Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
25.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfEin Mann am Bahnhof Springpfuhl schrie mehrfach das N-Wort im Kontext sexualisierter gewaltvoller Rufe.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
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Anti-Schwarz rassistische Sprüherei in Hellersdorf-Nord
25.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Kastanienallee war mit roter Farbe das N-Wort gesprüht worden und provisorisch mit einer Plastiktüte überklebt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
25.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn zwei Mülleimern am Paul-Lincke-Ufer wurden antisemitische Schmierereien entdeckt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Neukölln
25.06.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Sonnenallee wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Schöneberg
25.06.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische und terrorverherrlichende Parolen auf einer Kundgebung am Wittenbergplatz
25.06.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf einer Kundgebung am Wittenbergplatz wurden u.a. antisemitische und terrorverherrlichende Parolen gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistische strukturelle Benachteiligung in Neukölln
25.06.2025 Bezirk: NeuköllnIn Neukölln ereignete sich eine antiziganistsiche strukturelle Benachteiligung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Aufkleber der "Patriotischen Aktion" in Alt-Hohenschönhausen
25.06.2025 Bezirk: LichtenbergAm Mühlengrund in Hohenschönhausen wurde ein Aufkleber der extrem rechten "Patriotischen Aktion" gemeldet und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Aufkleber des „III. Weg“ in Weißensee
25.06.2025 Bezirk: PankowIn der Berliner Allee wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei „Der III. Weg“ mit der Aufschrift: „Deutscher Standard“ entdeckt und entfernt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Alt-Hohenschönhausen
25.06.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Straße 142 in Alt-Hohenschönhausen wurde ein "FCK Antifa"-Aufkleber gefunden und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Behindertenfeindliche Benachteiligung im Arbeitsverhältnis
25.06.2025 Bezirk: BerlinweitEine Person erlebte aufgrund von Behindertenfeindlichkeit Diskriminierung im Arbeitsverhältnis. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Behindertenfeindliche Benachteiligung in Berlin
25.06.2025 Bezirk: BerlinweitEin Jugendlicher erfährt aufgrund von Behindertenfeindlichkeit strukturelle Benachteiligung. Zum Schutz des Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Behindertenfeindliche Benachteiligung in Charlottenburg
25.06.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfZu einer Informationsveranstaltung für Anwohnende durch das Bezirksamts wurde kein barrierefreier Zugang für rollstuhlfahrende Menschen bereitgestellt. Auch auf die Beschwerde von Anwohnenden hin hat sich das Bezirksamt nicht um einen alternativen Veranstaltungsort für die Veranstaltung bemüht und damit eine behindertenfeindliche Zugangsbarriere bewusst aufrecht erhalten.
Quelle: Beauftragte für Menschen mit Behinderung CW -
„Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf-Ost
25.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Waldheimer Straße wurden vier extrem rechte Aufkleber entfernt, sie stammten u.a. von „Der III. Weg“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
„Der III. Weg“-Aufkleber in Kaulsdorf
25.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Heinrich-Grüber-Straße wurden zwei Aufkleber von „Der III. Weg“ entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Etrem rechter Aufkleber in Hellersdorf-Süd
25.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Hellersdorfer Straße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Freiheit für […]“ entdeckt und großteils entfernt. Gemeint ist hier ein Mann, der in Österreich wegen nationalsozialistischer Aussagen verurteilt wurde. Auch in Deutschland solidarisieren sich extrem rechte Gruppen und Einzelpersonen, wie „Der III. Weg", mit dem Mann.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber am Tegeler See
25.06.2025 Bezirk: ReinickendorfAm Tegeler See wurden mehrere extrem rechte Aufkleber, die sich gegen Antifaschismus richteten, gesehen und entfernt. Auf einem der Aufkleber war unter der Aufschrift "FCK ANTIFA" sehr klein das Zitat eines italienischen Sozialisten zu lesen: "Wenn der Faschismus wiederkehrt, wir er nicht sagen ,Ich bin der Faschismus'. Nein, er wird sagen: ,Ich bin der Antifaschismus.'" Dieser Spruch wird in der extrem Rechten zunehmend verwendet, um antifaschistischen Aktivismus als autoritär und gefährlich darzustellen.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extrem rechte Propaganda in Lichtenberg-Mitte
25.06.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Eitelstraße im Weitlingkiez wurde eine gegen Linke gerichtete Schmiererei auf einem Verkehrsschild gemeldet. Der Slogan "Zecken bxn" ruft zur Gewalt gegen politische Gegner*innen aus dem linken Spektrum auf und ist im Neonazimilieu weit verbreitet.
