Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
29.06.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Propaganda in Berlin
29.06.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sachbeschädigung in Treptow-Köpenick
29.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Person wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht und das Datum anonymisiert.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische und terrorverherrlichende Parolen auf einer Versammlung
29.06.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf einer Versammlung, die vom Platz der Luftbrücke zum Tempelhofer Hafen zog, wurden u.a. antisemitische und terrorverherrlichende Parolen gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
29.06.2025 Bezirk: MitteAuf einer Kundgebung im Ortsteil Mitte wurden u.a. mehrere antisemitische Parolen gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber des "III. Weg" in Adlershof
29.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Adlershof wurde ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel
29.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Bushaltestelle Krankenhaus Köpenick / Südseite und in der Erwin-Bock-Str. wurden insgesamt vier extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie richteten sich gegen Antifaschist*innen, enthielten die Reichsfarben und warben für einen extrem rechten Onlinehandel.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Ost
29.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Auerbacher Ring und dem Kastanienboulevard wurden mehrere Sticker mit rassistischen und LGBTIQ*-feindlichen Inhalten entdeckt und teilweise entfernt. In der Glauchauer Straße wurde ein Aufkleber von „Der III. Weg“ entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Mahlsdorf
29.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Bachstraße wurden mindestens sieben extrem rechte Aufkleber entdeckt. Diese enthielten die gegen politische Gegner*innen gerichteten Slogans wie „Good Night Left Side“ und „Antifa-freie Zone", sowie den rassistischen Slogan „White Lives Matter“. Sie wurden großteils unkenntlich gemacht oder entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Marzahn-Nord
29.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle Am Gehrensee wurden drei Aufkleber von „Der III. Weg“ entfernt. Sie enthielten die Slogans „Deutsche Jugend Voran“ und „Ausländer Raus“. An der Tramhaltestelle Barnimplatz klebte ein Aufkleber mit dem revisionistischen Slogan „Befreie dich vom Schuldkult“. Am S-Bahnhof Ahrensfelde klebten mehrere Aufkleber von „Der III. Weg", mit dem rassistischen Slogan „Deutschland den Deutschen“ sowie dem gegen politische Gegner*innen gerichteten „Kampf der Rotfront“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber und neonazistische Zahlencodes in Friedrichshagen
29.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Werlseestr. / Rahndorfer Str, Ecke Möllenseestr. / Flakenseestr., in der Peetzseestr. und der Karl-Frank-Str. wurden insgesamt acht extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die meisten richteten sich gegen Antifaschist*innen, ein großer Teil der Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18", ein Aufkleber richtete sich gegen gendersensible Sprache.
Auf dem Geländer der Brücke über die Erpe im Grillenweg wurde zweimal der neonazistische Zahlencode "1161" und der Schriftzug "Hate Antifa" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Propaganda in Wedding
29.06.2025 Bezirk: MitteIm U-Bahnhof Leopoldplatz und in seiner Umgebung wurden mehrere Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und anti-muslimischen Rassismus.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Sticker in Pankow
29.06.2025 Bezirk: PankowIn der Ossietzkystraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Jugendgruppe "Deutsche Jugend Voran" (DJV) mit der Aufschrift "Alles fürs Vaterland!" entdeckt und entfernt. Darauf war eine vermummte Person mit einem Reichsadler auf dem T-Shirt und einem Schlagstock in der Hand abgebildet.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Hakenkreuz und Aufkleber in Hellersdorf-Nord
29.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Cottbusser Straße und am Cottbusser Platz wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei, sowie zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und unkenntlich gemacht.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
NS-verherrlichende Aufkleber und Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Neu-Hohenschönhausen
29.06.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Tramhaltestelle Rüdickenstraße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber gemeldet, einige davon vom Versandhändler "Druck88". Auf einem Motiv stand die Parole "Ich wurde als Deutscher geboren und schulde der Welt einen Scheiß", im Hintergrund eine schwarz-weiß-rote Reichsflagge.
Am selben Ort wurde ein Aufklebermotiv mit der Aufschrift "Enkel gegen Links" gemeldet. Dieses Motiv soll den politischen Gegner diffamieren, indem die zivilgesellschaftliche Organisation "Omas gegen Rechts" persifliert wird.
