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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistische Propaganda in Hellersdorf

    12.06.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Im Liberty-Park nahe der Kastanienallee, an den Rampen, fand sich eine Schmiererei mit schwarzem Edding: "Ni…" und daneben ein Hakenkreuz. Im gleichen Park war darüber hinaus ein Aufkleber zu sehen, der sich gegen die parlamentarischen Gegner der extremen Rechten richtete.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistische Propaganda in Wedding

    12.06.2024 Bezirk: Mitte

    An einer Rolltreppe am S-Bahnhof Wedding wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Heute tolerant, morgen fremd im eigenen Land" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Vortrag gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Charlottenburg

    12.06.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Bibliothek des Konservatismus fand eine Buchvorstellung statt. Der Autor richtete seine Aussagen überwiegend gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten, indem er linke Ideen und Bewegungen pauschal als destruktiv, totalitär und kulturfeindlich darstellte. Unter anderem behauptete er, dass die sogenannte „Woke-Bewegung“ sich gegen Familie, Religion und „westliche Werte“ richte und die angeblich „zersetzende Wirkung“ von „enthemmter Sexualität“ „bewusst instrumentalisier[en]“ würde.

    Der Begriff „woke“ wird häufig von der extremen Rechten als Kampfbegriff verwendet, um politische Gegner*innen pauschal zu diskreditieren. Es kann davon ausgegangen werden, dass der Begriff in der Veranstaltung in diesem Sinne genutzt wurde.

    Die Argumentation des Autors zeigt Parallelen zu Diskursen der Neuen Rechten, die progressive und linke Strömungen als Hauptgefahr für „westliche Werte“ inszenieren.

    Quelle: Register CW
  • Antisemitische Pöbelei in Friedrichshain

    11.06.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Während eines Gesprächs zwischen zwei Männern in Friedrichshain äußerte sich einer der beiden dem anderen gegenüber antisemitisch. Er behauptete, dass Jüdinnen*Juden die Schuld am aktuellen Krieg in Gaza tragen würden, zudem sei der Wunsch von Jüdinnen*Juden nach einem eigenen Staat, wie Israel, die Ursache für den 1. und 2. Weltkrieg gewesen.

    Quelle: Berliner Register
  • Antisemitische Schmierereien im Kiez Wriezener Bahnhof an der East-Side-Mall und am Helsingforser Platz

    11.06.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der großen Stele an der Warschauer Brücke vor der East-Side-Mal neben dem Amazon-Tower wurde mit roter Farbe der Spruch "From the river to the see free Palestine" geschmiert.

    Nicht weit entfernt davon wurde augenscheinlich von einer anderen Person (andere Farbe, andere Schrift) auf einem an einem Zaun am Helsingforser Platz angebrachtem Schild der Slogan "Free Gaza" geschmiert, und von einer weiteren Person mit "From Hamas" ergänzt. Von einer wiederum weiteren Person wurde der Zusatz "Hamas" durch "Israhell" ersetzt. Diese Bezeichnung für den Staat Israel bedient Narrative, die in antisemitischen Kreisen die Existenz Israels in Frage stellen.

    Quelle: Bürger*innenmeldungen
  • Antisemitische Schmierereien in Zehlendorf

    11.06.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf einem Laternenpfahl in der Hampsteadstraße wurden mehrere antisemitische Schmierereien entdeckt. Unter anderem stand dort "Zionists go die". Das "Zionists" war bereits einmal durchgestrichen und dann wieder erneut dorthin geschmiert worden. Die anderen Schmierereien richteten sich ebenfalls gegen Zionismus.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Instagram
  • Erneut JA-Sticker an Wahlkreisbüro und am Eingang einer Sprachschule

    11.06.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Eingang der Sprachschule von ITAP e. V. fand sich auf einem Infoschild in der Colbestraße ein Sticker der JA (Junge Alternative für Deutschland). Eine Entfernung der Propaganda war nicht möglich, ohne das Infoschild zu beschädigen.

    Auch am Infoschild des Wahlkreisbüros der MdA Julian Schwarze und Vasili Franco in der Kreuzigerstraße wurde wiederholt ein Sticker der JA mit rassistischem Inhalt "Remigration" entfernt.