Am U- und S-Bahnhof Lichtenberg wurden mehrere migrationsfeindliche Aufkleber aus einem extrem rechten Online-Versand entdeckt und entfernt.
In der Hauptstraße Ecke Emma-Ihrer-Straße wurde an einer Ampel die Zahlenkombination „1161“ entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Schriftzüge in Adlershof
25.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Gelände der Humboldt-Universität vor dem Studentischen Begegnungszentrum "MoPs" ("SBZ Motorenprüfstand") in der Newtonstraße wurden der Schriftzug "Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen!" und zwei Hakenkreuze, "Ausländer raus" und "Fick Antifa" entdeckt und der Universitätsleitung gemeldet.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Hakenkreuz im Aufzug eines Wohnhauses im Fennpfuhl
25.06.2025 Bezirk: LichtenbergIn einem Wohnhaus im Fennpfuhl wurde in die Innentür des Aufzugs ein Hakenkreuz gekratzt.
Quelle: Meldemaske Berliner Register -
LGBTIQ*feindliche Bedrohung in Pankow-Zentrum
25.06.2025 Bezirk: PankowIn Pankow-Zentrum ereignete sich eine LGBTIQ*feindliche Bedrohung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: L-Support -
Neonazistische Propaganda in Alt-Hohenschönhausen
25.06.2025 Bezirk: LichtenbergMehrere extrem rechte Sticker wurden an Straßenschildern in der Wartenberger Straße entdeckt und überklebt. Darunter fanden sich Motive gegen Die Grünen, als politische Gegner*innen der extremen Rechten. Diese sind jeweils mit einer schwarz-weiß-roten Reichsfahne kombiniert.
An der Haltestelle Simon Bolivar Straße wurde zudem ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit der Aufschrift "Homopropaganda stoppen!" gefunden.
Quelle: Lichtenberger Register -
Neonazistischer Zahlencode und rassistische Aufkleber in Köpenick-Nord
25.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Mahlsdorfer Str. / Hoernlestr. wurde an einem Stromkasten der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
An der Ecke Schmausstr. / Uhlenhorster Str. wurden zwei rassistische Aufkleber mit der Aufschrift "White Lives matter" entdeckt und entfernt. 'White Lives Matter' (Weiße Leben zählen) ist eine Gegenkampagne der extremen Rechten zur antirassistischen Bewegung 'Black Lives Matter' (Schwarze Leben zählen), die nach dem rassistischen Mord an George Floyd auch in Deutschland zu vielen Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt führte. Mit dem Slogan 'White Lives Matter' sollen die rassistischen Morde an PoC (People of Color) relativiert und verhöhnt werden.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Äußerungen von Kindern auf einem Spielplatz
25.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einem Spielplatz in Friedrichshain schrie ein dreijähriger Junge in altersgerechter Weise, während seine Mutter auf Russisch ein Telefonat führte. Daraufhin reagierten zwei etwa fünfjährige Kinder in unmittelbarer Nähe, worauf ein Junge zum anderen mehrmals in dieser und ähnlicher Weise äußerte: "Vielleicht gefällt es ihm in Deutschland nicht und er sollte sich, wenn es ihm in Deutschland nicht gefällt, ein anderes Land suchen". Der Vorfall ereignete sich gegen 16:30 Uhr.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistische Propaganda in Dahlem
25.06.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn der Rost- und Silberlaube an der Freien Universität (FU Berlin) wurde ein Zettel gefunden, auf dem gedruckt stand: "Grenze dicht. Remigration jetzt." Hinter dem Begriff "Remigration" steht ein rassistisches Konzept der extremen Rechten, das die Abschiebung von Geflüchteten sowie Eingewanderten und ihrer Nachkommen fordert. Der Zettel wurde entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung über sozialen Messenger -
Rassistische Propaganda in Wedding
25.06.2025 Bezirk: MitteIm S-Bahnhof Wedding wurden mehrere rassistische Aufkleber, die zu "Remigration" aufriefen, entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Schmierereien und Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Alt-Lichtenberg
25.06.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Gotlinde- und der Atzpodienstraße wurden die Zahlencodes "1161" an einem Verkehrsschild- und einem Postkasten gemeldet und entfernt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion". Zudem wurde jeweils ein Aufkleber mit dem Motiv "FCK Antifa" und einer mit dem Motiv "Heimatliebe ist kein Verbrechen" gemeldet.