Quelle: Lichtenberger Register -
NS-verherrlichende Schmierereien in Heiligensee
29.06.2025 Bezirk: ReinickendorfIm Elchdamm und im Wesselburer Weg in Heiligensee wurden morgens NS-verharmlosende Schmierereien bemerkt. Insgesamt wurden an 18 Autos, teils unleserliche, Graffitis bemerkt. Auf vier der Fahrzeuge hatten Unbekannte verfassungswidrige Inhalte hinterlassen, darunter den Schriftzug NSDAP sowie Hakenkreuze. Ein Zeuge rief die Polizei. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts ermittelt.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 2756 vom 30.06.2025 -
Rassistischer Angriff in Friedenau
29.06.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAn der Kreuzung Grazer Damm / Prellerweg wurde eine Frau von zwei Jugendlichen auf einem E-Scooter rassistisch beleidigt. Die beiden Jugendlichen versuchten auch sie zu bespucken und traten ihr von dem E-Scooter aus gegen den Oberschenkel. Als die beiden Jugendlichen an den Vorfallsort zurückkehrten, war auch die Polizei schon eingetroffen. Sie entschuldigten sich bei der Betroffenen, die aber trotzdem Anzeige stellte.
Quelle: Polizeimeldung von 30.06.2025 -
Schmiererei gegen Antifaschist*innen in Alt-Lichtenberg
29.06.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Nähe eines Fitnesszentrums in der Siegfriedstraße wurden zwei Schmierereien der "EHL" (="Einheit Lichtenberg") in Kombination mit der Zahlenkombination "1161" an Außentüren des Gebäudes gemeldet. Auch "zkn bxn" (="Zecken Boxen") wurde an die Wand geschmiert. Mit "Zecken" bezeichnet die Neonaziszene politisch links stehende Gegner*innen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Transfeindliche Aufkleber in Neukölln
29.06.2025 Bezirk: NeuköllnIn einer Kneipe in Neukölln liegen Aufkleber mit transfeindlichem Inhalt aus. Die Bitte einer Person, die Sticker zu entfernen, wurde vom Barpersonal abgelehnt.
Quelle: Register Neukölln -
Anti-Antifa-Propaganda in Friedrichsfelde
28.06.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Rummelsburger Straße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "FCK ANTIFA" entdeckt. Auf dem Sticker war außerdem sehr klein das Zitat des italienischen Sozialisten Ignazio Silone zu lesen: "Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: 'Ich bin der Faschismus.' Nein, er wird sagen: 'Ich bin der Antifaschismus.'" Silone floh vor dem italienischen Faschismus ins Exil und hatte auch eben jenen Faschismus vor Augen als er diese Warnung aussprach.
Zudem wurde an der Haltestelle Rummelsburger Straße der Zahlencode "1161" auf Gehwegplatten gesprüht. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
Quelle: Lichtenberger Register -
Antiasiatisch- und antimuslimisch-rassistische Beleidigung in Pankow
28.06.2025 Bezirk: PankowEin Mann wurde am Arbeitsplatz von einem Kollegen antiasiatisch- und antimuslimisch-rassistisch beleidigt.
