Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
31.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Veranstaltung in Tempelhof-Schöneberg
31.05.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf einer Versammlung im Rahmen des Schul- und Unistreiktags wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Diskriminierende Inhalte im Wahlkampf in Marzahn-Hellersdorf
31.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn Marzahn-Hellersdorf wurden im Rahmen des EU-Wahlkampfs extrem rechte und rassistische Inhalte verbreitet. Die Partei "Die Heimat" (ehemals NPD) hängte unter anderem zwischen der Heerstraße und Köpenicker Straße in Biesdorf, in der Märkischen Allee und in der Umgabung des Einkaufszentrums "Eastgate" in Marzahn-Mitte, rund um den U-Bahnhof Hönow in Hellersdorf-Nord und in der Rudolf-Leonhard-Straße in Marzahn-Mitte Plakate auf. Abgebildet war u.a. ein Flugzeug und der Slogan "Remigration Jetzt!". Hinter dem Begriff "Remigration" der extremen Rechten steht die Absicht der Abschiebung von Geflüchteten sowie Eingewanderten und ihrer Nachkommen in vermeintliche Herkunftsländer.
Quelle: Augenzeug*in -
Diskriminierende Inhalte im Wahlkampf in Treptow-Köpenick
31.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn Köpenick wurden im Rahmen des EU-Wahlkampfs extrem rechte und rassistische Inhalte verbreitet. Die Partei "Die Heimat" (ehemals NPD) hängte unter anderem in der Seelenbinder Str. und Salvador-Allende-Straße Plakate auf. Diese enthielten die Aufschriften "Remigration jetzt", "Raus aus der Nato", "Kein Bock auf Grüne" und "Meinungsfreiheit".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Eierwurf gegen LGBTIQ*-Flagge an sozialer Einrichtung
31.05.2024 Bezirk: LichtenbergEine ausgehängte Regenbogenflagge eines Beratungsprojekts für LGBTIQ* in der Geusenstraße wurde das zweite Mal mit Eiern beworfen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Erneut LGBTIQ*-feindliche Aufkleber vom "III. Weg" in Marzahn
31.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Rudolf-Leonhard-Straße wurden erneut zwei LGBTIQ*-feindliche Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Bereits zwei Stunden zuvor wurden zwei Aufkleber vom "III. Weg" an der gleichen Stelle entdeckt und entfernt. Kurz darauf wurden Aufkleber mit dem gleichen Motiv erneut in der Umgebung angebracht.
Quelle: Augenzeug*in -
Erneut rassistischer Aufkleber am S-Bhf. Biesdorf
31.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einer digitalen Anzeigetafel am S-Bahnhof Biesdorf wurde erneut ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Refugees not welcome" entdeckt und entfernt. Bereits wenige Tage vorher wurde ein Aufkleber mit gleichem Motiv an gleicher Stelle entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Wannsee
31.05.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAm Bahnhof Wannsee wurden mehrere Sticker der Gruppe "Studenten stehen auf" entdeckt und entfernt. In der Gruppe agieren extrem rechte Personen und in Texten der Gruppe wird die Zeit des Nationalsozialismus und der Shoa relativiert.
Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/ -
Extrem rechter Aufkleber in Friedrichshagen
31.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Josef-Nawrocki-Str. wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
"III. Weg"-Aufkleber und Schmiererei gegen Politische Gegner*innen
31.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Stendaler Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Nahe des U-Bahnhofes Hönow wurde eine Schmiererei mit dem Wortlaut "Zecken jagen" an einem Schild entdeckt. Von der extremen Rechten werden Linke und Punks als politische Gegner*innen abwertend als "Zecken" bezeichnet.
Quelle: Augenzeug*innen -
Islamfeindliche und rassistische Beiträge in den Sozialen Medien
31.05.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIm Mai postete der Bezirksverband der AfD Steglitz-Zehlendorf mehrere Beiträge in den Sozialen Medien, die als rassistisch oder muslimfeindlich angesehen werden können. Darin wird Migration vorrangig als Bedrohung dargestellt und behauptet, dies würde zu „Parallelgesellschaften“ führen. Die Warnung vor dem Islam und die Frage, „wohin Deutsche flüchten sollen, wenn der Islam übernimmt“, stellt Muslim*innen pauschal als Gefahr für die Gesellschaft dar. Dies fördert die Stigmatisierung und Ausgrenzung von Muslim*innen.
Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf -
LGBTIQ*-feindliche "III. Weg"-Aufkleber und Aufkleber gegen Kommunist*innen
31.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Rudolf-Leonhard-Straße wurden zwei LGBTIQ*-feindliche Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" am Pfeiler eines Straßenschildes entdeckt und entfernt.
Nahe Landsberger Allee Ecke Blumberger Damm wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet.
Quelle: Augenzeug*innen -
Neonazistische Aufkleber und "1161"-Schmiererei in Mahlsdorf
31.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Wolfsberger Straße Ecke Ledebourstraße wurden zwei Aufkleber aus neonazistischen Versandhandeln entdeckt und entfernt.
An der Rückseite eines Mülleimers sowie an einer Spiel-Installation im Theodorpark in der Pilgramer Straße wurden zwei rechte Schmierereien mit dem Zahlencode "1161" entdeckt. Der Zahlencode steht für "Anti-Antifaschistische Aktion" und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Augenzeug*innen -
Neonazistischer Zahlencode gegen Antifaschist*innen in der Köpenicker Dammvorstadt
31.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Zaun des Bellevuepark wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
NS-verherrlichende Schmiererei in Restauranttoilette in der Skalitzer Straße
31.05.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn eine der Toilettentüren eines Restaurants in der Skalitzer Straße wurde eine Schmiererei entdeckt, die Israel mit den Nationalsozialisten gleichsetzt.
Quelle: RIAS Berlin -
Rassistische Pöbeleien im Regionalzug
31.05.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn einem Zug der Linie RE1 kam es zu rassistischen Äußerungen eines Fahrgastes. Die Person redete laut von der "Lügenpresse" und pöbelte gegen Menschen mit Migrationsgeschichte. Als sich andere Fahrgäste einschalteten, beleidigte er die Personen und summte ein rassistisches Lied. Das Lied war zuvor von einer Gruppe auf Sylt gesungen worden und hatte medial Aufmerksamkeit erregt. Es enthält einen rassistischen und NS-verherrlichenden Text.
Quelle: Koordinierung der Berliner Register -
Rassistischer Angriff in Mitte
31.05.2024 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein rassistischer Angriff. Das genaue Datum ist nicht bekannt.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache 19 / 20 166 -
Rassistischer Aufkleber in Friedenau
31.05.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIn der Hauptstraße wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Kampagne "1%" an einem Verkehrsschild entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Transfeindlicher Angriff in Schöneberg-Nord
31.05.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAn der Kreuzung Frobenstraße/Bülowstraße wurden zwei Transfrauen angegriffen. Sie wurden aus einem Auto heraus transphob beleidigt und mit einer Glasflasche beworfen. Wenige Meter weiter beschleunigte der Mann sein Auto, um die beiden Frauen am Überqueren der Straße zu hindern. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 1129 und Queer.de 31.05.2024 -
Viele antisemitische Schmierereien im Boxhagener Kiez
31.05.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Melderin teilte mit, dass in der Nachbarschaft dutzende antisemitische Schmierereien entdeckt wurden, wie z. B.: "Israhell". Sie befanden sich u. a. in der Mainzer Straße, der Niemannstraße oder der Seumestraße, weiträumig im Gebiet um den Boxhagener Platz. Weitere angebrachte Slogans waren u. a. "Fck Israel", "Viva Gaza" oder "Germany is complicit" (Deutschland macht sich mitschuldig).
Einige Slogans, ohne konkreten antisemitischer Inhalt, werden allein nicht in der Chronik verzeichnet. Sie können in Verbindung mit konkreten antisemitischen Slogans aber als solche wahrgenommen werden und ein Klima in einem Gebiet verändern.Quelle: Berliner Register -
Antisemitische Bedrohung in Mitte
30.05.2024 Bezirk: MitteDer Eingangsbereich eines Hauses wurde mit einem Davidstern markiert.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda im Ortsteil Spandau
30.05.2024 Bezirk: SpandauVor dem Rathaus Spandau wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "End the Occupation - End the Apartheid - free Palestine" angebracht. Der Apartheidsvorwurf delegitimiert den Staat Israel als Gesamtes.
