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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • NS-verherrlichende Schmierereien in Wilmersdorf

    11.06.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im U-Bahnhof Spichernstraße in Wilmersdorf wurden auf einer Plakatwand mehrere NS-verherrlichende Schmierereien entdeckt und entfernt. Mit roter Farbe wurde ein Davidstern übermalt und ein Hakenkreuz daneben gezeichnet. Zudem wurde der Slogan "Deutschland erwache! NSDAP" geschmiert.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Propaganda gegen politische Gegner*innen in Hellersdorf

    11.06.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Am Forum Kienberg, Etkar-André-Straße, Neue Grottkauer Straße und in der Wohnsiedlung Erich-Kästner-Straße fanden sich extrem rechte Sticker, die teils von neonazistischen Versandhandeln stammten.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistische Bedrohung in der U7

    11.06.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 10:12 Uhr belästigte ein Mann grundlos eine Schwarze Frau in der U7 zwischen den Bahnhöfen Gneisenaustraße und Mehringdamm. Er zeigte den Hitlergruß, verhielt sich bedrohlich und nannte die Frau eine "feige Sau" und drohte ihr Prügel an.
    Beim Aussteigen zeigte er den "Stinkefinger" in Richtung der Frau und anderer Fahrgäste und spuckte von außen auf die sich schließende Zugtür.
    Der Vorfall wurde von einer Zeugin gefilmt und auf Instagram veröffentlicht.

    Quelle: Berliner Register, Instagram
  • Rassistische Pöbelei in der Nachbarschaft in Köpenick

    11.06.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Bereits seit drei Monaten kommt es in Köpenick zu rassistischen Pöbeleien und Bedrohungen in der Nachbarschaft der Betroffenen. Zum Schutz der Betroffenen wurde der Vorfall anonymisiert.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistische Pöbelei in Gesundbrunnen

    11.06.2024 Bezirk: Mitte

    Auf der Soldiner Straße in Gesundbrunnen grölten zwei Männer die rassistische Parole rassistischen Parole "Deutschland den Deutschen; Ausländer raus" zur Melodie des durch die Medien bekannte Popsong von Gigi D'Agostino (Sylt-Song).

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Aufkleber in Spindlersfeld

    11.06.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einer Packstation an einem Supermarkt in der Glienicker Str. wurde ein rassistischer Aufkleber des neonazistischen Onlinehandels "Druck18" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistische Schmierereien in Mariendorf

    11.06.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Bushaltestelle der Linie 181 Rixdorfer -/Britzer Straße in Richtung Walter-Schreiber-Platz wurde mit schwarzem Filzstift „No Islam“ und „AfD JETZT“ auf die Sitzbank geschmiert. Derartige Schmierereien wurden an dieser Haltestelle bereits mehrfach festgestellt.

    Quelle: Einzelperson über Instagram
  • Rechter Sticker auf der Sonnenallee

    11.06.2024 Bezirk: Neukölln

    Auf der Sonnenallee Ecke Braunschweiger Straße wurde ein Aufkleber des neurechten Printmagazins "Krautzone" entdeckt und unkenntlich gemacht.

    Quelle: Register Neukölln
  • Ableistische Diskriminierung am Wohnort

    10.06.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In einem Wohnhaus in Lichtenberg funktionierte der Aufzug mehrere Wochen nicht. Dadurch konnten Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ihre Wohnung über mehrere Wochen nicht selbstständig erreichen bzw. verlassen. Weitere Informationen werden zum Schutz der betroffenen Person nicht veröffentlicht. Das Datum des Vorfalls wurde anonymisiert.

    Quelle: Lichtenberger Beauftragte für Menschen mit Behinderung
  • Antisemitischer Schriftzug mit Israelbezug auf öffentlicher Toilette in Prenzlauer Berg

    10.06.2024 Bezirk: Pankow

    Die Wand einer öffentlichen Toilette in der Cantianstraße / Schönhauser Allee wurde der Schriftzug "From the river to the sea - Palestine will be free" beschmiert. Die Parole, die aktuell im Kontext des Nahostkonfliktes verwendet wird, bezieht sich hierbei auf das Gebiet zwischen dem Jordan ("river") und dem Mittelmeer ("sea"), zu dem neben dem Staat Israel, das Westjordanland und der Gazastreifen gehören. Mit der Zusatzaussage "Palestine will be free" wird darauf angedeutet, dass ein "Palästina ohne Israel" und damit ein judenreines Palästina angestrebt wird. Deswegen ist diese Parole als antisemitisch zu bewerten.