In der Gotlindestraße wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration rettet Leben!" gemeldet und entfernt. Der Aufkleber wird über ein Instagram-Profil aus dem extrem rechten Spektrum betrieben.
Quelle: Lichtenberger Register -
Sticker gegen politische Gegner*innen in Gropiusstadt
25.06.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Parkanlage zwischen den Bahnhöfen Johannisthaler Chaussee und Lipschitzallee in Gropiusstadt wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen antifaschistisch Engagierte richtete.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Anti-Schwarz rassistische Diskriminierung an einer Schule in Pankow
24.06.2025 Bezirk: PankowIn einer Schule im Bezirk Pankow kam es zu einem Vorfall von anti-Schwarzer rassistischer Diskriminierung.
Quelle: NARUD e.V. -
Antisemitische Pöbelei am NS-Dokuzentrum in Niederschöneweide
24.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Vormittag pöbelte ein bekannter Neonazi am NS-Dokumentationszentrum in der Britzer Straße. Dabei rief er u.a. "Scheiß Zionisten!" sowie darüber hinaus weiteres Unverständliches.
Quelle: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit -
Antisemitische Propaganda in Berlin
24.06.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
24.06.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
24.06.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Charlottenburg
24.06.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfNahe des Bahnhofs Zoologischer Garten wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Neukölln
24.06.2025 Bezirk: NeuköllnIm Eingangsbereich eines Wohnhauses wurde ein Bild gemalt, dass einen Galgen zeigte, an dem ein Davidstern hing.
Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistische Beleidigung während einer Veranstaltung
24.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin Politiker nahm an einem Panel zum Thema "Antiziganismus im Bildungssystem" und behandelt Expert*innen aus verschiedenen Sinti*zze und Rom*nja Communities abwertend. Sie kritisieren das deutsche Bildungssystem und er behauptete, sie hätten das System einfach nicht verstanden.
Solche Aussagen relativieren bzw. leugnen Antiziganismus allgemein und es zeigt eine ablehnende Haltung gegenüber den Expert*innen.Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Behindertenfeindliche Diskriminierung in Mitte
24.06.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall von behindertenfeindlicher Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Behindertenfeindlicher Vorfall in Schöneberg
24.06.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEine behinderte Person wurde die Begleitung durch eine Assistenz verwehrt.
Quelle: Antidiskiminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung -
Extrem rechte Aufkleber in der Köpenicker Altstadt
24.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Müggelheimer Str./ Wendenschloßstr. wurden an einem Straßenschild drei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber richtete sich gegen Antifaschist*innen, ein Aufkleber war rassistisch motiviert und richtete sich gegen geflüchtete Menschen und der dritte Aufkleber enthielt die Aufschrift "HKNKRZ" (Hakenkreuz).
Quelle: BENN Allende-Viertel -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Ost
24.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf einer Bank auf dem Kastanienboulevard wurde eine „1161"-Schmiererei entdeckt, sowie zwei rassistische „White Lives Matter“ Aufkleber entfernt. Im Auerbacher Ring wurde ein NS-verharmlosender Sticker in Reichsfarben entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Hakenkreuz in Adlershof
24.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Radickestr. wurde auf einem Briefkasten ein Hakenkreuz entdeckt. Es war in den Schriftzug "Fck Gaza" integriert und ersetzte das "z".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Homofeindlicher Angriff in Moabit
24.06.2025 Bezirk: MitteAm S-Bahnhof Westhafen beleidigte ein Mann einen anderen Mann homofeindlich und griff ihn dann an. Dem Betroffenen wurde ins Gesicht geschlagen und er wurde getreten. Dabei erlitt er blutige Verletzungen an der Nase. Der betrunkene Täter wurde am Bahnhof Jungfernheide festgenommen.
