburg" "Bad Oeynhausen , Mannheim, Solingen..." und "Aschaffenburg". Ein weiteres Schild enthielt eine Liste von Städten mit Daten aus den Jahren 2016 bis 2025. Andere Schilder enthielten Sätze wie "Eines Tages trifft es Eure Familien und dann?" und "Wer Wind sät sollte und wird Sturm ernten".

    Die Städtenamen bezogen sich auf Anschläge mit vielen Toten, Morde an Frauen, aber auch sexuelle Belästigungen, bei denen die Täter bzw. Tatverdächtigen keine deutsche Staatsangehörigkeit hatten. Einige der Tatverdächtigen waren als Geflüchtete nach Deutschland gekommen. Die Liste begann mit dem Anschlag auf den Breitscheidplatz in Berlin und endete mit einem Vorfall in Aschaffenburg im Januar dieses Jahres. Auch ein Femizid in Kandel, der in der extremen Rechten besonders viel Aufmerksamkeit bekam, tauchte in der hier genutzten Liste auf. Identische Listen werden online von extrem rechten Akteuren verbreitet.

    Durch die Auswahl der Taten ohne die Nennung von ähnlichen Straftaten durch deutsche Täter wurde das rassistische Narrativ verbreitet, allein Migranten seien besonders gewalttätig und Migration eine pauschale Bedrohung für die Gesellschaft. Neonazi-Parteien und andere extrem rechte Akteure nutzen Gewalttaten durch Geflüchtete im letzten Jahrzehnt vermehrt, um Migration pauschal als Bedrohung darzustellen und sich als Beschützer deutscher Frauen zu präsentieren.

    Mitglieder der Initiative "Hermsdorf steht vereint für Demokratie gegen Rechtsextremismus", die mit der Aussage nicht einverstanden waren, ergänzten das Mahnmal um ein Schild mit dem Logo der Initiative und der Aufschrift "Gedenken ja - aber keine Hetze, keine Angstmache". Später wurde außerdem ein Gegenstatement angehängt, das auf Todesopfer extrem rechter Gewalt verwies. Am 21. Februar wurde festgestellt, dass das Mahnmal entfernt worden war.

    Quelle: Meldungen von Einzelpersonen
  • Wahlkampfstand mit rassistischen Inhalten im Ortsteil Reinickendorf

    14.02.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Die "AfD" Reinickendorf führte frühmorgens am Kurt-Schumacher-Platz im Ortsteil Reinickendorf einen Wahlkampfstand durch, bei der anlässlich des Valentinstags Rosen und die Wahlausgabe des "Blauen Boten" verteilt wurden. Die Inhalte der Ausgabe werden wie folgt bewertet: Darin werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. Dabei werden Migrant*innen als Belastung für die Gesellschaft dargestellt, ihnen Integrationsverweigerung unterstellt und eine Verbindung zu Kriminalität suggeriert. Durch Begriffe wie „schleichende Islamisierung“, sowie die Gegenüberstellung von „hart arbeitenden Berlinern“ und Migrant*innen wird ein Bedrohungsszenario gezeichnet.

    Quelle: Register Reinickendorf
  • Antisemitische Propaganda in Wedding

    13.02.2025 Bezirk: Mitte

    An der Ecke Samoa-/Kiatschoustraße wurden zwei Baustellenverkehrsschilder so mit Davidssternen beklebt, dass sich die antisemitische Botschaft "jüdinnen*judenfrei" ergibt: An ein Schild mit der Aufschrift: "Zufahrt bis Haus Nr. 16 frei" wurden vor das "frei" zwei Davidssterne (blau auf weißem Grund) geklebt. Ein darüber hängendes Sackgassenschild wurde mit sechs Davidssternen beklebt. Hier sollte wohl die Botschaft vermittelt werden, dass das Judentum, bzw. der Zionismus historische Sackgassen sind.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • „Der III. Weg“-Aufkleber in Biesdorf

    13.02.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Nähe des Umweltbildungszentrums Kienberg wurde ein Aufkleber derneonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entfernt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Süd