    Es ist davon auszugehen, dass die Sticker gezielt angebracht wurden, da im näheren Umfeld der Einrichtungen keine weiteren Sticker gefunden wurden.

    Quelle: Wahlkreisbüro Bündnis90/Die Grünen, ITAP e. V.
  • Extrem rechte Aufkleber in Lankwitz

    11.06.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf der Wedellstraße in Lankwitz wurden mehrere extrem rechte Sticker entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richten sich gegen antifaschistisches Engagement und gegen Links. Sie verweisen mit QR-Codes auf einen extrem rechten Versandhandel.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Extrem rechte Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    11.06.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In der Zingster Str. wurde ein Aufkleber mit Reichsflagge und der Aufschrift: "Deutschland, Deutschland über alles" entdeckt und entfernt. An der Tramhaltestelle Ribnitzer Str. wurden zwei weitere Aufkleber der extremen Rechten mit rassistischen Inhalten entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Hakenkreuze und Hitlergruß in Buch

    11.06.2024 Bezirk: Pankow

    An einer Integrierten Sekundarschule in Buch wurden mehrere Hakenkreuze an die Wand der Jungentoilette geritzt und der Hitlergruß von einem Schüler im Schulgebäude gerufen.

    Quelle: Berliner Register via Signal
  • Hakenkreuz in Buckow

    11.06.2024 Bezirk: Neukölln

    An einem Stromkasten nahe des Goldhähnchenweges in Buckow wurde ein rotes Hakenkreuz entdeckt. Die Schmiererei wurde inzwischen entfernt.

    Quelle: Register Neukölln
  • Hakenkreuz in Mitte

    11.06.2024 Bezirk: Mitte

    In der Heinrich-Heine-Straße in Mitte ein Davidstern, der unter einer Sprüherei gegen Antisemitismus angebracht war, mit einem Hakenkreuz beschmiert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Neonazistische Propaganda und Hakenkreuz in Marzahn

    11.06.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Im Umfeld der Allee der Kosmonauten fanden sich 13 Sticker extrem rechter Organisationen, darunter der DJV, der Kampagne Ein Prozent sowie der neonazistischen Kleinstpartei Der III. Weg u.a. Sie waren im Springpfuhlpark, nahe der Grundschule an der Mühle und in der Einkaufzeile AdK / Höhe Blenheimstraße gefunden, teils noch am nächsten Morgen. Im Springpfuhlpark fanden sich nebst Aufkleber Des III. Wegs auch drei Hakenkreuz-Schmierereien.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • NS-verherrlichende Schmierereien in Wilmersdorf

    11.06.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im U-Bahnhof Spichernstraße in Wilmersdorf wurden auf einer Plakatwand mehrere NS-verherrlichende Schmierereien entdeckt und entfernt. Mit roter Farbe wurde ein Davidstern übermalt und ein Hakenkreuz daneben gezeichnet. Zudem wurde der Slogan "Deutschland erwache! NSDAP" geschmiert.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Propaganda gegen politische Gegner*innen in Hellersdorf

    11.06.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Am Forum Kienberg, Etkar-André-Straße, Neue Grottkauer Straße und in der Wohnsiedlung Erich-Kästner-Straße fanden sich extrem rechte Sticker, die teils von neonazistischen Versandhandeln stammten.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistische Bedrohung in der U7

    11.06.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 10:12 Uhr belästigte ein Mann grundlos eine Schwarze Frau in der U7 zwischen den Bahnhöfen Gneisenaustraße und Mehringdamm. Er zeigte den Hitlergruß, verhielt sich bedrohlich und nannte die Frau eine "feige Sau" und drohte ihr Prügel an.
    Beim Aussteigen zeigte er den "Stinkefinger" in Richtung der Frau und anderer Fahrgäste und spuckte von außen auf die sich schließende Zugtür.
    Der Vorfall wurde von einer Zeugin gefilmt und auf Instagram veröffentlicht.

    Quelle: Berliner Register, Instagram
  • Rassistische Pöbelei in der Nachbarschaft in Köpenick

    11.06.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Bereits seit drei Monaten kommt es in Köpenick zu rassistischen Pöbeleien und Bedrohungen in der Nachbarschaft der Betroffenen. Zum Schutz der Betroffenen wurde der Vorfall anonymisiert.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistische Pöbelei in Gesundbrunnen

    11.06.2024 Bezirk: Mitte

    Auf der Soldiner Straße in Gesundbrunnen grölten zwei Männer die rassistische Parole rassistischen Parole "Deutschland den Deutschen; Ausländer raus" zur Melodie des durch die Medien bekannte Popsong von Gigi D'Agostino (Sylt-Song).