    Quelle: Berliner Register via Signal
  • Aufkleber der extremen Rechten in Friedrichsfelde

    10.06.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In der Baikalstr. wurde ein Aufkleber entdeckt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und LGBTIQ*-Personen richtet. Abgebildet ist eine durchgestrichene Regenbogenflagge, das durchgestrichene Symbol von Hammer und Sichel sowie eine durchgestrichene Antifa-Flagge. Dieser Aufkleber wurde entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Aufkleber des "III. Weg" in Weißensee

    10.06.2024 Bezirk: Pankow

    In der Falkenbergstraße an einem Stromkasten wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" gefunden und entfernt. Der erste Aufkleber enthält folgenden Wortlaut: "AGKoerperundGeist. Führt euren Körper. Hart, sauber, gesund". Bei der "AG Körper und Geist" handelt es sich um eine Arbeitsgemeinschaft des "III. Weges", die es sich zum Ziel gemacht hat, neonazistische Ideologie mit Sport zu verbinden, um dadurch extrem rechte Selbstdarstellung auszuüben. Auf dem zweiten Aufkleber steht: „Deutsche Jugend voran“.

    Auch an der Ecke Bizetstr. / Smetanastraße wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen politische Gegner*innen richtet, mit dem Wortlaut: "Good night left side". Als Hintergrundmotiv ist eine mit Totenkopfschlauchtuch vermummte Person, die einer anderen Person mit einem roten Schal mit dem Hammer und Sichel-Symbol ins Gesicht schlägt, abgebildet.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Diskriminierende Äußerung im Gesundheitswesen

    10.06.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegenüber einer jungen, schwangeren Antragstellerin äußerte sich ein Mitabeiter einer Einrichtung für gesundheitliche Versorgung antiziganistisch diskriminierend. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.

    Quelle: Amaro Foro
  • Extrem rechter Aufkleber in Niederschöneweide

    10.06.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf einem Wahlplakat auf dem Adlergestell wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt, auf dem eine vermummte (Reichsfarben) Person ein Schild mit der Aufschrift "Heimat verteidigen" hält.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Hakenkreuz u.a. in Oberschöneweide

    10.06.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Edisonstr. wurde an einer Baustellenabsperrung ein Hakenkreuz entdeckt.

    An einem Baustellenschild in der Edisonstr. wurde der Schriftzug "Fick die Antifa" entdeckt.

    Ebenfalls in der Edisonstr. wurde ein Aufkleber, der zu Gewalt gegen Linke aufruft, entdeckt und entfernt.

    Auf dem Kaisersteg wurde der Schriftzug "Antifa sind Fotzen" und "FCK AFA, AFD (Herz)", sowie mehrfach "FCK 161, FCK AFA" entdeckt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • NS-verherrlichende Propaganda in Hellersdorf

    10.06.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Gegen 20:50 Uhr wurde in der Peter-Edel-Straße eine Reichsfahne - weißer Kreis mit Hakenkreuz auf rotem Grund - gesprüht. Das den Nationalsozialismus verherrlichende Graffiti wurde entfernt. Am folgenden Morgen wurde um 08:30 Uhr in derselben Ortslage ein Hakenkreuz auf einer Werbetafel entdeckt, das mit weißen Filzmarker geschmiert wurde.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • NS-verherrlichende Propaganda in Kaulsdorf

    10.06.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Heinrich-Grüber-Straße fand sich um 18:00 Uhr der Sticker 'NS Zone' (für: Nationalsozialistische Zone) auf der Busanzeigetafel 'S Kaulsdorf' und an der Kindertagesstätte am Bahnhofsvorplatz.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistische Pöbelei in Moabit

    10.06.2024 Bezirk: Mitte

    Zwei Männer, die Deutschlandfahnen an ihren Fahrräder hatten, grölten einem anderen Mann "Deutschland den Deutschen; Ausländer raus" hinterher. Nachdem der Betroffene dies öffentlich machte, erhielt er im Netz rassistische Nachrichten.