    13.02.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Im Gottfried-Funeck-Weg wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ mit dem rassistischen Slogan „Kriminelle Ausländer raus“ entdeckt und entfernt. Auf dem Wuhle-Wanderweg wurde ein antimuslimisch-rassistischer Sticker eines rechten Onlinehandels mit der Aufschrift „Nix Yallah Yallah“ gesehen und überklebt. Im Kummerower Ring vor dem Stadtteilzentrum wurde ein Aufkleber aus einem rechten Onlineshop entfernt, welcher queere Menschen mit Pädophilie in Verbindung brachte und unterstellte, dass Kinder vor queeren Menschen geschützt werden müssten.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechte Aufkleber und Schriftzüge in Oberschöneweide

    13.02.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Tramhaltestelle Nixenstr. wurden mehrere LGBTIQ*-feindliche Aufkleber mit Bezug zur Kampagne "Stolzmonat" entdeckt.

    An der Tramhaltestelle Weiskopffstr. wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    An der Ecke Griechische Allee/ Firlstr. wurde der Schriftzug "D3W" (Der III. Weg) entdeckt.

    In der Kottmeierstr. wurde der Schriftzug "Deutschland den Deutschen" entdeckt.

    An der Ecke Schillerpromenade/ Killianstr. wurden ein Hakenkreuz, sowie Sig-Runen an einem Straßenschild entdeckt und angezeigt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Plakate im Prenzlauer Berg

    13.02.2025 Bezirk: Pankow

    Am U-Bahnhof Eberswalder Straße wurde Plakate zum extrem rechten Gedenken an die Bombardierung von Dresden 1945 entdeckt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechte Propagana in Tiergarten

    13.02.2025 Bezirk: Mitte

    In der Lützowstraße in Tiergarten wurde ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Propaganda in Marzahn-Mitte

    13.02.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Auf dem Parkplatz eines Tiergeschäftes waren diverse extrem rechte Parolen angebracht, u.a. „FCK AFA“ (Antifaschistische Aktion), „Zeckenschweine", „Freiheit für […] DJV“. Das Kürzel steht für den Namen der extrem rechten Gruppierung „Deutsche Jugend Voran“. In der Marzahner Promenade wurden rings um das Einkaufszentrum Eastgate einige Aufkleber aus einem Neonaziversand angebracht und zum Teil entfernt. Diese richten sich mit Slogans wie „Antifa-freie Zone“ und „Antifa, Asozial, Nutzlos, Terroristisch, Idiotisch, Feige, Arbeitsscheu“ gegen politische Gegner*innen.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechte Schriftzüge und Aufkleber in Köpenick-Nord

    13.02.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Mülleimer an der Bushaltestelle S-Bahnhof Köpenick in der Mahlsdorfer Str. wurde die Sig-Rune entdeckt.

    An der Bushaltestelle Mittelheide wurde der Schriftzug "TOT DER SS ANTIFA", sowie der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.

    In der Mahlsdorfer Str., der Hoernlestr. sowie der Gehsener Str. wurden insgesamt vier Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonazi-Aufkleber im Märkischen Viertel

    13.02.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Im Eichhorster Weg im Märkischen Viertel wurde an einem Pfahl ein Aufkleber der Neonazikleinstpartei "Der III. Weg" bemerkt und unkenntlich gemacht, der sich an Jugendliche richtete.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Neonazistische Aufkleber in Friedrichsfelde

    13.02.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An der Bushaltestelle Balatonstraße, im U-Bahnhof Friedrichsfelde und im U-Bahnhof Lichtenberg wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Jugendgruppe "Deutsche Jugend Voran" (DJV) entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Neonazistischer Zahlencode im Ostseeviertel

    13.02.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Prerower Platz wurde am Fahrplan der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt, der für "Anti-Antifaschistische Aktion" steht.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • NS-Verharmlosung in Lichterfelde

    13.02.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf der Drakestraße wurde ein Wahlplakat der Partei Bündnis 90/Die Grünen beschmiert. Dem darauf abgebildeten Politiker wurde ein Hitlerbart gemalt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Aussagen in U-Bahn