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Aufkleber in Spindlersfeld

    11.06.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einer Packstation an einem Supermarkt in der Glienicker Str. wurde ein rassistischer Aufkleber des neonazistischen Onlinehandels "Druck18" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistische Schmierereien in Mariendorf

    11.06.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Bushaltestelle der Linie 181 Rixdorfer -/Britzer Straße in Richtung Walter-Schreiber-Platz wurde mit schwarzem Filzstift „No Islam“ und „AfD JETZT“ auf die Sitzbank geschmiert. Derartige Schmierereien wurden an dieser Haltestelle bereits mehrfach festgestellt.

    Quelle: Einzelperson über Instagram
  • Rechter Sticker auf der Sonnenallee

    11.06.2024 Bezirk: Neukölln

    Auf der Sonnenallee Ecke Braunschweiger Straße wurde ein Aufkleber des neurechten Printmagazins "Krautzone" entdeckt und unkenntlich gemacht.

    Quelle: Register Neukölln
  • Ableistische Diskriminierung am Wohnort

    10.06.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In einem Wohnhaus in Lichtenberg funktionierte der Aufzug mehrere Wochen nicht. Dadurch konnten Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ihre Wohnung über mehrere Wochen nicht selbstständig erreichen bzw. verlassen. Weitere Informationen werden zum Schutz der betroffenen Person nicht veröffentlicht. Das Datum des Vorfalls wurde anonymisiert.

    Quelle: Lichtenberger Beauftragte für Menschen mit Behinderung
  • Antisemitischer Schriftzug mit Israelbezug auf öffentlicher Toilette in Prenzlauer Berg

    10.06.2024 Bezirk: Pankow

    Die Wand einer öffentlichen Toilette in der Cantianstraße / Schönhauser Allee wurde der Schriftzug "From the river to the sea - Palestine will be free" beschmiert. Die Parole, die aktuell im Kontext des Nahostkonfliktes verwendet wird, bezieht sich hierbei auf das Gebiet zwischen dem Jordan ("river") und dem Mittelmeer ("sea"), zu dem neben dem Staat Israel, das Westjordanland und der Gazastreifen gehören. Mit der Zusatzaussage "Palestine will be free" wird darauf angedeutet, dass ein "Palästina ohne Israel" und damit ein judenreines Palästina angestrebt wird. Deswegen ist diese Parole als antisemitisch zu bewerten.

    Quelle: Berliner Register via Signal
  • Aufkleber der extremen Rechten in Friedrichsfelde

    10.06.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In der Baikalstr. wurde ein Aufkleber entdeckt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und LGBTIQ*-Personen richtet. Abgebildet ist eine durchgestrichene Regenbogenflagge, das durchgestrichene Symbol von Hammer und Sichel sowie eine durchgestrichene Antifa-Flagge. Dieser Aufkleber wurde entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Aufkleber des "III. Weg" in Weißensee

    10.06.2024 Bezirk: Pankow

    In der Falkenbergstraße an einem Stromkasten wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" gefunden und entfernt. Der erste Aufkleber enthält folgenden Wortlaut: "AGKoerperundGeist. Führt euren Körper. Hart, sauber, gesund". Bei der "AG Körper und Geist" handelt es sich um eine Arbeitsgemeinschaft des "III. Weges", die es sich zum Ziel gemacht hat, neonazistische Ideologie mit Sport zu verbinden, um dadurch extrem rechte Selbstdarstellung auszuüben. Auf dem zweiten Aufkleber steht: „Deutsche Jugend voran“.

    Auch an der Ecke Bizetstr. / Smetanastraße wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen politische Gegner*innen richtet, mit dem Wortlaut: "Good night left side". Als Hintergrundmotiv ist eine mit Totenkopfschlauchtuch vermummte Person, die einer anderen Person mit einem roten Schal mit dem Hammer und Sichel-Symbol ins Gesicht schlägt, abgebildet.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
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