Quelle: Bundespolizeidirektion Berlin vom 25.06.2025, Tagesspiegel vom 25.06.2025 -
LGBTIQ*-feindlicher Brandanschlag in Gesundbrunnen
24.06.2025 Bezirk: MitteIn Gesundbrunnen wurde am frühen Morgen ein Regenbogen-Türvorleger vor einer WG-Wohnungstür angezündet.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Neonazistische Propaganda in Lichtenberg-Nord
24.06.2025 Bezirk: LichtenbergAuf einem Verkehrsschild in der Oderbruchstraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten und LGBTIQ+-feindlichen "Stolzmonat"-Kampagne gefunden und entfernt. Zudem wurde ebenfalls in der Oderbruchstraße ein rassistischer Aufkleber mit dem Motiv "Remigration jetzt!" gemeldet.
An der Tramhaltestelle Möllendorfstraße Ecke Storkower Straße wurde ein "1161"-Schriftzug auf einem Mülleimer gemeldet. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
In der Gotlindestraße wurde zudem ein Aufkleber der Neonazikleinstpartei "Der "III. Weg" mit der migrationsfeindlichen Aufschrift "Ausländergewalt beenden - Massenabschiebungen starten" gemeldet und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
NS-verharmlosendes Schild in Neukölln
24.06.2025 Bezirk: NeuköllnAm Eingang zu einem Garten zwischen der Widderstraße und der Steinbockstraße wurde ein Schild mit der Aufschrift "Deutsche Reichsgrenze" und einem Reichsadler entdeckt.
Quelle: Register Neukölln -
NS-verherrlichende Hakenkreuz-Schmiererei in Neu-Hohenschönhausen
24.06.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Unterführung Malchower Chaussee Ecke Darßer Straße wurde auf einem Anhänger mit Werbeplakat ein in schwarzer Farbe gesprühtes Hakenkreuz und der Schriftzug "Hail Hitla" (sic!) entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Propaganda und Sachbeschädigung am Registerbüro
24.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm Info-Aushang des Registerbüros wurde ein dort befindlicher Sticker mit einem Davidstern und der Aufschrift "Wir schützen jüdisches Leben!" unkenntlich gemacht und mit "FCK IOF" (für "Fuck Israeli Occupation Forces", eine Fremdbezeichnung der israelischen Armee, wobei hier Jüdinnen*Juden kollektiv für Handlungen des Staates Israel verantwortlich gemacht wurden) beschmiert. Ein angebrachter Sticker "Gegen Nazis mit einer Faust, die ein Hakenkreuz zerstört" wurde bis zur Unkenntlichkeit zerkratzt. Ein Queer-Space-Sticker in den Farben der Pridefahne und der Aufschrift "Offen für alle" wurde versucht zu entfernen. Als dies scheinbar nicht gelang, wurde er mit einem Sticker auf dem ein Anus abgebildet war, überklebt.
Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg -
Queerfeindliche Beleidigung in Neukölln
24.06.2025 Bezirk: NeuköllnIn Neukölln ereignete sich ein queerfeindlicher Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: L-Support -
Rassistische Aufkleber in Waidmannslust
24.06.2025 Bezirk: ReinickendorfIn der Titiseestraße in der Rollberge-Siedlung in Waidmannslust wurden vier rassistische bzw. extrem rechte Aufkleber bemerkt und teilweise entfernt. Sie waren an einem Zigarettenautomaten angebracht worden. Die Aufkleber richteten sich pauschal gegen Migrant*innen. In der Kombination von Bild und Text wurde auf einem Aufkleber die rassistische Vorstellung aufgerufen, Migrant*innen würden die vermeintliche Reinheit des deutschen Volkes bedrohen. Ein anderer Aufkleber eines extrem rechten Onlineversands bewarb Abschiebungen als Präventionsmaßnahme gegen Straftaten. Andere Aufkleber machten Werbung für die "Jungen Nationalisten" oder verbreiteten geschichtsrevisionistische und nationalistische Inhalte.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Rassistischer Angriff in Marzahn
24.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn einer Geflüchtetenunterkunft werden eine Frau mit Behinderung, die einen Hidschab trägt, und ihr Kind von einem Nachbarn aufgrund von antimuslimischem Rassismus beleidigt und massiv bedroht.
Quelle: ReachOut Berlin