Quelle: NARUD e.V. -
Antimuslimischer Rassismus beim Einkaufen in Mitte
28.06.2025 Bezirk: MitteBeim Einkaufen in einem Geschäft im Ortsteil Mitte wurden zwei Frauen, von denen eine ein Kopftuch trug von Mitarbeiter*innen nicht bedient.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Anti-Schwarze rassistische Beleidigungen im Wohnumfeld in Mitte
28.06.2025 Bezirk: MitteEine Schwarze Familie wurde im Bezirk Mitte von Nachbar*innen mehrfach beleidigt. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Pöbelei in Schöneberg
28.06.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEin unbekannter Mann sprach auf der Straße einen jüdischen Israeli an, der sich mit einer Freundin auf Englisch unterhielt, und sagte in diesem Zuge, dass er hoffe, dass Hitler bald wiederkommen werde.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische und terrorverherrlichende Parolen auf einer Versammlung
28.06.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf einer Versammlung, die vom Platz der Luftbrücke zum Oranienplatz zog, wurden u.a. antisemitische und terrorverherrlichende Parolen gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
„Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf-Süd
28.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Hellersdorfer Straße Ecke Neue Grottkauer Straße wurde an einer Ampel ein Aufkleber von „Der III. Weg“ mit dem LGBTIQ*-feindlichen Motiv „Deutsch bleiben statt Mainstream“ in Regenbogenfarben gesehen.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
„Der III. Weg“-Aufkleber in Pankow
28.06.2025 Bezirk: PankowIm Eschengraben wurden drei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ gefunden.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechte Aufkleber in Weißensee
28.06.2025 Bezirk: PankowIn der Rennbahnstraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Jugendgruppe "DJV" (Deutsche Jugend Voran) entdeckt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Gewaltaufrufe gegen Antifaschist*innen in Wendenschloß
28.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Wendenschloßstr., in der Nähe der Straße Zur Nachtheide, wurden vier Aufkleber mit der Aufschrift "ZCKN KLTSCHN" (Zecken klatschen) entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Hakenkreuz in Rahnsdorf
28.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem S-Bahnhof Rahnsdorf wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Hitlergruß und "Heil Hitler" in Spindlersfeld
28.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Spielplatz zwischen Ottomar-Geschke-Str. und Färberstr. sagten drei Kinder laut "Heil Hitler" und übten den Hitlergruß.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Homofeindlicher Angriff am Nollendorfplatz
28.06.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAm Nollendorfplatz wurde ein schwuler Mann an einer Ampel aus einem neben ihm parkenden Auto gezielt angespuckt. Der Autofahrer fuhr anschließend fort.
Quelle: Maneo 02.07.2025 -
Infostand mit rassistischen Inhalten in Frohnau
28.06.2025 Bezirk: ReinickendorfDie "AfD" Reinickendorf führte in der Nähe des S-Bahnhofs Frohnau einen Infostand durch. Dort wurde die Frühjahresausgabe der "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" verteilt. Die Inhalte der Ausgabe werden wie folgt bewertet: Darin werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. Dabei werden Migrant*innen verantwortlich gemacht für eine gestiegene Anzahl an sexualisierter Gewalt und sogenannte "Gruppenvergewaltigungen".
Quelle: Register Reinickendorf -
LGBTIQ*-feindliche Aufkleber in der U7 in Wilmersdorf
28.06.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn der Station "Konstanzer Straße" wurden in der U7 vier LGBTIQ*-feindliche Sticker entdeckt und entfernt. Auf diesen befanden sich die Slogans: "Es gibt nur zwei Geschlechter" und "Deutsche Farben und Werte statt bunter Ideologie".
Quelle: Register CW via Signal -
LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Steglitz-Zehlendorf
28.06.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIm Bezirk Steglitz-Zehlendorf ereignet sich ein Angriff aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation. Zum Schutz der betroffenen Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: ReachOut -
Queerfeindliche und rassistische Demonstration in Hellersdorf
28.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfDie neonazistische Gruppe "Deutsche Patrioten voran" marschierte in Hellersdorf auf, vom U-Bahnhof Kienberg zum U-Bahnhof Hellersdorf. Das Motto kombinierte Queerfeindlichkeit und Rassismus. Die 34 Neonazis mussten auf dem Bürgersteig laufen. Sie wurden von einem neonazistischen Medienaktivisten begleitet. Von ihnen selbst gingen Bedrohungen gegen Pressefotograf*innen aus. Gegen die neonazistische Demonstration gab es entschiedenen Gegenprotest.
Quelle: Koordinierung Berliner Register -
Rassistische Parolen in Baumschulenweg
28.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Nachmittag riefen zwei junge Männer aus einer Gruppe von ca. 20 Personen heraus am S-Bahnhof Baumschulenweg vom Bahnsteig aus die Treppe runter die Parole "Deutschland den Deutschen, Ausländer raus".
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistische Pöbeleien in Pankow
28.06.2025 Bezirk: PankowEine Schwarze Person erlebte über einen längeren Zeitraum Alltagsrassismus und Mobbing durch weiße Nachbar*innen in Pankow. Die anhaltenden diskriminierenden Erfahrungen führten schließlich dazu, dass die betroffene Person aus ihrer Wohnung auszog.