Quelle: Register Spandau -
Antisemitische Propaganda in Mitte
30.05.2024 Bezirk: MitteAn einem Eingang des Einkaufszentrums Alexa wurde ein Aufkleber, der sich positiv auf die antisemitische Terrororganisation Hamas bezieht, entdeckt und entfernt. Abgebildet war ein Panzer, auf den ein rotes Dreieck zeigt. Es handelt sich dabei um eine Reproduktion der Feindmarkierung der Hamas.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Antisemitische Propaganda in Weißensee
30.05.2024 Bezirk: PankowEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
30.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
30.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
30.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
30.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
30.05.2024 Bezirk: BerlinweitUnter einem Facebook-Post einer jüdischen Organisation postet ein_e User_in einen Schoa bagatellisierenden Kommentar.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Sticker in Wilmersdorf
30.05.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm U-Bahnhof Konstanzer Straße in Wilmersdorf wurde ein Sticker entdeckt, der zum Boycott Israels aufruft und auf eine Website verweist, die das Gebiets Israels und der palästinensischen Gebiete als Palästina ausweist.
Quelle: Register CW -
Antisemitische Schmiererei am Fraenkelufer
30.05.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einem großen öffentlichen Müllbehälter, im Einzugsgebiet einer Synagoge, wurde die Schmiererei "FUCK ISRAEL!" angebracht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Schmiererei an Restaurant in der Gabriel-Max-Straße
30.05.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn der Fassade eines Restaurants wurden gegen 12:00 Uhr geschmierte antisemitische Parolen entdeckt "Fuck Israel" und "Gaza". "Fuck Israel" wird verwendet, wenn der jüdische Staat Israel verunglimpft werden soll. Somit wird die Schmiererei als antisemitisch gewertet.
Da es in der Vergangenheit im Umfeld zu weiteren Vorfällen auf Gastronomiebetriebe gekommen ist, was teilweise auch deren Auszug zur Folge hatte, war der Inhaber der Gastronomie in große Sorge, dass es zu weiteren Vorfällen kommen könnte. Es wurde Anzeige erstattet und die Fassade wurde übermalt.
Quelle: Berliner Register -
Antisemitismus auf Kundgebung am Potsdamer Platz
30.05.2024 Bezirk: MitteAm Potsdamer Platz kam es zu einer propalästinensischen Demonstration mit etwa 100 Teilnehmenden. Eine Aktivistin aus der verschwörungsideologischen Szene verglich in einer Rede die deutsche Unterstützung für Israel mit den Verbrechen des NS-Regimes. Ein Redner bezeichnete Israelis als Kindermörder.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Aufkleber des "III. Weg" und neonazistischer Zahlencode in Köpenick-Nord
30.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Gehsener Str. /Mittelheide wurden zwei rassistische Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
In der Mittelheide wurde an einer Laterne der neonazistische Zahlencode "88" entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Friedrichshagen
30.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Löcknitzstr./ Petzseestr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18" entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Aufkleber vom Dritten Weg in Gropiusstadt
30.05.2024 Bezirk: NeuköllnAn einem öffentlichen Mülleimer in der Nähe des U-Bahnhofes Lipschitzallee in Gropiusstadt wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Dieser richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Register Neukölln -
Aufkleber von "Der III. Weg" in Alt-Friedrichsfelde
30.05.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Rhinstr. wurde ein Aufkleber von der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Auf dem Aufkleber ist zu lesen: "Kriminelle Ausländer raus".
Quelle: Lichtenberger Register -
Erneut NS-verharmlosende Sticker in der Altstadt Spandau
30.05.2024 Bezirk: SpandauWieder wurden zwei NS-relativierende Sticker entdeckt, deren Text die Abwandlung eines Zitats von Martin Niemöller darstellt. Er bezieht sich auf den Umgang von Kirche und Regierung mit Gegnern der Corona-Maßnahmen bzw. Impfgegner*innen, siehe auch. Die Sticker waren an einer Laterne bzw. am U-Bahneingang in der Nähe des Reformationsplatzes angebracht. Sie wurden entfernt.
Quelle: Register Spandau -
Hakenkreuze auf Wahlplakat
30.05.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf zwei Wahlplakaten auf der Potsdamer Chaussee wurden Schmierereien entdeckt. Die Plakate befanden sich zwischen den Kreuzungen Lissabonallee und Kurstraße. Es handelte sich um Plakate der Parteien SPD und FDP. Den abgebildeten Politiker*innen wurden sogenannte "Hitlerbärtchen" gemalt. Auf das Plakat der FDP wurden zudem Hakenkreuze und der Spruch "Heil Hitler" geschmiert.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Soziales Netzwerk -
Hakenkreuz-Schmiererei auf Spielplatz
30.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf einem Spielplatz nahe des Brodowiner Rings wurde ein Hakenkreuz sowie eine doppelte Sig-Rune an eine Kletterinstallation geschmiert.