    Quelle: Berliner Register via x.com
  • Rassistische Propaganda in Biesdorf

    10.06.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Nähe des S-Bahnhofs Biesdorf fand sich gegen 22:15 Uhr ein Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit rassistischem Inhalt.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistische Propaganda in Marzahn

    10.06.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Gegen 18:10 Uhr fand sich an der Haltestelle Bürgerpark Marzahn der Sticker 'KuKluxKlan WeiSSe Macht' eines neonazistischen Versandhandels.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistischer Angriff in Marzahn

    10.06.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Max-Herrmann-Straße in einer Grünanlage beleidigte ein 50-jähriger Mann mehrere Anwesende in rassistischer Weise. Zunächst pöbelte er spielende Kinder an. Ein 20-jähriger Passant griff couragiert ein und wurde nun ebenfalls rassistisch beleidigt. Der junge Mann setzte sich daraufhin handfest zur Wehr. Nun griff eine 20-jährige Frau ein, die der 50-jährige Mann daraufhin ebenfalls rassistisch beleidigte. Die Polizei nahm den 50-Jährigen in Gewahrsam, der Staatsschutz nahm die Ermittlungen gegen ihn auf.
    Quelle: Polizeimeldung 10.06.2024 Nr. 1224 + Tagesspiegel 10.06.2024
  • Schwulenfeindliche und rassistische Pöbelei in Hellersdorf

    10.06.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Kurz vor 18:00 Uhr stieg ein Mann an der Spremberger Str. in einen Bus der Linie 195. Er sagte lautstark: 'So viele Kopftücher hier' und 'Hasse so Schwuchteln, ey'. Er befürwortete außerdem die hohen Zustimmungswerte für Rechtsaußenparteien in seinem Wahlkreis. Er stieg am Naumburger Ring aus.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • Spaziergang mit Reichsflagge in Lichtenberg

    10.06.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Eine Gruppe mit ca. 10 Teilnehmer*innen ist in Lichtenberg mit einer Reichsflagge entlang der Frankfurter Allee gelaufen. Hierbei handelt es sich um eine regelmäßig stattfindende Versammlung, die auch unter dem Namen "Montagsspaziergänge" bekannt ist.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Verherrlichung des NS in Prenzlauer Berg

    10.06.2024 Bezirk: Pankow

    In einem Bus des Ersatzverkehrs in der Schönhauser Allee sagten drei junge Neonazis "Ich trau mich alles in der Öffentlichkeit zu sagen, auch Heil Hitler, außer vielleicht in Gegenwart von den Bullen nicht“.

    Quelle: Berliner Register via Signal
  • Wieder verschwörungsideologische Demonstration zwischen Schöneberg-Süd und -Nord

    10.06.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Eine Demonstration sogenannter Querdenker*innen und Sympathisant*innen der Partei „Die Basis“ zog vom Rathaus Schöneberg zum Winterfeldtplatz. An der Demonstration nahmen maximal 15 Personen teil. Während mindestens einer der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen wurde die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ verteilt. Personen aus diesem Spektrum demonstrieren öfter mit Mitgliedern der extremen Rechten. Dieses Mal wurde von einer der Teilnehmer*innen des Spaziergangs ein T-Shirt mit dem Logo "Blaue Welle" getragen. Die "Blaue Welle" ist ein Projekt der extrem rechten Zeitschrift "Compact" zur Unterstützung der AfD.

    Quelle: Einzelperson über X
  • Angriff und rassistische Beleidigung gegen Jugendliche

    09.06.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In der Zingster Str. wurde eine Gruppe von Jugendlichen gegen 14:00 Uhr von einer anderen Gruppe Jugendlicher rassistisch beschimpft und und mit einem Böller angegriffen. Die Angreifer riefen dabei: "Ausländer raus!".

    Quelle: Polizeimeldung vom 10.06.2023, Nr. 1230
  • Antisemitischer Aufkleber in Alt-Treptow

    09.06.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einer Fußgängerampel am S-Bahnhof Treptower Park wurde ein antisemitischer Aufkleber mit der Aufschrift "From the river to the sea - Palestine will be free" entdeckt und entfernt. Die Parole, die aktuell im Kontext des Nahostkonfliktes verwendet wird, bezieht sich hierbei auf das Gebiet zwischen dem Jordan ("river") und dem Mittelmeer ("sea"), zu dem neben dem Staat Israel, das Westjordanland und der Gazastreifen gehören. Mit der Zusatzaussage "Palestine will be free" wird darauf angedeutet, dass ein "Palästina ohne Israel" und damit ein judenreines Palästina angestrebt wird. Deswegen ist diese Parole als antizionistisch und antisemitisch zu bewerten.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
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