Quelle: EOTO / Each One Monitoring -
Rassistischer Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
28.06.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Tramhaltestelle Prendener Straße wurde ein Aufkleber mit dem rassistischen Spruch "Abschieben schafft Wohnraum" aus dem Sortiment eines neonazistischen Versandes entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rechte Aufkleber in Johannisthal
28.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickVor einer Kneipe im Sterndamm wurden zwei rechte Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Reichsbürgerkundgebung am Brandenburger Tor
28.06.2025 Bezirk: MitteAuf dem Pariser Platz hielt ein Reichsbürger eine Mahnwache ab. Dabei zeigte er Reichsfahnen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Sachbeschädigung und LGBTIQ-feindliche Beleidigungen in Prenzlauer Berg
28.06.2025 Bezirk: PankowEine Gruppe von acht Personen näherte sich einer LGBTIQ*-Bar in der Eberswalder Straße. Anschließend entfernte ein junger Mann aus der Gruppe die am Bar angebrachte Regenbogenfahne und warf sie in einen Mülleimer.
Außerdem soll sich ein weiterer junger Mann aus der Gruppe mit einem Baseballschläger in der Hand auf die Bar zubewegt haben, floh jedoch beim Eintreffen der Polizei.
Auch nach dem Eintreffen der Polizei beleidigte ein junger Mann den Barbesitzer mit LGBTIQ*-feindlichen Äußerungen.Quelle: www.queer.de -
Strukturelle Benachteiligung in der Behörde
28.06.2025 Bezirk: SpandauIm Bezirk Spandau wurde eine Schwarze Person in einer Behörde wiederholt strukturell benachteiligt. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: NARUD e.V. -
Verschwörungsideologische Demonstration durch Mitte
28.06.2025 Bezirk: MitteAusgehend vom Alexanderplatz zog eine verschwörungsideologische Demonstration mit etwa 100 Teilnehmenden durch Mitte. Neben Verschwörungsideolog*innen beteiligten sich auch Reichsbürger*innen an der Demonstration. Mindestens eine Person trug eine Reichsfahne an der Kleidung. Ein Teilnehmer zeigte die Flagge des Königreichs Sachsen, die bei den extrem rechten "Freie Sachsen" beliebt ist. Die Demonstration richtete sich gegen die Weltgesundheitsorganisation WHO und es wurde Verschwörungsmythen über Impfungen und die Corona-Pandemie verbreitet. So war in Reden und auf Schildern von einer "Plandemie" die Rede. Eine Rednerin forderte Reformen, die "den Ausverkauf unserer Rechte an Konzern-Globalisten" beenden. Auf einem Lautsprecherwagen war ein Banner angebracht, dass ein Nein zum "weltweiten Pandemie-Diktat der Welt Herrschafts Organisation WHO" forderte.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Weiterer homofeindlicher Angriff im Nollendorfkiez
28.06.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergDer Besitzer des Schwulen-Cafés „Romeo & Romeo“ im Schöneberger Nollendorfkiez wurde vor seinem Geschäft beleidigt und körperlich angegriffen. Er kam nach dem Angriff mit einer Platzwunde in ein Krankenhaus.
Quelle: Tagesspiegel 29.06.2025, Polizei Berlin Nr. 1749 29.06.2025 -
Antisemitische Propaganda in Berlin
27.06.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
27.06.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber des "III. Weg" in einer Schule in Alt-Hohenschönhausen
27.06.2025 Bezirk: LichtenbergIn Räumlichkeiten einer Schule in Alt-Hohenschönhausen wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit dem Motiv "Antifabanden zerschlagen" entdeckt.
An der Tramhaltestelle in der Judith-Auer-Straße wurde ein weißer Schriftzug "1161" entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
Quelle: Lichtenberger Register -
„Der III. Weg“-Aufkleber in Marzahn-Nord
27.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Ahrensfelde wurde ein Aufkleber von „Der III. Weg“, der sich gegen politische Gegner*innen richtet, entfernt. In der Märkischen Allee wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber von „Der III. Weg“ gefunden.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel
27.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Müggelschlößchenweg auf Höhe des Krankenhauses wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber richtete sich gegen Antifaschist*innen, der andere hatte die Aufschrift "Deutsche Jugend voran!" und es war eine Person mit einer schwarz-rot-goldenen Hasskappe abgebildet.
Quelle: BENN Allende-Viertel