    13.02.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der U5 zwischen den Stationen Tierpark und Lichtenberg führten 2 junge Männer und eine junge Frau ein lautes Gespräch, in dem sie rassistische Aussagen trafen. Beispielsweise behaupteten sie "Ausländer würden nicht hierher gehören und man solle sie schlagen".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Propaganda in Marzahn

    13.02.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Hinter der Mühle Ecke Alt-Marzahn, vor dem Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf, fanden sich mehrere neonazistische Aufkleber. Zwei zeigten die Reichsfarben Schwarzweißrot, einer zeigte den rassistischen Slogan "White Power", ein weiterer zeigte einen Aufkleber in Schwarzrotgelb mit Flugzeug und mit dem Frakturschriftzug "Remigration".

    Quelle: Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistischer Aufkleber in Spindlersfeld

    13.02.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ecke Oberspreestr./ Flemmingstr. wurde ein rassistischer Aufkleber, der zur sog. "Remigration" aufrief, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistischer Schriftzug und extrem rechte Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt

    13.02.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Seelenbinder Str. wurde ein extrem rechter Aufkleber des neonazistischen Onlinehandels "Druck18" entdeckt und entfernt.

    An der Tramhaltestelle Bahnhofstr./ Seelenbinder Str. wurde der rassistische Schriftzug "Abschiebung schafft Wohnraum!" entdeckt.

    An der Tramhaltestelle Spindlersfelder Str. wurde ein extrem rechter Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistische und extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Nord

    13.02.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Spremberger Straße wurden auf einem Behälter für Hundebeutel zwei Aufkleber aus extrem rechten Onlineshops entdeckt und entfernt. Einer enthielt den geflüchtetenfeindlichen Slogan „Bitte flüchten Sie weiter", der andere richtete sich gegen Antifaschismus.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Verschwörungsideologische Kundgebung in Moabit

    13.02.2025 Bezirk: Mitte

    Auf der Moabiter Brücke kam es zu einer verschwörungsideologischen Kundgebung mit etwa 40 Teilnehmenden. Dabei wurden Verschwörungsmythen über die Corona-Pandemie und Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung verbreitet. Ein Redner sagte mit Bezug auf Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung, diese seien "perfide Verbrechen, die durchaus an 33 bis 45 erinnern".

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Anti-Schwarzer Rassismus bei einer Bundesbehörde

    12.02.2025 Bezirk: Mitte

    Eine Zeuge berichtete, dass ein Schichtleiter im Pförtnerdienst einer Bundesbehörde im Pausenraum unter Kolleg*innen einen anti-Schwarzen rassistischen Witz erzählt habe, mit der angeführten Bemerkung, dass dürfe man ja heute nicht mehr sagen. Daraufhin hätten fast alle anwesenden Kolleg*innen gelacht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Rosenthal

    12.02.2025 Bezirk: Pankow

    An der Tramhaltestelle Rosenthal Nord wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Fuck Antifa“ entdeckt. Damit werden Antifaschistinnen als politische Gegnerinnen der extremen Rechten adressiert.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen im Fennpfuhl

    12.02.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Im Weißenseer Weg Ecke Elli-Voigt-Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen "Autonomen Nationalisten Berlin" mit der Aufschrift "Linksfaschisten haben Namen und Adressen" gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • „Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf-Nord

    12.02.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Wurzener Straße wurde ein Sticker der extrem rechten Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt und überklebt. Dieser titelt „Den Volkstod stoppen“.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel

    12.02.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Pablo-Neruda-Str. wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber stammte von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" und rief zu Gewalt gegen Antifaschist*innen auf. Der andere Aufkleber stammte aus einem extrem rechten Onlinehandel und rief eine sog. "Deutsche Zone" aus.

    Quelle: BENN Allende-Viertel
  • Extrem rechte Aufkleber in der Köpenicker Altstadt

    12.02.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Altstadt Köpenick wurden insgesamt zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.

    In der Müggelheimer Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.

    An der Ecke Müggelheimer Str./ Dorotheenstr. wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Onlinehandel entdeckt und entfernt, der eine sog. "Deutsche Zone" ausrief.

    Quelle: BENN Allende-Viertel
  • Extrem rechte Aufkleber und Schriftzüge in Friedrichshagen

    12.02.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Flakenseestr. wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels entdeckt und entfernt.

    In Hirschgarten wurde auf einem Spielplatz ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber, der sich auf die Kampagne "Stolzmonat" bezog, entdeckt und entfernt.

    Auf einem Brückengeländer in Hirschgarten wurden die Schriftzüge "Scheiß Antifa!" und "Alles für Deutschland!" entdeckt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechter Aufkleber in Mahlsdorf

    12.02.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    An der Bushaltestelle Donizettistraße/Lemkestraße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Online-Versandhandel entdeckt und entfernt. Der Aufkleber richtet sich mit dem Spruch „Hier wurde antideutsche Propaganda überklebt“ gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Gedenkkundgebung an der Frankfurter Allee angegriffen

    12.02.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An der Frankfurter Allee Ecke Möllendorffstraße fand eine Kundgebung in Gedenken an den rassistischen Anschlag in Hanau statt. Ein Passant pöbelte die Teilnehmenden der Kundgebung zunächst an, schubste dann die Moderation und trat die Lautsprecherbox weg. Dabei rief er „Verpisst euch aus meinem Bezirk“. Anschließend zog er am Kabel des Mikrofons, die Moderation konnte es jedoch festhalten. Dabei drohte er den Demonstrant*innen Schläge an und schlug schließlich auch zu. Die Betroffenen konnten sich vor den Schlägen schützen und forderten den Mann zum Gehen auf, was er dann auch tat.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Hakenkreuze in Hellersdorf-Ost

    12.02.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Im Park hinter dem U-Bahnhof Cottbusser Platz wurden zwei geschmierte Hakenkreuze entdeckt und zum Teil überklebt. In der Nossener Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“, der sich mit dem Slogan „Kampf der Rotfront“ gegen politische Gegner*innen richtetet, entfernt.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Rassistische Aufkleber in Adlershof

    12.02.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Köllnischen Heide wurden zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer der Aufkleber forderte dazu auf, "weiße Kinder" zu zeugen.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistische Beleidigung am Bahnhof Zoo

    12.02.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am Nachmittag wurde eine junge Frau auf dem U-Bahnhof der U9 am Zoologischen Garten rassistisch beleidigt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0406 vom 13.02.25
  • Rassistische Beleidigung an Tempelhofer Grundschule

    12.02.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Zwischen Kindern einer dritten Klasse kam es am Nachmittag zu einer Rangelei auf dem Schulhof. Dabei beleidigte ein Junge seine Mitschülerin mit dem N-Wort. Der Vorfall wird sozialpädagogisch aufgearbeitet.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Rassistischer Angriff in der U1

    12.02.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 10:45 Uhr wurde eine 43-jährige Frau von einem Unbekannten in der U1 zwischen Hallesches Tor und Prinzenstraße unvermittelt mit dem Ellenbogen gegen den Bauch gestoßen und anschließend rassistisch beleidigt. Die Frau wehrte sich verbal und verließ die U-Bahn. Unterstützung von anderen Fahrgästen gab es nicht. Der Mann folgte ihr uns ließ erst von ihr ab, als Passant*innen sich einmischten. Der Mann konnte flüchten. Die gerufene Polizei nahm eine Anzeige aufgrund vorsätzlicher einfacher Körperverletzung auf. Der Bitte des Betroffenen das rassistische Motiv des Angriffs zur Kenntnis zu nehmen, folgte die Polizei nicht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung, Polizei Berlin Nr. 0405
  • Rassistischer Aufkleber im Ostseeviertel

    12.02.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Ribnitzer/Zingster Str. wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem extrem rechten Onlineversand entdeckt und entfernt. Auf diesem war eine blonde Frau mit einer Reichsfahne abgebildet und der Slogan "Nix Yallah, Yallah! Hier wird Deutsch gesprochen!" in Frakturschrift.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rechter Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt

    12.02.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am S-Bahnhof Köpenick wurde ein Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
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