Quelle: Augenzeug*in -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Johannisthal
30.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Straße am Flugplatz wurde ein Aufkleber mit einer durchgestrichenen Regenbogenfahne entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
NS-verharmlosendes Plakat an der TU Berlin
30.05.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn der Technischen Universität (TU) Berlin in Charlottenburg wurde an einer Plakatwand vor einem der Gebäude in der Marchstraße ein NS-verharmlosendes Plakat entdeckt und entfernt. Darauf wird die Präsidentin der TU Berlin mit Adolf Hitler verglichen. Die Universität hat eine Strafanzeige gestellt.
Quelle: Register CW via Twitter -
NS-verherrlichende Schmiererei in Schöneberg-Nord
30.05.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIm Nelly-Sachs-Park, Eingang Dennewitzstraße, wurden mehrere rechte Schmierereien entdeckt, von "Nazi-Kiez" über Hakenkreuze und gleich daneben "AFD" auf den Mülleimern im Park.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistische Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
30.05.2024 Bezirk: LichtenbergAn der Tramstation Rüdickenstr. wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Online-Versandhandel entdeckt. Auf diesem ist zu lesen: "abschieben verhindert straftaten".
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische Bedrohung gegen Arztpraxis
30.05.2024 Bezirk: LichtenbergEin Arzt einer Praxis in Neu-Hohenschönhausen erhielt ein rassistisches Schreiben in seinen Briefkasten. Auf diesem war: "Scheiss Ausländer" zu lesen. Hierbei handelt es sich um einen Einschüchterungsversuch gegen Personen mit Migrationserfahrung.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische Diskriminierung in Wohnheim
30.05.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Schwarze Person wurde von der Hausverwaltung in einem Wohnheim rassistisch diskriminiert. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.
Quelle: EOTO -
Rassistischer Aufkleber am S-Bhf. Kaulsdorf
30.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einer digitalen Anzeigetafel der Busstation am S-Bahnhof Kaulsdorf wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Refugees not welcome" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistischer Aufkleber vom "III. Weg" am S-Bhf. Biesdorf
30.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Geländer am S-Bahnhof Biesdorf wurde ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistische Veranstaltung in Charlottenburg
30.05.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfVor dem Schloss Charlottenburg fand eine Kundgebung der AfD im Rahmen des Wahlkampfes zur Europawahl statt.
In den Redebeiträgen wurden Narrative wiederholt, die als rassistisch eingeordnet werden können. Darunter war die Behauptung, dass eine vermeintliche Toleranz gegenüber Geflüchteten zu vermehrter sexualisierter Gewalt führe oder die Andeutung, dass LGBTIQ*-Feindlichkeit vorwiegend in Neukölln vorkomme. Dies kann als eine rassistische Verlagerung der beiden Probleme gewertet werden. Außerdem wurde sich für „ein Europa der Vaterländer“ ausgesprochen, das u. a. die „kulturelle Vielfalt der Nationen“ schützen solle. Diese Idee erinnert an das Konzept des Ethnopluralismus, das aus der Neuen Rechten stammt. Dabei wird das Wort "Rasse" durch "Kultur" ersetzt. Kulturen sind demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren. Eine Vermischung von Kulturen ist jedoch nicht gewünscht.
Es gab zudem Äußerungen, die als LGBTIQ*-feindlich eingeordnet werden können. So wurde die Präsenz von Regenbogenfahnen mit Symbolen aus der DDR oder „Zeiten, an die wir uns nicht erinnern wollen“ verglichen. Diese Vergleiche delegitimieren die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt und verharmlosen Unrechtsstaaten. Eine weitere Aussage bestritt die Existenz von mehr als zwei Geschlechtern, was gegen die Existenzberechtigung und Selbstbestimmung von inter-, trans- und nicht-binären Menschen gerichtet ist.
Neben der Bühne war zudem ein Stand der extrem rechten Jungen Alternative (Jugendorganisation der AfD). Neben Werbung für die extrem rechte Gruppierung wurde ebenfalls die AfD-Zeitung „Blauer Bote“ in der Ausgabe Frühjahr/Sommer 2024 verteilt. In der Zeitung wurde u. a. eine rassistische Erzählung wiederholt, in der ein Zusammenhang zwischen sozialen Problemen wie Wohnungsnot sowie Migration konstruiert wird.
An der Veranstaltung nahmen etwa 100 Personen teil.
Quelle: Register CW -
Rassistische Wahlwerbung der Partei "Die Heimat" im Allendeviertel
30.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Allendeviertel wurden rassistische Flyer der Partei "Die Heimat" in privaten Briefkästen entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie